443] Flüssige natürliche
Kohlensäure
in unübertroffener Reinheit aus dem abfließenden Mtneralwaffer gewonnen, empfehlen zur Selterswasserfabrikation und zum Bierausschank:
Schwalheimer Brunnen-Comptoir:
Corde- & Gügatz [443
i- Schwalheim t/Heffen (Stat Nauheim)-
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Univevfitäts - Nachrichten.
— DieAuslander auf der deutschen Universität. Die Ml der Ausländer, die im lausenden Semester auf den deutschen Nirioersitäten immatriculirt sind, beträgt 1930 oder 6,6% von der kesammtzahl 29007, so daß also auf 15 Studenten bereits ein Ausländer trifft: im vorigen Sommer waren es 1720 Ausländer unter $491 Studenten gewesen oder 5,8%. Ueberhaupt ist der Procent- lotz der Ausländer in gegenwärtigem Winter der höchste, der bisher erreicht ist. Was die einzelnen Staaten betrifft, die ihre jungen Leute auf unsere Hochschulen schicken, so gehören 1384 den europä- Wn, 546 den außereuropäischen Ländern an; von letzteren entfallen : 436 allein auf Amerika, 90 auf Asien (zum weitaus größten Thetle Iraner), 11 auf Afrika und 9 auf Australien. Von den europä- i'chen Staaten kommt in erster Linie Rußland in Betracht mit 331 ßtudenten, dann Oesterreick Ungarn mit 293, die Schweiz mit 255, Großbritannien mit 117, Griechenland mit 49, Türket mit 44, Nte- klanbe mit 42, Frankreich mit 37, Luxemburg mit 34, Rumänien mit 33, Bulgarien mit 31, Schweden und Norwegen mit 29, Italien lind Serbien mit je 27, Belgien mit 26, Dänemark mit 5, Spanien mit 2 und schließlich Portugal und Lichtenstein mit je 1.
— Der außerordentliche Prof. vr. EuaenPrym in Bonn, ivelcher einen Rus als ordentlicher Professor der orientalischen Sprachen und Nachfolger des Professors Socin nach Tübingen ab- lelchnt hat, ist zum ordentlichen Professor ernannt worden.
— An Stelle des verstorbenen Prof. Thorbeke in Halle ist Prof. August Müller aus Königsberg als Ordinarius der semitischen Sprachen berufen worden.
— Zum Nachfolger des verstorbenen Professors von L,roltlch in Würzburg als Lehrer der Ohrenbeilkunde ist dessen Schüler Privatdocent vr. Wilh. Kirchner daselbst ernannt worden.
1 — Der Professor der Theologie Himpel in Tübingen ist
fleflorben. _________________________________________
Literatur und Kunft
— Musikalischer Hausfreund. Blätter für ausgewählte SlLonmusik. Verlag von C. A. Koch (I. Sengbusch) in Leipzig. Pro» Quarta! 6 Nummern (ä 2% Bogen). Preis 1 JL.
Pflege der Hausmusik durch Darbietung sorgfältig ausgewahlter, nickt allzu schwerer und neuer Compositionen, das ist die Aufgabe, die sick der so rasch zur Beliebtheit gelangte „Musikalische Haus- steund" gestellt und, wie das soeben abgeschlossene 4. Quartal bezeugt auch gelost hot. Den Geschmack des kunstsinnigen Publikums in Ton und Wort getroffen zu haben, ist in Anbetracht der viel- aesi altigen Zusammensetzung des Abonnentenkreises kein geringes Bei dienst, welch letzteres noch dadurch gesteigert wird, daß der „Musikalische Hausfreund" vielen Erstlingswerken junger und be- nalMer Musiker den Weg in die Oeffentlichkeit gebahnt hat. Auch der Lesestoff, dem Verlangen nach Abwechslung huldigend, ist dazu anc ethan, allen herrschenden Geschmacksrichtungen gerecht zu werden. Etire Musterung des reichhaltigen Inhalts wird ihm die Gunst seiner
Gönner auch ferner bewahren |und dem lehr- und unterhaltungs- j reichen Blatte sicherlich neue Freunde werben.|
verkehr, Land- rind volkswirthschaft.
