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Das gelte auch von dem hier Beschlossener!. Bisher habe der Weg von den Thermopylen über Cannae nach Roßbach und Vionville geführt, er (der Kaiser) führe die Jugend von Sedan und Gravelotte über Leuthen und Roßbach nach Man- tinea und den Thermopylen und halte das für den richtigeren Weg.

Berlin, 18. December. DerReichsanzeiger" publicirt das Gesetz betreffend die Vereinigung Helgolands mit dem Deutschen Reiche.

Berlin, 18. December. Der Bunde srath stimmte dem Gesetzentwurf wegen Abänderung des Bräunt-' w e i n st e u e r g e s e tz e s zu.

DenBerl. Pol. Nachr." zufolge wird eine Vorlage wegen des Anschlusses Helgolands an das preußische Staatsgebiet dem Landtage nach Neujahr zugehen. Helgoland werde dem Landrathskreise Süd er -Dithmarschen, Land­gerichtsbezirk Altona zugetheilt. Die Verwaltungsordnung, die Verwaltungsgerichts- und Gerichtsverfaffung Preußens würden nach der Einverleibung in Preußen dort eingeführt werden.

Köln, 18. December. DieKöln. Ztg." will wissen, der Kaiser komme in der ersten Hälfte des September 1891 nach München behufs Abnahme der Kaisermanöver der beiden bayerischen Armeecorps, die schließlich in der Gegend des Lechfelds gegen einander manövriren.

Essen, 18. December. Nach derRhein.-Wests. Ztg." sind von den strikenden 3 4 0 Bergleuten der Zeche Blankenburg" Morgens 25 unter Tage angefahren.

Metz, 18. December. DieLorraine" meldet: Der Staatssecrecär v. Puttkamer traf gestern ein und fragte beim Studiendirector Dr. Fritzen an, ob er geneigt sei, Bischof von Straßburg zu werden. Or. Fritzen bejahte die Frage.

Paris, 18. December.Siöcle" dementirt entschieden Sie Nachricht Londoner Blätter, wonach der russische Kaiser auf das Schiedsrichteramt in dem franz ö fisch- holländischen Grenz streit betreffs Guyanas ver­zichtet habe.

Loudon, 18. December. In Gegenwart der Königin sand heute die Enthüllung der von Böhm angefertigten Statue des Kaisers Friedrich in der Georgscapelle zu Windsor statt.

London, 18. December. Der Enthüllungsfeier des Kaiser-Friedrich-Denkmals wohnte Generallieutenant Wittich als Abgesandter des deutschen Kaisers bei. Ferner waren an­wesend der Prinz von Wales, das Herzogspaar von Connaught und Prinz Heinrich von Battenberg.

Petersburg, 18. December. Außer den zur Vervoll­kommnung in der russischen Sprache mit Staatsstipendien ins Innere Rußlands gehenden sinnischen Beamten sollen auch Volksschullehrer zu demselben Zwecke nach Rußland gesandt werden. Die finnischen Lehrer kommen in das Peters­burger Lehrerseminar.

Sofia, 18. December. Die Sobranje berieth ein neues Reglement für den Tabakbau und Tabakhandel, wonach die bisherige 40procentige Verbrauchssteuer auf 90pEt. erhöht wird. Das Budget des nächsten Jahres mit 80 Millionen steht in Folge der Genehmigung einiger indirecten Steuern nahezu im Gleichgewicht.

Constantine, 18. December. Der Generalrath beschloß der Regierung 100000 Frcs. zu Ergänzungsstudien für die Sahara-BahnlinieQuargla-Amguidzur Verfügung zu stellen.

Quebeck, 18. December. Meldung des Bureau Reuter. Der Expreßzug Halifax-Montreal stürzte von der Levisbrücke herab. Sämmtliche Wagen stehen unter Waffer, zahlreiche Passagiere sind getödtet oder schwer verletzt.

Washington, 18. December. Das Repräsentanten­haus hat die Bill, nach welcher die Zahl der Mitglieder des Repräsentantenhauses aus 356 vermehrt werden soll, an­genommen.

