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erhöhen.

Darmstadt 2, Worms und Gießen je 1), an Gehirnapoplexie 3 (Mainz 2, Darm'tadt 1), gewaltsamen Tod 3 Personen (in Darmstadt 2, Mainz 1).

Verkehr, «nd lyolfsu>iri^f*afL

Die North British and Mereantile Feuerversicherungs- Geicllschatt mit Domicll in Berlin erzielte nach dem erschienenen Rech- nung'-abschluß pro 1889 wiederum günstige Resultate. An. Prämien vereinnahmte die Gesellschaft in der Teuerbranche abzualich der Rückoer sichecuna JL 25,400,621.33, an Zinsen JL 1,864065.67. Als Kapitalreseroe sind zurückgefteüt worden JL 25,000.000' unbate PrLmienreseroe JL 8,466.873.75. - Auch das deutsch- Geschäft d.r G sell'chaft verlief in sehr befriedigender Weife. Die Pramierr- Gtnnahme in Deutschland erfuhr einen ZuwachS von «X

und beziffert sich auf JL 2,744,SV5 14 5030

zuschnell verschwanden.

Nidda, 10. Juni. Dem Vernehmen nach wird Sonntag den 22. Juni, Nachmittags, mit einer kirchlichen Feier der alte Friedhof geschlossen und der neue Friedhof eingeweiht werden.

Butzbach, 10. Juni. Ein von Frankfurt kommender, nach Gießen reisender Bewohner von Villingen gedachte am Freitag an seinen Reisekosten dadurch Ersparnisse zu erzielen, indem er nur ein Billet bis Friedberg löste, um alsdanu als blinder Passagier weiter zu reisen in der Hoffnung, daß dies vom Schaffner nicht bemerkt werde. Allein diese Hoff­nung wurde zu nichte gemacht. Das ungesetzliche Vorhaben wurde bemerkt und dem ohne Billet Reisenden wurde be­deutet, daß er wegen dieses Vergehens zur Anzeige gebracht werde. Um sich nun der Strafe zu entziehen, faßte der Mann den Entschluß, den Zug während der Fahrt zu verlassen. In der Nähe von Ostheim führte er sein Vorhaben aus, und sprang aus dem Zug, fiel aber dabei so unglücklich, daß er das eine Bein brach. Der so durch sein eigenes Verschulden Verunglückte wurde in das hiesige Hospital verbracht, woselbst er mehrere Wochen zu seiner Wiederherstellung verbleiben muß. Außer den Schmerzen und der längeren Arbeitsun­fähigkeit erwartet den Leichtfertigen auch noch die gesetzliche Strafe.

stellung der Präsenzliste ergab, daß folgende Städte vertreten sind: Kassel, Frankfurt, Wiesbaden, Coblenz, Mainz, Worms, Gießen, Marburg, Hanau/ Hersseld, Fritzlar, Offenbach, Rhodan, Wildungen und Wolshagen. Der Verbands Kassirer Herr Mohr - Frankfurt erstattete den Kassenbericht. Die Finanzlage des Bezirksverbandes ist befriedigend, am 1. Januar ds. I. war ein Kassebestand von über 400 Mk. vorhanden. Die Opferwilligkeit der Vorstandsmitglieder ver­dient besondere Anerkennung. Hierauf wurden die Statuten berathen und eine Reihe von Abänderungen beschlossen, was geraume Zeit in Anspruch nahm. Ein Antrag der Innung zu Hanau, welche vorgekommene Unregelmäßigkeiten bei Ver­ausgabung von Verbandsbüchern zum Gegenstände hatte, wurde abgelehnt und den Antragstellern anheimgegeben, die Sache direct dem Vorstande des Deutschen Fleischerverbandes zu unterbreiten. Ein Antrag der Innung zu Gießen, betr. das Einschreiben von Zeugnissen in die Verbandsbücher, wurde angenommen. Dabei wurde der Grundsatz ausgesprochen, daß es nicht zulässig ist, daß ein Pferdemetzger einem bei ihm beschäftigten Gehilfen das Arbeitszeuguiß in das Verbands­buch einschreibt. Derselbe soll gehalten sein, das Zeugniß in einem besonderen Schriftstücke auszufertigen. Nunmehr wurde zu den allgemeinen gewerblichen Angelegenheiten über­gegangen und das Krankenkassenwesen, Versicherungen, Genossen- schaftsschlächtereien re. einer eingehenden Besprechung unter­zogen. Die Debatte war recht lehrreich und interessant und brachte mancherlei Aufklärung. Der Antrag an den Ver­bandstag, betreffend den unter holländischem Namen ein- geführten amerikanischen Speck und Schmalz, sand allseitige Zustimmung der Versammlung und wurde um so lieber die Stellung des Antrags auf dem in Kürze stattfindenden all­gemeinen Verbandstage beschlossen, als auch der rheinisch­westfälische Bezirksverband einen solchen Antrag zu stellen beschlossen hat. Hieraus schritt man zu der statutenmäßigen Ergänzungswahl des Bezirksvorstandes. Es wurden dabei i die Herren Dietrich-Kassel, Pirr-Gießen, Hees-Wiesbaden, Jammin - Oberursel wiedergewählt und die Herren Wolff- Hersfeld , Mercklin - Fritzlar und Kramer - Coblenz neu­gewählt. Nachdem dann noch verschiedene Angelegenheiten des Bezirksverbandes zur Verhandlung gelangt waren, wurde die Versammlung um Uhr Abends geschlossen. Daran ' reihte sich gemeinschaftliches Festessen', gemüthliche Abend-

