wustalt.
T uc ?*' W dtt itattstnden.
Wann zu schmücken
‘II.
»er:
llll'MI
10246 ;i'louen 80 ®;0 , 'n. R l.T bflCll«(Äubo[pyf
Wctfiti,
Erstand.
® die Liebe und den lnd ihrer Wer und 1 u dergl , besonders ^scheerung für unsere
nicht herumgegeben, echt bald an eine der dein Amalie Banse Grünberger-raße 1), Seb^arbt(@arten» ie 21 j, grau Pfarrer MmaMabe 11), ioiufe Worlmann sind bereit, Gaben
oaarm lion.
iBurg 5" 'S« ♦
lauft* ♦
1890
Donnerstag den 11. December
«r. 289
Amts- «nd Anzeigeblatt fu$? den Tireis Gieren
chmtisöeikage: Gießener JamikienSkätier
Alle Annoncen-Burcaux deS In« und Auslandes nehm« Anzeigen für den „Gießener Anzeiger" entgegen.
Annahme von Anzeigen zu der Nachmittag- für deu folgenden Tag erscheinenden Nummer bi- Vorm. 10 Uhr.
Die Gießener D««rrienötLlter «erden dem Anzeiger L^chenttich dreimal beigelegt.
Der
Otrtzeser >«|eiget erscheint täglich, toit Ausnahme deS Montags.
könnte, ohne neuer Steuern zu bedürfen. Die Zuckerst,uer-Vorlage lehnen wir in der vorliegenden Form ab; wir wünschen einfach die Beseitigung der Materialsteüern und der Ausfuhrvergütung. Das ist auch der beste Vorschlag im Interesse der Zuckerfabtikanten; leider scheinen es diese Herren bereits als ihr gutes Recht zu betrachten, daß ihnen jährlich 30 Millionen Mark aus Kosten der Steuerzahler zugewendet werde. Heute vrrsammeln sich diese Zucker-Interessenten balo in Sachsen, bald in Berlin. Gefreut hal es mich, daß der Reichskanzler für diese Herren nicht zu sprechen war; wir sind für düse Herren auch nicht zu sprechen. - Was die Zolloerhandlungen anlangt, die gegenwärtig schweben, so haben dieselben nur den einen Wertb, wenn man nicht ängstlich Zugeständnisse und Gegenleistungen gegeneinander admißt, sondern vor allen Dingen die Interessen der einheimischen Cousument-n berücksichtigt. Je früher mit dem gegenwärtigen Zollsystem gebrochen wird, desto besser für die Interessen der Mehrheit aller Steuerzahler und für das Vaterland. (Bravo! links.)
Reichskanzler v. Caprivi: Auf die Ausführungen über die Colonialpolittk etnzugchm, habe ich wohl nicht nöthig, da dies aus dem Hause geschehen wird. Allein bezüglich seiner Andeutungen über den Abschluß von Handelsverträgen möchte ich bemerken, daß solche Aeußerungen — ich bin ihnen auch in der freisinnigen Presse begegnet — nicht geeignet sind, schwebende internationale Verhandlungen zu erleichtern (sehr richtig!) Was die Oeffnung der Grenzen betrifft, so liegt soeben aus Bautzen die Nachricht vor, daß bet einem Transport von 107 russischen Schweinen 30 krank waren (hört! hört!). Was das Alters- und Jnvalidcngefetz anbetrifft, so lasse ich mich auf eine Kritik nicht ein. Wäre es vom Hause und von der Regierung nicht für gut gehalten, so wäre es nrcht Gesetz. Die Schwierigkeiten für die Zukunft verhehlen wir uns nicht, aber ich halte cs für ein segensrerches Gesetz. Mehrforderungen für Mtlitär- zwecke stehen nicht in Aussicht.
