ist es nicht unwahrscheinlich, daß Herzog Adolf zur Kammereröffnung in Luxemburg eintrifft. (Siehe unter Wiesbaden).
Die Ausgleichsverhandlungen im böhmischen Landtage sind in ihrem Ausgange auch bestimmend für das Schicksal der im nächsten Jahre geplanten Landes Ausstellung des Königreichs Böhmen in Prag. Den Czechen ist die im Princip bereits zugestandene Betheiligung ihrer deutschen Mitbürger an der Ausstellung höchst erwünscht, denn dieselbe würde eine sehr klägliche Rolle spielen, wenn sie nur aus den czechischen Bezirken des Landes beschickt werden sollte. Die Czechen möchten nun gern, daß die Deutschen schon jetzt eine endgiltige und bindende Zusage betreffs ihrer Betheiligung an der Prager Ausstellung gäben, aber die Deutschen machen dies vorsichtiger Weise von dem weiteren Gange der Ausgleichsverhandlungen abhängig. Eine Erklärung des Clubs der deutschen Landtagsabgeordneten Böhmens besagt, daß die definitive Entschließung der Deutschen über ihre Theilnahme an der Ausstellung erst zu dem Zeitpunkte erfolgen könne, zu welchem ein klares Urtheil in der Ausgleichssrage möglich sei. Da die Anmeldesrist für die Beschickung der Ausstellung erst am 30. November abläuft, so dürfte bis dahin die Entscheidung über das endliche Geschick des Ausgleiches erfolgt sein, dessen etwa zu vermuthendes Scheitern die Deutschböhmen zur Nichtbeschickung der Ausstellung bestimmen würde.
Die durch zahlreiche Zwischenfälle unterbrochene General« debatte über das Budget in der französischen Deputirtenkammer ist in voriger Woche endlich zum Abschlüsse gelangt. Es war dies aber nur eine Art parlamentarischen Vorpostengefechts zwischen dem Cabinet Freycinet und seinen Anhängern einerseits und der sich aus Radicalen, Boulangisten und Monarchisten andererseits zusammensetzenden Opposition, und wird jedenfalls die Einzelberathung des Budgets zu ernsteren parlamentarischen Kämpfen führen.
In Griechenland ist mit dem neuen Ministerium Dely- annis wieder Einmal das chauvinistische Element an's Ruder gelangt. Es geht dies aus den Aenßerungen hervor, welche Delyannis in einer Unterredung mit einem französischen Journalisten gethan hat und' in welcher der neue griechische Cabinetschef seinen Vorgänger Trikupis geradezu beschuldigte, die griechischen Interessen in der Türkei überall im Stich gelassen zu haben, die also jetzt Herr Delyannis anscheinend kräftigst vertreten wird. Andererseits allerdings ließ er sich auch wieder gemäßigt aus, er erklärte den Panhellenismus für ein Unding und meinte, Griechenland bedeute für Europa keineswegs mehr eine Gefahr.
Deutsche- Reich.
Darmstadt, 1. November. Seine Königliche Hoheit Prinz Heinrich von Preußen sind heute Vormittag 71/2 Uhr hier eingetroffen und von Seiner Königl. Hoheit dem Großherzog, Ihrer Königl. Hoheit Prinzessin Heinrich von Preußen, Ihrer Großherzogl. Hoheit Prinzessin Alix, sowie Seiner Großherzogl. Hoheit dem Prinzen Heinrich empfangen worden. Der Königlich preußische Gesandte Frhr. v. Plessen war zum Empfang anwesend.
Darmstadt, 1. November. Das heute ausgegebene Großherzogltche Regierungsblatt Nr. 43 enthält:
1. Gesetz, die Errichtung einer Landescreditkasse betr.
2. Bekanntmachung Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz, die Redaction des Gesetzes über das Verfahren in Forst- und Feldrügesachen betreffend.
