im Winter-Cursus 1884/85
Die Lehrmittelsammlung
machen.
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1885/86 1886/87 1887/88 1888/89 1889/90 1890/91
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2 Hauptlehrer und 6 Hilfslehrer, und die Schulbibliothek haben im
und 13 Schweinen, Niedernhausen am 28. in 22 Gehöften mit 48 Rindern, 45 Z egen, 37 Schweinen und 1 Schaf; in den Orten des Kreises Offendach: Dietzenbach am 27. in drei Gehöften mit 13 Rindern, 2 Ziegen und 7 Schweinen und Seligenstadt am 30. in drei Gehöften mit 17 Rindern und 5 Schweinen; in den Orten des Kreises Erbach: Beerfelden am 1. in einem Gehöfte mit acht Nrnd^rn, Unter - Ostern am 8. und 19. in zwei Gehöften mit
Rindern, 35 Schweinen und 23 Schafen, Ktmbach am 2. in e nem Gehöfte mit 31 Rindern und 13 Schweinen, Michelstadt feit 23. in vier Gehöften mit 26 Rindern und 9 Schweinen; in den Orten des Kreises Büdingen: Schwickartshausen am 5. in einer Heerde von 130 Schafen, Lindheim am 6. in einer Heerde von 104 Schafen, Altenstadt seil 9. in 36 Gehöften mit 232 Rinde» n, 12 Ziegen und 309 Schweinen, sowie in einer Heerde von 260 Schafen, Slockgeim seit 20. in 13 Gehöften mit 102 Rindern, einer Ziege und 197 Schweinen, Oderau am 20. in zwei Gehöften mit 13 Rindern,
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Der Gewtin! 18)1/92 liegt 8 Tage Wchlnahme und Ent ncherei-Bureau offen.
Ober-Bessin Großher
Der »pranfd für 1891/92 W M unserem Bureau offen.
Bettenhausei Großhe
Localer un6 Provinzieller
Gießen, 6. November.
— Herr Dr. Otto Follenius, seither Kreisarzt des Kreisgesundheitsamtes Alsfeld, wurde zum Kreisarzt des Krets- gesundheitsamtes Gießen, Herr Dr. Aug. Balser, seitheriger Kreisassistenzarzt des Kreisgesundheitsamtes Gießen, zum Kreisarzt des Kreisgesundheitsamtes Alsfeld ernannt.
— Im Panorama, welches schon über 200 Abonnenten zählt und täglich eine große Zahl Besucher aufweist, ist für diese Woche die erste romantische Reihe, die Schweiz (Berner- Oberland) ausgestellt. Wenn im Annoncentheil gesagt wird, daß solche Ansichten noch in keinem anderen Panorama gezeigt sind, so können wir mit Recht constatiren, daß solche herrliche Schluchten, Wälder, Thäler, Eisberge usw., wie dieselben in Natur vorhanden sind, hier noch nicht gezeigt sind. Der Besucher wird in die Schweiz versetzt, jene hochromantische mit so vielen Naturschönheiten gesegnete Gegend. Wir gestehen, selten so vollendete Darstellungen gesehen zu haben. Man glaubt unwillkürlich, an jene Orte selbst geführt zu sein, deren märchenhaften Zauber in Wirklichkeit, nicht in Abbildungen zu schauen. In zahlreichen Einzelabtheilungen ziehen an unserem Auge vorüber Bern, Freiburg, Interlaken, die gewaltigen Reichenbach-Fälle, Gießbach-Fälle, Lütschinen- Schluchten, die „Jungfrau", wo ewig der Schnee liegt, dann die gefahrvolle Besteigung der Gletscher im Grindelwald, der hohe Steulachfall usw. Am schönsten hebt sich das Bild „Winterlaunen" mit seinen tausenden Eiszapfen hervor. In den Ansichten tritt uns die ganze wilde Gebirgsnatur der Schweiz mit all ihren characteristischen Eigenheiten entgegen. Ein Besuch des Panoramas, das die schönsten Gegenden der Welt so vortrefflich naturwahr veranschaulicht, gestaltet sich zu einem lohnenden und überaus lehrreichen.
