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' "ur schenkt, weil E6 lur W zu schenken. Skrade brauchen ober ut' /Die auch bielja^ zu schenken. Sie (il ,a5_ F« 8"-brauchen. 'UM nur eine Freude !twas Gutes emeisen zu kümmern, was ihre 1 wünschen. Das ist zen eines Dienstboten in nichts schenken, wo» - keinen Mobefirlesanz, Ding so etwas wünsch!, nuckgegenstand für ein chänglichkeit ans Haus ch. Das ist bann ein )chen, wenn es mpsehlenswerth ift tir

sich zu vechl'mthen, he Dinge zu schenken, kaufen können, reicht änlel und derlei ebenso Bedürsnitz entsprechen, em Grundsatz, der m

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ftiiuntungcK des Invali ditäts- und Altersver- sicherungsgefetzeö erläutert werden, zugestellt werden.

* Bom Maiu, 16. December. Trotz der colossalen Windfälle, welche der Orkan vom 2. August in den dies­seitigen Waldungen verursachte, werden bei den gegenwärtigen Holzversteigerungen ungewöhnlich hohe Preise erzielt. Tannenholz stellt sich beispielsweise aus 5.50 Mk. bis 6 Mk. per Raummeter, gegen 4 bis 5 Mk. in früheren Jahren. Auch die Steinkohlen behaupten ihren Preis von 1.50 Mk. per Centner, eine die weniger Bemittelten empfindlich be­rührende Thalsache. (D. Ztg.)

* Babenhausen, 18. December. Ein höchst bedauerns- «erther Borsall ereignete sich am Samstag Vormittag bei Belegenheit einer F e l d d i e n st ü b u n g der hier garnisoniren- den Dragoner. Ein Gefreiter, Namens Trommel aus Rnmpenheim, war aus Vorposten. Als das Signal zum sammeln gegeben wurde und er zurückreiten wollte, scheute das Pferd und ging dnrch. Es war dem Reiter nicht mög­lich, desselben Herr zu werden^ in rasendem Tempo sauste daS Thier der Stadt zu. Unmittelbar vor der Altdörser- Kaserne glitt dasselbe aus dem Pflaster aus, überschlug sich und stürzte mit dem Reiter zu Boden, so daß letzterer unter das Pferd zu liegen kam. Der Unglückliche wurde wohl so­fort durch mehrere Leute aus seiner schlimmen Lage befreit und in die Kaserne verbracht, allein schon nach einer halben Stunde war er verschieden, ohne vorher nochmals zum Be­wußtsein gelangt zu sein. Der Arzt consiatirle eine schwere Gchirnverletzung als Todesursache. Der Aermste diente im dritten Jahre- er war der Sohn einer armen Witlwe.

* Die liebe Neugierde. Der Dichter Butrler stieg an einem sehr kalten Decemberabend in einem Wirthshause ab und fand, als er in die Wirthsstubc trat, alle Plätze am Kamin besetzt, so daß er nicht zum Feuer kommen konnte. ^.Hausknecht," rief er,gib sogleich meinem Pferde ein paar Dutzend Austern!"Hafer wollen Sie wohl sagen?" />Fch weiß wohl, was ich sage: ein paar Dutzend Austern!" Der Hausknecht gehorchte; die gesammte Gesellschaft, die sich am Kamm wärmte, tonnte sich der Neugier nicht er­wehre«, ein so seltsames Thier zu sehen, und lief in den Pferdestall. Unterdessen nahm sich Buttler den besten Platz in Feuer, einen Augenblick daraus kam der Hausknecht mit allen Uebrigen zurück und versicherte, der Gaul wolle keine Austern.Will er keine? Nun gut, so setze mir einen Tisch her und bringe sie mir; vor allen Dingen vergiß den Pfeffer nicht."

* Vorige Woche hatte ein Invalide aus dem Kriege 1870/7Kbie Freude, bei der Staatskasse in Gera auf einmal eine Summe von 6000 Mk. in Empfang zu nehmen, als Jn- validenpension auf die letzten 20 Jahre. Es war ihm erst jetzt gelungen, seine durch den Krieg veranlaßte Invalidität nochzuweisen. Der Betreffende erhält auch in Zukunft pro Monat 25 Mk.

