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Die jährlichen laufenden Kosten für die beabsichtigten Maßnahmen werden für sämmtliche (Kontingente des Reichs- Heeres die Summe von 18 Millionen Mark nicht übersteigen.

Berlin,4. Mai. Das diesjährige Flottenmanöver wird sich zu einem so großartigen Schauspiele gestalten, wie es in dieser Art schwerlich jemals in den deutschen Gewässern gesehen worden ist, denn, wie man hört, werden außer den deutschen mehr als dreißig fremdherrliche Kriegsschiffe vor der Insel Alsen und Angesichts der Düppeler Höhen versammelt sein. England entsendet, nach amtlicher Meldung der britischen Admiralität, das ganze Canalgeschwader, Oesterreich ein aus vier größeren Kriegsschiffen bestehendes Geschwader, Schweden, Norwegen und Dänemark mindestens je ein Kriegsschiff.

Altenburg, 4. Mai. Der zu Ehren Seiner Majestät des Kaisers veranstaltete Aufzug der altenburgischen Bauern hatte, von dem prächtigsten Wetter begünstigt, einen glän­zenden Verlauf. Se. Majestät empfing eine Abordnung der Bauern, welcher Allerhöchstderselbe seinen Dank aussprach. Später wurde eine Umfahrt durch die festlich geschmückte Stadt unternommen, wobei Seine Majestät überall mit enthusiastischem Jubel begrüßt wurde. Um 8 Uhr erfolgte die Abreise Sr. Majestät.

A«»tand.

Madrid, 4. Mai, Abds. Es haben heute Arbeiter­versammlungen stattgesunden in Valencia, Bilbao, Tar­ragona, Burgos, Valladolid und anderen Städten. Nach einem Umzug durch die Straßen überreichten dieselben in den meisten Fällen den Gouverneuren Petitionen an die Cortes zu Gunsten des achtstündigen Arbeitstages. In Barcelona war um 6 Uhr Abends alles ruhig. Da­selbst fand ebenfalls Nachmittags ein großes Arbeitermeeting statt, das auch eine Bittschrift an die Cortes stellte.

Neueste Nachrichten.

WolffS telegraphisches Correspondenz-Burean.

Berlin, 5. Mai. Dem geschästsführenden Ausschuß des deutschen Emin-Pascha-Comites ist der telegraphisch bereits angekündigte Brief des Herrn Dr. Peters nunmehr zugekommen. Derselbe ist datirtKapte in Kamassia, den 16. Januar 1890. Baringo-Nyanza" und enthält kurze Mittheilungen über den Verlauf der Expedition. Danach ist Dr. Peters mit der Expedition den ganzen Tana bis in dessen Quellgebiet hinaufmarschirt. Vom 16. bis zum 26. November lagerte die Expedition in dem Bergland Mumoni und ver­suchte dort eine Brücke über den reißenden Tana zu schlagen. Als dieser Versuch zweimal gescheitert war, zog die Expedition am rechten Tana-Ufer entlang nach Kikuju und durch Leikipia bis zum Baringo-See. Der Marsch war durch vielfache Kämpfe mit den Eingeborenen erschwert. Am 22. December fand bei Elbejet am Ngare-Gobis ein erbittertes Gefecht mit den Massais statt, in welchem ein Askari der Expedition an der Seite von Peters fiel. Auch in der Christnacht hatte die Expedition einen Uebersall oer Mass ms zu bestehen. Am 7. Januar traf dieselbe in Nyemps am Baringo-See ein, von wo sie am 13. Januar nach 'dem Victoria-Nyanza aus- brach. Die Colonne bestand am 16. Januar, außer Dr. Peters und Lieutenant v. Tiedemann, noch aus 50 Trägern, 10 Soldaten, 3 Kameelführern, 2 Küchenjungen und 3 Dienern ; sie führte 2 Kameele, 6 Esel und 315 Schafe mit sich.

Köln, 5. Mai. DerKöln. Volksztg." zufolge be­schlossen die Vertreter der Fettkohlen-Zechen des Oberberg­amtsbezirks Dortmund in einer am Samstag in Bochum stattgehabten Versammlung mit Rücksicht auf die Haltung der Eisenbahn - Directionen, den jüngst gemeldeten Preis von 135 Mk. für Locomotiv kohlen aus 120 Mk. herab- zusetzen.