p. Theater. Die Aufführung des Rosen'schen Schwankes „O diese Männer" am letzten Dienstag gehört zu den bestgelungenen und erfolgreichsten aller bis jetzt gegebenen Vorstellungen. Das Stück selber ist ein außerordentlich amüsanter Schwank, der sich seinen Namensbrüdern gegenüber vortheilhaft dadurch bemerkbar macht, daß die auftretenden Personen nicht blos durch den Namen, sondern auch durch eine treffende und wirksame Characterstik unterschieden sind. Dabei fehlt dem erheiternden Schwanke ein ernster Hintergrund nicht und, was Dr. Sauber Frau Moorland vorträgt, dürfte auch manche andere Besitzerin heirathssähiger Töchter zu Nutz und Frommen einmal anhören. Gespielt wurde diesmal fast ausnahmslos mit zündender Laune. Frau Anni Reiners insbesondere war in der sympathischen Rolle der Francisca mit ihrer ausgelassenen Munterkeit und lieblicher Schalkhaftigkeit wirklich entzückend. Mit seiner und sorgsam überlegter Characteristik gab Herr Reiners ein ebenso wahres wie amüsantes Bild des Pantoffelhelden Moorland, der sich so sehr seines eigenen Willens entwöhnt hat, daß er mit der wiedergewonnenen Freiheit absolut nichts anzufangen weiß und schließlich aus freien Stücken aus diesen ungewohnten Luxusgegenstand verzichten will. An Frl. Adelheid Martins Spiel haben wir wie neulich gelegentlich der ganz ähnlichen Rolle der Cäcilie im „Professor Klint" auszusetzen, daß sich die Dame gar zu jugendlich gab. In solchen Rollen muß ein wirklicher Künstler einige Entsagung üben und speziell Frl. Martin würde, auch wenn sie sich etwas älter machte, doch noch hübsch genug und kein zu schreckhafter x Hausdrache sein. Ganz trefflich und eminent komisch war das Spiel des Frl. Ida Unger in der dankbaren Rolle der Geheimräthin Schraube. Sie ließ in sorgfältiger Ausarbeitung ihrer Partie keinen der zahlreichen komischen Züge und Effecte ihrer Rolle unausgenützt und lieferte eine famose Darstellung der zum Aeußersten entschlossenen Mutter einer heirathbaren Tochter, der sie schließlich sogar durch die Drainirung ehefeindlicher Junggesellen mit der Kost der äußerst heirathslustigen Türken, mit Hammelfleisch und Hirse, Freier zu verschaffen gewillt ist. Lob verdient ferner das Spiel des Herrn Schreiner, der seiner Natur nach für die Darstellung eines Pflegmaticus, wie des Kaufmanns Haberland, wie gemacht ist, aber auch in den leidenschaftlichen Scenen den richtigen Accent traf. Wärme und Schönheit
zeichneten, wie auch sonst fast immer, Frl. Elisabeth - Bischoffs Spiel aus, ihr Schmerz über die Vernachlässigung
durch ihren Gatten war ebenso innig und wahr, wie ihr Versteckenspiel neckisch und lieblich. Nicht hervorragend gut kam uns Herr Goullon vor, der zwar die seiner Rolle nöthige Gewandtheit und Sicherheit zeigte, aber schon in der Maske den Rone von Steden sehr unglücklich characterisirte und in seinem Spiel die ganze Geschichte gar zu sehr en Bagatelle abmachte. Seine Gewandtheit ttn Auftreten hätte sich Frl. Emma Rellstab zum Muster nehmen dürfen- so stach sie gegen Frau Anni Reiners doch gar zu sehr ab. Ihr Erkorener wurde von Herrn Bi e brach sehr ergötzlich dargestellt- nur hätte der Herr ängstlicher daraus sehen müssen, daß ihm keine Uebertreibungen unterlaufen. Sehr sein characterisirt und mit frischer Laune gespielt war der Dr. Sauber des Herrn Wino lt, Herr Frttzsch ler dagegen hätte sich von der unvortheilhasten Wahl seiner Kleidung schon durch einen Blick in den Spiegel selber überzeugen können- unter dem wenig günstigen Eindruck seines äußeren Menschen litt natürlich auch sein ohnedies nicht gerade feuriges Spiel. Frl. Antonie Roland und Herr Carl Rupp spielten zur vollen Zufriedenheit.
— Der Circus Lorch übt noch immer seine Zugkraft auf das Publikum aus. Unter den zahlreichen vorzüglichen Leistungen wirken ganz besonders anziehend die unvergleichlichen Marmorgrnppen der Gebrüder Pjgnotti, welche nebenbei bemerkt wohl zu den besten Leistungen in Parterre- Gymnastik gezählt werden dürsten.
