Ausgabe 
2.11.1890 Erstes Blatt
 
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legen, brach heute Nachmittag 5^ Uhr eine große Feuers­brunst aus, die bisher noch nicht bewältigt werden konnte. Es sind bedeutende Vorräthe vernichtet- der Schaden wird auf eine halbe Million Mk. geschätzt. Ein Feuerwehrmann wurde schwer verletzt. Weitere Unfälle sind nicht bekannt.

Berlin, 31. October. DieNordd. Allg. Ztg. schreibt: An dem Frühstück, welches gestern im Neuen Palais statt­fand, nahmen außer dem belgischen Gesandten Baron Greindl, und dem Staatssecretär des Auswärtigen Amts Freiherrn von Marschall auch der Dirigent der Colonial-Abtheilung Dr. Kayser, der Geh. Legationsrath Lindau, Major v. Wißmann und Dr. Peters Theil. Se. Majestät der König der Belgier zeichnete Major von Wißmann und Dr.Peters durch längere Ansprachen aus und verlieh Dr. Kayser das Commandeurkreuz des Leopold-Ordens.

Berlin, 29. October. Dem Vernehmen nach werden bei verschiedenen wirthschastlichen Corporationen Erhebungen da­rüber angestellt, ob es für angemessen erachtet wird, - die Invalidität s- und Altersversicherungspflicht auf Betriebsunternehmer, welche nicht regelmäßig wenigstens einen Lohnarbeiter beschäftigen, sowie auf Hausgewerbetreibende auszudehnen. Bekanntlich ist im § 2 des Gesetzes vom 22. Juni 1889 dem Bundesrath die Befugniß übertragen, die Versicherungspflicht auf die vorher bezeichneten Betriebs­unternehmer und auf die Hausgewerbetreibenden auch dann auszudehnen, wenn sie die Roh- und Hülssstoffe selbst be­schaffen, sowie auch für die Zeit, während welcher sie vorüber­gehend für eigene Rechnung arbeiten.

Potsdam, 31. October. Heute früh 9 Uhr brachte die Capelle des 1. Garde-Regiments zu Fuß dem Könige der Belgier eine Morgenmusik dar. Der König hörte dieselbe am Fenster stehend an und sprach nach Beendigung derselben dem Dirigenten seinen Dank und seine Anerkennung aus. Um 91/4 Uhr traf Se. Majestät der Kaiser im Stadtschlosse ein. Se. Majestät begab sich darauf mit dem Könige der Belgier in einem offenen vierspännigen Wagen mit Spitzen­reitern nach dem Offiziercasino des Leib-Garde-Husaren- Regiments, wo die Majestäten von dem Major v. Moßner an der Spitze des Offiziercorps empfangen wurden. Die Allerhöchsten Herrschaften verweilten mit Sr. K. H. dem Prinzen Heinrich, welcher ebenfalls daselbst eingetroffen war, i/z Stunde im Casino.

Potsdam, 31. October. Se. Majestät der Kaiser und Se. Majestät der König der Belgier fuhren Mittags 12 Uhr in einem Vierspänner nach der Caserne des 1. Garde- Regiments zu Fuß, besichtigten deren Einrichtung und be­gaben sich alsdann nach dem Lustgarten, wo auch Ihre K. H. die Prinzen Heinrich und Friedrich Leopold ein­trafen. Einer Uebung des 1. Bataillons des 1. Garde-Re­giments im Feuergesecht folgte Parademarsch der gesammten Garnison, erst in Zug-, dann in Compagnie-Front. Der König der Belgier besichtigte eingehend die feldmarschmäßige Ausrüstung eines Unteroffiziers des 1. Garde-Regiments, sowie die eines Leib-Garde-Husaren. Se. Majestät der Kaiser stellte sodann dem erlauchten Gaste die neue Fahne des 1. Bataillons des 1. Garde-Regiments und die neue Stand­arte des Regiments der Garde du Corps vor und gab Aller­höchstselbst die Erklärung dazu. Hierauf fuhren die Majestäten unter brausenden Hochs des zahlreich versammeltem Publicums nach dem Regimentshause des 1. Garde - Regiments zum Frühstück.

