Ausgabe 
10.4.1890 Erstes Blatt
 
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fite Deutschlands Einheit gekämpft, den deutschen Fahnen seien Angehörige aller Religionen gefolgt, als es galt zu kämpfen für König und Vaterland. Nicht nur aus blutiger Wahl­patt solle die Gleichheit Aller zum Ausdruck kommen, sondern auch im Frieden sollten alle gleichmäßig an den Segnungen desselben theilnehmen. 34 eiserne Kreuze seien während des Krieges an jüdische Aerzte, andere Auszeichnungen an jüdische Angehörige verliehen worden, angesichts solcher Verdienste um unser deutsches Vaterland hätten die Juden Anspruch aus Gleichberechtigung, es dürfe nicht jeder kommen, der kaum die Schulbank verlassen, der überhaupt noch nichts ge- than, und den Juden die nationale Angehörigkeit absprechen- hiergegen sollten alle Parteien Verwahrung einlegen. In einer am 16. März d. I. von dem Antisemiten Dr. Zimmer­mann in Grünberg gehaltenen Rede sei auch nicht ein ein­ziger praktischer Vorschlag zur Besserung unser socialen Ver­hältnisse zu finden, sondern nur jämmerliche Redensarten über die Juden, und darüber, in welcher finanziellen Abhängig­keit von den Juden unser Vaterland stehe. Dank der Opser- willigkeit des deutschen Volkes sei die finanzielle Selbststän­digkeit gesichert gegen *bie Finanzoperationen jüdischer oder christlicher Finanzleute, lächerlich sei die vielgebrauchte Fabel, als könne Deutschland ohne Rothschild oder Bleichröder keinen Krieg führen. Der ganze Inhalt der Rede sei Hetze, nichts als Hetze gegen die Juden, die Redner der Antisemiten seien nichts als Agitatoren gegen die Juden. Herr Pickenbach sei, gleichwie Redner auch, Stadtverordneter in Berlin gewesen. Während er (Redner) sein Mandat geschäftlicher Verhältnisse wegen niedergelegt habe, sei Pickenbach nicht wiedergewählt worden, er habe aber bei seinem Scheiden aus dem Stadtverordneten- Eollegium nicht den besten Geruch hinterlassen. Die Anti­semiten seien eben nur Antisemiten, sonst nichts, die Interessen der Gewerbtreibenden könnten sie ebensowenig vertreten wie die der Bauern, sie verständen nur den Bauernsang. Die deutschsreisinnige Partei habe Vertreter aller Stände in ihren Reihen, Handwerker, Gelehrte, Künstler u. s. w., ja, sie sei sogar durch Bauern im Reichstage vertreten. Was die andern im Wahlkreise noch in Betracht kommenden Parteien, die Eonservativen und die Nationalliberalen, betreffe, so hätten gerade Böckel und Consorten gegen diese Parteien die hef­tigsten Angriffe gerichtet, die antisemitische Agitation sei durch die angesehensten Vertreter der eonservativen Partei bekämpft worden; wenn daher die Eonservativen ihrer Gesinnung treu bleiben wollten, so könnten sie nicht anders als gegen Picken­bach stimmen. Auch die Nationalliberalen hätten sich nie­mals von dem Antisemitismus hinreißen lassen, auch ihre Vertreter (Woermann, Benda, Enneccerus) hätten sich gegen denselben erklärt, sie könnten daher nicht anders handeln, als gegen die Antisemiten zu stimmen, d. h. im Sinne der Leute zu handeln, die so zu sagen die Führer der Nationalliberalen' gewesen. Der von den Antisemiten geführte Rassen­kamps, sowie der Kamps gegen die jüdische Religion seien der schlimmste, sie schürten den Rassenhaß und bedrohten die in Deutschland als bahnbrechend hochgehaltene Toleranz aus reli­giösem Gebiet. Aus dem 1878er Berliner Congreß waren aus Anregung Deutschlands alle Großmächte darin einig, den orientalischen Staaten die Gleichberechtigung aller religiösen Bekenntnisse, die Gleichstellung der Juden mit den anderen Staatsangehörigen zur Bedingung zu machen. Deutschland müsse den Gedanken der Toleranz hochhalten, unser Volk dürse nicht nach religiösen Bekenntnissen gespalten werden, nicht durch Zwangs- und Ausnahmegesetze, wie die antisemi­tische Agitation sie verlange, getrennt werden- die Erfahr­ungen mit den Maigesetzen wie mit dem Socialistengesetze, welche eine Festigung der ultramontanen wie socialdemokrati­schen Partei zur Folge gehabt, müßten uns warnen, wieder in dieselben Fehler der Gesetzgebung zurückzusallen, gewisser­maßen noch einen dritten Keil in unser sociales und politi­sches Leben zu treiben, dessen Wirkung ein um so festeres Zusammenschließen des Judenthums würde. Freier Verkehr, freie Gesetzgebung solle gepflegt, dem unberechtigten Vor­dringen und Ueberheben solle entgegengetreten werden, einer­lei ob es von Juden oder Christen ausgehe - gegen die anti­semitische Agitation, gegen diese Art der Verhetzung müßten alle Parteien eintreten. Kaiser Wilhelm und Fürst Bismarck haben uns die Segnungen des Friedens gesichert, Deutschland ist nicht nur zum mächtigsten Volke geworden, sondern auch berufen, eine wahrhaft nationale und freiheitliche Cultur zu schaffen, seine Gesetzgebung müsse getragen werden von Tole­ranz und Aufklärung, zu welcher es die Besten des Volkes gebracht haben. Stürmischer Beifall folgte den Ausführungen des Herrn Brömel.

