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A. Hetz.

Übersicht der Rechnung bom 1.

,M. 25358.80

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JL 25358.80

Gießen, 31. December 1889.

BrShl'sche Druckerei (Fr. Chr. Pt er sch) t<Gieben.

8.

9.

10.

11.

Der Rechner:

August Mayer.

21644.17

3684.38

30.25

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4064.

5185.11

684.95

8559.07

420.71

2715.83

14.50 M

Der Vorsitzende:

Schlosser.

Wermis

2073] Die 28. Februar Ifl Schlapp von Cc habe, nehme ü zurück.

Staufenberg,

Unterstützungen . . - Krankenpflege . . Für die Krippe . - Für das Mielhpatronat Verwaltungskosten . -

Seit.: Sterb!

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Diejenigen u i bterbefallszäW «nicht eiMMN i derselben inner#

12.

13.

14.

15.

16.

17.

1.

2.

3.

4.

20.07

3522.40

1238.86

316.11

1000.

554.95

1099.

584.54

807.05

15603.32

612.50

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Zer Worstand

des Allgemeinen Wereins für Armen-undKrankenpflege

1981] Eine sucht Stellung z rung eines ferner

Offerten unter bürg a.b S- eri

1973] Es wi Gymnasiasten etr gefacht.

19K] Ein Ka «egen Hypolhe Zinsen, zu leihen

Offerten unter

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A. Einnahme.

Kassenvorrath aus 1888 ....

Beiträge 1 Schenkungen und Vermächtmfte . . Stiftungszinsen - Zuschüsse aus auderen Kassen . . - Aus der Krippe Dankopfer Kapitalzinsen Aus dem Mielhpatronat .... Zurückempfangene Kapitalien . Sonstige Einnahmen

Januar bis 31. December 1889.

B. Ausgabe

mit W«*

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trockene, nässende mitdiesemUebelr lästige Hautji rontie selbst dem fanden Dr. He Bez. 81 Marien-Dr

1596] Im W nähen, Flicke Hause empfiehlt - Frau Lenz, 2

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zwei unmöblic Paul Bich

1946]Kapb

Schwesternhausbau

18. Sonstige Ausgaben

nunaen bieten den erfreulichsten Eindruck der Sauberkeit und Ord­nung. Und daß unsere Miether sich bei uns wohl suhlen, bewnft die Thatsache, daß mit einer anderweitig veranlaßten Ausnahme fein Wechsel eingetret «nan^c((e Ergebuiß ist derart, daß das im Hause an­gelegte Capital sich jedenfalls nicht schlechter verzinst, als bei ander­weitiger Anlage. v- v..

Ein abschließendes Urtheil wird allerdings erst nach längerem Zeitraum, intb nach der Erprobung unseres Verfahrens an einem aus einer tieferen Stufe stehenden Hause möglich sein. Wir durien jedoch die Zuversicht hegen, daß die Richtigkeit unserer Grundsätze dabei erst recht voll und ganz zur Geltung kommen werde.

Ein zweites Werk, das im verflossenen Jahre begonnen wurde ist die Näh und Flickschule. Sie ist erwachsen aus der fort und fort qemachten Wahrnehmung, das; eine sehr häufige Ursache der Ver­armung die geringe hanswirthschaftliche Tüchtigkeit der jungen Frauen ist. Biele wissen namentlich nicht recht zu Rath zu halten, weder in der Kleidung, noch in der Küche. Und ist einmal die Armnth e,»gerissen, dann fehlt es ivohl auch an Material. Diesen auch anderwärts gemachten Beobachtungen verdanken die mannigfaltigen Bestrebungen für haus- wirthschaftlichen Unterricht ihre Entstehung. Auch hier war der Wunsch, in diese Arbeit einzutreten, längst rege. . .

Die Möglichkeit der Ausführung bot sich, als H-rau Provinzial­director von Gaqern den Gedanken mit lebhafter Wärme ergriff, und sich mit einem Kreis von Damen, die theils aus dem Kreis uuserer Helferinnen, theils aus dem weiteren Kreis, unseres Vereins gewonnen wurden, dieser Aufgabe thatkräftig annahm. Am. N°vember v wurde zunächst ein Näh- nnd Fltckabend un Saale des Schwestern­hauses eingerichtet. War der Anfang nicht grade verheißungsvoll - es hatten sich nur drei Mädchen eingestellt - , so zeigte es sich bald, wie sehr das neue Unternehmen einem wirklichen Bedurfmß entsprach. Fum Jahreslchlnß waren es etwa 30 Mädchen, die sich wöchentlich ßreitaa Abend von 6 bis 8 Uhr im Schwesternhaus sammelten, um dort unter der Leitung der Damen fleißig zu flicken und zu nahen. Es herrscht dort ein gar sröhliches Leben. Um es den Mädchen recht an­ziehend zn machen, wird ab und zu auch aus einem guten Buche vor­gelesen. Die bei diesem schonen Werk bethe.ligten Damen sind außer Frau Provinzialdirector v. Gagern, die dem Ganzen vorsteht^, gi. C- Wasserschlebeu, Fr. Professor Riegel, Fr. Landgerichtsdirector Stammler, Fr Dr Brüel Fr. Professor Streng, Frl. Weber. Ihnen allen sprechen wir für ihre treue Mühewaltung unseren wärmsten Dank aus.

