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Vollständiges Nahrungsmittel für kleine Kinder.

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8isberglMz-<faszzieges.

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J. J. Wolf, Msurrrmrister in Vilbkt.

Eine Patthie Kicbtenstangen, zu Sparren geeignet, sowie einige schwere Kichtenss«tmme sind abzugeben bei 5498] Ä. Jung IV., Klein-Lmden.

Zahlreiche ÄEirCSNISSE der ersten medicinisohen Autoritäten.

Das Einkochen -er Früchte, die Bereitung der Frucht« käste, Liqnenre u. s. w. Anleitung der in Essig und in Blech­büchsen etnzukochenden Früchte und Gemüse von Maria Aabel. 1890. 6. Auflage. Preis 50 Pf. Regensburg; Stahls Verlags- Buchhandlung.

Voraussichtlich leiden Heuer des nasien Jahrgangs wegen unsere eingekochten Früchte wieder sehr viel durch baldiges Göhren oder Schimmel. Darum Frauen gebet gleich acht beim Einkochen, es gibt ein sicheres, billiges, unschädliches Mittel und dieses befindet sich auf Seite 2 und 3 von obengenanntem Schriftchen. Wir können über­haupt dieses Schriftchen seines vortrefflichen Inhaltes wegen bestens empfehlen. In einer Unzahl erprobter Recepte behandelt es die Einmachekunst" in ihrem ganzen Umfange in so leicht faßlicher Erklärung, daß jede sorgsame Hausmutter sich desselben mit großem Nutzen bedienen wird.

Hiermit zeige ergebenst an, daß mir von der Dachziegelei Kalden­kirchen die Vertretung für die Provinz Oberheflen übertragen wurde.

£ Der Sllberglanz.Falzziegel ist nicht gefärbt, auch nicht glastrt, und übertrifft an Güte auf Wetterbeständigkeit, Billigkeit und Leichtigkeit alles bis jetzt bekannte Dachdeck Material.

Wiederverkäufer erhalten Rabatt.

EJ?atz bei Mangel Muttermilch, erleichtert das Entwöhnen, leicht und vollständig verdauJich, desshalb auch ERWACHSENEN bei MAGEN- tll) bestens empfohlen.

Zum Schutz gegen die zahlreichen Nachahmungen führt jede Büchse die Unterschrift des Erfinders Henri Nestle.

Verkauf in allen Apotheken und Droguen-Handlungen.

Aas Aorkommen von Viehseuchen in Hessen

während des Monats Mat 1890.

Milzbrand wurde in Dorn-Assenheim und Griedel im Kreise Friedberg, am 2., bezw. 6. Mat bei einem crepirten Rinde fest­gestellt.

Rotz. Wegen Verdachts der Ansteckung wurden unter polizei­liche Beobachtung gestellt: 3 Pferde eines Besitzers in Offenbach und je 3 Pferde bei zwei Besitzern in Seligenstadt im Kreise Offenbach.

Lungenseuche wurde am 12. Mat im Schlachthause zu Darm­stadt bei einem geschlachteten Ochsen festgestellt, welcher mit einem Transport von 21 Stück Mastochsen aus der Gegend von Magdeburg gekommen war.

Die Maul- und Klauenseuche in Gernsheim im Kreise Groß-Gerau, in Pfungstadt und Eberstadt im Kreise Darmstadt und in Vendersheim, Kreis Oppenheim, ist erloschen. In Bischofsheim im Kreise Groß-Gerau ist die Seuche im Monat Mai noch in zwei Gehöften mit 4 Stück Rindvieh und 3 Schweinen und in Stock­stadt in demselben Kreise, in einem Gehöfte mit 7 Stück Rindvieh und 4 Schweinen anfgetreten und alsdann in beiden Orten erloschen. In Reinheim, Kreis Dieburg, wurden im Laufe des Monats Mai fünf Gehöfte mit 35 Stück Rindvieh, 2 Ziegen und 30 Schweinen und in Rohrbach im Kreise- Büdingen vier Gehöfte mit 22 Stück Rindvieh, 2 Ziegen und 12 Schweinen verseucht.

