Ausgabe 
22.5.1890 Erstes Blatt
 
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Dem Mi litär ist neuerdings wieder der Besuch verschiedener hiesiger Wirthschaften verboten worden, in welchen gewerbliche Fachvereine ihre Besprechungen abzuhalten pflegen.

* Aus Rheinhessen, 20. Mai. In der- ganzen Pro­vinz Rheinhessen ist der Stand der Weinberge ein überaus günstiger. In Folge der segensreichen Witterung treiben zahlreiche Ansätze und lassen sich bereits viele Gescheine an den einzelnen Stöcken erkennen. Die fruchtbare Vegetation bringt gleichzeitig aber auch ditz-dem Weinstock so nachtheiligen und gefräßigen Schnecken und Rebstichler hervor, deren Ver­tilgung unablässig bethätigt werden muß.

* Berlin, 18. Mai. Eine Allerhöchste Cabinetsordre über Nach send un g von kleinen Bedürsnißgegen- ständen nach dem Auslande lautet: Ich bestimme, daß für die auf Meinen Schiffen und Fahrzeugen bereits länger als ein Jahr im Auslande befindlichen und daselbst noch ein weiteres Jahr verbleibenden Mannschaften kleine Bedürfniß- gegenstände innerhalb vom Staatssecretär des Reichs-Marine- Amts für den Kopf und das Jahr sestzusetzender Höchstge­wichtsgrenzen aus fiscalische Kosten nachgesendet werden dürfen.

* Herr Drähmich war täglicher Stammgast einer Bierstube in Berlin. Der Kellner Fritz, an dessen Tisch er stets Platz nahm, führte die Trinkgelder Drähmichs in seinem Conto alssichere Einnahme" auf. Drähmich war auch schon so an den aufmerksamen Kellner gewöhnt, daß.sein ErstauyM nicht gering war, als ihm eines Tages ein anderer Kellner das Bier brachte. Fritz war anwesend, aber beim Erscheinen seines treuen Stammgastes drückte er sich scheu in eine Ecke. Na, wo steckt denn der Fritz heute? fragte Drähmich ver­wundert.Der is da, aber darf Sie nicht mehr bedienen," erklärte der Kellner.Sehen Sie, wir hab'n neilich mit­einander jeknobelt un Fritze verlor alles Jeld. Und wie er kein Jeld mehr hatte, da knobelten wir die Stammgäste aus. Und da hatte ick dat Jlück, Ihnen zu gewinnen, Herr Drähmich!"

* Berlin, 17. Mai. Peinliches Aufsehen erregte in einem Restaurant derZelten" folgender Vorfall. Zu mehreren Tischen des stark besuchten Restaurant-Gartens trat eine seingekleidete junge Dame heran, trank aus den gefüllten Biergläsern und ging, ehe sich die Betroffenen von ihrer Verwunderung erholt hatten, weiter, um an noch anderen Tischen dasselbe Manöver zu wiederholen. Ein Arzt, welcher mit seiner Familie an einem der Tische saß, hatte die Situation erkannt und trat auf die junge Dame hinzu, um dieselbe in den Saal des Restaurants zu führen. In demselben Moment aber eilten ein älterer Herr und eine Dame athemlos herbei, um die junge Dame, ihre Tochter, in Empfang zu nehmen. Das junge Mädchen, welches sich in einem unbewachten Moment heimlich von den Eltern entfernt hatte, leidet, wie die höchst erregten Eltern mittheilen, seit seinem zehnten Jahre an epileptischen Krämpfen, welche mit den Jahren eine periodische Geistesgestörtheit herbeiführten.

* Coblenz, 15. Mai. Eine Maikäfer-Rhein reise. Dieser Tage trieb auf der Ehrenbreitsteiner Seite im Rheine eine ziemlich große Kiste, welche ans Land gebracht wurde. Auf dem geheimnißvoüen Strandgut stand mit Bleistift ge­schrieben:Pfaffendorf". Als man die Kiste öffnete, um nach dem Inhalte zu sehen, fanden sich mehrere Tausend Maikäfer darin vor, wovon der größte Theil noch munter herumkrab­belte. Die Kiste wurde nun wieder vernagelt, woraus die ganze Gesellschaftnowelenz-kowelenz" ihre Rheinreise fort­setzen mußte.