Gießen, 22. Februar. (Marktbericht). Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. 0,95—1,05, Hühnereier
1 St. 5—6, 2 St- Enteneier 1 St. 6—7 2 St. —
Gänse eier 10-11 H, Käse pr. St. 5—8 -9>, Käsematte pr. St. 3 H, Erbsen pr. Liter 19 H, Linsen vr. Liter 30 «$>, Tauben pr. Paar JL 0,70—0,00, Hühner pr. Stück JL 1,30—1.80, Hahnen pr. St. JL 1.60-2,00, Enten pr. Stück JL 2,00—2,30, Ganse vr. Pfd. 50—60 H, Ochsenfleisch pr. Pfd 66—72 Kuh- und Rindfleisch 56—60 H, Schweinefleisch 60-70 H, Hammelfleisch 56—68^I, Kalbfleisch 52-60 Kartoffeln pr. 100 Kilo Jt 4,30-4,50, Weißkraut pr. St. 6—8 Zwiebeln per Centner JL 10,00—12,00, Milch vr. Liter 12-18
Hals- und Brustleiden zugsweise Fays Aechte Sodener Mineral-Pastillen als ein ausgezeichnetes Linderungsmittel. Aufgelöst in heißer Milch, wird durch sie die Heftigkeit der calarrhalischen Affectionen abgelchwächt, die Schleimabsonderung sehr begünstigt und dem Leidenden dadurch wohlthätige Erleichterung gewährt. Fays Sodener Mineral-Pastrllen sind in allen Apotheken und Droguen rr 85 Pfg. zu haben. 6o
Anszng aus den Standesaintsregisterii
der Stadt Gietzen.
Aufgebote. t .
Februar: 19. Earl Theodor Gläiener, Agent dahrer, mit Friederike Katharine Klos Hierselbst. 20. Carl Alexander Reickert, Kaufmann dahier, mit Anna Maria Elisabeth Antonette Schultheiß zu Frankfurt a. M.
Eheschließungen.
Februar: 21. Philipp Klotz, Schmied dahier, mit Margarethe Dorfeld, gebürtig von Staufenberg, wohnhaft dahier.
Geborene.
Februar: 14. Dem Musiker Johannes Schneider eine Tochter. 14. Dem Schlosser Theodor Tsckan eine Tochter. 15. Dem Fabrikarbeiter Christian Bühler eine Tochter. 16. Dem Kulkbrenner Karl Haas V. ein Sohn, Peter Heinrich Karl. 17. Dem Taglöhner Philipp Htllgärtner ein Sohn, Adolf Friedrich. 20. Dem Monteur August Wende ein Sohn, August Friedrich. 20. Dem Photograph Wilhelm Mook eine Tochter, Else Julie Bianka.
Gestorbene.
Februar: 14. Karl Müller von Höckersdorf, 20 Jahre alt, Musketier der Leib-Compagnie Jnf.-Regts. Nr. 116 dahrer. 15. Adolph Dietz 49 Jahre alt, Dtenstmann dahier. 15. Katharine Witzner, 66 Jahre alt, ledig dahier. 17. Carl Laux, 18 Jahre alt, Kellner von Holzheim, Amt Diez. 17. Philipp Schüßler, 50 Jahre
alt, Vorarbeiter dahier. 17. Marie Katharine Althans, 6 Monate alt, Tochter von Scklosfer Georg Althans dahier. 19. Katharine Köhler, geb. Waltz, 62 Jahre alt, Wittwe von Kaufmann LouiS Köhler dahier. 19. Johannette Häuser, geb. Horn, 34 ^ahre alt, dahier, Wittwe von Schmied Friedrich Hauser. 2C Eva Hell, geb. Großmann. 58 Jahre alt, dahier, Ehefrau von Privatier Franz Hell. 21. Friedrich Eduard Winter, 57 Jahre alt, Bürstenmacher dahier. 21. Anna Margarethe Rinn, 3 Jahre alt, Tochter von Arbeiter Johannes Rinn dahier.s
2lussug aus den Kirchenbüchern
der Stadt Gieße«.
Evangelische Gemeinde.
Getraute. c ,ri . _. ,
Den 20. Februar. Philipp Klotz, Schmiedemeister in Gießen, ein Wittwer, und Margarethe Dorfeld, ledige Tochter des verstorbenen Landwirths Ludwig Dorfeld in Staufenberg.
Getaufte. „ ,
Den 16. Februar. Dem Hilfsbremser Emil Gunther ein Sohn, Robert Franz Emil, geboren den 9. December 1889.
Denselben. Dem Taglobner Wilhelm Maus eine rochier, Anna Lina Juliane, geboren den 17. December 1889.