* Wie lang reichen unsere Kohlen? Seitens des Ober­bergamts zu Dortmund ist in diesen Tagen ein amtliches Gutachten sertiggestellt worden, nach welchem aus Grund der bisherigen bergbaulichen und geognostischen Ausschlüsse sestge- siellt wird, daß innerhalb des Gebietes des Allgemeinen Kuappschaftsvereins in der Erde noch so viel Kohlen vorhan­den sind, daß selbst bei einer gegen jetzt erhöhten Förderung . immerhin noch über 200 Jahre Kohlen gefördert werden können. Wenn man bedenkt, daß bei dieser Berechnung bloß Westfalen in Betracht kommt, so ist die Annahme gerecht­fertigt, daß das große Kohlenbecken der Erde überhaupt nicht so bald versiegen wird.

* Wie viel deutsches Geld gibt es? Ende März 1890 nkich laut neuer amtlicher Mittheilung an deutschen Münzen ausgeprägt nach Abzug der Einziehungen: 2440 976 915 Mk. in Goldmünzen, 234 452 649,40 Mk. in Silbermünzen, - 44 138 014,85 Mk. in Nickclmünzen, 1 £063 488,21 Mk. in Kupfermünzen. Das ergibt also in Summa etwa 2948 Millionen. Die alten Thalerstücke find hierin nicht ein- - begriffen.

* Saarbrücken, 16. December. Gestern ist ein Sergeant vom 60. Regiment, welcher auf der Saar Schlittschuh lies, in der Nähe der Wölferdinger Eisenbahnbrücke eingebrochen und ertrunken. Der Soldat war von einem Kameraden

begleitet, der sich aber nicht getraute, dem Verunglückten so­fort zur Hilfe zu eilen. Fast eine Viertelstunde rang dieser verzweifelt um sein Leben, aber das Eis brach immer weiter, I sobald er sich aus den eisigen Fluthen herausschwingen wollte.

Südlich verließen ihn die Kräfte und er wurde von dem Strome mit fortgenommen.

* Sin Ulau der Garnison Oschatz, welcher sich seit einigen Tagen von seiner Truppe heimlich entfernt hatte, wurde in Ide» Ruinen des circa eine halbe Stunde von Oschatz ent­ferntenWüsten Schlosses" in bejammernswerthem Zustande vufgesunden. Der Unglückliche, welchem beide Füße erfroren teore», hatte seit mehreren Tagen keine Nahrungsmittel zu sich genommen und wollte, wie er angab, freiwillig den Hungertod erleiden.

* Für den diesjährigen Weihnachtsmarkt hat die Pariser Spieiwaaren-Jndustrte ein Spielzeug geliefert, das an Ge- säumacklosigkeit bis jetzt nicht seines Gleichen hatte: einen ent« -leisenden Bahnzug. Derselbe läuft durch eine Gebirgs­landschaft en miniature, an einer bestimmten Stelle entgleist ec und Locomotive und Wagen stürzen in den Abgrund, |Itl, sogar die Tobten und Verwundeten, möglichst natur- MctTC» gemacht, ist dabei vorhanden. Recht passend für ein .iimdergemüth!

Literatur rrnS Kauft

M« rrerreS Psstbrrch. Der Postbefttmmungen und SBor= WHfteN §'0l es -u viele, als daß man sie sämmtl'ck im Kopse de- Wn könnte, ja selbst zu viele, als daß der Geschäftsmann sie so Mäst tu bm btstchenden Postbüchern zusammensände und Überblicken lönmte. Und doch tfts für den Kaufmann so nöthig, über Alles inletrrid)tet z« sei». Welche Schererei oft eine nach dem Auslände Made Postpacketsendung verursacht, davon wissen diejenigen zu «tüihlen, die Liter exportiren. Da gilt eS zu beachten: JnhallS-