— Gestern und heute fand die Einstellung der Rekruten beim 116. Regiment statt.
* Darmstadt, 4. November. Der Präsident des land
niederzulegen und hat diese Absicht bereits in einem ausführlichen Schreiben an den landwirlhschaftlichcn Bezirksverein Darmstadt niedergelegt.
*A Mainz, 5. November. Die Mainzer Actten- Brauerei wird nach einer Mittheilung aus den Kreisen der Verwaltung für das eben beendete Geschäftsjahr eine Dividende von dem statutarischen Maximalbetrage von 8 pCt. zur Vertheilung bringen. Die vorigjährige Dividende betrug ebenfalls 8 pCt.
△ Mainz, 5. November. In dem hiesigen Dome traf man in den letzten Tagen bei den Herstellungsarbeiten an der gothischen Krypta im Mittelschiff aus ein Rinnsal, das mit einem 1,50 Meter im Geviert haltenden gemauerten Becken in Verbindung steht. Dasselbe liegt westlich vor der Krypta und erhält reichlich Zufluß von dem oberen Stadtgebiet. Welcher Zeit dieses Sammelbecken entstammt, welchen Zwecken es diente, ist nicht nachzuweisen. Nach früher angestellten Ermittelungen reichten römische Ansiedelungen nicht bis zu dieser Stelle im Bereiche des Domes. Ausgeschlossen ist nach dem „M. I." sicher der Zusammenhang mit kirchlichen Zwecken.
*ec. Die Kaiser-Friedrich-Quelle, welche bekanntlich auch in hiesiger Stadt eine Niederlage unterhält, ist wiederum mit einer höchsten Auszeichnung prämiirt worden. So wird uns nämlich aus Stuttgart geschrieben, daß das Natron-Lithion- Heilwasser der „Kaiser-Friedrich-Quelle" auf der hygienischen Ausstellung daselbst unter den vielen dort ausgestellten Mineralbrunnen seine bis jetzt auf allen Ausstellungen errungenen Erfolge behauptet hat, indem demselben für seine unübertroffene Zusammensetzung an heilsamen Bestandtheilen und in seiner Eigenschaft als vorzügliches Crystall - Tafelwasser das Ehrendiplom mit goldener Medaille von dem Preisgericht zuerkannt worden ist.
* — Johann Orth, alias Erzherzog Johann von Oesterreich, ist noch immer verschollen. Nach Briefen, welche er im Juli nach Wien richtete, hatte er gehofft, Ende August, spätestens Anfangs September, in Valparaiso einzutreffen. Daß Orth den Landweg eingeschlagen habe, wird ans mehrfachen Gründen als ausgeschlossen betrachtet. Seine Mutter, die Großherzogin Antonie von Toscana in Gmunden, hat keinerlei Nachricht, obgleich ihr Orth sonst regelmäßig von jeder größeren Station über seinen Aufenthalt und Besinden telegraphisch berichtet hat. Die Großherzogin ist sehr besorgt. In den letzten Tagen gingen verschiedene Depeschen an die südamerikanischen Konsulate ab. Bei Verlassen Oesterreichs hatte Orth 600 OuO Gulden erhoben.
* Woischnik (Oberschlesien), 2. November. Ein Freiheitskämpfer von 1813/14 ist hier gestorben. Es war der hier bei seinem Schwiegersöhne wohnhaft gewesene Kriegsveteran Blasius Ernst. Er hat ein Alter von 99 Jahren und 3 Monaten erreicht. In der Schlacht bei Leipzig erhielt Ernst einen Schuß in Den Oberschenkel.
* Von der sächsischen Grenze, 1. November. Ein in Schönau bei Hainsbach wohnender Knopffabrikant Müller trieb seit Jahren von Sachsen nach Böhmen einen derart ausgedehnten und jetzt entdeckten Schmuggel, daß die österreichische Zollbehörde auf seinen Besitz in Höhe von 100000 Gulden Beschlag gelegt hat.
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Laufe des Sommers eine wesentliche Bereicherung erfahren.