Potsdam, 31. October. Nach dem Frühstück im Regi­mentshause des 1. Garde-Regiments zu Fuß fuhren die Majestäten nach dem Neuen Palais, wo sich der König der Belgier von Ihrer Majestät der Kaiserin verabschiedete. Hierauf begaben sich Ihre Majestäten der Kaiser und der König nach der Wildpark-Station, wo die Abfahrt des Königs der Belgier um 3 Uhr 10 Min. erfolgte. Der Ab­schied der beiden Monarchen war überaus herzlich, ebenso auch die Verabschiedung Sr. K. H. des Prinzen Heinrich von Sr. Majestät dem König der Belgier. Außer dem preußischen Ehrendienst, der den König bis Köln geleitet, waren auch die Generaladjutanten und die Flügeladjutanten,

kehrte, das Bild in der einen, einen Brief in der anderen Hand, zurück. Der Brief aber lautete wie folgt:

Mein Herr! Ich bin so frei, Ihnen Ihr außerordent­liches Machwerk zurückzuschicken, welches doch wohl nicht für mein Portrait gelten soll, da es nicht die geringste Aehnlichkeit mit mir hat. In der Kunst, wie in allen anderen Dingen, will ich meinen Preis heraushaben und es fällt mir nicht ein, Ihnen für die Arbeit eines Nach­mittags dreitausend Francs zu bezahlen. Da Sie es nicht der Mühe werth erachten, mich ernstlich zu malen, so muß ich weitere Verhandlungen mit Ihnen ablehnen und verbleibe Ihr ergebenster

Peter van Spach.

Als der Künstler sich von dem ersten Erstaunen über diesen sonderbaren Brief erholt hatte, brach er in ein schallen­des Gelächter aus und rief:Seinen Preis, ha, ha, ha! Diesmal hat der alte Geizhals sich selbst betrogen! Er hätte es für das Fünffache dessen, was cs ihn selbst kostet, ver­kaufen können, der einfältige, alte Pfahlbauer!"

Wiertz wußte, was sein Bild werth war, und daraus gründete er seinen Racheplan. Er setzte es wieder auf die Staffelei, griff zu Pinsel und Palette und in unglaublich kurzer Zeit hatte er eine erstaunliche Veränderung zu Stande gebracht. Ohne die Porträtähnlichkeit zu vernichten, änderte er das Gesicht, indem er alle characteristische Züge übertrieb und carricirte, die eingesunkenen Augen erhielten einen lauernden hämischen Blick, die dünnen Lippen eine boshaftere Krümmung, die buschigen Brauen einen grollenden Ausdruck. Ein stoppliger Bart bedeckte das Kinn, die Haltung wurde gebückter und hinfälliger.

(Schluß folgt.)

der Stadtcommandant, sowie die belgische Gesandtschaft und der belgische Generalconsul Goldberger auf dem Bahnhofe anwesend.

Potsdam, 31. October. Der König von Belgien hat Nachmittags 3 Uhr die Rückreise angetreten. Die Ver­abschiedung der beiden Monarchen war sehr herzlich.

München, 31. October. Der Prinzregent ernannte den Commandeur des 1. Corps Parseval und den Comman- deur der 1. Division Prinzen Arnulf zu Generalen der Infanterie, den General-Auditor Fleschüz zum General der Cavallerie.

München, 31. October. Geheimrath Professor v. Nuß­baum ist heute Morgen 4 Uhr gestorben.

Frankfurt a. M., 31. October. In dem Prozesse des römischen Bankhauses Gatto ui, Silo u. Co. gegen die Frankfurter Zeitung" und deren Correspondenten Grün e- wa ld wegen Zahlung von 120,000 Mk. Entschädigung, weil Grünewald am 5. April dss. Js. irrthümlicher Weise die Zahlungseinstellung genannten Bankhauses gemeldet habe, erließ das Gericht ein Zwischenurtheil, nach welchem Kläger als Ausländer eine Sicherheit zur Deckung der Kosten von 4400 Mk. zu leisten hat. Gleichzeitig beraumt das Gericht einen neuen Termin auf den 30. Januar d. I. an.

