Ausgabe 
13.4.1890 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

umsteht das Schloß und jubelt dem Kaiser zu, welcher öfters am Fenster erscheint.

Wiesbaden, 11. April. Der Kaiser stattete Mittags P/j Uhr der Kaiserin von Oesterreich einen Besuch in der Villa Langenbeck ab.

Wien, 11. April. Die Wiener und Pester Zeitungen begrüßen den Besuch Kaiser Wilhelms bei der Kaiserin Elisabeth in Wiesbaden aus das Sympathischste und er­sehen darin einen neuen Beweis für die überaus freund­schaftlichen Beziehungen zwischen beiden Höfen.

Wien, 11. April. DemFremdenblatt" zufolge ist die Vermählung der Erzherzogin Marie Valerie mit ' Erzherzog Franz Salvator vorläufig aus den 28. Juli in Aussicht genvmmen. Die Trauung soll in Ischl stattfinden.

Paris, 11. April. DerFigaro" glaubt, infolge der letzten Stürme in Südfrankreich und der damit verbundenen Verheerungen werde die für Dienstag festgesetzt gewesene Abreise Carno t s nach Marseille einen oder zwei Tage auf- geschobcn.

Monaco, 11. April. Der König und die Königin von Sachsen und der Kronprinz von Schweden wohnten gestern im Palais dem Dejeuner bei.

London, 11. April. Auf der irischen Besitzung Coolroc unweit Newroß wurde heute auf den Gerichtsvollzieher und die ihn begleitende kleine Polizeimacht, welche einen Pächter exmittiren wollten, mit Steinen geworfen und die Häuser verbarrikadirt. Die große Menge verfolgte die sich zurückziehenden Beamten und nahm denselben die Gewehre ab. Mehrere Beamte wurden verwundet.

Kopenhagen, 11. April. Der Staatsrath ermächtigte den Kriegsminister, in Uebereinstimmung mit dem provtsori- schen Finanzgesetz im lausenden Etatsjahre 3*/2 Mill. Kronen zur Befestigung Kopenhagens von der Seeseite zu verwenden. Es sind hierfür insgesammt 9 Millionen Kronen veranschlagt. Das Werk soll in 3 Jahren vollendet sein.

Im Befinden des Prinzen Johann ist in den letzten Tagen eine Besserung eingetreten.

Rom, 11. April. Wie verlautet, beabsichtigt der Papst nn die Nuntiaturen und Episcopate ein Circular zu richten, in dem die Ansicht ausgesprochen werden soll, daß das künf­tige Conclave in Rom stattfinde. Das Circular sagt ferner, der Papst dürfe Rom nicht verlassen, um nicht das Anrecht des Papstthums auf Rom und dessen Gebiet zu unterbrechen.

Valencia, 10. April. Als der Carlistenführer Marquis Earvalho auf dem Bahnhof eintraf, fand von einer nach Tausenden zählenden Menschenmenge eine feindselige Kundgebung statt. Die Menge zerschlug die Fenster und versuchte das Bahnhofsgebäude in Brand zu stecken, was die Bürgergarde vereitelte. Schließlich wurde Cavallerie requi- rirt, welche die Volksmenge angriff und mehrere Personen verwundete. Weitere feindselige Kundgebungen erfolgten vor dem Karlistenclub, wo etwa 2000 Personen augesammelt waren. Die Menge drang in das Gebäude ein, steckte die Möbel in Brand und suchte das Löschen durch die Feuer­wehr zu verhindern. Eine andere Gruppe zertrümmerte und verbrannte die im Clubhofe stehenden Wagen. Es wurde auch versucht, die Kirche in Brand zu stecken, doch wurde dies durch die Truppen verhindert. Der Pöbel errichtete Barrikaden, ein Militär hat den Oberbefehl in der Stadt übernommen, die ganze Garnison ist unter Waffen.

Valencia, 11. April. Der letzte Theil der Nacht war ruhig. Die meisten Truppen sind in ihre Kasernen zurück- gekehrt. Soldaten bewachen noch den Carlistenclub und die Jesuitenkirche, welche arg beschädigt ist. Dem Marquis Cerralbo und feinen Anhängern gelang es, das Hotel im Lause des Abends zu verlassen und sich zu Freunden zu begeben.

Batum, 11. April. Der Kronprinz von Italien kam Nachmittags 3 Uhr hier auf dem türkischen Dampfer Sultanine" an und wurde von den russischen Behörden em­pfangen. Morgen reist er nach Kutais weiter.

