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30 Psg. für jede Arbeits- Eeben.
iür die Versicherten ist es,, ihr Versicherüngsverhältch jede Woche der Arbeitslosig- eine Doppelmarke zum Preise e selbst einkleben. Dasselbe e durch Selbständigwerden x. usscheiden und die erworbenen Auch diese müssen, wem sie e gelangen wollen, Zusatz« ittungskarte selbst emkleben- eitsverhältnisses Seitens der ebung einer 20 Psg.-Marke
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)cr Renten.
in den Genuß einer Rente i zu thun, als seinen Anspruch igSfarte, fotvie bet sonstigen enenben fleiveiäftürfe bei bet uteren Verwaltungsbehörde rat, Polizeibehörde re.) an- dann von der zuständigen anlaßt. Beansprucht der er auch sernerhin Beitrage r Arbeitsunsahigkeit hört die nn an die Stelle der Alms-
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Men, 13. October.
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Station. Die Delegirten reisen, einer ergangenen Weisung zufolge, durchweg in vierter Wagenklasse.
— Verhaftet wurden gestern Abend zwei hier in Arbeit stehende Burschen (ein Schreiner und ein Schlosser) aus BücheS, welche eine Ruhepause bei der Tanzmusik in einer Wirthschast an der Marburgerstraße dazu benutzten', in der Nähe eine Anzahl junger Bäumchen umzubrechen. Von im Tanzlocale verkehrenden Soldaten wurde die Polizei aus den Baumfrevel aufmerksam gemacht.
— In voriger Woche wurde ein unterhalb der unteren Mühle in der Lahn befindlicher Fischkasten erbrochen und seines lebenden Inhaltes beraubt. Mehrere noch schulpflichtige Jungen wurden gestern als die Fischdiebe ermittelt.
Bad-Nauheim, 11. October. In dem Garten der Frau Pfarrer Hüffel dahier steht ein Aepfelbäumchen dermalen zum zweitenmale in Blüthe.
Butzbach, 11. October. Bei der diesjährigen Cavallerie- Rekruteneinstellung, welche am 4. October erfolgte, wurden der hier garnisonirenden 3. Escadron des Leib-Dragoner- Regiments Nr. 24 46 und der 4. Escadron 42 Mann überwiesen. Ferner traten am 1. October zwei Einjährig-Freiwillige und ein Dreijährig-Freiwilliger hier ein. Von den am 1. October hier zur Entlassung gekommenen Einjährig- Freiwilligen wurden fünf zu Unteroffizieren befördert.
*** Büdingen, 12. October. Unsere großen hiesigen Aepfelweinproducenten sind lebhaft mit Herstellung des Aepfel- weins beschäftigt und sie wissen einen ausgezeichneten Stoff herzustellen, der weit nach Norddeutschland: Bremen, Hamburg, Berlin, Stettin u. a. O. zur Versendung kommt. Von vortrefflicher Qualität sind diejenigen Aepfel, welche im Monat October geerntet wurden, also vollkommen ausgereift sind. Man zahlt hier als Durchschnittspreise 61/2 bis 7 Mk. pro Doppelcenter Mostobst. — In Frankfurt ist dieser Tage plötzlich ein Preisrückschlag erfolgt, weil die Zufuhr aus der Wetterau und anderen Gegenden eine so enorme gewesen sei, daß die Wagen in langen, langen Reihen hintereinander standen und auf Abnehmer harrten. Es wurde aber nicht mehr bezahlt, wie in hiesiger Gegend. Das sind die „Patschen", vor denen Ihre Zeitung schon vor Wochen warnte, weil die Leute mit 9 Mk. nicht zufrieden waren und elf oder dreizehn Mark verlangten. Fein aussortirte Tafeläpfel aus Madäpseln, Borsdorfern, Goldparmänen u. dgl. werden dagegen höher bezahlt als je. — Die Kreisstraße nach Rinderbügen, welche zehn Wochen lang des Umbaues wegen gesperrt war, ist nun nahezu beendigt und kann wieder befahren werden. — In 14 Tagen findet der Ortenberger „kalte Markt", im Volksmund der „kahle Mäat", statt. Da in der Umgegend die Maul- und Klauenseuche sehr grassirt, so ist zu befürchten, daß der Viehmarkt, der die Leute hauptsächlich herbeizieht, beeinträchtigt werden wird.