Die Seuche wurde festgestellt in Bürgel, Kreis Offenbach, am 5. Mai in einem Gehöfte mit 7 Stück Rindvieh, am 13. Mai in Wallernhausen, Kreis Büdingen, in zwei Gehöften ;mit 12 Stück Rindvieh und 8 Schweinen, am 15. Mai in Unter-Schmitten, Kreis Büdingen, in einem Gehöfte mit 3 Rindern und 2 Schweinen, am 16. Mai in Nidda, Kreis Büdingen, in vier Gehöften mit 9 Rindern, 1 Ziege und 5 Schweinen, am 16. Mai auf einer Mühle bei Eschen­rod, Kreis Schotten, in einem Gehöfte mit 10 Stück Rindvieh und 2 Schweinen, und in Götzen in demselben Kreise seitdem in zehn Gehöften mit 70 Stück Rindvieh, 2 Ziegen und 27 Schweinen, ferner seit 17. Mat in Bensheim in dreizehn Gehöften mit 23 Mndoteh- ftücken, 8 Ziegen und 14 Schweinen, seit 21. Mai in Nieder-Modau, Kreis Dieburg, in sechs Gehöften mit 22 Rindoiehstücken, 4 Ziegen und 20 Schweinen, seit 23. Mai in Ulfa, Kreis Schotten, in vier Gehöflen mit 17 Rindern nnd 10 Schweinen, seit 24. Mai in Brandau in demselben Kreise in zwei Gehöften mit 6 Stück Rind­vieh, 4 Schafen, 2 Ziegen und 8 Schweinen, seit 27. Mat in Holz- Hausen, Kreis Friedberg, in drei Gehösten mit 3 Rindern und fünf Schweinen und in Helpershain, Kreis Schotten, in 9 Gehöften mit 51 Rindern, 1 Ziege und 16 Schweinen, am 28. Mai in Ober- Erlenbach im Kreise Friedberg in einem Gehöfte mit 3 Rindern und 3 Schweinen, an demselben Tage in Ober-Beerbach, Kreis Bensheim, in einem Gehöfte mit 2 Rindern, 2 Ziegen und 2 Schweinen, und in Traisa, Kreis Darmstadt, in einem Gehöfte mit 14 Rindvieh­stücken und 4 Schweinen, am 29. Mai in Roßdorf, Kreis Darmstadt, in einem Gehöfte mit 9 Rindoiehstücken und 5 Schweinen, und am 31. Mai in Ulrichstein, Kreis Schotten, in einem Gehöfte mit acht Stück Rindvieh.

Der Bläschenausschlag unter dem Rindvieh in Stangen­rod, Kreis Gießen, in Bönstadt im Kreise Friedberg, in den Orten

Im Verlage von Emil Roth in Giessen ist soeben erschienen:

Adolf Diesterwegs

Temperatur der Lahn und der Lust am 9. Juli, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 14, Luft 15 Gr.

Rübs am en.

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Schiffsnach richten.

Bremen, 8. Juli. sPer transallantischen Telegraph«! Der Schnelldampfer Fulda, Eapt. R. Ringk, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 28. Juni von Bremen und am 29. Juni von Southampton abgegangen war, ist heute 5 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.

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Das Haus Nestle hat an der Pariser Weltaus­stellung 1889 die höchsten Auszeichnungen, einen GROSSEN PREIS und eine GOLDENE MEDAILLE erhalten.

Bekanntmachung.

Die Landbriesträger führen auf ihren Bestellgängen Bücher mit sich, welche zur Eintragung der ihnen vom Publikum zur Beförderung nach der nächsten Postanstalt übergebenen Sendungen mit Werthangabe, Einschreib, fendungen, Postanweisungen, gewöhnlichen Packele und Nachnahmesendungen bestimmt sind und zur größeren Sicherheit für die richtige und rechtzeitige Ablieferung dieser Gegenstände dienen. Will der Absender die Eintragung selbst bewirken, so hat der Landbriesträger demselben das Buch vorzulegen. Bei Eintragung des Gegenstandes seitens des Landbriesträgers muß dem Absender auf Verlangen durch Vorlegen des Buches die Ueberzeugung von der stattgehabten richtigen Eintragung gewährt werden.

