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Neueste Nachrichten.
Dolfs» telegraphisches Correspondenz-Bureau.
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*= Frankfurt a. M., 19. März. Die Platzsrage für das Kaiser-Wilhelm-Denkmal, welche so lange Zeit Gegenstand lebhafter Erörterung war, ist nun endlich entschieden. In der gestrigen Sitzung der Stadtverordneten» Versammlung wurden die daraus bezüglichen Magistratsanträge genehmigt, welche daraus hinauSlaufen, daß die Promenade gegenüber dem Opernplatze verbreitert und dort das Denkmal errichtet wird. Der Platz ist einer der schönsten
Verlm, 19. März. An der gestrigen militärischen Conserenz bei dem Kaiser nahm Moltke, die comman- dlrenden Generäle, die Jnspccteure und Generaladjutanten Theil. Heute Morgen empfing der Kaiser den Minister v. Bötticher und conserirte später mit dem General Caprivi.
Berlin, 19. März. Seit 31/4 Uhr Nachmittags findet m den Räumen deö Abgeordnetenhauses Ministerrath unter dem Vorsitz Böttichers statt.
Berlin, 19. März. Der Kaiser übersandte dem Ezaren em prachtvoll eingebundenes Album mit Berliner Bildern.
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Locale» und provinzielle».
Gießen, 20. März.
ca ~z*)em Jahresbericht der höheren Mädchenschule zu Gießen für 1890 entnehmen wir Folgendes: Die Anstalt war in dem abgclausenen Schuljahre von 532 Schülerinnen besucht bon denen 181 Kinder der Vorschule, der erweiterten Mädchenschule aber 147 angehörten. Ausgetreten sind im Ganzen 33, davon 4 wegen Kränklichkeit, 17 wegen Wegzugs ihrer Eltern, darunter 3 nach Amerika, 7 gingen in auswärtige Schulanstalten, 5 ohne weitere Angaben. Die gesundheitlichen Verhältnisse der Schulen bezeichnet der Bericht im Sommer und Herbst 1889 als recht günstig und erwähnt das heftige Auftreten der Grippe nach Neujahr, das eine Unterbrechung des Unterrichts vom 8. bis 16. Januar notwendig machte. Masern und Scharlach seien nur in vereinzelten Fällen auf- getreten. An sonstigen, für die Anstalt bedeutungsvollen Er- elgmssen ist zu erwähnen die Feier deö 50jährigen Dienst- jubiläumö des Herrn Lehrer Curschmanu am 22. Mai, sowie blc Qm 2?'J"li erfolgte Visitation des katholischen Reliaions- unterrichtü durch Herrn Bischof Dr. Haffner von Mainz ferner die in den Tagen vom 6. bis 9. November stattgehabte eingehende Visitation der Schule durch Herrn Oberschulrath Soldan, Herrn Dr. Sommerlad, Director der höheren Mädchenschule in Offenbach und Herrn Dr. Hangen vom Realghmnasium in Darmstadt. DaS Kuratorium der Schule
»eru, 19. März. Privatbocent Tschird, (Berlin) wurde I znni Prosessor der Pharmacic in Bern berufen. — Der Siinplonpah ist durch starken Schneefall unter- I brochen.
Wien, 19. März. Das „Fremdenblatt" sagt: Betreffs der Folgen des Rücktritts Bismarcks sei es selbstverständlich, daß die auswärtige Politik des Deutschen Reiches nicht die geringste Aendernng erfahren würde. Kaiser Wilhelm I werde so wenig wie seine Vorgänger von dem strengen Ein- I halten einer friedliebenden Richtung abweichen und die Bündnisse sesthalten, welche zum Nutzen der drei Reiche geschlossen I wären. Das Gebäude, an dessen Aufrichtung Fürst Bismarck I gearbeitet, sei ein kräftiges Werk, eine gesunde naturgemäße Schöpfung, deren echte Lebensfluthen doch der Friede sei. Die hohe Einsicht und das Pflichtgefühl des Kaisers vermehrten die Bürgschaften der Friedenspolitik. Das „Fremden I blatt" hält es für höchst wahrscheinlich, daß Gras Herbert Bismarck im Amte verbleibe, wodurch der Geist des großen I Gründers des Reiches auch ferner erhalten werde. Was aber vor Allem mit Vertrauen erfülle, seien die Begabung, der Character, die Stärke und rastlose Thatkrast des Kaisers, die Vaterlandsliebe der deutschen Fürsten, die Opserwilligkeit I Nation, der große Zug, der in ihr zu herrschen beginne.
