Der Socialisten-Congreß beschloß nach der Begründung Liebknechts mit allen gegen drei Stimmen, den 1. Mai als dauernden Feiertag festzusetzen. Derselbe solle den Verhältnissen der einzelnen Landestheile entsprechend und nach den vom Pariser Congreß ausgestellten Grundsätzen begangen werden. An Orten, wo die Arbeitseinstellung an diesem Tage gehindert würde, sollten Umzüge und Feste im Freien am ersten Sonntag des Monats Mai stattfinden. Der Con- greß lehnte ferner den Antrag auf Stimmenthaltung bei Stichwahlen zwischen den übrigen Parteien ab. Hierauf wurde die Einladung zum nächstjährigen internationalen Arbeitercongreß in Brüssel angenommen.
Halle a. d. S., 18. October. Socialisten-Congreß. Geck erstattete den Bericht über die Ergebnisie der Berathungen der Untersuchungscommission, welche alle ihr vom Parteitage überwiesenen Hauptfragen verneint und die Geschäftspraxis Werners als zweifelhaft und verdächtig bezeichnet. In der sich daran knüpfenden Debatte sprachen Bebel gegen, Schippet für Werner. Der Parteitag stimmte dem von der Commission ausgesprochenen Urtheile mit allen gegen 24 Stimmen zu. Tölke dankte der Leitung des Parteitags für ihre Mühewaltung. Nach einem Schlußwort Singers ging der Parteitag unter Hochrufen auf die Socialdemokratie und unter dem Absingen der Arbeitermarseillaise auseinander.
Hamburg, 18. October. Mehreren der „Hamburgischen Börsenhalle" zugegangenen Privatdepeschen angesehener Glasgower Häuser zufolge wären die Zeitungsnachrichten über eine Beendigung des Strikes der Hochofenarbeiter gänzlich unbegründet. Der Strike dauert fort und die „Englische Union" zahlt den Strikenden einen Wochenzuschuß von je 10 Schilling.
Helgoland, 18. October. Der Schleppdampfer „Hansa" ist aus Geestemünde heute Vormittag hier eingetroffen und hat. das sämmtliche Geräth und die Ausrüstung einer Station zur Rettung Schiffbrüchiger auf die Helgoländer Sanddüne bei Helgoland überbracht.
Arrslaird.
Wien, 18. October. Gestern Nacht gab die Tramway- Direction durch Placate im Auftrage der Polizei-Direction einen Erlaß des Statthalters an letztere bekannt, welcher besagt, das Handelsministerium habe die Statthalterei mit der weiteren Prüfung der Wünsche der Trambahn-Bediensteten beauftragt, wenn das Unterbleiben des Strikes gewährt würde. Die Strikenden haben keinerlei Rücksichtnahme der Behörden zu gewärtigen. Sicherheitsmaßregeln, welche eine Störung der Ordnung ausschließen, sind getroffen.
Paris, 18. October. Im Anschlüsse an die letzten Manöver beauftragte der Kriegsminister den General Billot, die Vertheidigungswerke des Maasgebiets eingehend zu in- spiciren.
Paris, 18. October. Aus Dünkirchen und Calais werden hkfr-.ge Stürme auf See gemeldet. Ein englisches und ein holländisches Schiff fujeiteiten
Livorno, 18. October. Das Torpedoboot Nr. 105, auf der Fahrt von Spezzia nach Gaeta begriffen, ist an seinem Bestimmungsorte nicht eingetroffen. Man fürchtet, daß die gesammte Mannschaft bei einem am 16. ds. M. herrschenden Sturme umgekommen sein möchte. Verschiedene zu dem Boot gehörige Gegenstände sind an den Strand getrieben.
Bukarest, 18. October. Die Nachricht von einer gänzlichen Umgestaltung des Cabinets ist unbegründet; es sollen nur nach Eröffnung der Kammern der gegenwärtig erledigte Posten des Unterrichtsministers, sowie das durch die Ernennung des Justizministers Rosetti zum Bankgouverneur frei werdende Portefeuille neu besetzt werden.