Mozambique, 11. April. Nach einer Meldung des Bureau Reuter" sanden in allen Provinzbezirken zahlreiche Pro test Meetings gegen das Vorgehen der britischen Regierung in den jüngsten Streitfragen mit Por­tugal statt.

Der britische Consul Jo Hufton ist am 5. April aus Zanzibar zurückgekehrt.

Petersburg, 11. April. DerRegieruugsbote" veröffent licht ein (Kommunique, in dem ausgesührt wird, die Studi- renden der landwirthschaftlichen Akademie in Moskau hätten keinen Grund zur Unzufriedenheit gehabt. Nachdem freundschaftliche Ermahnungen fruchtlos geblieben wären, seien von der landwirthschaftlichen Akademie Moskau wegen Ruhestörungen 55 Studirende zeitweilig beurlaubt und 3 entlassen worden. Ferner seien von der Universität Peters­burg 20 Studirende beurlaubt, 2 entlassen, von dem Techno­logischen Institut zu Petersburg 23 beurlaubt, 2 entlassen, von der Forstschule zu Petersburg 13 beurlaubt, 2 entlassen, von der Thierarzneischule zu Charkow 15 beurlaubt, 2 ent­lassen worden.

Sydney, 11. April. (Meldung des Bureau Renter.) Der DampferLübeck" ist hier aus Samoaeingetrosfen. Derselbe verließ Samoa am 1. ds. und berichtet, daß alles ruhig war.

Cecales «nS provinzielle».

Gieße», 12. April.

Die schwankende Temperatur der letzten Tage hat wieder zahlreiche Erkältungen im Gefolge gehabt. Für Alle, ^eICrtrx^rUn^Cn n^t wetterfest sind, ist jetzt eine gefähr-

Jahreszeit. Das warme, sonnige Wetter einzelner Tage erweckt in uns Frühlingsgefühle, die auch in der Kleidung Zum Ausdruck kommen. Tritt nun plötzlich kühleres Wetter ein, so trifft dies uns unbefchützt. Der Uebergang von der

schweren warmen Winterkleidung zum leichten Frühlingscostüm ist auch meist ein so schroffer, daß er sich saft immer rächt. Darum: für die Übergangszeit eine Uebergangskleidung. Besonders Lungenkranke müssen jetzt sehr vorsichtig sein, sonst bringt ihnen der Frühling, von dem sie Genesung er­hoffen, die schlimmsten Anfälle.

DerHessische Bauernverein" hatte im letzten Jahre einen Zuwachs von ca. 900 Mitgliedern, er zählt jetzt 3500 Mitglieder. Die meisten Vereinsneugründungen voll­zogen sich, lt.Mainz. Anz.", in der Provinz Oberhessen.

Friedberg. Am Dienstag den 15. April l. I. findet zu Frankfurt a. M. im Gasthaus zur Rosenau die Jahresver­sammlung der Evangelischen Conferenz für das Großherzogthum Hessen statt. In derselben wird Rechtsanwalt Curtman von Gießen über die Frage:In­wieweit soll der evangelische Geistliche bei Begräbnissen von Katholiken seine Mitwirkung eintreten lassen, wenn der katholische Geistliche die seinige versagt?" Referat und Thesen erstatten. Zu dieser Versammlung sind alle Mitglieder und Freunde derEvangelischen Conferenz", sowie alle für die genannte Frage sich Jnteressirenden freundlichst eingeladen.

Friedberg. Im Monat März haben 273 Durchreisende in der Herberge zur Heimath übernachtet, von welchen 163 Verpflegung auf Kosten der Kreiskasse erhalten haben. An Arbeitsverdienst hatte die Herberge von Privatpersonen eine Einnahme von 7 Mk.

Reichstagswahl am 10. April.

(Endergebniß.)

Lt. gestriger Zusammenstellung

Dove

7544

Pickenbaci

8391

Dors-Gill......

2

84

Eberstadt......

9

110

Ober-Lais......

47

49

Steinberg......

72

Unter-Seibertenrod . . .

1

66

Bellmuth......

26

Blofeld.......

2

42

Bobenhausen I.....

28

22

Usenborn......

62

26

Atzenhain......

3

25

7724

8887

Herr Pickenbach ist sonach mit einer Majorität von 1163 Stimmen gewählt worden. Ein Vergleich mit dem Ergebniß der Stichwahl vom 28. Februar ergibt, daß diesmal die antisemitischen Stimmen an Zahl um 368 zunahmen, wogegen die für Herrn Dove abgegebenen Stimmen, im Vergleich mit den auf Herrn Dr. Gutfleisch damals ver­einigten, sich um 1297 verminderten.

vermischte».