Vermißtes»
*△ Mainz, 12. October. Von dem hiesigen Militärgerichte wurde am verflossenen Freitag der Pionier Lohaus aus Königsberg zu fünf Jahren Zuchthaus verurtheilt. Unter Mitnahme einer kleinen Summe Geldes, die er einem Unteroffiziere stahl, wurde Lohaus aus seiner Garnison Castcl
fahnenflüchtig und trieb sich mehrere Jahre, allerlei Betrügereien, Diebstähle, Unterschlagungen rc. rc. verübend, in Norddeutschland umher, bis er endlich abgefaßt und zu seiner Aburtheilung hierher transportirt wurde. Zu einer Reihe seiner Betrügereien benutzte Lohaus ein Schriftstück, das der Graf Waldersee ausgestellt hatte und in welchem dem Inhaber von dem Chef des Generalstabs die besten Zeugnisse über Verhalten und Befähigung als Hauslehrer bei dem Grafen ausgestellt wurden. Mit diesem vorzüglichen Zeugniß war es Lohaus ein Leichtes, sich zu seinen Gaunereien Eingang bei einer Reihe von Personen zu verschaffen, deren Vertrauen er nachher in schnöder Weise mißbrauchte. Die Untersuchung hat ergeben, daß das Schriftstück echt und von der Hand des Grafen Waldersee herrührte- dagegen war Lohaus nicht der- rechtmäßige Eigenthümer des Zeugnisses, sondern ist aus dem Wege des Diebstahls in dessen Besitz gelangt und hat zu dessen Beurkundung den Namen des Lehrers fälschlich angenommen.
* Frankfurt, 11. October. Das 19 Jahre alte Hausmädchen Johanna Kaiser aus Coburg, im Hause Friedberger Landstraße 17 in Diensten, machte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag seinem Leben freiwillig ein Ende. Es hatte sich zu diesem Zwecke für 20 Pf. Vitriol gekauft und getrunken. Nach großen Schmerzen trat erst nach 9 Uhr Vormittags der Tod der inzwischen ins Heiliggeist-Spital verbrachten Lebensmüden ein. Das Mädchen hat mit einem Postgehülfen ein Liebesverhältniß gehabt, das dieser in Folge übler Nachrede über die Verstorbene löste. Aus Verzweiflung hierüber schritt das Mädchen zum Selbstmord.
Landwirthschastliche Umschau.
A AuS Oberheffen, 10. October.
Die erste Dekade des Weinmonats October ist verstrichen. Sanct Gallus ist vor der Thüre, ein frostiger Hciliger, der Nebel, Schneegestöber, Sturm und Regen im Gefolge hat und von dem die Bauernregel sagt: „Auf Sanct Gall, bring Kraut und Rüben in Stall!" Mit diesen Arbeiten ist der Landwirth seit etlichen Wochen beschäftigt. Das Obst ist fast alle herunter gemacht zum Nachtheile der Qualität. Gestern klagte mir ein Bürgermeister über das unsinnig frühe Abmachen. „Schon Mitte September wollten die Leute an das Herunter- fchlagen; denken Sie sich diesen Unsinn. Bis heute haben wir das herrliche Wetter; wie könnte sich das Obst veredeln, wie würden die Tragästchen für das nächste Jahr geschont! Sehen Sie unter diesen Baum, da liegt die halbe nächstjährige Ernte. Es muß mit allen Kräften darauf hingewirkt werden, daß die Obsternte nicht zu frühe vorgenommm wird und es müssen Beschlüsse gefaßt werden, daß Strafen eintreten dürfen, wenn gegen die Bestimmungen des Gemeinde- rathes gehandelt wird". Der Mann hat vollkommen recht. Jeder Einsichtige sollte mitwirken, daß die Leute aufgeklärt werden.
