machen und ganz besonders im Zuschneiden, im Bügeln 2c. zu ertheilen.
Sie bildet in derselben Weise Handarbeitslehrerinnen für die städtischen Schulen, wie ganz besonders auch für die Dorfschulen aus. Indem denselben auch eine practische Anleitung gegeben wird, wie sie den Unterricht ertheilen sollen, wird einem dringenden Bedürsniß abgeholfen, denn eine Kunst verstehen und sie Andern lehren sind zwei sehr verschiedene Dinge.
Auch wird in der Alice-Schule für die geistige Weiterbildung der angehenden Handarbeitslehrerinnen durch Anfertigung von schriftlichen Arresten, Zeichnen, Rechnen und einfache Buchführung Sorge getragen.
Gerade in der Ausbildung der Handarbeitslehrerinnen tritt der segensreiche Einfluß der Schule recht klar zu Tage; die Leistungen solcher Lehrerinnen auf dem Lande sind bedeutend höher, als diejenigen von Lehrerinnen, welche die Aliceschule nicht besucht haben. Es ist dies auch von der Schulbehörde anerkannt, indem bei Neubesetzung von Lehrerinnenstellen der Besuch der Alice-Schule oder mindestens Bestehung einer Prüfung vor der ersten Lehrerin derselben gefordert wird.
Um auch ärmeren Schülerinnen den Besuch der Schule zu ermöglichen, wurden und werden in jedem Jahr Freistellen und Zahlung des halben Honorars verwilligt.
Die Hoffnung, welche bei Gründung des Vereins gehegt wurde, daß das Streben und die Leistungen der Schule bald Anerkennung finden würden, ist in hohem Grade gerechtfertigt worden. Sie zählte schon im ersten Jahre ihres Bestehens 85 Schülerinnen, der Besuch -wuchs dann von Jahr zu Jahr bis zu einer Höhe von 193 Schülerinnen. Von dem Jahre 1886 an begann jedoch die Zahl derselben zu sinken, sodaß zur Zeit nur etwa 100 Schülerinnen jährlich die Schule besuchen.
Wie ist dies zu erklären? Trägt die Schule als solche etwa die Schuld hieran? Keineswegs. Wie an derselben stets sehr gute und ausreichende Lehrkräfte waren, so sind sie cs auch zur Zeit. Die Schuld an dem Rückgang trägt die immer stärker werdende Concurrenz. Entstandene Privatanstalten, auch solche von früheren Schülerinnen der Aliceschule, ein vielleicht noch ermäßigteres Honorar, als es in dieser gezahlt wird, wohl auch größere Freiheit im Besuch der Schule, mitunter auch geringere Ansprüche an die Leistungen der Schülerinnen — das sind die Gründe, weshalb die Zahl der Schülerinnen abnehmen mußte. Wir sind weit davon entfernt, darüber Klage zu führen, daß auch andere neue Anstalten neben der Alice-Schule entstehen, afiein wir müssen im Interesse der Schule auch wünschen, daß ihr — .der Alice-Schule — durch die Theilnahme der Gießener Einwohner wie der Landbevölkerung des Kreises jährlich soviel Schülerinnen zugeführt werden, daß wenigstens ein beträchtlicher Theil des Kostenaufwands für die Schule gedeckt werden kann. Wie hoch sich Einnahmen und Ausgaben für eine so große Schule belaufen, dafür führen wir einige Zahlen vor:
Vom 1. April 1883 bis 31. März 1886 hatte die Schule eine Einnahme von 14 731.79 Mk., eine Ausgabe von 12 082.53 Mk., wonach ein Kassebestand von 2649.26 Mk. bleibt. Nach der Rechnung vom 1. April 1886 bis 30. August 1888 belief sich die Einnahme auf 11 133.03 Mk., die Ausgabe aus 9 914.17 Mk., Kassebestand auf 1218.86 Mk. In 1889/90 Einnahme 2492.74 Mk., Ausgabe 1741 Mk., Kassebestand 751.36 Mk.
Aus diesen Zahlen ist ersichtlich, daß die große Schule ihre Kosten nicht aus dem Honorar der Schülerinnen zu decken vermag.
