Es war eine wundervolle September
aufgepflanzt hatte.
Die Böller
nacht, zwar etwas frisch, aber klar und hell.
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Wnnfan hm R Smfpmhpr 1364) Die berühmten Wiesda-errerHauS. «Mviuag um O. ^rpinnufr, waVtt ÄwMn o. C. Weiner, keine sog Nachmittags von 2 Uhr an, 1 Fabriknudeln. empfehlen W. Schomver,
Fabriknudeln, empfehlen W. Schomber, Neuen Bäue 10 u. E. Roth, Walltborstr.
mir
A. Kröll, Seltersweg 12
6328
Leibwäsche u. s. w.
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JleuesSauerftraut
4580] Geldstge^ert. lackirte Möbel
! aller Art stets vorräthtg zu haben bet
I K. Steller, Schillerstrabe V.
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entzündung Schlagflutzd. Gehirns Brechdurchfall Verunglückung (durch
Ueberfahren)
Diphtherie
Tuberkulöser Hirnhaut-
empfiehlt
L. Kalkhof
Gerichtliche Lntscheidnngen.
— Nach Entscheidung des Reichsgerichts fallen Viehhändler, die ihr Gewerbe im Umherziehen betreiben, nicht unter den Begriff „Hausirer" im Sinne des Artikels 10 des Handelsgesetzbuchs. Es ist mit diesem Urtheil die Verpflichtung für dieselben ausgesprochen, Handelsbücher zu führen. Das Nichtführen derselben zieht die Bestrafung wegen Bankerotts bei Einstellung der Zahlung nach sich.
7293] Mehrere noch gute Treppe« billig abzugeben.
Näheres Nordanlage 33.
— DaS Sortire« des Obstes. Obst, welches zum Verkauf gelangen soll, mutz stets in verschiedene Qualitäten getrennt werden, wenn man den höchsten Erlös für dasselbe erzielen will. Leider ist man noch vielfach der Meinung, man müsse die kleinen, gering- werthigen Früchte mit den großen schönen zusammen losschlagen, well man dre ersteren sonst zu niedrig verwerthe. Es ist diese Ansicht aber vollkommen verkehrt, denn es macht sich die Arbeit des Sortirens durch solche Verwerthung des besten Thetles und ebenso gut der der Mtttelsorten nicht nur stets bezahlt, sondern wirft auch noch einen erheblichen Reingewinn ab.
- Enthalten Aepfel oder Birnen mehr Zucker? Diese Frage kann bet der Mostbereitung, wo der Zucker das Rohmaterial für die Gährung liefern soll, in Betracht kommen. Es mutz der verbreiteten Meinung, daß die Aepfel weniger Zucker enthalten, entgegengetreten werden. Der Zucker wird hier nur geschmacklich durch die in viel höherem Matze vorhandene Fruchtsäure verdeckt. Eine gewiffe Menge der letzteren fft für die Wetnbereitung ebenfalls von Wichtigkeit, und Birnen, die sehr arm an Säure, sind für dieselbe unbrauchbar.
Gottesdienst der israelitischen ReligionsgeseUschast.
Freitag Abend 600 Uhr, Samstag Vormittag 800 Uhr, Samstag Nachmittag 400 Uhr, Samstag Abend 715 Uhr.
Im Auftrag:
LouiS Rothenberger. Gerichtstaxator.
Grasverstciqerung.
Montag den 8 September d. I., Vormittags 8 Uhr ansangend, soll das Grummelgras von den dem Marienstift Lich zustehenden etwa 100 Morgen Wiesen in den Gemarkungen Lich, Nieder- und Ober-Bes- stngen versteigert werden.
Der Anfang ist hinter dem Kirchhof an der Straße nach Grünberg.
Lich, 1. September 1890. 7272 Winheim.
Bauernbrod,
vier Pfund 46 Pfg
7134 Lindenplatz 4.
dann ein Ausflug in die Umgegend Darmstadts gemacht. Restaurateur in Darmstadt hatte die Kinder unentgeltlich Kaffee re. bewirthet.
* Leipzig. Am 29. August, Nachmittags, ereignete sich, das „Leipz. T." berichtet, in Stötteritz ein Unglücksfall, von den schrecklichsten Folgen begleitet war. In der
DermifcW*.
