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1890
Mittwoch den 16. April
Rr. 87
Aints- und Anzmge^!utt suv den Kveis Gieren.
Gratisbeilage: Gießener Iamilienblötter.
des gestimmten Offiziercorps.
Unnadmr von Anzeigen zu der Nachmittag» für den fnlgmltn Tag erlcheiner den Nummer bi» Horm. 10 Uhr.
der der
Alle Armoncen-Bureaux deS In« und ÄuManbti nehme» Anzeigen für den ^Gießener Anzeige^ entgegen
besonderer geleisteter Dienste zu Theil geworden ist, entzieht sich noch der Beurtheilung. Zunächst wird man sie wohl, ebenso wie die übrigen Ordensverleihungen, mit dem russischen Osterfeste in Verbindung bringen müssen; übrigens erhielt auch der Director des Asiatischen Departements in Petersburg, Zinowiew, den Alexander-Newski-Orven.
vierteljähriger Adonnementspret-r 2 Mark 20 Pfg. mir Bringerlohä.
Durch dir Post bezogt 2 Mark 50 Pfg.
Rrdacüon, ®n>e>iti* und Druckerei:
Kchut-r-tzeAr.?.
Fernfprecher 51.
Locales und Provinzielle».
Gießen, 15. April.
— Zur Regiments - Besichtigung treffen heute Abend Divisionscommandeur Generallieutenant v. Bülow und Brigadecommandeur Generalmajor v. Obernitz hier ein; dieselben steigen im Hotel Einhorn ab. Der morgen früh beginnenden Eompagniebesichtigung voran geht die Vorstellung
Vermischtes.
* Darmstadt, 12. April. Die im Vorjahre angeordnete Maßregel, nach welcher bei dem hier garnisonirenden 115. Infanterie-Regiment Einjahrig-Freiwillige nur am 1. October eintreten können, ist auf Ersuchen der städtischen Verwaltung ausgehoben worden. Die Vergünstigung wird indeß nur dann eine dauernde sein, wenn ein ausgiebiger Gebrauch davon gemacht wird. Fr. Z.
* Darmstadt, 14. April. Der Verein der nationalliberalen Partei in Darmstadt hat den früheren Reichstagsabgeordneten unseres Wahlkreises, Herrn Brauereibesitzer Ulrich in Pfungstadt, zu seinem Ehrenmitglied ernannt und demselben die bezügliche, in dem lithographischen Atelier des Herrn Alb. Söder hier sehr hübsch und geschmackvoll angefertigte Urkunde am verflossenen Samstag durch eine Deputation feierlichst überreichen lassen.
* Mainz, 12. April. Von den Mitgliedern der hier jüngst eingegangenen Genossenschafts-Schlächterei weigern sich verschiedene, die Verluste mit tragen zu helfen, weil der Vorstand, entgegen den eigentlichen Zwecken der Genossenschaft, auch eine Menge Vieh von Händlern zum Schlachten gebracht habe, wodurch die Verluste nur vergrößert worden seien.
* Stockhausen, 12. April. Gestern Morgen, gleich nach Ausnahme der Berufsarbeit, verunglückte auf der Grube Wrcmgel bei Braunfels der Bergmann Bernhard Schneider von Tiefenbach dadurch, daß er in den Schacht hinunterstürzte. Schneider, welcher sogleich tobt war, war erst 26 Jahre alt und ein Jahr verheirathet; er hinterläßt eine junge Wittwe.