erklärungen in verschiedenen Sprachen mit Gewicht- und Werthangabe für jedes einzelne Stück, Gewichtsgrenzen, Verpackungsvorschrtften, Nachnahme- und Francaturbefttmmungen, Siegel der Packtte und Declarationen, Verstcherungsgebühr, Zollsrancirung, Währungs-. Umrechnungen, Wegbesttmmung usw. Nickt nur für Packele, auch für Briefe, Drucksachen, Waarenproben, Telegramme, Poftausträge usw. gibt eS so viele Vorschriften, daß der Exporteur nicht ohne ein gutes Postbuch sein kann; muß er doch feine Offerte für das Aus­land so einrichten, daß der Käufer den Waarenprets am Bestimmungs­ort ersieht, er mutz billig offeriren, wenn die Concurrenzpreise es nöthig machen, er muß verdienen, wenn sie es erlauben, er muß zwischen Bahnfracht und Postporto calculiren, er mutz wissen, wohin er am vorthetlhaftesten liefern kann, welches die kürzeste und welches die billigste Route ist. Da wird bann ein Post buch willkommen sein, das eine größere Uebersicht als die bisherigen gewährt, in dem man Alles, was man für ein bestimmtes Land und für eine bestimmte Sml-ung braucht, zusammenstehen hat, so daß man nichts verg-ssen und weit schneller und mit weniger Scherereien expediren und offeriren kann. Ein solches Postbuch, her ausgegeben von Postsecretär Hettler, ist soeben in Richard Hahns Verlag in Stuttgart zum Preise von nur 1.20 «X erschienen. Zum schnelleren Ergreifen der einzelnen Abtheilungen ist das Buch auf verschiedenfarbiges Papier gedruckt. Eine Zonenkarte, sowie ein V.rzeichniß von ca. 3000 deutscher und österreichischer Postorte ist belgcgeben. Die Geschäfts­welt mag auf dieses vorzügliche und sehr gui ausgestattete Hilfsmittel aufmerksam gemacht fein.

unserer geehrten Leser; textlich und illustrativ Bieten dieselben nur Vorzügliches, stehen aus der Höhe der Zeit und Wiffenschaft und sollten überall dort zu finden fein, wo man In lenste für das Wallen der Nalurkiäfte hat, welches die heutige Generation immer mehr erforscht und für ihr eigenstes Wohl auSnützt.

Als willkommener Bote zum neuen Jahr erscheint zum zweiten Male in ganz neuer Ausstattung und Bearbeitung der allen Pflanzenfreunden unentbehrlich gewordene Abreißkalender von I. C. Schmidt in Erfurt, der unter einem bildschönen Aeußeren eine Fülle guter Rathschläge namentlich für die Pflege der Zimmer­pflanzen bringt, der sich, auf 365 Tage ocrt&eilt in anziehender Weise geschriebene Notizen für den Vor- und Hausgarten, die Ge­müse- und Pflanzenzucht anschließm, selbst die Land- und Forst- wirthschast findet angemefsene Berücksichtigung.

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Die bei den preußische Staatseisenbahnen zur Zett be­stehenden Gebühren für die Aufbewahrung von Handgepäck der Reisenden auf den Stationen erleiden vom 1. Januar k. I. infofern eine Aenderung. als von diesem Tage ab für fides Gepäck­stück für die beiden ersten Tage zusammen 10 Pfg. und für jeden weiteren Tag der Aufbewahrung weitere 10 Pfg. erhoben werden. Der Tag der Ntederlegung und der Tag der Zurücknahme werden als je ein voller Tirg gerechnet.

