Ausgabe 
14.12.1890 Erstes Blatt
 
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Fortsetzung vonKrieg im Frieden",Reif-Reiflingen" auf. Wir wollen wünschen und hoffen, daß das Gießener kunstliebende Publikum sich am Montag recht zahlreich ein­finden wird, um demselben zu guterletzt doch noch ein gutes Andenken an Gießen mit auf den Weg zu geben.

R. Wieseck, 13. December. Die hiesige Eiwohner- zahl beträgt 2461 (1289 weibl., 1172 männliche)gegen 1885 mehr 50. Die Einwohnerzahl vertheilt sich auf 485 Haushaltungen in 395 Wohnhäusern.

Vermischtes.

* Ergebnisse der Volkszählung vom 1. December 1890. Regensburg 37 567, Hof 24 548, Ingolstadt 17 539, Nord­hausen 26 744, Harburg 34 800, Graudenz 20 450.

Vogelschutz.

Die Noch der lieben Sänger in Wald und Feld ist in der kalten Winterszeit sehr groß und ängstlich suchen dieselben nach einem Körnchen Futter. Die wiederholten Anregungen, Frrtterplütze für die hnngernden Bögleirr zu errichten, haben in vielen Orten Beachlunq gesunden. Vor allen Dingen ist dabet darauf zu achten, daß fftr die erscheinenden Vogelarlen auch das geeignete Futter aus­gewählt mtrd. Hierzu diene die nachfolgende Zusammenstellung:

Allesfresser (Gekochtes Fleisch, wenn andere, namentlich Singvögel nicht Zutritt haben, auch Katt off ein und Brod): Staar, Dohle, Nabenkräde, Nebelkrähe, Saatkrähe, Elster, Eichelhäher, Tannenbäher.

Körnerfreffer (Mehlige und ölige Samereren gemischt): Heckenbraunelle, Haubenlerche, Feldletche, Heidelerche, Alpenlerche, Grauammer, Goldammer, Lerchensporncr, Schneesporner, Schneefink, Buchfink, Bergfink, Berghänfling, Erlenzeisiz, Leinfink, Stieglitz, Hänfling, Gimpel, Htttenattnpel, Rebhuhn.

Jnfecten- und Körnerfreffer (Mehlige und ölige grobe ©ameieteii, Speck, gekochtes Fletsch): Großer, mittlerer und kleiner Buntspecht, Spechtmeise, Svwpfmetse, Tannenmeise, Haubenmeise, Kohlmeise, Schwanzmetse, Blaumeise.

Jnfecteu- und Beerenfreffer (Geriebene Möhre, gekochtes Fleisch, Aepfil- und Zweischenstückchen): Seidenschwanz, Schwarz­amsel, Rtngamsel, Ziemer, SchnLnd osse', Zippdrossel, Wemdtossel, Feldlerche. Heideie'we.

JnsectLNfreffee (Mhlwütmer, Ameisenpuppen, Fleisch): Eisvogel, Grünspechs, Grauspechr, Schwarzspecht, Baumläufer, Hecken- braanelle, Zaunköniz, Bachamsel, Wintergoldhähnchen, Bergstelze, Bachstelze.

Im Anschluß hieran möchten wir die Aufmerksamkeit weiterer Kreise auf da« vom Geraer Thterschutzveretn hetausaegedene Büchlein des Hnfroth Professor Dr. Th..Liebe »Frrtterplötze für Vögel im Winter^ lenken, dessm neunte Auflage bet Theodor Hofmann ui Gera (Neuß) erschienen und für 20 Pfg. einzeln zu belieben ist. Durch die Vermittelung des genannten Vereins wurde dec Partte- preis bedeutend ermäßigt und auf 5 Mk. für je 100 Exemplare fest­gesetzt, wodurch Oltsoorstehe n, Veretnsvorftänden, Geistlichen, Lehrern und allen Beschützern der nothleidenden Vögel die Massen­verbreitung dieser nützlichen Vogelschutzschrist in Haus und Schule ermöglicht wird.

Citeratur unö "Ktmft.