verinischtes.

* + Kassel, 10. Juni. Fleischerverbandslag für beide Hessen, Nassau und Waldeck. Der 5. Ver­bandsbezirkstag des Fleischer - Bezirksvereins- für Kurhessen, Nassau, Großherzogthum Hessen, Fürstenthum Waldeck und Regierungsbezirk Coblenz wird heute und morgen in unserer Stadt abgehalten. Die Verbandsverhandlungen begannen heute Nachmittag 2i/2 Uhr im Saale des Palais-Restaurant und nahmen daran 90100 Fleischer theil. Den Vorsitz führte Herr Marx-Franksurt. Namens der Kasseler Innung begrüßte Herr Stöhr die Erschienenen, worauf Herr Stadt­rath Nebelthau Namens der städtischen Behörden die Ver­sammlung in Kassel willkommen hieß und den Berathungen gedeihlichen Erfolg wünschte. Der Vorsitzende erstattete nun­mehr den Jahresbericht, woraus wir kurz hervorheben wollen, daß der Bezirksverein int abgelaufenen Jahre eine erfreuliche Entwickelung genommen hat und die Verbandsinteressen die regste Förderung erfahren haben. Die Zahl der Mitglieder der Verbandsinnungen ist auf über 800 gestiegen. Die Fest-

unglücklichen Kindes unter Theilnahme fast sämmtlicher Be­wohner Eichelsachsens statt.

Die Zahl der Todesfälle, ausschließlich der Lodt- geboreneu, betrug in der Woche vom 25. bis 31. Mai in Mainz mit Saftet 21, in Darmstadt 18, in Offenbach 6, in Worms 10 und in Gießen 5, zusammen 60, darunter 21 im ersten Lebensjahre. Die Todesursache anlangend, verstorben an Rachenbräune 3 (Mainz, Darmstadt und Gießen je 1), an Keuchhusten 1 (Worms), an Unterleibstyphus 1 iMainz), an Diarrhoe und Brechdurchfall 4 (Mainz, Darm­stadt, Offenbach und Worms je 1), an Wochenbettkrankheiten 1 (Mainz), an Lungenschwindsucht 6 (Darmstadt und Offen- 1 bad) je 2, Mainz und Gießen je 1), an entzünd!. Krank- \ heiten der Athmungsorgane, einschl. Influenza 9 (Mainz 5,

Saint Etienne. 10. Juni. Von den ca. 15 000 hier lebenden Bergleuten schloffen sich nur 5000 dem Strike an. Freilich ist ungewiß, ob nicht weitere folgen.

Lyon, 10. Juni. Um dem Ausstand der Gas­arbeiter zu begegnen^ sind Arbeiter von auswärts berufen. Einstweilen leisten die Arbeit in den Gaswerken die Stadt- wache und Soldaten.