Abg. Bebel (Soc.): Das Alters- und Jnoalidengcsch ist nur ein elfter Schritt auf dem Wege der socialen Reform. Sie werden zu wetteren Schritte gedrängt werden. Im Allgemeinen herrscht unter den Völkern die Tendenz der Versicherung. Kriegsgefahr ist, wie auch die preußische Thronrede versichert, nicht vorhanden. Die S:emrgrsetzgebung ist eine Klassengesetzgebung der schlimmsten Act, die den Armen aufgelegt wird zu Gunsten ter Reichen. Gegenüber den Lasten, die man den Armen aufgelegt hat, ist der Steuersatz von 3 Procent, den das neue Steuergesetz für Pr-ußen auf hohe Einkommen legt, eine neue Anstandsfteuer. Es ist erst neulich von allerhöchster Stelle zu meiner großen Freude die Ansicht ausgesprochen worden, daß die neueren Verhältnisse sich aus- gebaui haben auf der französischen Revolution; leider ist diese Entwicklung stehen geblieben und nicht weiter gediehen. Wir werden versuchen, in den Etat Verbesserungen hineinzubringen, müssen ihn aber, da er auf einer durchaus ungerechten Steuerbelastung beruht, im Ganzen ablehnen.
Hierauf vertagt sich das Halls.
Persönlich bemerkt der Äbg. Richter (dsr.), daß der Herr Reichskanzler, obwohl er von den bevorstehenden Angriffen durch die Presse unterrichtet war, doch nicht im Stande gewesen ist, die Angriffe einigermaßen zu widerlegen.
Nächste Sitzung Mittwoch 1 Uhr. — Fortsetzung der Etats- berathung.
Schluß 4 Uhr.
totale» wnö provinzielle» l Gießen, 10. December.
— Samstag, den 13. December d. I., Vormittags« 9 Uhr beginnend, findet im Regierungsgebäude zu Gießen eine öffentliche Sitzung des Pe»»in,ial.«nslchuffe» »er Pr»»i«i
vierteljähriger AöouuemeutspreiH l 2 Mark 20 Pfg. mtt Bringerlohn. Durch die Post bezog« 2 Mark 50 Pfg.
Nedaction, Expcdittvv und Druckerei:
Schntflraße Ar.D Fernsprecher 51.
Deutscher Reich.
Darmstadt, 7. December. Stempel für Anstell- ungs- :c. Decrete für Beamte. Das hessische Staatsbudget pro 1891—94 enthält außer anderem bereits Mit- getheilten eine Neuerung, welche besonders für die Beamten von Wichtigkeit ist: cs soll nämlich der Stempel für die Anstellungs-, die Zulage- und bie Pensions-Decrete der Beamten in Zukunft nicht mehr erhoben werden. Der Stempel betrug nicht weniger als 3 pCt. Nur die Beamten selbst fühlen und kennen die Bedeutung dieser Neuerung.
Darmstadt, 9. December. Die Errichtung einer besonderen E i s e n b a h n - A b t h e i l u n g im Großherzogl. Finanzministerium dürste in Verbindung mit der vor Kurzem erfolgten Ernennung des Herrn Präsidenten Weber, Exc., zum Finanzminister als ein Vorläufer für die Verstaatlichungs- ftage angesehen werden können. Dem Vernehmen nach steht demnächst die Ernennung zweier Secretariats-Assistenten für die neue Abteilung bevor und dürfte die Annahme nicht unwahrscheinlich fei», daß hierbei in erster Linie qualificirte Eifenbahnbeamte Berücksichtigung finden.
Berlin, 9. December. Die „Kreuz-Zeitung" erklärt die Meldung der Blätter, daß der Präsident des Oberkirchen- rathes, Hermes, sein Entlassungsgesuch eingereicht habe, für thätsächlich unrichtig.
Hamburg, 9. December. Dem „Hamburgischen Corre- spondenten" zufolge war die gestrige Notiz in Sachen des Cigarrenarbeiter-Strikes über das Interesse des Kaisers an dem Strtke und die Reise des Vorsitzenden des Fabrikanteu-Vereins nach Berlin insofern nicht ganz zutreffend, als der Vorsitzende nicht zum Vortrag befohlen worden ist, sondern Informationen durch die Behörden eingezogen werden.