Das ist auch allerseits anerkannt und die Schule wesentlich unterstützt worden aus Staatsmitteln, von dem Stadtvorstand durch Ueberlassung des Locals, von dem Darmstädter Alice-Verein, von der Spar- und Leihkasse Gießen, durch jährliche Beiträge, ebenso auch von der Sparkasse Grünberg, die viele Arbeitslehrerinnen ausbilden ließ und ihnen zum nachahmungswürdigen Beispiel aller Sparkassen des Kreises eine so reichliche Unterstützung gewährte, daß der Besuch der Alice-Schule ihnen fast keine eigenen Opfer auserlegte. Allen diesen Gebern sei hier öffentlich Dank gesagt.
Es ist ersichtlich, daß ohne weitere namhafte Unterstützungen der Bestand der Schule gefährdet ist. Die Mitglieder des Vorstandes, deren Namen wir am Schlüsse bringen, müssen deshalb die zuversichtliche Bitte aussprechen, daß der Schule auch weitere Unterstützungen zugewendet werden. Sie hoffen dies, da es einer Anstalt gilt, die bis jetzt beinahe 2000 Schülerinnen in der gediegensten Weise in allen weiblichen Handarbeiten unterrichtet hat, in der bereits über 70 Handarbeitslehrerinnen ausgebildet worden sind, wovon jede einzelne durch ihren Unterricht in der Schule für eine ganze Gemeinde segensreich zu wirken vermag.
Eine so gemeinnützige Anstalt muß unserer Stadt erhalten bleiben. Wir richten daher die dringende Bitte an Eltern und besonders an solche, die ihren Kindern einen durchaus gediegenen Unterricht von geprüften Lehrerinnen unter Aussicht des Vorstandes der Schule geben lassen wollen, dieselben die Curse in der Alice-Schule durchmachen zu lassen. Auf diese Weise werden sie beitragen, die Anstalt, die nun 12 Jahre segensreich gewirkt hat, zu erhalten.
Auch wendet sich der Vorstand an die Gemeinden des Kreises mit der Bitte, immer mehr dahin zu wirken, daß Mädchen in der Alice-Schule die Curse besuchen, in denen die für Haus und Schule nöthigen Handarbeiten gelehrt werden. Auf den daraus folgenden Segen wird nicht lange gewartet werden müssen.
So empfehlen wir die Schule nochmals dem Wohlwollen der Gemeindeverwaltung der Stadt Gießen und allen Anstalten der Provinz, die gemeinnützige Unternehmungen zu fördern pflegen.
Auch bedarf es wohl nicht der Erinnerung, daß es als eine Pflicht der Pietät erscheint, das Andenken der erhabenen Stifterin der Aliceschulen durch Erhaltung ihrer Schöpfungen zu ehren»
Der Vorstand der Alice-Schule besteht zur Zeit aus: der Präsidentin Frau Han st ein, Frau Bramm, Fräulein Bergmann, Frau Riegel, Fra:: Weiffenbach und den neu hinzugetretenen Mitgliedern Frau v. Gagern, Frau G n a u t h.
Der Verwaltungsrath besteht aus den Herren Büchner, Baist, Han stein, Pfarrer Dr. Naumann und den neu hinzugetrerenen Mitgliedern, den Herren Oberbürgermeister Gnauth, Professor Fromme und Weinhändler Schwan.
Cocaks rrnd proviitiicHw.
Gießen, 21. October.
— Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten am Donnerstag den 2 3. October 1890, Nachmittags 4 Uhr:
1. Die Vergebung einer vacauten.Psründe aus der Löber- Stiftung. 2. Gesuch des Ehr. Bieker um Ertheilung der Concession zum Wirthschastsbetrieb. 3. Desgl. des Konrad Müller. 4. Baugesuch des Martin Dörr- hier Dispensation von einer baupolizeilichen Vorschrift. 5. Gesuch der Garnisonverwaltung Gießen um Erlaubniß zur Anlegung einer Rohrleitung nach dem Schoorgraben. 6. Gesuch der Bewohner in der großen Sandgasse um Ausstellung eines Brunnens. 7. Die Anlagen im Philosophenwald. 8. Gesuch des Eduard Engler um Erlaubniß zur Legung eines Steges über die Wieseck. 9. Gesuch des L. Huhn um Erdauffüllung in der Goethestraße. 10. Gesuch des I. Bernhardt um Erlaubniß zur Beseitigung eines städtischen Rains, hier Geländeer.verb. 11. Gesuch des Vorstandes der israelitischen Religionsgesellschaft um Geländeerwerb. 12. Desgl. des Maurermeisters Ehr. Haubach I. 13. Gesuch des Vorstandes des Eisvereins Gießen um Ueberlassung der Wiesen hinter den Eichen. 14. Ueberlassung eines Weges nach dem Hardtberg Seitens des Oeconomen Schlenke. 15. Die Erneuerung des Namensverzeichnisses zum Grundbuch der Gemarkung Gießen.
