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bcn Weise gelöst werden würden. Diese Hofsnnng wird durch die neuerliche Entwickelung der Strcitaffaire nur verstärkt und so wird sich dann schließlich die ganze englisch-portugiesische Conflictssrage in Wohlgefallen auflösen.

Neueste tlacbriditen.

WolffS telegraphisches Corrcspondcnz-Bureau.

Dortmund, 3. Januar. Ans den Zechen des Ober- bcrgamtsbezirks Dorrmund ist durch das epidemische Auf­treten der Influenza unter den Bergleuten seit mehreren Tagen die Kohlenförderung stark beeinträchtigt. Wie die Rhein.-Wests. Zeitung" erfährt, sind die meisten Beleg­schaften durch Massenerkrankung an der Grippe augenblicklich decimirt.

Breslau, 3. Januar. In der dem Grafen Ballestrem gehörendenWolfsgrube" in Ruda (Oberschlesien) ist, wie dieBreslauer Zeitung" erfährt, der Strike aus­gebrochen.

Drachenberg, 3. Januar. Der Kaiser ist heute Abend 6 Uhr 15 Min. hier eingetroffen.

München, 3. Januar. Der Magistrat hat wegen der Jnflucnzagesahr infolge des Gutachtens der Aerzte die Schließung sämmtlicher Volksschulen bis zum 13. Januar angeordnet.

Jena, 3. Januar. Der Kirchenhistoriker, Wirkliche Ge­heime Rath Carl August von Hase, ordentlicher Pro­fessor an der hiesigen Universität, ist heute gestorben.

Prag, 3. Januar. Fürst Carlos von AuerSperg, Kaiserlicher Geheimer Rath, ist an Lungenentzündung erkrankt- sein Zustand gilt für bedenklich. (S. Priv.-Dep.)

Paris, 3. Januar. Der Präsident des Municipalrathes erschien heute beim Minister Faye mit einer Abordnung ver­schiedener Körperschaften, welche den Lebensunterhalt aus der mit städtischen Schlachthäusern in Verbindung stehenden Industrie verdienen. Dieselbe gab dem Minister ein Bild der Geschäftsstörungen, welche die Folge seien der steigenden Zufuhr von geschlachtetem Fleisch, während bis zu dem wegen der Viehseuchen erfolgten Verbot lebendes Vieh aus dem Auslande bezogen worden wäre. Der Minister erkannte die Berechtigung der Klagen an, erklärte aber, daß die Aufgabe, die nationale Production zu schützen, nicht eher die Wieder­eröffnung der Grenze zuließen, bis die Seuchen erloschen und der Conventiona!^- Zolltarif aufgehoben sei. Was die Qualität des eingeführten Fleisches betreffe, so gehöre es zu den Aufgaben der Gesundheitsbehörde, die nothwendigen Maßregeln zu überwachen und die nöthigen Vorkehrungen zu treffen. Er werde hierauf die Aufmerksamkeit des Ministers des Innern richten.

London, 3. Januar. Lord Salisbury ist noch ge­zwungen, das Zimmer zu hüten.

London, 3. Januar. Die Zahl der Jnsluenza- Kranken hat hier erheblich zugenommen- namentlich viele Postbeamte sind von der Krankheit heimgesucht und dienstunfähig.

Gegenwärtig sind etwa 400 Post- und Telegraphen­beamte an der Influenza erkrankt.

Rom, 3. Januar. Um etwaigen übertriebenen Meldungen entgegenzutreten, berichtet dieOpinione", daß, als der König mit seinem Adjutanten Morgens zur Stadt hinaus­geritten sei und kaum das Depot der Pferdebahn passirt hatte, das Pferd des Königs auf dem unebnen, schlüpfrigen Boden ausglitt und stürzte, trotzdem es so kräftig wie möglich gehalten wurde. Der König siel mit dem Pferde, hatte sich jedoch schon wieder erhoben, bevor der Adjutant abgestiegen war, um ihm behilflich zu sein. Am Nach' mittag empfing die königliche Familie den zweistündigen Besuch der Kaiserin Friedrich mit Töchtern. Später machte die Königin im Phaeton eine Spazierfahrt.

