Ausgabe 
16.4.1890
 
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schäften nach Frankfurt zur Messe, am Nachmittag aber schwoll die Besucherzahl ins Unübersehbare au. Namentlich von dem nahen Offenbach kamen Männlein und Weiblein in Hellen Hausen, um in hergebrachter Weise in Franksurt zu nickeln". Die Züge der Localbahn waren schon von 1 Uhr ab überfüllt und brachten Tausende hierher. Kein Wunder, daß die Meßsremden vergnügte Gesichter machten. Einen so schönen Nickelchestag wie Heuer hat die Ostermcsse seit vielen Jahren nicht gesehen. Nächsten Mittwoch geht die Frühjahrs­messe zu Ende. Das Geschäft war, Dank dem guten Wetter, im Allgemeinen ein gutes.

* Köln, 13. April. Freies Begr äbniß für Arme. Mit dem 15. d. M. beginnt die neue Einrichtung, daß jeder erwachsene Arme, welcher in Frieden mit der katholischen Kirche stirbt, ein kostenfreies kirchliches Begräbniß erhält.

* Wie die Mitglieder des neuen deutschen Reichstags über das Photographiren denken, darüber gibt Joses Kürsch­nersWestentaschenlexicon der deutschen Reichsboten" einige Aufklärungen. Alle Abgeordneten sind nämlich vom Heraus­geber um ihr Bild gebeten worden, aber nicht alle haben dieser Bitte Folge geleistet, vielmehr befinden sich in dem Buche häufig statt der Bilder leere Flächen. Der in Berlin stadtbekannte geistliche Rath Müller schrieb:Photographie habe ich nicht, und habe bisher jeden Versuch, zum Sitzen mich zu bringen, abgelehnt." Aehnlich schreibt der der süd­deutschen Volkspartei angehörende Freiherr v. Münch:Mit einer Photographie kann ich leider nicht dienen und werde auch keine solche ansertigen lassen." Noch einen Schritt weiter ging das Mitglied der Reichspartei, Frhr. v. Güt- lingen in Stuttgart; derselbe machte folgendes Geständnis: Freiherr v. Gütlingen lehnte die Mittheilung biographischer Daten und eines Bildes ab wegen der ihm unsympathischen Art und Weise", wie ein anderer Abgeordneterseine Wahl gemacht habe" und ermächtigt den Herausgeber, hiervon Kenntniß zu geben. Auch bei dem Centrumsmitglied Conrad Fischer in München ist zu lesen:Portrait und biographische Notizen auf keinem Wege zu erlangen/' Außerdem sind 26 Abgeordnete ausgeführt, deren Bilderaus keinem Wege", oderzur Zeit", oderbisher", oderverreist", noch nicht zu erhalten waren, und einer, dessen Photographienoch nicht vollendet" war. 362 Abgeordnete haben ihr Bildniß und biographische Angaben cingesandt. Aus letzteren geht her­vor, daß das jüngste Reichstagsmitglied der oben bereits erwähnte Volksparteiler Freiherr v. Münch ist, da derselbe im December erst 26 Jahre alt wird. Der zweitjüngste ist der 29jährige socialdemokratische Vertreter für Bremen, Eigarrenfabrikant Julius Bruhns. Das älteste Mitglied ist nach wie vor Graf Moltke. Von sämmtlichen Abgeordneten gehören 126 dem Adel an, darunter führen den Titel Baron 3, Freiherr 20, Graf 30, Prinz 3, Erbprinz 1, Fürst 4. Der Consession nach sitzen im Reichstage : 212 Evangelische, 147 Katholiken, 3 Resormirte, 5 Israeliten und 20 Consessionslose.

* Der Storch ist da! Jn Zofingen hatte mehrere Jahre hindurch aus dem Dache der dortigen alten Kirche ein Storchen­paar Sommerquartier bezogen zur großen Freude der jungen und alten Bewohner des Dorfes. Die Liebe zu den ge­fiederten Gästen ging so weit, daß die wackeren Zofinger, als vor 1^/z Jahren ihr Kirchlein renovirt wurde, ein schönes, sofort zu beziehendes" Storchennest auf das neue Dach setzen ließen, leider ohne den gewünschten Ersolg, denn die Störche blieben aus. Vergeblich warteten die Zofinger auf ihre alten Freunde und auch in diesem Frühjahr, während in den