London, 10. Juni. Im Oberhaus erklärte bei der Debatte über den Bericht der Sweating-System-Commission Ramsey, England habe allen Grund, mit den Ergebnissen der Berliner Confer en z zufrieden zu sein. Es sei befrie­digend, gefunden zu haben, daß England durch seine Fabrik- und Werkstätten - Gesetze in der Sorge wtt die Arbeiter der Führer der civilisirteu Welt gewesen sei. Wenn England versuchen würde, die Arbeitszeit für Männer, Frauen und Kinder nod) mehr zu beschränken, dürste es unbewußt den Handel von ten englischen Ufern treiben. Die Abstellung der frühzeitigen Ehen und bessere Erziehung seien ausreichende Mittel zur Hilfe gegen die sociale Noth. Durch andere heroische Mittel werde das Loos der Arbeiter nicht gebessert. Falls das Parlament durch Ausdehnung der bestehenden Gesetze eine solche Besserung wirklich herbeiführen könne, würden die Arbeiter Englands gewiß nicht lange darauf zu warten haben.

London, 10. Juni. Im Unterhause erklärte der Unterstaatssecretär des Aeußern, Sir I. Fergusson, die Re­gierung habe keine Informationen von irgendwelchen deutschen Expeditionen nöMich und im Hinterlande des Gebietes der südafrikanischen Gesellschaft. Die Verpflichtungen von 1886 und 1887, welche von den Deutschen geachtet wurden und werden, betreffen Gebiete, an welchen die britische und die deutsche ostafrikanische Gesellschaft interessirt sind- zwischen beiden Regierungen sei vereinbart worden, während der Unterhandlungen soweit möglich den status quo hinsichtlich der in Frage stehenden Gebiete aufrecht zu erhalten.

Tanger, 10. Juni. Der deutsche Gesandte ist hierher zurückgekehrt.

Washington, 10. Juni. Die Kammer gab die Silb er- vorlage an den Senat zurück, welcher dieselbe an seine Finanzcommission überwies.

Nachmittags beginnt, gebt eine Anzahl Freiübungen voraus, i Da mit dieser ' Turnfahrt nach Wölfersheim die 25jährige Jubelfeier des Turnvereins Wölfersheim verbunden ist, findet schon am Morgen um 10 Uhr eine Kampfrichtersitzung statt und um 2 Uhr Festzug. Es wird deshalb allen Turnern des Gaues Hessen, soweit dieselben über Gießen reisen, zu empfehlen sein, den Personenzug Morgens 6 Uhr 23 Min. ab GießenBad Nauheim zu benutzen, von da Fußtour nach Wölfersheim. Fahrpreisermäßigung steht in Aussicht.

Die erste Gesammtprobe der h i e s i g e n, beim Sänger- fest mitwirkenden Gesangvereine findet heute, Mittwoch, Abend 9 Uhr im Cafe Leib statt.

Friedberg, 9. Juni. Ihre Durchlaucht der Fürst und die Fürstin von Isenburg-Büdingen kamen nebst Prinzessin-Tochter heute Mittag 12^/z Uhr hier an, nahmen an der Großherzogl. Tafel Theil und reiften um 31 /2 Uhr wieder ab.

Seine Königliche Hoheit der Großherzog fuhren mit Ihren Großh. Hoheiten den Prinzessinnen gegen Abend nach der Kaisergrube bei dem Forsthaus Winterstein.

-b- Lich, 10. Juni. Unserem seitherigen Lehrer und Dirigenten desCäcilienvereins", Herrn Storck, welcher von hier nach Altenstadt versetzt wurde, brachten sämmtliche hie­sigen Vereine heute Abend eine mit glänzendem Fackelzug und Musikbegleitung verbundene Ovation dar. In ver­schiedenen Reden seitens des Gesang- und Turnvereins wurde die seitherige, vierjährige Thätigkeit des hier so allgemein be­liebten Mannes gebührend hervorgehoben. Herr Lehrer Storck dankte für diese ihm dargebrachten Anerkennungen in echten deutschen Worten und nahm mit den herzlichsten Wünschen, daß die hiesige Gemeinde und alle Vereine blühen und ge­deihen mögen, Abschied. Hierauf begab fick) die sehr große Versammlung in den Saal desHolländischen Hofes" zu einem gemüthlichen Beisammensein, wo die Stunden nur all­

rind provinzielles*

Gießen, 11. Juni.