Hamburg, 9. December. Dem „Hamburgischen Cvrre- spondent" zufolge ist Johannes Orths Schiff „Margaret" von der Hamburger Bark „Maria Mercedes" zuletzt am 31. Juli mit sechs anderen Schiffen vor den Ausläufern des Gebirges auf Cap Horn während eines furchtbaren Orkans und bei 15 Kältegraden gesehen worden.
Luxemburg, 9. December. Der Wortlaut des von dem Großherzog in der heutigen Kammersitzung zu leistenden Eides lautet : „Ich schwöre, die Verfassung und die Gesetze des Großherzogthums Luxemburg beobachten, die Unabhängigkeit der Nation und die Unantastbarkeit des Gebietes aufrechterhalten zu wollen, ebenso die öffentliche und persönliche Freiheit und Rechte aller und jedes meiner Unterthanen- ferner auf die Aufrechterhaltung und Vermehrung des Wohles von Staat und Bürger, wie ein guter Fürst thun soll, alle Mittel zu verwenden, die die Gesetze zu meiner VersiigunA stellen, wozu Gott mir helfe."
Luxemburg, 9. December. Deputirtenkammer- Nach Eröffnung der Sitzung richtete der Großherzog eine Ansprache an die Versammlung, in welcher er der Verdienste des Königs Wilhelm III. um die Freiheit und das Gedeihen Luxemburgs gedachte, welche dem Dahingeschiedenen die Dankbarkeit eines freien Volkes für immer sichern würden. „Könige sterben", fuhr der Großherzog fort, „Völker bleiben. Volk und Fürst werden sich des Verstorbenen dankbar erinnern. Die Verfassung und die Gesetze berufen Mich auf den Thron. Ich übernehme die damit verbundenen Pflichten, zu deren Erfüllung Ich Ihres Vertrauens und Ihrer Zuneigung bedarf. Ich werde mir dieselbe zu erhalten wiffen. Ein ernster Augenblick ist die Verbindung Luxemburgs mit dem Hausen Oranien. Möge dieselbe eine dauerhafte und glückliche sein l Ich danke Gott, daß Ich noch in so hohem Alter meine Kräfte dem Dienste des VaterlandesG widmen kann." — Hieraus sprach der Großherzog die oben gemeldete Eidesformel und schloß mit einem Hoch auf das Großherzogthum.
Wien, 9. December. Der österreichiche Bergarbeitertag nahm eine Resulution an, der zufolge der Strike^ obwohl eine unentbehrliche Waffe, nur dann auzuwenden feir wenn die Lage des Marktes und die eigene Stärke Erfolg versprechen und überhaupt kein anderes Mittel mehr helfe- Ferner wurde beschlossen, den nächstjährigen internationalen Bergarbeitercongreß in Paris zu beschicken, und erklärt, bev 'Bergarbeitertag stehe auf dem Standpunkte der internationalen socialdemokratisch en Partei, jedoch gleichzeitig die Delegirten aufgefordert, im Falle von Maßregelungen durch die Arbeitgeber unbedingt auf dem Boden des Gesetzes zu verharren und Ausschreitungen zu verhüten.
Paris, 9. December. Der Geschäftsdiener eines hiesigen Wechselmaklers veruntreute, um seine Börsenverluste zu decken, 2500 Obligationen im Betrage von 800000 Franken. Der Diener wurde verhaftet, und man hat bei demselben 200 Stück der Obligationen vorgefunden, außerdem noch 1200 bei verschiedenen Bankhäusern.
Paris, 9. December. Dr. Dujardin-Beaumctz conftatirte in der heutigen zweiten Conserenz über die K o ch'sche Heil- methode, daß der Zustand mehrerer Kranken sich verschlimmerte nach den ersten Einspritzungen und bei einigen anderen ohne sichtbare Besserung blieb; er glaubt nicht, daß dies ein Grund sei, die Behandlung aufzugeben, meint jedoch, zuvörderst hätten mehr Erfahrungen gesammelt werden müssen^ bevor das Heilmittel bei Menschen zur Anwendung gelangte.
