Ausgabe 
18.5.1890 Erstes Blatt
 
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Schüler des Corbachcr Gymnasiums hallen am Samstag eine längere Turnsahrt gemacht und sind Nachts gegen 1 Uhr auf der Rückreise mit 4 Wagen aus der Straste nach Eppe angclangt, als die Pferde des etwas zurückgebliebenen dritten Wagens bei der allen Wiese plötzlich vor einem aus dem Wege liegenden Gegenstände scheuten und stehen bleiben. Man

Gießen.

Denselben. Katharine Rau, Grotzen-Buseck.

Denselben.

Wichtig für Bowlen re. Da mit der jetzt beginnenden wärmeren Jahreszeit die erfrischenden Getränke, wie Bowlen und Matt rank, wieder zu ihrem Rechte gelangen, so dürfte es am Platze sein, darauf htnzuweisen, daß der neue Süßstoff ^Saccharin* sich zur Versüßung derselben ganz vorzüglich eignet. Saccharin bietet für diese Zwecke außer großer Preisersparniß und Einfachheit der Anwen­dung den Vortheil, daß es den Getränken einen vorzüglichen Ge­schmack verleiht, das natürliche Aroma der Frucht und des Weines vollkommen erhält und nicht, wie der Zucker, im Magen Säure bil­det, weshalb, was die Hauptsache ist, die mit Saccharin zubereiteten Bowlen ausgezeichnet bekömmlich sind. Saccharin ist in allen besseren Droguerien und Apotheken zu haben.

verkehr, Land- unfc volkswirthschaft.

Die vomLandwirtbschastl. Verein des Kreises Wetzlar" veranstaltete Ausstellung von Bieh -er BogelSberger Raffe auf der Provinzialthterschau zu Köln hat ein überaus günstiges Resultat gehabt. Die nach Köln gesandten 19 Stück Rindvieh der Vogels­berger Rasse haben sämmtlich Preise zuerkannt erhalten. Es erhielten Preise: Gemeinde Oberndorf für einen Bullen I. Preis mit 120 X, Johannes Kuhl, Weidenhausen, für einen Bullen I. Preis von 120 x Georg Franz, Wetzlar, für eine Kuh I. Preis 100 x, W. Otto, Wetzlar, für ein Rind I Preis 80 X, Ant. Bersch, Wetzlar, für ein Rind I. Preis 80 X, A. Werner Wittwe, Wetzlar, für ein Rind II. Preis 50 X, C. Boch II., Steindorf, für eine Kuh I. Preis 100 X, Johs. Boch, Oberndorf, für ein Rind II. Preis 50 X, Johs. Schiefer­stein, Hochelheim, für eine Kuh I. Preis 100 X An dem gleich- falls errungenen Ptets für die ausgestellte Zücht in Höhe von 250 X baben folgende Vtehbesitzer Antheil: Mit einem Bullen: Gemeinde Oberndorf, Joh. Boch III., Oberndorf; mit einer Kuh: C. Braun, Steindors, Vorsteher Ludwig, Krofdorf, Joh. Schieferstetn, Hochel­heim, W. Otto, Wetzlar; mit einem Rind: C. Boch II., Steindorf, W. Otto, Wetzlar und Porsteher Ludwig, Krofdorf.

des Weichenstellers i. P. Wilhelm Schmall in

Karl Reuter II., Dienstmann in Gießen, und Tochter des Zimmermanns Johannes Rau in

Alttatholischer Gottesdienst.

Nächsten Sonntag bett 18. Mai, Morgen- um acht Uhr, wir- in -er Sta-ttirche alttatholischer GotteS-ienst abgehalte« wer-en.

