Iverdeu, die Ertranuten in der Regel 3 Jahre ihre Thä.igkeit auszuüben haben, womit eine Wiederernennung nicht aus- Zeschlossen sein soll. Ferner sollen den Feldschützen Tagebücher übergeben werden, in welchen sie die Einträge über die tägliche Begehung der Felder u. s. w. zu bewirken haben. Der Antrag der Landwirthschastlichen Commission wird angenommen. — Das Comite für die Feier des vom 28. bis 30. Juni stattftndenden 18. Lahnthal-Sänger fest es hat um kostenlose Ueberlassung des zur Beleuchtung der Sängerhalle und des Festplatzes nöthigen Gases nebst dessen Zuleitung, sowie um kostenloses Besprengen des Festplatzes, nachgesucht. Nach dem in der Commission für das Gas- und Wasserwerk berathenen Voranschlag belaufen sich die Kosten für die Zuleitung des Gases aus 360 Mk., der Gasverbrauch während dreier Tage auf 114 Mk. Von der Ansicht ausgehend, daß es nicht Sache der Stadt sein könne, aus einem immerhin für die Stadt vortheilhaften Feste finanziell Nutzen zu ziehen, anderseits aber auch in Rücksicht auf das bereits gebrachte Opfer der unentgeltlichen Hergabe von Holz zu den Festbauten das Interesse der Stadt an dem Feste documentirt sei, beantragt die Commission, das zur Beleuchtung des Festplatzes und der Sängerhalle nöthige Gas zum Selbstkostenpreise (16Pfg. pr. Cbm.) zu überlassen, das in den auf dem Festplatze befindlichen Wirthschaften verbraucht werdende Gas dagegen zum Normalpreise, die gesammte Zuleitung (also einschließlich derjenigen für die Wirthschaften) zum Selbstkostenpreise in Anrechnung zu bringen, die Begießung des Platzes mittelst der städtischen Gießfässer dagegen kostenlos erfolgen zu lassen. Ein allensallsiger Nachlaß an den sest- gesetzten Preisen könne nur im Falle eines sich ergebenden Deficits eintreten. Herr Scheel spricht sich gegen den Schlußsatz aus, indem über einen Koftennachlaß zu berathen immer noch Zeit sei, wenn ein Defieit wirklich vorliege. In ähnlicher Weise äußert sich Herr Beigeordneter Langsdorfs, dem die Rücksichtnahme aus ein Defieit insofern bedenklich erscheint, als dann ein solches vielleicht herbeizuführen gesucht werde. Herr Hornberger theilt diese Bedenken nicht, die Leute im (Sonnte böten die Garantie dafür, daß mit möglichster Genauigkeit über die Aufwendungen berathen und beschlossen werde, ein Defieit könne auch nur bei Eintreten ungünstigen Wetters sich ergeben, in diesem Falle werde die Stadt wohl den beiden betheiligten Vereinen unter die Arme greifen. Der aus Streichung des Schlußsatzes gestellte Antrag des Herrn Scheel wird abgelehnt und nach dem Anträge der Commission beschlossen. — Für die von der Angabe des Bedarfsquantums in einer früheren Sitzung abhängig gemachte Bewilligung von Fichtenreisern zur Ausschmückung der Festbauten spricht sich die Versammlung aus, nachdem der Bedarf auf 300 Wellen festgesetzt wurde.
