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Lieutenant v. Plönies an der altehrwürdigen Fahne befestigt wurden. Sodann wurde auf Se. Majestät den Kaiser und Se. K. Hoh. den Großherzog ein dreifaches Hurrah ausgebracht, welchem das Abspielen der Nationalhymne folgte. Major Bendcmann führte zum Schluß das Bataillon im Parademarsch an dem Herrn Divisionscommandeur vorbei, welches danach in das Manöverterrain abrückte. — Das Fahnenband besteht aus purpurrothem schwer seidenem Bande mit Silberstickerei und zeigt aus dem einen Ende das landgräfliche Wappen aus 1790 und aus dem anderen Ende das Wappen des Großherzoglichen Hauses. — Die eigentliche Feier des Tages wird voraussichtlich im Januar stattfinden.
— Die 116er kehren am Samstag den 20. September per Eisenbahn nach hier zurück. Das Regiment trifft Abends zwischen 6 und 7 Uhr auf der Linie Gießen-Geln- Hausen ein.
— Wie aus dem Inserat in vorliegender Nummer ersichtlich, haben die hiesigen Metzger beschlossen, injFolge fortwährender Steigerung der Schweinepreise eine Erhöhung der Preise für Fleisch- und Wnrstwaaren eintreten zu lassen.
— Minderwertige Zwanzigmark-Stücke sind in der letzten Zeit im geschäftlichen Verkehr mehrfach in Umlauf gesetzt worden. Die Stücke sind zwar echt, doch sind dieselben theils mittels Säuren, theils aus mechanischem Wege entwerthet, bezw. leichter gemacht worden, so daß sie den vollen Geld- wcrth nicht besitzen. Sowohl aus der Reichsbank in Mainz als auch bei anderen Banken ist eine Anzahl dieser minderwertigen Zwanzigmarkstücke angehalten worden. Da solche Stücke höchst wahrscheinlich auch in anderen Städten Verbreitung gefunden haben, so ist Vorsicht geboten.
— Wir machen an dieser Stelle nochmals aus das heutige letzte Gastspiel der Wiener Sängerinnen ausmerksam.
Stanfenberg, 16. September. Für die Abgebrannten sandte Herr Freiherr von Rabenatt zu Friedelhausen an die hiesige Bürgermeisterei 200 Mk.
Büdingen, 14. September. Unsere Stadt hatte in der letzten Woche ein kriegerisches Gepräge angenommen. Die diesjährigen Herb st manöver wurden zum Theil in der Wetterau und in unserer Nähe abgehalten, wodurch es sich fügte, daß wir Einquartierung von allen Waffengattungen: Infanterie, Artillerie und Cavallerie erhielten. Besonders waren die Hebungen in der Gegend von Stammheim (wo ein großes Bivouak war), Rodenbach, Altenstadt und Lindheim sehcnswerth; nicht minder bei Michelau und Rinderbügen nach Kefenrod und Hitzkirchen. Die Orte Wenings und Gedern wurden sehr stark mit Truppen belegt; in Gedern lagen von gestern aus heute etwa 1400 Mann und 60 Offiziere. Das prächtige Septemberwetter lockte die Schaulustigen stundenweit herbei. — Am 12. d. M. veranstaltete die Casinogesellschast eine Abendgesellschaft, bei welcher sich die tanzlustigen jüngeren Offiziere lebhaft beseitigten. — Aus guter Quelle erhalten wir die Nachricht, daß Offiziere und Mannschaften, welche in hiesiger Stadt einquartirt waren, sich sehr lobend über die ihnen zu Theil gewordene Ausnahme ausgesprochen haben.
Lauterbach, 16. September. Als am Montag der um 7 Uhr Abends fällige Personenzug der Oberhessischen Bahnen den Uebergang an der Feldabrücke bei dem Dorfe Horas passirte, warfen zwei 12jährige Schulkinder aus dem genannten Dorfe nach einem mit Holz beladenen Güterwagen des Zuges. Der Stein des einen Knaben verfehlte sein Ziel und ging durch das Fenster des Postwagens, verletzte nicht unbedeutend den Postschaffner im Gesicht und zertrümmerte die Lampe.
