Zu haben bei J» M« Schulhof.
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* I fd>nc£[ Reuter» Bureau.
| Dresden, Maxftraße 6. [59981
ladet ergebenst ein
Da- Comit^
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Bieber bei Rodheim»
Nerbess. Orig.-Thkerschwefel-Heift
von Bergmann L Co., Berll n u.Frankt a. M
— Der „Reichsanzeiger" enthält die Bekanntmachung, betreffend die für die Invalidität»- und Altersversschernng zu verwendenden Beitrag»- und Zusatzmarken vom 9. Sept. 1890. S 1 (Beitragsmarken) bestimmt, die von den Versicherungsanstalten auszugebenden Beitragsmarken sind in Form eines Rechtecks auf weißem Papier, und zwar die Marken im Werthbetrage von 14 Pf. (Lohnklasse I., das ist bet einem Jahresarbeitsoerdienst bis zu 350 Mk. einschließlich), in rothem Druck, im Werthbetrage von 20 Pf. (Lohn- klasse II., das ist bet einem Jahresarbettsverdienst von mehr als 350 bis 550 Mk.) in blauem Druck, tm Werthbetrage von 24 Pf. (Lohn- klasse III., das ist bei einem Jahresarbettsverdienst von mehr als 550 bis 850 Mk.) in grünem Druck, im Werthbetrage von 30 Pf. (Lohn- klasse IV., das ist bei einem Jahresarbeitsoerdienst von mehr als 850 Mk.) in rothbraunem Druck herzustellen.
— Die wichtigsten Lebensmittel haben nach der letzten „Statt Corr." in Preußen in ihren Preisverhältnissen im August cr. große Aenderungen gegen den Vormonat erfahren. Das Getreide ist erheblich im Preife geiunken, wogegen das Fleisch feine Preissteigerung in verstärktem Maße fortgesetzt hat: Der Durchschnittspreis des Rindfleisches beträgt 132 Pf. pro Kilogramm gegen 128 im Vormonat, der des Schweim fleisches 146 gegen 142, des Kalbfleisches 127 gegen 123 und des Hammelfleisches 132 gegen 127 Pf. Gleiwitz, Breslau, Stettin, Berlin und Magdeburg sind die Städte, in denen der Preis am meisten ausgeschlagen ist; auch Danzig und Bromberg zeigen für einzelne Fleischsorten eine erhebliche Preissteigerung. Das Rindfleisch ist am billigsten in Frankfurt a. O. mit 119, am theuersten in Aachen mit 158 Pf., das Schweinefleisch schwankt zwischen 115 Pf. (Gleiwitz) und 180 Pf. (Aachen), das Kalbfleisch zwischen 107 (Paderborn) und 150 (Kiel), das Hammelfleisch zwischen 100(Cöslin) und 170 (Aachen). Butter und Eier sind, der Jahreszeit entsprechend, im Preise gestiegen; das Mehl ist bereits an einzelnen Orten (Bromberg, Berlin, Danzig) um 1—3 Pf. billiger, an anderen (Magdeburg, Trier, Coblenz) noch theurer geworden; die übrigen Lebensmittel geben zu besonderen Bemerkungen keinen Anlaß. Ein Vergleich mit den Durchschnittspreisen des August 1889 ergiebt, daß im Laufe des letzten Jahres tbeurer geworden sind: Hammelfleisch um 9,1%, Rindfleisch um 8,2, Weizen um 7,7, Kalbfleisch um 7,6, Roggenmehl um 7,4, Eier um 7,2, inländischer Speck um 6.3, Schweineschmalz um 6, Kocherbsen um 5, Kaffee um 4,3, Schweinefleisch um 3,5, Gerste um 3,4, Weizenmehl um 3, Eßkartoffeln um 2,4, Reis um 1,8, Roggen um 1,3 und Hafer um 1,3%; billiger als im Vorjahre sind: Eßbutter um 0,9, Speisebohnen um 4,4, Linsen um 5,2, Heu um 14,6 und Stroh um 20,9%.