Nach dem soeben uns zugegangenen Personal-Ver- zeichniß der Großh. Ludewigs-Umverfitat nehmen an den Vor­lesungen im Sommersemester 1890 617 Hörer Theil, darunter I 590 immatriculirte Studenten. Es widmen sich der Theo­logie 106, Rechtswissenschaft 96, Medicin 118, Thierheil­kunde 40, Zahnheilkunde 2, Cameralwiffenschaft 47, Forst­wissenschaft 27, Mathematik 18, classischen Philologie 39, neueren Philologie 16, Philosophie und Naturwissenschaften 18, Geschichte 6, Pharmacie 16, Chemie 34. Unter den Studi- renden befinden sich 456 Hessen (95 Gießener), 128 Reichs­deutsche, 3 aus außerdeutschen Staaten, 3 aus außereuropäi- I scheu Staaten. Im Wintersemester 1889/90 betrug die Zahl der immatricidirten Studenten 566, ihre Zahl hat sich somit I um 24 erhöht. Von den Studirenden besitzen 420 Gym­nasial-Maturität, 89 das Reisezeugniß einer Realschule 1. Ordn., 58 das Reisezeugniß für das betr. Fach, 26 wur- I den nach dem Ermessen des Rectors immatriculirt.

Knnstverein. Bereits Ende März sollte dahier der I Anfang mit einer dauernden Gemälde-Ausstellung gemacht I werden, es war dies jedoch nicht möglich, weil es an einem I geeigneten Ausstellungsraum mangelte. Nunmehr hat der I Knnstverein im alten Hofgerichtsgebäude zwei Zimmer Her­richten lassen, die zwar keineswegs den Ansprüchen eines Ausstellungsraumes genügen, aber mangels jeden anderen ent- I sprechenden Raumes vorerst benutzt werden müssen, will Gießen nicht vollständig auf Ausstellungen verzichten. Die erste Reihe der von Darmstadt an die übrigen größeren Städte des Großherzogthums versandten Bilder wird Ende l. M. dahier eintrcffen. Um indessen schon jetzt der kunstliebenden I Bevölkerung eine Ausstellung zu bieten, hat der Knnstverein ein Gießener Kind, den dermalen dahier weilenden Maler H. Dietz aus Düsseldorf, veranlaßt, einen Theil seiner Scizzen und Studien auszustellen. Diese führen uns meist nach der Natur, d. h. nach dem Leben gezeichnete und gemalte Por­träts vor. Manche sehen wir scizzenhaft hingeworsen, die Mehrzahl zeigt uns hingegen eingehende feinere Durchführung - alle lassen eine lebhafte characteristische Auffassung erkennen und uns einen interessanten Blick auf das Entstehen eines gemalten Bildnisses thun. Herr Dietz hatte die Freundlich­keit, auch eine größere Anzahl von Copien, die er nach Ge­mälden alter Meister, in der Mehrzahl der holländischen und vlamländischen Schule angehörend, in den Gallerien von Ant­werpen, Haag, Amsterdam, Oldenburg und Braunschweig an- gesertigt hat, zur Verfügung zu stellen. Eine Reihe dieser Copien sind mehr als Wanderskizzen aufzufassen, da sie flüch­tig hingeworfen, meist in sehr verkleinertem Maßstäbe, beim Durchwandern der Gallerien entstanden, und den Eindruck derjenigen bedeutenden Gemälde wiedergeben sollen, die den Künstler besonders angeregt hatten. Um der kleinen Aus­stellung, welche für Jedermann unentgeltlich geöffnet ist, etwas mehr Manigsaltigkcit zu geben, hat Herr Dietz auch _ einige Studien von Interieurs und Scizzen von landschaftlichen Motiven hergeliehen, die zum Theile aus der Umgebung Gießens stammen. Wir fügen noch an, daß, wie die Aus­stellung ja zeigt, Herr Dietz sich hauptsächlich bem Porträt- fach gewidmet hat, und werden demnächst einige Porträts aus hiesiger Stadt zur Ausstellung gelangen.