Im Senat berichtete Sherman im Namen des Comites der auswärtigen Angelegenheiten über eine Bill, wonach der Mc. Kinley-Taris die Verträge zwischen den Unionstaaten und anderen Regierungen weder verhindern noch abschwächen soll.

Das Kriegsdepartement hat keine Nachricht über einen Kamps bei Rapid City erhalten.

Newyork, 18. December. Nach Meldung der Blätter hat die Steuerbehörde einen.deutschen Schooner wegen Robbenfanges bei den Pribylow-Jnseln mit Beschlag belegt.

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Gieße«, 19. December.

Wie aus der Bekanntmachung Königl. Eisenbahn- Direction Hannover ersichtlich, werden am 28. und 24. Decbr. (DienSlag und Mittwoch) zur Erleichterung des Personen- Verkehrs aus der Main-Weserbahn Vorzüge vor solgende Personenzüge eingelegt: Von Gießen nach Cassel vor dem 4.40 Uhr Nachm. und von Gießen nach Frankfurt oor dem 4.42 Uhr Nachm. abfahrenden Personenzuge. Die Vorzüge fahren den Hauptzügen durchweg 12 Minuten vorauf, halten aus den gleichen Stationen und werden in Bezug aus Fahr­karten genau wie diese behandelt.

Das Museum des Geschichtsvereins war auch während des seitherigen kalten Winters stark besucht und wurden fast jede Woche Geschenke und käuflich erworbene Gegenstände in das Inventar eingetragen. Während des Jahres 1890 wuchs das Verzeichniß um 224 Nummern und sind einzelne Geschenke außerordentlich werthvoll. Auch wurde eine Reihe von Gegen­ständen mit Eigenthumsvorbehalt nur dargelieheu und sind darunter am werthvollsten die kirchlichen Holzfiguren von Alten-Buseck, die eben noch gereinigt werden, aber im neuen Jahre zur Ausstellung kommen. Auch wurden trotz des ge­ringen Vereinsvermögcns nicht wenige Nummern käuflich er­worben. Unter den gütigen Schenkern find mit besonderem

Dank zu erwähnen die Herren Schmall, Finanzrath Hörr, L. Rothenberger, W. Gail, Dr. Greim, Fälsche, F. Hell, Langsdorff jun., Uhrmacher Zimmer, Rathsdiener Ochs, Nenzel, Photograph Uhl, Kloos in Nidda, Löber in Dresden, Wilke, Büchsenmacher Dickor6, Spengler Löber, Lehrer Schmeel in Bettenhausen, Pachter Holtzmann auf Hof Leustadt, stud. Ebel, Dr. Böttger in Frankfurt, L. Flett, Dr. Klewitz, Photograph Mook, Bäcker Schwalb, Clubdiener Todt, Buch­drucker Lichtenberger, Vergolder Leib, Uhrmacher O. Schmidt, Dr. Mettenheimer, Postschaffner Wendel, Dr. Gros, Dr. Land­mann, Dr. Neatz, Bergmann Ripp in Leihgestern, Simon, Kaufmann Fritsch, Postdirector Ritsert, sowie die Realschüler F. Hollmann, Schlessinger, Schwieder, S. MoseS, A. Ubrich, K. Balser, W. Schneider, E. Möhl, Frutig, W. Loos, Menges, Rud. Löb und Luckhard. Nochmals herzlichsten Dank allen gütigen Schenkern. Ohne Zweifel ist noch in vielen Häusern allerlei altes Gerümpel, großes und kleines, das aber, in einem Museum untergebracht, sofort aufhört, Gerümpel zu sein. Namentlich die Jugend möchten wir da­rauf Hinweisen, in einer müßigen Stunde zwischen den Jahren einmal auf den Speichern nach derartigemGerümpel" Aus­schau zu halten. Doch bleibt während der Ferien vom 21. December bis zum 4. Januar einschließlich das Museum geschlossen. Wir bitten, auch im neuen Jahre den Geschichtsverein in seinen Bemühungen gütigst unterstützen zu wollen, Gegenstände vor dem Untergang zu bewahren, welche geeignet sind, ein Bild von dem Leben in unserer Stadt und Umgegend in früheren Zeiten zu geben. Auch wäre sehr wünschenswert!), wenn sich die Anzahl der Mitglieder des Geschichtsvereins gerade in unserer Stadt etwas ver­mehrte.