Rom, 3. Januar. Ihre Majestäten der Kaiser Wil­helm und der König Humbert tauschten gegenseitig Glückwunschtelegramme anläßlich des Jahreswechsels aus. Der Prinz von Neapel wird am 14. d. Mts. die Reise nach dem Orient antreten. Für die Reise ist folgende Route in Aussicht genommen: Sizilien, Griechen­land, Salonichi, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Konstanti­nopel, Kaukasus, Krim, Warschau, Berlin und dann zurück nach Italien.

Der König unterzeichnete ein Decret, betreffend die Organisirung der Civilverwaltung in den Colonien am Rothen Meere, welche eine einzige Colonie unter dem Namen Ery- rräische Colonie bilden sollen.

Madrid, 3. Januar. Die Minister waren bei Vega de Armijo zusammengekommen und überreichten Sagasta ihre Demission. Letzterer begab sich sofort zur Regentin. Es ; heißt, die Demission sei nur erfolgt, um Sagasta die Neu­bildung des Cabinets zu erleichtern.

Bukarest, 3. Januar. Gelegentlich des heutigen Em- psanges der Commission, welche dem Könige die Kammer- adressc überreichte, sagte der Letztere, daß die Bande zwischen der Dynastie und dem Lande durch die Anwesenheit des Thronerben befestigt würden. Er sei glücklich, aus­sprechen zu können, daß die Kammer die Regierung in der Durchführung ihrer Aufgabe unterstütze. Nur ein enges Einverständniß zwischen der Legislative und der Regierung lasse die jetzigen Schwierigkeiten überwinden und die Zukunft des Vaterlandes sicherstellen. Die Kammerferien dauern bis zum 22. Januar.

Bukarest, 3. Januar. Die Kammer genehmigte mit 112 gegen 3 Stimmen das handelspolitische Abkommen mit Frankreich.

Petersburg, 3. Januar. DasJournal de St. Peters- bourg" tadelt strengstens das Verfahren eines französischen

Blattes, welches, um die Leichtgläubigkeit des Publikums zu erregen, einer hohen Persönlichkeit Krankheit andichtete, selbst ein falsches Bulletin veröffentlichte, und bezeichnet diesen Vorgang als verabscheueuswerth. DasJournal" dcmeutirt ferner die Nachricht, daß ein Circular der Postbehörde, wonach alle Briefadrcssen in französischer Sprache geschrieben sein müßten, eine Repressalie gegen Deutschland "sein solle, welches den Postdienst germanisire. Es handle sich nm eine einfache administrative Maßregel, welche sich auf Verträge mit Ländern gründe, deren nationale Sprache nicht die fran­zösische sei. _______

Prag, 4. Januar. (Privatdepesche.) Fürst Carlos Auersperg ist soeben gestorben.

Göttingen, 4. Januar (Privatdepesche.) Der Germanist Professor Wilhelm Müller ist heute gestorben.

Bonn, 4. Januar. (Privatdepesche.) Der National- öcvnom Profossor Erwin Nasse ist heuttz gestorben.

Locales tinö provinzielle.

Gießen, 4. Januar.