Die Ausstellung der Wintersaaten hat begonnen. An manchen Plätzen ist sogar der Roggen bereils so groß, daß er sich im Winde bewegt. Zwar ist die Witterung etwas zu trocken und der vom 7. auf den 8. d. Mts. niedergegangene Regen hat nicht viel geholfen, für die übrigen Herbstarbeiten aber ist das trockene, sonnige Wetter ganz ausgezeichnet. Vor allem kommen die Kartoffel« und Dickwurzeln rein, klar und sauber in den Keller, was sehr werthvoll ist; nasse, schmutzige Knollen neigen leicht zum Kränkeln. Die Dickwurzel«, obererdige Kohlrabeu, gelbe und weitze Rüben haben einen sehr respectablen Umfang gewonnen, und Weißkraut- Häupter, Rothkraut, Wirsing, Blumenkohl und die übrigen Gemüse sind so stark, daß sie auseinanderspringen.
Das trockene Wetter eignet sich besonders für Beseitigung der Quecken, einem Unkraute, das sich bandwurmartig in die Aecker verläuft und nur mit großer Mühe und Sorgfalt zu bekämpfen ist. Auf Beseitigung der BlntlanS wurde schon früher hingewiesen.
Heute sollen die Landwirthe und Obstbaumzüchter noch auf einen anderen sehr wichtigen Gegenstand aufmerksam gemacht werden und zwar deshalb, weil die Ausstellung der Wintersaaten wegen der herrschenden Trockenheit sich etwas hinausschiebt, so daß also ein oder zwei geeignete Tage sich finden lassen werden. Es ist: das Anlegen von Kleberingen um die Obstbäume, damit diese vor den Zerstörungen des verderblichen Frostnachtspanners geschützt werden. In der Zeit vom October bis November, ja sogar noch im Decemver entschlüpfen die Frostnachtspanner ihrer Puppe. Die geflügelten Männchen schwärmen umher, die flügellosen Weibchen klettern an den Stämmen der Obstbäume empor, über die Aeste hinaus nach den äußersten Zweigen und Knospen und in diese legen sie ihre Eier ab. Die Eier überdauern die Winterkälte mit Leichtigkeit. Im Frühjahre kriechen aus den Eiern kleine Raupen und diese fangen sofort an zu fressen. Sie haben es sehr bequem, denn sie sitzen in den Blüthen und vernichten diese in Folge ihrer großen Gefräßigkeit sehr bald. Bis man im Frühjahre den Schaden merkt, ist es in der Regel schon zu spät, wie man in der Blüthezeit des Frühjahres 1888 merkte. Das Geschmeiß nahm so urplötzlich und in so gewaltiger Ueberzahl überhand, daß die angewandten Mittel aanz eindruckslos blieben- Hauptsache ist im vorliegenden Falle, daß die Ursache beseitigt wird, wenn man die Wirkung verhindern will, d. h. man mutz den Weibchen den Zutritt zu den Zweigen und Knospen verwehren, dann können sie ihre Eier nicht in jene für die Brut unentbehrlichen Futter- und Weideplätze legen und sie muß zu Grunde gehen. Legt man also um jeden Baum einen Klebering von Brumataleim, dann bleibt das Geschmeiß auf dem Leime bängen, muß hier elend creptren und mit dem Eterablegen in die Blüthen- und Fruchtknospen ist cs nichts. — Man darf mit der Arbeit des Kleberinglegens jedoch nicht zu lange warten, denn das Ausschlüpfen beginnt schon zur jetzigen Zeit. Viele Obstbaumzüchter warten damit, „bis die Arbeit gethan ist", d. h. bis alle Herbstarbetten erledigt sind, das ist etwa gegen Ende November. In einem solchen Falle kann es passiren, daß der Klebering ganz zwecklos ist, weil die Weibchen schon ihre Eier abgelegt haben.
Was eine Obsternte, insbesondere auch ein einzelner Baum werth ist, konnte man diesen Herbst wieder recht wohl taxtren lernen. Ein Bekannter erntete 10Va Malter Aepfel aus einem einzigen Baume und erhielt 8.50 Mk. pro Malter, das macht 89.25 Mk. von einem Baume und dabei war noch nicht einmal der höchste Preis erzielt und der Baum hing noch nicht so voll, wie in früheren Jahren. Wer ein zweite- Stockwerk auf seine Aecker bauen will, der pflanze Obstbäume, hege und pflege sie, er wird es nie bereuen.