* Darmstadt, 3. September. Geh. Ober-Finanzrath Schulz, welcher früher langjähriger Vertreter des Groß- herzogthums Hessen bei der Direction der Main-Weserbahn war, ist am Montag dahier gestorben.
* Mainz, 2. September. Die hiesigen Waisenknaben
keine Heilung finden können, was nur bei etwa 10 Procent gelingt, wenigstens erträglich zu gestalten und dem Fortschreiten des Leidens bis zum Irrsinn zu wehren. Möge diesem in seiner Art einzig dastehenden Werke der Barmherzigkeit reichliche Hilfe auch fernerhin zu Theil werden.
Temperatur der Lahn und der Lust am 4. September, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 12, Lust 15 Gr.
Rübsamen.
7283] Eine Parthie frisch ausgeleerte Wein-Fass preiswerth zu verkaufen.
Gevrüver Schwan.
JMWrmn Kal. 16, Centralfeuer rrnd Lefaucheux sorg- faltiflft geladen, in Packung ä 10 Stück, per Hundert 6.50, emvftehlt 16728 A. Dickere.
machten gestern einen Ausflug nach Darmstadt. Die Hessische Ludwigsbahn hatte ihnen bereitwilligst freie Fahrt gewährt, der Residenz wurden die Sehenswürdigkeiten besichtigt
Scbiäsnachrichien.
Bremen, 2. September. (Per transatlantischen Telegraph.] Der Schnelldampfer Eider, Capt. Bauer, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 23. August von Bremen und am 24. August von Southampton abgegangen war, ist gestern 8 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen.
Ulrich'schen Brauerei erfolgte der Einsturz des oberen, dort im Bau befindlichen Kellergewölbes, wobei sechszehn Arbeiter verschüttet und unter den Trümmern begraben wurden. Von den Verunglückten sind sieben todt, fünf erlitten schwere, vier leichte Verletzungen. Die Verletzten wurden hierher in das Krankenhaus transportirt. Kurz nach dem Unglück erschienen vier Aerzte auf der Unglücksstätte und ließen den Verletzten die umfassendste Hülfe angedeihen. Ueber den Grund des Kellereinsturzes, läßt sich noch nichts Bestimmtes angeben.
Bielefeld. Die Colonie für Epileptische „Bethel" besteht nun 23 Jahre und umsaßt auf einem Flächenraum von etwa 300 Morgen Garten-, Feld- und Waldland circa 70 größere und kleinere Gebäude, mit 2000 Bewohnern, darunter circa 1100 epileptische Kranke. Um die nöthigen Pflegekräfte für diese große Anzahl schwer Leidender zu gewinnen, wurden eigene Anstalten zur Ausbildung von Diakonen und Diakonissen in Verbindung mit der Colonie errichtet, welche ihre ausgebildeten Pflegekräste auch in zahlreiche auswärtige Anstalten und zur Privatpflege abgeben, weil die wenigsten Pfleger und Pflegerinnen im Stande sind, in dem austeibenden Dienst unter den Fallsüchtigen beständig zu verbleiben. Es sind von Letzteren bis jetzt circa 3000 ausgenommen worden. Da für die wenigsten Kranken ein ausreichendes Pflegegeld bezahlt werden kann, bei den Armen aber die Noth immer am größten und die Unterbringung in Anstaltspflege am meisten nothwendig ist, so bedarf die Colonie sehr bedeutender Zuschüsse, circa 170,000 Mark jährlich, um diese so überaus wichtige und segensreiche Liebesarbeit durchführen zu können. Aus dem Großherzogthum Hessen sind bis jetzt 86 Kranke, ohne Unterschied der Confession, ausgenommen worden, meist aus den ärmlichsten Verhältnissen, sodaß für diese allein ein jährlicher Zuschuß von über 10,000 Mark nörhig ist, welcher bis jetzt durch die Beiträge aus dem Großherzogthum nicht gedeckt werden kann. Das Hauptstreben geht dahin, alle Kranke in geeigneter Weise zu beschäftigen und innerlich aufzurichten, um die Lage Derjenigen, welche
versteigere ich auf dem Lahnstei« (Nord- aulage) wegen Aufgabe eines Möbellagers eine Parthie neue Möbel:
2 vollständige Betten mit Sprungfedermatratzen, Unterbett, Decke und Kissen, Wasch- und Nachtschränhhen. Küchenschränke, Console, Klappsessel u. s. w.
