gestern hier abgehaltenen Meeting eine allgemeine Lohnerhöhung von lOpCt. vom 15. März ab zu verlangen.
Lissabon, 16. Februar. Der frühere Minister Andrade Corvo ist gestorben.
Locales und provinzielles.
Gießen, 17. Februar.
t Am Samstag Abend reiste Se. Königl. Hoheit Prinz Albrecht von Preußen, Regent von Braunschweig, auf der Fahrt von Frankfurt a. M. nach Braunschweig mit dem 848 eintreffenden Schnellzuge hier durch.
— Im Saale des Lony'schen Bierkellers feierte gestern Abend die Freiw. Gail'sche Feuerwehr das 25jährige Dienst- Jubiläum ihres dermaligen ersten Hauptmanns, des Herrn Martin Loos. Zu dieser Feier hatten sich außer den fast vollzählig erschienenen Mitgliedern des Corps Herr Provinzial- direetor Frhr. v. Gagern, Herr Bürgermeister Gnauth, Herr Polizeirath Fresenius, Herr Fabrikant Wilh. G a i l, die Borstandömitglieder der Gießener Freiw. Feuerwehr, sowie sonstige Gäste eingesunden. Herr Provinzialdireetor Frhr. v. Gagern überreichte unter anerkennenden Worten über die Thätigkeit der Feuerwehren im Allgemeinen, über die Verdienste des Jubilars im Speeiellen Herrn M. Loos das für Mitglieder freiw. Feuerwehren von Sr. Kgl. Hoheit dem Großherzog gestiftete Ehrenzeichen für 25jährige Dienstzeit, und brachte am Schluffe seiner Ansprache ein Hoch auf Herrn Loos aus. Hauptmann - Stellvertreter Kalbfleisch überreichte sodann Herrn Loos ein vom Corps gewidmetes E h r e n d i p l o m. Der hieraus von Herrn Loos an das Corps gerichteten Ansprache folgten abwechselnd mit Chor-Gesang und musikalischen Vorträgen der Regimentsmusik eine Reihe weiterer Ansprachen und Toaste. Das von Herrn Loos auf Se. Kgl. Hoheit den Großherzog, den hohen Proteetor der hessischen Feuerwehren, ausgebrachte Hoch fand begeisterten Widerhall in der Festversammlung. Besondere Begeisterung erregte eine Ansprache des Herrn Provinzialdireetors, in welcher derselbe, die Reorganisation des Feuerlöschwesens im Groß- herzogthum, sowie ein die Fürsorge für verunglückte Feuerwehrmänner und deren Hinterbliebenen betreffendes Gesetz seizzirend, die so lange herbeigewünschte Neuordnung des Lösch wesens in der Stadt Gießen als demnächst bevorstehend bezeichnete und der Hoffnung Ausdruck verlieh, daß angesichts dieser Neuordnung das freundschaftliche Zusammenwirken beider hiesiger Feuerwehren sich bewähren werde. Das dieser Ansprache folgende, stürmisch ausgenommene Hoch galt der dauernden Freundschaft beider Corps zu einander. Die Feier, zu deren Verschönerung der Vortrag einiger von sangeskundigen Mitgliedern und Freunden der Feuerwehr gesungener Lieder wesentlich beitrug, verlies zur vollsten Zufriedenheit aller Festtheilnehmer.
— Wir erhielten nachstehende Zuschrift:
Im ersten oberhessischen Reichstags-Wahlkreise fanden seither außer den bereits gemeldeten Versammlungen in Alten- und Großen-Buseck, Nidda und Lich noch folgende von der sreifinnigen Partei einberufene Wählerversammlungen statt: in Wieseck, Londorf, Treis a. d. Lumda, Watzenborn-Steinberg, Oberohmen, Ruppertenrod, Grünberg, Berstadt, Gettenau, Ortenberg und Gedern. In allen diesen Versammlungen entwickelten die Herren Landtagsabgeordneter Metz und Fabrikant L. Georgi das Programm der freisinnigen Partei und empfahlen die Wahl des Candidaten derselben, des Herrn Rechtsanwalt Dr. Gutsl eisch. Sämmtliche Versammlungen, namentlich diejenigen von Grünberg, Berstadt, Gettenau und Ortenberg waren von zahlreichen Anhängern der Partei, sowie auch von einzelnen Gegnern besucht. In Ortenberg und Gedern waren je 5—600 Personen anwesend. In beiden Orten, sowie in Berstadt und Grünberg wurden die Ausführungen der Redner wiederholt von rauschendem Beifall begleitet und erwiderten die Versammlungen an diesen Orten den Rednern mit mehrfachen, stürmischen Hochrufen auf Dr. Gutfleisch.