Der Jahresbericht über die Betriebsverwaltung der Oberhessischen Staatseisenbahnen im Betriebsjahre 188889 weist u. A. folgende Ergebnisse aus: Gegen das Vorjahr ergibt . sich eine Mehreinnahme bei den Hauptbahnen von 87,126 Mk., der Betriebsüberschuß beträgt 268,657 Mk. 51 Pf. Die Ausgaben sind um 10,000 Mk. höher als im Vorjahre, indessen lediglich in Folge der Bestreitung der Kosten für zwei neue Locomvtivcn ans dem Betriebsfonds, ohne diese würde die Ausgabe um 7700 Jt. geringer als im Vorjahre sein. Auch in dem abgelaufenen Betriebsjahre hat eine Zunahme der Zahl der auf den Hauptbühnen be­förderten Personen stattgefunden, welcher eine sogar verhält- nißmäßig hohe Mehreinnahme gegenübersteht. Noch bedeu­tender war die Steigerung des Güterverkehrs auf den Hauptbahnen mit ca. 60,000 Tonnen und einer um nahezu 60,000 Mk. höheren Einnahme. In der Persvncnfrequenz erscheint der Reihenfolge nach Gießen mit 309,466, Alsfeld mit 71,676, Nidda mit 71,457, Lieh mit 65,670, Büdingen mit 62,626,- Grün berg mit 61,741, Fulda mit 53,606, Gelnhausen mit 51,844, Hungen mit 48,989, Großen-Buseck mit 45,290, Lauterbach mit 42,602, Stockheim mit 36,985 u. s. w. Ein erhebliches Mehr gegen das Vorjahr hat der Reihenfolge nach Großen-Buseck mit 13,142, Nidda mit 11,925 und Stockheim mit 8090 Personen. Im Güter­verkehr erscheint der Reihenfolge nach als Nr. 1 Stockheim mit 46,202 Tonnen, Hungen mit 35,719 Tonnen, Nidda mit 32,232 Tonnen- dann folgen die übrigen Stationen der Hauptbahn.

k Theater. Ueber die Vorstellung von gestern sind wir zu unserem Bedauern gezwungen, uns kurz zu (affen.Tilli" ist ein sehr nettes Lustspiel und kann namentlich dann seine Wirkung nicht versagen, wenn die Titelrolle in so allerliebster, hinreißender Weise, wie von Frau Anni Reiners, gespielt wird. Ihr zunächst nennen wir Herrn Jaskowski, der sehr viel gute Momente hatte. Als Thekla Rebus befand sich Frau Marie Jaskowski in ihrem Fahrwasser und spielte ihre Rolle mit bestem Gelingen. Fräulein Maas (Corinna) war gestern recht nett, während Herr v. Gallas sich weniger leicht in seine Rolle, die ihm allerdings auch weniger Gelegenheit zur Entfaltung seiner Fähigkeiten bot, zu finden schien. Befriedigend und. ein Zeugniß für seinen eifrigen Fleiß war die Art und Weise, wie Herr Ullrich den Alfred spielte. Immer noch ungenirter aber muß der Herr werden und noch besserS" und die übrigen Konso­nanten sprechen lernen. Die Herren Otto Frank (Baron Strauß) und Richard Lerch (Karl) wirkten im Sinne ihrer Nollen sehr komisch. Fräulein Helene Pauli zeigte wiederum als Friederike eine gewinnende Frische, während wir Fräulein Neuschilling sagen müssen, daß sie schon durch etwas mehr Lebendigkeit und lauteres Sprechen ihre Rotte zu viel bedeutenderer Wirkung hätte bringen können.

* Laubach, 2. Januar. Seit einigen Wochen ist eine schätzenswerthe Verbesserung der wohnlichen Verhältnisse unserer Stadt in das Auge gefaßt worden, der Bau einer Wasserleitung in die einzelnen Wohngebäude. Herr Ingenieur Weber, der bereits in Lich eine solche erbaut hat, die sich bestens bewährt, hat dem hiesigen Stadtvorstand den Plan bereits überreicht. Die Kosten derselben find auf etwa 40,000 M. berechnet worden. Das Quellengebiet, das für die Leitung benutzt werden soll, befindet sich etwa 1 Kilo­meter in nordöstlicher Richtung von der Stadt entfernt, am Lardenbacher Weg, bei der sogenanntenalten Ziegelhütte". Dieser Plan des Stadtvorstandes muß um so dankbarer be­grüßt werden, da die Wasserversorgung bisher sehr mangel­haft ist- es sind nur drei lausende Brunnen vorhanden, da­neben nur mangelhafte Pumpen. Die Reparaturkosten der­selben belaufen sich nach dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre auf jährlich 450 M. Außer dieser Ersparniß muß noch die Ersparniß der Arbeitskraft gerechnet werden, so daß der Vergleich wesentlich zu Gunsten der geplanten Wasser­leitung ausfällt. (D. Ztg.)