Theater. Am Samstag veranstaltet unsere rührige Theaterdirection eine K i n d e r v o r st e l l u n g, und es scheint uns, als hätte sie den Zeitpunkt nicht bester wählen können. Die Schulen sind geschlossen, die Weihnachten vor der Thür. Wer möchte da den lieben Kleinen nicht auch einmal eine Freude bereiten. Zur Aufführung gelangt das reizende KinderstückGold- und Pech warie. Am Sonntag gedenkt Herr Director Reiners auch denGroßen" noch einmal eine besondere Weihnachtssreude zu bereiten, indem er den famosen Moser'schen SchwankNervös", der zum ersten Mal so außerordentlich gefallen hat, als letzte Vor­stellung vor Weihnachten wiederholt. Mäge auch das Gießener Publikum Herrn Reiners nach so vielen bitteren Enttäuschungen wenigstens eine Weihnachtssreude verschaffen.

Theater-Verein. lieber Frau Claar-Delia, die wir demnächst in unseren Mauern begrüßen, urthetlt der Staatsanzeiger" gelegentlich ihres jüngsten Gastspiels am Hoftheater in Dessau:

Die Vorstellung im Herzoglichen Hostheater am 2. December Abends gestaltete sich zu einer wahren Ovation für Frau Hermine Claar-Delia, welche in zwei fran­zösischen Lustspielen auftrat. Der Erfolg dieses Gastspiels war ein durchschlagender, namentlich wurde am Schlüsse der Vorstellung das Publikum nicht müde, die gefeierte Gästin immer und immer wieder mit Beifall auszuzeichnen, so daß sie mehrmals an der Rampe erscheinen mußte, um diese Hul­digungen entgegenzunehmen. Zuerst trat sie in Scribes Lust­spielFrauenkamps" auf. Die Gräfin Autreval erfordert ebensowohl vornehmste äußere Repräsentation, als ein hohes Maß inneren Seelenlebens. Diese geistreiche Legitimistin, welche, obgleich schon über die erste Jugendblüthe hinaus, noch von Amors Pfeilen getroffen wird, hat im Grunde ge­nommen zwei Rivalen zu besiegen: den Baron von Mont- richard, königlichen Präfecten, und ihre Nichte Leoni von Villegoutier. lieber jenen siegt weibliche List und Verschlagen­heit, dieser gegenüber unterliegt sie selbst- denn der sieghaften Jugend und Unschuld gegenüber ist aller Geist und alle Ge­wandtheit waffenlos. Sie ist aber klug genug, nicht einen Kampf fortzusetzen, dessen Siegespreis für sie ein sehr zweifel­hafter ist. Gräfin Autreval thut das, was jede kluge Frau thun muß, die daS Ungljick hat, in reiferen Jahren noch in Leidenschaft für einen jungen Mann zu entbrennen, sie ent­sagt. Frau Claar-Delia hat die verschiedenen seelischen Wandlungen dieses Kampfes glänzend dargestellt, nicht blos angedeutet- ihr Spiel war trotzdem fein und discret. Die Leoni, welche Rolle an einem Characterisirungssehler krankt (sie verräth den Geliebten in Folge einer plumpen Falle Montrichards), gab Frau Grans im Allgemeinen gut, doch ließ sie uns in etwas den aristokratischen Zug der vornehmen jungen Dame vermissen. Allerdings läßt sich nicht leugnen, daß gerade der oben erwähnte Characterisirungssehler sehr wohl ein Grund ist, die Rolle von der naiven Seite aufzu­fasten. Heinrich von Flavigneul (Herr GöhnS) ist ein wahrer Glückspilz- denn ein einziges unbesonnenes Hoch auf den Kaiser Napoleon bringt ihm die Liebe zweier so ausgezeich­neten Damen ein. Freilich ist es für einen Liebhaber miß­lich, das ganze Stück hindurch in Bedientenlivree herumgehen zu müssen. Der Darsteller that sein Möglichstes, um uns die seltsame Gewalt, die er auf zwei Frauenherzen ausübt, so gut als thunlich erklärlich und glaubhaft zu machen. Mit dem Gustav von Grignon sand sich Herr Reubke gut ab- es ist eine merkwürdig angelegte Rolle, schade, daß solche zwei­herzige Menschen kaum denkbar sind. Was aber dem gesun­den Menschenverstand als gekünstelt und unwahr erscheint, daS kann auch der größte Künstler uns nicht überzeugend vorführen. Eine scharf gezeichnete Gestalt war der Baron Montrichard des Herrn Kröter. Das zweite Stück war der EinacterDie Schauspielerin" von Tournier, welchen ein gewisser Friedrich verdeutscht hat. Das Stück an sich ist nicht eben bedeutend und erregt nur durch die Rolle der Dumesnil einiges Interesse. Diese Fran^oise gab Frau Claar-Delia und war ihr hier Gelegenheit geboten, ihr großes Talent in glänzender Weise zu bewähren. Neben ihr spielte Herr Paulick den Kunstschwärmer und*Liebhaber Alfred Dupius außerordentlich lebhaft und ergreifend. Die Charac- * terisirung des kunstbegeisterten Jünglings gelang ihm recht