Falsches Ehrgefühl.
Ein Mensch ohne das Gefühl für Ehre gleicht einem Schiff ohne Steuer auf stürmischer Meersahrt. Wie das von der Brandung aus die Klippen geworfene steuerlose Fahrzeug zerschmettert, so wird auch ein Mann ohne Ehre bald haltlos in die Tiefe sinken. Ebenso verhängnißvoll jedoch wie der Mangel an Ehre kann jenes falsche Ehrgefühl werden, dem wir so oft im Leben begegnen.
Vor geraumer Zeit lernte ich einen Bildhauer kennen. Obgleich er eine starke Familie hatte, so litt dieselbe doch an nichts Noth, denn er war ein geschickter Arbeiter. Kürzlich sah ich den Mann wieder auf der Straße. Eine große Veränderung schien mit ihm vorgegangen. Sein Aeußeres war wenig vertrauenerweckend; das Gesicht trug den Stempel des Alkohols. Er erzählte mir seine bei aller Kürze doch lehr- reiche Geschichte. Auch bei seinem früheren Arbeitgeber waren schlechte Zeiten gekommen. In den Wintermonaten, als die Bauten darniederlagen, gab es wenig zu rhun, und da man ihn als einen geschickten Arbeiter nicht völlig entlassen wollte, so suchte man ihn vorübergehend mit Arbeiten zu beschäftigen, die eigentlich für ein geringeres Können als das seine berechnet waren und in besseren Zeiten gewöhnlich von jüngeren Gehilfen ausgesührt wurden. Eine solche Zu- muthung hatte unser Freund jedoch mit großer Entrüstung zurückgewiesen und da man augenblicklich keine andere Beschäftigung für ihn hatte, so ging er trotzigen Muthes. Nun ward aber guter Rath theuer, denn der Winter war lang, die Arbeit selten und die Ersparnisse gering. Bald mußte tin Stück Hausrath nach dem andern ins Pfandhaus wandern; der Gerichtsvollzieher holte, was von dem übrigen noch zu holen war. Die häßlichsten Familienzwiste entstanden. Heute ist die Familie völlig verarmt und der Mann ein Trinker. Aber seine „Ehre" als Bildhauer hat er bewahrt und auch später nie seine Fähigkeiten an untergeordnete Arbeiten seines Berufes verschwendet. Doch die Familie wußte dabei die Hilfe der Armenverwaltung mehr als einmal in Anspruch nehmen und ist noch heute vielfach auf die milden Gaben wohlthätiger Menschen angewiesen,
In demselben Hintergebäude des engen Gäßchens, in welchem unser Bildhauer wohnt, hat eine Frau mit ihren beiden Töchtern zwei dürftige Zimmer ermiethet. Wer ihre Verhältnisse nicht kennt, nennt sie „Wittwe", aber sie ist es nicht. Ihr Mann war nur bürgerlich tobt seit dem Tage,
als man im Polizeibericht von ihm las, daß er wegen Unter- chlagungen verhaftet sei. Auch die Geschichte dieser Frau ist traurig, aber keineswegs außergewöhnlich. Ihr Gatte war in einer mittleren Stadt ein gut besoldeter Unterbeamter mit einem recht hübsch klingenden Titel. Die Töchter waren soweit herangewachfen, daß die Mutter daran dachte, sie in Gesellschaft zu führen; natürlich nur in die feinste des Städtchens, denn die „Ehre" der Familie erlaubte es nicht anders. Um aber zu dem Honoratiorenclub Zulaß zu finden, schien ein nobeleres Auftreten unbedingt erforderlich. Man mietete eine bessere Wohnung, kleidete sich elegant, sah häufig Gäste bei sich und lebte derart über die Verhältnisse hinaus, daß man in der Stadt sich von einer Erbschaft erzählte. Die Ballkleider der Töchter waren geschmackvoll und theuer. Alles war indeß nur eine kurze Herrlichkeit. Die Ausgaben der Familie hatten sich fast verdoppelt, die Einnahmen waren gleich geblieben. Der Vater mahnte zur Sparsamkeit. Das schien unmöglich: jetzt wieder zurückzutreten in die alten bescheidenen Verhältnisse, den glänzenden und schnell gewohnt gewordenen Kreis verlassen! Die „Ehre" der Familie verlangte es, die einmal gewonnene gesellschaftliche Stellung auch zu behaupten. Das Familienhaupt war schwach genug, nachzugeben und es ereignete sich die alltägliche Geschichte, daß langjährige Treue und Ehrenhaftigkeit schließlich das Opfer eines elenden Dünkels und eines völlig falsch geleiteten Ehrgefühls werden. Der Beamte griff die Kasse an, es erfolgte seine Verurteilung zu langer Freiheitsstrafe und die Familie fristete in der Großstadt, wohin sie sich aus Scham geflüchtet hatte, ein kümmerliches Dasein.