Verkehr, tanb« rind Vsttrmirthschaft.
Grünberg, 11. October. (Frachtpreise). Weizen X 19.20, Korn X 16.70, Gerste X 15.—, Hafer X 13-50, Erbsen X 16.—, Linsen 26.—, Lein — —, Wicken —, Samen 24.60, Kartoffeln 5—-.
Marktpreise in Berlin, am 10. October, nach Ermittelungen des Königlichen Polizei-Präsidiums. Weizen per 100 kg guter von 19,40—18,80 Mk., mittlerer von 18,60—18,00 Mk., geringer von 17,80—17,30 Mk. Roggen per 100 kg guter von 17,60—17,40 Mk., mittlerer von 17,20—17,00 Mk., geringer von 16,90—16,70 Mk. Gerste per 100 kg gute von 20,50—18,30 Mk., mittlere von 17,50 bis 16,00 Mk., geringe von 15,80—14,60 Mk. Hafer per 100 kg guter von 15,40—14,80 Mk., mittlerer von 14,60—14,20 Mk., geringer von 14,00-13,60 Mk. Stroh, Richt- per 100 kg von 4,50—4,20 Mk. Heu per 100 kg von 6,40—3,50 Mk. Erbsen per 100 kg von 30,00 bis 22,00 Mk. Speisebohnen, weiße per 100 kg von 40,00—20,00 Mk., Linsen ver 100 kg von 56,00—26,00 Mk. Kartoffeln per 100 kg von 7,50—5,00 Mk. Rindfleisch von der Keule per 1 kg von 1,80 bis 1,20 Mk. Bauchfleisch per 1 kg von 1,40—1,00 Mk. Schweinefleisch per 1 kg von 1,80—1,20 Mk. Kalbfleisch per 1 kg von 1,80 bis 1,20 Mk. Hammelfleisch per 1 kg von 1,60—1,20 Mk. Butter j per 1 kg von 2,80—1,80 Mk. Eier per 60 Stück von 5,20—2,80 Mk.
Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde.
Bibelftunde heute Montag den 13. October, Abends8 Uhr in der Kleinkinderschule; Jakobusbrief Cap. 1, das christliche Verhalten in Anfechtungen. Pfarrer Dr. Naumann-
Vergebung von Drainage-Arbeiten u. Materiallieferungen zu Dorf-Gill.
Montag den 20. b* Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen in hiesigem Rathhaufe die bei Drainirung der Fluren VI, VII und VIII Gemarkung Dorf - Gill vorkommenden Arbeiten und Materiallieferungen
veranschlagt: Mark Pfg.
1) Fertigung von 14486 lsd. m Draingraben incl. des Röhrenlegens und Wiederzufüllens der Gräben . 2028 04
2) Lieferung der erforderlichen Drainröhren von 37 bis
137 mm Lichtweite mit circa 49200 Stück . . 1738 08
3) Anfuhr der Ziegelröhren mit ca. 1719 Gentner . 343 78
4) Lieferung der Mündungssteine von Haustein nebst Eifengitter............. 45 00
5) Lieferung der Nivellirpfähle....... 20 00.
an die Wenigstnehmenden in Äccord gegeben werden und sind Lusttragende hierzu eingeladen.
Dors-Gill, am 13. October 1890.
Der Vorstand der Waffergenoffenschast Dorf-Gill.
Kuhl, Bürgermeister. 8515
Bekanntmachung. 8444] Für die Grobherzoglichen neuen Klincken sollen pro 1. November 1890 bis 31. März 1891 auf dem Submissionswege vergeben werden: 1) Die Lieferung von:
Backwaaren, Fleischwaaren, Specereiwaaren, Milch, Butter und Eier, Bier, Eis, Schreibmaterialien, circa 12 Centner Aepfel, „ 400 , Kartoffeln,
„ 4 Ctr. untererd. Kohlraben, „ 1 obererd. , „ 6 , Zwiebeln, n i „ rothe Rüben, , 2 „ weiße „ » 3 „ gelbe y „ 1 „ Meerrettrg, , 300 Stück Weißkraut, „ 80 „ Rothkraut,
, 250 „ Wirsing,
circa 150 Stück Lauch.