Literatur nnb Kunft

Die Stellung -er Fra« ist durch die Umwälzungen, welche sich in den letzten Jahrzehnten in allen Gebieten des gesell- schaftlichm und gewerblichen Lebens vollzogen haben, namentlich in den mittleren und niederen Ständen, eine wesentlich andere geworden. Nicht überall zum Nutzen der Familie. Es erscheint daher dringend nöthig, wenigstens die Ideale wahrer und echter Weiblichkeit aufrecht zu erhalten. Diesem Streben dient mit Glück und Geschick das zu Dresden erscheinende praktische Wochenblatt für alle Hausfrauen Fürs Haus". Es sollte dasselbe daher in keiner Familie fehlen. Der billige Preis (vierteljährlich 1 X) dürfte hierzu wesentlich bei­tragen. Probenummern giebt jede Buchhandlung kostenlos ab.

untersucht und findet die Leiche eines Mannes, welcher den beiden vorderen Wagen überfahren worden. Man den Todten zur Seite und macht in Lengefeld Meldung dem Ereignist, worauf Leute von da sofort die Leiche suchten und in derselben einen Mann Namens Todt Godhausen erkannten. Man brachte alsdann die Leiche

Den 15. Mai. Johann Maximilian Sadowski, Hilfshetzer in Gießen, und Karoline Elisabeth Wegerle, Tochter des Weichenstellers Jacob Wegerle in Gießen.

Gelauste.

Den 11. Mai. Dem Friseur Hermann Plank ein Sohn, August Theodor Hermann, geboren den 23. Februar.

Denselben. Dem Locomotivführer Hermann Schindler eine Tochter, Marie Wilhelmine Adolfine, geboren den 22. April.

Denselben. Dem Gärtner Johannes Kuba ein Sohn, Johann Conrad, geboren den 12. Avril.

Denselben. Dem außerordentlichen Professor der Theologie Dr. Gustav Krüger eine Tochter, Johanna Adele Henriette Marie, geboren den 24. Februar.

Den 15. Mai. Eine uneheliche Tochter, Johanna Friederike- geboren den 4. Mai.

Beer-igte.

Den 10. Mai. Kathanne Scvultheis, geb. Ab6, Ehefrau deS Kürschners August Schultheis, alt 48 Jahre, gestorben den 8. Mai.

Den 11. Mai. Anna Lucie Rupp, geb. Valentin, Wittwe deS Küfers August Rupp, alt 72 Jahre, gestorben den 9. Mai.

Den 12. Mai. Johann Heinrich schuster, Lehrer i. P., wohn­haft in Glauberg, alt 80 Jahre, gestorben den 10. Mai.

Den 13. Mai. Luise Klotz, geb. Stohr, Ehefrau deS Schlossers Ludwig Klotz, alt 31 Jahre, gestorben den 11. Mai.

Den 15. Mat. Friedrich Andreas, Locomotivführer, alt 39 Jahre, gestorben den 13. Mai.

Denselben. Auguste Scheyda, geb. Möser, Ehefrau desRedacteurs Adam Scheyda, alt 36 Jahre, gestorben den 12. Mai.

Temperatur Her Lahn und der Lust am 17. Mai, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 131 /2, Lust 19 Gr.

Rübsamen.

A«»Mg an» -en Stan-esanit«»egist«rn btt Stadt »tetzen.

Bus-ttwtt«

Mai: 1. Wilhelm Heinnch Brück, Handelsmann dahier, mit Christine Weynandt von Großen-Linden, wohnhaft dahier. 10. Wilhelm Richard Eduard Ludwig Friedrich Wipper, Gärtner dahier, mit Catharina Pauline Julie Tappe von Lüdenscheid-. 16. Friedrich Schadt, Posthilfsbote zu Bockenheim, mit Marie Seim daselbst. 16. Friedrich Schmidt von Krofdorf, Fabrikarbeiter dahier, mit Anna Katharina Hengst zu Krofdorf.

Eheschließungen.

März: 14. Adam Ohr, Maurer dahier, mit Margarethe chmall hierselbst. 14. Maximilian Sadowski, Hilfsheizer dahier, mit Caroline Elisabeth Wegerle hierselbst. 14. Karl Reuter II., Dienstmann dahier, mit Katharina Rau von Großen-Buseck, wohn­haft dahier. 14. Johann Heinrich Wilhelm Rühl, Spengler dahier, mit Johanna Weigel von Biedenkopf.

Geborene.

