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24./X.
86.50
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! trotz der lebhaftesten Schwankungen die geringsten Veränderungen zeigt. Das —ätmmpr ffonnrAter ^'oeau ist fast vollkommen unverändert, nur Handelsgesellschaft zeigen einen Verlust 9ldb] Moblrrtes Zlmmer iiepa 0Dn 2 o/Oi während einzelne Wiener Nevenwertye geringfügige Besserungen erkennen
_**-*"“ • -1 ___L___________-—lassen. Günstiger war die Tendenz für Österreichische Bahnen in Folge von Nach-
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Im Vergleich zu den Schlußcoursen der Vorwoche zeigt das Coursnioeau > - einzelne Fälle ausgenommen — nur geringfügige Veränderungen, aber die Woche entbehrte doch nicht der Bewegung; dazwischen liegen häufig Schwankungen, die nach oben und unten Procente umfassen und sich mehrfach an derselben Börse vollzogen. Es ist ein ernsthafter Kampf, der gegenwärtig ausgesochten wird. Erne mächtige ■ Partei sucht mit allen Mitteln die Course herunter zu drucken, wie oft auch die Börse einen Anlauf zum Besseren nimmt, oder Kaufe aus Prrvatkreisen eine Besserung verursachen, die enlschlossenen Abgaben dieser Partei werfen die Course immer von Neuem zurück und verursachen eine Verstimmung, die notwendiger Weise von neuen Käufen abschrecken muß. Die Erfolge dieser Woche sind, zstfern- mätzig ausgedrückt, allerdings gering, berücksichtigt man aber, daß zu anderen Zeiten die glückliche Beendigung der Liquidation, die nur in Berlin eine kleine Zahlungsstockung brachte, mit einer bedeutenden Ausbesserung der Course gefeiert worden wäre, und daß die große Mehrzahl der Käufer dieselbe auch erwartete, so bedeuten die heutigen Course doch einen Erfolg der Baissepartei, der nicht unterschätzt werden darf. Voraussichtlich werden die getäuschten Hoffnungen in der nächsten Zeit nrcht ohne Einfluß auf die Coursentwicklung sein. Neue Gründe für Ine Abwärtsbewegung sind so wenig wie in der Vorwoche erbracht worden. Allerdings ist zu bemerken, daß sich in Kreisen des Prioatpublicums eine gewisse Schwache fühlbar macht, die daher zu rühren scheint, daß alte, wahrscheinlich noch vonahrige, Hausseengagements jetzt noch bestehen. Dieselben sind zwar keinesfalls so groß, daß sie eine Gefahr für den Markt bieten, aber sie nehmen doch den betreffenden Kreisen die Möglichkeit, kaufend einzugreifen, und auch das ist für die Baisfepartei ein Gewinn. Den Bestrebungen, die Course herab zu drucken, kommt noch zu Statten, daß die auswärtigen Märkte noch immer sehr schwach liegen. Zwar ist die Liquidation auch in London gut oorübergegangen, aber doch wurde von dort aus mehrmals ein starker Druck auf die Course ausgeübt.
In der Vorwoche waren Portugiesen der Gegenstand Londoner Abgaben, diesmal unterlagen Griechische Anleihen demselben Schicksal. Den Grund gab ein Wahlsieg der Opposition, welcher angeblich die Stellung des otzigen Finanzministers gefährdet. Inwieweit das der Fall ist, und welche Folgen ein etwaiger Sturz des Ftnanzministers haben würde, kann von hier aus gar nicht controlirt werden, und die deutschen Besitzer dieser Anleihen müssen sich gefallen lassen, daß die Course ihrer Fonds ihnen von England dictirt werden. Mehr noch als London, wurde jedoch New-York für die flaue Stimmung verantwortlich gemacht. Dort hat die Silberspeculation einen Zusammenbruch erlitten, wie ihn nach so kurzer Zeit wohl Niemand für möglich hielt. Neben den sichtbaren Vorräthen scheinen im ganzen Lande ungeheuere Quantitäten Silber aufgespeichert worden zu sein, die den Bedarf des Schatzamtes weit überschreiten, und da zu gleicher Zeit die Ausfuhr nach Ostindien gänzlich stockt, so ist eine schmerzliche Ernüchterung an Stelle der früheren hoch gespannten Erwartungen getreten. Gerade die größten Eiferer, die den öilbet; preis nicht hoch genug sehen konnten, erscheinen jetzt am muthlosesten und das Snndicat selbst hat mit der Herrschaft über den Markt jede Direction verloren. Der Silberpreis, der vor Kurzem noch 122 notirte, fiel in dieser Woche auf 104. Glücklicher Weise hat sich die österreichische Valuta gänzlich von den Schwankungen des Silberpreises emancipirt und die Silberbaisse kann daher keinen unmittelbaren Einfluß auf die deutschen Märkte ausüben. .. .