Denselben. Dem Schlosser Ludwig Kreuter Zwillinge, ein Sohn, Anton Karl Joseph, und eine Tochter, Antonie Karoline ^osephine, geboren den 20. December 1889. _
Denselben. Dem Graveur August Haßler eine Tochter, Auguste Luise, geboren den 25. December 1889.
Denselben. Dem Knecht Heinrich Lotz ein Sohn, Friedrich, gebore^den^ Januar. ^mcht Caspar Wilhelm Backhaus estre Tochter, Elise Marie Margarethe, geboren den 15. December 1889.
Den 19. Februar. Dem Zahlmeister Hermann Piltz eine Tochter, Marie Johanna, geboren den 20. December 1889.
Beerdigte. L _
Den 15. Februar. Johann Philipp Theodor Braun, Korbflechter, ein Wittwer, alt 73 Jahre, gestorben den 12. Februar.
Denselben. Marianne Ernsttne Müller, Tochter des verstorbenen Rentamtmanns Karl Müller, alt 82 Jahre, gestorben den 13' ^Den 16. Februar. Michael Pfisterer, Werkmeister, alt 42 Jahre, gestorben den 13. Februar.
Den 17. Februar. Adolf Dietz, Drenstmann, alt 49 Jahre, gestorben den 15. Februar. __ _ _
Den 18. Februar. Anna Katharine Wißner, alt 66 Jahre, gestorben den 15. Februar. _, ...
Den 19. Februar. Philipp Schüßler, Eisenbahn-Vorarbeiter, alt 50 Jahre, gestorben den 17. Februar.
Den 21. Februar. Johannette Haußer, geb. Horn, Wittwe des verstorbenen Schmieds Friedrich Häußer, alt 34 Jahre, gestorben den 19. Februar.
' Gegenstand einer 'cheiligte und dir verschiedene glaub- 'Q& sie aus Negern ränberung bemerk! iiejelbe Erscheinung der Ebenhoizsarb- i röthliches Braue, ze des Gesichts m ein erhöhter W das Schwarz not er lange Zeit ftei§ zenheit hatte, eint ’obad)ten, sah te enn man bie M kh verbreitete sich, bei s)hibe nach bcyz Watten, bit ganz ausfallend zu mehr an der Uhig- bestehen, oW ntiiches Roth *
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1.
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Donnerstag den 27. Februar
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4.
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5.
jedesmalige Zusammenkunft ist
Eichen-
Bemerkl wird, daß das
Horst.
1524
6.
1542
Stephan.
1511
Gnauth.
1478
ii
ii
H
ii
22
212
1453
der Firma seines Kohlen- und Holz-
212 272 179
28 180
38
9 111
6 80 34 31
14
in Gießen betreibt 25. August v. I. Galanterie-, Spiel-
rrn
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ii
ii
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17,8
45,2
10
38
29,5
108 1440 1560 3439
9,4
42,5
25,2
Morgens 10 Uhr beim Pflanzgarten. Nieder-Bessingen, d. 20. Febr. 1890. Gr. Bürgermeisterei Nieder-Bessingen.
Engel,
Gerichtsvollzieher.
57 Ctm. Durchmesser und 6 10 Mir. Länge, Eichen-Derbstangen, Fichlen-Derbstangen,
„ -Reisstangen.
Holzversteigerung.
Donnerstag den 27. und Freitag den 28. Februar d.J., jedesmal des Morgens um 10 Uhr anfangend, sollen nachstehende Holz- fortimente in den hiesigen Waldungen
15C9] Gute starke Thüre, mit Oberlicht, 80 cm breit, wenig gebraucht, verkauft H. Kühn, Seltersweg 36.
Holzversteigerung.
Mittwoch den 26. und Freitag den 28. Februar, jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, sollen im Gemeindewald zu Grotzen- Buseck, District Unter und Streitwald, versteigert werden:
158 Eichen-Stämme mit 32,02 Fstm.,
Arbeitsverßeigerimgen.
Dienstag den 28. und Mittwoch den 26. l. Mts., Vormittags 9 Uhr, sollen im alten Rachhause für das Rechnungsjahr 1890/91 nachstehende Arbeiten und Lieferungen versteigert werden:
am ersten Tage die städtischen laufenden Taglohnarbeiten,
desgleichen Fuhrleistungen, das Kleinmachen des Brennholzes und das Reinigen der Oesen;
am zweiten Tage die laufenden Pflasterausbeffenmgen, Basaltsteinlieferungen, Kieslieferungen, Stein- und Kies-Fuhrleistungen, sowie Steinschlagerlähne.