Pest, 19. März. Sämmtliche Blätter besprechen in Leit- I artikeln die weittragende Bedeutung der Kanzlerkrise und geben übereinstimmend der Ueberzcugung Ausdruck, die Rich- I lang der äußeren Politik werde in keiner Weise eine Aenderung I oifahren. Der „Llohd" sagt: Die ungarische Nation wird I dem Fürsten Bismarck ungeminderte Freundschaft und ein I treues Andenken immerdar bewahren.
I Klausenburg, 19. März. Der aus Franksurt geflüchtete I Bankier Wahlkampf wurde hier verhaftet.
I . lO- März. Die Zeitungen nehmen, indem sie
I ministerielle Erklärung besprechen, ziemlich den I glichen Standpunkt ein, wie bei der Zusammensetzung des Cabinets. Das „I. d. Deb." ist unbefriedigt- eS findet das Programm darauf berechnet, Jedem etwas zu bieten, und mißbilligt insbesondere in der Rede Freycinets die Aeuße- rungen über das Militärgesetz und die Schulgesetze, lobt dagegen die Rede Sahs als eine würdige Kundgebung ge mäßigter Ansichten. „Figaro" meint, nach der Erklärung zeige sich das Ministerium als ein Cabinet der Ohnmacht, dessen gemäßigte Mitglieder durch die Radicalen erdrückt | würden. Die übrigen monarchistischen und radicalen Organe tadeln die verschwommene Fassung der Erklärung.
Loudon, 19. März. Infolge des Bergarbeiterstrikes sind augenblicklich nur noch 400 Waggons Kohlen in London. Heute kamen blos zwei Kohlenzüge in London an und befürchtete man, daß unter diesen Umständen ein Kohlen- mangel bereits am Samstag eintreten werde.
London, 19. März. Die meisten Morgenblätter betrachten den Rücktritt des Fürsten Biömarck als vollendete Thatsache und sprechen sich über die Bedeutung des großen Mannes auf das sympathischste aus. Die „Times" und der „Standard" preisen insbesondere die ungeheuren Verdienste des Fürsten um die Erhaltung des europäischen Friedens. Die „Morningpost" meint, in der auswärtigen Politik werde der Einfluß des Fürsten noch lange nach seinem etwaigen Rücktritt verspürt werdeii.
London, 19. März. Die „Times" meldet aus Zanzibar vom 18. März: Der Sultan sandte mit Zustimmung der deutschen Behörden zwei Bevollmächtigte ab, welche den Frieden ans dem Fcstlande zwischen den Arabern und den Deutschen im Süden bei Dar-es-Salaam Herstellen sollcii.
Liverpool, 19. März. Der Ausstannd der Dockarbeiter ist im Wesentlichen als beendet anzusehen. Eine große Zahl der Strikenden hat die Arbeit wieder ausgenommen.
Washington, 19. März. Die der republikanischen Partei angehörenden Mitglieder der Finanz-Commission des Repräsentantenhauses haben einen vollständigen Gesetzentwurf ausgearbeitet, durch welchen die Tabaksteuer um 10 V, Mill verringert wird. Eine weitere Vorlage, welche noch nicht dem Plenum der Commission vorgelegt worden ist, schlägt eine Herabsetzung von durchschnittlich 50 pCt. für den Zoll aiif Zucker vor. Mau nimmt an, daß die vorgeschlagenen Aenderungen die Staatseinnahmen um 60 Millionen vermin- deru würden.
