Ausgabe 
15.7.1890
 
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Geschäftsleute, welche hinter den Rücken ihrer Männer ein Loos zusammen auf gemeinschaftliche Rechnung spielten, eben­falls 50000 Mk. (eine jede 833373 Mk.) gewonnen. Die freudige Ueberraschung der Ehemänner über diese freudige Botschaft kann man sich leicht denken. Ein fernerer Haupt­gewinn von 40 000 Mk. fiel auf ein solches Loos, welches von 30 und mehr geringen Leuten, Subalternbeamten, Hand­werkern, Angestellten re. gespielt wurde. Zumeist waren es 7i6-, 1ls2' und 764-Loosantheile, die dabei figurirten- es hat also jedem nur einige tausend Mark getragen, aber auch viele Familienglücklich" gemacht. Endlich har eine Frau von außerhalb, welche hier die Messe regelmäßig bezieht und bei der hiesigen Bankstelle das Loos kaufte, 100000 Mk. ge­wonnen. Der Hauptgewinn von 300000 Mk. ist nach Fulda gefallen. Der Gewinn geht in 8 bis 10 Theile. Ein Kaufmann erhält davon 60 000 Mk., zwei Schriftsetzer und ein Maschinenarbeiter, sowie noch mehrere andere geringe Leute ein jeder 30000 Mk.

Wer die Preise der Lebensmittel

spricht sich der Jahresbericht der Aeltesten der Kauf­mannschaft in Berlin in folgender Weise aus: Die wichtigste Angelegenheit neben der Höhe der Arbeitslöhne ist für das wirthschaftliche Interesse der großen Mehrzahl der Bevölker­ung der Preis der Lebensmittel. Der Getreidehandel Deutsch­lands hat im Jahre 1889 eine außerordentliche Thatigkeit entwickelt, namentlich in der zweiten Hälfte des Jahres, als die Mangelhaftigkeit der jüngsten deutschen Ernte mehr und mehr zur Gewißheit wurde. Insbesondere hat der Berliner Terminmarkt und haben die norddeutschen Mühlen unge­wöhnlich stark zur Versorgung Deutschlands beigetragen. Haupt­bezugsquelle war das ganze Jahr über neben den heimischen Beständen das südliche Rußland. DaS Jahr 1888 hatte an allen Stapelplätzen große Vorräthe zurückgelassen- russischer Roggen diente vielfach zur Ausbesserung unserer eigenen zum Theil feuchten und untergeordneten Sorten der 1888er Ernte. Weizen- und Roggenpreise hielten sich in der ersten Hälfte des Jahres auf mäßigem Preisstand; derselbe ging bis zum Juni mehr abwärts als aufwärts. Seit dem Juli trat eine Wendung ein; die Gewißheit einer sehr ungenügenden Ernte des östlichen Deutschlands lag vor und auch darüber konnte kein Zweifel sein, daß Rußland und Oesterreich-Ungarn mit ihren neuen Ernte-Erträgen weit hinter dem vorigen Jahre zurückbleiben würden. Für Gerste war der Unterschied zwischen dem ersten und zweiten halben Jahr um so empfindlicher, als Oesterreich-Ungarn auch eine mangelhafte Ernte zu beklagen hatte. Hafer hat sich durch das ganze Jahr in auswärts strebender Preisbewegung befunden, da die Ueberschüsse der reichlichen deutschen Haferernte von 1887 ausgezehrt waren.