Bern, 31. October. Der Bundescommiffar Künzli trifft morgen hier ein, um mit dem Bundesrathe zu conferiren. Nach seinem Berichte hat das Militär bei den Vorgängen in Lugano corrcct gehandelt.

Paris, 31. October. DemFigaro" zufolge ist der frühere brasilianische Gesandte in Paris, Jtajuba, zum Nachfolger des brasilianischen Gesandten in Berlin, Piza, bestimmt.

Petersburg, 31. October. Einer Meldung aus Usunada zufolge, kauften französische Wollenzeugfabrikanten große Quantitäten mittelasiatischer Wolle- sie werden im Bezirke Karakul und in Pcndevase Schafzüchtereien errichten.

Warschau, 31. October. Die polnische Emigration nach Brasilien dauert fort, trotz aller Warnungen der Behörden. Neulich wollte eine Partie Auswanderer im Gou­vernement Kalisch die Grenze ohne Erlaubniß überschreiten, dabei wurden 270 Personen von der Grenzwache zurück- gehalten, 100 entkamen aber über die Grenze.

Newyork, 31. October. Der DampferVizcaya", auf der Fahrt von Newyork nach Havannah begriffen, stieß in der Nähe der Küste von New-Iersey mit einem Schooner zusammen; beide gingen unter. Der Capitän und zahl­reiche Personen von derVizcaya" ertranken.

Newyork, 31. October. Der Postmeister von Newyork gibt bekannt, daß die Congreß-Acte, nach welcher Lotterie- Sachen von der Beförderung durch die Post ausgeschlossen sind, auch Zeitungen betrifft, welche Lotterie-Annoncen enthalten. Der gerichtliche Beamte im Postbureau entschied, daß das Gesetz sich ebenfalls auf Annoncen, betr. Prcimien- scheine europäischer Regierungen erstrecke.

Melbourne, 31. October. (Meldung des Bureau Reuter.) Von der gesetzgebenden Versammlung der Colonie Victoria wurde der Regierung ein Mißtrauens-Votum ertheilt. Das von Gillies gebildete Ministerium hat demissionirt. Ursache der Niederlage der Regierung ist der Abfall einer Anzahl von Arbeiterdelegirten, welche von den Leitern des Strikes beeinflußt worden sind.

CocaUs rrnd KronZnzietter.

Gießen, 1. November.

Nene Kliniken. Nachdem in den letzten Wochen die Ein­richtung der neuen klinischen Institute sich allmälig vollzogen hat, findet Montag den 3. November die endgültige Uebersiedelung der Kranken der Medicinischen Klinik in die neue Klinik (Frankfurterstraße 75) statt. Die Verlegung der Frauenklinik geschah bereits am heutigen Tage. Zur Orientirung des Publikums sei be­merkt, daß in dem alten akademischen Krankenhaus nunmehr nur noch die chirurgische und Augenklinik verbleiben, während die innerlich Kranken von diesem Tage ab nur in der neuen medicinischen Klinik Aufnahme finden, ebenso die Poliklinik für solche Kranke nur noch in dieser von 1012 Uhr Vormittags abgehalten wird. Diejenigen Kranken, welche in ihrer Wohnung poliklinischer Behandlung bedürfen, werden darauf aufmerksam gemacht, daß die Bestellungen während der Tagesstunden von 8 Uhr früh bis 8Uhr Abends bei dem Portier der neuen Kliniken, während der Nachtstunden von 8 Uhr Abends bis 8 Uhr früh in der Wohnung des poliklinischen Assistenzarztes Dr. Honigmann, Bismarckstraße 14, zu machen sind. In sehr dringlichen Fällen können während der Tagesstunden Bestellungen auch bei dem Portier der alten Klinik gemeldet werden, der sie dann nach der neuen Klinik telephonirt. Die­jenigen Personen, welche die Hülfe der geburtshülflichen Poliklinik bedürfen, können dieselbe bereits vom 1. No­vember ab durch Meldung beim Portier der neuen Frauenklinik einholen. Schließlich seien die Dienst­boten, welche in der Klinikskasse aboimirt sind bezw. deren Herrschaften darauf aufmerksam gemacht, daß die Abonne­ment s q u i 11 u n g e n in die poliklinische Sprechstunde mit­gebracht werden müssen. Sämmtliche Arzneimittel für die klinischen und die stadtarmen und abonnirten poliklinischen Patienten werden von jetzt ab nur noch in der neuen klinischen Apotheke im Verwaltungsgebäude der neuen Institute verabfolgt.

