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Nachmittags, beseitigt sein. In der Zwischenzeit werden die Reisenden von dec Unfallstelle ab durch besondere Züge weiterbcsördert. Die Passagiere des verunglückten Zuges trafen hier in Berlin anstatt um 11 Uhr 15 Minuten um 1 Uhr 20 Mn. ein. Der Güterverkehr hat gleichfalls keine Störung erlitten.

Braunschweig, 9. November. In der heutigen Landes­versammlung der nationalliberalen Partei des Herzog- thums, welche von etwa 100 Personen besucht war, sprachen Justizrath Häusler, Archivrath Sattler, Amtsrichter Kulemann und Generalsecretär Patzig.

Hamburg, 9. November. Der für die ostasrikanische Küstenfahrt bestimmte subvcntionirte DampferWißmann", Capitän West, hat heute Nachmittag den hiesigen Hafen verlassen.

Kopenhagen, 9. November. Björnstjerne Björnson hielt gestern Abend vor einer zahlreichen Zuhörerschaft einen mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Vortrag über die Frage der internationalen Schiedsgerichte.

Nom, 9. November. Anläßlich des Besuches des Reichs­kanzlers v. Caprivi bemerkt derCapitan Fracassa": In dem Bewußtsein unserer eigenen Kraft, stolz aus unsere Freunde, wollen wir ohne Prahlerei aus der Zusammenkunft Caprivis und Crispis lediglich die Lehre ziehen, uns dessen zu erinnern, was Italien und Deutschland vor 30 Jahren waren und was sie jetzt sind, können wir aus diesem Ver­gleiche gute Hoffnungen für die Zukunft Italiens schöpfen.

Mailand, 9. November. Der Reichskanzler General v. Caprivi hat heute Vormittag 10l/^ Uhr mit dem Zuge der Gotthardbahn die Rückreise nach Berlin angetreten. Der Reichskanzler und der Ministerpräsident Crispi hatten sich gegen 10 Uhr vom Hotel Cavour in einem Wagen nach dem Bahnhof begeben- beide Staatsmänner verabschiedeten sich dort von einander in überaus herzlicher Weise mit wiederholtem Hände­druck. Die aus dem Bahnhof versammelte zahlreiche Menge, unter der sich auch die Mitglieder der hiesigen deutschen Colonie befanden, begrüßte den Reichskanzler mit wiederholten leb­haften Hochrufen. Dem Ministerpräsidenten Crispi, der sich heute Abend nach Rom und von da nach Palermo begiebt, wurden, als er den Bahnhof verließ, ebenfalls Hochruse dar­gebracht.

Mailand, 9. November. Der Reichskanzler v. Caprivi empfing heute Mittag auf seiner Rückreise auf dem Bahnhose in Como eine sehr herzliche Begrüßungsdepesche vom WUnister- präsidenten Crispi.

Warschau, 9. November. In dem Processe gegen die Skublinska und Genossen ist die Skublinska zu 3 Jahren Gefängniß verurtheilt worden, auch die meisten anderen An­geklagten erhielten Gesängnißsträfen. Systematischer Kinder­mord wurde nicht erwiesen.

Newyork, 9. November. Aus Lima wird gemeldet, der peruanische Congreß habe einen neuen, mit dem 1. Februar n. I. in Kraft tretenden Zolltarif angenommen- durch denselben würde u. a. ein Prohibitivzoll auf Schweineschmalz gelegt.

Cocalrcs wttd -prtwinsteltes.

Gießen, 10. November.

Die theologische Facultät' der Landes-Universität hat zu Luthers Geburtstag, 10. November, den Pfarrer Strom­berger in Zwingenberg im Hinblick besonders aus seine Ver­dienste um die innere Mission honoris causa zum Dr. theol. promovirt.