Das Haarwasser von Carl Retter in München kann nicht genug empfohlen werden, da dasselbe lt. Gutachten hervorragender arztl. Autoritäten, wie Prof. Dr. Witt sie in rc. Alles enthält, um das Haar feucht, weich, glänzend und die Kopfhaut immer thätig und weich zu erhalten, sowie die lästigen Schuppen innerhalb 8 Tagen gänzlich zu entfernen. Zu beziehen per Flacon ä 40 Pfennig und Mk. 1.10 bei Herrn I. H. Fuhr in Gießen, Sonnenstraße25. [7482
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„Berlin" zu vermerken.
Gibt es mit dem Bestimmungsorte gl eich oder ähnlich lautende Po störte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeich- nung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Post» verkehr als maßgebend anzusehen sind, ergibt sich aus dem „Ver- zeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautender Postorte", das zum. Preise von 10 Pf. durch Vermittelung jeder Reichs-Postanstald bezogen werden kann.
Wenn der im Reichs-Postgebiet belogene Bestimmungsort zwar
— Die zunehmende Fleischtheuernng ist nach der Ausführung compelenter Beurthetler nicht als vorübergehende Calarnität anzusehen, sondern beruht auf Ursachen, welche dauernd weiter wirken werden. Da muß sich jeder Familienvater mit beschränkten Mitteln danach einrichten und so ist es vielleicht verdienstlich, darauf hinzuweisen, daß nach dem Beispiel der Vegetarianer Fleisch sehr gut zu entbehren ist, daß die Abschaffung sogar allerlei Vortheile, namentlich in gesundheiilicher Beziehung bietet. Wer es für gerathen erachtet, einen Versuch zu machen, der lasse sich für 13 Pfg. incl. Porto von Schmorl ä von Seefeld Nachf. in Hannover das ^Einfachste Kochbuch von A. von Seefeld" kommen. Dasselbe ist bereits in 12 starken Auflagen erschienen und enthält die Kochvorschriften zu Gerichten ohne Fleisch, wie sie für einen gut bürgerlichen, einfachen Haushalt brauchbar sind. Außerdem handelt es von allerlei anderen practischen Dingen, z. B. Kinder- und Krankendiät, Brodbacken, Erleichterungen im Haushalte, kurz es enthält auf 32 Seiten eine Fülle guten Rathes, der vielleicht Manchen trösten wird, der sich durch die hohen Fleischpreise bedrückt erachtet.
- Mittel gegen da» Schimmeln der Essiggurke«. So häufig die Essiggmken vom Schimmel befallen werden, so wissen dennoch die meisten Hausfrauen nicht, diesen Nebelstand zu beseitigen. Ein bewährtes Mittel besteht darin, daß man ein Säckchen mit etwas schwarzem Senf, etwa 30 Gr., zu den Essiggurken legt, wodurch der Uebelstand gänzlich gehoben ist.
— Oelstecke au» Dielen zu entfernen. Beim Umzuge'fand ich in weißen, gescheuerten Dielen einen großen, wohl schon Jahre alten Oelfleck vor, der allen angewendeten Mitteln widerstand. Zuletzt versuchte ich solgendes Mittel. Der Fleck wurde mit grüner Seife bestrichen, mit Spiritus übergossen und dieser sodann angezündet. Selbstverständlich muß man sich mit den Kleidern von der Flamme fern halten. Nach dem Verloschen wurde sofort mit der Bürste, mit weichem Wasser und Seife nachgescheuert; der Fleck war vollständig verschwunden. Petroleumflecke lassen sich ebenso entfernen.
— Gefüllte Tomaten. Recht starke und rothe Tomaten werden der Quere nach durchschnitten; die Kerne werden mittelst eines Kaffeelöffels herausgenommen und die Früchte, mit der Schnittfläche nach unten, auf ein Sieb gelegt, damit der Saft abtropfen kann. Fetter Speck und kaltes gebratenes Kalbfleisch werden mit Champignons, Schalotten, Petersilie und allenfalls etwas Knoblauch fein gehackt; diese Farce gibt man in etwas Butter, fügt Pfeffer und Salz bei und rührt sie über mäßigem Feuer mit einem Löffel etliche Minuten um, worauf man sie mit einigen Löffeln guten Jus oder etwas Liebigs Fleischextract bindet. Dann füllt man die Tomaten damit, placirt letztere auf eine mit Oel bestrichene, die Hitze vertragende Schüssel, überstreut mit geriebenem Weißbiod und stellt so das Gericht bis zum völligen Garwerden in den Ofen.