— Das diesjährige Maskenkränzchen des Bürgerclubs, welches am Samstag Abend in Steins Garten abgehalten wurde, hatte sich eines starken Besuches der Mitglieder und geladener Gäste zu erfreuen. Die Gruppen „Indianer" und „Stelzenmänner" bildeten Glanzpunkte des allseitig als gelungen bezeichneten Maskenkränzchens.
— Verhaftet wurde am Samstag ein Strumpfweber, der seinen Arbeitgeber schon seit längerer Zeit betrog, indem er die ihm zur Anfertigung nach Hause gegebenen Maaren unterschlug und veräußerte. Die vorgenommene Haussuchung ergab eine größere Anzahl von Wämmsen, Garn re. re.
— Ein Maurer aus Rödgen wurde heute früh wegen eines am Freitag Abend aus der Landstraße nach Rödgen verübten Sittlichkeitsverbrechens verhaftet.
— Am Samstag wurde noch ein Bursche von Heuchelheim wegen Sittlichkeitsverbrechens gefänglich eingezogen.
Hungen, 16. Februar. Von hier wird uns geschrieben: Die Wahl-Versammlung im „Solmser Hof" war so zahlreich besucht, so daß nicht alle, die gekommen waren, Platz sanden. Die Rede des Herrn C. Sch lenke wurde ost durch Beisallruse unterbrochen, so besonders auch als er bemerkte, unsere theuere Wehrkraft werde ihre Zinsen tragen, wenn sie einen Krieg verhindere. Besser jetzt das Geld auf den Tisch gelegt, als später die Kosten eines Krieges getragen. Herr Geh. Rath Streng führte eines Weiteren nach früheren Erfahrungen au§feiner Vaterstadt Frankfurt aus, daß die von den Antisemiten erstrebte Ausnahmestellung der Juden nicht gegen Wucher schütze. Herr Geh. Rath Oncken widerlegte die den Nationalliberalen gemachten Vorwürfe des neuesten freisinnigen Flngblattes, namentlich den Vorwurf der Gesinnungslosigkeit. Zwischen Worten und Thaten sei ein großer Unterschied. Auch dieser Redner erzielte stürmischen Beifall, desgleichen die beiden folgenden Redner, die Herren Landg.- Rath Link en Held und Rechtsanwalt Eberwein-Nidda.
Der Vorsitzende, Herr Snell, schloß die Versammlung mit einem begeistert ausgenommenen Hoch auf Se. Majestät den Kaiser.
Auch auf einer Versammlung in Lich entwickelte Herr S ch l e n k e sein Wahlprogramm und trat den Beschuldigungen in glänzender Weise entgegen, die von anderen Parteien gegen ihn ansgestreut wurden. Außer ihm redeten noch die Herren Profeffor W immenauer und Oncken, ersterer mehr humorvoll, letzterer mit hinreißender Beredsamkeit. Herr Wagner schloß dann die Versammlung auch mit einem Hoch auf Se. Majestät den Kaiser.
vermischte».
NN. Darmstadt, 16. Februar. Ein bedauerlicher Unglücksfall ereignete sich gestern Abend im Hotel Köhler dahier in der Rheinstraße. Nach beendeter Arbeit machten die beiden Hausknechte des Hotels sich das Vergnügen, aus Anlaß von Differenzen sich zu balgen. Nachdem der jüngere von dem älteren Hausknecht, einem verheiratheten Mann mit Familie, zur Erde geworfen war, raffte sich Ersterer auf und warf den Gegner mit dem Aufgebot seiner ganzen Kraft auf die Steinfließen des Hausgangs. Das Entsetzlichste war geschehen, der Geworfene erhob sich nicht mehr. Als man sofort zur Hülfe herbeisprang, konnte nur eonstatirt werden, daß das Leben aus seinem Körper zu entfliehen beganm Auf dem Transport zum Spital verstarb derselbe. Ein Halswirbelbruch hatte ihn getödtet. Der Thäter wurde sofort verhaftet.