* Die Gemahlin des Schah. Wie der Politischen Corre- spondenz aus St. Petersburg gemeldet wird, hat die erste Gemahlin des Schah von Persien eine europäische Reise an­getreten. Sie begibt sich zunächst nach Wien, wo sie ärzt­lichen Rath einzuholen und eine Cur durchzumachen beabsichtigt. Der persische General-Consul in Tiflis ist der Gemahlin des Schah entgegengereist, um sie bis Wien zu begleiten.

* Ein hübsches Uuterhaltuugsspiel, dem man wohl eine weitere Verbreitung wünschen möchte, ist der japanesische Go bang. DerSchlierbacher Fabrikbote" empfiehlt dasselbe besonders den unverheiratheten Arbeitern.In den Spiel- waarenläden ist es zu theuren Preisen zu kaufen, aber man kann sich das dazu nöthige ebensogut, nur viel billiger, selbst überall beschaffen. Es gehört dazu ein Brett oder ein Papp­deckel von höchstens 40 (Zentimeter im Quadrat. Die ebene Fläche theilt man in lauter kleine Quadrate von ca. 2 (Zenti­meter (Seitenlange, indem man auf jeder Seite der Fläche 20 gleichmäßige Theilstriche anbringt und diese durch gerade, senkrechte und wagrechte Linien miteinander verbindet. Als­dann braucht man je 100 Knöpfe oder flache Marken von zweierlei Form oder Farbe, so daß sich dieselben leicht von einander unterscheiden lassen. Und dann kanns losgehen. Die beiden Spieler setzen sich, das Brett zwischen sich, jeder eine Anzahl seiner Marken in der Hand, einander gegenüber und setzen nun, abwechselnd je eine Marke in eines der kleinen Quadrate des Brettes. Die Marken bleiben bis zur Beendi­gung des Spieles stehen. Wer zuerst eine ununterbrochene Reihe von fünf seiner Marken, sei es in senkrechter oder wagerechter oder schräger (diagonaler) Richtung ausweisen kann, ohne daß ihm der Gegner Marken dazwischen gesetzt hat, hat das Spiel gewonnen. Das klingt sehr einfach und sieht auch sehr leicht aus. Erlernt ist das Spiel auch in 5 Minuten. Aber wenn jeder Spieler aufmerksam ist, so wird die Partie gar nicht'leicht gewonnen, bereitet einiges Kopfzerbrechen und gibt eine angenehme und anregende Unterhaltung, deren man nicht so bald müde wird. Noch unterhaltender ist dasselbe Spiel, wenn vier Personen daran theilnehmen.

Universität» - Nachrichten.

Die neue Universität zu Freiburg in der Schweiz wird derAllgemeinen Zeitung" zusolge Mitte dieses Monats eröffnet werden. Nach dem soeben herausgegebenen Verzetchniß der Vor­lesungen zu urthnlen, scheint die Freiburger Cantonalregierung bei Gründung und Ausgestaltung ihrer Hochschule mit großer Umsicht zu verfahren. Sie hat sich zunächst mit zwei Facultäten, der juristischen und philosophischen, begnügt, diese aber gut auSgestattet und ihnen einen entschieden wissenschaslttchen Character gegeben. Die philosophische Facultät beginnt einstweilen erst mit der philosophisch- historischen Abthetlung. Phllosophtsche Vorlesungen werden von drei Professoren gehalten; ferner finden sich in dem Programm drei Lehrstühle für Geschichte verzeichnet, sowie außerdem noch je ein Lehrstuhl für Kunstgeschichte und für lateinische Paläographie. Ueber vergleichende Sprachvtssenschaften und germanische Sprachen liest Prosesior Strettberg wöchentlich 7 Stunden. Die classische Philo­logie zählt zwei Professoren; jeder liest 6 Stunden wöchentlich, von denen zwei zu praktischen Uebungm bestimmt sind. Auch die

romanischen und slavischen Sprachen sind gründlich vertreten, sowie deutsche, französische und italienische Literaturgeschichte. Die Dor« lesungen finden meistens in deutscher Sprache statt, einige werden französisch gehalten. Drei Lehrstühle sind in Händen von Domi- nikanern, so z. B. die Socialwissenschaften.