Herr Dr. Gut fleisch (stürmisch begrüßt) dankt dem Redner für seine an die Versammlung gerichteten Worte. Es sei nothwendig und dienlich gewesen, daß ein neuer Redner, wie Herr Brömel, einttat in den von mehrmaligen Wahlen übermüdeten Wahlkreis. Durch Aufmunterung der Säumigen, die theils aus im politischen Leben unzulässiger

Bequemlichkeit, theils aus anderen Ursachen von der Wahl­urne Kerngebliebenen zu entflammen, habe Herr Brömel viel beigetragen. Er wiederhole angesichts alles dessen, was aus dem Spiele stehe, den Appell, daß am Wahltage Jeder seiner Pflicht genüge, daß, wenn am 10. April die 10 Uhr-Glocken läuten, eS wie ein Sturm durch den Wahlkreis ziehen möge, wie ein Sturm, der eine Bewegung niederwerse, die ebenso undeutsch wie unchristlich sei. Die dem Wahlkreis drohende Gefahr müsse Alle aufriitteln- in früheren Wahlkämpfen sei die deutschfreisinnige Partei wohl gegen die Nationalliberalen unterlegen, dies sei aber lediglich eine Niederlage der Partei gewesen, der Sieg des Antisemitismus bedeut? aber diesmal die Niederlage des Wahlkreises. Nicht in einer Ovation aus Herrn Brömel wolle er diesem den Dank und das Einver- ständniß der Versammlung mit dessen Ausführungen bezeugen, sondern durch ein Hoch aus deutsches Recht, deutsche Gerech­tigkeit, deutsche Sitte und deutsche Freiheit, aus das deutsche Vaterland. (Die Versammlung stimmt in das Hoch ein.)

Herr Brömel ergreift nochmals das Wort, um, an eine im Jahre 1848 in Stettin spielende Begebenheit er­innernd, die dem Feldmarschall Wrangel Anlaß zu dem Aus­druck gab:Aus die Stettiner ist kein Verlaß", der Zuver­sicht Ausdruck zu geben, daß bei der bevorstehenden Wahl die deutschfreisinnige Partei in ihrem Kampfe gegen die Anti­semiten sagen könne:Aus die Gießener ist doch Verlaß?"

Nachdem noch Herr stuck. Katz en st ein in der ihm zur Verfügung stehenden kurz bemessenen Zeit die antisemitischen Bestrebungen und deren Unausführbarkeit, sowie das Verhalten der Antisemiten-Führer, besonders des Reichstagsabgeordneten Dr. Böckel, dargelegt, wurde die Versammlung geschlossen.

Die hinter uns liegenden Osterfeiertage gaben den Erholungsbedürftigen Gelegenheit zu Ausflügen nach allen Richtungen unserer schönen Umgegend. Weniger freundlich als der erste Feiertag, der alle Spaziergänger in die richtige Frühlingsstimmung versetzte, ließen sich die folgenden beiden Tage an, Regenschauer und kalte Lüste waren weniger ein­ladend zu Ausflügen. Trotzdem erfreuten sich die Zielpunkte unserer festtäglichen Auswanderung, Gleiberg, Schiffenberg, Staufenberg rc., großen Zuspruchs. Mit den Oster- feiertagen stellten sich auch zwei alte Bekannte, auf deren Er­scheinen schon lange sehnsüchtig gewartet wurde, ein, nämlich unsere Störche. Hoffentlich werden die Langbeine ebenso­wenig in ihrer Hoffnung auf einen reichen Froschsegen ge­täuscht, wie die Menschen in der Hoffnung auf herrliches Frühlingswetter.