München, 5. Mai. Der Prinz-Regent hat, wie nun­mehr offiziell mitgetheilt wird, die Verleihung der Rechte einer Privat-Kirchengesellschast an die Altkatholiken auch auf die Diöcesen Bamberg, Augsburg, Passau, Speyer und Würzburg ausgedehnt.

Bern, 5. Mai. Im Cünton Bern wurde gestern durch Volksabstimmung das fortschrittliche Steuergesetz ver­worfen. Im Canton Glarus wurden die Gesetze über die obligatorische Mobiliarversicherung und die unent­geltliche Beerdigung verworfen. In Basel (Stadt) sind die Stichwahlen sür den Großen Rath für die Freisinnigen günstig ausgefallen. In Zürich wurden die bisherigen Mit­glieder des Regierungsraths wiedergewählt. Im Cantons- rath erlangte die demokratische Partei eine größere Vertretung. In Bern und Zürich sind die socialdemokratischen Candidaten theils durchgefallen, theils kommen sie in die Stichwahl.

Paris, 5. Mai. Bei den gestrigen Municipalr ath s- Stich wählen wurden 52 Republikaner verschiedener Schattirungen, 6 Conservalive und 1 Boulangist gewählt. Die Zusammensetzung des neuen Municipalrathes wird von derjenigen des bisherigen nicht bemerkenswerth abweichen.

Die Zeitungen aller Parteirichtungen sehen die gestrigen Wahlen für den Municipalrath von Paris als eine vernichtende Niederlage Boulangers an, die boulangistischen Organe selbst erklären sich für besiegt.

Paris, 5. Mai. Wie die Blätter melden, ist General Jarras, der 1870 Generalstabsches der Metzer Armee war, gestorben.

Die Lage in Roubaix und Tourcoing hat sich neuerdings verschärft. Die Zahl der Strikenden dieses Districts wird aus etwa 100,000 geschätzt. Auch im De­partement Puy de Dome dauert der allgemeine, sowie unter den hiesigen Gasarbeitern der partielle Strike fort.

DerTemps" meldet aus Cotoun, die Armee des Dahomey habe den Rückzug bis 60 Kilometer nördlich von Porto Novo angetreten. Der König führe etwa zwei­hundert Gefangene mit sich, darunter Weiber, Kinder und Greise.

London, 5. Mai. Reuters Bureau meldet ans Mom- bassa vom 4. ds.: Der Vertreter der britisch-ostafrikanischen Gesellschaft, Mackenzie, hat eine Proclamation erlassen, daß fortan kein Eingeborener, der zu einem der Küstenstämme gehört, die mit der britisch-ostasrikanischen Gesellschaft Ver­träge abgeschlossen haben, als Sclave erkannt werde. Alle Sclaven sollen sogleich ihre Freiheit erhalten, ohne eine Ver­gütung an die Eigenthümer derselben.

