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Bewohnen troirb, fchcn tocit tn daS LakM) hinein. WLH-^cnd -er Studienzeit des Erbgrvtzyerzogs in Gießen wird die -Ehrenwache vom 2. Großh vrzoglich Hessischen Infanterie- Regiment (GroßhcvKvg) Nr. U6 gestellt werden, welches m . Gießen gacnifonitt.*

Gestern A'hend 1/2l'i Uhr passivte mittelst Extrazug > von 60 Achsen daä Offizieworps, die Negimentsmr§sik nnd; ein combinirtes Bataii'on d-es in Cobienz garnisanirendcn 4. Garde^Zrcnadier^NegimenttKönigin" die hiesige Station. Das Bataillon ist zur Theilnahme an dem Ehrendienst bei den BeisotznngSfeLcrlichkeiren der Kaiserin Augusta, welche Inhaberin des Regiments war, nach Berlin commandirt.

BchnlnotUkN. Im Winter 18^8-/89 war die vbli-, gato rieche Fortbildungsschule für Knaben von 1 284 Schülern besucht, welche in 11 Abend- und einer Tages-- klasse unterrichtet wurden; die Fortbildungsschüler waren ihrem Berufe nach 203 Handwerker, 33-Kaufleute, 6 Kellner, 8 Schreiber, 8 Fabrikarbeiter, 26 Ausläufer und sonstige Arbeiter. Die Frequenz der mir dem LocalgewerÄverein; verbundenen H an d w e r k er s ch u l e betrug im gleichen Zeit- ; raume 371 Schüler, wovon 244 auf die Sonntagsschnle in 4 Abtheilungen, 95 auf die Abendschule uiib 32 auf die Tag- : schule entfallen. An den,-sonntäglichen Feierabend für Lehrlinge nahmen im Ganzen 156 Lehrlinge ^.heil. D^r größte Bestich an einem Abend betrug 85, der durchschnitt­liche 51. __ Die Industrie-^) ch u l e (wurde von 195

Schülerinnen besucht und nahmen daran Theil am Anfangs­unterricht 17 Schülerinnen, am Maschinennähen 62, am Sticken 56v am KLcidermachen 30, am Bügeln 17 und am Lehrerinneu-Eursus 13.

Der Unterarzt Dr. Frank vom Landw.-Bez. Gießen wurde zum Assistenzarzt II. Kl. befördert.

LarUws-Waistnanstalt. Das Ministerium des Jnnrrn und der Justiz hat Mr das Großherzogthum neuerdings den Grundsatz ausgestellt, daß ans dem Nachlasse der in einer Wai^enaustalt verstorbenen Waisenkinder die ihren Anstalten für pflege n^d Erziehung derselben erwachsenen Kosten zu ersetzen sind. Die Groß!). Prsvinzialdirection hat sich zu diesem Zwecke uörhigenf-alls unter Vorlage der betr. Beschei- nigunz und Berechnung mit der betr. Vormundsck-aftsbehörde ins Benehmen zu setzen.

x, Theater. Wir freuen uns, mittheileu zu können, daß die Direction allen Verdunkelungen der Sachlage zum Trotz den anerkennenswerthen Entschluß gefaßt, die Gespenster