Berlin, 1. November. Den „Berliner Politischen Nachrichten" zufolge dürsten für das bevorstehende Handelsabkommen mit Oesterreich-Ungarn in den Be- rathungen der Conferenz formulirte Vorschläge über die Con- cessionen, welche Deutschland machen will und von Oesterreich zu erhalten wünscht, dem Wiener Auswärtigen Amte binnen Kurzem mitgetheilt werden. Man nehme an, daß die Verhandlungen der beiderseitigen Commissarien schon in der zweiten Novemberhälfte beginnen werden.
Berlin, 1. November. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Verleihung des Characters als Wirklicher Geheimer Rath mit dem Prädicat Excellenz an den Staatssecretär des Staatsraths und Unterstaatssecretär im Reichsamt des Innern Bosse.
Der Notar schauderte. Er fürchtete Wiertz' „Gedanken" und ahnte, daß ein neues Unheil ihm bevorstehe. „Was ists denn?" fragte er ängstlich.
„Da mein Gemälde einiges Aussehen erregt zu haben scheint, so denke ich es verloosen zu laffen, das Loos zu fünf Francs, und damit die ganze Stadt es zu sehen bekommt, will ich einen Dienstmann engagiren, der es einen oder zwei Tage durch die Straßen tragen soll. Wie finden Sie diese Idee?"
Meister van Spach war sprachlos vor Bestürzung. „Das — das werden Sie doch nicht thun?" stammelte er.
„Warum nicht? Ich bin überzeugt, daß diese Idee mir mindestens dreißigtausenö Francs cinbringen wird, für weniger möchte ich sie nicht ausgeben."
Dem Notar brach der kalte Angstschweiß aus- sich aus dem Rücken eines Dienstmannes mit der Etikette „Schuldgefangener" in ganz Brüssel herumgetragen zu sehen — es war ein entsetzlicher Gedanke.
Endlich rief er verzweifelt, indem er sein Taschenbuch herausriß: „Hier ist eine Anweisung aus den Betrag. Um Himmelswillen, geben Sie mir daS Bild und lassen Sie uns nicht mehr darüber reden.
Eine halbe Stunde später war die verhängnißvolle Leinwand in seinem Besitze; aber erst, als er sie aus dem Rahmen herausgeschnitten und verbrannt hatte, fühlte er sich vor neuen Racheideen des Malers ganz sicher.
Wiertz machte inzwischen seine Anweisung zu Gelde, behielt 10,000 Frcs., den Betrag seiner ursprünglichen Forderung, für sich und überwies den Rest im Namen des Herrn van Spach einer milden Stiftung der Stadt Brüssel.
Berlin, 1. November. Die Abendblätter veröffentlichen das amtliche Ergebniß der Untersuchung über die Brand- katastrophe in der Fuchs'schen Wohnung am 19. Septbr. Danach sind von dem Momente des ersten Feuerrufs durch die Erzieherin bis zur Ankunft der Feuerwehr 10 Minuten verstrichen, während welcher heißer Qualm durch die offene Thür des Korridors ungehindert in das Schlafzimmer der Kinder drang. Der zuerst erschienene Arzt constatirte den Tod der Kinder und bestätigte, daß dieselben bei der Ankunft der Feuerwehr nicht mehr gelebt haben können. Der Bezirks- physikus gab ein Gutachten ab, daß die Kinder fast unmittelbar, nachdem die Erzieherin das Zimmer verlassen hatte, durch Kohlenoxydgas den Tod gesunden haben. Auch bezüglich der Leichen der Dienstmädchen ist erwiesen, daß die Feuerwehr beim Eintreffen nur noch die Leichen bergen konnte. Bezüglich der Entstehungsursache ist nichts Bestimmtes festgestellt, es steht nur fest, daß das Feuer in der Berliner Stube entstanden ist. Die anderen gegen die Feuerwehr erhobenen Beschwerdepunkte haben, wie die ausführlich mitgetheilten Zeugenaussagen ergeben haben, keine Bestätigung gesunden.