Darmstadt, 20. März. Seine Königliche Hoheit der Großherzog reist heute Abend nach Berlin ab, um an dem Ordensfeste theilzunehmen.
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die Summe von 35,000 Mk. an die Staatskasse heraus- zuzahlen, dagegen sind aus der anderen Seite die Kosten für die Verlegung der Stallmeisterwohnung und des Marstalleö in das Oeconomiegebäude, für die Abänderung der Reitbahn im Freien, Herstellung von Einfriedigungen und Versetzen von 2 Remisen nach der angeschlossene'u Berechnung zu 2^,000 Mk. veranschlagt, und werden- für Einfriedigung, Änlaflc als Garten und Eutwässcruug des zu Zwecken der Kliniken weiter abgetreten Geländes noch rund 10,000 Mk., zusammen also der gleiche Betrag von 35,000 Mark erfordert.
?luf Grund des Vortragenden richten die Ministerien des Innern und der Justiz und der Finanzen an die Stände des GroßherzogthnmS, und zwar zunächst an die zweite Kammer der Stände, das Ansinnen. 1) Der Großh. Re giernng für den Bau einer psychiatrischen Klinik bei der Landesuniversität die Summe von 735,000 Mk. zur Ver sügung zu stellen- 2) die Zustimmung dazu zu crtheilen, daß die zur Deckung dieser Summe erforderlichen Mittel im Wege des Staatscreditü durch Ausnahme eines höchstens mit 4 pCt. verzinslichen AnlchenS flüssig gemacht werden, und daß 3) der mit der Stadt Gießen vereinbarte Vertrag abgeschlossen wird, sowie zur Bestreitung der Kosten sür die Verlegung der Stallmcisterwohnung und des Marstalls und die sonstigen oben verzeichneten baulichen Herstellungen weiter den Betrag von 35,000 Mk. zur Verfügung zu stelle».
Darmstadt, 19. März. Militärdienstnachrichten, v. Wissmann, Generallieutenant und Commandeur der Großh. (25.) Division, unter Verleihung des Characters als General der Infanterie, mit Pension zur Disposition gestellt. , Dr. Dassov, Stabs- und Bataillonsarzt vom 3. Großh. Jns.-Regt. (Leib Regt.) Nr. 117, zum Oberstabsarzt 2. Classe, Dr. Friedrich, Assistenzarzt 1. Klasse vom Hess. Train- Bataillon Nr. 11, zum Stabs- und Bataillonsarzt des 2. Bataillons 3. Großh. Inf. Negts. (Leib-Negt.) Nr. 117 — befördert. Löffler, Nechnungsrath, Garnisonverwaltungs« Director in Darmstadt, zum 1. Mai 1890 aus seinen Antrag mit Pension in den Ruhestand versetzt. Schitthos, K e g e n h o s, Militäranwärter, als Kaserneninspectoren in I Mawz ernannt. Grünig, Kaserneninspector in Mainz, I nach Metz versetzt.
Berlin, 19. März. In Spandau wurde der „Nat.- I Btg." zufolge den Arbeitern der Artilleriewerkstatt Nach mittags durch Anschlag bekannt gegeben, sie sollten zehn Arbeiter ivählcn, welche mit dem stellvertretenden Director I Major Becker wegen Regelung der Arbeitszeit, sowie ivegen Einführung gegenseitiger Kündigung unterhandeln sollen.
Köln, 19. März. Die „Köln. Ztg." meldet: Der I »atfcr habe heute Nachmittag das Abschiedsgesuch deö Reichskanzlers angenommen. Dasselbe sei in einem 20 Seiten langen Schreiben niedergelegt und begründet Die Ausfertigung der Entlaffungsurkunde werde noch heute Abend erfolgen. General Caprivi habe die Berufung zum Nachfolger des Kanzlers angenommen. (Das osficiöse W I T- B." übermittelt diese Depesche in folgender Fassung' „Der Kaiser hat den Rücktritt des Fürsten BiSmarck von sämmtlichcn Reichs- und Staatsämtern genehmigt. General I v. Caprivi hat, sicherem Vernehmen nach, die Berufuiig zum Nachfolger des Fürsten Bismarck angenommen.")