In Betreff der Leuchtstärke des Gases, welche mit Uebernahme des Gaswerkes auf die Stadt eine Veränderung nicht erfahren, hat die Deputation für das Gas- und Wasserwerk beantragt, künftig die Leuchtstärke des Gases bei 13—15 Normal-Parafin-Kerzen zu belassen. Es wird dementsprechend beschlossen. — Der Voranschlag über die Vergrößerung des Verwaltungsgebäudes des Gas- und Wasserwerks beläuft sich auf 26,000 Mk. Vorgesehen ist hierbei die bequemere Unterbringung der Bureauräume, eines Director- und Assistentenbureaus, die Einrichtung eines Bureaus für den Materialverwalter, eines Ausstellungs- und Versuchszimmers für Leucht- und Heizapparate, Erweiterung der Wohnungen des Directors und des Gasmeisters, Unterbringung der Wohnung eines ständig in der Anstalt wohnenden Monteurs u. s. w. Der Voranschlag wird genehmigt, der Anbau an das vorhandene Verwaltungsgebäude soll noch in diesem Jahre unter Dach gebracht werden. — Verschiedene, den Betrag von 5 0 M k. übersteigende Kostenrechnungen für ans der Hand vergebene Arbeiten und Lieferungen, hauptsächlich für die Schulen, erhalten die vorgeschriebene Decretnr. — Der am 8. April d. I. dahier verstorbene Rentner Friedrich Bender hat der Stadt 2000Mk. mit der Bestimmung vermacht, daß das Capital unter der Bezeichnung F r i e d r i ch B e n d e r - S t i s t u n g von der Bürgermeisterei separat verwaltet und die Zinsen davon alljährlich aw Todestage des Stifters an Arme der Stadt nach Bedürftigkeit und Würdigkeit ohne Unterschied der Confession vertheilt werden sollen. Herr Bürgermeister Gnauth gibt der Stadtverordneten - Versammlung Kenntniß von dieser Stiftung mit der Bemerkung, daß wohl Alle einig in dem Gefühle der Dankbarkeit gegen den Stifter seien, und daß demnach kein Bedenken vorliege, die Stiftung anzunehmen und die Genehmigung zur Annahme einzuholen. Er bittet, den Testamentsvollstreckern, Herren Rechtsanwalt Rosenberg und Friedrich Bender, jetzt schon den Dank der Stadt aussprechen zu dürfen. Das Capital soll mit 3 %
aus der Stadtkasse verzinst werden. — Nach vorausgegangener Generaldiseussion wurden in der Sitzung vom 6. Februar dss. Js. die Satzungen, b etr. öie Ausübung der offenen Armenpflege in der Stadt Gießen berathen und mit unwesentlichen Aenderungen angenommen. Die bis § 3 einschl. gediehene Berathung der Dienst
auweisung für die Armenpfleger wurde b'ehufS nochmal ger Ueberweisimg an die Armendeputation abgebrochen, da in der Sitzung auch die Gewährung von Arbeitsgeräten als Mittel zur Unterstützung in Fällen von Hilfsbedürftigkeit, sowie sonstige Abänderungen vorgeschlagen wurden. In gestriger Sitzung wurde, nachdem früher die Berathung der Dienstanweisung für die Armenpfleger wiederholt von der Tagesordnung abgesetzt werden mufjte, diese endgiltig dnrchberathen.
— Die Mitglieder des Turnlehrer-Vereins für Gießen und Umgegend beabsichtigen bei einigermaßen günstiger Witterung Samstag den 17. Mai, Nachmittags um i/22 Uhr, von der katholischen Kirche aus über Leihgestern, Neuhof, Ludwigshöhe und Pfahlgraben eine Turnfahrt nach Butzbach zu unternehmen. Einige Herren fahren mit der Bahn und benutzen den Zug 4 Uhr 40 Minuten Nachmittags. Zusammenkunft in Butzbach im Gasthaus „zum Löwen" um */26 Uhr. Freunde des Schulturnens sind willkommen.
— Wolkenbruchartige Regengüsse haben gestern Nachmittag und Abend in der Umgegend mannigsachen Schaden in den Fluren angerichtet. Bei Garbenteich, wo das Wetter besonders wüthete, wurde der Eisenbahndamm beschädigt, eine Störung im Betriebe der Bahn ist jedoch nicht eingetreten.
* Lollar, 13. Mai. Gestern Mittag wurde das 4jährige Söhnchen des Handelsmannes Moses Grünewald von einem schwer beladenen Müllerwagen überfahren. Das Hinterrad des Wagens ging dem Kinde über den Kopf, so daß der Tod augenblicklich eintrat.
x Friedberg, 13. Mai. Gutem Vernehmen nach werden Se. Königl. Hoheit Prinz und Prinzessin Heinrich schon am Donnerstag Friedberg verlassen, um in Homburg zum Besuch der Kaiserin Friedrich zu verweilen.
x Aus der Wetterau, 12. Mai. Gott schenk' uns ein gesegnetes Jahr! so betet der Landmann, denn all seine Kraft und Gut hat er der Erde anvertraut, daß sie ihm alles mit Zinsen wieder zurückgebe. Und dieses Jahr scheint sie alles wett machen zu wollen, was sie in den letzten Jahre versäumt. Die ältesten Leute können sich nicht erinnern, daß die Obstbäume je solchen Blüthenschmuck getragen. Die Frucht steht ganz ausgezeichnet, besonders der Weizen. Ans guten Aeckern steht er so dicht, daß die Leute wohl auf Stroh, aber auf weniger Körner rechnen. Die Fruchtpreise fallen, aber nicht die Brodpreise. Die Nachfrage nach Vieh ist ganz enorm.
