er. Der herbeigerufene Arzt konnte nur den Tod constatiren. Die Kugel war oberhalb des rechten Ohres direct in daS Gehirn eingedrungen. Der Erschossene war ein Justiz- Aspirant Croll aus Gensungen, welcher wenige Stunden vorher in dem obenerwähnten Prüfungssaal das Actuar-Examen abgelegt und während vier bestanden, mit noch einem anderen durchgefallen war. Es war das zweite Mal, daß er durchgefallen war. Nachdem ihm dies Resultat verkündet worden, ging er in ein Geschäft, kaufte sich einen Revolver, kehrte zurück zum Oberlandesgericht und jagte sich eine Kugel durch den Kops. Er war der einzige Sohn eines Bahnbeamten, die einzige Hoffnung hochbetagter Ettern und selbst schon Mitte der zwanziger Jahre. Daß der entsetzliche Vorfall in den weitesten Kreisen peinlich berührte, bedarf kaum der besonderen Betonung.
* Bartenstein, 13. November. Heute wurde der Fleischer Schuster, der Mörder des Rentiers Pallasch aus Bischossburg, durch den Scharfrichter Reindet hingerichtet. Wie die „K. H. Ztg." berichtet, hatte der Mörder auf der Hinrichtungsstelle sich die Erlaubniß erbeten, zu „guterletzt" noch ein lustiges Lied singen zu dürfen.
* In der Münchener „Allg. Ztg." wird ausgerechnet, daß von den 50 Millionen Einwohnern des Deutschen Reiches mindestens 5 pCt. mit Schwindsucht belastet sind das macht 2 500000 Kranke. Von diesen dürften aber etwa nur 10 pCt. die Mittel haben, die die Heilung durch das Koch'sche Verfahren bedingt. Die Kranken haben zwar nicht nöthig, extra nach Berlin zu fahren, weil in Kurzem jeder Dorfarzt im Besitz des geheimnißvollen Impfstoffes sein wird. So lang aber ein Fläschchen davon 25 Mk. kostet, dürste sich die ganze Kur auf einige Hundert Mark belaufen.
* Newyork, 10. November. Unglaubliche Rohheit. Ein reisender Ausstellungsmann in Birmingham, Alabama, lockte 1000 Kinder in seine Bude, unter der Vorspiegelung, daß jedes ein Geschenk erhalten würde. Dann rief er „Feuer", in Folge dessen eine Panik unter den Kindern entstand, von denen viele Arm- und Beinbrüche und andere Verletzungen davontrugen.
* Die Entrüstung der Mutter. Das fünfjährige Söhnchen eines reichen Hauses gibt der französischen Bonne einen Schlag in's Gesicht. Daraus die Mutter entrüstet: „Aber Willi, immer mit der linken Hand! Willst Du Dir das nicht einmal abgewöhnen?"
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10. Januar 1882. Papier glätter, dünner, Farben blasser, Schrift der Strafandrohung verschwommen, Pflanzenfaser durch Haare rc. ersetzt. Desgleichen zu 5 Mk. Mangelhafte Ausführung,- besondere Merkmale: */2 Cm. schmäler, Papier gewöhnlich, Pflanzenfasern durch Striche imittirt, Wasserzeichen fehlt. Zeichnung und Schrift unregelmäßig, Druck und Färbung blasser. — Deutsche Reichsgoldmünzen zu 20, 10 und 5 Mk., kennzeichnen sich in der Regel durch leichteres Gewicht und matteren Klang. — Falsche Thaler- ft ücfe verschiedenen Gepräges machen sich meist durch leichteres Gewicht, matten Glanz und fettiges Ansühlen kenntlich. — Falsche 50-Mark scheine sind aufgetaucht. Dieselben scheinen auf photographischem Wege hergestellt zu sein und haben einen leichteren Schein als die echten. — Falsche Einmarkstücke mit dem Münzzeichen E und der Jahreszahl 1881 oder 1886 sind im Umlauf. Die Falschstücke sollen so täuschend nachgeahmt sein, daß sie nur sehr schwer von den echten Stücken zu unterscheiden sind.