Gießen, den 20. Februar 1890. Grobherzogliche BürgermeistereiGießen
Nadel - Stammholz mit 9,47 fm Nadelderbstaugen mit
6,85 fm „ -Reisstangen mit
50 '
25
40
182
45
24
356
80
279
140 Die
1513] Ei« einspänniger Wagen M verkaufe«. Rittergaffe 19.
Mo »lag den 24. ds. Mts., Vormittags 11 Uhr, läßt Herr R. Rosenthal zu Gießen in seinem Lager Hause (Frankfurterstraße Nr. 23, „Russischer Hof") allda auf Gefahr und Rechnung eines Dritten
30 Lack Weizen öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung durch den Unterzeichneten versteigern.
NB. Der Herr Versteigerer wird dem oder den Steigerern den Weizen frei an die Bahn hier bringen lassen.
Gießen, den 20. Februar 1890.
d. I. unter Namens ein geschäft.
Adolf Bär daselbst seit Handel mit
Bemerkt wird, daß bei den Nadel- Stämmen 13 Stück Schnittholz I. Qualität, mit 25 Festm. haltend, vorkommen, und daß am 1. Tag das Stamm- und Stangenholz und am 2. Tag das Brennholz zum Ausgebot kommt.
Der Anfang ist oberhalb der Dorfwiese.
Großen-Buseck, 21. Februar 1890. Gr. Bürgermeisterei Großen-Buseck.
Ladung.
Der Dachdecker Jost Zahrt, geb«, am 18. Juli 1854 zu Londois, Mtzt in Gießen, jetzt mit unbekanntem All senthalt abwesend, wird beschuldigt, aU Landwehrmann 1. Aufgebots ohne Mai bniß ausgewandert zu sein.
Uebertretung gegen § 360 Nr. 3 des Strafgesetzbuchs.
Derselbe wi'd auf Freitag den 9. Mai 1890 Vormittags 8’/2 Uh r, vor das Großherzogliche Schöffen» ger icht Gießen zur Hauptverhandlung geladen.
Bei unentschuldigtem Ausbleiben wird derselbe auf Grund der nach z 472 der St-P.O- von dem Groß- herzoglichen Bezirks - Commandv zu Gießen ausgestellten Erklärung ver- urtheilt werden.
Gießen, den 18. Februar 1890.
Der Großherzogliche Amtsanwalt. ~ Dr. Zimmermann. 1515
Holzversmgerung.
Mittwoch den 26. Februar, Skachwittags 2 Uhr, soll eine größere Parthie Ausputzreiser, welche sich auch zu Erbsenreiser eignen, meist- biLtend versteigert werden. Zusammen- funft an der Bierbrauerei Röhrle.
Gießen, den 22. Februar 1890. Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 1560
Holz-Versteigerung im Nieder - Kessinger Gemeindcinald. Mittwoch Ven 26. Februar werden versteigert:
44 Eichen-Stämme von 16 bis 57 Ctm. Durchmesser und 5 bis 12 Mtr. Länge,
31 Buchen-Stämme von 38 bis
Einträge in das Firmenregister Gr. Amtsgerichts Gießen.
Stammholz sich größtentheils zu Schnitt- und Schwellenholz eignet, und am ersten Tag zur Versteigerung kommt. Die Zusammenkunft ist am Vicinalweg nach Gießen ohnweit des Bahnwärterhauses Nr. 5. Gegen Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Juli 1890 gestattet.
Rödgen, am 21. Februar 1890. Großh. Bürgermeisterei Rödgen.
Jnderthal. 1554
Elegante
Herren- und Hamen-Stiefel sowie gewöhnliche Sorten habe eine Parthie 726
zum Ausverkauf übernommen. Louis Rothenberger, Neuenweg 22.
Eichen-Derbstangen 16,29
Nadel- „ 28,03
Nadel-Reisstangen 1,74 Nm. Buchen-Scheitholz,
und Kurzwaaren unter der Firma „Adolf Bär".
Wilhelm Rothamel ist aus der Firm- „Rothamel & Petry" ausgetreten und wird das Geschäft von Wilhelm Petry unter Uebernahme der Activen und Passiven unter der seitherigen Firma weiter geführt.
Das seither unter der Firma „Dampfmolkerei Gießen, eingetragene Genossenschaft" betriebene Molkereigeschäft wird feit 1. October 1889 als offene Handelsgesellschaft unter der Firma: „Dampfmolkerei Gießen, Müller und Hoffmann" geführt. Sitz derselben ist Gießen. Inhaber der Firma sind:
1) Karl Müller in Neuhof.