Verkehr, Cattö» und Uolkrwirthschast

Darf ein Reisender auf der Eisenbahn al- Frei-ep-» Gegenstände mitführen, welche nicht sein eigen ftnb? Diese Frage beschäftigte dieser Tage die Strafkammer zu Münster. Ein Metzger aus Rheine hatte einem Reisenden einen Korb mit Fleisch übergeben, mit der Weisung, dasselbe aus einer nahen Station an eine bestimmte Person abzugeben. Dieser Fall muß nicht selten ge­wesen sein, denn nach Aussage des betreffenden Babndeamten war er von seiner Behörde angewiesen, ein Auge auf solche Manipulationen zu richten. Fraglicher Korb wurde also von ihm angehalten und der angebliche Absender wegen versuchten Betrugs resp. Schädigung des Eisenbahnfiscus progressirt. Das Schöffengericht erkannte aber auf Freisprechung, weil im Eisenbahn-Betriebsreglement nicht gesagt ist, daß die Sachen, welche ein Reisender alS Passagiergut bis m einem gewissen Gewichtssätze mitnehmen kann, auch sein Eigenthuin sein müssen.

Die Königlichen Eisenbahn-Directionen haben neuerdings Salonwagen znm arankentransporl eingerichtet und mit Betten und allem wnst Röthigen ausgeftauet. Solche Wagen sind vor­handen in Altona, Köln, Erfurt, Wiesbaden, Hannover und Berlin (Stettiner Bahnhof). Die Wagen werden auf vorherige Bestellung auch auf jeder anderen preußischen Staatsbahnstation den Reisenden zur Verfügung gestellt. Für die Benutzung eines solchen Wagens sind 12 Fahrkarten 1. Klasse zu lösen.

Siegelt, 12. April. (Marktbericht). Auf dem heutige, Wochenmartt kostete: Butter pr. Pfd. x. 1,101,15, Hühnereier 1 St. 5-6, 2 St. H, Enteneier 1 St. 5-6 H, 2 St. - A Gänseeier 911 4, Käse pr. St. 58H, Käsematte pr. St. 8 a Erbsen pr. Liter 18 H, Linsen vr. Liter 30 L>, Tauben pr. Paar v* 60,01,00, Hühner pr. Stück .* 1,502 00, Hahnen pr. Et. X 1,60-2,00, Enten pr. Stück JL 2,002,30, Gänse pr. W. 50-60 A. Ochsenfleisch pr. Pfd. 66-72 Kuh- und Rindfleisch 5660 H, Schweinefleisch 6070 H, Hammelfleisch 5668 X Kalb­fleisch 52-60 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo X 4,00-4,50, Weißkraut pr. St. 68 Zwiebeln per Cerstner 12,0000,00, Milch per Liter 12-18

Milde, wohlschmeckend und seit zehn Jahren bewährt ist dn

Hollünd. Tabak von B. Becker in Seeferr a. Harz, 10 Psd. co. 8 JL 156

Arrszrtg au» den Standesaint-registern der Stadt Vietze«.

Aufgebote.

April: 11. Ludwig Thomas August Earl Hermann Kramer, Friseur dahier, mit Maria Margaretha Fröhlich von Winterhausen, wohnhaft dahier.

vhefchlietzrmgen.

April: 5. Johann Änacker, Tapezier dahier, mit Emilie Och hterseldst. 8. Jacob Karl Ulrich, PfarrVerwalter zu Beedenkirchen, mit Bertha Stock Hierselbst. 9. Johannes Hartmann Schmitt von Seigertshausen, Handelsmann dahier, mit Katharine Hohl von Rieder-Ohmen, wohnhaft dahier. 9. Wilhelm Gölz, Colporteur dahui, mit Maria Berg von Wölfersheim. 10. Ernst Hermann Köhler von Leipzig, Kaufmann dahier, mit Dorothea Kinkel hierselbst. 11. Ludwig Scheld, Schuhmacher dahier, mit Katharine Hardt von hier.

Geborene»

März: 29. Dem Steinhauer Heinrich Lerch ein Sohn, August. 31. Dem Vicefeldwebel Friedrich Roth eine Tochter, Sophie Katharine Magdalene. 31. Dem Taglöhner Ludwig Rosenbaum ein Sohn, Johann Wilhelm Friedrich. 31. Dem Kaufmann Adolf Geisse rin Sohn. AprU: 1. Dem Taglöhner Ludwig Karl Wöll eine Tochter, Marie. 3. De« Wirth Heinrich Schäfer ein Sohn, Heinrich Ölt» Johann. 7. Dem Heizer Philipp Wißner ein Sohn, Karl Johann. 8. Dem Bauunternehmer Georg Koch ein Sohn, Georg.

Gestorbene.