mim doch lisch cm Freitag aufzuführen. Diese Nachricht wird ! -allen literarisch Gebildetem und Jnteressirten in Gießen gewiß | sehr willkommen sein, und die Vorstellung um so mehr An­klang in diesen Kreisen finden, als sie zum Benefiz des Jaskowskitschen Ehepaares gegeben werden soll. Haben doch Herr Mar und Frau Marie Jaskowski, seitdem sie dem Gießener Publikum bekannt sind, dessen Sympathien in seltenem Maße zu erwerben gewußt. Der erstere zeigt sich auf der einen Seite als äußerst tüchtiger und vielseitiger Darsteller, der auf römischem wie ernstem Gebiete gleich­mäßig Hervorragendes leistete- wir nennen in letzterer Be­ziehung nur leinen Sebastian Hochfcld (Viehhändler aus Ober- österreich), Musikanten (Lieder des Musikanten), Lehnl (Herr- gottschnitzerj, nnd in ersterer seinen Rath Presser (Er muß auf's Land) .undConditor" in den Nervösen Frauen. Auf der andercu Seite war er als ungemein fleißiger und ge­schickter Regisseur thätig, in Cyprienne, den Liedern des Musikanten, Herrgottschnitzer u. v. tu m. Ebenso hatten wir reichlich Gelegenheit, die Vielseitigkeit, schauspielerische Be­fähigung und den hingebenden Fleiß von Frau Jaskowski kennen und achten zu lernen. Wir erinnern nur an ihre vielen trefflichen Darstellungen als komische Alte, so an ihre Frau Patt, Wirtbin int Kohlenloch (Kean), Madame Boni- vard, Olga Kratzer l Starke Mittel), Zithermädchen (Von Stufe zu Stufe), Thekla Rebus (Tilly). Doch auch in ernsten Characterrollen haben wir Vorzügliches von ihr gesehen. So war namentlich ihre Mistreß Reed eine ergreifende Leistung und berechtigt zn der Annahme, oaß sie, wie ihr Gatte, in ixen Gespenstern eine treffliche Darstellung bieten wird.

Am 7. b. Mts., Abends ^5 Uhr, als der Zug GießenGelnhauM an dem Bahnwärterhäuschen Nr. 1 der Oberh. Eisenbahn am Uebergang des Riegelpfads, in der Nähe der Kennel'schen Besitzung fällig war, stürmte ein am Lcihgesterncrweg scheu gewordenes Pferd mit Wagen heran, raiuite die geschlossene Barriere entzwei und kam so mir dem Gefährt auf das Geleise zu stehen. Trotzdem der Bahn­wärter, Herr Wagner, dem schon nahenden Zuge entgegenlief und dasHaltesignal" gab, konnte derselbe doch nicht mehr rechtzeitig zum Stehen gebracht werden, weßhalb der Wagen von der Maschine erfaßt und zertrümmert, das Pferd jedoch von dem nacheilenden Besitzer noch gerettet wurde. Der Zug konnte alsbald wieder weiterfahrcn. Der Fuhr­mann ist aus Grüningen und soll denselben an dem Vorfall keine Schuld treffen.

Büdingen, Januar. Nächsten Samstag den 11. Ja­nuar findet im Schullocale deS Gewerbvereins der Verkauf v o n n i ch-t. a b g e h o l t c n G e w i n n e n der Ausstellungs- Lotteric statt. Zur Versteigerung kommen Pflug, Feg- mtthlc, Zuber, Spiegel, Kleidungsstücke, Pferdedecke, Bürsten, Honig, Cigarren usw.

vermischtes.

* Wetzlar, 8. Januar. Das Fortschreitcn der Influenza- Epidemie hat bereits mehrfach zu recht empfindlichen Geschäftsstörungen geführt. So hören wir, daß in einem hiesigen Eisenwerk der Betrieb wegen Erkrankung der Melw- zahl der Arbeiter zeitweilig ausgesetzt werden mußte. In einer ganzen Anzahl von Geschäften fehlt fast die Hälfte aller Angestellten und Arbeiter. W. A.

* Marburg, 8. Januar. Die Influenza will noch immer in unserer Stadt ihre Abreise nicht ankündigen, im Gegenthcil, es kommen fortwährend neue Erkrankungen vor. Die Cantinen^Wirth schasr in der Kaserne des hiesigen Jäger-Bataillons soll vom 1. April d. I. ab anderweit ver­pachtet werden. Das Bataillons Commando nimmt schriftliche Angebote entgegen.

* Frankfurt a. M., 9. Januar. Influenza. In der Brentanoschule fehlten am Schulbeginn 217 Kinder, in der Liebfrauenschule von 1007 Kindern 183 118,17 pCt.), am folgenden Tage 185 Kinder und am 4. Januar d. I. 214 Kinder oder 21,33 pCr., in der Bethmannschule von 754 Kindern 184 oder 19 mehr als der vierte Theil.

Univevfitäts - Nachrichten.

Wegen Ueberhandnabme ber Influenza sind an der Ihpioei- fi'ät Freiburg i. Br. die Vorlesungen emgeslellt worden.

Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde.

Missionsftunde heute Donnerstag den 9 Januar, Abends 8 Uhr, in der Kirche: über die dermalige Lage und Aufgabe der evangel Mission in Ostafrika. Pfarrer Dingeldey.

Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschast.

Freitag Abend 4C0 Uhr, Samstag Vormittag 830 Uhr, Samstag Nachmittag 3v« Uhr, Samstag Abend 505 Uhr________________

Briefkasten.

Frankt-ri. Influenza, Korrespondenz well-rg.geben, wirb wohl deiorgi lv.rder,. :R i-b.

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Freitag den 24. Januar, Vormittags 11 Uhr, soll die der Ge­meinde Trais'Horloff in der Gemark­ung Trais «Horloff zustehende Feldjagd auf wettere 6 Jahre bei Wirth Raab dabier verpachtet werden.

Trais-Horloff, den 8. Januar 1890. Großh. Bürgermeisterei Trais-Horloff. 327 Naab.

Montag bett 13. Januar werben aus den Drstricten Ober­stube, Kasparswald, Hirschtränksheege, Molkenbornsheege, Neuwiesenkopf, Neuwiese, Seiswald, Langerberg, Lichteeichen, G-brannter und Aspenhaag der Forstwartei We ckactshain versteigert: Stämme: 20 Eichen mit 7 fm, 88 Fichten mit 21 fm. Derbstangen: 1341 Fichten mit 33 fm. Meisftangea: 1342 Fichten mit 13 fm. Scheiter rm: 4 Buche, 6 Eiche, 22 Nadelholz. KrrüppeL rm: 4 Buche, 69 Eiche, 82 Nadelholz, 8 Erle. Reisig rm: 12 Buche, 112 Eiche, 327 Nadelholz. Stöcke rrn: 12 Eiche, 17 Nadelholz.

Zusammenkunft Vormittags halb neun Uhr auf dem Vicmalw'g von Lauter nach Weickarishain rm Distriet Casperswalo. Das in den Districten Oderstube, Hirfchtiänksheeze, Molkenbornsheege, Seifwald, Langerberg und Lich-eeichen befindliche Hol; wird bei der Ve.steigecung nicht vorgezeigt und wollen Kauflrebhaber solches vorher einsehen.

Grün berg, den 8. Januar 1890.

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Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde

Mon^asL den 13 Januar 1890, von Vormittags 9/2 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in dem Districte Steinertswald nachverzeich­netes Holz versteigert werden:

A. Bau-, Werk- und Nutzholz.

108 Birkenstämme mit 30,50 Festmtr., 14 Fichtenstämme mit t 2,39

83 Eichende bstangen m. 6,49

B. Brennholz.

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Krofdorf, den 8. Januar 1890.

Der Königliche Oberförster: 303 Müller.

Zugünglichkril der Wassermeffer betr.

Unter Bezugnahme auf § 10 dec Bedingungen für den Bezua von Wasser au- der städtischen Wasserleitung werden hiermit die betreffenden Hausbesitzer dringend ersucht, dafür Sorge tragen zu wollen, daß die Waffermeffer für unsere mit deren Untersuchung und Aufnadme betrauten Beamten jederzeit leicht und ohne Zeitverlust zugänglich sind. Unsere in diesen Tagen mit der Aufnahme beschäftigten Leute sind nicht verpflichtet, sich den Zutritt erst durch Wegschaffung von Kohlen, Holz u. dergl. möglich zu machen.

Gießen, den 7. Januar 1890.

Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen.

Otto Bergen.

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Trotz der vielen Zuschriften für nnd geqen eine Auffüh­rung drrGespet-ster", welche . , , . ...

mir in den letzten Tagen zu X fertigen von kunstltchen Theil geworden find, bin ich ------k

veranloHt.dasobenerwähnte| H Drama doch, und zwar am Freitag den 10 Januar, zur DarfieUung zu bringen. [318

Scheith.

Knüppelh Stockh.

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Rmtr.

Weil n

Eichen

40

152

69

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Birken

26

Aspen

41

10

5

300

Nadel

6

4

370

Die

Zusammenkunft

ist an der