Mai: 4. Dem Friseur Friedrich Lehrmund ein Sohn, Wilhelm Karl Franz. 6. Dem Bezirksvauaufjeher Hugo Rohrer eine Tochter, Maria Clara. 7. Dem Kautabaksptnner Friedrich Hattenhauer eine Tochter. 7. Dem Metzger und Wirth Georg Kraft eine Tochter. 7. Von der Wittwe des am 11. April verstorbenen practischen Arztes Dr. Carl Dietz ein Sohn. 7. Dem Zimmermann Georg Schubecker eine Tochter, Luise Margarethe. 9. Dem Taglöhner Konrad Maus eine Tochter, Caroline. 9. Dem Taglöhner Peter Flock ein Sohn, Hermann. 9. Dem Feldwebel Louis Ruthsatz ein Sohn, Fran- Georg. 9. Dem Schreiner Georg Hammel eine Tochter, Agnes Ottilie Franziska. 10. Dem Universitäts-Professor Dr. Karl Müller eine Tochter. 11. Dem Schreiner Berthold Goß ein Sohn. 11. Dem Fluchthändler Sigmund Rosenbaum eine Tochter, Stdonie.

Gestorbene.

Mai: 9. Katharine Küster, geb. Volbert, 36 Jahre alt, Ehefrau, von Landwirth Heinrich Küster in Ehringshausen i. Oberh. 9. Lucie Rupp, geb. Valentin, 72 Jahre alt, Wittag von Küfer August Rupp dahier. 10. Heinrich Schuster, 81 Jahre alt, Lehrer von Glauberg. 11. Heinrich Peter Worch, 7 Jahre alt, Sohn von Bierbrauer Peter Worch dahier. 11. Luise Klotz, ged. Stohr, 31 Jahre alt, Ehefrau von Schlosser Ludwig Klotz dahier. 12. Auguste Scheyda, geb. Möser, 36 Jahre alt, Ehefrau von Redacteur Adam Scheyda dahier. 13. Andreas Friedrich Andreas, 49 Jahre alt, Locomotivführer dahier. 14. Heinrich Eckhard, 48 Jahre alt, Taglöhner von Wieseck. 14. Wilhelm Weisbeck, 4 Jahre alt, Tochter von Schuhmacher Christian Weißbeck Wittwe dahier. 15. Christine Birkeler, 2*/« Jahr alt, Tochter von Fuhrmann Philipp Birkeler zu Niedergirmes. 16. Margarethe Hofmann, 26 Jahre alt, Tochter von Ackersmann Jacob Hofmann zu Climbach. 15. Marie Haupt, 67 Jahre alt,, ledig dahier. _______________

Auszug au» den Uirchcirbüchern btt Stadt Sieben.

Evangelische Gemeinde. Getraute.

Den 11. Mai. Ewald Behm, Schlosser in Gießen, und Luise Johanna Klingelhöfer, Tochter des verstorbenen Schneidermeisters Johannes Klingelhöfer in Gladenbach.

Den 14. Mai. Adam Ohr, Maurer in Gießen, und Margarethe Schmall, Tochter

genanntem Orte, woselbst in einem Garten von Vormittags 11 Uhr bis Nachmittags 5 Uhr ärztliche Seetion der Leiche stattfand. Bei dieser sanden sich Schlagwunden am Kopse und eine Stichwunde am Arm, woraus wohl richtig gefolgert wird, daß Todt auf der Straße Abends überfallen und ver­wundet worden ist, alsdann bewußtlos auf der Straße liegen gelassen und von den beiden Wagen im Dunkeln unbewußt überfahren worden ist. Als direete Todesursache soll durch die Seetion das Uebersahren der Wagen conftatirt worden sein.

* 400 Meilen Gold! Englische Meilen sind damit gemeint, aber der Fund bleibt eolossal nach dem Wortlaut eines Newyorker Telegramms derSunday Times":Von allen Seiten stürzt man nach dem Grand Canon am Colo­radofluß. Coluel Stauton, einer der jüngsten Forschungs­expeditionen angehörig, meldet, daß auf eine Länge von 400 Meilen der Canon mit Gold gefüllt ist. Es schaut aus den Uferwänden hervor und kann dort gleich Kieseln auf­gelesen werden. Ungeheure Funde von Kohlen und Marmor- Werden ebenfalls angezeigt. In Utah hat sich eine Com­pagnie gebildet, um jene Minen auszubeuten, aber von außen her beeilt sich Alles, ihr zuvorzukommen." Hm! hm!