* △ Mainz, 16. Februar. Von der hiesigen Handelskammer wird bezüglich der Einfuhr italienischer Verschnittweine eben eine Mittheilung versandt, die für Weinhändler und Weinprodueenten von größtem Interesse sein dürste." In der Mittheilung heißt es: Die mit leichten deutschen Weißweinen verarbeiteten italienischen Rothweine werden als geeignet bezeichnet, um als Tischwein in Kranken- und Speisehäusern zu dienen und würden somit den billigen Bordeauxweinen eine wirksame Coneurrenz machen können. So soll die in Deutschland vielfach unter dem Namen St. Julien verbreitete Mischung von sicilianischem und französischem Wein durch einen auS reinem weißen deutschen und starkem rothen italienischen Wein verarbeiteter Wein unter Erzielung bedeutender Ersparnisse ersetzt werden können. Während es für rathsam erachtet wird, den Ankauf des italienischen Weins an Ort und Stelle unter Leitung bekannter Agenten zu bewirken, würde die Verarbeitung des Weins zweckmäßig in deutschen Hafenplätzen erfolgen können, da der italienische Verschnittwein am leichtesten und billigsten aus dem Seeweg einzuführen ist. In Fachkreisen wird angenommen, daß die deutsche Weinindustrie, wenn sie sich der Behandlung der italienischen Weine hingiebt, nicht schlechtere Erfahrungen mit demselben machen werde, als die französische.
* △ Mainz, 16. Februar. Vor zwei Jahren spielte vor dem hiesigen Schwurgericht ein Brand st iftungs Prozeß, der aus zwei Gründen ein außergewöhnliches Aussehen erregte. Einmal weil der Angeschuldigte ein socialdemokratischer Agitator, Töpfermeister Görtz von Wörrstadt, eine in ganz Rheinhessen sehr bekannte Persönlichkeit war und zum Zweiten, weil die Geschworenen ein freisprechendes Urtheil erließen, obwohl die öffentliche Meinung Görtz fortgesetzt als Brandstifter bezeichnete. Die Stimmen, welche gegen Görtz sprachen, traten so weit auf, daß die Staatsanwaltschaft von Neuem das Verfahren gegen den Freigesprochenen eröffnete. Durch Beschluß des Oberlandesgerichts in Darmstadt wurde die Wiedereröffnung des Verfahrens aber für unstatthaft erklärt und Görtz vollständig außer Verfolgung gesetzt. Letzter Tage ist der Vielgenannte gestorben; der langwierige Prozeß hat bei demselben bewirkt, daß er aus der soeialdemokratischen Partei ausgeschieden und ein eifriger Katholik geworden ist. Bemerkenswerth ist, daß Görtz trotz feiner Freisprechung aus der Landesbrandkasse keine Entschädigung für seine niedergebrannten Gebäude erhielt.
* △ Vom Rhein, 16. Februar. Seit dem letzten Hochwasser ist die Schifffahrt vielfach durch Versandungen behindert. Besonders im Rheingau sind ununterbrochen Baggermaschinen erforderlich. Auch die Mainschiffsahrt hat viel unter den Versandungen zu leiden. Vielfach mußten in den letzten Tagen die Schiffe auf halbem Wege wieder umkehren, weil es ihnen nicht möglich war, über die Versandungen Hinwegzukommen.
* Leipzig. Die Vorarbeiten der dauernden Gewerbeausstellung, welche im März dieses Jahres eröffnet wird, machen sehr erfreuliche Fortschritte. Die Zahl der Aussteller hat bereits jetzt schon 100 überschritten und ist durch den Umstand, daß gleichartige Artikel von gleicher Ausführung nur durch eine beschränkte Zahl Aussteller vertreten sein dürfen, Gewähr geleistet, daß die Ausstellung als solche sich hoch interessant und vielseitig gestaltet. Zieht man außerdem in Betracht, daß der Eintritt in die Ausstellungsräume kostenfrei gestattet werden wird, so läßt sich voraussehen, daß das ganze Unternehmen den Ausstellern nur Nutzen zu bringen vermag. Anmeldungen zur ersten Ausstellungsperiode, welche die Ostermesse umfaßt, werden nur noch kurze Zeit entgegengenommen und wollen sich Diejenigen, welche gesonnen sind, ihre Neuheiten und Speeialitäten auszustellen, baldigst melden.
