I wenn frisch gefitzt, sich nach und nach niedersetzt, so darf der Draht I nicht an d.m Baumpfahl befestigt werden. Man achte darauf, day
10368
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sollen auf dem hiesigen OEricht erb- gehöriger /Ui)bZ
vertheilungshalber die den Jacob Magel £ ii Aff j
Erben in Gießen gehörigen Jmmo-
3341
16.
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Südanlage.
9717
Im Auf irag
F. Hoffmann.
die Dornen nickt an dem Bäumchen sestliegen, weil sie das Letztere leicht ritz n. Ist die Sache einigermaßen geschickt gemacht, so fiept die Schutzvorrichtung wie ein Eylinder aus und ist absolut gegen Hasenfratz schützend.
Viele Landwtrthe machen ähnliche Vorrichtungen aus Rohr,. Stroh oder Schilf. Ich warne vor dtefen, weil sie -war die Gefahr gegen Hasen abhalten, dafür aber eine andere berbeiführen, nämlich: Einmal halten sie die Wtnterfeuchttgkett fest. B.'i eintretender starker Kälte gefrieren sie fest zusammen und sie können das Stämmchen leicht schädigen. Dann aber bilden die genannten Materialien einen prächtigen Schlupfwinkel für alles mögliche Ungeziefer und Obft- chädlinge. Das Etnbinden mit Schwarzdornretsig verhütet alle diefe- Nachlheile; man kann sich das Reisig leicht verfchoffen und wer eine Probe damit macht, wird sich von dem guten Erfolge bald überzeugen^ Probtren geht über Studiren.
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8. Weimersheim Nacht
Literatur und ICttnft.
- Die LvcryoUin. Ein Sieb aus verklungenen Tagen non Josef Laufs. Mit Zeichnungen von A. Reith. In 8. Jin 284 Seiten. Preis 4 JL; in elegantem Original-Einband 5 Jü Verlag von Albert Ahn in Köln und Leipzig.
Josef Laufs, der sich schon mit seinen beiden früheren Dichtungen „Jan van Ealker" und „Der Helfensteiner" einen so großen und dankbaren Leselkreis erworben hat, beschenkt uns mit einem neuen Epos: „Die Ooerstolzin", ein Lied aus verklungenen Tagen, das den Ruhm des Verfassers noch erhöhen und in immer weitere Kreise tragen wird. Das an Inhalt und Form gleich vorzügliche Werk hat das alte Köln zum Schauplatz und zwar die Zeit der großen Geschlechter und Zünfte, die sich gegenseitig befehdeten und um die Herrschaft rangen. Eines der ersten Geschlechter war das der ^,»er- stolzen, und in dieser Familie spielt das rührende und erschütternde Drama, das der gesummten Dichtung zu Grunde liegt.
— AuS bewegtem Leben. Erinnerungen aus dreißig Kriegsund Friedensjahren, von Hans Wachenhusen, ßteferung 1 9. Straßburg, Straßburger Druckerei und Verlagsanftalt, vormals R. Schultz u. Co. — Der so sehr beliebte Erzähler Hans Wachenbusen sagt im Vorworte, daß er nicht Geschichte schreiben wolle, sondern erzählen, was er als Tourist, als Ethnograph, als Kriegsberichterstatter während Jahrzehnten er-und durchlebt hat. Ein Blick auf das Jnhaltsverzeichniß des ersten Bandes genügt, um zu rv.fien, daß man es mit einem ungemein fesselnden Werk zuthun Huben wird. In den vorliegenden neun Lieferungen, von welchen die erste Lieferung mit dem Bildnitz des Autors gefchmückt ist, zeigt uns der Verfasser blutgetränkte Schlachtfelder, wie Vie purkettirten, von Kerzenglan; und Blumenduft durchflutheten Säle der europäischen Hofe der Aristoklutie, der morgenländischen Sultane, und weiter fuhrt er den Leser durch das Volkstreiben der Weltstädte und an die Orte, an welchen im Fieber Millionen gewonnen und verloren werden. Die wechselreicken Aufzeichnungen sind frisch und plastisch dargeftellt und durum fesselnd im höchsten Grade. Das Werk, auf das wir noch zurückkommen werden, erscheint in 12 bis 15 Lieferungen zu 50 Pfg. ________________________________
§andwirthschaftliche Winke und Rathschläge.
