Einzelbild herunterladen

Sevttzches Ueid?

aus

des

des

am

zeichnen zu können, die Ausgabe 715.54 447.40 Mk. verbleibt, betrug 17, gestorben Summe von 525 Mk.

Italiener wurden die Franzosen nur auslachen, wenn dieselben Garibaldi ein Denkmal errichten wollten. In der That scheint in Frankreich die Begeisterung für das geplante Garibaldi- Denkmal nicht über gewisse Kreise hinauszugehen.

In Constantinopel erregt eine politische Verhaftung grotzes Aussehen. Dieselbe betrifft den Neffen des Unterstaatssecretärs Artin Pascha, Vahran Bey, welcher an den Umtrieben in Armenien betheiligt sein soll. Falls sich diese Beschuldigung bewahrheitet, so wäre erwiesen, daß die Bewegung in Arme­nien selbst in die Reihen der türkischen Würdenträger hinein- reicht, soweit dieselben armenischer Nationalität sind, und es wäre dann allerdings hohe Zeit, daß die Pforte energisch gegen dieses Treiben anstritt. Besser wäre es freilich, wenn sie sich endlich zu den Reformen in Armenien bequemte, welche von der dortigen christlichen Bevölkerung seit länger als einem Jahrzehnt gefordert werden, aber augenscheinlich liegen die­selben noch immer auf der langen Bank.

Neueste Nachrichten.

WolfiS telegraphisches Correspondenz-Bureau.

Berlin, 3. November. Der B e r u f s g e n o s s e n s ch a f t s- tag drückte seine Bereitwilligkeit aus, die ihm bezüglich der Begutachtung der zur Abänderung der Gewerbeordnung zu erlassenden Bestimmungen von der Gesetzgebung übertragenen Rechte und Pflichten anzunehmen. In Angelegenheit der aus Abänderung des Unsallversicherungsgesetzes bezüglichen Fragen wurde die Vorstellung an die Retchsregierung beschlossen, von einer Abänderung abzustehen, vielmehr die Ausdehnung der Versicherungspflicht aus die kleineren Betriebe, Handwerk und

Die Rechn Jahre 1887/89 lie Glicht offen.

®ie6en, an

9. Den Feldweg in der Lichtenau. 10. Die Zufuhrstraße zrr den neuen Kliniken, hier die Entfernung von Gossen. 11. Bau- gesuch des Christian Lony in der Westanlage. 12. Die Ueber- nahme und Reinigung der Wodestraße. 13. Verpachtung von Wieseckböschungen. 14. Holzabgaben aus der Hand im Stadt­wald. 15. Deeretur von Kostenrechnungen. 16. Die Abgabe von Exemplaren des Stadtbauplans. 17. Gesuch des I. Boeck und H. Ruckstuhl I. um Trottoirpflasterung. 18. Gesuch des Gg. Koch um Erlaubnis zur Anlage eines Rohrdurchlasses durch den Erdkauterweg.

Der hiesige Richard-Wagner-Verein, der bereits int verflossenen Jahre wohlgelungene Concerte veranstaltet hat, beabsichtigt in diesem Winter drei Mufikabende zu geben. Der Verein wird durch Liste, die demnächst eircnliren soll, seine Einladungen ergehen lassen- der Reinertrag ist für einen wohlthätigen Zweck bestimmt, der speciell unsere Stadt betrifft.

B. Vortrag von GoethesIphigenie auf Tauris" von Fräulein Natalie Köhler. Wir machen hier nochmals aufmerksam aus den angezeigten Vortrag, in dem uns die zarteste Dichtung Goethes vor die Seele geführt werden wird. Nach den sehr günstigen Zeugnissen, welche Fräulein Köhler besitzt, und gewiß auch nach dem Unheil Derer, welche hier einem ihrer Vorträge angewohnt haben, ist zu erwarten, daß. auch dieser letzte Vortrag uns eine rnustergiltige Leistung vor- sührt, in der uns durch die richtige Auffassung der einzelnen Charaetere und ihre Darstellung ein tiefer Einblick in den Geist und die Harmonie des herrlichen Dichterwerkes geboten und unser Verständniß desselben erweitert wird. Wir können deßhalb auch der erwachsenen Jugend, die sich den Sinn sür eine reine erhabene Dichtung bewahrt hat, aufs Wärmste empfehlen, dem Vortrage anzuwohnen. Zugleich erinnern wir daran, daß Fräulein Köhler, die ganz allein in der Welt I steht, durch ihre Vorträge ihren Lebensunterhalt gewinnt. I Durch ein Staarleiden an beiden Augen erblindet, war sie genöthigt, längere Zeit ihre Vorträge auszusetzen, einzelne Dichtungen auswendig zu lernen und dann aus dem Ge­dächtnisse zu recitiren. Mit Gottes Hilfe ist sie durch eine Operation an einem Auge wieder nothdürstig sehend geworden, aber da die Sehkraft desselben wieder abzunehmen beginnt, bemüht sie sich, mit ihren Vorträgen in Kürze so viel zu I erwerben, um die Kosten bestreiten zu können, welche eine I Operation auch des anderen Auges und der damit verbundene I längere Aufenthalt in einer Anstalt erfordern. Auch in Be­rücksichtigung der gegenwärtigen Verhältnisse von Fräulein I Köhler empfiehlt ein Mann, der den innigsten Antheil an I ihrem schweren Schicksal nimmt, den Besuch des Abschieds- I Vortrages und hofft bei seinen Mitbürgern und seinen Mit­bürgerinnen keine Fehlbitte zu thun.