H. Steinhaufen. Herr MoffS kauft sein Buch. (Berlin. Max Pasch.) 1891.

Derselbe. Die neue Bi-arde oder Herrman Hin- derichs des Jüngeren verfehlter Beruf. (Miltenberg. Heirosö.) 1890.

Diese zwei neuen Novellen von dem Dichter der sonnigen ^Irmela" schildern in gutmütbigem Humor und zartem Ernst zwei Fragen unserer Zett. Die Frage nach gesunder Lectüre für unsere Gebildeten wird mit ih er comtfch n Noth um neue bildsame Bücher und im Hinweis auf das mißachtete Herzensleben an einer Hausgeschtchte modernster Art tu ersterem Buch tllustrirt. Und die tiefere Frage nach einem rechten oder verf ehlten Beruf, die so viele Eltern für ihre Söhne beschäftigt, empfängt ein scharfes Licht durch die Unnatur eines künstlich ausgenöthiglen Studiums und durch den Segen eines schlicht naturhaften Lebens auf dem Lande, die vom zweiten Büchlein im Leben eines Juristen voraefühit werden. Aber diese beiden Zettfragen werden nicht theoretisch-lehr­haft, sondern poetlsch.Iebend'g in farbigen und lustigen, wie wrh- mütdigen ©eenen aus dem Stillleben unserer Zeit dargestellt, sodaß die sittliche Tendenz durch die Fülle der Anschauung und Eharacter- darstellung nur wie spielend durchschaut. Mögen nachdenkende Ettern,

besonders Väter, diese zwei freundlichen Spiegel zur Freude und Aufklärung sich empfohlen sein lassen in einer Zeit, wo Alles nach neuen Wegen gesunder Bildung und nützlichen Berufes für das junge Geschlecht fragt!

H D.

Dafe^r, Canö> und

Berlin, 11. December. Die Preise der Arbeiter-Fahr­karten sind auf allen preußischen Staatsetfenbahnen nunmehr all­gemein auf 1 Pfg. für den Kilometer herabgesetzt worden.

Gieße«, 13. December. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. 1,101,20, Hühnereier 1 St. 7-9, 2 St. - H, Enteneier 1 St.--H, 2 St. - A.

Käse vr- St. 57 H, Käsematte pr. St. 3 H, Erbsen pr. Liter 18 4, Linien pr. Liter 28 H, Tauben pr. Paar X 0,400,50, Hühner pr. Stück X 0,801 00, Hahnen pr. St X 0,751,00, Enten pr. Stück X 1,401,80, Ochsenfleisch pr. Psd> 7074 4, Kuh- und Rindfleisch 60-64 4, Schweinefleisch 60-70 H, Hammelfleisch 62-68 Kalb­fleisch 60-64 Kartoffeln pr. 100 Kilo X 5,10-0,00, Weißkraut pr. St- 37 Zwiebeln per Centtier X 5,000,00, Milch per Liter 1218 L. Gänse pr. Pfd- 5060 H.

Meys Abreißkalender, den die weltbekannte Firma Mey & Edltch, Leipzig Plagwttz auch für 1891 herausgegeben hat, ist wieder erschienen. Derselbe ist gleichfalls mit fünf verschiedenen Bildern versehen, zu denen namhafte Künstler die Entwürfe geliefert haben. Bei der eleganten Ausstattung des Kalenders bringt auch wieder jedes Tagesblättchen sorgfältig ausgewählte Sentenzen und Dichtersprüche, welche Einrichtung Mcys Abreißkalender mit Recht in allen Kreisen zu außergewöhnlicher Beliebtheit verholfen hat. Wir können wohl sagen, daß uns auch auf diesem Gebiete etwas gleich Schönes, Practisches und dabet Billiges noch nicht vorgekommen ist und freut es uns, unseren Lesern mittheilen zu können, daß dieselben auch in unserer Stadt in den bekannten Verkaufsstellen zu dem geringen Einzelpreis von 50 Pfg. das Stück zu haben sind.