Unter den in diesem Jahre aus den Weihnachtsmarkt ge­brachten Jugendschriften und Bilderbüchern zeichnen sich vor Allem die im Verlage von Sam. LucaS in Elberfeld erscheinenden Novi- täteu aus. Die genannte, mit dtescn Erzeugnissen zum ersten Male in genanntem Genre arbeitende Firma bat mit demselben schnell sich in die erste Reihe der Bilderbuchsabrikanten zu stellen gewußt und es gleichzeitig verstanden, durch angemessene Preise die Einführung ihrer schönen Prodvcte zu erleichtern. Zu dem billigen Preise von Mk. 1. spendet sie ein neues ausgestanztes Bilderbuch, das »Christkind", welches in Form des schwebenden Christkindleins zwölf auf die Monate des Jahres bezügliche Gedichte oder Erzäh­lungen aus der Feder von Johanna Baltz und reizende Illustratio­nen von W. Sus enthält. Daskostspieligste" der drei Bücher ist die JugendschristPauls Wünsche", eine vom erziehlichen Stand­punkte aus sehr zu empfehlende, für jugendliche Leser reiche Anreg­ung bringende Erzählung, die, mit vielfarbigen Bildern auf jeder Seite geziert, bei der Knabenwelt die größte Beliebtheit erhalten wird.Pauls Wünsche" kostet Mk. 3.. Endlich liegtGrins'chen und Gruns'chen", d. b.:das Buch vom gehorsamen und ungehor­samen Mädchen" (Preis Mk. 2.-) vor uns.Grins'chen und Gruns'chen" erzählt von den Folgen des guten und dösen Betragens, der Reinlichkeit und der Unreinlichkeit, der Verträglichkeit und der Unverträglichkeit u. s. w. Auch die Enthallfamkert und die Un- mäßigkeit werden in diesem Buche in ihren Konsequenzen gezeichnet. Grins'schen" ist klug und weise, aber vonGruns'chen" sagt der Dichter:

Einstmals sie sieben Klöße, Alle von besond'rer Größe, Und dann sveist die böse Dirne Noch sechs Aepfcl und 'ne Birne." Die Folgen kann man sich denken. Und so, wie diese Probe, ist der gesammte Text gehalten. Fürwahr, selbst ältere Leute werden fick an Grins'chen und Gruns'chen" ergötzen, wenn sie aus dem Buche ihren Kleinen vorlesen.

Vor uns liegt der zweite Jahrgang von L. Meggen- dorfers hnmoristifchen Blättern, zwei stattliche, hochelegant gebundene Bände, jeder zu 3 Mk., mit einer Fülle von köstlichem Humor in Wort unO Bild.

Wer kennt nicht die genialen Einfälle des beliebten Münchener Humorzeichners? Was er aber hier bietet, ist wohl das Beste, was er bisher geleistet. Dadet hat er es verstanden, auch noch andere tüchtige Künstler, sowie die hervorragendsten humortstiscken Schrift­steller für dieses Unternehmen zu interessiren, und erhält dadurch diese in ihrer Art einzig dastehende humoristische farbige Zeitschrift eine Abwechslung und Vielseitigkeit, wie sie kein anderes Blatt zu bieten im Stande ist.

Heitere und ernste Gedichte, seffelnde Novellen, lustige Witze und Sinnsprüche u. f. w. gewähren in Verbindung mit den geschmack­vollen Illustrationen eine Fülle aügenehmfler Unterhaltung, ergötz­licher Zerstreuung und erholenden ZUtver treibtz und fördern dadurch einen Humor, wie er im Kreife der Familie gebraucht wird.

Vom 1. Januar ab soll alle 8 Tage eine Nummer mit je 8 Seiten grotzentheils in Buntdruck erscheinen und machen wir untere Leser jetzt schon auf diese hervorragende Erscheinung auf­merksam.

Don der neuen, bntien Auflage desbesten »aturwissen- schaftlichen Hausbuches": Brehm» Lhlerleve«, ist soeben noch rechtzeitig für den Weihnachts>i>ck der zweite Band ausgegeben worden, zu btffen Empfehlung wir die treffenden Worte des Reifenden und Naturforfchers Prof. Karl von Öen Steinen in Marburg ansühren wollen.

Mit wahrer und auftichtiger Freude begrüße ich das literarische Errigniß, welches sich mit dem Erschernen einer dritten und ueu bearbeiteten Auflage vonBrehmS Thterleben" vollzieht; denn wir Alle, die dem klassische» Buche einen Tbeil, und zwar nicht den schlechtesten, unserer Weltanschauung verdanken, können seiner gar nicht mehr entrathen und müssen, damit dem unvergänglichen Werke die Jugendfrische gewahrt bleibe, es gewiß für eine Nothwendigkeit erklären, daß die edle Quelle der Belehrung und des Genuffes, an der sich Tausende erquicken wollen, eine den Ansprüchen fortschreitender Erkenntniß entsprechende Faff^ng erhalte.