Gießen, 4. November.

Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten Donnerstag den 6. November 1890, Nach-

eiue Beschäftigung ausüben. Man hat sich bisher bereits im Reichsversicherungsamt mit der Anstellung von Hilfsarbeitern beholfen, doch würde eine Beibehaltung dieses Verfahrens unzuträglich erscheinen. Es ist daher, wie dieMagdeb. Zeitung" schreibt, eine umfassende Neuanstellung von Beamten erforderlich.

der statistischen Gebühr auch einige Sorten von Postwerthzeichen in Wegfall kommen können. Als solche sollen zunächst die gestempelten Briefumschläge und die gestempelten Streifbänder in Betracht gezogen sein. Zur Beibehaltung der gestempelten Briefumschläge scheint thatsächlich ein Bedürfniß nicht mehr vorzuliegen, da der Verbrauch davon nach den angestellten Ermittelungen von Jahr zu Jahr zurückgeht. In der Zeit von 1886 bis 1889 hat sich der Absatz bei den Reichs- Postanstalten von rund 2 900000 aus rund 2 300000 Stück ermäßigt. Dieser Absatz ist in den That gegenüber der von Jahr zu Jahr steigenden Zahl der im Reichs-Postgebiet zur Einlieferung kommenden Briefe, welche im Jahre 1889 rund 776 000 000 betrug, als sehr gering zu bezeichnen- entfallen doch auf je 1000 Briefe nur etwa 3 gestempelte Brief­umschläge. Auch die gestempelten Streifbänder haben bet den breiteren Schichten des Publikums keinen besonderen Eingang gefunden, wie dies der nur sehr mäßige Absatz der Postverwaltung an Streisbändern am besten beweist. Man wird danach nicht in Abrede stellen können, daß die Herstellung und der Vertrieb von Briefumschlägen und Streisbändern Seitens der Reichs Postverwaltung ohne Be­einträchtigung besonderer Interessen des Publikums eingestellt und lediglich der Privatindustrie überlassen werden kann.

Berlin, 2. November. Die dem Bundesrathe zugegangene Vorlage über die Vereinigung Helgolands mit dem deutschen Reiche bestimmt, daß Helgoland dem preußischen Staate ein­verleibt werde. Inwieweit die Vorschriften des Gesetzes über die Neichskriegshäfen für Helgoland anzuwenden sind, bestimmt eine unter Zustimmung des Bundesraths erfolgende kaiserliche Verordnung.

Berlin, 2. November. Der Geschästsumfang des Neichsversicherungsamtes erweitert sich durch das Inkrafttreten der Jnvaliditäts- und Altersversicherung in an­sehnlicher Weife. Die Durchführung des Gesetzes erheischt die Einrichtung einer eigenen Abteilung, sowie die Errichtung eines Rechnungsbureaus, für dessen Mitglieder eine aus­reichende mathematische Vorbildung gefordert werden wird. Es wird auf Grund der Berufsstatistik von 188z und unter Berücksichtigung der seitdem eingetretenen Vermehrung der Bevölkerung angenommen, daß bei dem völligen Inkrafttreten des Gesetzes rund 180,000 Personen vorhanden sein werden, die im Alter von 70 und mehr Lebensjahren stehen und noch