* Biugen, 7. April. In dem benachbarten Büdesheim ermordete gestern eine Frau, welche schon längere Zeit Spuren von Tiefsinn gezeigt hatte, ihre beiden im Alter von 8 Monaten und 2 Jahren stehenden Kinder. Die offenbar ganz irrsinnig gewordene Frau hatte dem Frühgottesdienst beigewohnt, und dann, wie man dies ja bei Wahnsinnigen häufig beobachten kann, ganz rasfinirt verfahren, um ihre That ungestört aus­führen zu können. Sie schickte nämlich ihre bei ihr wohnende Schwester in die Kirche, um dem Hauptgottesdienst beizu­wohnen, während ihr Mann, ein Eisenbahnbediensteter, in seinem Berufe beschäftigt war. Sie trug Wasser in eine Vertiefung des Kellers und füllte diese etwa ein Fuß hoch damit. Dann zog sie dem Säugling frische Kleider an, holte ihr zweijähriges Knäblein aus dem Nachbarhause, band beide Kinder zusammen und tödtete sie in der mit Wasser gefüllten Vertiefung des Kellers - dann erhängte sie sich auf dem Speicher ihres Hauses. Daß die Kinder bei der Tödtung Widerstand leisteten, zeigten die arg zerkratzten Gesichter derselben. Nach der That kam die Schwester der Unglücklichen aus der Kirche, suchte diese und sand sie, die Hand noch an dem Stricke. Die herbeigerusenen Leute sanden auch bald die Leichen der Kinder im Keller.

Frankfurt, 6. April. Das Auserstehungssest wurde Heuer in unseren Mauern durch die Sturmglocken eingeläutet, welche gegen 1/a3 Uhr heute früh den Ausbruch eines Groß- seuers verkündeten. Es brannte in der auf dem Sachsen­häuser Berg, d. i. etwa i/2 Stunde von dem Stadtcentrum, gelegenen Actienbrauerei (vormals Henninger & Söhne). Die hohe Lage der Gebäude ließ den Brand größer erscheinen, als sich bei genauer Besichtigung ergab, indeß ist die Zer­störung, welche das entfeffelte Element angerichtet hat, immer­hin groß genug, desgleichen der Schaden, den 10 Versicher­ungsgesellschaften angeblich zu tragen haben sollen. Wie ich hörte, soll das Feuer schon um die Mitternachtsstunde aus­gebrochen sein, das anwesende Personal aber geglaubt haben, desselben ohne fremde Hülfe Herr werden zu können. Das erwies sich jedoch sehr bald als ein verhängnißvoller Jrr- thum, denn nur zu schnell hatten die Flammen sich der Schrotmühlen und der daran anstoßenden Räume bemächtigt und Alles eingeäschert. Das Feuer ist dem Vernehmen nach

im Sudhause ausgebrochen, letzteres ist übrigens, Dank seiner feiverfeften Gewölbe, intact geblieben. Desgleichen ist das Maschinenhaus, abgesehen von einigen im Verhältniß zum Brand unbedeutenden Beschädigungen, unversehrt geblieben. Erst dem Eingreifen der Feuerwehren gelang es, des Feuers Herr zu werden und den Brand aus seinen Herd zu be­schränken. Der Betrieb in der Brauerei war übrigens schon gestern Abend eingestellt worden. Der angerichtete Schaden läßt sich, derFrks. Ztg." zufolge, um deswillen noch nicht fcststellen, weil man noch nicht zu ermitteln vermag, ob und inwieweit die Malzvorräthe durch die Hitze gelitten haben. Der Bi er versandt ist übrigens gar nicht eingestellt worden, dagegen wird der Betrieb durch die Zerstörung der Schrotmühle eine Unterbrechung von 810 Tagen erleiden. Die Henninger'sche Brauerei ist eine der größten und bestan- gelegten am hiesigen Platze. Sie ist, trotz ihrer hohen Lage, reichlich mit Wasser versehen und darum mögen wohl die Angestellten anfänglich geglaubt haben, das Feuer durch eigene Kraft bewältigen und ersticken zu können. Glücklicherweise ist die Verheerung durch den Brand nicht so schlimm, als man in der ersten Bestürzung anzunehmen geneigt war.

In die Lohnbewegung sind jetzt auch die Schuh­macher eingetreten. Dieselben haben einen neuen Lohn­tarif aufgestellt, aus dessen Annahme Seitens der Meister sie bestehen. Mehrere hiesige größere Firmen haben ihren Arbeitern bereits eine Lohnerhöhung bewilligt. Der Tapezierer st rike ist noch nicht beendet, obgleich am Donnerstag eine Commission der Meister gemeinsam mit der Lohncommission der Gehülfen tagte. Die Meister proponir- ten 25% Zuschlag für Sonntagsarbeit und Ueberstunden. Mit diesem Anerbieten sollen die geforderten 15 % bewilligt sein, mit dem Unterschied freilich, daß die bester bezahlten Gehülfen auf diese Weise nur etwa 5 % Ausbesserung er­fahren . würden. Die Lohncommission nahm dies Anerbieten nicht an. Ein Vorschlag derselben, Mk. 23 pro Kopf al» Zuschlag zu bewilligen, wird die Meister erst beschäftigen.