Das Tosti-Concert wird nun bestimmt stattfinden, nachdem sich der Musikalienhändler Herr Ernst Challier mit dem Impresario der Diva geeinigt hat. Als Mitwirkung ist ein Pianist ersten Ranges, Herr Rudolf Panzer, ein hervorragender Schumannspieler, gewonnen, welcher nicht nur über eine verblüffende Technik und Fingergymnastik verfügt, sondern ein außerordentlich feinsinniger Musiker ist, von welchem uns u. a. kürzlich aus Erfurt berichtet wurde, daß er einem Bülow und d'Albert dort gleichgestellt wird. Den Billetverkauf hat die genannte Musikalienhandlung ebenfalls übernommen.

r. Concertverein. Die diesjährige Saison des Gießener Eoncertvereins hat mit dem gestern veranstalteten ersten Con- certe einen glänzenden und vielversprechenden Anfang genom­men- mit unserem wackeren Vercinsorchester unter Leitung des Herrn Universitäismusikdirectors Adolf Felchner theilten sich zwei Künstler ersten Ranges in den großen Erfolg des Abends. Der orchestrale Theil bot zunächst Robert Volkmanns Symphonie in D-moll für großes Orchester. Dieses Werk ist die bedeutendere von VolkmannS beiden Symphonien und zeigt ebenso sehr seinem kräftigen männlichen Wesen wie seinem Stile nach eine enge Verwandt­schaft mit Beethoven, namentlich weist der trotzige Character des ersten Satzes auf dieNeunte" hin, und hier klingen geradezu Beethoven'sche Motive an - im zweiten Satze werden wir auch einmal an Wagner gemahnt. Nichtsdestoweniger ist Volkmaims Schöpfung ein bedeutendes originales Werk, nicht minder was die eigenen schönen und kräftigen Gedanken be­trifft, als hinsichtlich ihrer einfachen, treffenden und plastischen Ausarbeitung und Durchsührung. Den Beschluß des ganzen Coneertes bildete wiederum eine rein symphonische Dichtung, Beethovens herrliche Egmontouverture. Die ge­nannten Werke wurden, wie auch die Orchesterbegleitung zu dem Viotti'schen Coneerte und der Arie aus Jdomeneo, in trefflichster Weise unter der Leitung des Herrn Universitäts- musikdireetors Felchner zur Ausführung gebracht. Der zweite Symphoniesatz und die Egmont-Ouverture insbesondere veranlaßten unser Publikum, dem man eine besondere Empfäng­lichkeit für die etwas abstraeteren musikalischen Genüsse reiner Symphonie-Werke nicht gerade nachsagen kann, zu lebhaftestem Beifall. Gerade aber jenes Symphonie-Andante legt die Klarstellung eines schon lauge bestehenden Uebelstandes von Neuem nahe, wir meinen die Unzulänglichkeit der Instrumente unserer Holzbläser. Nachdem die Clarinette ihr schönes, wie

friedensuchendes Motiv wirklich hübsch gebracht hatte, zeigte der weitere Verfolg, daß es den Holzbläsern, die durchgehends tüchtige und eifrige Musiker sind, namentlich den Fagott­spielern beim besten Willen und schönsten Können einfach in­folge der schlechten Beschaffenheit ihrer Instrumente unmöglich ist, ganz den an sie gestellten Anforderungen gerecht zu wer­den. Ist es nun nicht jammerschade, daß ein so leicht ab­stellbarer äußerlicher Fehler die Wirkung sonst ausgezeichneter Leistungen immer wieder wenigstens in etwas beeinträchtigt und sollte sich hier nicht ganz leicht bei einiger Opferwillig­keit in Kunstangelegenheiten eine Abänderung bewerkstelligen lassen? Von den Solisten war uns Frau Julia Uzielli schon von dem vorjährigen vierten Vereinsconcerte her aus das Beste bekannt. Wir nahmen schon damals die Gelegen­heit wahr, den mächtigen und gleichzeitig jvohllautenden Sopran der ausgezeichneten Sängerin und ebenso ihre formen­klare Intonation und schöne Textaussprache hervorzuheben, ein Urtheil, das wir heute nur vollauf bestätigen können. Von den vorgetragenen Liedern gefielen uns in erster Linie das reizende Brahms'sche Ständchen und dieNeue Liebe" von Rubinstein - bei der Jdomeneo-Arie hatten wir die Wahl des dem ganzen Publikum unverständlichen italienischen Textes zu bedauern. Ein ganz hervorragender, wahrhaft klassischer Künstler, der seinen Platz nicht zu weit hinter Joachim hat, ist Professor Hugo Hermann. Seine stupende Technik und Sicherheit fordern dieselbe Bewunderung heraus, wie der Geist, den er seinem Spiel einzuhauchen versteht und der leinen Darbietungen den Stempel künstlerischer Vollendung ausprägt. Das Programm des Künstlers umfaßte das be­kannte Viotti'sche Concert, die reizenden Soirees de Wienne von Schubert und das stimmungsvolle Ernst'sche Notturno in E-dur; bei der gleichmäßigen Vollendung aller Leistungen hätten wir nichts Einzelnes hervorzuheben.