Darmstadt, 2. November. Das GesetzDie Errich­tung einer Land e Ser editka f s e" ist soeben durch das Regierungsblatt" publieirt worden. Diese Kasse soll im Fall des Bedürfnisses insbesondere auch die darlehnsweise Leistung solcher Geldmittel ganz oder theilweise übernehmen, die zur Aussührung von 1) Wieseneulturen, 2) Bachregulirimgen, 3) Entwässerung von Grundstücken nach dem Gesetz, die Bäche und die nicht ständig fließenden Gewässer betreffend, vom 30. Juli 1887, sowie 4) Zusammenlegung von Grundstücken und Anlagen von Waldungen nach dem Gesetz, die Feld- bereinigung betreffend, vom 28. September 1867 verwendet werden sotten. Außerdem hat die Kasse nach der in jedem einzelnen Fall durch das Ministerium zu treffenden Entschei­dung die Darleihung der Geldbeträge zu übernehmen, welche seitens der Gemeinden, aüderer Korporationen, Eonfortien unb Privaten zum Schutze gegen Ueberschwemmungen und zur Draimrung oder anderweiten Entwässerung von größeren Flächen verwendet werden sollen. Auch ist. die Kasse ermäch- rigt, an Communalverbände und Gemeinden zur Bestreitung der Kosten der Neuanlage von Wasserleitungen Darlehen zu gewähren. Die Landesereditkasse wird als besonderer Fonds unter der oberen Leitung und Aussicht des Ministeriums ver­waltet- die Kasse kann auch hypothekarisch gesicherte Darlehen geben, außerdem gibt sie Darlehen ohne hypothekarische Sicherheit an Gemeinden, andere Communalverbände und öffentliche Landesenltur- und Wassergenofsenschasten innerhalb des Großherzogthnms. Sämmtliche Darlehen sind seitens der Kaffe unkündbar, sie müssen verzinst und durch stückweise Rückzahlung getilgt werden. Die Höhe des Zinssußes für die zu gewahrenden Darlehen wirO mit Zustimmung der Stände festgesetzt. Hypothekarische Darlehen können nur ~*c im Großherzogthum Gelegene Grundstücke mit Ausschluß Bergwerkseigenthums bewilligt werden.

Berlin, 2. November. Mit dem Inkrafttreten» Jnvaliditäts- und Alte^sversicheruiiLsgesetzes wird den Reichs- Postanstalten neben der Auszahlung der Invaliden- und Altersrenten auch der Vertrieb von Marken zur Entrichtung der Jnvaliditäts- und Alters­versicherungsbeiträge obliegen. Der Verbrauch an solchen Marken ist für das erste Jahr im Gebiete der Reichs- Postverwaltung auf 600 Millionen Stück veranschlagt. Um bei dem erweiterten Betrieb die nothwendige Ordnung und Sicherheit in dem Kassengeschäft der Postanstalten aufrecht zu erhalten, hat wie wir hören die Reichs-Post­verwaltung in Erwägung genommen, ob nicht neben gewissen Sorten von Wechselstempelzeichen und Marken zur Entrichtung

W. Die am Samstag den 1. November er. stattgehabte erste ordentliche Generalversammlung der Allgemeinen Sterbe, kaffe Gießen erfreute sich zwar keines zahlreichen Besuches, umsomehr war der Vorstand jedoch in der Lage, einen sehr günstigen Gefchäftsstand nach Ablauf des ersten Jahres ver-

Die Einnahme betrug 1162.94 Mk., Mk., sodaß ein Kassenbestand von

Der Zugang an neuen Mitgliedern- sind 7, an deren Hinterbliebene die ausgezahlt werden konnte. Der gegen­wärtige Mitgliederstand ist 454. Beiträge werden nur bei jedem Sterbesall im Betrage von 25 Psg. pro Mitglied erhoben. Die Eintrittsgelder variiren von 50 Psg. bis 4 Mk.- das Höchstalter der Auszunehmenden ist 45 Jahre. Anmeldungen nimmt der Vorsitzende, Schneidermeister P f a s s, Neuenbäue 16, entgegen. Es ist zu wünschen, daß diesem gemeinnützigen Institut Seitens der Bürgerschaft ein noch größeres Interesse gezeigt würde, als dies seither der

Fall war.

Aus ein an den General - Feldmarschall Grasen v. Moltke anläßlich seines Geburtstages gerichtetes Gedicht ging der Verfasserin desselben, Frau Elisabeth Hos- mann, Gattin des Universitätsdieners Hofmann hier, folgendes Dankschreiben zu:

Berlin, 28. October 1890.

Für die hübschen Verse, mit denen Sie mich an meinem Geburtstage begrüßt haben, spreche ich Ihnen meinen verbindlichsten Dank aus.