*= Frankfurt a. M., 14. April. Heute hatten wir hier das prachtvollste Wetter, was auf den Nickelches- tag einen unglaublichen Einfluß hatte. Seit Vormittag strömten bereits die Besucher von den naheliegenden Ort-
ber eonftituireiiben Versammlung bestätigt sei, werde sic von England nur als De faeto-9?cgierung anerkannt. — Ferner erklärte Fergusson, mit Portugal seien einige Südafrika betreffende Fragen nicht geregelt, darunter die Frage der Delagoabay. Von einer angeblichen neuen portugiesischen Expedition nach Maschoualand sei der portugiesischen Regierung nichts bekannt, der Marineminister habe die Weisung zum Rückzüge gegeben, falls solche Expedition stattgehabt Hütte. Die portugiesische Regierung erklärte, sie werde während der schwebenden Verhandlungen keine neue Action billigen. Bezüglich der deutschen Expedition nach Centralafrika habe die deutsche Regierung England unaufgefordert versichert, die Expedition unter Emin solle nur innerhalb der deutschen Interessensphäre wirken, ohne irgendwie britische Interessen zu schädigen, da die Abgrenzungslinie völlig anerkannt werde. Fergusson glaubt, niemals hätten zwei Mächte in solcher Weise zusammengewirkt, wie jüngst Deutschland und England es mit vollkommener Loyalität gethan, ohne daß irgend welche Reibung zwischen den beiderseitigen Beamten vorgesallen sei. Im weiteren Verlaufe der Sitzung erklärte Fergusson, hinsichtlich des Gebietes des Nyassasees sei mit Deutschland fein definitives Abkommen getroffen; den britischen Interessen drohe von dem Verhalten der Bundesgenossen Englands keine Gefahr. Die respectiven Einflußsphären in Nordost-Afrika seien s» endgiltig normirt, daß bei colonisarorischen oder administrativen Operationen keine Schwierigkeiten entstehen würden.
Madrid, 14. April. Die internationale Conferenz zum Schutze des industriellen Eigcnthums wurde heute geschlossen. Die Delegirten unterschrieben ein Protokoll über Interpretation der Ausführungs-Bestimmungen zur industriellen Convention vom Jahre 1883 und betreffs unrichtiger Ursprungszeugnisse von Jndustriewaaren. Das Protokoll trifft zugleich Bestimmungen wegen Vertheilung der Ausgaben für das internationale Bureau in Bern. Die Conferenz nahm mit unbedeutenden Modificationen den schweizerischen Entwurf für die internationale Registrirung von Handelsmarken an. Artikel 5 der Convention vom Jahre 1883 bezüglich der Patentrechte bleibt unverändert. Das Protokoll wird zur Genehmigung den beteiligten Mächten unterbreitet und demnächst ratificirt werden.
ichmer Anzeiger
Kenerak-Mnzeiger.
Ter iHrfttnn Anzeiger rtirfffint täglich, £8.tl Ausnahme ttl Montag-.
Die Dießcner yemittmBfltttx ^rtbm dem Anzeiger ,-Lenluch dreimal btigrftgL
poliiifcbt Neb erficht.
Gießen, 15. April.
Die amtliche Erklärung im „Reichsanzeiyer", wonach E Meldungen und Gerüchte über eine anderweitige Vrgnni- jaliioM der Reichs-Centralbehörden einer thatsächlichen Unter* 10$.? entbehren, dürfte fürs Erste allen weiteren Erörterungen über diese Frage ein Ziel setzen. Trotzdem ist schwerlich anzu- nennen, daß die Reichsregierung in ihrer bisherigen Gestaltung auch künftig keine Veränderung erleiden sollte, denn der Rück- hii’t des Fürsten Bismarck bedingt eine Erhöhung der Selbst- flämdigkeit und politischen Bedeutung der meisten Reichsämter, niflig eine solche nun früher oder später eintreten. Ob diese Wanderung lediglich aus dem Boden des Stellvertretungs- gejietzeS möglich ist, wie die National-Zeitung meint, kann mein zunächst dahin gestellt sein lassen.