Wie aus dem Jnseratentheile unseres heutigen Blattes ersichtlich, beginnt nächsten Donnerstag den 13. d. M. der Marburger Akademische Concert - Verein mit einem großen Vocal- und Jnstrumental-Concert im Saalbau feine diesjährige Wintersaison. lieber das Programm desselben theilen wir im Interesse hiesiger Kunstfreunde Nachfolgendes mit: Als eine hochinteressante Jnstrumentalnurnmer gelangt die C-moll- Symphonie von Niels Gade zur Aufführung, welche in der neueren Symphonieliteratur unzweifelhaft eine der hervor­ragendsten Erscheinungen ist. Niels Gade, der 1817 ge­borene bedeutendste Vertreter der dänischen Musik, "stellt sich mit dieser Symphonie (er hat im Ganzen acht geschrieben) zu der Gruppe der sogenannten nationalen Symphoniker, in­sofern darin specifisch nordische Elemente zum Ausdruck kommen. Man hat das Werk als ein musikalisches Seiten­stück zu poetischen Kunstwerken, wie Fritjofssage, bezeichnet. Wir erblicken darin ein Tonstück, in dem ein bedeutender Musiker die überlieferte Form der Symphonie mit nationalem Geist erfüllt und so einen musikalischen Ausdruck für nordische Naturkrast und nordisches Naturempfinden gefunden hat. Die Symphonie ist 1843 entstanden. Die Verehrer Richard Wagners werden sich durch die Vorführung des Vorspiels zu Loheugrin" befriedigt finden. Wagner hat selbst eine pro­grammatische Erläuterung dazu geschrieben (jetzt im 5. Bande seiner gesammelten Schriften), wonach wir die Ouvertüre aufzufasseu haben als die musikalische Darstellung der ver­zückten Vision eines aus der liebeleeren irdischen Welt nach einer Stärkung aus höheren Welten verlangenden Herzens, dem das Heil in dem von einer Engelschaar geleiteten, aus Himmelshöhe herabschwebenden Gral sich offenbart. Das Programm enthält von Brahms ferner dieRhapsodie für eine Altstimme, Männerchor und Orchester" (Text von Goethe), die hier unseres Wissens neu ist und durch die erwünschte Mitwirkung von Frau Fleisch-Prell aus Frankfurt, einer Künstlerin, welcher der beste Rus vorausgeht, ohne Zweifel zu vollkommener Wiedergabe gelangen wird. (Frau Fleisch- Prell wird uns außerdem mit mehreren Liedern als Solis erfreuen). Bemerkt sei noch, daß der in dieser Composition mikwirkeude Männercbor nicht selbstständig austritt, sondern mehr im Hintergrund als Begleitung wirkt. Eine Novität ist auch die Lustspiel-Ouvertüre des (1884 in Prag ver­storbenen) Böhmen Friedrich Smetana, der als interessanter Gegenpol zu Gade die spezifisch-nationale Eigenart der tschechi­schen Musik repräscutirt. Wie man sieht, ein reichhaltiges und zu anziehenden Vergleichen aufforderndes Programm, dessen Ausführung anzuhören wir jedem Kunstverständigen mit gutem Gewissen rathen können. Daß alle Nummern einer gründlichen Einstudierung sich erfreuen, dafür bürgt die langbewährte Leitung unseres Musikdireetors Herrn Professor Barth. Bei der lheilweisen Neuheit der Stücke und für Solche, welche der abendlichen Aufführung anzuwohnen ver­hindert sind, empfiehlt sich der Besuch der Generalprobe, welche wie gewöhnlich am selben Tage Vormittags 11 Uhr stattfindet, und zwar zu dem geringen Eintrittspreis von 1 Mk.

X. Ans dem Ohmthale, 10. November. Gegenwärtig, wo die Dampfdreschmaschinen in den Hofraithen brummen unb der fröhliche Taktschlag der Drescher aus den Scheunen klappt, läßt sich erst mit Sicherheit das Ergebniß des Körner ertrags der diesjährigen Ernte feststellcn. Der Körnerertrag steht bei Weitem hinter dem Strohertrag zurück, namentlich gibt der Weizen sehr schlecht ins Maß. Danach kommt das Korn, besser wird es bei Hafer nnd Gerste. Letztere steht gegenwärtig in hohem Preis, man bezahlt pro 100 Kilogramm das gleiche wie fürs Korn, 17 Mk.