Ganz enorme Mengen von Getreide mußten daher 1889 vom Ausland und zwar weit überwiegend aus Rußland für den deutschen Bedarf bezogen werden, über 5 Mill. Doppel- Ctr. Weizen, über lO1/^ Millionen D.-Ctr. Roggen, über 21l2 Millionen D.-Ctr. Hafer, über 6l/2 Millionen D.-Ctr. Gerste. Dazu über 3 Millionen D.-Ctr. Mais, der diesmal eine größere Rolle als sonst im deutschen Handel spielte. Die Vereinigten Staaten hatten 1889 eine große Ernte darin gemacht. Zum Glück erfreuten sich die Vereinigten Staaten, England > Frankreich, auch die westlichen Gebiete Deutsch­lands befriedigender Ernten, und die Mitbewerbung Eng­lands und Frankreichs bei dem Einkauf in den Productions- ländern war daher keine übergroße. Auch hielt Rußland von seinen früheren großen Ernten noch immer bedeutende Vorräthe. So konnten die Preise in Deutschland, das von seiner eigenen 1889er Ernte aus den gewohnten Kornkammern der östlichen Provinzen in der zweiten Jahreshälfte nur sehr dürftige Nahrung zog, keine ganz ungewöhnliche Höhe annehmen, obgleich fett der letzten Zollerhöhung aus Getreide die Zölle mehr als je den Consumenten zur Empfindung kamen. Was Deutschland an Getreide an andere Länder ab­geben konnte, war nur in Gerste von einigem Belang, in anderen Getreidearten ohne Bedeutung. Zu derselben Zeit, als die Getreidepreise zu steigen anfingen, machte sich auch eine zunehmende Theuerung der Fleischpreise fühlbar, zum Theil eine Folge der Abwehrmaßregeln, welche die Regierung des deutschen Reiches gegen die Einschleppung der Maul- und Klauenseuche ergreifen mußte, welche von Rußland und Oesterreich eindrang und' unseren Viehstand längere Zeit thatsächlich in Gefahr setzte. Die Einfuhrverbote, welche England und Frankreich auch ihrerseits erließen, haben die gewohnte deutsche Ausfuhr bedeutend herabgedrückt,- nur die Ausfuhr von ausgeschlachtetem Fleisch ist gestiegen.

Gerichtliche Entscheidungen.

Ein Grundstück wird auch dann alsenclave* angesehen, wenn es durch einen Bach oder Fluß von einer öffentlichen Straße abgeschnitten ist. Ein Nothweg über umgrenzende, fremden Eignern gehörige Felder kann dann nicht beansprucht werden, wenn das ein- geschlossene Grundstück leicht durch Ueberbrückung des betreffenden Gewässers zu erreichen und diese Ueberbrückung nicht mit unver- hältnitzmäßig hohen Kosten verbunden ist, auch andere Angrenzer des Baches diese Ueberbrückung thatsächlich bereits ausgesührt haben. (Entsch. W. c. G. U. 51/88.) Entscheidung Großh. Oberlandes­gerichts.

Verkehr, £attö< «nd Vslk.wirtbschatr

Grünberg, 12. Juli. (Fruchtpreise). Weizen 21.00, Korn JC. 19.10, Gerste Hafer JL 18.60, Erbsen JL. 19.30,

Linsen, Lein, Wicken, Samen, Kartoffeln 4.70.

Johannisbeergelee. (Nachdruck verboten.) Die Johannis­beere eignet sich besser zur Bereitung eines feinen Gelees als bie meisten anderen Beerenfrüchte. Unübertrefflich wird dasselbe durch Zusatz von Himbeeren, welche ihm ein ungemein feines Aroma geben. Die Früchte, welche möglichst frisch gepflückt sein müssen, werden ausgepreßt und dem Saft ca. Va Gewichtstheil Zucker zugesetzt. Das Ganze wird dann auf einem Hellen Feuer schnell aufgekocht, wozu man sich eines recht tiefen Saftkessels bedienen muß. Durch fleißiges Umrühren wird das Ueberkochen verhindert. Der Saft wird nach dem Aufkochen in Gläser gegossen, diese verbunden und das Gelee, ist fertig.

Schrffsncrchvichten.

Hamburg, 8. Juli. Das Hamburg-Newyorker Post-Dampf­schiffDanta", Capitan Schulz, fft am 8. Juli, 12 Uhr Mittags, wohlbehalten in New-Jork angekommen.

Bremen, 12. Juli. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Saale, Eapt. B. Blanke, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 2. Juli von Bremen und am 3. Juli von Southampton abgegangen war, ist gestern 12 Uhr Mittags wohlbehalten in Newyork angekommen.

Hamburg, 12. Juli. Das Hamburg-Newyorker Postdampf­schiffWieland", Eapttän Barends, ist am 11. Juli, 7 Uhr Abends, wohlbehalten in Newyork angekommen.

Der PostdampferRhynland" derRed Star Line" in Ant­werpen ist laut Telegramm am 10. Juli wohlbehalten in Newyork angekommen.____________________ _

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Freitag den 18. Juli: Pfarrer von Ktrchfeld. Außer Abonnement. Gewöhnliche Preise.

Samstag den 19. Juli: Vorletzte Vorstellung der Münchener. Zum letzten Male: Hans im Glück. Außer Abonnement. Ge­wöhnliche Preise.

Sonntag den 20. Juli: Abschieds-Vorstellung der Münchener. Der Protzenbauer von Tegernsee. Außer Abonnement. Gewöhnliche Preise.

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