Das Blut, der kostbarste Lebenssaft, spielt im menschlichen Körper eine sehr wichtige Rolle und wir sollten stets unsere ganze Aufmerksamkeit darauf richten, das Blut rein zu erhalten. Wo Hautausschlag, Finnen, Pimpeln rc. vorkommen, läßt dies auf eine Schärfe im Blut schließen, welche man durch den Gebrauch der seit langen Jahren bekannten Apotheker Richard Brandts Schweizer­pillen (Preis ä Schachtel 1 X) beseitigen kann. Man achte genau darauf, kein unächles Präparat zu erhalten. Haupt-Depot: Adler- Apotheke in Frankfurt a. M., Trierscher Platz. 10375

- Deutsch - Australische Dampfschiffs - Gesellschaft i« Hamburg. In Folge der Slrikes in ÄuNratten sind bte Dampfer Chemnitz" undSolingen" so sehr zurückgehalten worden, daß es unmöglich sein würde, dieselben rechtzeitig die neuen Ausreisen an­treten zu lassen und soll den Uebelständen, welche dies im Gefolge haben würde, durch die Charterung des neuen gegenwärtig auf der hiesigen Werft von Biohm u. Voß im Bau befindlichen Dampfers Baumwall" abgeholfen werden, welcher in kurzer Zeit zur Abliefe­rung gelangt.

Außerdem wird die Gesellschaft, um dem Güterandrang, sowie der vermehrten Anmeldung von Passagieren zu begegnen, anstatt wie bisher alle 4 Wochen nunmehr alle drei Wochen, einen Dampfer nach Adelaide, Melbourne und Sidney expediren, damit die Ablader stets mit Sicherheit auf Mitnahme der rechtzeitig angelieferten Güter rechnen können und wodurch den Passagieren öftere Reisegelegenheit gebot.n wird. Zur Durchführung dieses Beschlusses wird ein neuer Dampfer, welcher demnächst in Auftrag gegeben wird, alsbald in die neue Linie eingestellt werden. Diese so bald eintretende Vermehrung darf gewiß als ein Beweis für die Beliebtheit der neuen Hamburger Linie bei den Verladern sowohl als bei den Passagieren gelten.

Der Verkehr Deutschlands mit Australien kann durch diese Ausdehnung der Hamburger Linie nur Vortheile ziehen und alle Freunde des Fortschritts deutscher Handelsbeziehungen werden mit Freuden Kmntniß nehmen von dem Ernst, mit welchem die Ham­burger Gesellschaft bemüht ist, den Anforderungen des Verkehrs nach jeder Richtung zu entsprechen.

Jeder Versuch bringt dauernde Abnehmer des Hvllüud. Tabak-, 10 Pw- fco ft Mk nur bei B. Beffer in Seefe« a. Harz. [156

Art-zrrg «rrrs den Stanfcesamtsregiftern der Stadt ©iefcetu Aufgebote.

December: 6 Johannes Emrich, Taglöhner zu Gießen, mit Katharine Lott bierfelbft. 6 Karl Heinrich Christian Ktnkel, Bier­brauer zu Gießen, mit Therese Wilhelmine Petry zu Darmstadt-

Bessungen. 8. Georg Philipp Schmidt, Taglöhner dahier, mit Katharine Henriette Schermuly von Niedershausen. 8. Heinrich Deines, Taglöhner dahier, mit Katharine Günther Hierselbst. 9. Friedrich Emil Appel, Tapezier dahier, mit Emilie Henriette Philippine Simon Hierselbst. 9. Ludwig Klotz, Schlosser dahier, mit Katharine Metz von Biedenkopf. 9. Ludwig Loth, Kaufmann dahier, mit Margarethe Peter Hierselbst. 10. Anton Johannes Ilse, Thier­arzt zu Weisenberg, mit Johannette Dorothea Kreiling zu Gießen. 11. Wilhelm Andreas Schua, Kasernenwärter zu Gießen, mit Wil- belmine Stein zu Birlenbach. 12. Friedrich Johann Balthaser Linker, Etsendreher dahier, mit Caroline Leuning Hierselbst. 12. Heinrich Böcher, Dienstknecht dahier, mit Anna Elisabethe Fischer Hierselbst.

Ehefchlietzunge«.

December: 6. Paul Richard Klopfer, Pfarrverweser zu Groß- botwar, mit Emilie Diebold zu Darmstadt. 10 Heinrich Launspach, Dienstknecht dahier, mit Luise Marie Gehringer Hierselbst. 12. Daniel Müller, Taglöhner dahier, mit Elisabeth Schmidt Hierselbst.