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itnb Herrn Ingenieur Schiele, sowie Herrn Director Viaeli»-' Das Schuhahr schließt Samstag den 22. März. Mit»ii^ W aus die im Winter stattgehabte Visitation, die in „ . Sodjern eingehende Prüfung brachte, ist von der libli* öffentlichen Prüfung am Ende des Schuljahrs diesmal Absi°»ü genommen worden. Das neue Schuljahr 1889/90 „L seinen Anfang Montag den 14. April. ™mt
Ucber die gestrige Turnschau in der höheren Mödäu» schule erhielten wir folgenden Berichti
Die Turnschau der höheren Mädchenschule begann qestm, Nachmittag um 3 Uhr. Der Turnsaal war kaum im @tQnh bic Gütern ber Mäbchen, bie Freunbe unb Freunbinnen d« Mabchenturncnö zu fassen, was uns als Beweis gilt d-c d,c Wichtigkeit bes Turnens sich auch bei der Damenwev Bahn gebrochen hat.
..?Ue ®a'nen f°‘9ten mit großer Aufmerksamkeit und ftchtlichcr Freude den Hebungen von der ersten bis zur lebten Abtheiluug und bewunderten die schönen, netten und präcifen Ausführungen derselben. Aber auch welch liebliche Bilder entfalteten schon die kleinen Turnerinnen vor den Augen der Zuschauer durch die verschiedensten Gang- und Hüpsarten denn mit freudestrahlenden Gesichtchen durchzogen die Kleinem den Turnsaal auf schön gebogenen und geschlungenen Linien was das Auge sehr angenehm berührte.
Die größeren Mädchen entwickelten bei den verschie densten Gangarten nach vielen Richtungen und in verschie benen Grnppirnngen eine geradezu bewimderungswürdiae Mannigfaltigkeit und Fertigkeit im Gehen, Hüpfen und Drehen und auch der Nichtturner konnte mit Leichtigkeit erkennen daß dies sehr wichtige Hebungen für die körperliche bildnng der Mädchen seien.
Vier verschiedene Neigen wurden von den Mädchen mit bem größten Vergnügen, aber auch mit ernstlicher Bemühuna wirklich wunderschön ansgesührt, und namentlich die präcise Ausführung des Ball- und Schwankhüpfereigens imponim allen Zuschattern.
Die Hebungen an der Leiter, der Streckschaukel, der Rundlauf, die Gänge auf der Schwankschaukel wurden von denselben Mädchen in einer so schönen unb sicheren Weise ansgesührt, daß alle Anwesenden daftir nur Worte des Lobes hatten.
Mad)bem Herr Lehr mit großem Eifer vom ganzen Mabchentnrnen von der untersten bis zur obersten Stufe ei» meisterhaftes Bild entworfen hatte, verließen alle Zuschauer höchst befriedigt den Turnsaal, und die Eltern hatten die Ueberzeugung gewonnen, daß bei einem solchen Turnen nicht allem körperliche Stärke und Gewandtheit, sondern auch Unerschrockenheit, Besonnenheit, Selbstvertrauen, Muth, @nt> schlOffenheit und Selbständigkeit im Handeln bei jeder Gefahr erzielt werden.
Aus Oberheffe», 19. März. Herr Reichstagsabgeord- ueter Dr. Gutflclsch hat au bie Wähler bes zweiten Heff. Reichstags-Wahlkreises folgenben Aufrnf erlassen:
Rachbem ich zum Abgcorbnctcn bes Kreises Friebber« Bübingen für den Reichstag erwählt bin unb bicse Wahi angenommen habe, erfülle idj bie angenehme Pflicht, dem frei- stnmgen WahlcomitS, ben zahlreichen Freunbcn, bie für meine mit so großer Sorge unb Hingabe eintraten, unb allen meinen Wählern ben herzlichsten Dank für ihre Anhänglich- feit an bie freiheitliche Sache unb für bas mir bekundete ■öcrtraiicu barzubringen. Gleichzeitig spreche ich auch gegen über denen, die mich nicht gewählt haben, die Zuversicht aus, daß unsere Gegnerschaft nie zur Feindschaft werden und daß es lmmer mehr gelingen möge, der Verbitterung unserer Parteikampfe ein Ende zu bereiten, unter welcher unser politisches Leben seither schwer gelitten hat. An mir wird es hierbei nicht fehlen.