Man streitet, welches die beste» hundert Bücher seien ich glaube, wenn man nur die dreißig besten aufzählen wollte,Brehms Thierleben" dürfte darunter »ich! fehlen; ich wenigstens, wollte ich, waS ich aus ihm gelernt habe, aus meinem Kopfe wegdenken, sähe ein freudenärmeres und, was schlimmer ist, ein unwahres, ver­zerrtes Bild der umgebendm Welt."

Butzbach, 17. December. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund JL 1,150,00, Käse per Pfund 4546 H, Eier pro Stück 9 H. ___________

Welche Gemüsesorten kann man im Winter in» Freie fäen? Dort wo der Garten schon im Herbst umgegraben ist, kann bet offener, trockener Witterung, die ein Bearbeiten des Bodens erlaubt, verschiedener Sarnen eingebracht werden, so z. B. Möhren, Earotten, Petersilienwurzeln, Kerbelrüben, Dill, Pastinak, Gartenmelde und Bohnenkraut. Man erreicht durch so frühe Aus­saaten, daß die betreffenden Gemüse 814 Tage früher marktfähig werden. Selbstredend muß man die frühesten Sorten wählen. Man streue den Samen, den man vorher mit Hellem Sand gemischt, um ihn gleichmäßig oertheilen zu können, auf das rauh gegrabene Land und hacke ihn oberflächlich ein. Nur bei ganz feinen Sämereien muß vor dem Säen leicht geharkt werden, damit der Samen nicht zu tief wegkommt.

Verbreitung beb Unkraut- durch Dünger. Die Akademie der Wissenschaften in Paris Uetz einer Anzahl von Pferden mit Unkraulsämereien vermischten Hafer reichen, um die Verbreitung des Unkrautes durch den Dünger verfolgen zu können. Der sorg­fältig untersuchte Dünger zeigte eine Menge von Samenkörnern, die unverletzt waren und nach der Aussaat zum größten Theil keimten. Ein Theil dieser Samen wurde zwischen das Futter eines Ochsen qemisckt und verließ den Darm zum zweiten Male unverletzt und keimfähig. Bei einem dritten Versuche wurden die aus dem Ochsen- bünger gewonnenen Samen unter das Futter von Schweinen gemischt und blieben auch hier noch zum großen Theil keimfähig.

nebrig gebliebeueS Suppenfteifch läßt sich auf folgende Weise zu einem schmackhaften Gwicht zuvererten. Man schneidet es in etwas dicke viereckige Stücke, dünstet dieselben mit gehackten Schalotten und Zwiebeln in Butter, bestreut sie mit Mehl, Übergießt sie mit kräftiger Bouillon aus Liebigs Fleischextract und fügt die üblichen Küchenkräuter nebst einer ungeschälten Knoblauchschale bei. Nach viertelstündigem Kochen schlägt man die Sauce durch ein Sieb' gießt sie über das Fleisch, läßt noch eine halbe Stunde kochen, bindet die Sauce mit zwei Eigelb und fügt endlich gehackte Petersilie nebst etwas Elsig hinzu.

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- Maufchettenhatter. Wer hat sich nicht schon über das Vor- und Zuruckrutschen her Manschetten geärgert? Für eine be­queme Befestigung der Manickettm am Hemde hat Kalkbrenner durch seine in den meisten Ländern patrntirten Manschetteu- halter gesorgt. Der Halter besteht aus einem an dem einen Ende aufgebogenen und am unteren Ende mit einem Knopfe verbundenen doppelten Drahtstiel mit Ausbiegungen und wird mit dem gebogenen Theile vorn von außen nach innen durch die beiden Manschettenlöcher gezogen, bis der Knopf an der Manschette anliegt. Dann wird der aufgebogene Theil des Halters über den Hemdenknopf gelegt und der Halter durch den Hemdenkrwpf gezogen, bis der letzicre in einer der Ausbiegungen sitzt. Da der Stiel mehrere Ausbiegungen hat, kann die Manschette beliebig weiter vorne oder zurück getragen werden Will man die Mannschctte ablegen, so zieht man sie einfach nadi vorne und löst damit Manschette nebst Hatter vom Hemd

Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen.