* Ob der 20. Februar, der Wahltag, als ein Feiertag zu proclarniren sei, darüber wurde in einer dieser Tage in Königsberg i. P. abgehaltenen Versammlung der Gewerkschaften entschieden. Nach langer Berathung kam man dahin überein, es den einzelnen Gewerkschaften zu überlassen, ob sie an diesem Tage arbeiten wollen oder nicht.
* Zwickau, 14. Februar. In dem angrenzenden Dorfe Marienthal haben die Soeialdemokraten neuerdings auch im Kirchenvorstande eine Majorität erlangt, denn bei der am letzten Sonntage stattgehabten Neuwahl siegten die social- demokratischen Candidaten mit ca. 90 gegen 80 Stimmen. In Marienthal verfügen die Socialdemokraten auch im Gemeinderath und im Schulvorstande schon seit längerer Zeit
über eine Mehrheit von Stimmen. Aehnliche Verhältnisse sind übrigens in Sachsen nichts Seltenes.
MnUxrfitäts > Nachrichten.
— Aus Jena wird uns mitgetheilt: In der medicinischen Facultät der Universität habilitirt sich Dr. H. Häckel, ein Verwandter unseres berühmten Professors gleichen Namens. — Der Professor der Chirurgie, Geb. Ried, beging um 11. d. M. seinen 80. Geburtstag. Seitens der Studentenschaft wurde ihm ein Fackelzug dargebracht.
Literatur und Kunft
— Der Kamps gegen den Geheimmittelschwindel wird von den verschiedensten Seiten mit einem rühmenswerthen Eifer, leider offenbar nicht mit einem entsprechenden Erfolge geführt. Bekannt sind die Erlasse des Karlsruher Ortsgesundhettsraths, der es sich ganz besonders zur Aufgabe gemacht hat, das Publikum vor schwindelhafter Ausbeutung durch gewissenlose Medikaster zu gewinnen. Innerhalb der Presse ist es vor Allem die „Gartenlaube", die mit unermüdlichem Nachdruck alle Versuche verfolgt, den leidenden Mit- menschen durch werthlose Heilmittel ihr Geld aus der Tasche zu locken, und wenn irgend ein Blatt, so ist die „Gartenlaube" zu diesem Kampfe befähigt, da sie vermöge ihrer großen Auflage und ihres alle Schichten der Gesellschaft umspannenden Leserkreises am ehesten im Stande ist, die Stimme der warnenden Aufklärung überall hin dringen zu lassen. , Wie nokhwendig aber ein solches Wirken immer noch ist, das möge daraus entnommen werden, daß mit einem angeblich unfehlbaren, thatsächlrch vollständig nutzlosen Mittel gegen die Trunksucht nach zuverlässigen amtlichen Erhebungen in einem Jahre über 300,000 JC verdient wurden.
— Der Herriedener Laubsroschkalender, welcher in Würzburg erscheint und immer noch einer der drolligsten und best- illustrirtesten Volkskalender ist, hat dieses Jahr wieder in allen Gauen des deutschen Reiches und weiter darüber hinaus in Hunderttausenden von Exemplaren Verbreitung gesunden — ein Beweis, daß diesem überall beliebten Kalender trotz der großen Menge der auf deutschem Gebiete erscheinenden Volkskalender seine Freunde der ihn auszeichnenden Originalität wegen treu geblieben sind.
verkehr, Land« unS volkswirthschast.
Grünberg, 15. Februar. (Fruchtpreife). Weizen <M. 20,00, Korn JL 18,50, Gerste vM 18,30, Hafer <X 16,40, Erbsen jH. 00,00, Samen 00,00, Lein vM 00,00, Kartoffeln JC. 0,00, Linsen JL 00.
Frankfurt, 15. Februar. Erbsen ganze per Psd. 14—18 do. geschälte 16—20 H, Linsen 15—25 weiße Bohnen 16—20 gelbe Kartoffeln per Gescheid 12—14 rothe Kartoffeln per Gescheid 12—14 Butter per Psd. JL 1,10—1,20 X Eier das Stück 8—11 Blumenkohl 30-60 H, Weißkraut das Stück 10—20 H, Rothkraut 15—30 H, Wirsing 10—12 A.