* Glogau, 17. Mai. Ein Opfer des Aberglaubens. Während der Abwesenheit ihrer Eltern suchten sich die Kinder eines Handelsmannes mit Spielen zu belustigen, wobei sie auch malErhängen" spielen wollten. Ein Knabe nahm einen Strick, steckte seinen Kopf in die Schlinge, wiegte sich hin und her, während seine Schwester zusah. DasSpiel" nahm leider eine verhängnißvolle Wendung- denn plötzlich zog sich die Schlinge fest zusammen und schnürte die Gurgel des Jungen ein. Der Knabe schrie in seiner Todesangst der Schwester zu, sie müsse ihn doch abschneiden. Das Mädchen fürchtete aber, Schläge vom Vater zu bekommen, wenn es den Strick zerschneiden würde- es lief hinaus und rief eine vorübergehende Frau um Hülfe an. DiefV verweigerte aber die Rettung, indem sie abergläubisch meinte:Das darf ich nicht thun, eine Mannsperson muß ihn abscheiden!" Während­dessen starb der unglückliche Knabe nach einem schrecklichen Todeskampf.

* Als der verstorbene Fürst von Schwarzburg-Sonders­hausen noch Erbprinz war, stand am Fuße des Kyffhäusers ein Wirthshaus, dessen Eigenthümer Stockmann hieß. Der Alte war durch seine clasfische Grobheit berühmt, und Gäste, die ihm nicht gefielen, konnte er auf eine ganz unangenehme Art behandeln, wobei es ihm ganz gleich galt, ob der Betref­

fende ein armer Handwerksbursche oder ein vornehmer Herr war. Unter Anderen harte auch ein Kammerherr v. B. ein unangenehmesRencontre" mit dem Alten, welches damit endigte, daß Stockmann den Kammerhern einfach beim Kragen packte und ihn zur Thüre hinausgeleitete. Der also Gemaß­regelte machte gute Mine zum bösen Spiel. Er erzählte die Begebenheit bei Hofe und that, als habe er das Wirthshaus nur aufgesucht, um den wegen seiner Grobheit bekannten Stockmann persönlich kennen zu lernen und zu sehen, ob er sich nicht durch Vornehmheit imponiren lasse. Einige Wochen später redete ihn der Erbprinz an:Sie, B., nun habe ich auch den alten Stockmann kennen gelernt, ich war dort, der Kerl ist in der That grob--"Hahaha 1" lachte der

Kammerherr,haben Hoheit auch die Gnade gehabt, sich von ihm 'rauswerfen zu lassen?"

* Im Militärlazareth. Oberstabsarzt (zum jungen und eifrigen einjährig-freiwilligen Doctor):Was werden wir heute anstellen?" Junger Arzt:Es sind mehrere ganz interessante Fälle da, eine Pleuritis, ein verstauchter Fuß, ein" Oberstabsarzt (unterbricht ihn barsch):Nun ja doch, ich meine aber, welche Massenbehandlung?" Junger Arzt:Wie meinen Sie das?" Oberstabsarzt:Wir könnten heute vielleicht mal der ganzen linken Seite des Saales Purganzen verabfolgen lassen und die rechte mit Antipyrin versehen. Meistens Simulanten, Herr College. Kenne das aus langem Dienst! Je mehr Sie sich mit den Kerls abmühen, desto öfter kommen sie und dann folgt der Wischer von oben. Man muß ihnen den Aufenthalt im Lazareth verleiden- das ist meine Praxis."

Literatur unfc Knnjt

Leben und Walten der Liebe. Von S. Kierkegaard. Aus dem Dänischen übersetzt von A. Dörner. (Leipzig. Richter. 1890. 2 Abthlg. in 1 Bd. zu 278 u. 241 S. 5 ^M).

Für denkende Christen aller Parteien ein selten-schöngeschrtebenes, klar durchdachtes und warm gefühltes Zeugniß inReden" von der wahren Liebe und Liebesthätigkett, nach der in unseren Tagen Alle verlangen und von der doch so Wenige Gründliches verstehen.Wie der stille See, so ruhig er auch daliegt, doch eigentlich rinnendes Wasser, das von der sprudelnden Quelle aus dem Grunde aufsteigt, so ist die Liebe, obgleich stille in ihrer Verborgenheit, doch stets in Bewegung und nimmer ruhend. Aber der stille See kann vertrocknen, wenn einmal die Quelle versiegt, das Leben der Liebe dagegen hat einen ewigen Born." (pag. 12.) So tief und erbaulich wird hier die christliche Liebe tn ihrer umfassenden Bethätigung gefaßt; so still und friedevoll ist auch das Zeugniß von ihr, weder kalt-theo­retisch, noch blind-practtsch, sondern heilig-lebendig! Möchten alle gebildeten Christen, sonderlich aber die Diener der Liebe in der Kirche undInneren Mission", ja, alle Freunde der socialen Hilfs- gesetzgeöung, in dies stille tiefe Wasser schauen, sich in demselben die Augen Helle und die Schläfen frisch, auch die Hände rein waschen zum Rathen und Thaten; dann würde zum menschlichen Holz auch das höhere Feuer kommen und ein wirkliches Ltebesleben erwachen.