A ««8 Ob<rheften, 11. December.
Wenn der Landwirth ;im Spätherbste alle Arbeiten verrichtet hat dann denkt er gewiß auch an das Setzen von jungen Odp- bäumen. Wie dies geschieht, wissen die meisten, oder sie können es durch die Vorträoe in landwirthschaftlicken Veieinen oder in Schriften über Obstbaumpflege leicht erfuhren. Meistentheils wirck dabei aber eins vergesfen und das verursacht dem tüchtigen Bauer Schaden und noch vielen Aerger dazu, weshalb die nachfolgenden Zeilen darauf Hinweisen und unnütze Kosten und M'ßmuth ersparen wollen.
Es handelt sich hier um die Verhütung von Hasenfratz bei jungen Obstbaumpflanzungen. Die meinen Landwirtpe glauben: Wenn man die jungen Stämmchen mit Speckschwarte oder Petroleum bestreicht, bann ist die Gefahr besiittgt. Dies ift unrichtig. Beide Stoffe widerstehen den Witterunasrinflüsstn nur kurze Zeit und bieten daher keinen dauernden Schutz. Andere Lundwirthe machen einen Brei ous «uhdung, ff alt und frischem Blut und bestreichen die Stämmchen etwa einen Meter hoch damit. Aber auch dieses Mittel, wenn auch haltbarer als das zuerst genannte, bietet keinen genügenden Schutz. ,r _
Das zuverlässigste, allerdings auch theurere Mittel ist folgendes. Man bindet die Bäumchen mit Schwurzdorn ein. Die Sckwurzdorn- reiser werden in einer Entfernung von 10 bis 12 (Zentimeter vom Stamm rund um denselben in den Boden gesteckt und mit dünnem, geglühtem Draht leicht um den Stamm befestigt. Du das Bäumchen,
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Gießen, den 12. December 1890.
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öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 11. December 1890.
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Bekanntmachung.
Aufschrift der Postfenduugen.
siur Sicherung schneller Beförderung und Bestellung der Postsendungen müssen auf denselben Empfänger und Bestimmungsort so genau bezeichnet fein, daß jeder Ungewißheit vorgebeugt roirD. Dabei sind namentlich folgende Punkte zu beachten:
1 Bei Postsendungen nach größeren Orten tft tn der Aufschrift bie Wohnung des Empfängers möglichst genau anzugeben. Auch ist es von Wichtigkeit, daß die Wohnungsangabe stets an der- felbenStelle der Aufschrift, nämlich untenrechts, unmittelbar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge.
r. Auf den nach Berlin bestimmten Sendungen ist, außer der Wohnung des Empfängers, der Postbezirk (0., N., NO. rc.), m welchem die Wohnung sich befindet, hinter der Orts bezeichnens „Berlin" zu vermerken.
8. Gibt es mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ortsnamen eme zusätzliche Bezeichnung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Post« verkehr als maßgebend anzusehen sind, ergibt sich aus dem „Ber- zeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautender Postorte , »um Preise von 10 Pf. durch Vermittelung jeder Reichs-Postanstalt bezogen werden kann.
4. Wenn der im Neichs-Postgebiet belegene Bestimmungsort zwar mit einer Postanstalt versehen, dessenungeachtet aber nicht als allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es sich, die Lage des Orts in der Aufschrift der Sendung noch des Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen eignet sich die Angabe des Staates und bei größeren Staaten des politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u. f. ro.), in welchem der Bestimmungsort belegen ist, oder auch die Angabe von größerenFl us fen s(Oder), (Elbe), (Rhein), (Main) rc.j, oder von Gebirgen l(Harz), (Riefengebirge) rc.j. Nicht mmder sind zusätzliche Bezeichnungen, wie f(Thüringen), (Altmark), (Lausitz) rc.j für den
b. Au/Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstatt ist außer dem eigentlichen Bestimmungsorte noch btejenige Poft» anstatt anzugdben, von welcher aus die Bestellung der Sendung an den Empfänger bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen fall.