AprU: 5. Theodor Eugen Ernst Heilmann, 4 Woche» all, Sohn von Jnstitutsdiener Heinrich Heilmanu dahier. 7. Adolf Schardt, 15 Jahre alt, Sohn von Taglöhner Georg Schardt Wittwe dahier. 7. Georg Karl Schmoll, 14 Tage alt, Sohn von Cigarren- fabrikant Georg Schmall dahier. 8. Friedrich Bender, 75 Jahre all, Rentner dahier. 9. Johann Joseph Krick, 16 Tage alt, Sohn von Dienstknecht Anton Krick dahrer. 9. Katharine Möbus, geb. Km 49 Jahre alt, Wittwe von Dienstmann Georg Adam MobuS dahi«> 11. Georg Koch, 3 Tage alt, Sohn von Bauunternehmer Georg Loch dahier. _____________

2ln»sug au» den Kircbcnbücbern der »USt

Evangelische Gemeinde.

Getronts»

Den 7. April. Ludwig Beimborn, Fabrikarbeiter, und M Marie Engelhardt, Tochter des verstorbenen Ackersmanns Johanns Engelhardt aus Alten-Buseck.

Denselben. Johann Anacker, Tapezier, und Emilie Orih- Tochter des verstorbenen Buchbinders Kart Orth zu Gießen.

Den 8. April. Jakob Karl Ulrich, Pfarrverwalter zu Beedes kirchen, und Bertha Stock, Tochter des Kaufmanns August Sioa von Hanau. .

Den 10. April. Ernst Hermann Köhler, Kaufmann, mir Dorothea Kinkel, Tochter des LocomotivführerS Louis Kinkel J« Gießen.

Den 11. April. Ludwig Scheld, Schuhmacher, und Katharine Hardt, Tochter des Flurschützen Karl Harvt zu Gießen.

Getamfte.

Den 6. April. Dem Schneider Jakob Müller ein Sohn, M geboren den 20. December 1889.

Denselben. Dem Taglöhner Heinrich Brück ein Sohn, HeM°>' geboren den 30. Januar.

Denselben. Dem Lackirer Justus Vogel ein Sohn, Im"* Ludwig Wilhelm, geboren den 10. Februar.

Denselben. Dem Kalkbrenner Karl Haas ein Sohn, Peter Karl, geboren den 16. Februar. ~

Denselben. Dem Schlosser Wilhelm Kettner eine Toch» - Auguste, geboren den 7. Januar. .n,

Denselben. Dem Schuhmacher Christian Jost Schmidt em Tochter, Anna, geboren den 26. Februar. ..

Denselben. Dem Musiker Johannes Schneider eine Tocv > Anna Elisabeth, geboren den 14. Februar. .. r

Denselben. Dem Fuhrmann Christian Bepperling eine ' Lina Luise, geboren den 21. Februar. At.r

Denselben. Dem Schuhmacher Heinrich Schaub eine Elise, geboren den 15. März.

Denselben. Dem Friseur Heinrich Tichy eine Tochter, Hermine, geboren den 15. März. aundÄ

Denselben. Dem Bahnarbeiter Albert Rau ein Sohn, V£tn Johann, geboren den 31. Januar.

Denselben. Ein unehelicher Sohn, Hermann Karl, geboren 16. Februar. . , ^s.ani

Den T. April. Dem Kutscher Christian Burk ein Sohn, Friedrich, geboren den 12. März.

Denselben. Dem Feldwebel Johannes Henkel ein Sohn, v LouiS Karl August, geboren den 27. Februar.

rensclb^ bo

xMl-k-L D

Täm*

fcr» ül«'lye6 1

* Denselben- *

-

12.

Kmkm

Unter)* In ffrankenba aüib hat dazu not ca.

h n 4

Lieferau «Sauherr» bi z»ar fravco

Kalk« und Fracht besondns Backsteine oder 3 lioäre, und wolle:

Die Aussii! karr der ftäv Milchen Submtssto: Dampfniederdruck bearbeitete PtM

Die Einten Donnerstag bei unterzeichneter Zeichnungen W-

Kietzen, '

3'270

Der- von Bi Die zur Herstes A:or dem Schulh! frorberten Arbeid Ävo»uerStag

Nachmit

Euf dem Gemeii irm Wege münd Arbeit werben ur u. Mauerai 2-teinhauerarbeite Äirferung und Au der chrnen P Voranschlag auf Grohh. 'Mcht offen.

Gießen, 12.

Der Kre

LU , Jh ) Umbau Bal

Derd

= g, (Maleria ^i'tTnnoarb<n8un6 ÄÖtntä6,oi £ ?,u!0en fa bthL^be.

Einsicht SUt<QU, ( ^eütn Qiifh >

<futu.Vä4