H. D.

Mit Beginn des Frühjahrs regt sich im Menschen frisch und neu der Trieb, ins Innere der Natur einzudringen, die jedem ihrer Freunde, sei er reich oder Bettler, Freuden gewährt, welche vom Staub des Alltäglichen weit emporheben zu dem reinen Genuß aus ihrer unerschöpflichen Quelle; das Keimen und Erblühen der Pflanzenwelt ist es, das Jeden, der die Liebe zur schönen Gottes­natur pflegt, mächtig fesftlt. Da wird ein Pflanzenatlas, der dem Fachgelehrten wie dem Anfänger oder Liebhaber ein gleich unent­behrliches und practisches Hilfsmittel ist, von jedem Freunde der an- muthigen Botanik gewiß freudig willkommen geheißen. Auf einem solchen Atlas, dessen zweckmäßige Ausführung und, von keinem ähn­lichen Werke bei äußerst wohlfeilem Preise gebotene, Vollständigkeit, sowohl von der berufenen Fach- als Tagespresse anerkannt ist, möchten wir alle, welche sich für die Pflanzenwelt interessiren, Fach­mann und Laien, Lehrer und Schüler, insbesondere auch Gärtner, Landwirthe, Forstleute und Pharmaceuten aufmerksam machen.

Es ist die soeben in neuer Anftattung erscheinende vierte Auf­lage der Naturgeschichte deS,Pflanzenreichs. Großer Pflanzen­atlas mit Texr für Schule und Haus. Herausqegeben von Dr. M. Fünfstück, Privatdocent an der Königlichen Polytechnischen Hoch­schule zu Stuttgart. 80 Großfolio-Doppeltafeln mit mehr als 2000 fein colorirten Abbildungen und ca. 50 Bogen erläuterndem Text nebst zahlreichen Holzschnitten. Vollständig in 40 Lieferungen A 50 Wöchentlich erscheint eine Lieferung, so daß das ganze

Werk bis Weihnachten 1890 complett vorliegt. Verlag des Süd­deutschen Verlags-Instituts in Stuttgart.

Wir empfehlen diesen Pflanzenatlas aus Ueberzeugung und rathen den Jntereffenten, sich durch Ansichtsbezug eines ersten Heftes nähere Anhaltspunkte zu verschaffen.

verkehr, £anfc» ttnö volkrwirthschaft.

Ei« Schutzmittel für die aufgehende ^Erbfensaat gegen das Spatzenvolk ist der gewöhnliche Stetnkohlenruß. Man bestreue damit nicht zu sparsam die Reihen, so daß das Feld schon aus der Ferne dunkel gestreift erscheint, und wiederhole dies nur, wenn starker Regen die Felder verwischt haben sollte. Einsender dieses, welcher Vogelscheuchen aller Art ersann, um sein Lteblings- gemüse zu schützen, hat sich vor zwei Jahren von der Vortreffltch- kett dieses einfachen, gar keine Kosten verursachenden Mittels über­zeugt.

Ueber Vertilgung der Spargelfliege, welche den jungen Spargelamagen so schädlich wird, machte Fabrikbesitzer Noak kürzlich in einer Versammlung des Frankfurter Gartenbauveretns sehr intcr- essante Mittheilungen. Er schilderte, wie er im vorigen Jahre, als

die Fliege erschien, von Ende April ab, Morgens vor Sonnenauf­gang, dieselbe von den jungen Spargelftengeln abgesucht habe. Die Fliegen versteckten sich aber und sind schwer alle aufzusinden. ES haben dann auch, trotz des Absuchens, bald viele Stengel sich krumm gebogen. Beim Herausreißen der krummen, mit den Maden der Spargelfliege behafteten Stengel wurden dann die Stöcke verletzt. Die meisten Stöcke machten ja neue Triebe, doch einige blieben aus und als nachgesehen wurde, faulten sie. Ein Herausreißen der kranken Stengel scheint überflüssig, weil die Maden Anfangs noch nicht so tief sitzen und das Abschneiden genügt, was nicht so gefahr­bringend ist. Jetzt im Frühjahre, beim Absammeln des alten Spargclkrautes, haben sich in vielen Stengeln noch Puppen der Fliege vorgefunden, tn einzelnen Stengeln eine, in anderen bis sechs, so daß tn der jetzt dreijährigen Anlage von 150 Stauden im Ganzen ungefähr 1000 Puppen gesammelt und durch Verbrennen vernichtet werden konnten. Sobald die Fliegen wieder erscheinen, will nun Herr Noak den Kampf sortsetzen und unter anderem auch fingerdicke geschälte Wetdenrutben, mit Fliegenleim oder Raupenleim bestrichen, tn seiner Anlage ausstecken, damit die schädlichen Jnsecten daran kleben bleiben.

