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vermrischtes.
* BolkSz8hl»»g 1890. Köln mit Bororten 282,537, Oldenburg 21,646 , Münster i. W. 48,613, Bremerhaven 17,249, Bruchsal 11,841, Baden-Baden 14,040, Lahr 10,800, Liegnitz 46,883, Schwerin 33,730, Rostock 44,388, Chemnitz 138,855, Erfurt 72,414, Gotha 29,056, Meiningen 12,140, Sonneberg 11,376, Hameln 13,800, Görlitz 61,097, Flensburg 36,769, Schweinfurt 12,438, Bamberg 35,110, Ulm 36,210, Heilbronn 30,226, Constanz 16,226, Eberstadt in Hessen 4629, Zwingenberg 1545, Höchst i. O. 1802, Erbach 2788, Groß-Zimmern 3086, Babenhausen 2492, Auerbach a. d. B. 1831, Biebrich 10,947.
* Worms, 9. December. Zur Erinnerung an den Tag von Chambord, der . heute am 9. December sich zum zwanzigsten Mate jährt, wurde vom hiesigen Bataillon an der Domdechaneikaserne, in deren Hof zwei der beim Sturm auf das Schloß Chambord erbeuteten französischen Geschütze stehen, eine gußeiserne Gedenktafel angebracht. Dieselbe trägt in weiß erhabenen Buchstaben aus rothem Felde folgende Inschrift: „Seine Majestät Kaiser Wilhelm I. hat dem zweiten Bataillon Großh. Hess. 4. Infanterie-Regiments diese zwei Geschütze, welche von der französischen Batterie, welche bei der durch das Bataillon ausgeführten Erstürmung des Schlosses Chambord am 9. December 1870 von der 8. Compagnie erobert wurden, als Ehrengeschenk zu überweisen geruht. Zweites Bataillon 4. Großh. Hess. Jnf.-Regiments (Prinz Carl) Nr. 118."
* Eine recht angenehme Ueberraschung steht den Beamten der preußischen Staatsbahnen für das kommende Weihnachtsfest bevor. Laut ministerieller Verfügung sollen die Weihnachtsremunerationen für sämmtliche Beamte, für Ober- sowohl als auch für Unterbeamte, in diesem Jahre bedeutend höher bemessen werden, als in den Vorjahren. Seither betrugen dieselben von unten nach oben 20, 30, 40, 50 Mk. rc.
* Das Koch'schc Heilmittel wird jetzt kurzweg „Köchin" genannt. Herr Professor O. Rosenbach in Breslau hat diese Bezeichnung zuerst eingeführt.
* Magdeburg, 6. December. Vom hiesigen Schwurgericht wurde nach zweitägiger Verhandlung der frühere Schuhmacher, jetzige Arbeiter Joh. Gottl. Hoffmann aus Barschen, der am 30. August den 14jährigen Knaben Friedr. Neubauer zu Kolbitz ermordet und seiner wenigen Habseligkeiten (darunter 15 Pfg. baar) beraubt hatte, zum Tode verurtheilt. Der vielfach vorbestrafte Angeklagte leugnete seine That trotz erdrückender Beweise.
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£>cbiff»nad>rid?4ett.
Bremen, 8. December. sPer transatlantischen Telegraph) Der Schnelldampfer Saale, Eapt. H. Richter, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 26. November von Bremen und am 27. November von Southampton abgegangen war, ist gestern 3 Uhr Morgens wohlbehaltm tn Newyork angekommen.
Bremen, 9. December. sPer transallantischenTelegraph.) Der Schnelldampfer Ems, Capttan R. Sander, vom Norddertshen Lloyd in Bremen, welcher am 29. November von Bremen und am 30. November von Southampton abgegangen war, ist heute 3 Uhr Morgens wohlbehaltm in Newyork angekommen.
Verkehr, Land- uwö
Friedberg, 10 December. Buttermarkt. Butter kostete per Psd. Jü 1.05-1,20. Eier 1 St. 8 2 St. 16
Friedberg, 9.December. Fruchtpreise. Weizen Jü 19.00 bis 00.00, Korn M. 17.75-00.00, Gerste JL 17.00-00.00, Hafer JL 14.00-00 00. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo, gleich 200 Zollpfund.