gut- auch Herr Hetzel als Vater Dupuis und Frl. Föppel als Louise leisteten Lobenswerthes, namentlich trug Fräulein Föppel den nicht leichten Anfangsmonolog mit beachtenSwerther Nuancirung der wechselnden Gefühle vor."

Zur Jnvaliditäts- und Altersversicherung. In Nr. 295, 2. Blart desGießener Anzeigers" sind unter der lieber» schrift:Was haben die Arbeitgeber, Dienstherrschaften, Meister, Lohnherren, Hausväter und Hausfrauen zu thun?" Bestimmungen angeführt, die im Allgemeinen, namentlich in Preußen, zu beobachten sind, für das Großherzogthum Hessen aber keine Giltigkeit haben, da hier das Einkleben der Marken in die Karten von den Bürgermeistereien, bezw. de« Vor­ständen der Orts- ober Fabrikkrankenkassen vorgenommen wird. Eine genaue Anweisung, in welcher Weise das Gesetz im Großherzogthum Hessen ausgeführt wird, gibt die in heu­tiger Nummer befindliche Bekanntmachung der GroßH. Bürgermeisterei Gießen, auf welche wir, um allen etwa entstehenden Mißverständniffen vorzubeugen, hiermit be­sonders Hinweisen.

Was sollen wir unseren Dienstboten zu Weihnachten schenken ? Es kommt dabei ganz darauf an, ob man seine Dienstboten beschenkt, weil es so üblich und im Dienstvertrag so ausgemacht ist ober ob man ihnen eine Freude machen will. Im ersteren Falle, tuenn man nur schenkt, weil es nicht anders geht, ist es am besten, nur Geld zu schenken. Die Mädchen kaufen sich dann, was sie gerade brauchen ober sparen das Weihnachtsgeld. Es ist gut, wie auch vielfach üblich, den Mädchen gute Kleiderstoffe zu schenken. Sie be­kommen aus diese Weise oft etwas, was sie gut'brauchen. Die Dienstgeberin, welche ihren Mädchen nicht nur eine Freude machen, sondern ihnen auch wirklich etwas Gutes erweisen will, nehme sich die Mühe, sich darum zu kümmern, was ihre Untergebenen brauchen und was sie sich wünschen. Das ist ja bei den einfachen Lebensbedingungen eines Dienstboten nicht schwer. Natürlich wird man ihnen nichts schenken, was unverständig ist, keine Luxusgegenstände, keinen Modefirlefanz auch wenn irgend ein thörichtes junges Ding so etwas wünscht. Dagegen scheint uns ein einfacher Schmuckgegenstand für ein Mädchen, welches schon Treue und Anhänglichkeit ans Haus bewiesen hat, nicht unbedingt verwerflich. Das ist dann ein bleibendes Andenken, welches das Mädchen, wenn es Gemülh hat, lebenslänglich verwahrt. Sehr empfehlenswerth ist es,, den Mädchen, welche Aussicht haben, sich zu verheirathen, Linnen, Bettzeug oder andere nützliche Dinge zu scyenl'eu. Was sie sich von ihren Ersparnissen kaufen können, reicht nicht weit. Natürlich sind Kleider, Mäntel und beriet ebenso angebracht, wenn sie einem wirklichen Bedürsniß entsprechen- Genug, auch hier handle man nach dem Grundsatz, der am Ende für jedes Geschenk maßgebend ist: Mit Liebe und Berständniß! x