Ein anderes Bild aus dem täglichen Leben lernte ich auf einer Fußwanderung kürzlich kennen. Aus dem geräumigen Hofe eines Rittergutes standen viele Bauern beisammen und der Auctionator waltete seines Amtes. Der frühere Besitzer war der Sohn eines reichen Landmannes. Dieser hatte seinen Knaben in die städtischen Schulen geschickt und ihn später einjährig bei den Dragonern dienen lassen; dann war er gestorben. Der junge gebildete Bauerngutsbesitzer konnte sich in seine Lage nicht finden. Von der Schule und den Weinstuben der Dragoner-Einjährigen in der Residenz hatte er ganz absonderliche Ehrbegriffe mit in fein Dorf zurückgebracht. Das Loos eines gewöhnlichen Bauern schien sich schlecht damit zu vertragen. Kurz entschlossen verkaufte er den Bauernhof und ward Besitzer jenes Rittergutes, auf dessen Hof wir Rast hielten. Der junge Herr Gutsbesitzer war kein guter Oeconom und hatte dazu noble Passionen. Seine „Ehre" erforderte schöne Reitpferde, sie gebot ihm auch, wie sein Gutsnachbar jährlich einige Wintermonate in der theueren Residenz zu verleben. Die auf feinem Besitztum verbliebene Schuldenlast ward nicht leichter, sondern schwerer. Der junge Herr konnte es jedoch seinem Ehrgefühl nicht zumuthen, den Verkehr mit befreundeten Sportskreifen einzustellen und selbst ernstlich zu arbeiten. So gerieth das Rittergut nebst Ausstattung unter den Hammer des Auctionators; der reiche Bauerssohn ist ein Bettler geworden.
Keine der in diesen drei einfachen Geschichten handelnden Personen hatte die echte Ehre. Ein falsches, völlig mißleitetes Ehrgefühl brachte sie auf die Bahn des Bummlers und Trinkers, des Verbrechers und Bettlers. Die hier mit» geteilten Beispiele könnte man nach Belieben aus dem täglichen Leben vermehren.
VernrUchte».
Frankfurt a. M., 15. September. Am nächsten Montag, den 22. d. Mts., findet hier die Jahresversammlung des deutschenVereins gegenMißbrauch geistiger Getränke statt. Herr Oberbürgermeister Struckmann ans Hildesheim wird über die Stellung der Mäßigkeitssache zur Socialresorm sprechen, Herr Geh. Regierungsrath Professor Dr. Böhmert aus Dresden über das Branntweintrinken au dem Lande und zuletzt werden die Herren Pastor Hirsch- Lintorf und Redacteur A. Lammers-Bremen über den letzten internationalen Mäßigkeitscongreß in Christiania berichten. Am Vorabend der Versammlung, am nächsten Sonntag, Abends 8 Uhr, veranstaltet der Frankfurter Bezirksverein in dem Palais-Restaurant eine gesellige Zusammenkunft aller Theilnehmer unter Mitwirkung des Lehrer-Gesangvereins.