Evasgelische Gemeiude.

Gottesdienst

4- Adventssonntag, 21. December:

Vormittags 9V3 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Dingeldey

Kinderktrche Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser.

Am Mittwoch den 24. December, Nachmittags 3Vt Ubr- Kinderkirche (Chriftbescheerungs-FeierZ. '

r. Am 1. Weihnachtsfeiertag wird eine Collecte erhoben Nir die hiesige Kleinkinder-Bewahranstalt, am 2. Weihnachtsfeiertai desgleichen für die Armen unserer Gemeinde. ynaa,tBTClcnee ,-Wethnachtsseiertas findet Nachmittags b Uhr litur­gischer Gottesdienst statt

c r der Woche vom 21. bis 27. December

besorgt Pfarrer Dr. Naumann.

Die von A. Hartlebens Verlag in Wien veröffentlichten zwei neuen naturwissenschaftlichen Werke, welche ein allatmeines nad beinahe außergewöhnliches Jntereffe finden, schreiten rüstig vorwärts. ES liegen bemtd fm f Lieferungen vor von: ^Dab Luftmeea". Die Grundzüge der Meteorologie und Rltmatologte noch den neuesten Forschungen gemeiniaßlich baraeflellt von Piof. Dr. Fried'. Umlauft. Mit ca. 130 Abbildungen, 30 Saiten im Texte und 15 Sepaiat- karten. In 15 Lüftungen L 50 Pfg. Dieses Werk hat die Dar­stellung der modernen Metroroiogte in ihrem ganzen Umfange zum Gegenstände und e örtert die so wichtigen Lehren der gelammten Wttterungtzkunde in gemeinfaßlicher und anziehender Weiie. Von dem zweiten, popu'är - w-ssenickaf'lichen Werke: ^Physik «nd Etzemte^. Eine g-metnvtrnändtiche Darstellung bei phyutalibchen und chemi chm Erschernrwgen in ihren Beziehungen zum proctischkn Leben. Von Dr. A. Ritter o U-banltzky und Dr. S. Zeisel. Mit zahlreichen Illustrationen. In ca. 35 Lieferungen ä 50 Pfg. liegen bereits 6 Li.fe ungen unr. DiesiS Buck schi dert alle physi­kalischen und 'chtm scheu Erscheinungen von Bedeutung in groß n Zügen und ist in seinem Weikn so gehalten, daß is, ohne dir wissen- tchrift'.icken Strenge und Genauigkeit irgend welch.n Abbruch zu tuun, doch möglichst allgemein verständlich ist Viele Hunderte sorgfältig ausgewählter und ausg sührter Abbildungen begleiten und er Sutern den T-xt. Es ist damtt ihatsächtich ein Werk geschaffen, welch s -s Jedermann ei möglich , fick jene physikalischen und ch mischen Kennt- niffe anzueignen, welche für Me allgemeine Bildung unentbehrlich sind und welche fast für jede Art practtscher Tväligkett heute erfordert »erden. Wir emplehlen beide Werke erneut der spectellen Beachtung

Kathslische Gemeiude.

4. Adventssonntag, 21. December:

Samstag: Nachmittags um 4 Uhr und Abends um Vr8 Uhr Gelegenheit zur hl^Berchte.

tÄy??r0enÜ D0?,6 an Gelegenheit zur hl Beichte; um VsV Uhr AustheUunq der hl Cornrnunion; um Vi8 Uhr Früh- messe; um -/.IO Uhr Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2 Ubr sacramentalische Bruderschaftsandacht. Abends um */a6 Uhr Christ- bescheerung. v

Gottesdienst in der Shuagosie.

Samstag, 20. December.

Freit«» Mend 4°° Uhr, Samstag Morgen 8* Uhr, Samstag Mittag 3» Uhr, Samstag Avend 4^ Uhr.

lpc^e in dcr am Nachmittag erscheinenden Nummer des SyGießener Anzeigers ' Aufnahme finden sollen, bitten wir bis spätestens

3W Vormittags 10 Ahr

w an unsere Expedition gelangen zu lasten.