Die Vorsitzenden von 31 OrtSgewerbvereinen (darun­ter diejenigen von Darmstadt, Mainz, Worms, Oppenheim, Gießen zc.) des Großherzogthums haben an beide Kammern der Stände ein Gesuch gerichtet um erhöhte ständische Verwilligungen zu den Capiteln 65 und 76 des Haupt- voranfchlags der Staats-Einnahmen und -Ausgaben in den Jahren 1891/94. Wie in der Petition ausgeführt wird, hat auf Grund genauer Untersuchungen und sorgsältigst festge­stellter Zahlen der unter'Großh. Centralstelle für die Gewerbe und den Landesgewerbverein satzungsmäßig vertretende Ausschuß, in welchem alle Ortsgewerbvereine und nahezu sämmtliche Handwerker- und sonstige gewerbliche Schulen des Landes ihre organische Vertretung haben, im Frühjahr d. I. die Vor­anschläge für die genannten Capitel des Staatsbudgets der Finanzperiode 1891/94 festgestellr, worauf solche Großh. Ministerium des Innern und der Justiz mit der Bitte um Genehmigung von Großh. Centralstelle für die Gewerbe vor­gelegt wurden. Im Hauptvoranschlag sind nun für eine Reihe Posten Erhöhungen vorgesehen, allein nicht alle Be- schlüffe bezw. Anträge des erwähnten Ausschusses sanden Aus­nahme in dem neuen Budget. Die Petenten ersuchen nun um Wiederherstellung der vom Ausschuß ausgestellten Posten, jede einzelne Position näher begründend. Es betrifft Dieses zu Capital 65 (Centralstelle für die Gewerbe und den Landes­gewerbverein): Der Ausschuß hatte als Gehalt für den Secretär erbeten 3000 Mk., tm Budget sind eingestellt 2900 Mk., Gehalt für den Secretariatsgehilsen 2500 Mk., im Budget sind eingestellt 1800 Mk., Gehalt für den Zeich­ner 2000 Mk., im Budget ganz gestrichen, da die Regierung den Versuch machen will, die Geschäfte des Zeichners durch die Lehrer der Landes-Baugewerkschule versehen zu (affen; Gehalt für den Rechner 600 Mk., im Budget 500 Ulf., Preise, Geldunterstützung zc. 10000 Mk., Budget 8500 Mk., Ortsgewerbvereine 34300 Mk., Budget 31700 Mk., Dis­positionsfond 1515 Mk., im Budget gestrichen- bet diesem Capitel eine Minderforderung von 9415 Mk.

Die Militär Verwaltung stellt seit längerer Zeit Er­hebungen darüber an, wie viele Soldaten im letzten Jahre auf Urlaub gefahren sind, wie viele Kilometer Wegestrecke dieselben zurückgelegt haben und wie viel für Fahrkarten dabei verausgabt worden ist. Es stehen diese Erhebungen mit dem Plane in Zusammenhang, fortan möglichst jedem Soldaten einmal wenigstens im Jahre eine vollständige freie Reise nach seiner Heimath zu gewähren. Mit dieser Neu­einführung würde jedesmal vielen Soldaten, welche von Hause aus pecuniär schlecht gestellt sind, eine erfreuliche Concession gemacht werden.

Queckboru, 17. December. Um einem längst gesühlten Bedürfnisse zu entsprechen, hat ein Consortium hiesiger Land- wirthe beschlossen, auch für unsere Gemeinde eine Vieh- Waage zu beschaffen.

Vermisstes.

* Mainz, 16. December. Sämmtlichen Mitglieder« des landwirthschaftlichen Vereins der Provinz Rheinhessen wird eine Broschüre, worin in leichtverständlicher Wetse die

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