*** Laubach, 6. November. Man beabsichtigt in hiesiger Stadt ein neues Krankenhaus zu erbauen. Die Bau­summe im Betrage von 6000 Mk. wird nach Beschluß der gestrigen General-Versammlung der Spar- und Leihkasse von dieser vorgelegt. Se. Erlaucht der Herr Graf hat sich zur Hergabe des Bauplatzes, die Stadt zur Lieferung der Steine und des Holzes unentgeltlich erboten. Der Neubau wird wohl nächstes Frühjahr in Angriff genommen werden.

vermischter.

* Mainz, 9. November. Jüngst ist von einer großen Anzahl Blätter ein Urtheil des hiesigen Militärgerichts veröffentlicht worden, durch welches mehrere Soldaten der Garnison Mainz wegen eines großen mit dem Tode eines Menschen endenden Wirthhausscandals zu mehr oder minder harten Strafen coudemuirt wurden. Wegen Veröffentlichung dieses Urtheils, das noch nicht die Bestätigung des Kaisers gesunden hat, ist von Seiten des hiesigen Festungsgouverne­ments eine umfangreiche Untersuchung eingeleitet worden und wurde wegen angeblicher Verletzung des Dielistgeheimnisses an verschiedene Blätter unter Androhung des Zeugnißzwanges die Aufforderung gerichtet, den Vermittler der betreffenden Nachricht namhaft zu machen.

* Frankfurt a. M., 9. November. Die englische Freundschaft für uns Deutsche ist nicht groß, wenn es sich nm Afrika handelt. Das klingt so ziemlich aus jedem Vor­trag heraus, den deutsche Asrikasorscher halten und das ging auch wieder ans den Darlegungen des Herrn v. Tiedemann hervor, welcher gestern Abend im hiesigen Colonialverein vor einem zahlreichen Auditorium über seine Theilnahme an der Emin-Pascha-Expedition sprach. Der Vor­tragende bemerkte Eingangs, der Expedition hätten 370 000 Mk. zur Verfügung gestanden und sie sei auf 100 eingeborene Krieger und 1500 Träger berechnet gewesen. An der Spitze der Expedition standen Dr. Peters, Kapitänlieutenant Rust, Borchert und Tiedemann. Obwohl die englische Regierung der Expedition gleich beim Aufbruch alle erdenklichen Schwierig­keiten in den Weg legte, die Waffen beschlagnahmt und vom Sultan -von Zanzibar seinen Untertanen bei Todesstrafe verboten wurde, sich von Peters als Träger anwerben zu. lassen, gelang es doch zu landen, die Wachsamkeit des eng­lischen Blokadegeschwaders zu täuschen und am 15. Juni 18vA in die Kwaiso-Bucht einzulaufen. Nur wenige, den Gefäug- nissen entnommene Träger, unter denen sich zum Ueberflusi noch eine Anzahl Menschenfresser befand, hatte die Expedition gewinnen können. Der Vortragende befand sich zur Zeit der Landung in der Kwaiso-Bucht in Lamu, woselbst es ihm gelang, 25 Träger anzuwerben. Mit etwa 100 Trägern und einer Anzahl Kameele, die Dr. Peters aus Aden hatte kommen lassen, wurde nach Witu marschirt. Dr. Peters war dort 4 Wochen Gast des Sultans Fumo Bakari, eines, nach der Schilderung Tiedemanns, liebenswürdigen Mannes, der gegen die Deutschen durch das deutsch-englische Abkommen sehr er­bittert worden sein soll. In Witu theilte sich die Kolonne. Da ein mit Tauschwaaren beladener Dampfer von den Eng­ländern entgegen allem Kriegsrecht mit Beschlag belegt worden war, erhielt Borchert den Befehl nach Zanzibar zu gehen, um neue Maaren zu kaufen. Zu gleichem Zwecke ging Rust nach Lamu. Von Borchert sowohl wie Rust hörte man nichts mehr, und Dr. Peters, der inzwischen den Tanafluß hinaus- marschirt war, kam, da die versprochene Zufuhr ausblieb, in große Vedrängniß. Vergeblich versuchten Peters unb Tiede­mann von den Wakokomv Boote zu kaufen. Der Rückzug war ihnen durch die Gallas abgeschnitten und so entschlossen sie sich denn mit etwa 70 Trägern, 13 Soldaten und 9 Kameelen den Zug nach dem Innern anzutreten. Auf diesem Zuge mußte die Expedition die unerfreuliche Wahrnehmung machen^ daß die nach Denhardts Angaben gezeichnete Ravenstein'sche Karte total falsch ist- sie brauchte bis zum Keniaberg statt der angegebenen 10 Tage ebensoviel Wochen. Die Expedition passirte aus ihrem Zug Länder, welche der Fuß eines Weißen noch nie betreten hatte, so z. B. das Gebiet der Wasakka, die nicht einmal die Feuerwaffen kannten. Im Massai-Land hatte die Expedition heftige Kämpfe zu bestehen - sie wurde von diesem gefürchteten Volksstamm irregeleitet, indcß gelang es trotz aller Teufelei der Eingeborenen, zum Schlüsse doch, den richtigen Weg zu finden. Quasftmda und Uganda, die Station Jacksons, wurden passirt, obwohl sie nur noch 50 Mann mit 11 Hinterladern besaßen. Bekanntlich schrieb Jackson an den König Huauga von Uganda, er solle Peters verhaften, der König aber spie auf den Bries. Nach 5 Wochen fuhr die Expedition die Westküste des Nyauza hinab, in llgogo erhielt sie die Nachricht, Emin Pascha komme ihnen mit einer großen Karawane entgegen und in Mpuapua traf sie denn in der That mit Emin zusammen. Die Aufnahme war eine vorzügliche- nach langen Entbehrungen konnten sich die Theil- nehmssr an der Expedition wieder einmal ordentlich pflegen. In Bagamoyo kamen die Todtgesagten am 16. Juli 1890 an und wurden herzlich empfangen. Peters kehrte alsbald mit der Britisch Jndia-Linie nach Europa zurück, der Vor­tragende lag noch einige Zeit zu Zanzibar im Hoöpital. Rust hat Tiedemann erst auf dem Potsdamer Bahnhof in Berlin wiedergesehen. ______________