benachbarten Dörfern bereits von den Dächern herab die Langschnäbel sieißig klapperten, schien die elegant eingerichtete Wohnung über der Kirche von Zofingen leer zu bleiben. Am 1. April erscholl plötzlich der freudige Ruf:Hurrah, der Storch ist da!" Wirklich, aus der Dachfirst steht er ja stolz und keck mit langem Hals und schwarzem Frack. Die Schul­jugend tanzt vor Vergnügen, Alt und Jung umsteht die Kirche und sieht das Wunder staunend an. Eilig wird der Präses des Storchcomitss, der Küster Fischer, herbeigeholt. Er traut seinen Augen kaum und holt in freudiger Aufregung einen alten Operngucker, um den längst ersehnten Gast genau zu betrachten.Sapperment, de stoht jo us eme Brettli obe, das ist jo en usg'stopste!" Das stimmte nun zwar nicht ganz, denn es war ein blecherner, welchen der Dach­decker im Auftrage loser Spaßvögel aus das Chordach prac ticirt hatte.

Eingesandt.

Gieße«, 15. April.

Winter, Influenza und Wahlen Alles ist vorüber. Die freundliche Frühtingsfonne, die erquickende Luft und das lange Grün locken Hunderte von Spaziergängern, Reconvalescenten und Er- frifchungsbedürstige in Feld und Wald. An Werktagen haben die Wenigsten von ihnen Zett, ihre Spaziergänge weit auszudehnen; den Kranken fehlt auch die Kraft dazu. Aber der Philofophenwa d laßt sich schnell und bequem erreichen. Gar manches freundliche Plätzchen ist da zu finden, wo sich der Wanderer erquicken und ausruhen kann. Aber Eines fehlt die friedliche Stille des Waldes. Wir denken selbstverständlich nicht an die angenehmen Unterbrechungen durch Finkenschlag und das liebliche Pfeifen aller anderen befiederten Sänger. Nein, wir denken an unsere biederen Rekruten, die mit Trommeln und Pfeifen ausgerüstet, rings um den Philosophenwald und im heißen Sommer wer will es ihnen verdenken d im Schatten seiner Kühlung spendenden Bäume nichts weniger als philosophische Studien betreiben.Dem Tambour will der Wirbel nicht unterm Schlägel vor" der Pfeifer pfeift ins Quere, den Vöglein graut davor! Aber auch den Menschen! Ach, die armen Spaziergänger! Sie suchten Ruhe und Erholung, sie dachten sich die Trommler und Pfeifer in diesem Stadium ihres Befähigungs­nachweises etwa an der Licherstcaße oder im Heegstrauch, aber da sind sie wieder und stramm, wie immer, wird getrommelt und gepfiffen, den Hypochondern zum Aerger, dem Philosopbw zum Verdrusse, den Ltebenten zur Klage, den Kranken zum Schmerze, Allen zum Leide, Niemand zur Freude.

Die Militärbehörde, welche schon so manchen Mißstand mit dankenswerther Bereitwilligkeit abgestellt hat, sollte sie nicht auch hier Helsen können? Sie wäre des herzlichsten Dankes von Tausenden aus allen Ständen gewiß. P m>

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verkehr, Land- rrnv volk-wirthscha^t.

Stach dem Inhalt der imReichsanzeiger" veröffentlichte» Mittbeilungen über den gegenwärtige« Stand der Taate» in Preußen sind trotz des Mangels einer ausreichenden Schneedecke in Folge der vorherrschend milden Witterung die Saaten meist gut durch den Winter gekommen, sodaß der Stand derselben im Allgemeinen als zufriedenstellend, theilweise sogar als vorzüglich bezeichnet werde» kann. Weniger befriedigend lauten hauptsächlich die Nachrichten aus einem Theile der Nheinprovinz. Auch die Kleefelder zeigen gcaen- wärtig, soweit Meldungen vorliegen, fast überall ein gutes Aussehen und berechtigen zu guten Hoffnungen. Die Feuchtigkeit des Erd­reichs ist in mehreren Distrtcten, so im südlichen Theile der Provinz Sachsen und in Schleswig-Holstein, der Frühjahrsbestellung bisher hinderlich gewesen, im Allgemeinen hat die letztere aber zeitig begonnen, und verhällnißmäßig sehr gefördert werden können.