Berlin, 6. Mai, 12 Uhr 30 Min. Nachm. Der Reichstag wurde soeben von Sr. Majestät den Kaiser in Person erb*} net. In der Thronrede begrüßt der Kaiser den Reichstag, der bedeutsame Fragen ihrer Lösung entgegenzusühren habe, vor­nehmlich durch Ausbau der Arbeiterschutzgesetzgebung. Die in einigen Landestheilen vorgekommenen Ausstandsbewegungen veranlaßten eine Prüfung darüber, ob die Gesetzgebung inner­halb der Staatsordnung den berechtigten Wünschen der Arbeiter Rechnung trage. Die Sonntagsruhe, die Beschränkung der Frauen- und Kinderarbeit, Anordnungen gegen Gefahren für Leben, Gesundheit und Sittlichkeit, Ergänzung der Vorschriften über Arbeitsbücher, Stärkung des elterlichen Ansehens gegen­über Zuchtlosigkeiten jugendlicher Arbeiter werde eine besondere Vorlage behandeln. Weiter werde erstrebt die Regelung der gewerblichen Schiedsgerichte und deren Organisation als Einigungsämter. In dieser Fürsorge liege die wirksamste Stärkung, um jedem Versuche, an der Rechtsordnung gewaltsam zu rütteln, unbeugsam cntgegenzutreten. Diese Reformen dürften die vaterländische Gewerbsthätigkeit nicht gefährden, es habe deshalb ein Meinungsaustausch mit Staaten gleich­artiger Wirthschaftslage stattgefunden. Der Verlauf der dieserhalb stattgehabten Conferenz erfülle mit besonderer Befriedigung; die dauernde Erhaltung des Friedens sei das unausgesetzte Ziel, wodurch es gelungen sei, bei allen Regierungen das Vertrauen auf die Zuverlässigkeit dieser Politik zu befestigen. Die Pflege der mit allen Mächten bestehenden freundschaftlichen Beziehungen zur Ver- theidigung geschlossener Bündnisse sei Aufgabe des Reichs; zu deren Durchführung bedürfe es entsprechender Heeres- macht, jede Verschiebung der Machtverhältnisse gefährde das Gleichgewicht im Erfolg. Die Friedenspolitik erfordere erweiterte Heereseinnchtungen infolge von den Nachbarn veranlaßter Militärvorlagen. Der Wiederherstellung der Ruhe in Ostafrika könne entgegengesehen werden. Die Verbesserung der Besoldung eines Theiles der Reichsbeamten wird an­gekündigt.

Cocates und provinzielles.

Gießen, 6. Mai.

Der Geschichtsverein hat abermals einen wesentlichen Beitrag zu seiner Sammlung von Photographien hiesiger Professoren zu verzeichnen. Herr Photograph W. Becker hat die Güte gehabt, demselben eine größere Anzahl solcher Porträts zu übergeben, sodaß jetzt schon das Album ganz anseylllich ist, obgleich immer noch viele geschätzte Namen fehlen. Jeder weitere Beitrag wird mit herzlichstem Danke angenommen.

Das Fest der goldenen Hochzeit feiert künftigen Donnerstag das Ehepaar Elieser G r ü n e b a u m in Gießen. Die Jubilare, welche das 76. bezw. 81. Lebensjahr bereits überschritten haben, erfreuen sich eines zufriedenstellenden Wohlbefindens, namentlich ist es die Ehefrau, die noch mit seltener, fast unverminderter Rüstigkeit im Kreise der Familie zu wirken im Stande ist. Herr Elieser GrMebaum ist geboren zu Hermannstein bei Wetzlar im Jahre 1814, Frau Regine Grünebaum zu Nieder-Farrnbach bei Fürth in Bayern im Jahre 1809; seit fünfundzwanzig Jahren sind dieselben dahier seßhaft. Möge die Ehe der Jubilare, die stets eine glückliche war, obgleich es in ihr auch an trüben Tagen nicht gefehlt hat, noch recht lange bestehen und dem Ehepaare vor Allem Gesundheit bis ans Ende beschieden sein!

Aus Oberhessen, 4. Mai. Daß nicht blos die Jagden, sondern auch die Fischereien nach und nach ein schönes Stück Geld einbringen und dadurch im Gemeindevoranschlag bestens willkommen geheißen werden, beweist die Fischereiverpachtung der Nidder in der Nähe von Ortenberg. Dort wurde vor einiger Zeit ein Stück verpachtet, welches früher 2.50 Mk., also 250 Pfg. Pacht, jetzt aber 250 Mk. einträgt. Einige Frankfurter Herren haben das, allerdings in reizender Gegend liegende Stück gepachtet und sie können sich einen solchen Luxus schon erlauben, auch wenn das Pfund Forellen 20 Mk. kostet. In unseren Feldern und Wiesen sieht es sehr gut aus. Alle Früchte haben sich schön bestockt, Wiesen und Klee versprechen einen guten Ertrag und auch die Obstbäume zeigen reichliche Blüthen. Die Frühjahrsarbeiten waren sehr von der Witterung begünstigt und der Regen seither war erwünscht, weil Februar und März wenig Feuchtigkeit gespendet hatten. Darmst. Tägl. Anz.

schriftlichen Examens bei der mathematisch-naturwissenschaft--^ lichen Section der philosophischen Facultät der Züricher Hoch­schule die Würde eines Dr. phil. erworben.