„ 200 „ Sellerie,
„ 10 Centner Kornstroh;
2) das Reinigen der Wäsche für Beamten und Dienstpersonal;
3) das Reinigen des Heerdes und der Oefen;
4) die Abgabe von Knochen, Gespül, leeren Oxhostsäffern und Mineral- wafferflaschen.
Die Bedingungen können auf dem Verwaltungsbureau des akademischen Hospitals an den Wochentagen Nachmittags von 3 bis 5 Uhr eingesehen werden.
Offerten, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, sind bis zum 13. Oktober 1890, Vormittags 12 Uhr, aus dem erwähnten Bureau abzugeben.
Gießen, den 10. October 1890. Großherzogliche Direction der neuen Kliniken.
7752] lleberzählige |oon
ca. 600 Liter Inhalt verkaufen
Gebrüder Itattt in Gießer.
intmlmntcl
kauft man billigst im Ausverkauf | Selters weg 57.
Arbeitsversteigerung.
Montag den 20. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, soll in dem Wirch - schastslocale der Johannes Müller IV. Wittwe zu Kirch-Göns die zur Er, Neuerung eines Kanals in der Ortsdurchfahrt zu Kirch-Göns zu 386 JL 20 veranschlagte Maurer- und Chaussirarbeit wenigstnehmend versteigert werden.
Gießen, den 11. October 1890.
Großh. Kreisbauamt Gießen.
I. V.: 8530
Frenay, Großh. Baumeister.
Okffentli-e Kekanuimchung.
In dem Concursverfahren über das Vermögen des Schuhmachers Friedrich Vogel von Wieseck ist in Folge eines von dem Gemeinschuldner gemachten Vorschlags zu einem Zwangsvergleiche Vergleichstermin auf
Donnerstag den 20 Novbr- 1890,
Nachmittags 3 Uhr, vor dem Großherzogl. Amtsgerichte Hierselbst anberaumt.
Gießen, den 7. October 1890.
Der Gerichtsschreiber
de- Großherzoglichen Amtsgericht».
I. V.: Bauer. 8511
Donnerstag, 16. Drtober,
Nachmittags 2 Uhr, werden versteigert im hiesigen Pfandlocal iSeltersweg), ein Küchenschrank mit Aufsatz, zwei große eine Standuhr.
Gulda«, KreiSbote.
Versteigerung von Schuhwaaren Mittwoch den 15. Klober,
Nachmittags 2 Uhr, werden im „Adler" dahier — Marktplatz — gegen Baarzahlung eine große Parthie Schaftenstiefel, Arbeiterschuhe, Knabensibnürschuhe und Herrenzug» stiefel ferner noch zwei Küchenschränke mit Glasaussatz und eine Ladentheke versteigert.
Die Versteigerung findet bestimmt statt.
Geißler,
8516 Gerichtsvollzieher zu Gießen.
Montag den 24. November,
Nachmittags 2'/r Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Hermann Werner Eheleuten in Gießen gehörigen Grundstücke: Flur 27 Nr. 77^00 — 88 Meter Grabgarten am kleinen Steinweg, zieht theils über die Wieseck, Flur 27 Nr. lG3a87/100 _ 90 Meter Grab- garten in der Stcffansmark öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 13 October 1890.
Großh. Ortsgericht Gießen.
I. A.: Bogt. 8518
Loose
Friedberg (Pferdemarkt) k , 150
Grünberg (Turnhalle) & „ 1.— Frankfurt a/M. ^Kunstgew.) fc.xl — bei [8003] Heinrich Wallach.
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Nutzkohlen,
erste Sorte, in Ladungen und kleineren
Quantttäten, empfiehlt
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8peise-Aartosseln.
Eine vorzügliche Magnum bonuni zu verkaufen bei
Friedrich Textor,
8131 Hardt.
_ 8227 250 Klafter Garte« auf der
Hohl mit 33 Obstbäumen ist zu verpachten.
Näheres Westanlage 21.
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A. Fangmann, Bahnhofstraße 29.
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Hoddes
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