Ausgabe 
4.2.1890
 
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ecft einmal alle deutschen yntlemee, wie der Engländer sagt, sich «rf eine einfache Art begrüßen, dann folgen die Uebrigea schon nach.

Des Begrüßen durch da« bloße Anfassen der Kopfbedeckung ist Ihrigen« in unseren ländlichen Kreisen, so viel ich bemerke, längst Kegel. Mich begrüßen die Landleute, wo sie mir diese Aufmerksamkeit erweisen, nur durch Greifen mit der Hand nach der Kopfbedeckung oder auch lediglich nach dem Haupte bin; b'londers belieben das die Vauernbuben. Wenn sie mich genauer filmten, würden sie auch das unterlassen, denn ich bin vollständig pleichgilug der Beachtung durch mir nicht Bekannte gegenüber und hasse jedes bedientrnhafte Verhalten. Also, was beim sogenanntenBauer" längst Gewöhnung ist das mag nur bei allen Herren von wahrhaft vornehmer Ge­sinnung, welche die eigene Unabhängigkeit auch in Andern achten, eine ehrende Form der Begrüßung werden, wie wir ja schon gewohnt sind, vom KriegSmann begrüßt zu sein.

Die bereite Form der Begrüßung ist aber nicht allein bei unserem Kriegsmaune und unserem Landmanye bereits gang und gäbe; ich weiß es nicht anders, als daß unsere Kaufleute in unseren größeren Handelsstädten, Fabrikanten u. s. w. sich untereinander nur durch Ergreifen des Hutrandes begrüßen, wo nicht vertrauliche An­rede Platz greift; vom mündlichen Gruß man nichts als den Namm des Begrüßtm, indem sich selbst dasHerr" verschluckt, zu hören bekommt. Von englischer Art erzählte uns Professor Roscher in Leipzig, der berühmte Nattonalöconom, daß, nach dem Spruch time i« money, der Geschäftsmann selbst im Eomtoir nur mit dem Hut auf dem Kopf sein Anliegen an den Geschäftsherrn anbringt. Dabei kommt freilich in Betracht, daß in großen Orten der Bekannte zwischen den meisten Unbekannten verschwindet und z. B. in England die Herren sich nicht unterstehen dürfen, eine Dame zuerst zu bearüßen. Dies führt unS auf einen die ganze Frage grundsätzlich losenden be- herrschendm Gesichtspunkt, indem wir ferner nicht mehr fragen: Hat man die Pflicht zu grüßen? sondern: Hat man das Recht? Wenn wir erst soweit sind, daß wir unS scheuen, Jemand mit unserer Be­

grüßung zu belästige», dann hat auch das »iele fceyM* ein Emde. 1 Wenn bei der starken Entwickelung deS Seantfaitöim«, wie cs m deutschen St«ten zahlreich auftriU, seitens der Vorgesetzten von den Dlenstßhuenden lediglich die EikennuHtz tm Dienst verlangt wird, ja nicht daS blöd, nein, die Erkennung lediglich im Dienst aus' drücklich vorgeschrieben wird, bann tritt tm Prtvat»erkehr auch nur noch Begrüßung zwischen Gleichstehmdm, Bekanntm ein, und die B«oagu»g tn der O-ffentlichkett kann dabei nur gwtnnen.

Allerdings bestehen eben noch g-nz widerspruchsvolle *>= forfcenmacn und Verhältnisse. An kleinrneii Ortm wird z. B. der Jugend die Begrüßung ihrer Erzieher usb Lehrer gnade in der Form gelehrt, welche wir bekämpfen, und die auch in großen Städten, wo viele Schüler einer großen Anstalt nur einige ihrer Lehrer persönlich kmnen lernen, eine reine Unthunltchhtt wird.

Unter solchen Umständen soll man auch nicht anders in der Sache vorgehen, als daß eben unabhängige Kreise mit der neuen Sitte folgnichtia voranschreilen und die Masse nachfolgen lassen.

Wir schreiben heurig 1890; schon im Jahre 1848 aber gab es Rtchthutabnehmungsvereine; sie gingen nur wieder schlafen, wie so manches, was damals angeregt und thellweise erst 1867 und 18/1 Thatsache wurde. Ich erinnere mich eines Bildes in denFliegenden Blättern", auf welchem Gymnasiasten abgebildet waren, welche dem an ihrem kleinen Orte erstandenen Nichthutabnehmungsvcrein bei­getreten waren und nun vor der entscheidungsoollen Frage standen, wie sie es ihren Lehrern und dem gestrengen Herrn Director gegen­über halten roollten. Es sind nun 42 Jahre darüber hingegangen! Diese Kreise aber mögen einstweilen ihren eignen Antrieben überlassen werden. Die Nichthutabmhmungsfrage wird aber so gewiß in einem vernunftgemäßen Wege erledigt werden wie die Bartfrage. So gewiß wir nichts mehr darin finden, unsere Pfarrer im Vollbart zu sehen, so gewiß werden wir uns auch in eine einfachere Begrüßungsart hineinfinden. ______________

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Darmstadt, den 4 Januar 1890.

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