Berlin, 1. November. Die von der Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft auf Grund des von ihr mit der Reichsregierung geschlossenen Vertrages auszugebenden Zollobligationen sind von einem Consortium, bestehend aus den Bankhäusern S. Bleichröder, Mendelssohn u. Co., der Direction der Disconto-Gesellschaft und den Bankhäusern Delbrück, Leo u. Co. und v. d. Heydt, Kersten u. Söhne, übernommen worden. Die Emission wird voraussichtlich im nächsten Monat stattfinden.
Wiesbaden, 1. November. Der „Rheinische Courier" theilt mit: Herzog Adols von Nassau trifft am Montag in Luxemburg ein, um die Session der Kammer persönlich am Dienstag zu eröffnen.
München, 1. November. Den „Neuesten Nachr." zufolge werden anläßlich des Namensfestes des Prinzregenten zu Ehrenmitgliedern der hiesigen Kunstakademie erwählt die Maler: Duran, Paris- Onleß Reid, London- Thoma, Frankfurt a. M. - Guthrie, Glasgow - die Bildhauer: Kopf, Rom, Thornycroff, London- die Radirer: Unger, Wien- Macbeth, London und Architect Baurat Wallot, Berlin.
Braunschweig, 1. November. Die Landesversamm- lung der Nationalliberalen des Herzogthums Braunschweig ist auf den 9. November festgesetzt.
Hamburg, 1. November. Landgerichtsrath Zimmerer ist nach Ablauf seines Urlaubs heute mit einem Dampfer der Wörmann-Linie nach Kamerun abgereist, um seine Funktionen als stellvertretender Gouverneur daselbst wieder zu übernehmen.
XuslmeO»
London, 1. November. Das Bureau Reuter läßt sich aus Tripolis vom 29. October melden, daß in Folge von Anweisungen aus Constantinopel die dortigen Ortsbehörden Veranstaltungen zur Aufnahme von Vorräthen für eine beträchtliche Verstärkung der Garnison sowie für Befestigungen in der Provinz treffen.
Madrid, 1. November. Zwischen der Regierung und der Central-Commission, welche auf Grund des Gesetzes über das allgemeine Stimmrecht eingesetzt ist, um die Aufstellung und Revision der Wahllisten zu überwachen, sind Meinungsverschiedenheiten ausgebrochen. Die Regierung hatte gewisse Beschlüsse der Commission, welche sich gegen die Haltung verschiedener Provinzialbehörden hinsichtlich der Ausstellung der Listen richteten, nicht ausgesührt. In der heutigen Sitzung der Commission wurde ein von Sagasta eingebrachter Antrag, die Differenzpunkte zwischen der Commission und der Regierung sofort den Kortes zu unterbreiten, berathen, ein Beschluß jedoch noch nicht gefaßt. Die Berathung soll am Montag fortgesetzt werden.
Sansibar, 1. November. (Reutermeldung.) Die Witu- expedition ist beendet, Witu ist vollständig zerstört. Vier Engländer wurden verwundet. Von den Feinden wurden mehr als 50 getödter und mehrere verwundet.
Newyork, 1. November. Nach einer neuerlichen Zählung besteht die gesammte Bevölkerung der Vereinigten Staaten aus 62,480,540 Personen.
New-Bork, 1. November. Nach den letzten Nachrichten bei dem Zusammenstoß des Dampfers „Vizcaha" mit einem Schooner sind neunzig Personen zu Schaden gekommen. Der Schooner, von Philadelphia nach Fall River fahrend, hieß „Cornelius Hargraves".
Neueste Nachrichten.
Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau.
Petersburg, 2. November. Wie die „Nowoje Wremja" meldet, ist der russischen Regierung der Statutenentwurf einer französisch-russischen Gesellschaft zum Zwecke des Exports von russischem Sch ass lei sch nach Frankreich zur Bestätigung zugegangen.