Gieße«, 17. Mai. (Marktbericht). Auf dem heutigen Wochenmartt kostete: Butter pr. Pfd. X 1,201,30, Hühnereier 1 St. ,2 St- 9-11 H, Enteneier 1 St. 5-6 H, 2 St. A, Gänieeier 10 H, Käse pr. St. 58 H, Käsematte pr. St. 3 H, Erbsen pr. Liter 18 H, Linsen vr. Liter 30 4, Tauben pr. Paar X 0,600,90, Hühner pr. Stück X 1,301 60, Hahnen pr. St. X 1,501,80, Enten pr. Stück X 2,002,30, Gänse pr. Pfd. 5060 Ochsenfleisch pr. Pfd. 6872 H, Kuh- und Rindfleisch 6062 4» Schweinefleisch 6070 Hammelfleisch 5668 4, Kalb­fleisch 5260 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo X 2,803,50, Weißkraut pr. St- 68 -H, Zwiebeln per Centner X 17,5000,00, Milch per Liter 12-18 H, Kirschen per Pfd. X 1,20.

Johann Heinrich Wilhelm Rühl, Spengler in Gießen, und Johanna Weigel, Tochter des Maurers Georg Weigel in Biedenkopf.

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abgeschnittener Ort das Ziel vieler Schulen und Touristen aller Art, indem die Drahtseilbahn und das Braun­kohlenbergwerk viele Schaulustige und Wißbegierige anlocken. Dazu kommt, daß der Gang von Büdingen das Thal herauf, welches rechts und links von herrlich bewaldeten Höhenzügen abgegrenzt ist, während in der Mitte die von dem Seemenflüßchen bewässerten, saftigen Wiesen hinaufziehen, ein sehr lohnender genannt werden muß. Wer noch weiter gehen will, hat nur den Höhenzug hinter dem Orte zu über­schreiten, um in dem nicht fernen Kinzigthale Birstein und Wächtersbach zu erreichen, die des Jntereffanten viel bieten. Unsere Braunkohle, die sich durch viele gute Eigenschaften auszeichnet, erobert sich ein immer größeres Absatzgebiet und bildet ein billiges Ersatzmittel für die immer theurer werdende Steinkohle. Man kann annehmen, daß täglich ca. 12 bis 15 Doppelwaggons, d. h. ca. 2400 bis 3000 Ctr. Kohlen verladen werden, ein Quantum, welches bedeutend gesteigert werden könnte, wenn die Verbindung mit dem nächsten Bahn­hofe verbessert und bezw. verkürzt werden würde.

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* Mainz, 16. Mai. Die Bewohner des eine Stunde von hier gelegenen Pfarrdorfes Hechtsheim wurden vorgestern durch eine Blutthat in große Aufregung versetzt. Der 21jährige Sohn des verstorbenen Bürgermeisters Baur erschlug einen bei seiner Mutter in Diensten stehenden Knecht. Anlaß zu der blutigen That war, daß der Erschlagene im an­getrunkenen Zustand die Mutter des Thäters schlagen wollte, worauf letzterer sich seiner Mutter annahm und den Knecht zurückwies. In seiner Trunkenheit wurde der Knecht auch handgreiflich gegen den Sohn, so daß dieser einen Schippen­stiel erfaßte und dem Knecht einen Hieb auf den Kopf ver­setzte, der den sofortigen Tod des Geschlagenen verursachte. Unbegreiflicher Weise legte man den getesteten Mann in die Scheune und erstattete erst am folgenden Tag, nachdem der Thäter entflohen, bei der Behörde die Anzeige. Die einge­leitete Untersuchung wird zeigen, ob ein Act der Nothwehr vorliegt, oder ob der junge Bauer im Jähzorn gehandelt hat. Gegen den flüchtigen Thäter ist Seitens der Staatsanwaltschaft ein Steckbrief erlassen.