— Heute Abend wurde der Schutzmann Nr. 3 aus Darmstadt, welcher sich in dem 8 Uhr 27 Min. von Cassel hier eintreffenden Zuge befand, im hiesigen Hauptbahnhose überfahren und vollständig zermalmt. Man nimmt an, daß der Verunglückte noch während der Fahrt die Coupe- thüre öffnete und ehe der Zug zum Stehen gebracht war, auszusteigen versuchte, wobei er unter die Räder gerieth. Die Leiche wurde nach dem Sachsenhäuser Friedhöfe gebracht.
* Berlin, 15. September. In öffentlichen Ankündigungen durch die Zeitungen und die Anschlagsäulen war in der vorigen Woche dem Publikum ein Ballonaufstieg in Aussicht gestellt worden, bei welchem an Stelle der Gondel ein lebendes Pferd durch Gurte an den Ballon befestigt werden sollte. Ort dieser rohen Schaustellung sollte das Sternecker'sche Vergnügungslocal in Weißensee sei. Noch in letzter Stunde, am Sonntag Mittag 12 Uhr, ist polizeilichcr- seits dem Besitzer des genannten Locals der Aufstieg des Ballons mit dem gefesselten Pferde verboten worden. Das Verbot erfolgte auf Verwendung des Berliner Thierschutz- Vereins. Bravo!
* Heber ein entsetzliches Grubenunglück geht der „Köln. Ztg." folgende telegraphische Mittheilung zu: Gestern Nachmittag gegen 3 Uhr fand auf Grube Maybach der Berg- inspection 9 zu Friedrichsthal bei Saarbrücken eine Schlagwetter Explosion statt. Von 350 angefahrenen Bergleuten wurden 24 getödter, verletzt wurde außerdem Niemand. Ursache der Explosion ist vermuthlich ein Sprengstoffschuß. Die Wetterführung blieb ungestört. Die Rettungsarbeiten können sofort begonnen werden. Die Todten waren bis 3 Uhr Nachts bis auf einen zu Tage geschafft.
* Wunsiedel, 12. September. Ernster Vorsatz. Drei Kameraden von der 2. Compagnie des 3. Jägerbataillons gaben sich in der Nacht vom 19. zum 20. September 1870, tief ergriffen von den Eindrücken des vorausgegangenen blutigen Gefechtes vor Paris das Gelöbniß, zwanzig Jahre lang keinem Vergnügen beizuwohnen. Einer dieser Männer, ein hiesiger Bürger Georg Schoberth, hat sein Wort gehalten. Am 2. September d. I. hat er zum ersten Male der Sedanfeier beigewohnt und sich überhaupt feit seiner Rückkehr aus Frankreich das erste Mal da betheiligt, wo Sang und Klang ertönte.
* Chur, 10. September. Jagdfrevel. Ein Unter- engabiner wußte sich auf folgende gemeine Weife außer der Jagdzeit eine ausgiebige Menge von Gemfenfleifch zu verschaffen. Längere Zeit schon hatte er im Berge einem Rudel Gemsen an bestimmten Stellen Salz zum Lecken hingestreur, wie dies viele Jäger vor Anfang der Jagd zu thun pflegen, um die Thiere an einen bestimmten Strich zu gewöhnen. Als er nun bemerkte, daß die Gemsen alltäglich an jener Stelle von dem Salze naschten, mischte er unter das Salz Opium, das er sich aus Italien zu verschaffen gewußt hatte. Am folgenden Tage lagen sieben ober acht Stück ber schönsten Gemsen, von dem genoffenen Opium berauscht, am Boden. Nun machte sich der Frevler über die Thiere her und schlachtete das Wild mit einem Messer ab, wie man Kälber im Schlachthause absticht; er wurde um 160 Frs. gebüßt.
Pfarrer, Lehrer, Gutsbesitzer, Beamte rc. rauchen mit Vorliebe d.
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verkehr, tanO« rrnd v»tk»«»rrthschafl.