△ Aus der Wetterau, 5. November. Bekanntlich haben die Steinklopfer auf den Staatsstraßen und auch auf anderen (Provinzial-undVicinalwegen) die Verpflichtung, S ch u tz d e ck e n aus Stroh oder Schilf neben sich zu stellen, damit die beim Schlagen allenfalls abspringenden Steine den Passanten keinen Schaden zufügen. Die Steinklopfer haben — wie das nachfolgende Beispiel zeigt — jedoch keinen rechten Begriff von ihren Schutzdecken. Beim Vorübersahren an einem solchen Steinklopfer sprang gestern ein scharskantiger Stein von der Größe eines Taubcneies dem Pferde des Einsenders so heftig an den Kopf, daß es blutete. Auf Befragen erklärte der Steinklopfer: die Schutzdecke sei da, um ihm Wmd oder Reger, abzuhalien. Daraufhin wurden im Laufe des Tages gelegentlich noch andere Steinklopfer befragt und sie waren meistens der Ansicht, die Decken seien des Regens und Windes wegen da. Hätte der abspringende Stein daS° Auge des Pferdes oder ein Menschenauge getroffen, so war es verloren. Wenn die Steinklopfer Schutz gegen Wind und Wetter haben wollen, müssen sie sich für eine zweite Wand sorgen. Im Interesse des Publikums erlauben wir uns, die Verwaltungsbehörden auf oben angeführten Mißstand aufmerksam zu
Büdingen, 5. November. Montag den 3. November wurde durch den Vorsitzenden des Curatoriums, Herrn Kreisrath Klietsch der siebente Winter-Cursus der landwirthschaftlichen Schule zu Büdingen eröffnet. Von 16 Schülern, welche im Vorjahr die untere (II.) Abteilung bildeten, sind 14 in die obere (I.) Klasse eingetreten, während 16 neue Schüler gerade wie im Winter Cursus 1889/90 die II. Klasse besuchen. Die Gesammtziffer der Schüler beträgt also 30.
Seit Gründung der Anstalt besuchten dieselbe
13 Schüler,
N Alsfeld, 5. November. Gestern Abend wurde auf dem Wallach'schen Holzplatze der Knecht eines hiesigen Fuhrmanns (Wilker aus Reimenrod) beim Holzabladen erdrückt und blieb sofort todt.
— Heute traf der Großherzog in Begleitung des Prinzen Heinrich, des Prinzen und der Prinzessin Heinrich von Preußen und der Prinzessin Alix nebst Gefolge zur Jagd hier ein. ,
E. Bad-Nauheim, 5. November. Eme am 8. October d. I. abgehaltene Sitzung des hiesigen Cur- und Verschönerungs-Vereins hat sich u. A. auch mit dem zur Zeit gütigen Fahrplan der Main-Weser-Bahn beschäftigt. Bet dem Interesse, welches der Verkehr auf der Maiu-Weser- Bahn, im Speciellen mit Frankfurt a. M. für alle betheiligten Stationen südlich von Gießen hat, sei Einiges aus den Verhandlungen hier mitgetheilt. Der Cur- und Verschönerungsverein hat an die Königl. Eisenbahn-Direction Hannover folgendes Schreiben gerichtet:
1) Da nunmehr der Centralbahnhof in Frankfurt vollendet ist, könnte nicht durch eine Späterverlegung des letzten nach Frankfurt abgehenden Zuges, welcher 8 Uhr 47 Min. Abends dahier eintrifft, oder durch Einlegung eines etwa um 10 Uhr Abends von Gießen nach Frankfurt gehenden Zuges, dem Localverkehr nach Süden mehr Rechnung getragen werden, da der nächstfolgende nach Frankfurt gehende Zug erst um 3 Uhr 22 Min. Nachts (also nach einem Zeitabschnitt von über 6 Stunden) wieder dahier eintrifft und aller Personenverkehr nach Süden während dieser langen Zeit vollständig abgeschnitten ist-
2) die Frequenz unseres Bades ist in den letzten Jahren mehr als um das Doppelte gestiegen und immer mehr wird der hiesige Platz als Zielpunkt für Ausflüge, besonders an Sonntagen benutzt, sowie von Angehörigen der sich dahier aushaltenden Curgäste besucht. Wäre es nicht möglich, durch Einlegung von Extrazügen an Sonn- und Feiertagen während der Saison oder durch Ausgabe sogen. Sonntags- (Retour-) Billets, ähnlich wie diese Einrichtung aus anderen Bahnen besteht, dem reisenden Publikum einige Vergünstigung zu gewähren.
Bemerkt wurde noch in dem Schreiben, daß durch Gewährung dieser beiden Bitten die Königl. Eisenbahndirection den allseitigen Wünschen des Publikums in der ganzen Gegend gerecht werden könne.