2) Karl Hoffmann in Hof-Gill.
3) Ludwig Hoffmann in Gießen. Jeder derselben ist zur Zeichnung
Bau der Zellenstrafanflalt Butzbach.
Schriftliche Angebote für die Lieferung von Feldbrand- und Ofenbrandbacksteinen, sowie für die Herstellung eines Theiles des Bedarfs an Feldbrandbacksteinen auf der ^Baustelle werden hiermit bis zum Mittwoch den 12. Mürz d. I., Vormittags 11 Uhr, erbeten. Die Angebote können |ür jeden beliebigen Theil der Lieferung gestellt werden. Der Bedarf beträgt in den Jahren 1890 und 1891: 2605000 Hintermauerungssteine erster Sorte und 217500 zur Verblendung von Gebäudeansichten geeigneten Osenbrandbacksteinen.
Bis zu derselben Zeit werden An- g ebote für die Anfuhr von Backsteinen v-sm Bahnhof Butzbach zur Baustelle und für das Aussetzen von 15000 Lubikmeter Mauersteinen erbeten.
Butzbach, den 21. Februar 1890. Großh. Baubehörde für die Zellen- strasanstalt Butzbach.
von Riesel. 1536
Buchen-Scheit Eichen- „ Nadel- „
Buchen-Knüppel Eichen- „
„ Nadel- „
Wellen Buchen-Reisholz
Christoph Biecker in Gießen betreibt daselbst seit 15. September 1881 unter der Firma „Chr. Biecker" ein Colonialwaarenge- schäft.
Otto Rathschlag in Gießen betreibt daselbst feit 15. November 1889 unter der Firma feines Namens ein Leinen-, Wäsche- und Ausstattungsgeschäft.
Eduard Klinkel in Gießen betreibt daselbst seit 2. Januar
rm Buchen-Stockholz
„ Eichen- „
„ Nadel- „
öffentlich versteigert werden: Stück.Eichen - Stammholz mit 67,36 fm
Apfelfpalten, amer., Apfeischeiben, hochfeine Ringäpfel,
Brüttellen,
Kirschen,
Zwetschen, türkische,
in feinen und feinsten Qualitäten,
Bordeaux-Pflaumen, Aprieosea
empfiehlt [898
Emil Elschbach.
Dienstag den 25. Febr. I. I.,
Nachmittags 3 Uhr,
sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die der Peter Kreilivg Wittwe in Gießen gehörigen Grundstücke, welche in dem Gießener Anzeiger unterm 9. und 16. Februar I. I. näher beschrieben sind, nochmals öffentlich freiwillig meistbietend ver- steigert werden.
Gießen, 22. Februar 1890.
Großh. Ortsgericht Gießen.
I A.:
Vogt. 1555
86 Nadel-Stämme „ 68,32
„ Knüppel, Eichen- „
Nadel- „
der Firma berechtigt.
7. Louis Benner und Eduard Krumm in Gießen betreiben seit 19. d. M. daselbst eine Droguen- und Farbenhandlung unter der Firma Benner und Krumm. Jeder derselben ist zur Zeichnung der Firma berechtigt. 1562 Gießen, 21. Februar 1890.
Neidhart, Gerichtsschreiber.
Buchen-Scheitholz,
,, -Knüppel,
„ -Astreisig,
,, -Stöcke, Eichen-Knüppel,
„ -Stöcke, Buchen- Durchforstungs- EicheN- ■ reisig, 3 m Länge, Aspen- 11 Forstung. 9!adelreisig.
„ Eichen.
„ Nadel
Mittwoch den 26. Februar, Nachmittags von LV2 Uhr an, werden aus dem Nachlaß des Herrn Joh. Chr. Kraft im Hause des Herrn Sorger, rSd)dne Aussicht", nachbenannte Mobilien versteigert:
} ovaler Tisch, 1 Commode, 1 vor- zügl. zweithür. Kleiderschrank (Eichenholz), 1 großer Spiegel, Stühle, 1 vollst. Bett, große Ztnkvade- wanne, 1 Uhr, Lampe, Ablaufbrett, Bilder, Küchen- und Hausgeräthe.
Im vormundschaftlichen Auftrag: Lonis Rothenberger, 1476 Gerichtsta^ltor.
Hundert Buchen-Reiserwellen, „ Eichen- „
„ Nadel- „
Rm. Buchen-Stöcke,
„ Eichen- „
„ Nadel-