Constantinopel, 2. November. Der Neffe des Unter- staatssecretärs Artin Pascha, Vasran Bey, ist wegen angeblicher Theilnahme an den Umtrieben in Armenien verhaftet worden. — Wie die „Agence de Constantinople" meldet, wollten am Tage des Schutzpatrons der Insel Ke- phalonia, Gerasimus, einige Bewohner der Insel die Kirche in Galata besuchen, fanden die Thüre aber in Gemäßheit der Anordnungen des Patriarchen geschlossen. Sie erbrachen daraushin unter heftigen Verwünschungen gegen den Patriarchen gewaltsam die Thüren der Kirche und verrichteten ohne Gegenwart eines Priesters und unbehindert von der herbeigeholten Polizei ihre Gebete.
Locale» nnö prottinjicUe».
Gießen, 3. November.
— Vorträge im Gewerbverein. Die von dem hiesigen Gewerbverein wie in den verflossenen Jahren auch für diesen
Winter veranstalteten Vorträge werden am 11. und 12. November mit einem zwei Abende umsaffenden Vortrage beginnen über ein Thema, das nicht nur für technische Kreise, sondern für Jedermann von so großem Interesse ist, wie wenig andere technische Fragen.
Der Gewerbverein hat den in weiten Kreisen durch seine klare und anregende Vortragsweise bekannten Electrotechniker Herrn A. Egts gewonnen, um an zwei Abenden über „Die technischen Anwendungen der Electricität" und speciell über „Die Maschine in der Electrotechnik und die Hilfsmittel zur Versorgung ganzer Städte mit Strom" zu reden.
Herr Egts thut dies unter Vorführung einer großen Menge von Experimenten, zu welchen er eine reichhaltige Sammlung electrischer Apparate und Maschinen mitbringt, sodaß durch diese Vorträge in Wort und Beispiel die wichtigsten Erfindungen aus dem Gebiete der Electrotechnik einem Jeden verständlich dargestellt werden und dieselben ein anschauliches Bild darüber gewähren, welche Erfindungsobjecte bis heute im practischen Leben mit Vortheil verwerthet werden können. Eine Uebersicht der von demselben behandelten Ausgaben gibt das solgende Programm seiner Vorträge:
Erster Abend. Die verschiedenen Stromquellen. Magnetismus. Electromagnete. Wechselwirkung zwischen Electricität und Magnetismus. Magnetelectricität und magnet- electr. Maschinen. Die erste Lichtmaschine. Wechselstrom- und Gleichstrom-Maschinen. Grammescher Ring. Dynamo- electr. Maschinen, ihre Einrichtung, Erregung und Wirkung. Electr. Funken. Electr. Schmelzungen und Schweißungen. Reparatur gesprungener Dampfkessel durch den Strom. Lichtbogen. Bogenlicht. Regulatoren (Bogenlampen). Electr. Beleuchtungsanlage. Störungen, ihre Ursachen und Mittel dagegen. Vor- und Nachtheile des Systems. Wirkung des Lichtes auf das Auge. Nutzeffect. Anwendbarkeit des Systems. Telegraphie durch Bogenlicht. Pause. Abstoßung gleichnamiger Pole. Secundäre Maschinen (Electromotore). Die Naturkräfte mit Hilfe des Stromes nutzbar gemacht. Electrischer Kraftübergang in Landwirthschast und Industrie. Leitungsdraht statt Treibriemen. Die Kraftübertragung und die sociale Frage. Electrische Eisenbahnen. (Directer Betrieb). Betrieb für Güter und Bergwerke - für Personenverkehr mit electr. Lichte. Verschiedene Systeme. Vor- und Nachtheile des Betriebes. Eigenthümliches Verhalten bei Steigungen und Gefällen. Gefahr für Taschenuhren. Betriebsstörungen und ihre Ursachen. Electr. Briefpost. Electr. Fahrstuhl. Electr. Hammer. Electr. Sägewerk. Nähmaschine. Hebe- krahn usw.
