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m, den 5. August 1890.
Haym's stehmde Gesana- 8 Abend in Steins ©orten legenheit gehabt, den Auj- D zwei Jahre zu verfolgen, auch zugleich das letzte Leitung gewesen, bet, wie einem Rus nach WerD )ie Verdimsie besselbw m einen sind langst von süm Zeise gewürdigt worden, um it wahr, denselbm auch al8 l zu lernen und können s 3 verstanden, auch hier seine
erst im Garten vorgetragenen gt, machte sich auch Ansangs nheit geltend, so zeigte M al, zu welcher Fertigkeit e8 betdm herrlichen Liedern sm „Mam Rhein" von ÄM ■n^antgebel' oon^x* Tiden Volksliedern, ob erng ; rttag, sorgsamste Abtönung >cr Aussprache.
^wählten Programms m | -bmen mit "0„4,h immtwenc unter W ftkcctexä «raufte, >° W idauä »dinneneä W* sich aud) firneriinbtrW ' « wdta blühen unb r chcherisen Tlchenl«
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In Vertretung: Keller, Beigeordneter.
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Gießen, den 24. Juli 1890. Großh. Amtsgericht.
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Die zur Erstellung eines Schulhauses für die Gemeinde Stockhausen erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen im Wege mündlichen Abgebots am _
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Voranschlag, Pläne und Bedingungen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Stockhausen zur Einsicht offen.
Gießen, am 5. August 1890.
Orffenililhe Aufforderung.
Alle, welche aus der am 7. November 1885 gerichtlich bestätigten Hupothekurkunde der Philipp Römer fünfter Eheleute von Wieseck für den dortigen Bor- schutzverein — E. G. — (über 4000 X), welche abhanden gekommen ist, Ansprüche zu haben glauben, haben solche binnen zwei Monaten, vom ersten Erscheinen dieses Aufrufs in den öffentlichen Blättern gerechnet, dahier anzumelden, als sonst dieselbe gelöscht werden wird.
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I'ON unbe-rrenzter Haltbarkeit, Appetit an- ■ <-gend, leicht verdaulich, von angenehmem Geschmack, ohne die Zähne anzugreifen ><ler die Verdauung zu stören.
Ausführl. Gebrauchsanweisung jeder Flasche beigegeben. — Man achte auf die vorstehende Schutzmarke, um keine Nachahmungen zu erhalten. — Preis pr. Flasche von 100 Gr. 1 Jtt. 250 Gr. 2 JC Vorräthig in den Apotheken, od. direct zu beziehen von der
Ratbsapotheke Wilhelmshaven.
•) Siehe Deutsche Medic.-Ztg., Berlin, Nr. 80, v. 1889.
„ Aeretlicher Central- Anteiger Nr. 8. von 1889. „ Medic. Central-Ztg.Berlin,«. 16. Oct. 1890.
Bekanntmachung.
Nachdem der Plan über die Straßen- und Baufluchtlinien für die Licherstraße und die projectirten beiden Querstraßen zwischen Grünbergerund Licherstraße die höhere Genehmigung erhalten, wird dies in Gemäßheit des Art. 7 der allgemeinen Bauordnung mit dem Anfügen bekannt gemacht, daß der Plan auf dem Stadtbauamt jederzeit zur Einsicht offen liegt.
Gießen, 6. August 1890.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen
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Bekanntmachung.
Die Schreinerarbeiten zur Herstellung neuer Fußböden von amerikanischem Kiefernholz (Pitch pine) im hies. Bürgermeistereigebäude sollen im schristl. Submissionswege! vergeben werden. Angebote sind bis spätestens
Donnerstag den 14. d. M.,
Vornr. 11 Uhr, bei unterzeichneter Stelle einzureichen. Die Arbeitsverzeichnisse werden im Bürgermeistereigebäude, Zimmer Nr. 3, abgegeben, woselbst die Bedingungen zur Einsicht offen liegen.
Gießen, den 8. August 1890.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Keller, Beigeordneter. 6580
Ein großes Unglück
ist über unsere Gemarkung gekommen. Nachdem die meist sehr armen hiesigen Bewohner im vergangenen Jahre eine ungünstige Ernte hatten, zeigte der gegenwärtige Sommer eine Pracht und Fülle des Gewächses, wie solche hier fast noch nie gesehen war, und Jedermann blickte mit Freude aus die Aecker, welche, wie zu hoffen stand, den Ausfall des verflossenen Jahres wieder einbringen sollten. — Allein am 2. August kam plötzlich ein heftiges Gewitter mit entsetzlich schwerem Hagelschlag über unseren Ort, und das Korn, welches bei dem späten Schnitt auf unseren Bergen nur erst zum Theil in Garben stand, wurde niedergeschlagen und zerstreut, sodaß sich kaum die Hälfte davon wird einbringen lasten, während die noch auf dem Halme stehenden Getreidearten (Gerste, Hafer, Weizen rc.) vollständig zermalmt wurden. Auch das Obst, das Gemüse und die Kartoffeln haben furchtbar gelitten.
Versicherung gegen Hagelschaden ist hier nicht üblich gewesen, well unsere hochgelegene Gemarkung wie wohl überhaupt die meisten Höhenlagen von Hagelschaden seither wenig zu leiden hatte und das Versicherungswesen für die geringen Leute oft recht umständlich ist.
Ausgiebige Hllfe ist hier noth. Menschenfreunde werden dringend gebeten, zur Linderung des Elends und den Verzagten zum Trost Gaben der Liebe uns gütigst zukommen zu lasten. Letztere bitten wir an den mitunterzeichneten Ortspfarrer zu adressiren.
Königsberg in Hessen-Naffau, den 4. August 1890.
v. Andel, Pfarrer. Heibach, Lehrer. Baumann, Oberförster. Medenbach, Obersteiger. Schmidt, Obersteiger.
Indem wir vorstehenden Aufruf der Mildthätigkeit unserer Leser empfehlen, erklären auch wir uns zur Entgegennahme von milden Beiträgen bereit. Wir hoffen ganz gewiß keine Fehlbitte zu thun, wenn wir die Erwartung aussprechen, daß die Bewohner unserer Stadt, welche ja als immer hilfsbereit sich bewährt haben, auch hier helfend Hellen werden, wo die Natur so große Wunden geschlagen hat. Die Bewohner von Königsberg erblicken noch immer in Gießen ihre Provinzial-Hauptstadt und hoffen, daß diese ihre Noch lindern werde. Möge sich diese Hoffnung bewähren.
Nedaetion deS GieHener Anzeigers.
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Gießen, den 8. August 1890.
Großh- Bürgermeisterei Gießen.
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