Dies wünschen wir von Herzen.
X.
Gedenket der hungernden Vögel!
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Bei der Dertheilung der vielen Gaben hat Herr Dr. Buchhold Herrn Curschmann in der anerkennendsten Weise berettwillgst unterstützt.
Hochbeglückt und freudestrahlend nahmen die Kinder jetzt ihre Geschenke, mit dankbaren Blicken zu ihrem WohlthSter aufschauend, in Empfang und wanderten wohlbepackt nach Hause.
Durch diese edle Handlungsweise hat sich Herr Curschmann in den Herzen der Armen unserer Stadt ein dauerndes Denkmal gesetzt. Zu jeder Zeit, namentlich aber bet der Feier eines Weihnachtsfestes, werden die Beschenkten sich in Liebe und Dankbarkeit ihres Wohl- thäters erinnern.
Möge es Herrn Curschmann vergönnt sein, das edle und humane Werk zum Nutzen der Bedürftigen unserer Stadt noch eine Reihe von Jahren gesund und rüstig fortzusetzen!
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— Im Publikum ist vielfach die Ansicht verbreitet, daß für die an die Postbehörden gerichteten Schreiben Porto nicht zu zahlen sei. Den Obeipoltdirectoren und den Postanstalten gehen daher häufig aus den Kreisen des Publikums Schreiben und Eingaben zu, welche
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Bibelstunde heute Montag den 15. Decbr., Abends 8 Uhr, in der Kleinktnderschule; Jakobusbrief Cap 4, von Vers 6 an: Widerhoffärtige Sicherheit, Afterreden und Richten. Pfarrer Dr. Naumann.
3. Adventsandacht am Donnerstag den 18. December, Abends 8 Uhr, in der Kirche. Pfarrer Schlosser.
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dies verdient volle Anerkennung und innigsten Dank, welchen wir im Namen der Beglückten hiermit aussprechen.
Wie an allen guten Handlungen, so nahm auch heute wieder unsere Stadt regen Antheil. Viele Damen und Herren besichtigten im Laufe des Vor- und Nachmittags die Gaben, alle waren überrascht von der schönen un^ reichlichen Bescheerung.
Um 4 Uhr nahm die Feier ihren Anfang. Der schön geschmückte Weihnachtsbaum wurde angezündet; freudestrahlend nahm die jugendliche Schaar ihre Plätze ein. Schülerinnen der Klassen Ib, Ilb und IHb sangen unter Leitung ihres Gesanglehrers Herrn Zimmer das schöne Weihnachtslted: „Ehre sei Golt in Der Hohe" mit Begeisterung. Herr Eurschmann hielt hierauf eine ergreifende Rede. Er begrüßte die Kinder und alle Anwesenden in herzlichen Worten, dankte vor allem dem lieben Gott, daß er ihm die Gnade erwiesen habe, zum 41. Mal den Bedürftigen der Stadt in dieser Weise bescheeren zu können. Er freute sich, daß alle anwesenden Kinder von ihren Lehrern ein so gutes Zeugniß erhalten haben und ermahnte erstere unter Hinweis auf die Bedeutung des Weihnacht^ festes, so fortzufahren, brav und gut zu sein, dann würde sie auch der liebe Golt nicht verlassen und ihnen beistehen, tüchtige und brauchbare Menschen zu werden. Sie sollten aber auch für die empfangenen Gaben dankbar sein und diese Dankbarkeit durch Folgsamkeit und gutes Betragen gegen ihre Eltern und Lehrer be- thätigen, damit Letztere ihren schweren Beruf nicht mit Seufzen, sondern mit Freuden erfüllten. Er sei schon 52 Jahre Lehrer und rviffe, wie schwer dieser Beruf wäre. Allen den edlen Geberinnen und Gedern, die es ihm möglich gemacht, auch heute wieder in so reichlichem Maaße bescheeren zu können, sprach Herr Curschmann nochmals seinen Dank aus.
Nicht unerwähnt wollen wir laffen, daß Herr Curschmann bei seiner diesjährigen Bescheerung zum ersten Mal die Zinsen der „Curschmannstiftung" verwendete.
Eine Schülerin des Herrn Curschmann, Bertba Heppner, trug ein auf die Feier passendes Gedicht vor. Die Schülerinnen der oben angeführten Klassen sangen hierauf zuerst das Lied: „Hosiana in der Höh'" und dann: „O du fröhliche, o du selige, gnaden- bringende Weihnachtszeit" dreistimmig. Herr Zimmer begleitete den schönen Gesang auf dem Harmonium. Sichtlich bewegt sprach Herr Curschmann nach Beendigung des erhebenden Gesanges Herrn Zimmer feinen Dank aus.
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und ernste Bilder des häuslichen Lebens. (C. A. Kochs Verlag, Leipzig, Prachtband. Preis 2 JL 40 ,$.) Diese Bilder zeugen von einem gesunden Urtheil und einer herzgewinnenden Poeste und fanden überall größten Beifall. In dem dritten Werke: ,Herze«-»Kaleirdei:" (Leipzig, C. A. Kochs Verlag, Prachtband, Preis 3 JL 40 widmet Helene Stökl in ebenso würdiger als sinniger Weise den jungen Damen ein Tagebuch, welches diesen zur Aufzeichnung der schönsten Lebenserinnerungen dienen soll.
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