Paris, 9. December. Die Mitglieder der Akademie der Medicin sprachen sich in der heutigen Sitzung gleich dem consultativen hygienischen Comite für die Fortsetzung der Versuche mit Koch'scher Lymphe trotz deren CharacterS- als eines Geheimmittels aus. ___
Neueste Nachrichten.
Wolffs telegraphischer Sorrespondenz-Bureau.
Berlin, 9. December. Der „Reichsanzeiger" meldet: In der heutigen S ch u l c o n f e r e n j sprachen Schrader (Halle) und Kropatscheck (Berlin) gegen die Schmälerung des altsprachlichen Unterrichts in den Gymnasien. Schrader hält nur die Entlastung der Schüler in den Nebenfächern und eine Verminderung der Stundenzahl zum Zwecke eines vermehrten häuslichen Studiums für wünschenswerth. Paulsen (Berlin) äußerte sich gleichfalls gegen eine Verringerung des altsprachlichen Unterrichts, hielt indeß die innere Umformung des Unterrichts für möglich und eine freiere Entwickelung der Anstalten und Schüler für wünschenswerth. Major Fleck und Geheimer Ober-Regierungsrath Lüders sprachen als Com- miffare des Kriegs- und Handelsministers. Hofprediger Frommel gab den Klagen der Eltern über die Ueberbürdung der Schüler Ausdruck. Hinzpeter nahm Gelegenheit, dankbar anzuerkennen, daß das Kasseler Gymnasium an1 seinem kaiserlichen Zöglinge seine Schuldigkeit voll gethan und alle Erwartungen in hohem Maße erfüllt habe. Im weiteren Verlause der Schulfrage > Conserenz sprachen noch Goring, Hölzer-Hagen, Fürstbischof Kopp. Die Discussion über die Frage 3 (Einschränkung der Unterrichtsstunden in den alten Sprachen an den Gymnasien) wurde beendet. Die Abstimmung erfolgt erst nach Erledigung der Frage 1 über die Beibehaltung der bestehenden Arten der höheren Schulen und Frage 4 (Beibehaltung der 1882 angeordneten Verstärkung des Lateins tn den Realgymnasien). Nächste Sitzung Mittwoch 10 Uhr.
Berlin, 9. December. Der C o n g r e ß der freien Hiilfs- f aff en Deutschlands beschloß in der heutigen Sitzung, daß eine Abänderung des Hülsskaffengesetzes unbedingt erforderlich sei und ersucht den Bundesrath und Reichstag die erwähnte Aenderung in einer den freien Hülsskassen entsprechenden Form vorzunehmen. Der Congreß spricht sich ferner gegen jede weitere Belastung der Hülsskassen namentlich in Bezug aus die Meldepflicht aus.
Kiehmer Anzeiger
Keneral-Anzeiger.
Deutscher Reichstag
37. Plenarsitzung. Dienstag, 9. December 1890, 12 Uhr.
Dir Vorlage betreffend bie Vereinigung Helgolands mit dem deutschen Reiche wird in 3. Lesung berakhen.
Don dem Abg. Klemm-Sachsen (cons.) liegt ein Antrag vor, der Vorlage einen Paragraph 7 hinzuzufügen des Inhalts: Dies Gesetz tritt mit der Verkündigung in Kraft.