Torfmull. Wie bedeutend gegenwärtig die Herstellung von Torfmull, welches fabrikmäßig aus dem in unseren Hochmooren in unerschöpflichen Massen abgelagerten Moostorf gewonnen wird, ist, geht aus dem Umstande hervor, daß gegenwärtig die tägliche Production von Torfmull und Torfstreu in Deutschlano 25000 Ctr. beträgt. Derselbe wird geliefert tn mittelst Dampfpressen fest zusammengepreßten Ballen von 100200 Kgr. Gewicht zu Va und 1 Cbm. Raumrnhalt. Wie dasLeipz. Tagebl." erfährt, haben in jüngster Zeit wiederholt Erörterungen stattgefunden, das Torffäcal- bildungssystem in den Aborten der Eisenbahnen einzuführen und haben diese Erörterungen bereits mehrfache practische Einrichtungen zur Folge gehabt. So theilt der Inhaber der Fabrik für Torfmull- fäcalvildungsanlagen in Kirchberg i. S. mit, daß im neuen Central­werkstättenbahnhof zu Linz a. D. eine Gutsverwaltung der Umgegend sein System, das die größte Anerkennung im In- und Auslande gefunden, eingerichtet habe, den Torfmull und alle Fuhren und Arbeiten gratis liefert, nur um den so erzielten, trefflichen Dünger zu erhalten.

Stachelbeerwein. Sowohl die reifen als auch die unreifen Früchte des Stachelbeerstrauches lassen sich zur Bereitung eines ichönen Tafelweines benutzen und zwar verwendet man am besten die gi oßen dünnschaligen Sorten. Die Beeren werden zur Wein­bereitung gequetscht und ausgepreßt. Der Saft wird mit der gleichen Menge Wasser verdünnt und dem Gemisch auf je 5 Pfund 1 Pfund Zucker und 20 Gramm Weinsteinsäure zugesetzt, worauf der Saft in das Gährgefäß gethan wird. Die weitere Behandlung ist ähnlich wie bei den anderen Beerenweinen. Nach zweimonatlichem Lagern in dem Gährfaß wird der Wein auf.Flaschen gezogen und ist schon im nächsten Jahre vorzüglich.

Um die Pferde vor Bremsen «nd Fliegen, besonders an heißen Tagen zu schützen, nehme man Morgens eine Waschung mit einer Lösung, hergestellt aus einem Theil Carbolsäure und 200 Thellen Wasser, vor.

Hohe nutzbringende Ziersträucher. (Nachdruck ver­boten.) Man hat tn Ziergärten oftmals Plätze, die nicht mit nütz­lichen Beerensträuchern ausgefüllt werden können, weil deren Größe eine zu geringe ist. Gewöhnlich greift man dort zu allen möglichen unnützen Sträuchern und vergißt, daß wir auch hohe Buschkaden besitzen, welche sowohl ihren Platz im Ziergarten voll ausfüllen, als auch durch ihre Früchte der Haushaltung einen Nutzen bringen können. Als solche sind zu nennen der Flieder, von dem sowohl Frucht wie Blüthe und Holz in der Haushaltung nutzbringend an­gewandt werden können. Eine gute Fliederbeerensuppe ist nur in wenigen Gegenden bekannt und geschätzt und steht doch kaum der besten Fruchtsuppe nach. Ferner ist die Quitte ein prachtvoller Zier­strauch; ihre schönen Blüthen sowohl wie die Früchte zieren neben dem schönen Laube einen jeden Garten. Welch feines Gel6e und Compot die Quitten abgeben, braucht wohl kaum hervorgehoben zu werden; ihm stehen alle anderen von einheimischen gewonnenen an Feinheit des Aromas, mit Ausnahme vielleicht des aus Himbeeren bereiteten, nach. Fast in Vergessenheit gerathen ist die Mispel, welche bei unseren Vätern in hohem Ansehen stand. Der Geschmack der Früchte ist zwar nicht gerade als sehr fein zu bezeichnen, jedoch sind letztere von Vielen geschätzt und steht jedoch besser ein Mispelstrauch im Garten, um den häßlichen Zaun zu verdecken, als ein anderer, der gar keinen weiteren Nutzen stiftet.

ScbtffsMcKbridjten.

Bremen, 19. Mai. (Per transatlantischen Telegraph.! Der Schnelldampfer Saale, Capttän H. Richter, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 9. Mat von Bremen und am 10. Mai von Southampton abgegangen war, ist gestern 9 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.

Bremen, 16. Mai. (Per transatlantischen Telegraph.l Der Postdampfer Karlsruhe, Capitän F. Keßler, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 3. Mai von Bremen abgegangen war, ist heute 10 Uhr Morgens wohlbehalten in Baltimore an­gekommen.

Bremen, 20. Mai. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Ems, Capitän R. Sander, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 10. Mai von Bremen und am 11. Mai von Southampton abgegangen war, ist heute 5 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.

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