Ferner kommen zum Ausgebot eine Parthie Damenkleider, dabei Cachemir, Seide rc., 2 fast neue Damenmäntel,
Scholten, 1. September. Nach Uebereinkunft mit dem Zweigverein Gedern des Vogelsberger Höhen-Clubs findet die in Hungen am 29. Mai d. I. beschlossene Herbstversammlung in Gestalt eines Ausflugs am Mittwoch den 24. September in Gedern statt. Gesellige Vereinigung im Bergwirthshause von Nachmittags 2 Uhr ab. Für gute Bewirthung ist Sorge getragen. — Anfang Juli wurden die Reparaturarbeiten am alten Aussichtsgerüst auf dem Taufstein beendigt und ist dasselbe vollkommen sicher zu besteigen. Die Wegmarkirungsarbeiten im Oberwald wurden fortgesetzt und ist seitens des Vorstandes auch die Farbenbezeichnung in Erwägung gezogen worden. Das.Clubhaus hat durch Tapezieren rc. im Innern sich wesentlich verschönert, wozu mancherlei Zuwendungen von Freunden des Vereins wesentlich beitrugen. Am Hoherods^opsbrunnen ist ein umfangreicher Wasserbehälter (kleiner Teich) angelegt, so daß jetzt auch für den Wasserbedarf bei Festen rc. reichlich gesorgt ist. Dem vom Zweigverein Büdingen gestellten Antrag, betr. Rückfahrtkarten auf den Oberhessischen Nebenbahnen, wurde Seitens des Central- Ausschusses Folge gegeben- die Bemühungen desselben hatten indessen bis jetzt einen negativen Erfolg. Weitere, und zwar ausgedehntere Schritte, sind vom Vorstande beabsichtigt, werden in aller Kürze geschehen und wird den Zweigvereinen das Resultat baldmöglichst mitgetheilt werden. Von verschiedenen Seiten ist der Wunsch ausgesprochen worden, es möge im Clubhause auf dem Hoherodskopf eine kleine Unterhaltungsbibliothek für dort übernachtende oder eingeregnete Besucher eingerichtet werden. Der Anfang zu einem Herbarium und zu einer kleineren Mineraliensammlung ist bereits gemacht. Die von dem Zweigverein Schotten jeden Samstag veranstalteten Ausflüge aus den Hoherodskopf erfreuen sich einer zahlreichen Betheiligung auch aus anderen Zweigvereinen, namentlich von Herbstein, Ulrichstein und Gedern, und sind so beliebt geworden, daß sie wohl zu einer dauernden Einrichtung werden dürften.
U. Schotten, 3. September. Gestern Abend sand in der festlich geschmückten Turnhalle eine Fe st Versammlung anläßlich der 20jährigen Gedenkfeier des Tages von Sedan unter Betheiligung sämmtlicher hiesiger Vereine statt. Nachdem vom hiesigen 'Turn- und Gesangverein die Kaiserhymne gesungen war, roastirte Herr Kreisrath Schönfeld auf Se. Majestät Kaiser Wilhelm II. und Se. Königliche Hoheit den Großherzog Ludwig IV. Es folgten dann gemeinsame Lieder, Festrede und Vorträge des hiesigen Musikvereins, welche mit großem Beifall ausgenommen wurden.
Vilbel, 31. August. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag brannte hinter dem Dottenfelder Hof ein Haufen Weizen im Werthe von mehr als 2000 Mk. nieder. Die Feuerwehr war an den Platz geeilt und machte mit der aus dem Hofe befindlichen Feuerspritze vergebliche Löschversuche. Gestern Morgen fand sich bei dem Gensdarmen Gries hier ein Mensch Namens Dietrich aus Klein-Karben ein, welcher angab, den Weizenhaufen in Flammen gesetzt zu haben. Er wurde verhaftet. Derselbe Mensch hat erst vor Kurzem eine Zuchthausstrafe verbüßt, weil er vor mehreren Jahren eine Hofrairhe in Klein - Karben in Brand gesetzt hatte. Der niedergebrannte Weizen war versichert.