Petersburg, 18. October. Den „Petersburgskija Wjedo- mosti" zufolge erwarb das Kriegsministerium umfassende Ländereien im Süd westen, um deren Producte für die Verpflegung der Armee zu verwenden. Auf einem der Landgüter sollen große Mühlen, Bäckereien und Con- servefabriken angelegt werden. Demselben Blatte zufolge ist im Finanzministerium ein besonderer Ausschuß für die Bearbeitung der Frage, betreffend die Einführung eines Normalarbeitstages, eingesetzt.
Washington, 17. October. Ein Rundschreiben des Schatzamts suspendirt das Verbot der Einfuhr von Hornvieh, verbietet aber die Einfuhr von Häuten aus allen Ländern Europas, wenn Importeur nicht deren Desinfection nachweist.
Neueste Nachrichten.
WolffL telegraphisches Torresponbenz-Gureau.
Dresden, 19. October. Das Cultusministerium hat mit Genehmigung des Königs angeordnet, daß in den höheren und den Volksschulen bereits am 25. ds. Mts. anläßlich des Geburtstages des Gencralfeldmarschalls Grafen Moltke eine entsprechende Feier stattsinde.
Lübeck, 19. Ociol r. Die Trave ist über ihre Ufer getreten; Kanonenschuj e allarmiren die Bevölkerung. Auf S.c finden heftige Stürme statt.
Zara, 19. October. Hler und in der Umgegend ging gestern ein Hagelwetter nieder, welches drei Stunden dauerte und die Olivcnernte total vernichtete.
Paris, 19. October. Dem „Matiu" zufolge wird der Kriegsminister Freycinet demnächst einen Gesetzentwurf betreffend Auslassung der we st lichen Ringwäl 1 e von Paris in der Kammer einbrmgen.
Gießen, 20. October.
— Seine Königliche Hoheit der Groß Herzog haben Allergnädigst geruht: Am 15. d. M. den Kreisbbaumeister des Kreisbauamts Gießen, Baurath Ludwig Walter, auf fein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner treugeleisteten Dienste in den Ruhestand zu versetzen.
nn. Seine König!. Hoheit der Erbgroßherzog wird am l 26. d. M. zur Wiederaufnahme seiner Studien an der Universität Gießen hier eintreffen. Als Begleiter Sr.' Königl. Hoheit wird wieder der Amtmann Römheld fungiren.
— Beim Herannahen der langen Winterabende ist daraus hinzuweisen, daß es einen erheblichen Unterschied auf den Gasverbrauch ausübt, ob eine Gasuhr kalt oder warm steht. Es stellte sich nämlich bei dem Gasmotor eines Gewerbetreibenden heraus, daß der auf 1000 Liter Gas die Stunde bemessene Verbrauch sich auf 1300 Liter erhöhte, während ein anderer Konsument bei ganz demselben Motor nur 1000 Liter verbrauchte. Der Unterschied war der, daß der Gewerbetreibende seine Gasuhr in einem 25 Grad Celsius warmen, der andere in einem Raume von 12 Grad Celsius aufgestellt hatte. Als die Gasuhr des ersteren gleichfalls im Keller untergebracht war, verminderte sich der Consum von selbst auf den normalen Betrag. Es ist deshalb jedem Consumen- ten zu empfehlen, neben feiner Gasuhr ein Thermometer aufzuhängen und dafür zu sorgen, daß die Gasuhr immer kühl gehalten werde.
O Herr und Frau Jaskowski, die dem Gießener Publikum schon seit einem Jahre als ebenso tüchtige wie fleißige Mitglieder des Neuen Theaters bestens bekannt sind, haben am Asterweg verstossenen Samstag eine Wirtschaft mit dem Namen: „Zu den zwölf Aposteln" eröffnet. Es war nicht anders zu erwarten, als daß sich am Eröffnungsabend eine große Anzahl von Gästen einfand. Der allgemein^ Eindruck ging dahin, daß es dem Ehepaar Jaskowski bald' gelingen wird, durch seine liebenswürdige und sorgfältige Behandlung der Gäste und infolge der „Süssigkeit" des Werger'schen Bieres und der Güte der verabfolgten Speisen ihr freundliches und geräumiges Local den beliebteren Gießens zur Seite zu stellen.