Für die Abgebrannten in Staufenberg
gingen bei den Unterzeichneten bis jetzt ein und werden mit Dank quittirt: Von Frhrn. v. Nordeck zur Rabenau-Friedelhausen 200 vH, Georg Buderus-Lollar 200 vH, L. Dorfeld I. in Staufenberg 10 **, L. Dorfeld II. daselbst 6 Jt, H. Kaiser daselbst 8 vH, Ungenannt daselbst 3 vH, die Beamten des Hüttenwerks Lollar 40 vH, S. Heichelheim-Gießen 20 v*L, Friedrich Bang-Gießen 20 vH, Actienbrauerei Gießen 30 vH, Frhrn. v. Nordeck zur Rabenau-Grotzen-Buseck 40 jH, L. Kann-Mainzlar 6 Ungenannt ©lefeen 5 vH, Decan Wahl-Wieseck 5 vH, Pfarrer Schönhals-Großen-Linden 3 vH, Heinrich Velten „zum Adler" daselbst 3 vH, Ungenannt-Gießen 2 vH, Pfarrer Hepding- Großen-Linden 1 JL, Pfarrer Clotz-Wieseck 2 vH.
Heintze, Pfarrer. Stephan, Bürgermeister.
Allein echtes und ältestes Fabrikat in Deutschland, garantirt weiss schäumend und nicht schmutzend, anerkannt vorzüglich und allbewäbrt gegen alle Hanrun- relnlgkelten, wie Mitesser, Flechten, Finnen, R. Flecke, Hautjucken rc. ä St. 50 , bei [5147] Benner & Krumm.
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Für die Abgebrannten in Staufenberg
gingen weiter bei uns ein: Uebertrag 45 vH 50 H, O. H. 3 vH- Frau I. St. 3 Jü, Frau Dornseiff 5 vH, G. W. 2 vH, N. N.
3 vH, M. B. 1 vH, Reallehrer Seipp 3 vH, G. W. Schneider 3 vH Zusammen 68 vH, 50 H.
Weitere Gaben nimmt entgegen
Die Expedition des „Gießener Anzeigers".
mit einer Postanstalt versehen, dessenungeachtet aber nicht als allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es sich, die Lage des Orts in der Auffchrfft der Sendung noch des Näheren zw bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen eignet sich die Angabe, des Staates und bei größeren Staaten des politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u. s. ro.), in welchem der Bestimm mungsort belegen ist, oder auch die Angabe von größeren Flüssen^ [(Oder), (Elbe), (Rhein), (Main) ic.J, oder von Gebirgen [(Harz), (Riesengebirge) rc.]. Nicht minder sind zusätzliche Bezeichnungen, wie [(Thüringen), (Altmark), (Lausitz) rc.] für den Zweck geeignet.
5. Auf Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist- außer dem eigentlichen Bestimmungsorte noch diejenige Post^ anstalt anzugeben, von welcher aus die Bestellung der Sendung an den Empfänger bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen soll.
6. Wenn der Bestimmungsort einer Sendung in einem fremberr Postgebiete belegen und zu den weniger bekannten Orten zm rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch das betreffende- Land bez. der Landestheil auf der Sendung anzugeben.
Die Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung einer schleunigen Ueberkunft der Sendungen an den Empfänger wesentlich beitragen,, und es liegt daher im eigenen Interesse der Absender, die Aufschriften der Sendungen hiernach genau anzufertigen.