lieber die für^ die kommende Rcichstagssessiou bestimmten fuicrceiVorlagcu ist der Berliner „Post" zu entnehmen, daß fick dieselben in erster Linie auf die völlige Ausgestaltung bei beiden neuen, am 1. April ins Leben getretenen Armee- cor.ps, sowie auf die Ausgleichung der „Abnormitäten", welche bei den älteren ArmeecorpS durch die Ausstellung jener ent- fiamden seien ober sonstwoher noch bestünden, beziehen würden. Es kommen hierbei die EtatSverhältnisse der Infanterie, die Bmvollständigung der Feldartillerie, der Pioniere, der Trains rir der Fußartillerie in Betracht, so daß es sich nicht allem un die Vermehrung der Artillerie handeln würde, wie bisher olhemein angenommen wurde. Das genannte sreiconferva tiroe Organ stellt noch fernere Militär-Vorlagen in Aussicht, nii- solche hinsichtlich der Aufstellung von einem Reserve-Jn- sMerie-Bataillon und einer Reserve-Escadron m jedem Armee- cm pS-Bezirke, und der Gehaltsaufbesserung für gewisse Ofstzier- llc'ifen, dock sollten dieselben erst für eine spätere SitzungS- pei iode des Reichstages bestimmt fein. Die „Post" beendigt ihre Ausführungen mit dem Hinweise darauf, bau Oie zunächst jur. Bcrathung gelangenden Militär-Vorlagen eine wesentliche Brrmehrung der Mannschafts-Ziffer und hiermit eine Durt^ bwchung deS EeptennatSgesetzeS vom Jahre 188. in stch
^Je näher mit dein 1. Mai der geplante allgemeine Srbkiterfeiertag" heranrückt, desto entschiedener tritt auch an die staatlichen Behörden wie an die Arbeitgeber m den tinielnen Ländern die Rothwendigkeit einer befinitiüen Cl.llnngnahme derselben zu dieser in AuSstcht stehenden Demonstration der Arbeiter heran. Was nun speciell Deutsch- \o\b anbelangt, so scheint bei uns noch keine Uebereinstimniung ayif Seiten der Regierungeii wie der Arbeitgeber über die qeoenüber der Feier des 1. Mai einzunehmende Haltung er- liellt worden zu sein; wird doch z. B. verlichert, daß m diefer f?rQqe der preußische Minister für Landwirthschaft eme ganz andere Auffassung vertrete, als fein College vom Estenbahn-
In Wien sind die infolge der kürzlichen ^obclc^cciic veranlaßten polizeilichen Maßnahmen am Sonntag durch 'Mueierlaß aufgehoben worden. Man befürchtet denlnach behördlicherseits keine Wiederholung der Straßemuiruhen und biwfe Auffaffung scheint auch durch die wieder emgetretene aAißerliche Beruhigung in den unteren Bevölkerungsschichten ötr betreffenden Wiener Vororte begründet zu sein. Hostent- li.ch werden aber die Wiener Polizeibehörden aus den pingsten Vorkommnissen endlich die Lehre ziehen, gegenüber Ltratzen- mlaufen künftig rechtzeitiger die nöthige Energie zu entwickeln, würde dadurch manches Urtheil verminden werden.
Die unheimliche )lachricht, welche der Telegraph aus Marseille gemeldet, daß daselbst ein englisches Schiff aus giirma mit Cholcrakranken an Bord angefommen sei - wird jetzt amtlich dementirt. Immerhin haben aber die Behörden DCÖn Marseille die genaue Ueberwachung des betreffenden Dampfers, des „Fulford", angeorbnet, eine jedenfalls nur iiu billigende Vorsichtsmaßregel.
Die Pariser geographische Gesellschaft hat, wie verlautet, bau bemerkenswerthen Beschluß gefaßt, den in EanneS etnge- tr.offenen Asrikareisenden Stanley nicht zu begrüßen, -ter L Beschluß soll durch den Hinweis aus die nunmehr t( ar gelegten egoistischen Pläne begründet sein, welche Stanley mit seiner ln-pebition zur „Befreiung" Emin Paschas verfolgte.
Eine größere Anzahl officieÖer Vertreter Rußlands im Ailaslanbe sind vom Kaiser Alexander soeben durch ^rbenä» verrrleihungen ausgezeichnet worden. Unter ihnen befindet sich mch der Botschafter in Conftantinopel Wirkt. Geheim. Rath Mllidoff, und der Botschafter in Paris, Baron v. Mohren- heitim, welche den Alexander-Newski-Orden erhielten, Baron v... Mohrenheim noch dazu in Brillanten. Ob den beiden D^iplomatrn diese höchste russische Ordensauszeichnung »egen
Detttfcves Reich.
Dresden, 12. April. Mebicinalrath Dr. .Q ü d) e \v mc ifter ist gestern gestorben.