* Die 19 Hauptgewinne der Pferdemarktlotterie fielen der Reihe nach auf folgende Nummern: 5302, 4948, 15490, 19363, 4966, 8695, 18873, 6836, 3076, 19795, 3614, 11507, 11060, 16936, 1946, 6147, 16414, 6468, 12950.

* Die Allgemeine Electricitätsgesellschaft Berlin, welche in Hamburg, Breslau, Leipzig, Cöln, Hannover Jnstallations- bureaus besitzt, hat ein solches auch für Süddeutschland in Frankfurt a. M., Friedensstraße 4, errichtet. Mit diesem Bureau ist ein Musterlager von Beleuchtungskörpern für electrisches Licht verbunden, in welchem die Erzeugnisse ber Beleuchtungskörper-Industrie in selten reicher und geschmack­voller Zusammenstellung vertreten sind. Die im modernen naturalistischen Style von den Architecten der Gesellschaft entworfenen Beleuchtungskörper dürften die bisher gebräuch­lichen Formen vollständig verdrängen. Eine durch einen Gasmotor und Accumulatoren betriebene electrische Beleuch­tungsanlage veranschaulicht dem Besucher die einfache und sichere Lichterzeugung durch den electrischen Strom.

* Hildesheim, 14. Mai. Die hiesige berechtigte Landwirthschastsschulc und die mit derselben ver­bundene Ackerbauschule zählen während des laufenden Sommersemesters 189 Schüler und Hospitanten, die sich nach ihrer Hcimathsangehörigkeit wie folgt vertheilen: Provinz Hannover 140 (Reg.-Bez. Hildesheim 69, Hannover 38, Lüneburg 23, Stade 8, Aurich 1, Osnabrück 1); übrige preußische Provinzen 20 (Sachsen 9, Westfalen 1, Schles­wig-Holstein 4, Hessen-Nassau 5, Schlesien 1, Rheinprovmz 1); nichtpreußisches Deutschland 28 (Anhalt 1, Braunschweig 19, Hessen-Darmstadt 1, Lippe-Detmold 1, Lübeck 1, Meiningen 1, Oldenburg 1, Königreich Sachsen 1, Schaumburg-Lippe 1). Die Frequenz des laufenden Sommerhalbjahres ist, wie immer, erheblich geringer, als diejenige des vorange­gangenen Winterhalbjahres, aber in diesem Falle höher als die des vorigen Sommerhalbjahres. Seit dem 1. Mai 1858, an welchem Tage die Schule eröffnet wurde, hat die­selbe 2617 Schüler ausgenommen und 2428 Schüler ent­lassen. Von diesen 2617 Schülern waren nach dem Stande der Väter 2006 (76,6%) Söhne von Hofbesitzern, 142 (5,4%) S. von Gutsbesitzern, 58 (2,2%) S/ v. Guts­pächtern, 16 (0,6 %) S. v. Ackerbürgern, 4 (0,2%) S. v. Gärtnern, 32 (1,2%) S. v. Müllern, 12 (0,5%) S. v. Förstern, 12 (0,5%) S. v. Apothekern, 131 (5%) S. v. Kaufleuten, 145 (5,5%) S. v. Beamten, 41 (1,6%) S. v. Handwerkern und 18 (0,7%) S. v. Gastwirthen. Der mit der Landwirthschastsschule verbundene Baumwärtercursns wird, gleich wie im vorigen Jahre, von 8 Theilnehrnern besucht.

* Frankenberg, 14. Mai. lieber einen bei Lengefeld in Waldeck vorgekommenen Unglücksfall wird berichtet: Die

Pfarrer. Lehrer, Gutsbesitzer, Beamte :c. rauchen mit Vorliebe d.

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Herrn S. in G. Besten Dank für die Mitthetlung, leider aber für unser Blatt nicht oei wendbar. Ein Hoch, selbst aus des Waldes tiefsten Gründen, muß sich der Unbedeutendste gefallen lasten, warum I nicht auch ein Volksvertreter.

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