Literatur und Kunft
— Der soeben erschienene Kalender des »Lahrer Hinkende« Boten für 1891* kann wie seine Vorgänger auf den Namen eines wirklichen Volksbuches Anspruch machen. Es haben auch diesmal einige der hervorragendsten deutschen Schriftsteller Beiträge dei- gefteuert, die aber alle in echt volksthümlichem Geiste gehalten sind. Außer diesen enthält der Kalender aber noch eine ganze Reihe unterhaltender Erzählungen, Schwänke, Anecdoten u. s. w. Der Lesestoff ist mit großem Geschick zusammengestellt und nichts ist ausgenommen, das man nicht ruhig in Jedermanns Hände geben könnte. Dem Kalender liegt ein Wandkalender bei, der zugleich Trachtenbild ist. — Auch der in einer umfassenderen Ausgabe erscheinende große Volkskalender verdient in jeder gebildeten Familie eine Heimstätte zu finden.
verrutschtes.
* Darmstadt, 19. September. Die sechste fahrende Batterie des Großherzoglichen Feld-Artillerie-Regiments Nr. 25 (Großherzogliches Artillerie-Corps) wird am 1. Oc- tober d. I. zum Königlichen Feld-Artillerie-Regiment Nr. 34 abgegeben werden.
* Die Bestrebungen zur Förderung der hauswirthschast- lichen Tüchtigkeit der Mädchen und Frauen stehen überall auf der Tagesordnung. Auf das einfachste Mittel zu diesem Zwecke ist man zu Hardanger in Norwegen gekommen. Dort hat man ein Gesetz gemacht, daß kein Mädchen sich verloben darf, ehe es nicht spinnen, stricken und backen kann. Die Folge ist, daß dort alle Mädchen, die sechzehn Jahre alt sind, ganz meisterhaft Flachs spinnen, Strümpfe stricken und Brot backen.
* Grünberg (Schles.), 18. September. Hier ist dieser Tage der frühere Lehrer Julius Püschel gestorben, der Herausgeber der in zahlreichen Auflagen erschienenen Violin- und Klavierschule. Der Verstorbene war ein Sonderling, wie er nur selten zu finden ist. Püschel hat nie geraucht- kein Tropfen Wein, Schnaps oder Bier ist je über seine Lippen gekommen. Es klingt schier unglaublich, daß er einst in einem Briefe an den Cultusminister schrieb: „Herr Minister, ich bin noch nie betrunken gewesen. Können Sie das von sich auch sagen!" An den Reichstag richtete er häufige Zuschriften, so im Jahre 1886 eine Petition, in welcher er den Reichstag ersuchte, dieser möge dahin wirken, daß der Kaiser den Kronprinzen zum Mitregenten ernenne.
Kloster Arnsburg.
Zu dem am «. October d. I. stattfindeuden
Festball für Israeliten
Zur Sicherung schneller Beförderung und Bestellung der Postsendungen muffen auf denselben Empfänger und Bestimmungsort so genau bezeichnet sein, daß jeder Ungewißheit vorgebeugt wird. Dabei find namentlich folgende Punkte zu beachten:
Bei Postsendungen nach größeren Orten ist in der Aufschrift die Wohnung des Empfängers möglichst genau anzugeben. Auch ist es von Wichtigkeit, daß die Wohnungsangabe stets an der-- selben Stelle der Auffchrfft, nämlich unten rechts, unmittete bar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge.
Auf den nach Berlin bestimmten Sendungen ist, außer der Woh-- nung des Empfängers, der Post bezirk (O., N., NO. re.), in welchem die Wohnung sich befindet, hinter der Ortsbezeichnung
Auszug aus den 2Cird?ettf>iid?ern der Stadt Vietze«.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
Den 16. September. Karl Wilhelm Otto Nothmann, Pfarrer zu Oberoppurg tm Großherzogthum Sachsen-Weimar, und Anna Wilhelmine Dieffenbach, Tochter des Ingenieurs Dr. Otto Dieffenbach zu Gießen.
Getautte.
Den 14. September. Dem Postassistent Karl Konrad Sehrt ein Sohn, Emil Carl, geboren den 26. August.
Denselben. Dem Steuercommissaritätsgebilfen Hermann Höpfner ?^^^ochter, Elisabeth Johanna Karoline Wilhelmine, geboren den 12. Juli.
Denselben. Dem Schuhmacher Heinrich Schomber eine Tochter, Helene Elisabeth Emma, geboren den 17. August.
Denselben. Dem Schlosser Albert Schnabel ein Sohn, Karl,, geboren den 2. August.