6, Wenn der Bestimmungsort einer Sendung m einem fremden Postgebiete belegen und zu den weniger bekannten Orten zu rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch das betreffende Land bez. der Landestheil auf der Sendung anzugeben.
Die Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung> einer schleunigen Ueberkunft der Sendungen an den Empfänger wesentlich beitrag und es liegt daher im eigenen Jntereffe der Absender, die Aufschriften der Sendunaen hiernach aenau anzufertigen.
wurde. Ein biederer Handwerker in der Greifswalderftraße schrieb in heller Entrüstung zu dieser dreifachen Fruge hinzu. ,,Daruff kann ick mir nich mehr erinnern^ em anderer Mitbürger setzte zu den Fragen hw^-^etzt mehrschtentheels Weißbier nut «er Strippe. Was bezüglich der Zusatzfrage Muttersprache zu Tage kam ist kaum zu glauben. Vielfach lautete die Antwort
Berlin'sch"/ ebenso des Oefteren „Vogtlän'sch" - manche auch verwechselten Muttersprache mit Sprachkenntniß und jchrleben die Zahl der ihnen geläufigen Sprachen m diese Rubrik hinein! — Recht sonderbare Begriffe von dem Zweck einer Volkszählung scheint im 173. eiiK alte
rathete Dame gehabt zu haben, welche „Ami und „Nero , ihre Hunde, als „$> a u § m i 19 H e b e ® n'
andere Dame hatte unter „militärischen urgen ihren Rang in der Heilsarmee als „Cadettm aus der Zahl- karte schrieb ein Mann auf die Zählkarte
seines Sohnes in die Rubrik „Stand und Berus : „Will erst einmal abwarten, was aus dem Knäblein werden wird.
Ein Anderer schrieb in die Rubrik „Stellung zum Hausvorstand": „Ich wohne vor mich und koche bei
Als Curiosum von der Volkszählung wird aus Dresden mitgetheilt, daß ein Hausherr, dem bei Abholung der Zählliste gerade ein Gerichtsvollzieher emen Besuch abstattete, diesen nachträglich unter die vorübergehen anwesenden Personen notirte.
Zn A . . . rief ein Dienstmädchen dem Zahler nach. „Sie, Herr Volkszähler — pst! Meine Madame hat Ihnen etwas falsch angegeben — bei „Staatsangehörigkeit fiat sie ein D gemacht, das ist aber nicht wahr, ihr ganzer Staat gehört dem Schneider, sie hat noch keinen Pfennig bezahlt." _ . _ ., , c c .
Ein in sein Ziffernwerk vertiefter Statistiker rief seinem überlauten Sprößling die fürchterliche Drohung zu: „Carl, wenn Du nicht gleich artig bist, wirst Du bei der diesjährigen Volkszählung nicht mitgezahlt!
Schließlich theilt der „Ulk" seinen Lesern das Muster einer Zählkarte, wie sie nicht sein soll, mit: ^amilien- vorstand: Johanna Amalie Brummke, weiblichen Geschlechts, aber männlicher Natur. — Ehemann: Paul Brummke (ver- heirathet). — Stand: Ehemann. — Stand der Frau: Obfr- frau, Waschfrau, Wahrsagerin. - Kinder: werden gegen an ständige Bezahlung in Pflege genommen. — a. Anwesende mit vorübergehendem Aufenthalt: 1. Der Gerichtsvollzieher, 2. das Dienstmädchen. — b. Dauernd Abwesende: Gottlieb Böhm, Schlafbursche- Anna Elise Piesecke, Schlasmadchen, z. Z. mit 50 Mk. durchgebrannt. — c. Abwesende: Der Geldbriefträger.
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