Der Geldmarkt hat sich um ein Geringes erleichtert. In der L.quidat.on hielt sich der Preis auf ca. 5V* % und nur am letzten Tag der Versorgung stellten sich die Sätze in Frankfurt etwas höher. Die große Mehrzahl der Papiere wurde aber doch — besonders in Berlin — unter Satz geschoben, und dieser Umstand . läßt schon jetzt ein ziemlich bedeutendes Docouvert erkennen. Dauern die Blanco- abgaben in der nächsten Zeit in ähnlichem Umfang wie bisher fort, so kann leicht das Deckungsbedürfniß in der nächsten Liquidation einen Umschlag der Tendenz Hervorrufen. In Frankfurt stehen die Sätze auch heute noch über Benner Parität, aber die allgemeine Markttendenz scheint doch auf eine zunehmende Gcldflu'stgkeit k- 53 ist der von hinzustreben. Der letzte Reichsbankausweis zeigte wieder beträchtlichen Nückflutz, innehabende Laden und allem Anschein nach hat die ßiqutbation ferne erhebliche Verschlechterung des rnneyaoenoe rave« ^ursacht. - In den ersten Tagen der Woche wurde die Lage des Eisen-
markteö wieder lebhaft drscutirt. Der Pessimismus, mit dem man teil den letz en Preisermäßigungen die Lage der E'senindustrie beurteilte, ist betannt Die sertttr wandte sich besonderts gegen die Verbände und von verschiedenen Serien wuroe deren baldiger Zerfall verkündet. Die industriellen Kreise antworteten hierauf nut dem Anschluß fast aller noch außenstehenden Werke an den Walzersen-Verbano. Diese Nachricht klang so überraschend, daß sie lange Zeit nicht geglaubt wurde; |te hat aber tatsächlich ihre Bestätigung gefunden, und der gleichzeitig gemeldete Prets- aufschlag erwies sich als fictlo. Der Anschluß der Werke aber und noch mehr Die Darlegungen des Generaldirectors Richter bet Gelegenheit der Generalversammlung der Laurahütte lassen erkennen, daß man in pessimistischer Beurteilung dielen ^Industriezweiges eiwas zu weit gegangen ist. Trotz aller gegenteiligen ^richte
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Renten waren mit Ausnähme btr erwähnten Griechen und Portugiesen, weich' letztere wieder n ab mb a ft giMfert erscheinen, ohne sonderliche Bewegung. Oesterreichische Valutaanleihen, Ungarn und Türken sind etwas gebessert, deutsche Fonds um Brucktheile schwächer, doch haben sich die 3 % Anleihen behaupten können. Montanwerthe zeigen aus Anlaß der oben erwähnten Daten namhafte Aufbesserung ihrer Course: Laura 7o/0, Gelsenkirchner 6%, Alpine Montan und Riedach je 3 o/0. Die übrigen Jndustriewertbe sind nicht gleichmäßig verändert. Guano gewannen 4,70 o/o, Badische Anilin 4 ®/0, Kalk Brauerei 2 %, Scheideanftatt 2 o/0 Siemens 1,50, Lloyd 1,50%, dagegen verloren Binding 2 o/0, Duisburger Brauerei 8,70 %, Essighaus 2V2 %, Chemische Fabrik Griesheim 3 %, Deutsche Verlags-Anstalt 18%, Straßburger Druckerei 3% rc.
Course der Fraiiffurter Börse.
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101.30
99.05
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102.90
103.20
(Bexbach) . . .
100.50
102.25
4°/o do. do.
98.70
98.80
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30/0 do. do.
66 25
66.25
68/69 garant. .
101.95
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99.40
99.40
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w Rudolf Gold (Salzt.)
99.50
99.40
Gold ....
100.60
100.75
„ Franz-Josef Silber
84.60
85.60
50/0 Oestr. StaatsbaHn.
106.15
—.—
3% ftaatl. garant. Jtal.
40/0 do. do.
99.75
100.—
Eisenbahn . .
56.65
56.80
30/0 do. do.
30/0 Livorneser . . .
63.85
64 —
I.—VllI.Emiss.
82.80
83.15
4o/g Russ.Südw Eisend.
93.—
94.3a
3o/o do. Ergänzimgsnetz SVo Nordwestbahn Gold
80.25
106.80
80.50
107.—
40/0 Wladikawkas garnt.
40/0 gar. Sardin.Sec.stfr.
92.25
84.—
93.30'
84.1fr
Sisendahn-Uetten.
Ludwigshafen-Bexbach.
225 —
227.—
Lübeck-Büchner . . -
167.—
165.—
Hessische Ludwigsbahn.
116.75
117.—
Mecklenburger . . .
—.—
— e-
Pfälzische Nordbahn .
119.50
119 50
Gotthardt.....
158.70
157.7fr
Marienburger-Mlawka.
63.50
61.20
Jtal. Mittelmeer . .
112.20
113.—
Deutsche Reichsbank .
143.50 1
145.—
Dresdmer Bank. . .
154.90
154,60
Berlin. Handelsgesellsch.
162.40
161,50
Mitteldeutsche Creditb. .
110.—
110.—
Deutsche Bank . . .
164.— 1
164.—
Wiener Bank-Verein .
104.—
105.—
DeutscheGenossenschftsb. v.Soergel,ParrisiusLCo.
129.40
128.50
Württemb. Veretnsbank
125.80
126.—
Industrie-Papiere.
Binding-Brauerei . . Stern- do. (Oberrad)
164.—
164.10
Deutsche Verlagsanftalt
245.10
229.—
134.60
134.70
Farbwerke,vorrn.Meifter,
283.20
283.10
Bad. Anilin- u. Soda-
Lucius & Brüning.
fabrif ....
279.90
283.90
Riebeck'scheMontanwerke
180 90
183.60
Pfandbriefe.
4°/o Franks. Hyp.-Pfdbr.
v. 86 ab . . .
4o/oDeutscheGrundschld.-
101.50
101.50
102.—
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3MoFrnkf.Hyp.-Pfdbr.
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96.50
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3</2°/o do......
3Va°/o Rhein. Hyp.-Bank- Pfandbr. . . .
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95.70
94.40
95.70
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Psanobr. . . .
101.60
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