Ein sehr wichtiger Zweig der vorbeugenden Armenpflege, der Arbeitsnachweis, der zeitweilig recht schön bei uns blühte, ent- behrt eben der rechten Pflege. Er bedürfte ebenso, wie die Hmidarbeits- < mdie eines Speeialisten, der sich dafür begeisterte. Vielleicht wäre unter unseren Vereinsmitgliedern einer zu finden. Inzwischen wird viel­fach die Hilfe der Schwestern mit gutem Erfolg für Vermittlung non weiblicher Arbeit in Anspruch genommen. '

Der Vor ft a nd unseres Vereins, in dessen ^>and alle Faden dieser Arbeiten zusammenlaufen, hat in seinem Personalbestand keine Veränderung erlitten. Er hat seine Sitzungen - nn Winter allevier- yfyx Tage, iin Sommer meist nur alle vier Wochen regelmäßig ge- 1 halten, im Ganzen 20. . ,

Es erübrigt noch, daß wir allen denen, welche inneren Verein auch im verflossenen Jahre mit Rath und That, mit Beiträgen un Geschenken oder mit persönlicher Arbeit unterstützt haben, vor allem auch den städtischen Behörden, für das stete Wohlwollen, mit welchem sie unseren Bestrebungen entgegengekommen sind, »nd der hiesigen Spar- and Leihkasse für die, wie seit Jahren, gewahrte kräftige Bei- steuer unseren ausrichtigeu und wärmsten Dank auszusprechen.

Möchte es unterem Verein mit Gottes Hilse gelingen, das ihm geschenkte Vertrauen immer mehr zu rechtfertigen durch "N ebenso um­sichtiges und besonnenes, wie thatkräftiges Eingehen auf alle Ursachen und Erscheinungen der^Armuth.

Gießen, 11. j hak das Man! i nomulttt. Es I bevor,

nn. Tarrnsto ' 'Großherzog sind ; ! PrinzessinnenTöä , getroffen und an ! Hauses nnd des i Morgen Abend ' !: lherzog aus Li As findet im Men ' '150 Einladungei

nn. Darmftc 'Tie Kammer tr j sprechung der Int ! i betr. Anpflanzun i des Altrheins bi

Die Jnterf ' «wurden in dem «Pflanzt? Will k bringend anlegen

Ministerialr i tm Stelle von 9 'richtig sei, daß < «seien. Dieses

I 'Locaftorstbehörde, 'besseren Nutzen v

Die Abgg. r- ber Plan für die 1müssen. 5 ' W man mit ei betrieben habe, Fitn^e Anlage zu z

Hiernach seht Kugler,

I » der De Haas

S? OfQni Urnol ft* darü!

Abgabe de * dem Tenor ?U,,e der Hebet n

durch bejj «-Der Ansschr O e,Nei

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19. Ausgeliehene Kapitalien . .

20. Kassenvorrath am 31. December 1883

Für Z

Die Ansuh Bahnhof Gie naten von: 300 fm Ei der Obe (District

100 fm Ei dem Gew. ist an tüchtige

Schriftliche Expedition d. £

Asthmc beschreibung and. P. Weidhaas, Dr<

bif Sckwefter auch noch für andere nöthig ist.

Geben wir nun zu der vorbeugenden Armenpflege über, d h derjenigen Thätigkeit, welche die Unbemittelten im Kampf um§ ®afein unterstützen nud ihre Verarmung verhüten soll, so dürfen w,r berichten, daß die dahin zielende Wirksamkeit unseres Vereins un verflossenen ^ahre eine wesentliche Ausdehnung erfahren hat.