— Der preußische Eisenbahnminister hat mit Rücksicht auf die in den Herbstmonaten zu erwartende Steigerung de- Berkehr- unb die an den Wagenpark herantretenden Anforderungen die Etsen- bahndirecttonen angewiesen, darauf hinzuarbetten, daß die zur Beschleunigung des Wagenumlaufs getroffenen Anordnungen strengstens durchgeführt werden und namentlich darauf zu achten, daß fremde Wagen auf dem Rückwege innerhalb der regulatiomäßigen Grenzen entsprechend ausgenutzt werden.
Darmstadt, 16. September. Die Preise auf den Wochev- märkten vergangener Woche waren die folgenden: Kartoffeln per 100 Kllogr. Frührosen 3,50—0,00 M., weißgelbe 4,00—4,50 M., Ueberrhetner 6,00—0,00 M. Zwettchen 8—9 M. per Ctr., Hundert 35—45 Pf., Einmachzwetschen 60—70 Pf. Aepfel, je nach den Sorten 5,00—8,00 Mk. per Ctr., ebenso Birnen von 3,50—0,00 M. an, für Kochbirnen bis zu 15 M. per Ctr. für feinere Sorten. Weißkraut 5-10 Pf., Rothkraut 6-12 Pf., Blumenkohl 10, 20 und 30 Pf., Wirsing 3—6 Pf. per Stück, Bohnen 10 Pf. per Pfd., Zwiebeln 5 00—0,00 per Ctr., 5—7 Pf. per Pfd. Butter per Ctr. 90,00 bis 95,00 M., per Pfd. 1,10-1,15 M., Eier per Hundert 6,00—6,20 M., per Stück 7— Pf. Der Wild- und Geflügelmarkt war gut versehen, hauptsächlich mit Hasen 2,00—3,60 M. per Stück und Feldhühnern 0,50—1,40 M. per Stück, Gänse 4,00—7,00 M., Enten 1,80 bis 3,00 M., Wildenten 2.00—3,00 M., Hahnen 0,80—2,00 M., Tauben 30-50 Pf. per Stück.
Marttpreise in Berlin, am 15. Septbr., nach Ermittelungen deS Königlichen Polizei-Präsidiums. Weizen per 100 kg guter von 19,60—19,20 Mk., mittlerer von 19,10—19,00 Mk., geringer von 18,90—18,60 Mk. Roggen per 100 kg guter von 17,20—17,00 Mk., mittlerer von 16,90—16,80 Mk., geringer von 16,70—16,50 Mk. Gerste per 100 kg gute von 20,50—17,50 Mk., mittlere von 17,00 bis 15,50 Mk., geringe von 15,00—14,00 Mk. Hafer per 100 kg guter von 15,50—14,90 Mk., mittlerer von 14,70—14,10 Mk., geringer von 13,90—13.40 Mk. Stroh, Richt- per 100 kg von 0,00—0,00 Mk. Heu per 100 kg von 0,00—0,00 Mk. Erbsen per 100 kg von 35,00 bis 22,00 Mk. Speisebohnen, weiße per 100 kg von 45,00 —20,00 Mk., Linsen per 100 kg von 00.00—00,00 Mk. Kartoffeln per 100 kg von 7,50—3,75 Mk. Rindfleisch von der Keule per 1 kg von 1,60 bis 1,20 Mk. Bauchfleisch per 1 kg von 1,40—1,00 Mk. Schweinefleisch per 1 kg von 1,80—1,20 Mk. Kalbfleisch per 1 kg von 1,80 bis 1,20 Mk. Hammelfleisch per 1 kg von 1,60—1,10 Mk. Butter per 1 kg von 2,80—1,80 Mk. Eier per 60 Stück von 4.20—2,60 Mk.
Für die Abgebrannte« in Stanfenderg gingen bei uns ein : A. T. 1 Jt, N. N. 10 JL, Gebr. Stamm 4 JL Zusammen 15 JL.
Wettere Gaben nimmt entgegen
Die Expedition des „Gießener Anzeigers".
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