Alsfeld, 19. März. Die öffentliche Schlußprüfung an der hiesigen landwirthschaftlichen Winterschule findet am Samstag den 29. März, von Vormittags 9 Uhr an, im Saale des Weinhauses hier statt. Die Prüfung erstreckt sich auf folgende Fächer: Geometrie, Deutsch, Be triebslehre und Thierzucht, Rechnen, Ackerbau und technisch Chemie. Im Winter 1889/90 waren an der Schule 6 Lehrer thätig, den oberen Cursus besuchten 10, den unteren Cursiis 20 Schüler, sämmtlich aus Oberhessen.
Büdingen, 19. März. Heute Vormittag fand die Schluß- Prüfung der landwirthschaftlichen Winterschule statt. Das glanzende Ergebniß des Examens legte Zeugniß ab über die guten Erfolge, welche die Anstalt im Wintcrcurfus 1889/90 erhielt hat. Besucht wurde die Anstalt von 25 Schülern. Daö Lehrer-Collegium bestand aus 8 Herren.
Büdingen, 19. März. Das diesjährige Programm deö hiesigen Gymnasiums enthält außer Schulnachrichten eine Abhandlung des Großh. Gymnasiallehrers Dr. Glaser über Klytämnestra in der griechischen Dichtung. AuS den „Schulnachrichten" ist ersichtlich, daß die Schülerzahl sich auf 170 belaufen hat. Von 13 Abiturienten, die sich der am 3. d. M. unter dem Vorsitze des Großherzoglichen Regierungs-Commifsärs Herrn Oberschulraths Soldan abgehaltenen Reifeprüfung unterzogen, widmen sich 4 dem Studium der Medicin, 4 dem der Theologie, je einer will Philologie, Rechtswissenschaft, Chemie ftubiren, je einer geht zum Postdienst und einer in den Militärstand über. Das neue Schuljahr beginnt mit dem 16. April.
Berlin, 19. März. Die „Nationalzeitung" will aus zuverlässiger Quelle wissen, daß General v. Caprivi zum Reichskanzler und dem Anschein nach auch zum preußischen Ministerpräsidenten bestimmt sei. Gras Biömarck sei entschloffen, mit dem Reichskanzler auszuscheiden - er würde durch die Botschafter Nadowitz oder Hatzfeldt erfeüt werden. 1 *
- Als Ehrendienst bei bem Prinzen von Wales fahren heute nach Herbesthal ab: General Seßcynski, Oberstlieutenant Natzmer von den Blücherhusaren und Flüael adjntant v. Bülow. Bei dem Prinzen Georg übernimmt Eapitanlieutenant Müller den Ehrendienst. Die Ehrenposten geben die Blücherhusaren und die Marine ab. Der Kron Prinz von Schweden wird ebenfalls zu den Hoffestlichkeiten erwartet.
. , «bcub 9 Uhr fanb irn Rittcr-
aatc bcö Schlaffes bie Defilircour vor bem Kaiscrpaare Itatt. An berfelben nahmen sämmtliche Prinzen unb Prtn- zefsinnen bes königlichen Hauses, sämmtliche Hofchargen, baö biplomatische Corps, baö Osfiziercorp», ber Bunbesrath unb deibe Hauser beS LanbtagS Theil.
,?tC8be,n'rr19; Der König reist morgen Abenb
m, General Corlowitz unb Oberstabsarzt Jacobi nach Nervi tvjtauenj ab.
a" ®teIlc bet> verstorbenen Könneritz Älrntd)c ®cl)cin,ra^ Thümmel zum Finanz Minister ernannt. ° 6
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