OerMpe, £ated» und voUrwtrthschar-t.

Grünberg, 8. Noobr. Fruchtpreise. Weizen JL 19. Korn «X 17., Gerste JL 16.-, Hafer JL 14., Erbsen 17., Linsen 26, Lein., Wicken., Samen., Kartoffeln 0.

Frankfurt, 8. November. Marktpreise. Heu pro 10° Ko- JL 4 60-7.20, Stroh X 4.80-5.60, Kartoffeln 4.50 bis 7.50, Butter per Pfd. 1.101.20, Eier per St- 610 H, Roggenbrod 4 Pfd 45 H, do. feines 48 gemischtes 6 Pfd- 86

Butzbach, 8. November. Wochenmarkt. Butler kostete perPfund JL 0,00-0.90, Käst per Pfund 45-46 4, Eier zwei S uck 15

8>d?i^sttady*id?ien.

Bremen, 8. Nov-m'er. fPer transatlantischen Telegraph.) Der L-ÄneUdampfer Sialc, Capitän H. Richter, vom Norddeutschen. Lloyd in Bremen, welcher am 29. October von Bremen und am 30. Octoder von Southampton abgegangen war, ist heute 6 Uhr Morgens wohlbehaltm in Newyork angekommen.

Bremen, 8. November. fPer transatlantischen Telegraph.l Der ReichSpoltdampfer Nürnberg, Capitän H. Engelbart, vom Nord­deutschen Lloyd in Bremen, welcher am 23. October von Bremen abgegangen war, ist gestern Mittag wohlbehalten in Baltimore an­gekommen.

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Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde.

Btbelstunde heute Montag den 10. Noobr., Abends 8 Uhr, in der Kleinkinderschule; Jakobusbrief Cap. 2, von Bers 10 an, ! das Gesetz der Freiheit und der Beweis des Glaubens. Pfarrer 1 vr. Naumann-

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Der Sotanf Ich 1891/92 liegt < offen.

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Der Boranfct liegt vom 10.b. M. aller Beteiligten offen

Garbenteich, Grobh'

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Der Loranst liegt 8 Tage lang, v dem Bürgermeisterei'^

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werden audgeboten;

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