— Der „Männer - Turn - Verein" feierte am verflossenen Samstag Abend in Steins Garten unter sehr zahlreicher Betheiligung sein fünfjähriges Stiftungsfest. Die Begrüßungsrede des ersten Sprechers sowohl, als auch die Festrede des zweiten Sprechers bekundeten, daß der „Männer- Turn-Verein" von seiner Gründung an seine Ausgabe in der Pflege der Turnerei, sowie in der Unterstützung gemeinnütziger Zwecke und in der Pflege des gesellschaftlichen und geselligen Zusammenlebens in unserer Vaterstadt in besonnener Weise zu erfüllen bestrebt war. Und daß er hierin bereits Anerkennung gefunden und sich wirklicher Sympathie zu erfreuen hat, zeigten die ihm von Seiten der hochlöblichen Stadtverordneten-Vertretung und derjenigen der hiesigen Vereine dargebrachten Glückwunschanreden. Der „Männer-Turn- Verein" möge aus dem betretenen Wege unter seiner that- kräftigen und besonnenen Führung weiter gehen, dann nimmt er mit vollem Recht eine ehrende Stelle in dem Kreise unserer parteilosen und achtbaren Vereine ein. „Gut Heil dem Männer-Turn-Verein!"
— Folgende reizende Anecdote wird uns über Signora Tosti mitgetheilt: Signora Tosti war als ein 14jähriges Mädchen mit ihrer Mutter in Johannisbad i. B-, als ihr plötzlich vom Zufall die Gelegenheit aufgedrungen wurde, auf offener Landstraße unter freiem Himmel ein Concert zu geben. Ein invalider, bedauernswerther Leierkastenmann stand an der Promenade des hübschen Gebirgsbades und drehte unermüdlich die Kurbel seiner Orgel. Die zahlreichen Passanten hatten indeß andere Dinge im Kopfe, als den bettelnden Musikanten zu beachten. Sein alter Hut blieb leer. Die Künstlerin stand unweit von dem ehrwürdigen Manne und hatte noch das ganze herrliche Mitgefühl, das in solcher Macht nur jein Kind empfinden kann. Da sie sah, wie er unverdrossen spielte und spielte und kein Kreuzer in seinen Hut fiel, lies sie, von einer inneren Gewalt angespornt, auf den Mann zu, entwand ihm ohne weiteres das Drehholz und spielte selbst für ihn. Unwillkürlich fing sie auch die ihr bekannte Melodie zu singen an, erst leise, zaghaft, dann lauter, muthiger und zum Schluß so innig und ausdrucksvoll, daß sie sich kaum selbst erkannte. Bald war das Plätzchen der Promenade, wo die beiden, der invalide Leiermann und die Künstlerin, das blühende jugendfrische 14jahrige Mädchen in kurzem Röckchen, standen, gedrängt voll Menschen. Lautlos lauschten die Leute und griffen in die Taschen, um dem erst jetzt durch die Intervention der kleinen Künstlerin von ihnen beachteten bejammernswerthen Invaliden eine Gabe zu spenden. Sie sang weiter und-weiter und als sie schließlich inne hielt, hatte der überglückliche Mann die ungefähre Summe von 100 Gulden in seinem Hute. — Welch ein Capital für ihn! Welch eine Herzensfreude für Teresa Tosti.
— Mittelst Eindrückens eines Fensters wurde in der Nacht vom Samstag zum Sonntag einem hiesigen Metzger ein größeres Stück Fleisch aus seinem Privat-Schlachthaus entwendet.
— In derselben Nacht ist an einem Hause der Ostanlage vom Küchenfenster des 2. Stocks eine Gans mittelst Stange herunter gestoßen und entwendet worden.
— Vergangene Nacht gegen 3 Uhr entstand im Stalle einer Hofraitbe am Leihgesternerweg Feuer, das vom hinzugekommenen Eigenthümer im Entstehen gelöscht wurde.
— Verschiedene Marburger Ruhestörer und sonstige Excedenten mußten in verwichener Nacht durch die Schutzmannschaft zur Ordnung verwiesen werden.
— Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 12. November die Stationsgehilscn Rudolf Kumpf aus Schwabenrod, Andreas Möller aus Angersbach und August Nau aus Ilsdorf, mit Wirkung vom 1- December dss. Js., zu Stationsassistenren bei den Oberhessischen Eisenbahnen zu ernennen.
~r Lich, 16. November. Die im Casinoloeale dahier von Herrn Fr. Schirmer, Lehrer der orientalischen Malerei, heute veranstaltete Ausstellung von Schüler- und Schülerinnenarbeiten hatte sich eines guten Besuches der hiesigen Einwohnerschaft zu erfreuen. Die Leistungen der Schüler und Schülerinnen des Herrn Schirmer haben allseitige Anerkennung gefunden. Wer die vortrefflichen Bilder auf Carton, Seide, Glas, Holz re. gesehen halte, mußte unwillkürlich sein Staunen darüber bekunden, daß es möglich ist, solche effectvvlle, mit großer Genauigkeit ausgeführte Bilder, namentlich aus dem Bereiche der Blumen- und Fruchtmalerei nach so kürzer Zeit zu erzielen. Den Glanzpunkt der Ausstellung aber bildeten die wunderschönen Photographie- malereien, welche das Entzücken jedes Besuchers bildeten. Die Methode des Herrn Schirmer verdient deßhalb den größten Beifall und wir erlauben uns darum, diesen Herxn dem verehelichen Publikum von Gießen, in welcher Stadt Herr Schirmer demnächst einen Cursus eröffnen wird, hiermit aufs W zu empfehlen.
Friedberg, 11. November. Am letzten Montag Abend saüd in dem bis auf den letzten Platz besetzten großen Saale des „Saalbaues" unsere diesjährige Luther-Feier statt, die einen glänzenden Verlauf nahm. Nach einer begeisterten und mit lautem Beifall aufgenommenen Begrüßungs-Ansprache Schulrath Schmidts trug Recitator Hemp von Limburg, a. L. das Herrig'sche Luther-Festspiel in meisterhafter Weise und ganz frei vor. Begleitet wurde seine Reeitation von Choral- Gesängen, die an den geeigneten Stellen Musiklehrer Schmidt mit dem Seminaristen-Chor in dankenswerthester Weise zum Vortrag brachte. Das Schlußwort sprach Professor Weiffenbach. Seine warme Danksagung an Hemp, seine Mahnungen zum Festhalten am Luther-Sinn und sein Vorschlag, ein Dankes- Scherflein für die erste deutsch-evangelische Kirche in Rom darzubringen, fanden freundliche Aufnahme bei der Versammlung. Das Ergebniß der Sammlung war 38.14 Mk. Die Feier dauerte etwas über 2 Stunden und hat allgemeine Befriedigung hervorgerufen- an dieselbe schloß sich noch ein geselliges Zusammensein an. Wir hoffen, daß die Lutherfeier, die nun schon zum dritten Male so herrlich begangen worden ist, sich als feste Sitte in unserer Stadt einbürgern und behaupten wird.
§ Bermuthshain, 16. November. Gestern Nachmittag stürzte die Ehefrau des Fuhrmanns G. hier, als sie im Begriff stand, einen Hausen Gerste vom Gerüste auf die Scheunentenne zu werfen, mit herab. Glücklicher Weise fiel die Frau auf den Gerstenhaufen, so daß- sie mit einigen unbedeutenden Schürfungen und dem Schrecken davonkam.
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* Darmstadt, 14. November. Das Großh. Ministerium hat eine Verfügung über den Betrieb sogen. „Str au ß- wirtschasten", wie sie auch in Rheinhessen vielfach üblich sind, erlassen. Nach dieser Verfügung soll die Erlaubniß zur Errichtung einer „Straußwirthschaft" nur für den Verzapf eigener im letzten Herbste selbst geernteter Weine innerhalb der Zeit vom 1. October bis Ende December ertheilt werden.
Mainz, 16. November. Die Oberlehrer der größeren Städe des Großherzogthums sind darum bei der Regierung eingekommen, daß ihre Functionszulage bis zu einer etwaigen Ruhestandsversetzung mit in Anrechnung gebracht werde. Verschiedene Abgeordnete, darunter Dr. Schröder, haben den Petenten zugesagt, das Ansuchen in der Kammer zu befürworten. Die Anregung zur Sache ging von Offenbach aus.