Sehr ergebenst Graf Moltke, General-Feldmarschall.

Die Zahl der Todesfälle, ausschließlich der Todt- geborenen, betrug in der Woche vom 19. bis 25. October in Mainz mit Castel 32, in Darmstadt 18, in Offenbach 8, in Worms 8 und in Gießen 6, zusammen 72, darunter 20 im ersten Lebensjahre. Die Todesursache anlangend, verstarben an Rachenbräune 7 (Mainz 3, Gießen 2, Darmstadt und Worms je 1), an Keuchhusten 2 (Worms und Gießen je 1), an Unterleibstyphus 2 (Mainz), an Diarrhoe und Brech­durchfall 4 (Mainz und Darmstadt je 2), an LungenschwilldsuchL 8 (Mainz 3, Offenbach 2, Darmstadt und Worms je 1), an entzündlichen Krankheiten der Athmungsorgane 10 (Mainz 6, Darmstadt 2, Offenbach und Worms je 1), an Gehirn- Apoplexie 4 (Mainz, Darmstadt, Offenbach und Worms je 1), gewaltsamen Tod 5 Personen (in Mainz 4, in Worms 1).

Zur hessischen Weinstener. Der Landesausschuß zur Ab­schaffung der allgemein als ungerecht anerkannten Weinsteuer hielt am 30. v. M. im Eafe Weiß zu Worms eine Sitzung ab und wurden die Verhandlungen mit gewohnter Einmüthig- keit und Sachlichkeit, unter Betheiligung aller Provinzen unseres engeren Vaterlandes, geführt. Wir geben hier die besonders beachtenswerthen gefaßten Beschlüsse wieder. Es wurde beschlossen, eine Denkschriften Se. Königl. Hoheit den Großherzog, sowie an das Großh. Ministerium, und eine Ein- : gäbe an die hohe Ständekammer zu richten- es soll in der- I selben um Abschaffung dieser allgemein als ungerecht und ein- festig anerkannten Steuer gebeten werden. Man besprach

m (. Rechilu

l8en?f

®Men, btI

D-r Na

mittags 4 Uhr:

1. Mitteilungen. 2. Gesuch des Ed. Denker um Er-

theilung der Concession zum Wirthschastsbetrieb. 3. Desgl.

der Karl Pipp Wittwe. 4. Gesuche um Ueberlassung des

Rathhaussaales - hier Seitens der Spar- und Leihkasse Gießen.

5. Baugesuch des H. A. Lindenstruth für den Tiefenweg -

hier Festsetzung der Baufluchtlinie. 6. Errichtung einer Ein­friedigung von der Frankfurterstraße bis zur Hollergasse längs des projectirten Fußwegs nach der Oberhessischen Bahn.

7. Herrichtung eines Anbaues am Leichenhaus. 8. Anlage eines zweiten Dampfkesfels in dem städtischen Schlachthause.

Handel zunächst herbeizuführen.

Berlin, 3. November. DerReichsanzeiger" meldet: Die Berlin und anderen Städten zugestandene Einfuhr | lebender Schweine aus Bialitz-Biala und Steinbruch ist I nunmehr auch auf Landsberg a. d. W., Spremberg, Reichen- I bach a. E., Striegau und Neurode ausgedehnt. I

Berlin, 3. November. DasMarine-Verordnungsblatt" bringt eine kaiserliche Cabinets-Ordre, durch welche bestimmt I wird, daß die von den Mannschaften der SchiffeCarola" I undSchwalbe" bei der Einnahme von Kilwa erbeuteten I drei Kanonen nebst den Lafetten der Direction des I Marinebildungswesens zur Einstellung in deren Trophäen- I Sammlung zu überweisen sind. I

Berlin, 3. November. Vom Ber ufsgeno ssenschafts- tag wurde, nach Annahme einzelner bestimmter Punkte, auf I welche die etwaige Abänderung des Gesetzes zu beschränken wäre, der Antrag der Norddeutschen Holzberussgenoffenschaft genehmigt, daß bei Ausdehnung der Unfallversicherung auf das Handwerk die Handwerksbetriebe den bestehenden Berufsgenossenschaften verwandter Betriebe zu überweisen wären. Der Berufsgenoffenschaftstag wurde damit geschloffen.