* Vom Odenwald. Um den Touristen die reichen und wechselvollen Schönheiten des Odcnwaldes zugänglicher und die Bewohner des Odenwaldes der aus dem Touristen- Besuch fließenden Vortheile in größerem Maße theilhastig zu machen, ist vom Odenwaldclub eine systematische Bezeichnung von Touristenwegen in diesem Gebirge mittelst Farbe unter­nommen und zum großen Theil bereits ausgeführt. Die zum richtigen Gebrauch dieser Markirung nöthige Erläuterung wird bei beendigter Ausführung durch ein besonderes Kärtchen mit Text, im Einzelnen und zum Theil daneben auch durch Tafeln, welche an vielen der berührten Orte angebracht werden sollen, gegeben werden.

* Einen kostbaren Säbel beabsichtigt der Kaiser dem Saltan zum Geschenk zu machen. Der bereits fertiggestellte Säbel, ein Erzeugniß der Berliner Industrie, ist ein Kunst­werk seltener Pracht. Es hat etwa die Form unseres neuen Jnfanteriesäbels. Der Griff, für den ein besonderes Modell gefertigt wurde, zeigt einen silbernen, stark vergoldeten Löwenkopf, dessen Augen aus prächtigen Rubinen gebildet werden. Auf dem Bügel prangt das goldene, reich mit Brillanten besetzte Monogramm des Sultans, vorn am Griff ist das gekrönte W gleichfalls in Gold und Edelsteinen an­gebracht. Die Klinge ist aus damascirtem und reich ver­goldetem Stahl, die Stahlscheide ist fein vernickelt. Das Koppel ist aus goldener Treffe, das Koppelschloß ist reich mit großen Brillanten besetzt und mit dem Monogramm des Sultans geschmückt.

* Büches, 3. Mai. Eine eigenthiimliche Mißgeburt wurde heute dahier von einer Kuh zur Welt gebracht. Das- Geschöpf sieht einem jungen Seehunde nicht unähnlich; die Hinterbeine sind etwa fingerlang. Anstatt der Nase sind an dem ungeschlachten Kopse zwei Löcher vorhanden und darunter quer eine Oeffnung ohne Lippen, welche das Maul vertritt. Auf dem Rücken der Mißgeburt steht ein kleiner Schwanz, der aber aufwärts gekrümmt ist, wie derjenige eines Hundes. Die Creatur ist mit Haaren bedeckt. Manche Curiositäten- sammler könnten hier eine ganz brauchbare Acquisition machen.

* Hagen i. W., 2. Mai. Heute Morgen 53/4 Uhr wurde der vom hiesigen Schwurgericht wegen eines im August v. I. zu Hannen bei Iserlohn begangenen Lustmordes am 11. Februar dss. Js. zum Tode verurtheilte Taglöhner H. Walch aus Hannen durch den Scharfrichter Reindel aus- Magdeburg mittels des Beiles hingerichtet. Walch hatte den Mord in der Verhandlung bis zum letzten Augenblick geleugnet und erst später im Gefängniß eingestanden.

* Jena, 4. Mai. Besteuerung derRen ommir- hunde". Der Gemeinderath beschloß mit Rücksicht auf die vielfachen Belästigungen des Publikums durch große Hunde auf den Straßen (sogenannte Renommirhunde der Studenten u. s. w.), den Gemeindevorstand um Vorlegung eines Orts­gesetzes zu ersuchen, durch welches die Steuer für große Luxushunde aus jährlich 30 Mk. erhöht wird.

* Chicago. Hier gehören neuerdings weibliche Straßenräuber nicht mehr zu den Seltenheiten. Vor Kurzem wurde ein Arbeiter auf dem Heimwege von zwei Ritterinnen der Nacht, die sich maskirt hatten und drohend ihre Revolver schwangen, angehalten. Sie erbeuteten sieben Dollars in Baar, außerdem eine Uhr und einige sonstige Werthsachen; dann aber machten sich beide schleunigst aus dem Staube, so daß es nicht möglich war, dieschönen Masken" wieder aufzufindcn.