— Vorsicht beim Ankäufe von Kleie. Nach Mittheilungen der Landwirthschasttichen Versuchsstation in Danzig wurde bei der Untersuchung von Kleie nachgewiesen, daß dieselbe mit mehr als 1 Procent des Kornradesamens vermischt war. Dies macht bei einer Tagesabgabe von 4—5 Pfund Kleie 20—25 Gramm Gift, das mit- verfüttert wird, und wodurch das Vieh demnach allmälig vergiftet wird. Ein Versuch an Hunden, welchen 20 Gramm gemahlene Kornrade gegeben wurde, ergab, daß sie nach 5-6 Stunden verendeten. Bei einiger Aufmerksamkeit kann man diese gefährliche Vermischung an den in der Kleie enthaltenen schwarzen Hüllen des Kornradesamens erkennen und man sollte daher solche Kleie niemals verfüttern.
Schiffsnachrichten.
Bremen, 15. Februar. sPer transatlantischen Telegraph-! Der Schnelldampfer Aller, Capt. H. Christoffers, vom Norddeutfchen Lloyd in Bremen, welcher am 5. Februar von Bremen und am 6. Februar von Southampton abgegangen war, ist heute 3 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.
Bremen, 15. Februar. sPer transatlantischen Telegraph.! Der Postdampser Rhein, Capt. W. Kuhlmann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 30. Januar von Bremen abgegangen war, ist heute 9 Uhr Morgens wohlbehalten in Baltimore angekommen.
BuxkiN'Stoff, genügend zu einem Anzuge, reine Wolle, nadelfertig, zu JL 5.85 H, für eine Hose allein blos JC. 2.35 drrch das Buxkln-Fabrik-Depot Oettinger & (Ko., Frankfurt <u M. — Muster-Auswahl umgehend franco. [1168
— Ein unerläßliches Erforderns schneller Genesung bildet für den durch Krankheiten abgemagerten und entkräfteten Körper eine Nahrung, welche den geschwächten Organen nicht noch das schwierige Geschäft der Verdauung aufbürdert, sondern die nährenden Stoffe in einer birect zur Aufnahme in die Säfte geeigneten Form enthält. Ein solches Nahrungsmittel ist Kemmerichs Fleisch- Pepton, das vor ähnlichen Präparaten den Vorzug besitzt, keinerlei Verdauungsstörungen zu veranlassen, kein Durstgefühl zu erregen, angenehm zu schmecken und dennoch an Nährwerth keinem „Peptone" nachzustehen, vielmehr alle darin zu übertreffen
Spielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater.'
Opernhaus.
Dienstag den 18. Februar: Norma. Hierauf: Die Puppenfee. Gewöhnliche Preise.
Mittwoch den 19. Februar: Einmaliges Gastspiel des Herrn Emil Götze. Lohengrin. (Lohengrin: Herr Götze.) Außer Abonnement. Erhöhte Preise.
Donnerstag den 20. Februar: Wintermärchen. Gewöhnliche Preise.
Freitag den 21. Februar geschlossen.
Samstag den 22. Februar: Neu einstudirt: La km 6. Gewöhnliche Preise.
Sonntag den 23. Februar, Nachmittags 3*/> Uhr: Zum letzten Male: Der Dorfbarbier. Hierauf: Puppenfee. Ermäßigte Preise. Abends 7 Uhr: Stumme von Portici. Gewöhnliche Preise.
Schauspielhaus.
Dienstag den 18. Februar: Alt-Frankfurt. Gewöhnliche Preise.
Mittwoch den 19. Februar: Die Ehre. Gewöhnliche Preise.
Donnerstag den 20. Februar geschlossen.
Freitag den 21. Februar: Die Ehre. Gewöhnliche Preise.
Samstag dm 22. Februar: Viel Lärm um Nichts. Gewöhnliche Preise.
Sonntag den 23. Februar: Neu einstudirt: Der Meineidbauer. Gewöhnliche Preise. |
Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde.
Bibelstunde heute Montag den 17. Febr, Abends 8 Uhr, in der Kleinktnderschule, Offenbarung Joh. Cap 2, von Vers 12 an, Sendschreiben des Herrn für die Gemeinde zu Pergamus. Pfarrer Dr. Naumann.
1 Pafftonsandacht am Mittwoch den 19. Februar, Abends 6 Uhr Pfarrer Dr. Naumann.
Gottesdienst der israelitischen Neligionsgesellschaft.
Freitag Abend 4ßo Uhr, Samstag Vormittag 8»° Uhr, Samstag Nachmittag 300 Uhr, Samstag Abend 60u Uhr.