Berlin, 3. November. DieBerliner Polst. Nachr." | bemerken gegenüber den Blättermeldungen, betreffend die i Sonderbesteuerung der Aktiengesellschaften, ! daß bei höherer Bestimmung derselben nicht an eine einmalige Abgabe und nicht an eine Emissionsabgabe gedacht werde, nach dem Vorgang anderer Länder dürfte vielmehr die Ge­werbesteuer dazu die geeignete Handhabe bieten.

Berlin, 3. November. Der hier versammelte außer­ordentliche Berufsgeiiossenschaftstag beschloß betreffend die Gewerbeordnungsnovelle mit 29 gegen 5 Stimmen eine Resolution, wonach die Durchführung der Bestimmungen der Paragraphen 120a bis c (Arbeiterschutz) den Berufsgenossen- schaften zu übertragen, ferner die Einschränkung der in § 120d e (Ueberwachung) und Ausführung der Schutz- beftimmungen der Polizei eingeräumten Rechte nöthig, endlich dem Bundesrathe die Befugniß einzuräumen sei, die Berufs- genoffenschaften zur Ausübung der ihnen auf Grund der Unfallversicherung in der Gewerbenovelle übertragenen Rechte anzuhalten.

Nürnberg, 3. November. Die bei der heute Vormittag 1072 Uhr auf dem hiesigen Ostbahnhofe infolge falscher Weichenstellung vorgekommenen Ran girzu gs-Entgleisung getöteten Personen waren der Locomotivführer und ein Stationsdiener - der Heizer wurde schwer verwundet. Der die Schuld tragende Weichensteller war geflüchtet, wurde aber bereits verhaftet. Die in Folge des Eifenbahnunfalls eiu- getretene Verkehrsstörung ist wieder behoben. Der Schaden an Betriebsmaterial wird auf 15 000 Mk. angegeben.

Budapest, 3. November. DerNemzet" schreibt: Eine gründliche und gerechte Beurtheilung der Lage der unga­rischen Rumänen Seitens der Berliner Blätter werde unzweiselhaft die Sympathie der Ungarn für Deutschland nur erhöhen und das politische Band zwischen der Monarchie und dem Deutschen Reiche intimer gestalten.

Tipperary, 3. November. Der irische Deputirte Patrick O'Brien wurde wegen Ungebühr gegenüber dem Gerichtshof, begangen durch Photographirung eines Zeugen während der Gerichtsverhandlung, zu einwöchigem Gefängniß verurtheilt. -

Bern, 3. November. Der Parteitag der schweizerischen socialdemokratischen Partei beschloß gegen das Aus- lieferungsgesetz das Referendum zu ergreifen, wenn dasselbe von dem Nationalrath in der vom Ständerathe beschlossenen Form angenommen würde, ebenso gegen die in Vorbereitung befindliche Novelle zum Bundesstrafrecht. Dagegen wird von den eidgenössischen Näthen ein Gesetz verlangt gegen die Be­schränkung des Vereinsrechtes der Arbeiter durch die Arbeit­geber. Zum Vorort wurde Bern gewählt.

Bern, 3. November. Bei den gestrigen Stichwahlen zum Nationalrath ist auch im Canton Waadt der radical- demokratische Candidat gewählt worden.

'«"-Hör Groß

l. die in r f e* "fii in W tiedjt!id)66nfsel f"*8, rbie^N* 1 * * * 5 * 7 hast Bevölko

*?.*'* a hnngen, o.

Butzbach, -

Zahr zu erheben. > ^iche die vorgeleg' Worbereitungsnrbeiü Arbeiten so beschleu wmber, Abends < lstattfinden kann, m zu sasseu. Sic reci iSesißer und Wer iwidchelifalls es übe Autzbach herzustellen.

0 Mnhansen nveihung des neu her zweiten Aasse mit d ües ungünstigen 2ße: ' -recht schönen Verlaus, -und Fahnen geschmü ! i erschienen. Nachmitt \ auf dem Marktplatze i 'Musikkapelle, die Fe- I :rigen FesttheilnelMi ! «hübsche Zug nach bei i «Gesang der Schüler «wurde der Schlüssel ^'reicht. Sodann hi imarkigen Worten bi «Kreis-Schul-Commis «der Feier Theil. ^durch ben Kreis-T ! I schön und allen ^gerichtet worden.

!banb sich das Kirci

L.-Schwalbach, - hiesigen Bahnhof eh Re§ M'öchm boi dm um 8 Uhr abge lichen Bahnzug best . brett, gerieth unte- (tummelt hervorgez ; vom Körper abget I armen Opfer über ein. Der die | schrecklichen Tod se

^ckhause ®ro