X X Stockheim, 3. September. In zweifacher Weise wurde die zwanzigjährige Wiederkehr des weltgeschichtlichen Sedantages bei uns gefeiert, einmal vom Gl au berg- club, welcher sich auf dem Glauberg ein Rendezvous gegeben hatte und nach eingetretener Dunkelheit durch patriotische Ansprachen, Vaterlandslieder und Abbrennen von Kunstfeuerwerk den Tag verherrlichte. Das anderemal vom Kriegervereine, welcher aus der Bergspitze neben der Bahn einen Holzstoß aufgerichtet und seine Böller daneben
bezogen werden kann, während die Nebengebäude noch kurze Zeit zu ihrer Vollendung bedürfen. Das Haus ist aus geschliffenen, rothen Backsteinen erbaut und wer es sieht, dem gefällt es. Es könnte in der größten Stadt stehen und würde beachtet werden. Die Herstellungskosten betragen 23000 Mk. und überschreiten etwas den Voranschlag, allein es wird für das Geld ein Schmuck und eine Zierde geschaffen, um die uns viele Orte beneiden. Die Einweihung des prächtigen Hauses erfolgt noch in diesem Herbste. — Der Sedantag wurde auch bei uns in würdiger Weise gefeiert. Auf der Höhe war Freudenfeuer vorgesehen- dorthin zog ein Fackel- und Lampionzug. Patriotische Reden und Vaterlandslieder begleiteten das Abbrennen des Freudenfeuers und Raketen stiegen sausend in die Lüfte. Das herrliche Septemberwetter und der tiefblaue Abendhimmel trugen zum Gelingen der Feier wesentlich bei. Erst spät trennten sich die Festgenossen.
Q Lauterbach, 2. September. Heute wurde zum vierten Male seit 1870 das Sedansest gefeiert. Einzig in seiner Art war es eine 20jährige Erinnerungsseier des glorreichen Tages von Sedan. Um P/2 Uhr zog unter den Klängen der Musik der imposante Festzug, Turner, Schützen, Schuljugend, Festjungfrauen, Krieger rc. durch die reich beflaggten Straßen der Stadt nach dem Festplatze. Herr Stadtpfarrer Vogt wies in einer kernigen Rede aus die Siege des deutschen Volkes in 1870 hin und schloß mit einem Hoch auf Kaiser Wilhelm II. und Großherzog Ludwig IV. Abends vorher bewegte sich durch die Stadt ein mächtiger Zug von circa 300 Fackel- und Lampionträgern. Das Fest verlies in der schönsten Weise bei prächtigem Wetter.
§ Wenings, 1. September. Kürzlich fand hier eine Versammlung statt, in welcher der Plan erörtert wurde, die schon von der zweiten Kummer der Landstände genehmigte Nebenbahn Gedern-Lauterbach umzuwandeln in eine Nebenbahn Büdingen-Lauterbach (über Wenings), um dem großen Braunkohlenlager bei Rinderbügen den Vortheil einer Bahn zu sichern.
donnerten durch das Thal, das Feuer flammte hoch empor, drüben vom Glauberge sausten die Raketen durch die Lüste - dazu Hoch- und Freudenrufe, ein vielfaches Echo der umliegenden Berge und Wälder und eine von Wohlgerüchen (von den gemähten Wiesen herrührend) erfüllte Luft: alles dieses bot eine Scenerie, die Jedem noch lange im Gedächr- uisse bleiben wird. — Der Kriegerverein zog, nachdem das Freudenseuer erloschen, in sein Vereinslocal und setzte hier die Feier, welche sich über Mitternacht hinaus erstreckte, fort. Der junge Tag graute, als die Letzten nach Hause zogen. Aber es waren schöne Stunden, die man verlebt hatte.
* Lindheim, 3. September. Unsere landwirthschast- liche Haushaltungsschule, an deren Spitze jetzt Fräulein Korndörser steht, erfreut sich fortgesetzt eines solchen Zuspruchs, daß vor 4 Wochen schon alle Plätze des 1. Cursus 1891 besetzt waren und weitere Anmeldungen auf den nächsten Cursus verwiesen werden mußten. Bereits beginnen die Räume zu eng zu werden. Der Gesundheitszustand der Schülerinnen ist fortgesetzt ein sehr guter.
H. Hirzenhain, 3. September. Das neue Schulhaus, welches für unsere Gemeinde erachtet wird, ist nun soweit sertiggestellt, daß die in demselben vorgesehene Wohnung
Summa: 7 (1) 1 2 4 (1)
Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenben Krankheit auf von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen
Thonofen.