Geborene.

December: 2. Dem Zinngießer Johs. Zufall eine Tochter. 3. Dem Schlosser Jacob Kröck eine Tochter. 4. Dem Kaufmann Georg Friedrich Jordan eine Tochter, Emilie Luise Marie. 5. Dem Schreinermeister Louiü Beil ein Sohn, Louis Heinrich. 6. Dem Bahnarbeiter Leonhard Gerbig ein Sohn, Otto. 7. Dem Tapezier Johannes Klinkerfuß eine Tochter. 7. Dem Feldwebel Ernst Julius Kurenbach ein Sohn, Erich. 7. Dem Schreiner Philipp Haun eine Tochter. 7. Dem Gastwireh Carl Josef Schütz eine Tochter. 10. Dem Schriftsetzer Otto Ettel eine Tochter.

Gestorbene.

December: 5. Konrad Niedenthal, 57 Jahre alt, Kutscher zu Offenbach a. M. 6. Elisabeth Sckmtdt, geb. Röder, 28 Jahre alt, Ehefrau von Taglöhner Wilhelm Schmidt XIII. dahier. 6. Marie Henkel, 40 Jahre alt, Ehefrau von Jacob Henkel zu Lauter. 8. Marie Elise Schmidt, 1 Jahr alt, Tochter von Taglöhner Johann Georg Schmidt dahier. 8. Friedrich Scherer, 10 Monate alt, Sohn von Straßenkehrer Ludwig Scherer dahier. 7. Georg Debus, 51 Jahre alt, Färber dahier. 9. Karl Wilhelm Heinrich Gerhard, 8 Monate alt, Sohn von Gärtner Wilhelm Gerhard dahier. 10. Julius Schäfer, 39 Jahre alt, Revisor bei der Oberhessischen Eisenbahn dahier. 11. Wilhelm Schmidt, 4 Jahre alt, Sohn von Ackerer Johs. Schmidt, Weidenhausen. 11. Wilhelm Krämer, 55 Jahre alt, Eom- misfionär dahier.

ArsOMg aus den rLivchenbüchevn

><t Stadt Gietzen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Den 6. December. Paul Rtchard Klopfer, Pfarrverweser zu Rohr, und Emilie Diebold, Tochter des verstorbenen Lcderfabrtkantm Georg Heinrich Ludwig Diebold in Darmstadt.

Denselben Johann August Martin Schneider, Spengler- meister in Gießen, und Marie Möser, Tochter des verstorbenen Jnstitutsdieners Johann Heinrich Möser in Gießen.

Den 7. December. Johann Heinrich Wilhelm Förster, Bier­brauer zu Gießen, und Anna Trenker, Tochter des verstorbene» Ackermanns Daniel Trenker zu Endbacherhütte.

Den 10. December. Heinrich Launspach, Dienstknecht in Gießen,, und Luise Marie Gehringer, Tochter deS verstorbenen TaglöhnerS Heinrich Gehringer in Beltershain.

Getaufte.

Den 11. December. Dem Gastwtrth Johann Seibel ein Sohn, Hugo Anton, geboren den 21 October.

Beerdigte.

Den 8. December. Elisabeth Schmidt, geb. Röder, Ehefrau des GasarbeiterS Wilhelm Schmidt, alt 28 Jahre, gestorben den 6. December.

Den 10. December. Georg Debus, Färber, alt 51 Jahre, ge­storben den 8. December.

Den 12 December. Julius Schäfer, Revisor an der Ober- hessischen Eisenbahn, alt 39 Jahre, gestorben den 10. December.

welche in der am Nachmittag erscheinenden Nummer des

3MB*Gießener Anzeigers" Aufnahme finden.

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Bekanntmachung.

Der Boranfcblaq der Gemeinde Leihgestern für 1891/92 liegt vom 14. dieses Monat» an acht Tage auf dem Bürgermeisterei-Bureau zur Elnsicht offen.

Leihgestern, den 12. December 1890.

Großh. Bürgermeisterei Leihgestern.

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