O Nieder-Ohmen, 13. Mat. Eine bedeutende industrielle Anlage in der Nahe unseres Ortes geht ihrer Vollendung entgegen; es ist dies eine große Eisensteinwäsche mit Maschinenhaus und Drahtseilbahn, welche die Gewerkschaft „Louise in Essen an der Ruhr" durch den Bauunternehmer Herrn I. Bieker aus Kölbe bei Marburg erbauen läßt. Der Kostenvoranschlag der baulichen Ausführung beläuft sich auf 100 000 Mark.
□ Vom Vogelsberg, 13. Mai. Nach dem überaus schönen Mai des vorigen Jahres, der so prächtig, wie ihn erlebt zu haben die bekannten „ältesten Leute" sich nicht erinnerten, hätte wohl Niemand einen gleich schönen im diesjährigen Frühling erhofft. Allein der diesjährige Wonnemonat übertrifft noch den vorjährigen an Vollkommenheit. Wenn jemals der Mai den Namen Wonnemonat verdient, so gebührt er ihm jetzt doppelt; es gilt heuer fürwahr das Wort: ,/O Welt, wie bist du wunderschön — im Maien!" Noch niemals haben wir eine gleich vollkommene Blüthenpracht der Obstbäume gesehen. Während der Kirschbaum kaum ausgeblüht und die Birnbäume ihre Blüthenknospen geöffnet, prangen auch schon die Aepfelbäume in ihrem zarten Rosa. Ein Baum scheint es dem anderen, ein Strauch dem anderen im Blühen vvrthnn zu wollen. Das alles zeitigt die selten hohe Temperatur der jetzigen Tage. Hatten wir doch um die vorige Mitternachtsstunde noch 17® R.! Dabei immer zur rechten Zeit das befruchtende Naß ohne den meist damit verbundenen Temperaturwechsel. Ueppig wächst das Gras und herrlich entwickelt sich die Wintersaat; schon zeigt das Korn die Aehren. Ueberall gedeihliches Wachsthum. Wie im vorigen Jahr, so sind auch diesmal die drei „Eisheiligen" spurlos vorübergegangen. Und wie oft ist nicht in früheren Jahren ihr Eishauch während einer einzigen Nacht allen Blüthen verderblich geworden! Hoffen wir, daß dies Jahr wird, was es zu werden verspricht, ein gesegnetes.
)( Stockheim, 13. Mai. Man scheint den einzelnen Naturschönheiten und Aussichtspunkten immer mehr Beachtung zu schenken und dieselben weiteren Kreisen zugänglich zu machen. Um nun über einen neu zu gründenden Höhenclnb zu berathen, versammelten sich am vorigen Sonntag eine Anzahl angesehener Herren hiesiger Gegend dahier und es wird wahrscheinlich baldigst dieser neue Höhenelub unter dem Namen „Glaubergsclub" auftreten. Der Glauberg ist nämlich der südwestlich von hier gelegene und in il2 Stunde von hier erreichbare kegelförmige Berg. Derselbe gehört dem Grasen Stolberg-Wernigerode unb ist ein einzig in seiner Art dastehender und ein in der Sage und Geschichte bekannter Berg. Von dem Orte Glauberg ist er am leichtesten zu
gänglich, er steigt von demselben allmählich an, fällt aber | nach der Südseite steil ab; rings um den Berg sind noch alte Ringmauern sichtbar, mitten auf demselben befindet sich ein kleiner See, der aber nie austrocknet. Die Aussicht von der Höhe ist eine prachtvolle. Das Nidderthal, die Ebene Büdingen-Gelnhausen und die südliche Wetterau liegen wie ein Rosengarten vor den Singen ausgebreitet und in der Ferne tauchen die blauen Berge des Vogelsberg, des Taunus und des Spessart auf.