Hierauf lief folgende Antwort ein:
„Hannover, den 3. September 1890. Zur Eingabe vom 9. v. Mts.
Die Verlegung des jetzt um 8 Uhr 47 Min. von Nauheim abgehenden Personenzuges 104 auf 10 Uhr Abends ist unthunlich, troeU die vorhandenen Anschlüsse in Frankfurt a. M. verloren gehen würden. Ein später liegender Personenzug würde auch die Anschlüsse nach Süden kaum erreichen können, da die betreffenden Züge gegen 11 Uhr aus Frankfurt absahren.
Die Einlegung von Sonntags-Sonderzügen während des Sommers behalten wir späterer Erwägung vor. Hinsichtlich der Ausgabe von Sonntags-Fahrkarten müssen wir unter Bezugnahme aus frühere Bescheidungen — in Uebereinstimmung mit bezüglichen Ministerial- Erlassen — auf unserer grundsätzlichen Ablehnung beharren. Wir stellen anheim, die Betheiligten von der Sachlage gefälligst in Kenntniß setzen zu wollen."
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Das Vorkommen von Viehseuchen in Hessen
während des Monats September 189O.|
Milzbrand wurde festgestellt im Kreise Friedberg in Schwalheim am 5. und Ockstadt am 20., im Kreise Büdingen in Berstadt am 23. und Hain-Gründau am 28. September bet je einem crepttten, in Rüsselsheim im Kreise Groß-Gerau am 16. und in Wiebelsbach, Kreis Dieburg, am 24. September bei je einem nothgeschlachteten Rtndotehstücke.
Rotz. Wegen Verdachts der Ansteckung stehen je 3 Pferde bei zwei Besitzern in Seligenstadt im Kreife Offenbach unter polizeilicher Beobachtung.
Lungenseuche. In Engelrod, Kreis Lauterbach, stehen wegen Verdachts der Ansteckung 23 Stück Rindvieh in einem Gehöfte unter Gehoftsperre.
Die Maul- und Klauenseuche inLangstadt, Kreis Dieburg, in Seckmauern und Neustadt, Kreis Erbach, in Wenings, Kreis Büdingen, in Alzey und Dautenheim, Kreis Alzey, und in Nteder- Saulhetm, Kreis Oppenheim, ist erloschen.
Die Seuche herrscht fort in Reichelsheim, Kreis Erbach, wo sie in weiteren zehn Geholten mit 33 Rindern, 5 Ziegen und 37 Schweinen aufgetreten, in Fischbach, Kreis Alsfeld, in den Orten des Kreises Büdingen: Rohrbach, Diebach a. H., Düdelsheim und in Büdingen in einer Schafheerde von 200 Stück, ferner in Ilbeshausen und Herbstein, Kreis Lauterbach, in welch letzterem Orte noch drei Gehöfte mit 21 Rindern und 10 Schweinen, sowie eine weitere Schafheerde von 320 Stück verseuchten.
Neue Seuchen-Ausbrüche wurden ermittelt in dm Orten des Kreises Heppenheim: Neckarsteinach am 5. in einem Gehöfte mit 17 Rindern und 2 Schweinen, Grein am 20. in einem Gehöfte mit 3 Rindern und 2 Ziegen, und Grasellenbach am 23. und 30. in zwei Gehöften mit 40 Rindern; in den Orten des Kreises Dieburg: Fränkisch-Crumbach am 1. in einem Gehöfte mit 2 Rindern, Münster am 6. in einem Gehöfte mit einem Rinde, Nteder-Roden seit 8. in 26 Gehöften mit 74 Rindern, 2 Ziegen und 48 Schweinen, Schlierbach am 19. in einem Gehöfte mit 4 Rindern und 3 Schweinen, Dieburg seit 25. in zwei Gehöften mit 14 Rindern und 11 Schweinen, Mosbach am 29. in drei Gehöften mit 7 Rindern und 5 Schweinen,' Babenhausen am 29. in einem Gehöfte mit 3 Rindern und zwei Schweinen, Sickenhofen am 30. in zwei Gehöften mit 12 Rindern, 1 Ztege und 11 Schweinen, Schaafheim am 24. in 23 Gehöften mtt 88 Rindern, 1 Ziege und 63 Schweinen, Obernhausen am 29. tn vier Gehöften mit 16 Rindern, 5 Ziegen und 13 Schweinen Lichtenberg am 29. in sechs Gehöften mit 9 Rindern, 3 Ziegen
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