*△ Aus Rheinhessen, 14. November. In der diesseitigen Provinz tritt neuerdings die Maul- und Klauenseuche wieder sehr stark auf- dieselbe ist wieder in den Gemarkungen Essenheim, Heßloch und Westhofen constatirt worden. — Auch in den angrenzenden Main- und Riedorten Raunheim, Kelsterbach, Haßloch, Königsstädten, Bischofsheim und Ginsheim ist die Seuche wieder ausgebrochen und von den Behörden die allgemeine Viehsperre angeordnet worden.
*△ Aus dem Rheiugau, 14. November. Mit Rücksicht auf den großen Schaden, den der Sau er wurm in diesem Jahre in dem unteren Rheingau angerichtet hat, wird auf Anregung mehrerer Rüdesheimer Weinbergbesitzer alsbald nach Beendigung des Herbstes eine Versammlung von Weinproducenten stattfinden, um ein gemeinsames Vorgehen, nötigenfalls polizeiliche Bestimmungen zur Vertilgung des Heu- und Sauerwurmes, sowie der übrigen Nebenfeinde anzubahnen. — Annähernd läßt sich jetzt das Ergebniß des Herbstes in Rheinhessen überblicken. In den vom Sauerwurm betroffenen Gegenden ist die Ernte oft noch nicht 1/4 Herbst. .Als einen vollen Herbst rechnet man 4 Stück ä 1200 Liter auf ein Hectar Weinberg. Die Qualität ist eine mittlere und schwankt das w ostgewicht zwischen 65—80 Grad. Geschäft ist in dem neuen Wein noch gar keines - in den sogen. „Heckenwirthschaften" (auch Straußwirthschaften) wird das halbe Liter zu 40 und 45 Psg. verlaust.
* Das Brautkleid der Prinzessin Victoria von Preußen wird einen besonderen Schmuck erhalten. Die prachtvollen Spitzen, welche einst das Brautkleid ihrer Mutter zierten, als diese am 25. Januar 1858 mit ihrem Gemahl, dem späteren Kaiser Friedrich, vor den Altar trat, und die als ein besonderes Meisterwerk des Brüsseler Kunstgewerbes gelten, sollen jetzt von Neuem für das Brautkleid der Prinzessin Victoria verwendet werden. Die Kaiserin Friedrich hat dieser Tochter, als der ältesten, diese Begünstigung Vorbehalten.
* Aachen, 13. November. Heute sollten die vor Kurzem beschlagnahmten 239 Ballen Speck und 16 Ballen Schinken im Gewichte von 22531 Kilogr. verkauft werden, nachdem die Maare zu Genußzwecken mit Petroleum unbrauchbar gemacht worden war. Die Versteigerung hat indessen nicht stattgesunden, weil der Absender der Maare den Nachweis führen will, daß dieselbe nicht, wie angenommen wird, amerikanischen, sondern holländischen Ursprungs sei, ihrer Einfuhr demnach also nichts im Wege stehe. Auf die Beweisführung darf man um so gespannter sein, als von Sachkundigen der hiesigen Schweinemetzger-Jnnung die amerikanische Herkunft des Specks mit aller Sicherheit behauptet wird.
—j- Kassel, 16. November. Selbstmord eines durchgefallenen Examinanden. Am Samstag Abend um 6 Uhr wurden die zahlreichen Beamten und die sonstigen Anwesenden im hiesigen Justizpalast durch einen starken Knall alarmirt, welcher, vom obersten Corridor des Treppenhauses ausgehend, sich weithin durch die weitverzweigten Gänge und Räume des umfangreichen Gebäudes forlpflanzte. Alles eilte erschreckt aus den Zimmern und schon glaubte man, irgend ein Leitungsrohr sei geplatzt, das Gas explodirt rc., als man im Halbdunkel des Corridors, dicht vor der Eingangsthür zum Prüsungssaal des Oberlandesgerichtes (im obersten Stock des Justizpalastes) einen jungen Mann in seinen letzten Zügen liegend sand. Derselbe hatte sich durch einen Revolverschuß dahingestreckt- er stöhnte noch einige Secunden, dann verstarb
Verkehr, £attö» «nd V»lk»wirthschaft.