— Gestern Vormittag 11 Uhr sand in Steins Garten die diesjährige Hauptversammlung des Landwirthschaftlicheu Vereins der Provinz Oberheffen statt. Als Vertreter des Gr. Ministeriums war Herr Geheimrath Jaup anwesend. Se. Erlaucht Gras Friedrich zu Solms-Laubach gab zunächst dem Bedauern über die Verhinderung des seitherigen Vorsitzenden, Frhrn. Adalbert von Nordeck zur Rabenau, am Erscheinen Ausdruck, desgleichen der Freude über die der oberhessischen Landwirthschaft durch Verleihung eines Ehrenpreises an Herrn Backhaus in Rudlos auf der diesjährigen landwirthschast- lichen Ausstellung in Mainz zu Theil gewordene Auszeichnung. Unter Hinweis auf das am 1. October erloschene Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Socialdemokratie richtete der Vorsitzende an die Anwesenden die Mahnung, ihrerseits dazu beizutragen, daß der von den socialdemokratischen Führern angekündigten Verbreitung der socialdemokratischen Lehren auf das flache Land Einhalt gethan, durch Wort und That belehrend und helfend auf Alle eingewirkt werden möge, die nach den hochherzigen Erlassen Sr. Majestät des Kaisers als wirthschaftlich Schwache der Hülfe und des Beistandes bedürften. Ueber die „Frage der Organisation des Viehversicherungswesens" referirte Herr Fr. Schade-Altenburg. Referent sprach sich für Ausdehnung des V^ehseuchengesetzes aus Perl- und Lungensucht, Jnslebentreten von Versicherungskassen im Anschluß an den Landwirthschaftlichen Verein und an einen das ganze Land umfassenden Rückversicherungsverband, wenn möglich mit staatlicher Unterstützung, aus. An der Debatte hierüber betheiligten sich u. A.: Herr Ober- Medicinalrath Dr. Lorenz- Friedberg, Herr Kreisrath Dr. Br ad en-Friedberg, Herr Provinzial-Director Frhr. v. Gagern, Herr Bürgermeister Pracht-Grünberg u. s. w. und wurden in derselben namentlich die für und gegen Einführung der Zwangs-Versicherung sprechenden Gründe erwogen. Die Versammlung einigte sich schließlich zu einer Resolution, nach der die Ausbreitung der Orts-Versicherung, wie sie z. B. in Baden bestehe, anzustreben und die Großh. Regierung zu ersuchen sei, der Sache der Vieh-Versicherung die möglichste Fürsorge zu Theil werden zu lassen. — Ueber den zweiten Gegenstand der Tagesordnung: „die Fragen wegen Maßregeln zum Schutz gegen Verlust durch Perlsucht beim Rindvieh, sowie wegen Einführung von Schlachthäusern und Erlasses von Schlachthausordnungen" referirte Herr Schlenke- Hardthos. Als Gegenstand seiner Darlegungen hatte Herr Schlenke zunächst das Gießener Schlachthaus, als den Interessen der oberhessischen Landwirthschaft zunächst liegend, ins Auge gefaßt. Redner beklagte hierbei den Mangel einer Schlachtordnung, d. h. der Bestimmungen, nach denen beim Ausschlachten der Thiere vor dem Verwiegen verfahren wird. Die Metzger handhabten das Entfernen der nicht zur Verwiegung gelangenden Theile so verschieden, daß mehr oder weniger heftige Auseinandersetzungen zwischen Viehbesitzern und Metzgern, fast immer aber die Benachtherligung der ersteren die Folge Jeien. Die Bemerkungen des Herrn Schlenke über die Magerungen in der Einführung einer Schlachtordnung, die schon vor Jahresfrist vom Gießener Stadtvorstande berathen, -wurden von den Herren Provinzial- Director Frhr. v. Gagern und Oberbürgermeister Gnauth erläutert. Herr Schlenke faßte das Resultat seiner Darlegungen in fünf Anträge zusammen, nach denen die Errichtung von Schlachthäusern als willkommen zu bezeichnen, auf Ausnahme