Hniverfitäts - Nachrichten.

Der außerordentliche Professor Dr. Ernst Stampe zu Breslau ist in gleicher Eigenschaft in die juristische Facultät der Universität Greifswald versetzt worden.

TTä 1 e1 äJ verlangen stets eine sofortige Be-

*KAJiö*w1n*w** kämpfung, will man nicht Gefahr laufen, daß die langwierigsten und schlimmsten Krankheiten daraus entstehen sollen. Zur solchen Bekämpfung empfehlen medicinische Autoritäten Fays Aechte Sodener Mineral'Pastille« als da» hierzu geeignetste, wtrkungsrelchste Mittel, und zwar tollen in diese« Falle 35 Stück in heißer Milch aufgelöst und von den Erkrankte» mehrmals des Tages genommen werden. Diese Methode ist gegen­wärtig die rationellste und bei Weitem der Milch mit SelterS vor­zuziehen. Doch müssen die Pastillen acht und keine Nach­ahmung sein. Man verlange daher stets Kays Sodener Mineral-Pastitten, die in allen Apotheken und Droguen i 85 erhältlich sind. 65

verkehr, Land- und volkswirihschaft.

Patente von im Srostherzogthnm Hetse« wohnende» Erfindern. Patent-Anmeldungen. Baikenträ^erfür Brücke», Th. Landsberg, ordentlicher Professor der Jngenieurwissenschaste» an der Technischen Hochschule in Darmstadt. Neuerung a» Münze»- sortirern für selbstthätige Verkaufsapparate, P. Simons, Darm­stadt. Steuerung an Flaschenverkapselungsmaschinen, Zusatz zu« Patent Nr. 42300, G. Lorenz und Wilhelm Blöcher tu Rüsselsheim a. M. Patent-Ertheilung. Nr. 52036. Jmmer- währender Kalender. E. PH. Hinkel in Offenbach a. M. ko« 17. November 1889 ab.

Der Postdampfer ,$ßefternlanb* derRed Star Sine" in Ant­werpen ist laut Telegramm am 3. April wohlbehalten in Newport angekommen.

Wöchentliche Neberficht der Todesfälle in Gießen.

14. Woche. Vorn 30. März bis 5. April 1890. Stmvohnerzahl: 20 500 (tndL 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 25,4«/«.

Kinder

Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im

vom

2.-!5.Jahn

1. Lebensjahr:

Luftröhrenentzündung

Tuberkulöser Hirnhaut-

1

1

entzündung

1

1

Krämpfen

1

1

Nierenentzündung 1

(1)

1 (1)

Scrophulose

2

1

1

Krebs

1

1

Pseudoleukämie

1

1

Altersschwäche

1

1

Lebensschwäche

1

1

Summa: 10 (1)

4 (1)

1

5

Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von Auswärts

nach Gießen gebrachte Kranke kommen

Die Gewerbs-Patente für 1890/91 können bei uns abgeholt werde«.

Großh. Distrittseinnehmerei Gießen I. _______________________________Platz.

Hroßh. Aeatgymnastum, Aeatschule und Morschute.

Die Anmeldungen neuer Schüler werden Montag den 14. April, von 9 bis 12 Uhr, im Schulgebäude entgegen genommen. Die Aufnahme­prüfungen finden Dienstag den 15. April, von 8 Uhr an, statt. Der Unterricht beginnt den 16. April, Vormittags 7 Uhr, in der 2. Vorschul­klasse um 8 Uhr, in der 3. Vorschulklasse um 9 Uhr.

Gießen, den 10. April 1890. 3126

__________________________________Die Direction.

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Verein

der deutsch freifinnigen Partei.

Heute Donnerstag Abend von 8 Uhr an:

Zusammenkunft im Saale des (£qle Lcik-

Gustav Adolf Stiftung.

Die zum Zweigvereine Gießen gehörigen Ortsvereine werden, soweit die Einsendung noch nicht erfolgt ist, fteundlichst gebeten, die Beiträge für da» abgelaufene Rechnungsjahr möglichst bald an den Rechner des Zweig- verein», Herrn Sparkafferechner Döring zu Gießen, einzufenden.

3148 Der Vorstand.