Die Vorlage wird in den einzelnen Paragraphen angenommen, nachdem in der Generaldebatte Adg.Stadthagen (Soc.) seine Bedenken gegen die Rechtsgilttgkeit des veutsch-englt,chcn Abkommens oor- gedracht und SiaalSmintster v. Bötticher dieselben für unbegiünd.t ciklürt hatte. Auch der A.ttrag Klemm gelangte zur Annahme. Wegen dieser Aenderung finbet die Gesammtabstimmung uoer die Vorlage erst später statt. Das Heus gehl zur ersten Berathung des Cta%”aatMfCvelär o. Maltzahn-Gültz (cons.) gübt die übliche Jtnanzüberstcht. Die Zölle haben 350 Millionen eingebracht, doch ist nicht zu erwarten, daß diese Höhe auch tm nächsten Jahre erreicht werden wird, da bedeutende Gitterteoorräthe tm Sonnmr eingegangen sind, was zur Folge haben muß, daß die Einfuhr tm Winter weniger erheblich ausfällt und zwar ist dies auch deshalb wahrscheinlich, weil der gegenwärt'.ge Rubelcurs die Ausfuhr von Getreide nach Deutschland aus Rußland nicht begünstigt. Von früheren Anlrägen auf Geldbewilligung sind nur die Prämien für ausgediente Unteroffiziere erneut wieder in den Etat eingestellt. Neu eingestellt ist die Forderung zur Erhöhung der Pferderationen für Offiziere und Mtlrtärbeamtt. Was die Begebung der bewillig en Anleihen detr-fft, to haben sich di fei Begebung Schwierigkeiten entgegengestellt; doch sind die Maßnahmen im Reich mit ter Preußi-chen Regierung vereinbart morden, da beide Behörden die gleichen Interessen Huben. Die Frage einer Erhöhung oder Beibehaltung des Zins- wßes ist dabei eine völlig offene. Lassen Sie und bet der Regelung unserer Vechälinisse stets hanbeln nach dem Spruche unserer alten Regenten, den sie an ihre Thore schrieben: Einigkeit tm Innern, außen Friede! (Beifall.)
Aog. Richter (bf.): Roch nicht ein Jahr ist seit dem letzten ztanzlerwechsel oerflossrn und wir sehen, es geht auch so. Die aus- wäriige Polttck ist langweilig geworden und wir wünschen, daß es fo bleibe. Leider ist das Inkrafttreten der Alters- und Jnvalwen- nerffcherung nicht mehr zu verhindern. Wir hatten dieselbe für Ehängnißooü und lehnen jede Verantwortung tür diesen Sprung tn den hellerleuchteten Abgrund ab. D:e Ausgaben tm Exrra- oidinarium schwellen lawinenartig an, nameml'.ch für die Marine. Der gefährliche Rückschlag für die Ausgaben kann nichi ausbletben. Sind diese Arbeiten hergestellt, so werden plötzlich zahlreiche Arbetter brodlos. Dabet haben sich ote Ausgaben sür die Schrffsbauten wesentlich oertheuert, so kostet ein Panzerschiff gegenwärtig schon 11,200,000 Mk., das früher, vor zw:i Jahren noch, für 9,200,000 Ml. hergestellt wurde. Die Easernendauten werden in einer Weise gefördert, daß wir jede Uebersicht verlieren, oft wird die Garnison einer Stadt verleg', ehe die neue Easerne ganz fertig ist. Dte Uateroifizter-P- ämten sind entbehrlich, viel rtchriger ist die Ausbesserung der unteren Beamttttgehälter, dte den ausgedienten Unteroffizieren zu Gute kommen. Die Errichtung neuer Kriegsschulen nehmen wir an, dagegen lehnen wir die neuen Unteroifizier- Dorschulen ab. Die Verhältnisse in Ostafrika sind ganz unhaltbar. Wenn Afrika colontstrl werden könnte vom Kaiserhof und von der Philharmonie au?, so könnte man den Herren Glück wünschen; aber Afrika zu colonifiren durch schneidige Li. utnanls und mit Geheimen Käthen von Berlin aus, wird nicht gelingen. Die Lage unserer Finanzen ist so günstig, daß man die LebenSmUtelzölle beseitigen
Anrtticher Thcil.
Gießen, den 6. December 1890.
Betr.: Die Aufstellung der Voranschläge für die Landgemeinden des Kreises Gießen für 1891/92.
Das Großherzogliche Kreisamt Gießen
an die Grotzh. Bürgermeistereien de- Kreises.
Die Säumigen erinnern wir an die Einsendung der rubr.
Voranschläge mit Frist von 8 Tagen-
v. G a g e r n.