von Schlachtordnungen in die Schlachthausordnungen hinzuweisen, das zum Schlachten bestimmte Vieh, behufs Vermeidung von Verlusten für die ’ Viehbesitzer, vor Einbringen in die Schlachthäuser gegen die Folgen der Perlsucht u. s. w. zu versichern und Großh. Regierung zu ersuchen sei, alle dahin gehenden Bestrebungen zu fördern und ein Gesetz zu erlassen, durch welches der Weiterverbreitung der Perlsucht Einhalt gethan werde. Die sich hieran schließende Debatte, in der bezüglich der im Großherzogthum Hessen bestehenden, von dem Referenten im Gegensatz zu anderen Staaten als zu streng bezeichneten Fleischbeschau verschiedene Meinungen zu Tage traten, führte zu dem Beschlüsse, einer demnächst stattfindenden Hauptversammlung diese von einer
Commission vorzubcrathendcn Anträge nochmals vorzulegen.. Ueber den dritten Punkt der Tagesordnung: „Die Gründung von Viehzucht-Vereinen und Genossenschaften" wurde nicht mehr verhandelt.
— In immer weiteren Kreisen unseres Volkes bricht sich die Ueberzeugung Bahn, daß der Besitz überseeischer Colonieen schon in der Gegenwart, noch mehr aber in der Zukunft von der größten Wichtigkeit ist und sein wird für des Vaterlandes Wohlstand und Gedeihen. Man dachte im Anfang der deutschen Colonialbewegung immer vor Allem an Ackerbaucolonieen. Es scheint nun nicht zweifelhaft, daß der inzwischen erworbene deutsche Colonialbesitz auch Ländereien umfaßt^ die sich zu solchen sehr wohl eignen und in denen dereinst nach Schaffung der nöthigen Verbindungen und des nöthigen Schutzes sehr wohl ein Neudeutschland aufblühen kann. Wir denken dabei vor allem an Südwestasrika. Aber im Wesentlichen beruht die Zukunft der bis jetzt in unserem Besitz befindlichen Colonien allerdings auf der Entwickelung des Handels und Plantagenbaues. Im deutschen Inland allein findet unsere Industrie nicht mehr genügenden Absatz für ihre Producte. Das Ausland aber schließt sich und seine Colonien immer mehr durch Schutzzölle ab. Um so wichtiger ist es, daß wir uns rechtzeitig große überseeische Absatzgebiete sichern. Deutschland muß das, wenn es in Zukunft nicht verarmen will. Eben so wichtig ist es aber auch, daß wir die Colonialproducte, deren wir benöthigen, nicht von anderen Völkern zu kaufen brauchen, sondern daß wir sie selbst bauen oder direct erhandeln. Nach beiden Richtungen »nacht sich schon jetzt der Besitz unserer Colonien aus vielen Gebieten wohlthätig bemerkbar. Man frage einmal in den sächsischen Fabrikstädten, wie viele Stücke Kattun heute bereits nach Ostasrika abgesetzt werden. Und wie werthvoll die Einfuhr selbstgebauter oder direct erhandelter Colonialproducte bereits für unseren Nationalwohlstand ist, davon wissen auch verschiedene Kaufleute und Fabrikanten unserer Stadt aus eigener Erfahrung bereits Auskunft zu geben. Und alle diese- Unternehmungen stehen ja erst in ihren Anfängen und werden einen immer größeren Aufschwung nehmen. Wollte Jemand an dem Werthe unseres Colonialbesitzes noch Zweifel hegen, nun, so mag er sich von den Engländern belehren lassen^ denen Keiner die Kenntniß auf diesem Gebiete streitig machen wird. Wie haben sie uns jeden Fuß Landes in Afrika geneidet und streitig zu machen gesucht! Wie waren sie selbst bereit zur Ausbeutung eines Theils unserer westafrikanischen Besitzungen, für die sich deutsches Capital im Augenblick nicht mehr sand, 40 Millionen auszuwenden! Gottlob wurde der Verlust dieser Lande durch die Vorsorge unserer Regierung von uns abgewandt.