Da diese Einrichtung und das dem Publikum durch dieselbe gebotene Mittel zu seiner Sicherstellung immer noch nicht genügend bekannt zu sein scheint, so wird auf das Bestehen derselben besonders aufmerksam aemacht- Darmstadt, den 5. Juli 1890.

Der Kaiserliche Ober-Postdirector.

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des Kreises Schotten: Laubach, Götzen, und Betzenrod, und in Uetz- bausen, im Kreise Lauterbach, ist erloschen. In Blofeld, KreiS Büdingen, und Steinberg, Kreis Schotten, herrsch! die Seuche fort. Festgestellt wurde die Seuche in Kaichen, Kreis Friedberg, am 4., in Arheilgen, Kreis Darmstadt, am 19., in Esselborn und Planig, Kreis Alzey, am 20., bezw. 29., in Bellersheim und Steinheim, Kreis^Gießen, am 24. und in Grüningen, in demselben Kreise, am

Die Räude gilt als vorhanden unter 5en Schafen in den Orten des Kreises Alsfeld: Arnshain, Liederbach und Nieder- Gemünden, und in den Orten des Kreises Büdingen: Gelnhaar, Bergheim und Usenborn.

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* Stuttgart, 5. Juli. Allgemeiner Deutscher Ver­sicherungs-Verein. Im Monat Juni 1890 wurden 345 Schaden­fälle durch Unfall angemeldet. Von diesen hatten 3 den sofortigen Tod und 14 eine gänzliche oder theilweise Invalidität der Verletzten zur Folge. Von den Mitgliedern der Sterbekasse starben in diesem Monat 39. Neu abgeschlossen wurden im Monat Juni 1681 Ver­sicherungen. Alle vor dem 1. März 1890 der Unfall-Versicherung angemeldeten Schäden incl. der Todes- und Invaliditäts-Fälle sind bis auf die von 8 noch nicht genesenen Personen vollständig regulirt. Auf Grund der Haftpflichtversicherung wurden 29 Forderungen gestellt.

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DieSchweizer Frauen-Zett ung", eines der gelesmsten schweizer Frauenblätter, brachte jüngst nachstehenden beachtenswerthen Artikel:Wie soll sich die tn beschränkten Verhältnissen lebende Haus- und Familienmutter dem kürzlich wieder stattgehabten Preis- anfschlag deS Fleisches gegenüber verhalten? In diesem Sinne ist in jüngster Zeit manche Frage an uns gestellt worden. Und zum Verwundern ist's wahrlich nicht, wenn da und dort die Sorge ein- kehrt, wo der Speisezettel keinen Abbruch erleiden soll und die knapp bemessenen Mittel doch nicht den geringsten Zuschuß gestatten. Der tägliche Genuß des Fleisches ist durchschnittlich überall so sehr zur Gewohnheit geworden, daß die Meinung Platz gegriffen hat, ohne Fleisch sei für den viel Kraft verbrauchenden Arbeiter keine aus­reichende Ernährung möglich. Schon manche genau rechnende Haus­frau, die sich ernstlich angelegen sein liefe, den Geldwerth deS Küchen­zettels mit den Einnahmen in Einklang zu bringen, hat es versucht, das Fleisch durch billigere, in Bezug auf wirklichen Nahrungswerth aber dem theuren Fleische nicht zurückstehende Speisen zu ersetzen, ohne indefe damit den Hausvater befriedigen zu können. Nicht dafe der Mann ohne Fleisch nicht hätte satt werden können, aber der ver­wöhnte Gaumen war nicht befriedigt, die Nahrung ermangelte für ihn des gewohnten, neroenamegenben und den Geschmacksnerven schmeichelnden Reizes. Ein prächtiges Mittel nun, um ohne fühlbares Unbehagen oder Entbehrung den Genufe des Fleisches nach und nach zu beschränken, ist der verständige Gebrauch von Liebigs Fleisch- extract in der Küche. Eine Beigabe von Liebigs Fleischextract zu Suppen, Hülsenfrüchten und Gemüsen behagt nicht nur der ver­wöhnten Zunge, sondern die Nerven werden davon, wie von dem Genuffe des Fleisches, in angenehmer und wohlthuender Weise an­geregt. Bringt die Hausfrau z. B. eine gut geröstete und langsam durchgekochte Hafersuppe und ein mit etwas Speck oder Cocosnuß- butter gut gefettetes und mit Fleischextract gewürztes Erbsen- oder Bohnengericht mit Salat auf den Mittagstisch, so wird kein Tisch­genosse, vorausgesetzt, daß das Aufgetragene sorgfältig und gut gekocht worden sei, unbefriedigt sein oder die Empfindung von ungenügender oder unpassender Ernährung spüren. Steht eine Mehlspeise mit Obst oder so etwas auf dem Küchenzettel, so ist aus einer, von Knochen, Wurzelwerk und Suppenkräutern mit Fleischextract zuberetteten Suppe eine köstliche Bouillon hergestellt, wie das theure Fleisch sie nicht besser liefert. Wo ein Selbstkocher zur Verfügung steht, da werden nicht nur die Speisen viel besser unb ergiebiger hergestellt, sonbern e5 ergibt sich auch eine große Ersparniß an Auslagen für das theure Brennmaterial. Schlimm ist nur, daß gleichzeitig mit dem Fleisch auch der so nahrhafte Käse im Preise gestiegen ist, so daß der letztere nothgezwungen von manchem Frühstückstische verschwinden muß. Möge in solchem Falle der auch nahrhafte Mais, mit Cocosnuß- butter gut gebacken, an feine Stelle treten. Auch sollte der im Ver- hältniß zu Fleisch und Käse immet noch billigen Milch am Tische eine größere Rolle zugetheilt werden als bisher. So wird es möglich sein, doch ohne Schaden und Entbehrung die schlimme Zeit an sich vorübergehen zu lassen.

