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— Lochdüngnng von Obstbärrrnen, die mangelhaften Trieb zeigen. (Nachdruck verboten.) Wenngleich tm Herbst die alten schlechten Obstbäume ausrangtrt sind, so finden sich doch im Frühjahr Bäume, die nur einen schwachen Trieb zeigen. Theils sind es solche, bei denen wir zweifelhaft waren, ob wir es noch ein Jahr mit ihnen versuchen sollten, theils haben sie durch die Einflüsse des Winters gelitten. Sollen solche Bäume den Platz nicht nutzlos ein- nehmen, so muß ihnen durch Zufuhr leicht aufnehmbarer Nahrung geholfen werden. Dieses ist aber eine Arbeit, die im späteren Frühjahr nicht ohne Weiteres überall vorgenommen werden kann, denn durch ein Untergraben von Dünger würden häufig schöne Rasenplätze, Blumen- und Gemüsebeete zerstört werden. Man erreicht den Zweck aber in ausgezeichneter Weise durch eine Lochdüngung. In einiger Entfernung vom Baume, dort wo man die feinen Saugwurzeln zu suchen hat, werden, am besten mit einem Erdbohrer, ca. IVz Meter tiefe Löcher gemacht, in welche man zweckmäßig ein Drainrohr steckt, um das schnelle Zufallen der Löcher zu verhindern. In diese sogen. Dunglöcher gießt man verdünnte Jauche in größeren Mengen oder aber eine Lösung von Peruguano oder Holzasche und Salpeter. Kaum irgendwo dürfte sich eine solche Düngung so bezahlt machen, wie gerade bei Obstbäumen mit mangelhaftem Triebe.
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Alten-Buseck, am 7. Mai 1890. Großh. Bürgermeisterei Alten-Buseck.
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graphen aus Straßburg engagirl; derselbe hat sich dieser Tage in Triest nach Asien eingeschifft.
* Paris, 5. Mai. Pferdefleisch hat die Pariser Bevölkerung in dem letzten Jahre fast 4 Millionen Kilo verzehrt, die von 132 Pferdeschlächtern verkauft wurden. Es wurden von letzteren 17,948 Pferde, 31 Maulthiere und 196 Esel geschlachtet.
weil in diesen die Geselligkeit mehr durch Privatgesellschaften I ihren Ausdruck findet.
* Aus dem gemüthlichen Schwabenlande erzählt ein ArM folgende seiner „Nachtpraxis" entstammende Geschichte: „Es war in einer sternhellen kalten Nacht. Ich kehrte nach 12 Uhr zu Pferde von einem auswärtigen Besuch zurück. In der Nähe der „Sonnenhalde" hörte ich Axtschläge aus dem Badener Stadtwalde. Es konnte kein Zweifel bestehen, was da vorging. Ich war guten Humors, band mein Pferd an einen Baum am Wege, schlich mich m die Nähe der Waldpiraten und schaute ihrem Treiben hinter einer Tanne zu. Die letzten Axtstreiche sollten eben den auserlesenen Baum zu Falle bringen. Da stürzte ich aus meinem Versteck hervor und schrie die Burschen an: „Han' ich ernol, ihr Malefixkerlik" „Gänd's Pech — s'isch de Förster!" schallte es zurück. Als ob der Blitz uuter sie gefahren wäre, stob die Gesellschaft auseinander. Eine Axt war zurückgeblieben; ich nahm sie als Trophäe mit und ritt nach Hause. So schnell hatte sich die ganze Scene abgespielt, daß ich keinen der „Holzer" erkennen konnte. Jahre vergingen. Da traf ich eines Nachmittags im „Adler" zu B. eine Gesellschaft von Kartenspielern. Die Parthie schien für den Mann, der mir den Rücken zukehrte, verloren. Plötzlich fuhr er auf: „Gstoche mit em Bur — und bedank mi!" Das war die Stimme, die damals „Pech geben" besohlen hatte! Es begann eine zweite Partie. Ich stellte mich hinter meinen Mann und sah ihm in die Karte. Als er eine langerwartete Stichkarte aufnahm, rief ich ihm unvermuthet zu: „Hesch en emo! kriegt, die Malefix-
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