Marburg, 14. April. Der Herr Minister für öffentliche Arbeiten hat auf eine betreffende Eingabe hiesiger Kreiseingesessmer dem Herrn Amtsgerichtsrath v. Stiernberg, Mitglied des Abgeord­netenhauses für den Kreis Marburg, nachfolgende Mtttheilung zu- gehen lassen, die derselbe auf diesem Wege zur Kenntniß der Ju- teressenten bringt:Die Verbindung der Stationen der Strecke Frankfurt-Gießen:Cassel mit Leipzig und Dresden wird dadurch ein« Verbesserung erfahren, daß der gegenwärtig 6« Vorm. und demnächst um Vorm. von Frankfurt a. M. abgehende Personenzug Nr. 315 utn 112I) Vorm. in Guntershausen angebracht werden, dort an einm neuen 8uß der Strecke Cassel-Bebra, anschlteßen und durch diesen an den um 123« von Bebra abfahrenden und um 56 Nachm. in Leipzig eintreffenden Schnellzug Nr. 3 Anschluß erhalten wird, wodurch bu gewünschte frühere Ankunft in Dresden ermöglicht wird. Eine wettere Verbesserung der Verbindung zwischen der Matn-Weser-Bahn und Thüringen wird dadurch erzielt werden, daß der um 10« ftadjfc. von Frankfurt abgehende Schnellzug Nr. 307 in Guntershausen An­schluß an den 2<3 Nachts von dort nach Bebra abgehenden Zug an) ein neuer Tages-Schnellzug Hamburg-Frankfurt ebendort an dm am 5»8 ^achm. in Bebra eintreffenden Zug erhalten wird."

Gieße«, 15. April. (Marktbericht). Auf dem heutige Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. £ l'^r^OO, Hühnereier 1 St. 56, 2 St. H, Enteneier 1 St. 56 H, 2 St. - Gäuseeier 9-11 Käse pr. St. 5-8 H, Käsematte pr. St. 3 H Erbsen pr. Liter 18 H, Linsen vr. Liter 30 A, Tauben pr. Paar X 60,01,00, Hühner pr. Stück 1,50-2 00, Hahnen pr. 6t JL 1,60-2,00, Enten pr. Stück X 2,00-2,30, Ganse pr.M. 60-60 H, Ochsenfleisch pr.Md 66-72 5660 Schweinefleisch 6070 Hammelfleisch 56684 Kalb- fleinbL-MH, Kartoffeln pr. 100 Kilo 4M-4 50, WMrwt pr- St- 68 -S>, Zwiebeln per Centner JL 12,0000,00, Milch per Liter 12-18

1890 finden in Gießen die Krämer.

Im Jahre Dtehmürlte wie folgt statt: Kram- und Viehmärkte: 22. und 23. Avril, 13. und 14. Mai, 24. und 25. Juni, 22. und 23 Juli

5. und 6. August,

2. und 3. September,

21. und 22. October,

18. und 19. November, 9. und 10. December.

Viehmärkte:

8. und 9- Juli,

19. August,

23. September.

Hervor« (an der Köln-Gteßener Eisenbahn), 14. Hpni. Auf den heutigen hiesigen Martt wurden gebracht: 217 Ochw Kühe und Rinder, und 625 Schweine. Der nächste Martt ist a 12. Mai I. I.

frankfurter Stadttheater.

Der K. K. Hofburgschauspieler und Regisseur Adolf Älttu von Sonnenthal wird im Frankfurter Schauspielhause Ende diel« Woche ein kurzes Gastspiel absolviren. Der berühmte Künstlers Samstag den 19. April als Boltngbroke in ScrtbesEin Sm Wasser" auf und fpielt Sonntag den 20. den Derblay In Ohitle Hüttenbesitz^. Bestellungen von Plätzen werden von heute« entgegengenommen.

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Die Holsversteigerung vom 10. und 11.. Monats in der Obersörsterei Schiffenberg ist geneh migt. Die Absuhrscheine können vom 19. ds. Monats an bei Großh. Rent­amt Gießen bezogen werden. Die Ueberweisung des Holzes erfolgt Montag den 21. ds. Monats, Morgens 7 Uhr.

Gießen, 14. April 1890.

Großh. Oberförsterei Schiffenverg.

H eyer.3363

Holzversteigerung

im Gießener Stadtwalde.

Montag den 21« April 1890, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in den Distritten Habichtswald, Strangswiese, Tannkops und Dachsbau im Schutz­bezirk Fernewald nachverzeichnttes Holz versteigert werden:

A. Bau-, Werk- und Rutzh-lz.

98 Eichen-Stämme mit 36,26 Fest­meter,

186 Fichten- und Kiefern - Stämme mit 90,43 Festmeter,

121 Fichtenstangen mit 3,63 Fest­meter.

B. Brennholz.

Scheith. Prügelh. Stockh. Steish.

Rmtt. Rmtt. Rmtr. Wellen Buchen 2 1,4

Eichen 20 29 17,8 1920

Linden 2 310

Nadel 27,3 43 59,4 5285

Die Zusammenkunft ist an der Sttangswiese.