Denselben. Dem Fabrikarbeiter Karl Hof eine Tochter, Minna,^ geboren den 18. Juli.
Denselben. Dem Schneider Christian Heinrich Sommer ein Sohn, Heinrich Daniel Georg, geboten den 16. August.
Denselben. Dem Kaufmann Wilhelm Schomber eine Tochter,. Elisabeth, geboren den 20. August.
- _ Beerdigte.
Den 13. September. Margarethe Pfaff, geb. Rheinländer,. Ehefrau des Maurermeisters Georg Pfaff, alt 34 Jahre, starb den 11. September.
V«rkeh», £and> und v»tk»u>irthschafr.
Gießen, 20. September- (Marktbericht). Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. «* 0,80—1,00, Hühnereier 1 St. 6—7, 2 Stt — H, Enteneier 1 St.--H, 2 St. — H,
Käse pr- St. 4—8 4, Käsematte pr. St. 3 Erbsen vr. Liter 16 H, Linsen pr. Liter 28 Tauben pr. Paar vH 0,50—0,70, Hühner pr. Stück Ji. 0,85—1,00, Hahnen pr. St- vH 0,50—1,00, Enten pr- Stück vH 1,30—1,70, Ochsenfleisch pr. Pfd 70—74 Kuh- und Rindfleisch 60—64 H, Schweinefleisch 68 —70 H, Hammelfleisch 50—68^, Kalbfleisch 60— H, Kartoffeln pr. 100 Kilo vH 5,00—0,00, Weißkraut pr. St---H, Zwiebeln per Centner vH 6,00—7,00, Milch per
Liter 12-18 H.
Frankfurt, 17. September- (Viehmartt). Es waren angetrieben 323 Ochsen, 14 Bullen, 238 Kühe, Stiere und Rinder, 309 Kälber, 107 Hämmel und 388 Schweine. Die Preise stellten sich für Ochsen 1- Qual, auf JL 71—74 pr. Ctr Schlachtgewicht, 2. Qual. 67—69, Bullen vH 52—57, Kühe und Rinder 1- Qual. vH 66-68, 2. Qual. vH 58-62, Kälber 1 Qual. 70—75 H, 2. Qual- 60—65 -H, Hämmel 1- Qual. 66—68 H, 2. Qual. 50—55 H per Pfd., Schweine 60—70 H pr. Pfd. Schlachtgewicht.
Frankfurt, 17. September. (Wochenmarkt.) Gelbe Kartoffel per Gescheit) 14—16 rothe Kartoffeln per Geicheid 12 bis 14 H, Erbsen, ganze, per Pfund 14—16 H, weiße Bohnen per Pfd. 16-20 H, Einmachgurken per Hundert vH 1.20—1.30, Blumenkohl, hiesiger, 20—70 H, Wirsing per Stück 8—12 H, Weißkraut 8 bis 15 Rothkraut 10—20 H. Butter kostete das Pfund vH 1.15 bis vH 1.30, Eie, das Stück 6—10
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tticht unbedeutenden Nachtheil verursachen würde. Im benachbarten Oberau tritt diese Epidemie ebenfalls auf.
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Gerichtliche Entscheidungen.
— Der HauSeigenthürner hat, nach-einem Urtheil des Reichsgerichts, VI. Civilsenats, vom 16. Juni 1890, tm Geltungsbereich des Preutz. Allg. Landrechts für die ordnungsmäßige Anbringung der im Innern des Gebäudes befindlichen Einrichtungsgegenftände nur im Falle eines eigenen vertretbaren Versehens etnzustehen. er ist nicht verantwortlich für ein etwaiges Versehen des sachverständigen Handwerkers, welcher die Einrichtungsgegenstände mangelhaft befestigt und dadurch einen spateren Unfall verschuldet hak. Insbesondere besteht für den Eigenthürner nicht ohne Weiteres Die Verpflichtung, die Einrichtungen in feinem Hause, wenn sie von einem qualificirten Sachverständigen ausgefübrt sind, noch besonders auf ihre Nngefähr- lichkeit selbst zu prüfen oder beim Mangel der erforderlichen Sach- kenntniß von einem anderen Sachverständigen prüfen zu lassen.
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