w. Theater. In unserer Ueberzeugung, daß die Theater- direction nicht klug thut, an Sonntagen etwas anderes als Possen oder sonst Stücke heiteren Genres aufzuführen, hat uns die Darstellung der „Marianne" nur von Neuem bestärkt. Daß das Publikum, das sich Sonntags im Theater zusammenzufinden pflegt, nach den Anstrengungen und Sorgen der Woche eine fröhliche Unterhaltung sucht und nicht mit ernsten oder gar sentimentalen Ergüssen gewisser Volksdichter geelendet sein will, ging auch gestern mehr als ein Mal zur Genüge aus den wiederholten Heiterkeitserfolgen gut gespielter Scenen ernster Natur hervor, und der donnernde Beifall, den die im Grunde genommen recht einfältige Erpreffungs- feene im 4. und das „guten Morgen" im 5. Acte fanden, zeigte mehr als deutlich an, wie die Zuhörer ordentlich nach einem Witze lechzten. Zu allem Unglücke vermag die „Marianne" auch an sich als ernstes Schauspiel betrachtet in keiner Weise zu befriedigen. Eine recht einfache und oft verwandte Fabel wird durch sechs Bilder nur vermittelst ermüdender Breite, unzähliger Wiederholungen und ebenso end- wie saft- und kraftloser Monologe hingeschl?ppt. Die Langeweile des Stückes mußte ihre Schatten auch auf bte Freudigkeit der Darsteller werfen, und wir wollen es mit Rücksicht auf die bezeichneten Eigenschaften des Schauspieles diesmal den Mitwirkenden nicht zu sehr verargen, wenn sie keineswegs völlig auf der Höhe ihrer gewöhnlichen Leistungsfähigkeit standen. Wirkliche Hingebung an ihre Partien bewiesen nur Fräulein Adelheid Martin und die Herren Reinersund Fritzschler, weich' letzterer trotz allem redlichen Bemühen die überaus schwache Rolle des Bertrand nicht völlig zu retten vermochte. Mit außerordentlichem Fleiße hatte Fräulein Adelheid Martin ihre Riesenrolle studirt und für jede Lage die richtigen Gefühlstöne gefunden; wenn gleichwohl alle Wärme und Gewandtheit ihres Spieles nicht verdientermaßen durchschlugen, so liegt die Schuld wohl lediglich daran, daß gerade die Rolle der Marianne mit solcher Phrasenhaftigkeit und auch in tragischen Momenten mit derartig leerer Redseligkeit versehen ist, daß der Eindruck von Wahrheit der geäußerten Gefühle nicht aufzukommen vermag. Tadellos war das Spiel des Herrn Directors Reiners (Remy). Nicht ganz bei der Sache war offenbar Fräulein Bischoff als Sophie von Bussiöres, ihr Spiel schien mehr als einmal zerstreut und ihre Sprache oft recht monoton. Unsicher in ihren Rollen zeigten sich die Herren Winolt (Appiani) und vollends Herr Schreiner (Pigault), von denen der erstere dadurch die Wirkung seines sonst characte- ristischen und interessanten Spieles wesentlich beeinträchtigte, während der letztere nicht viel zu verderben hatte. Lobende Erwähnung verdient Herr Biebrach als Pierre.
U. Schotten, 19. October. In Nr. 243 in der Notiz über die Nichtabhaltung des Viehmarktes wurde irrthümlich Vieh- und Krämer markt gesetzt. Es fällt nur der Viehmarkt aus, der Krämermarkt wird abgehalten, dies zur Berichtigung.
Friedberg, 16. October. Laut Anzeige Großh. Baubehörde für Nebenbahnen in Oberhessen sollen die geometrischen Vorarbeiten für die Linie Friedberg-Hungen demnächst beginnen.
Vermißtes.