Gieße«, am 15. April 1890.

Großh. Bürgermeisterei Gieße».

Gnauth. 3384

Bau- und Nutzholz- Holzversteigerung.

Versteigerung.

Donnerstag den 17 April d. I. sollen in den Waldungen der Stadt Lich in den Districten Lange­buchen, Gänsweide, Oberer undUnterer- speierlingskops und Fichtenkops nach­verzeichnete Holzsottimente versteigert werden:

350 Fichten-Stämme mit 156,35 Fm.

Inhalt,

36 Kiesern-Stämme mit 18,00 Fm. Inhalt,

138 Fichten-Derbstangen mit 7,60 Fm. Inhalt.

Anfang und Zusammenkunft Vor­mittags 9 Uhr auf der Niederbessinger- schneise in der Gänsweide.

Lich, den 12. April 1890.

Grobherzogliche Bürgermeisterei Lich.

Walz. 3326

Arbeitsversteigerung.

Freitag den 18. April, Mittags 1 Uhr, sollen im Rathhause zu Dors-Gill versteigert werden: veranschlagt zu

Pflasterarbeit 230 70 H

Kanalanlagen nebst Lie­

ferung der Cement- rohre 101 70

Maurerarbeit 169 68

Zimmerarbeit 7144

Dachdeckerarbeit 37 94

Dors-Gill, am 14. April 1890.

Großh. Bürgermeisterei Dorf-Gill.

Kuhl. 3356

Freitag den 18. d. Mts. wird in hiesigem Gemeindewald versteigert:

6 Eichen-Stämme mit 1,65 fm, 12 Nadel- 2,06

147 Fichten-Derbstangen,

323 Reis-

24 Nm. Eichen-Scheit,

22 -Knüppel,

1600 EicheN'Welleu,

17 Rm. Eichen-Stock,

15 Nadel-Knüppel,

18 -Stock,

8520 Nadel-Wellen,

650 Weichholz-Wellen,

Der Anfang ist Vormittags 9 Uhr beim Bergwerk.

Großen-Linden, am 11. April 1890. Gr. Bürgermeisterei Großen-Linden.

Leun. 3308

Mittwoch den 16. April,

Nachmittags von 2 Uhr an, werden die nachgelaffeuen Mobilien des Herrn Martin Lenz, Markt­platz 22, bestehend in

2 einthür. Kleiderschränken, Tischen, Stühlen, Spiegeln, Weißzeug und Bettwerk, Blumentisch, 1 Küchen­schrank, Haus- u. Küchen-Geräthen, Brod-, Weck- u. Mehlkasten, Pferde­geschirr u.s.w. 3237

meistbietend versteigert.

Mittwoch den 16. April, Nachmittags Vs» Uhr, werden im Gasthaus ri«m Adler" am Martt, auch Eingang vom Burgqraben aus: Herren- Damen- und Kinder- strohhüte, Seiden- n. Seidensammt- reste, Herrentrage«, Shlipse, Schür«

Dickwurz und Km tossetn | Wedern,^Druck-eug rc. versteigert- verkauft [336b] Kriedrich «ost. 13312 K. Hoffman«.

Donnerstag den 17.April l.I., Nachmittags 2'/r Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht auf freiwilliges Ansuchen die der Karl Straub Ehefrau, geb. Jacobi gehörigen, in der Gemarkung Gießen gelegenen

Immobilien .

Flur 8, No. 70«/.. - 453 Meter Hof- raithe an der Rodheimerstraße (Zum Feldschlößchen);

Flur 8, No 94* 10 507 Meter Wiese daselbst

öffentlich meistbietend unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert werden-

Gießen, 8. Avril 1890.

Großh- Ott«"rjcht Gießen- I. A.'

Wogt.3152

Donnerstag, 17 ds- Mts.,

Nachmittags 2 Uhr,

in der früher Bramm'schen Hofraithe dahier werde ich gegen Baarzahlung öffentlich versteigern:

2 Schweine, 1 Wägelchen, 1 Laden­einrichtung, 1 Pianino, 1 Bett, 1 Cassa- schrank, 2 Verttcows, 1 Eisschrank, 2 Sophaß, 1 Nähmaschine, 3 Klei- derschrünke (nußb- und tannen), mehrere Lommode«, 1 Regulateur, 2 Taschenuhren-

Die Versteigerung findet theilweise bestimmt statt.

Gießen, den 14. April 1890.

3366 Gr- Gerichtsvollzieher.

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