Zn erster Stelle steht da unsere Krippe. Sie hat, wie befoimt, ben 4weck, braven und arbeitsamen Eltern, welche außer chrer Woh- nuna arbeiten, die Kinder, welche das zur Ausnahme in die Kleinkinder schicke erforderliche Alter noch nicht erreicht haben, tagsüber abzunehmen. Die Aufnahme in die Krippe soll kein Almosen, sondern eine Maßregel der vorbeugenden Armenpflege sein, und es wird demgemäß für jedes yind ein Kostgeld von 15 H gefordert. Die Krippe war un ver­flossenen Jahr an 278 Tagen geöffnet und zählte 4080 Kinderpflege tage (gegen 3228 in 1888) Die Zahl würde noch großer sem, wenn nicht im Monat December um einer Maseruerkrankung willen, die An stalt längere 8eit hätte geschlossen werden muffen. Den Berkaus der Marken für imsere Krippe besorgt seit deren Bestehen Herr Kaufmann Schwaab am Seltersweg. Es sei ihm auch bei dieser Gelegenheit für hidc uneiacnnütziqe Bemühung unser Dank ausgesprochen.

Zur vorbeugenden Armenpflege darf vielleicht auch die ll c be r- wachunq der Pflegekinder durch unsere Damen gerechnet werden. . Es ist das eine Ausgabe, deren Lösung viel Hingabe und Verstandmß erfordert Wenn wir wohl alle den Eindruck haben, daß unser Einfluß auf I die Haltung dieser ärmsten' Kinder noch sehr gering ist, so must uns das , eine' neue Mahnung zu neuem Eiser werden. Besonders hat sich für diese Arbeit das Bedürfniß nach ärztlicher Leitung und Berathung gel­tend gemacht. Es ist uns darum sehr erfreulich gewesen daß Herr I Kreisassistenzarzt Dr. Balser, dem amtlich d,e Oberauflicht hierüber obliegt, Fühlung mit uns gesucht und uns für die Zukunft |eme Unter- | dürfet wir von zwei neuen Unternehmungen unseres Ver- i pttis bic in dieses Gebiet schlagen, berichten.

Schon in unserem vorigen Jahresbericht hatten wir die Ueberzeugung ausgesprochen, daß eine einsichtige Armenpflege wenn sie ihr Z'el wirk- lick, erreichen soll, sich auf die Dauer der Aufgabe nicht mehr ent- Aeu kann, an ihrem Theil zur Lösung der Wohnungsfrage mitzu- wirken. Mr hatten dabei nicht etwa die Erbauung neuer Lohnungii, m Auge, da da- wohl über den Rahmen der Armenpflege hmansgeht, widern das sogenannte Miethspatronat, das, nach dem Vorgang der Oktavia Hill in London und der rnnstergiltigen Uebertraguug auf deutsche Verhältnisse, wie sie in Darmstadt vorliegt, lediglich die Her- stellung von Reinlichkeit und Ordnung in solchen Hausern, die schon von ärmeren Leuten bewohnt werden, erstrebt. Um damit auch b i uns einen Verinch zu machen, schlugen wir der am 13. Marz v. I. tagen­den Generalversammlung den Ankauf des ehemals Hamtsch'schen Hauses Kircheuplatz 2, vor. Ans erfolgte Genehmigung erwarben wir das Haus um 14000 und nahmen es am 1. April v. I. m Besitz. Zu seiner Verwaltung wurde eine besondere Commission, bestehend aus dem 'Vörfitzenden Pfader Schlosser, Herrn Metzgermeister I. Kle.m Herrn cs Boat und Herrn A. Atayer, ernannt, und Herr Klein zum mflcnei9 des Hauses bestimmt. Im Grunde ist die Zeit zu kurz, um jkpt schou eni Urtheil über das Ergebuiß dieses Versuchs fällen zu können. Dazu kommen noch einige besondere Umstande, die ein sicheres Urtheil erschweren. Einmal war das Haus für unsere besonderen Zwecke fast zu gut. Wir Überkamen es in so gutem Zustand daß wir nur weniae Verbesserungen vorzunehmen, und im übrigen Reinlichkeit und Ordnung nur zn erhalten' hatten. Allerdings betrasen die wenigen Herstellungen gerade sehr wichtige Punkte: Aborte, Kuchen, Keller- räume, di? zum Theil erst neu und so hergmchtet wurden, daß jebe Familie ihr eigenes Gewese für stch hat. {

Sodann konnten unsere Einrichtungen aus Rücksicht auf die Mietherin des unteren Stockes, die wir Nicht ohne Harte vertreiben konnten, nicht völlig durchgeführt werden. .... inntn

Soweit es darnach möglich ist, dürfen wir ,edoch sagen, daß unsere Einrichtungen sich gut bewährt haben. Zn diesen gehört vor allem die wöchentliche Miethzahlung. Allsonntaglich um ^hr er­scheint eine Dame des Vereins (zuerst hat Frl- Brarnrn uns diesen Dienst geleistet, dann Fr. Dr. Brüel) und erhebt von ledern Bewohner die wöchentliche NUethe. Es hat dabei nie die geringste Schwierigkeit gegeben, imb'bic Miether haben diese Zahlungsweise als cme^große Wohithat empfunden. Auch dem Pfleger, Herrn I. Klein, der das