* Nidda, 2. Januar. Nach dem nahegelegenen N. kam kurz vor den Weihnachtsfeiertagen ein in einer großen süd­deutschen, augenblicklich insluenzirten Stadt beschäftigter Bursche zum Besuche seiner Eltern. Beim gemeinsamen Abendessen drückte der Sohn sein Bedauern darüber aus, daß er zu den Feiertagen seinen Eltern wohl die Influenza ins Haus bringen werde. Die Mutter, die unter der letzteren Be­zeichnung den Namen ihrer zukünftigen Schwiegertochter witterte und von einer solchen noch durchaus nichts wissen mochte, sprang mit drohenden Geberden und den Worten vor den Sohn-Doas unnerstieh dich oawwer joa nit, mer 'etzt schunn e' Weibsmensch ins Haus zu bringe!" (N. A.)

Vermischtes.

* Frankfurt a. M., 2. Januar. Neujahrsnacht auf dem B r u u h i ld is f e l s e n. Eine Anzahl wackerer Tauniden" begannen das neue Jahr mit einem Marsch auf den Feldberg. Der Abmarsch erfolgte am 31. December um IO1/4 Uhr Abends von Falkenstein, die Ankunft auf dem Brunhildenstein um ll^Uhr. Bei Fackelschein und Freuden- seuer wurde das neue Jahr angetreten. Um 1 Uhr erfolgte öann der Abmarsch vom Feldberg nach Falkenstein und nach kurzem Aufenthalt nach Soden, von wo um 5 Uhr die Rück­fahrt angetreten wurde. Die Theilnehmer sind voll des wunderbaren Eindrucks, den das wallende Nebelmeer, die herrlichen Reisbildnugen und der Helle, klare Mondschein aus dem Feldberg aus sie machten.

* Frankfurt a. M., 3. Januar. Der Vorstand der electro- technischen Ausstellung hat in Folge des von dem Berliner electrotcchnischen Verein kundgegebenen Wunsches, die Eröff­nung der Frankfurter Ausstellung auf das Frühjahr 1891 5" verschieben, mit dem Vorsitzenden dieses Vereins, Herrn Generaldirector Haake, sowie mit den ersten Berliner electro- technischen Firmen Persönliche Unterhandlungen geführt, und hat durch dieselben die Ueberzeugung gewonnen, daß bei allen vorzugsweise in Betracht kommenden Stellen die größe Ge­neigtheit besteht, sich an der Frankfurter Ausstellung in umfassender Weise zu betheiligen, und auf eine etwaige Ber­liner Ausstellung ausdrücklich zu verzichten. Andererseits ist dem Vorstände der Nachweis erbracht worden, daß es Ange­sichts des allgemeinen lebhaften Geschäftsganges nicht möglich sein würde, die großen Ausstellungsobjecte so zeitig hierher gelangen zu lassen, daß die complicierte Installation bis zum 1. Juni d. I. mit Sicherheit fertiggestellt werden konnte. Ein Umfrage bei den großen süddeutschen, rheinischen, elsässischen und schweizerischen Firmen, welche bereits angemeldet sind,, hat das gleiche Resultat ergeben. Da es nun selbstverständ­lich der Hauptzweck der Ausstelltmg ist, der deutschen Industrie Gelegenheit zu geben, ihn? Erzeugnisse in einer dem heutigen Stande den Electrotechnik entsprechenden großartigen Weise zur Anschauung zu bringen, so hat der Vorstand gestern Abend beschlossen, der Eröffnungstermin der Ausstellung auf den 1. Mai 1891 zu verschieben und wird derselbe demnächst dem weiteren Ausschüsse darüber Vorlage machen. Es ist um so leichter gefallen, diesen Beschluß zu fassen, als Herr Staats- minister v. Maybach, welcher im Hinblick auf die deutsche Industrie das größte Interesse für das Zustandekommen der Frankfurter Ausstettulig bekundete, dem Vorstände die Ueber- laffung des Ausstellungsterrains auch für das Jahr 1891 in sichere Aussicht gestellt hat. Die Verhandlungen darüber mit der kgl. Eisenbahndirection, welche von Anfang an, gleich­wie die Verwaltung der Hessischen Ludwigsbahn, dem Unter­nehmen jede Förderung zu Theil werden läßt, sind bereits­eingeleitet und es besteht kein Zweifel mehr, daß das Aus- stettungsterrain am Hauptbahnhose auch für den späteren Termin unter den früher vereinbarten Modalitäten gesichert ist. Unter diesen Umständen ist zu erwarten, daß die Frank­furter electrotechnische Ausstellung int Frühjahre 1891 weit­umfassendere Verhältnisse annehmen wird, als dies im lau­senden Jahre möglich gewesen wäre.