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In systematischer Anordnung und zur Ein­führung in das Studium der wissenschaft­lichen Pädagogik bearbeitet von H e i n r i ch Scherer, Schulinspector in Worms.

12 Bog. gr. 8° eleg. Ausstatt, mit dem Porträt und Facsirnile Diesterwegs. Aus dem überaus reichen Inhalte seien nur" folgende Abschnitte heroorgehoben: Die igeschichtliche Entwickelung der deutschen Volksschulpäoagogik und der deutschen Volksschule. Adolf Diesterweg, sein Leben und Schaffen. Aufgaben der Pädagogik, Quellen, Theorie und Praxis. Object der Erziehung; die menschliche Natur unb die Gesetze ihrer Entwicklung. Bestimmung und Aufgabe des Menschen­lebens; Zweck, Ziel unb Weg ber Er­ziehung. Mittel der Erziehung. Allgemeine Unterrichtslehre. Lehrer- A^"^.L,ehrkunst; Fortbilbung. - Aeußerlichkerten tn der Schule. Spezielle Unterrichtslehre (Methodik). Spezielle ErztehungslehrelSchuldisciplin)__Schul­

organisation. Characteriftik ber Diester- weg'schen Pädagogik. Anhänge, litter- arffcher Wegweiser für Fortbildung der Lehrer. Preis Mk. 2.- franco bei Einsendung des Betrags.

Herr Friedrich DiiieS in Wien schreibt an den Verfasser:Erst heute Vormittag konnte ich mit der LectÜre Ihres vortrefflichen Buches zu Ende kommen. - -v Ich sage Ihnen nur kurz, daß Ihr Buch 4038H nach meinem Ermessen das veste ist unter allen denen, welche das Diesterweg-Jubi­läum heroorgerusen hat u. s. w " Herr Director Dr. BartelS in «Sera sagt darüber u. 21.:Mit größtem Interesse habe ich das Manuscript ftubirt und eS ist mir eine Freude, ein wirklicher Genuß gewesen, die so fleißige Arbeit durchzu- arbeiten. Dem Altmeister ber Pädagogik, Diesterweg, setzen Sie ein herrliches Denkmal unb ber Lehrerwelt erweisen Sie burch die Herausgabe einen große« Dienst."

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