Zweiter Abend. Chemische Wirkung des Stromes. Zersetzungen. Knallgas. Brennbarkeit des Wasserstoffes und die Verwerthung desselben. Stromsammler (Accumulatoren) „Electricität auf Flaschen gezogen". Ladung und Entladung der Sammler. Anwendung derselben für die verschiedenen Betriebe. Vor- und Nachtheile des Betriebes. Regulirung schwankenden Stromes durch Sammler. Stromversandgeschäfte. Electricität aus der Luft gesammelt und aufbewahrt. Leitungswiderstand. Wärmeentwickelung. Ausdehnung der Körper durch den Strom. Electr. Kochapparate und Heizvorrichtungen. Contactglühlicht. Contactlampen, ihre Einrichtung und Wirkung. Störungen und ihre Ursachen. Vor- und Nachtheile des Systems. Wirkung des Sauerstoffes aus die weißglühende Kohle. Vacuumglühlicht. Lampen nach Edison, Swan und Anderen. Herstellung und Brenndauer der Lampen. Die kurze Lebensdauer einzelner Lampen und ihre Ursache. Lampenhalter (Fassungen). Kronleuchter. Lichtschwankungen und ihre Ursachen. Mittel dagegen. Vor- und Nachtheile des Systems. Anwendbarkeit desselben. Stromtheilung. Dämpfung des Lichtes. Die Glühlampe und ihre Anwendung auf dem Meeresboden, in gesunkenen Schiffen und Taucherglocken. Pause. Electr. Centralstationen. Licht, Kraft, Wärme ufw. aus einer Quelle. Stromlieferant und Abnehmer. Controlapparat. Aus- und Einschaltungen von Zweigleitungen. Sicherheits- und Signalapparate gegen Störungen. Die allgemeine Versorgung ganzer Städte mit Strom. Wirkung aus das gewerbliche Leben. Große Stromverzweigung und ihre Schwierigkeiten. Hilssmittel zur Ueber- windung derselben. Sammler (Accumulatoren) und lieber« träger (Transformatoren). Spannungs- und Quantitätsstrom. Einrichtung, Wirkung und Anwendung der Transformatoren. Vor- und Nachtheile. Der heutige Stand der Electrotechnik und die nächstliegenden Ziele.
Um einer möglichst großen Zahl von dem Gewerbverein nicht Angehörigen die Theilnahme an diesen Vorträgen zu ermöglichen, werden dieselben im großen Saale von Steins Garten gehalten werden und der Vorstand des Gewerbvereins ladet schon jetzt zu deren Besuch ein. Auch Damen können an denselben Theil nehmen.
Während die Vorträge des Gewerbvereins im Allgemeinen für Jedermann unentgeltlich zugänglich sind, muß für diese beiden — wegen deren beträchtlicher Kosten — von Nichtmitgliedern des Vereins eine Eintrittskarte gelöst werden.
— Es ist wohl schon in weiten Kreisen bekannt geworden, daß der zum Dirigenten des Evang. Kirchengesangvereins ernannte Herr E. Hohmann aus Innsbruck, ehe er seine Stelle angetreten hatte, eine Berufung der bayrischen Regierung als Musiklehrer nach Bamberg empfing und daher um Enthebung von der Leitung des Kirchengesangvereins bat, die ihm, da die dortige Stellung wesentlich günstiger für ihn war, nicht verweigert wurde. Wir können nun mittheilen, daß es dem Evang. Kirchengesangverein gelungen ist, einen sehr guten Ersatz für ihn zu finden in dem seitherigen Organisten in Grünberg in Schlesien und Dirigenten des dortigen Kirchenchors, Dr. Stollbrock. Derselbe ist nicht nur ein tüchtiger Orgel- und Claoierspieler, sondern hat sich auch schon litterarisch und als Componist hervorgethan. Die Möglichkeit, eine solche Kraft zu berufen, ist dem Evang. Kirchengesangverein in sehr dankenswerther Weise durch außerordentliche Beiträge seiner activen und inactiven Mitglieder
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