*nn. Darmstadt, 18. October. Auf Veranlassung der Königl. Staatsanwaltschaft von Wiesbaden wurde gestern der hier hochangesehene Möbelfabrikant A. verhaftet und nach Wiesbaden überführt. Die Verhaftung soll mit dem seiner Zeit gemeldeten Selbstmord zweier Dienstmädchen in dem einsam gelegenen Waltersteich in Verbindung stehen und sich auf die §§ 218 und 219 des R.-Str.-G.-B. beziehen. Die Verhaftung des Genannten erregt in der Stadt ungeheure Sensation. Die Veranlassung zur Verhaftung soll eine in Wiesbaden in Hast befindliche Hebamme gegeben haben. Weiterer Bericht folgt.
— Frankfurt a. M., 18. October. Ein Reiterstück ch e n hat ein junger Mailänder Namens Hausmann,
welcher bei den Bockenhcimer Husaren sein Jahr als Einjährig-Freiwilliger diente, ausgeführt. Am 5. d. M. ritt er von Bockenheim ab und langte heute, also nach 13 Tagen, wohlbehalten in Mailand an. Der kühne Reiter war täglich 10 Stunden im Sattel. Unter den 13 Tagen befinden 'sich 3 Ruhetage; die Strecke wurde sonach eigentlich in 10 Tagen zurückgelegt.
* Militärisches. Höheren Orts soll bestimmt worden sein, daß in Zukunft die ver heirat hetenUnteroffizie re nicht mehr in den Kasernen wohnen dürfen. Es wird beabsichtigt, für dieselben Wohnhäuser neben den Kasernen errichten zu lassen.
* Aus dem Umstande, daß der Pelz der Hafen sich schon „färbt", d. h. daß er feine Winterfarbe annimmt und gleichzeitig dichter behaart erscheint, wird von Waidmännern, die sich in dieser Beziehung auf ihre Erfahrungen berufen, gefolgert, daß wir Heuer einen frühzeitigen Winter zu erwarten haben.
* Angeln, 16. October. Ein originelles Selbst- bekenntniß liegt in folgendem, im „Schlei-Boten" veröffentlichten Inserat: „Ich mache hierdurch öffentlich bekannt, daß, da der Ausschank geistiger Getränke an mich verboten ist, meine Frau die betreffenden Wirthe bestrafen lassen wird, die das Verbot überschreiten. Auch ersuche ich einen Jeden, mir kein Geld zu leihen, da ich, wenn unter dem Einfluß von Spirituosen, meiner Handlungen und Worte nicht mächtig bin, deshalb für die zu solchen Zeiten gemachten Schulden nicht hasten werde. Grödersby, den 13. October 1890. A. Azemar."
* Mastricht, 16. October. Ein 77jähriger Deserteur stellte sich freiwillig der hiesigen Militärbehörde. Er hatte feinen Truppentheil. vor 50 Jahren verlassen und sich nach Algier begeben, wo er in der Fremdenlegion Dienste nahm. Nach seiner Entlassung war er in Frankreich geblieben. Zu seiner großen Freude erfuhr der Greis, ^daß ihn infolge der Verjährung seines Vergehens eine Strafe nicht mehr treffen könne.
Beramrtmoch«ng.
Aufschrift der Postsendungen.
Znr Si-cherung schneller Beförderung und Bestellung der Postsendungen muffen auf denselben Empfänger und Bestimmungsort so genau bezeichnet sein, daß jeder Ungewißheit vorgebeugt wird. D^ei Md namentlich folgende Punkte zu beachten:
1. Bei Postsendungen nach größeren Orten ist in der Aufschrift die Wohnung des Empfängers möglichst genau anzugeben. Auch ist es von Wichtigkeit, daß die Wohnungsangabe stets an derselben Stelle der Aufschrift, nämlich unten rechts, unmittelbar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge.
r. Auf den nach Berlin bestimmten Sendungen ist, außer der Woh- nung des Empfängers, der Post bezirk (O., N., NO. rc.), in welchem die Wohnung fich befindet, hinter der Ortsbezeichnung „Berlin" zu vermerken.