Coburg, 13. April. Der Herzog von Ebmburg und der Prinz Georg von Wales sind über Nürnberg nach Stuttgart abgereist.
Ausland.
Rom, 13. April. Eine von mehreren Tausenden beschäftigungslosen Arbeitern besuchte Versammlung nntrbc wegen aufreizenden Aenßcrungeii der Redner aufgelöst. Die Auseinandergehenden wurden wegen Versuchs von An- sammliingen von den Truppen zerstreut, wobe^mehrere Verhaftungen vorgenommen wurden.
Lisiabon, 13. April. Prinz Heinrich von Preußen ist heute hier an Land gekommen und begab sich sofort zu Wagen in das königliche Palais, woselbst der Prinz von dem König Carlos erwartet wurde. Der König und der Prinz fuhren nach einiger Zeit im offenen Wagen nach dem Hippodrom und wohnten daselbst einem Pferde-Wettrennen beü Der König und Prinz Heinrich werden auch in Begleitung des Arbei'tsministers Cintra besuchen, um daselbst ein Slier- gCfed)t anzusehen. Abends findet ein Diner im Familienkreise des Königs im Palais statt. Der Prinz wohnt im königlichen Palais „Das Necessidades“.
Belgrad, 13. April. Dem „Odjek" zufolge ist tue Ernennung des bisherigen Gesandten in Petersburg, Simic, -nm Gesandten in Wien und die Versetzung des dortigen Gesandten Petronjevics nach Petersburg vollzogen worden. . p
Buenos -Ayres, 13. April. Die Minister haben ihre Demission eingereicht- eine Entscheidung ist noch nicht erfolgt. __
Neueste Nachrichten.
WolfsS telegraphisches Correspondenz-Bureau.
Berlin, 14. April. Der Kaiser empfing den Generaladjutanten des österreichischen Kaisers, Generalmajor B o l- f ras, der ein Handschreiben seines Kaisers überreichte. Nach der Audienz wurde General Bolsras zur kaiserlichen Tafel gezogen, an der auch der österreichische Militärbevollmachtigte Steininger theilnahm.
Berlin, 14. April. Kaiserin Friedrich nebst den Prinzessinnen-Töchtern ist um 8V4 Uhr Abends nach Homburg abgereist. Der Kaiser begleitete seine Mutter zum Bahnhof.
Breslau, 14. April. Der „Bresl. Ztg." zufolge wurde die Einfuhr lebender u n g a r i s ch e r S ch w e i n e in das Schlachthaus zu Ratibor genehmigt.
Bonn, 14. April. Anläßlich der 7 5 j ä h r i g e n I u b e l- feier deS Husarenregiments „König Wilhelm 1." ist die Stadt festlich beflaggt. Mehrere Tausend ehemalige Kameraden und viele Offiziere sind zur Theilnahme an dem Feste erschienen. ^Nachmittags war Parade vor dem Corpscom- mandeur Voe; Oberst Schütz hielt eine feuerige Ansprache an die Soldaten. Später erschienen in der Wohnung des Obersten Deputationen aller Behörden. Der Oberbürgermeister wies in einer Ansprache auf die Freundschaft des Regiments mit der Bürgerschaft hin und überreichte eine Stiftung von 3000 Mk. für Wittwen und Waisen der Unteroffiziere. Die Hauptfeier findet in der Beethovenhalle statt. .
Oldenburg, 14. April. Der Landtag genehmigte em- stimmig die Regierungsvorlage, nach welcher der Norddeutsche Lloyd zunächst auf 5 Jahre seine Schnelldampfer ab Norden- Hamm expedirt.
Wien, 14. April. Die heute zusammengetretene d e u t i ch- böhmische A usgleichsconferenz beschloß die Geheimhaltung aller Details der Berathungen. 9tachmittags wurden Gesetzentwürfe betreffend die Landescultur und die Schulaufsicht erörtert. Heute Abend fand eine weitere Sitzung statt.
London, 14. April. Das Unterhaus erledigte heute die Specialdebatte über das Ausgabenbudget. Bei dem Titel „Gehalt des Gesandten in Rio de Janeiro" erklärte Unter- staatssecretär Fergusson, bis die provisorische Regierung von