Turnerisches aus dem Gau Hessen. Zu dem nächsten Sonntag den 15. er. in Wölfersheim stattfindenden Volkswettturnen, welches diesmal die Hebungen Freihoch- und Freiweitsprung, Gewichtheben mit einer Hand (25 Kiso) und Wettlaufen umfaßt, haben sich bis jetzt weit über 100 Wettturner angemeldet. Dem Wettturnen, welches um 3 Uhr

-r Münzenberg, 10. April. Heute verunglückte dahier ein tüchtiger braver Bauersmann in seiner Scheuer. Während er mit Abladen von Futter auf seinem Wagen beschäftigt war, stürzte das schwere Balkengerüst in der Scheuer, welches keine Unterlage hatte, sondern nur mit einer Kette befestigt war, da der Stall nebenan repariert wurde und die Mauer tc gememschasrucyes OTits||cn, des Stalles, auf welchem sonst das Gerüst ruhte, abgebrochen Unterhaltung 2c.

«ar, herunter. Dasselbe traf den Mann so unglücklich, daß * 8. Juni. lD, Eitelkeit! Die hiesige Straf-

er schwere innere Verletzungen davon trug Der Arz war ^^r ^heilte eine Ehefrau, die, um ihrem ehemaligen

sogleich zur Stelle und ordnete das Nothlgste an. Yosfentllch tiqam gegenüber jünger zu erscheinen, die Jahreszahl wird der Unglückliche durch Gottes Hilse und der Hilfe des "9 9^ *u zwei Tagen Gesängniß.

Arztes jemer Familie erhalten bleiben. - Weißenfels, 1. Juni. (Kaiserliche Vermittlung.) Ein

* Eichelsachsen, 10. ^uni. Ein sehr bellagen^werther!aurerQC;cne tion Naumburg, der hier arbeitete, war eines Unglücks fall hat sich am 6. d. M. hier ereignet. Der Abends Hierselbst von Husaren, die ihn für eine andere Per- Müller Konrad Spruck ,n der >°g. Grundmuhle fuhr an ^en hatten, überfallen worden, und es war ihm da-

dicsem Tage mit seinem Geschirr nach Schotten Auf wieder- »n Auge ausgestochen worden. Die Husaren sind dafür holles Bitten eines ,einer Kinder, es doch auch einmal mit- gerichtlich bestraft worden, dem Beschädigten war es zunehmen, entschloß er sich, den Wunsch, desselben zu erfüllen. nid)'t möglich, von ihnen für seine Verletzung

W°r hatte aber ahnen können, daß gerade bei d,°ier Fahrt Entschädigung zu erhalten. Er wandte sich daher mit

das Kind sein junges Leben embußen sollle ? Uuf dem Heinu $;ttgcfud)e nn den Kaiser und dieser hat nunmehr be-

weg fuhr außer dem Vater^und Ieinem Kind noch em Mann ^hlen, if)m goo Mk. sofort und außerdem jährlich eine Rente von Wingershausen mit ^n der Nahe dieses Ortes scheute V 6Q 2Ät. auszuzahlen, ihm auch bei der gerichtlichen Vcr- plotzllch das Pferd und ging durch, wobei ein Stuck des Ansprüche belief) zu sein.

Wagens nach dem anderen herunterfiel. Der Mitpassagier 1 a a 1 r

aus Wingershausen sprang alsbald vom Wagen, ohne eine * Manches Mütterchen klagt darüber,datz il)re uebltnge Verletzung zu erhalten. Eine kurze Strecke weiter fand er so schnell Schuhe und Stiefel zerreißen. Hoffentlich wird cas

das vom Wagen gefallene Kind ohnmächtig auf der StraßeStiefelzeug" bald billiger. Der Engländer ^.landy m ton-

liegen und trug es sofort nach Wingershausen in die Woh- don, der sich schon längere Zeit mit der Her)tellung tu njt;

nung der Gemeinde-Hebamme. Als der Vater den Verlust lich en Leders zur Sohlen- und^Absatzfabrlkation^ be,chaf-

seines Kindes bemerkte, sprang er ebenfalls vom Wagen und tigt hat, hat nämlich auf die Fabrikation eincv neuen

vernahm, daß dasselbe gesunden sei. Leider war das Kind Leders ein Patent erhalten. Blandy schmi zl Guttapercha,

so unglücklich vom Wagen gefallen, daß es bald in den Armen Asphalt, Pech und Harz zusammen und rührt em Gemisch

des Vaters verstarb. Am Sonntag sand die Beerdigung des von Ghps und Schwefelantimon bei. Das ganze gießt er

dann in Formen und walzt es zu Platten aus. Durch Zusatz von Schwefel läßt fick) die Härte des Leders noch