8. Gibt es mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ottsnamen eine zusätzliche Bezeichnung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Poft- verkehr als maßgebend anzusehen sind, ergibt fich aus den: „Ver- zeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautender Postorte", das zum Preise von 10 Pf. durch Vermittelung jeder Reichs-Postanstatt -bezogen werden kann.
4. Wenn der im Reichs-Postgebiet belegens Bestimmungsort zwar mit einer Postanstalt versehen, dessenungeachtet aber nicht als allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es sich, die Lage des Orts in der Aufschrift der Sendung noch des Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen eignet fich die Angabe des Staates und bei größeren Staaten des politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u. s. w.), in welchem der Bestim- mungsort belegen ist, oder auch die Angabe von größeren Fluss en l(Oder), (Elbe), (Rhein), (Main) re.j, oder von Gebirgen ((Harz), (Riesengebirge) rc.j. Nicht minder sind zusätzliche Be.» Zeichnungen, wie ((Thüringen), (Altmark), (Lausitz) rc.j für den Zweck geeignet.
5. Auf Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist außer dem eigentlichen Bestimmungsorte noch diejenige Post« an st alt anzugeben, von welcher aus die Bestellung der Sendung an den Empfänger bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen soll.
6. Wenn der Bestimmungsort einer Sendung in einem fremden Postgebiete belegen und zu den weniger bekannten Orten zu rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch daS betreffende Land bez. der Landestheil auf der Sendung anzugeben.
Die Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung einer schleunigen Ueberkunft der Sendungen an den Empfänger wesentlich beitragen, und es liegt daher im eigenen Interesse der Absender, die Aufschriften der Sendunaen hiernach aenau anzufertigen.
Land- nnd L>stk»wirthschaft.
Berlin, 17. October. Amtliche Preisfeststellung für Butter Käse und Schmalz. Butter. Hof- und Genossenschafts-Butter la pro 50 kg 113 bis 115 M., do. Ila 108 bis 112 M., do. Illa 000 bis 000 M., abfallende 100-105 M., Land-, Preuß. 85-90 M., Netz- brücher 83-90 M., Pommersche 80-88 M., Polnische 78-85 M., Bayer. Senn- — bis — M., do. Land- — bis — M, Schlesische 85-90 M., Galizische — bis - M., Margarine 40-70 M. Käse, Schweizer Emmenthaler 93—98 M., Bayerischer 75—80 M., Ost- und Westpreutzischer la 75—80 M-, do. Ila 65—70 M., Holländer 80—90 M., Limburger 42—48 M., Quadratmagerkäse 25—30 M., Schmalz, Prima Western 17 pCt., Ta. 40,00 M-, reines, in Deutschland raff. 43,50—46,50 M., Berliner Bratenschmalz 47,00-50,00 M. Fett, in Amerika raff. 38,50 M., in Deutschland raff. 41,50—43,50 M.
Frankfurt, 18. October. Marktpreise. Heu pro 100 Ko. JL 5 20-7.60, Stroh X 4.80-5 60, Kartoffeln A 3.00 bis 3.50, Butter per Pfd- JL l.(0-1.25, Eier per St. 4-8 Roggenbrod 4 Pfd. 45 H, do. feines 48 gemischtes 6 Pfd- 86 H
Grünberg, 18. October. (Fruchtpreise). Weizen «X 19.20, Korn vM* 16.40, Gerste 15.70, Hafer JL 14.—, Erbsen 16.—, Linsen ——, Lein —.—, Wicken —, Samen 24.60, Kartoffeln 0.—.
Gummi- 3®aaeis.
Feinste Specialitäten. 4447
Zollfr. Versandt durch "W. H. Mielck, Frankfurt a. M.
Special-Preisliste in verschloss. Couvert ohne Firma geg. Eins, g. 20 Pfg. in Briefm.
Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde.
Bibelstunde heute Montag den 20. Octbr., Abends 8 Uhr, in der Kleinkinderschule; Jakobusbrief Eap 1, von Vers 13 an: Versuchung und ihre Ueberwindung, Kraft des Gotteswortes. Pfarrer Dr. Naumann-