* Am 4. Januar 1849 starb Gabelsberger, der Begründer der Stenographie. Heute, wo wir an den schnell- schriftigen Stenographen gewohnt sind, wie an das tägliche Brod, wird nicht viel Wesens mehr von der Stenographie gemacht. Das schwächt aber die Bedeutung dieser Erfindung nicht ab und wer etwa solche Bedeutung ad oculus demon- strirt haben will, möge nur einmal bedenken, daß ohne die schöne Kurzschrift die neuesten Parlamentreden kaum so rasch in den politischen Blättern stehen würden. Vielleicht kommt auch einmal die Zeit, in der in den Schulen Stenographie gelehrt wird.

Auszug aus den Standesamtsregistern

der Stadt Gießen.

Aufgebote.

December: 28. Wilhelm Brück, Ztmmergesell zu Oppenrod, mit Elissbethe Döring daselbst.

Eheschließungen.

December: 28. Georg Carl Hermann Warnstädt, Kaufmann zu Berlin, mit Amanda Emilie Müller hterselbst.

Geborene.

December: 23. Dein Wcigdinbermeister Julius Heinrich Hoch ein Sohn. '24. Dem Schneider Jost Schneider eme Tochter. 24 Dem Kunstreiter Oskar Dtttrich ein Sohn, PbtUpv Peter. 25. Dem Graveur August Haßler eine Tochier. 28. Dem Fabrikant Emil Schmoll eine Tochter. 30. Dem Drechsler Heinrich Emil Schäfer ein «Lohn.

Gestorbene.

December: 24. Heinrich Euler, 56 Jahre alt, Fuhrmann dahier. 27. Louis Magen, 54 Jahre alt, Scrtbent dahier. 28. Andreas Weidtg III, 74 Jahre alt, Rentner dahier. 28. Carl Mehrfeld, 14 Jahre alt, Sohn des verstorbenen Zimmermanns Bernhard Mehrfeld dahier. 30. Bertha Fleischhauer, geb. Gottschalk, 59 Jahre alt, dahier, Wittwe von Oeconom Christian Fleischhauer. 31. Friedrich Wilhelm Schreiber, 30 Jahre alt, Bierbrauer dahier. 31. Konrad August, genannt Karl Leng, 73 Jahre alt, Rentner dahier. Januar: 1. Bernhard Steinhäuser, 13 Jahre alt, Sohn von Metzger Wilhelm Steinhäuser zu Butzbach. 1. Auguste Graf, geb. Schneider, 71 Jahre alt. Wittwe von Ztmmernrann Friedrich Grat dahier. 2. Friedrich Wilhelm Franz M'ckley, 47 Jahre alt, von Bärwalde t. d. N., Schmied dahier. 2. Wilhelm Christian Faubel, 27 Jahre alt, Metzger von Laubach.

Auszug au» den Kirchenbüchern

der Stadt Sieben.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Den 28. December. Georg Carl Hermann Warnstädt, Kauf­mann in Berlin, und Amanda Emilie Müller, Tochter des Schreiner- meisters Erbanus Müller zu Gießen.

Den 29. December. Wilhelm Franz Spuck, Schlosser zu Gießen, und Margarethe Eifert, Tochter des verstorbenen Taglöhners Heinrich

Den 29. December. Dem Schuhmacher Philipp Appel eine Tochter, Johanna Helene Auguste Christine, gebärenden 11.October.

Den 1. Januar. Dem Kaufmann Wilhelm Poppelsdorf eine Tochter, Johanna Georgine Marie, geboren den 13. December.