* Es ist ein Armuthszengniß, wenn man nur von feinem Reichthurn zu reden weiß.

* Die Gesundheit geht auf tausenderlei Arten verloren und wie wenige gibt es, sie wieder zu erlangen.

Verzeichnis der Mittelpreise der gewöhnlichsten Verbrauchsgegenstände in der Stadt Gießen vom Monat April 1890.

Je 50 Kilogramm kosten:

JL

JL

M.

Weizen .....

10

75

Kartoffeln. . .

2

02

Hafergrütze. . .

19

75

Korn (Roggen).

9

39

Erbsen.....

15

Gerstengrütze .

19

50

Gerste......

9

75

Bohnen ....

15

50

Zwiebeln....

12

75

Hafer......

9

10

Linsen.....

20

50

Braunkohlen. .

70

Heu.......

3

04

Reis......

19

75

Steinkohlen . .

1

30

Stroh......

2

94

Graupen, ord.

19

50

Je Vr Kilogramm kostet: _

M.

§

JL

JL

Butter.....

1

09

Weißmehl. . .

21

Schweineschmalz

Ochsenfleisch . .

7(

Roggenmehl. .

18

Vi kg

80

Kuh- und Rind-

Roggenbrod. .

27

Bier. . . . 1hl

21

fleisch.....

60

Kaffee, gebr.,in

Branntwein 1 hl

53

Kalbfleisch . . .

60

Bohnen. . .

1

70

Milch ... 11

16

Hammelfleisch .

65

Salz......

10

Petroleum 1 1

20

Schweinefleisch.

70

Speck, geräuch.

90

Eier 10 Stück

53

Vermochte».

* Darmstadt, 4. Mai. Die Abhaltung der ersten Prüfung (Hochschulprüfung) der Staatsdienst - Aspiranten für das Hochbau-, Bau-Ingenieur- und Maschinenfach betr., bringt das Großherzogl. Prüfungsamt zur Kenntniß, daß im October d. I. Vor- und Schlußprüfungen stattfinden. Ge­suche um Zulassung zu diesen Prüfungen sind bis zum 20. Juli dss. Js. nebst den erforderlichen Anlagen bei dem Secretariat Großh. Ministeriums der Finanzen, Abtheilung für Bauwesen, einzureichen.

* Darmstadt, 4. Mai. Fräulein Ada A. Keller, eine geborene Darmstädterin, hat in diesem Frühjahr nach mehrjährigem Studium auf den Universitäten Leipzig und Zürich auf Grund einer InauguraldissertationHeber Proto­plasmaströmung im Pflanzenreich" und eines mündlichen und

Verkehr, rrnv Velk-rrirthschaft.

Gießen, 6. Mai. (Marktbericht). Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. 0,901,00, Hühnereier 1 St. 5, 2 St. 9- H, Enteneier 1 St. 5 H, 2 St. - Ganseeier 910 H, Käse pr. St. 58 H, Käsematte pr. St. 3 X Erbsen pr. Liter 18 X Linsen pr. Liter 28 4, Tauben pr. Paar JL 0,600,80, Hühner pr. Stück 1,301 60, Hahnen pr. St. JL 1,50-1,80, Enten pr- Stück JL 2,002,30, Gänse pr. Pfd. 5060 Ochsenfleisch pr. Pfd 6872 Kuh- und Rindfleisch 6062 H, Schweinefleisch 60-70 H, Hammelfleisch 5668 H, Kalb­fleisch 52-60 Kartoffeln pr. 100 Kilo JL 3,604,00, Weißkraut pr. St. 68 Zwiebeln per Centner JL 14,0000,00, Milch per Liter 1218 H.

Der neue Pofttarif für Nachnahmesendungen^

welcher mit dem 1. Juni zur Einführung gelangt, bestimmt:

1) Das Porto für Briefe und Packete ohne Nachnahme. Falls eine Wcrthangabe oder Einschreibung stattgesunden hat, tritt dem