— Die preußischen Staatsbahnen beabsichtigen nach dem „Rh. Cour." die Dampfheizung auf sämmtlichen Haupttinien etnzu- sühren und lassen daher jetzt eifrig an der Umänderung der Personenwagen arbeiten. Auch die Gepäck-, Post- und einige zur Etlgut- besörderung dienendeGüterwagen erhalten entsprechende Vorrichtungen. Abgesehen von der Reguliruug der Temperatur für den ganzen Zug im Packwagen kann in den Abtheilungen der ersten und zweiten Wagenklasse jeder Reisende die Temperatur durch die vorhandenen Ventile selbst regeln, während für die dritte und vierte Wagenklasse eine Regulirung nur durch den bei jedem Zuge befindlichen Heizwärter vorgenommen werden kann. Das in den letzteren beiden Klassen fahrende Publikum hat daher etwaige Wünsche in Bezug auf die Heizung stets dem Zugführer oder Schaffner mitzutheilen.
«rünberg, 15. Noobr. Fruchtpreise. Weizen 19 — Korn 17.—, Gerste 16.—, Hafer JL 14—, Erbsen JL 16.50, Linsen 24—, Lein 28—, Wicken —Samen 23.—, Kartoffeln0__.
Frankfurt, 15. November. Marktpreise. Heu pro 100 Ko. «4L 5 20—6.80, Stroh JL 5.00—510, Kartoffeln Jt 4 50 bis 7.50, Butter per Pfd. JC. 1.15—0.00, Eier per St. 6—10 A, Roggenbrod 4 Pfd. 45 do. feines 48 gemischtes 6 Pfd. 86
S«drsf»nc»ch»i<hteu.
Der Postdampfer „Belgenland" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 12. November wohlbehalten in Philadelphia angekommen.
Der Postdampfer „Friesland" der „Red Star Line" in Ant- werpen ist laut Telegramm am 15. November wohlbehalten in Newyork angekommen.
dMLmmi- ^“asr.eReFn6ek Paris.
Feinste Speoialitäten. 4447
Zollfr. Versandt durch W. H. Mielck, Frankfurt a. M. Special-Preisliste in verschloss. Couvert ohne Firma neq Eins, g. 20 Pfg. in Brief«. 0 9
Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde.
Btbelstunde hrute Montag, 17. Noobr, Abends 8 Ubr in der KleinkinderschuU; Jakobusbrief Cap 2, von Vers 14 0« der Glaube, die Werke, Leben und Seligkeit. Pfarrer Dr. Naumann'
Apielplau der vereinigten Frankfurter Stadttheater.
OperuhauS.
d ^Dienstag den 18. November: Tannhäuser. Gewöhnliche
Mittwoch den 19. November: Vorstellung bei ermäßigten Preisen Maria Stuart. Außer Abonnement.
Donnerstag den 20. November: Neu einstudtrt: Die Ent-
*m8.[bem Ser-il. Hierauf: Im B-llctsaal. Gewöhnliche Preise.
Freitag den 21. November geschlossen.
Samstag den 22. November: Othello. Gewöhnliche Preise.
Sonntag den 23. November: Euryanthe. Große Preise.
Schauspielhaus.
Dienstag den 18. Nommber: Das verlorene Paradie« Gewöhnliche Preise.
Mittwoch den 19. November: Zum ersten Male wiederholt: Page Fritz. Gewöhnliche Preise.
Donnerstag den 20. November: Ehre. Außer Abonnement.
Freitag den 21. November: DaS verlorene Paradies Gewöhnliche Preise.
Samstag den 22.November: Iphigenie auf Tauris. Gewöhnliche Preise.
Sonntag den 23. November, Nachmittags 3</, Uhr: ^hr Corpora!. Kleine Preise. Abends 7 Uhr: Der feeliae T 0 uptnel. Vorher: Einer muß heirsthen. Gewöhnliche Preise.
Montag den 24. November: Das verlorene Paradies Gewöhnliche Preise. *