Sollen aber unsere colonialen Unternehmungen zur Blüthe und Entwickelung kommen, soll das deutsche Capital sich zur Betheiligung an ihnen geneigt zeigen, so müssen sie von dem sympathischen Interesse des deutschen Volkes getragen werden. Solches Interesse zu wecken ist eins der Hauptziele der Deutschen Colonialgesellschaft, an deren Spitze gegenwärtig Männer wie der Fürst zu Hohenlohe-Langenburg, Reichstagsabgeordneter Hammacher, Geh. Regierungsrath Simon, Staatsminister von Hosman und der Director im Reichs- Postamt Sachse stehen. Auch im weiteren Umfang dient die Gesellschaft den Interessen unseres überseeischen Handels und sucht unter Anderem auch die unter fremder Herrschaft lebenden deutschen Colonisten dem Deutschthum zu erhalten. Das sind nicht etwa blos Bestrebungen von idealer Bedeutung, sondern jeder Großkausmann weiß, daß der Handel der Sprache folgt. Die auswärtigen Colonisten kaufen hauptsächlich von ihren Volksgenossen.
In Würdigung dieser Bestrebungen der Deutschen Colonialgesellschaft hat diese auch in unserer Stadt schon zahlreiche Mitglieder gesunden. Unter diesen reiste der Gedanke, uns auch einmal, wie so viele andere große Städte, von der Colonialgesellschaft einen jener Pioniere des Deutschthums- in der fremden Welt zu erbitten, damit er uns über die: Aufgaben und Aussichten der deutschen Colonialbestrebungen, aus dem Schatze eigener Anschauung, Erfahrung und Erlebnisse einen Vortrag halte. Die Gesellschaft ist diesem Wunsche gern entgegengekommen. Am 27. October, Abends 8 Uhr> wird Herr Dr. Neubaur im großen Saale von Steins- Garten über das eben bezeichnete Thema sprechen. Herr Dr. Neubaur hat in den Jahren 1884—90 alle fremden Erdtheile,insonderheit Ostafrika, Neuguinea, die Tonga- und Samoa-Inseln, Australien, Nordamerika, Etzins, Japan, Hinter- und Vorderindien rc. besucht- er ist auch als gewandter frischer Redner bekannt - wir können also unseren Mitbürgern und Mitbürgerinnen einen ebenso genuß- als lehrreichen Abend in Aussicht stellen. Mögen sie sich also, Herren wie Damen, zahlreich einfinden, und mögen namentlich auch die Mitglieder der Colonialgesellschaft sich'K angelegen sein lassen, für das Bekanntwerden der Sache und für recht zahlreichen Besuch zu sorgen. Entree wird nicht erhoben.
— Das Juterxationale Panorama, von welchem wir schon vor einigen Tagen berichteten, wird am 26. October im Laden Mäusburg 12 eröffnet und, wie wir vernehmen, mit Bildern der Pariser Weltausstellung (Cyclus I) beginnen. Nach den uns vorliegenden Berichten aus mehreren Zeitungen Deutschlands ist das Panorama, welches in Bezug auf die Bequemlichkeit der Einrichtungen ähnliche Institute weit übertrifft, Allen zur Besichtigung zu empfehlen, da es darin wirklich Sehenswerthes zu schauen gibt. Die Bequemlichkeit^ daß der Besucher seinen Platz nicht zu wechseln hat, erhöht noch das Interesse ganz besonders. Auch in erzieherischer Hinsicht bietet dieses Panorama sehr viel. Darum kann man den Besuch dieser sehr interessanten Ausstellung auch den Schülern und Schülerinnen, für welche, wie wir hören, der Besitzer Abonnementskarten zu ermäßigten Preisen ausgibt, auf das Wärmste empfehlen. Es sei noch bemerkt, daß die Mechanik des Apparates vorzüglich sunctionirt und die ganze Einrichtung eine sehr zweckentsprechende ist. Da der Besitzer
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