Der Verkauf von Thonofen (sog. Porzellauofen) ist von einer bedeutenden Firma übertragen worden.
Wirth gesucht für gutgehende Wirtschaft hier am Platz. 7161 etedr. Röhrte.
Derfcbr, Larrö» rrnd r»oU»rvirths«haft.
Berti«, 3. September. Ein Zopf. Auf alle Ausländer, die Deutschland bereisen, macht es einen merkwürdigen Eindruck, wenn ihnen an den Schaltern der Postanstalten und der Bahnhöfe bayerische oder sächsische Kassenscheine nicht abgenommen werden. Die Reisenden haben vorher ihre Landesmünzen in deutsches Geld umgesetzt und dabei nicht auf die Geldforten der Einzelftaaten geachtet, da sie den in diesem Falle bestehenden Partikularismus nicht kennen. Demgegenüber erscheint es um so wunderbarer, daß auf den Bahnhöfen französische, englische und russische Goldmünzen laut Plakat sogar mit Aufgeld angenommen werden. Es ist nicht nur im Interesse des reisenden Publikums, sondern auch aus nationalen Rücksichten dringend zu wünschen, daß hier von den zuständigen Behörden Abhilfe geschafft wird.
8 Ober« Seemen, 2. September. Der heutige, zweite Viehmarkt war weniger stark befahren, als der erste Markt. Die Ursache dieser Erscheinung ist wohl darin zu suchen, daß viele Schweinezüchter infolge Rückganges der Preise dem Markte fern blieben, andern- theils hat auch die nach der Regenperiode heute plötzlich eingetretene gute Witterung die Landwirthe an ihre Feldarbeit gefesselt, so daß meistens nur Händler Vieh feilboten. Aufgetrieben waren an Rindvieh 200—250 Stuck und stellten sich die Preise für Rinder (junge) 130-155 Mark, Kühe 200-250 Mark per Stück; fettes Vieh war fast gar nicht vorhanden. Der Handel in Rindvieh war befriedigend.. Schweine waren wenig vorhanden, ca. 100—120 Stück, darunter einige fette, welche mit 63—65 Pfg. das Pfd. Schlachtgewicht bezahlt wurden. Ferkel waren infolge der zweifelhaften Aussichten auf die Kartoffelernte wenig begehrt. Der nächste Viehmarkt findet am 8. October statt.
Limburg, 3. September. (Fruchtmarkt). Rother Weizen JL 17.10, weißer Weizen JL —Korn JL 12.25, Gerste 9.75, Hafer v* 7.10, Erbsen , Kartoffeln X —.—•
(Reutermeldung.) Das eng- ist mit zwei Kanonenbooten
i abgegangen, in Begleitung fsschiffe, um die Kanonenboote ioniren.
Heutermelbung). DerStrile iter des Kohlenreviers vonWol-
Man befürchtet, datz gegen Itejung der Silbergruben von Ler Bürgermeister suchte zu ver- olg.
Bei den Staatswahlen 01 Mnier eine Niederlage, ft Sl'He.
anama-Bahn W einerung ihrer Landloose emen
t D« Senat dGM dic t" des Zolltanses. W ui Euchen der GezmMgkut äichen Halbkugel. Der Antrag .mber lReuter-Meldung)., N
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Lnltrenmt n n ^ute einen Besuch. M- 9Ier empfangen.
£en Hauptgegeuftand der onalen Congresscs gegen ^etranfe bildete heute das irvnseld-helsmgsors schlug die r-Alkohol-Liga vor.
Mber. Der Sultan be- estages seiner Thronbesteigung früheren Amnestie ausgeschlossen
Ich liefere dieselben in verschiedenen Größen, Farben und Mustern fix und fertig hingesetzt zu billigen Preisen.
Ein Mu^erofen ist in meinem Geschästrlocale aufgestellt und lade ich verehrliche Interessenten zur Besichtigung desselben höflichst ein.
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rKU-s , trii £'J* Ltnbet. .°bl> V* rf-«-
Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle in Gießen.
35. Woche. Vom 24. August bis 30. August 1890. Einwohnerzahl: 20 500 (tncl. 1600 Mann Militär).
Sterblichkettsziffer: 17,8
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