Limburg, 10. December. Fruchtmarkt. Rother Weizen JL 16 90, weißer Weizen X 16.80, Korn JL 1315, Gerste JL 10.50, Hafer 7.20, Erbsen «4t Kartoffeln JL —.
Frankfurt, 10. December. Marktpreise. Heu pro 100 Ko. JL 4 60 -620, Stroh 4.40-460, Kartoffeln 4.50 bis 7.50, Butter per Psd. JL 1.15—1.30, Eier per St- 6—10 Roggenbrod 4 Pfd 45 X do- feines 48 H, gemischtes 6 Pfd. 86
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— Für Pferde sind die Preise in den letzten Wochen bedeutend in die Höhe gegangen. Als Ursache werden maffenhafte Ankäufe für das Reichsheer sowohl, als für ausländische Armeekörper bezeichnet, namentlich zur Einstellung bei der Artillerie.
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Gießen, den 11. December 1890.
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J. H. Fuhr.
Christbescheerung für arme Kinder
Der Unterzeichnete und seine Schulkinder haben auch in diesem Jahre wieder eine WeihrrachtSbescheerriUg (einundvierzigste) für arme Kinder veranstaltet, und wir freuen uns, hiermit öffentlich berichten zu können, daß die Gaben für unsere gute Sache auch in diesem, recht tl)euren Jahre eine beträchtliche Höhe erreicht haben. Viele edle Wohlthäterinnen und Wohlthäter haben uns sehr ansehnliche Beiträge zugehen laffen, und wir waren daher diesmal in der höchst erfreulichen Lage, 205 armen Kindern e'.ne Weihnachtsfreude bereiten zu können. Dies ist uns jedoch nur deshalb möglich gewesen, weil wir in diesem Jahre zum ersten Male die Zinsen der Curschmann-Stiftung, welche edle Menschen gegründet, mit verwendet haben.
Allen diesen wohlwollenden Geberinnen und Gebern sprechen wir hiermit für die überaus reichliche Unterstützung unfern herzlichsten Dank aus und laden dieselben zur Bescheerung, welche kommenden Sonntag, den 14. December, Nachmittags 4 Uhr, in unserem Schulhansc (Schillerstraße) stattfinden wird, freundlichst ein.
Die Gaben können jedoch schon an demselben Tage, von Nachmittags 2 Uhr an, in genanntem Locale in Augenschein genommen werden, und wir sind mit Vergnügen bereit, über deren Austheilung nähere Auskunft zu geben.
■cr-dUI, ä 3b bis d00 ji., wegen AuS- Jtrfanf z. Selbftkpr. u. dar. verkauft Kr. Seip, «ockenheim, Sch. Auss. 38.
Mag den 12. i>. Mts., Nachmittags 2 Uhr, in der früher Bramm'schen Hofraithe zu Gießen, sollen gegen Baarzahlung öffentlich versteigert werden:
1 Break, 1 Ptanino, 1 Billard, 1 Parthie Straußfedern, 2 Ladenschränke, 1 Cassa- schrank, 1 Weißzeugschrank, 1 Consol, 1 Sopha u s w
Versteigerung thetlweise bestimmt.
Gugel
Großherzogliche Bürgermeisterei Reinhardshain. ____ Hartmann.__
Flur I Nr. 320 — 75 Meter Hofraithe daselbll
öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen, 11. December 1890.
Großh. Ortsgericht Gießen
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Heinrich Hochstätter,
Schlotzgafse 19.
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A. Sommerfeld, Dresden.
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Einem verehrlichen Publikum von Gictzen und Umgegend hiermit die ergebene Mittheilung, daß ich meine Wohnung von der Marburgerstraße nach dem neuerbauten Haufe des Herrn Architecten Kakerbeck,
Renftadt Nr. 78, III. Stock, verlegt habe und halte mich auch ferner bei allen in mein Fach ein» schlagenden Arbeiten bestens empfohlen.
C. F. Schwarz Söhne
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Marktstratze und Wettergafse.
BsfamrtMachrmg.
Der Voranschlag der Gemeinde Nkeindardshain für 1891/92 liegt vom 15- bis 23. December l. I. zur Einsichtnahme und Entgegennahme etwaiger Einwendungen auf unserem Bureau offen.
Reinhardshain, den 11. December 1890.
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