-e- Lich, 13. Mai. Heute in der Mittagsstunde entlud sich hier ein heftiges Gewitter über die hiesige Gemarkung. Es blitzte Und bornierte unaufhörlich unb dieses Naturschauspiel dauerte ungefähr dreiviertel Stunden lang; der Regen ergoß sich dabei in Strömen auf die Erde. Während von Beschädigungen durch Blitzschläge nichts bekannt geworden ist, hört man von bedeutenden Verheerungen, welche die Wassermassen angerichtet haben. An manchen Stellen, besonders im westlichen Theile der Gemarkung, sollen vollständige Gräben gerissen, ganze Grundstücke verschlammt, Früchte, sogar erst gesetzte Kartoffeln, jortgeschwemmt worden sein. Der über den sogenannten Schlagmahlsgraben führende, sehr hoch gelegene Steg ist fortgetrieben. — Das borr den sogenannten Wingerten unb Golläckern kommende Wasser ist sogar bis in die Vorkammern des großen Wasserbehälters gedrungen und hat dort Schlamm und dergleichen abgesetzt. — Die Wetter ist so hoch angeschwollen, daß sie theilweise über die Ufer getreten ist. — Mancher Landmann sieht jetzt wieder seine guten Ernteaussichten vernichtet.
vermischtes.
— Frankfurt, 13. Mai. Eine gestern in Mainz stattgehabte Delegirtenversammlung von Schuhmachern aus den Städten Frankfurt, Bockenheim, Offenbach, Bingen, Darmstadt, Mainz und Oberrad beschloß, den auswärtigen Schuh- fabrikanten die Verhältnisse der Mainzer Arbeiter in den Schuhfabriken klar zu legen und dadurch die angedrohte Kündigung rückgängig zu machen. Sollten die Fabrikanten sich dennoch zur Rücknahme der Kündigung nicht veranlaßt sehen, so soll in den Fabriken der oben genannten Städte, die dem Ring angehören, die Arbeit niedergelegt werden. Eine gestern ebenfalls in Mainz stattgehabte Berathung zwischen den Fabrikanten und Arbeitern führte zu keinem positiven Resultat. Dagegen anerkannten die Arbeitgeber wenigstens die von den Strikenden eingesetzte Lohncommission als zu Verhandlungen berechtigt, womit ein wesentlicher Streitpunkt beseitigt ist.
Frankfurt a. M., 13. Mai. Die Propositionen für daS Sommer Meeting des Vereins für Trab- und Hinderniß rennen, welches am 8. und 9. Juni auf der Rennbahn am Forsthaus abgehalten wird, sind nunmehr erschienen. Am ersten Tag wird vor den Rennen eine Fohlenschau für im Großherzogthum Hessen unb ber Provinz Hessen- Nassau gezogene Traberfohlen abgehalten, für welche von Seiten verschiebener Vereine Prämien im Ganzen 700 Mark ausgesetzt sinb. Sobann kommen täglich drei Trab- unb bret Hinbernißrennen zur Entscheidung, unter den ersteren der von den vereinigten deutschen Trabrennvereinen diesmal nach Frankfurt gegebene Wanderpreis, welcher mit 4000 Mark botirt ist. Außerdem hat der Rhein. Renn-Verein 1000 Mark für Hindernißrennen gestiftet.
verkehr, Land. Mttfc volkrwirthschaft.
M. Lauterbach, 12. Mai. Vieh markt. Angefahren waren 138 Stück Rindvieh und 254 Stück Schweine. Die Preise betrugen für Kühe 330—350 Mk., fette Kühe 380—400 Mk., Stiere 410—510 Mk., Ochsen das Paar 610-620 Mk., Läufer 65-78 Mk., Einlegsch weine 120—135 Mk., Ferkel das Paar 40 Mk. Handel sehr lebhaft.
Wöchentliche Neberficht der Todesfälle in Gießen.
19. Woche. Vom 4. Mai bis 10. Mai 1890.
Einwohnerzahl: 20500 (inet 1600 Mann Militär).
Sterblichkeitsztffer: 40,6
Kinder
Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom
Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen
1. Lebensjahr: 2.
—15. Jahr:
Diphtherie
3 (1)
—
—
3 (1)
Lungenentzündung
3
2
—
1
Lungenschwindsucht
1
1
—
—
Asthma
1
1
—
—
Stimmritzenkramps
2
—
2
—
Organ. Herzkiankheit
1
1
—
_
Harnblasenentzündung 1 (1)
1 (1)
—
-____
Eterstocksgeschwulst
1 CD
1 (1)
—
—
Kinderzehrung
2 (1)
2 (1)
_
Lebensschwäche
1
—
1
—
Summa:
16 (4)
7 (2)
5 (1)
4 (1)
Altkatholischer Gottesdienst.
Nächsten Sonntag de« 18. Mai, Morgen- «m acht Uhr, wird in der Stadtktrche alttatholischer Gottesdienst abgehalten werde«.
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Versteigerung voraussichtlich theilweise I bestimmt.
Gießen, den 14. Mai 1890.
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