Theater. Arn Sonntag gelangt die famose Gesangs- poffeAuf eigenen Füßen" zur Aufführung. Herr Director Reiners und unsere Soubrette Fräulein Martin werden wieder vorzügliche Rollen haben. Wir können den Besuch der sicherlich höchst genußreichen Vorstellung nur dringend empfehlen.

Aus Oberheffen, im October, wird denN. H. V." ge­schrieben : Bekanntlich wird bei Gießen und angrenzenden Provinztheilen die Gewinnung und Zurichtung von Kalk­steinen sehr schwunghaft betrieben. Interessenten finden die chemische Zusammensetzung dieser Kalke, von Chemiker Dr. A. Chr ist, an der chemischen Prüfungs-Station für die Gewerbe in Darmstadt ermittelt, in der neuesten Num­mer desGewerbeblattes". Darnach sind die Marmorkalke wegen ihrer Reinheit (99,3% kohlensaurer Kalk) außer zur Mörtelbereitung und zum Weißen und Putzen der Häuser in vorzüglicher Weise in der chemischen Industrie zur Dar­stellung von Aetzalkalien, Ammoniak, Chlorkalk, Soda rc. geeignet. Als das bedeutendste Geschäft der Branche er­scheinen die Lahn - Kalkwerke von A. Gabriel jun. in Gießen, deren Steinbrüche solche Mächtigkeit besitzen, daß sie auch bei stärkstem Betriebe nach Hunderten von Jahren nicht auszubeuten sind. Das Brennen der Steine geschieht in einem 400 cbm fassenden Zwanzig-Kammerringofen, der mit Geleisverbindungen 2c. versehen ist. Bei gleichmäßigem. Sommer- und Winter-Betrieb beträgt der tägliche Versandt 20 000 kg. b

Alsfeld, 31. October. Die Ackerbauschule ist mit 28 Zög­lingen eröffnet worden.

E. Echzell, 31. October. Das hiesige Kaiserliche Postamt wird am 1. November in das neue Postgebäude in der Linden­gasse verlegt.

Ulfa, 28. October. Eine fröhliche Jägerschaar brachte heute einen prächtigen Hirsch (Zehnender) unter Zulauf der Ortsbewohner als Jagdbeute hier ein. Derselbe wurde im Jagdbezirk des Johs. Schneider 8. dahier, in der Nähe von Einartshausen, District Windheck, erlegt. Da viele Schuß auf denselben abgegeben wurden, so weiß man nicht, welchem Jäger die Ehre als ,,Jagdkömg" gebührt. Das Thier wiegt 222 Pfund. Der Hirsch wurde von Herrn Heinrich Rullmamr in Nidda gekauft und zum Verkauf im Kleinen ausgeschlachtett

E. Lauterbach, 31. October. Auf eine diesbezügliche Bekanntmachung hin haben eine große Anzahl Grundbesitzer sich zum Bezug von Ob st bäumen durch Vermittelung, des Gr. Kreisamts Lauttrbach gemeldet. Die Obstbäumchen, im Ganzen 4350 Stück, treffen im Laufe der kommenden Woche in Lauterbach ein und sollen den Bestellern unentgeltlich zugestellt werden.

Warnung. Da die Maul- und Klauenseuche durch Personen, welche mit krankem Vieh mittelbar oder unmittelbar in Berührung gekommen sind, sehr leicht verschleppt werden kann, empfiehlt das Gr. Kreisamt Büdingen mit Rücksicht auf die bei Händlern vielfach bestehende Gewohnheit, in Ab­wesenheit des Besitzers dessen Vieh zu besichtigen, allen Vieh- besitzern, ihre Stallungen während ihrer Abwesenheit ver­schlossen zu halten, sowie auch sonst die größte Vorsicht obwalten zu lassen.

Dermifd^teso

* Darmstadt, 31. October. Zum CH esr edacteur derDarmstädter Zeitung" wurde Herr K. G g. Becker, welcher seither schon in der Redaction thätig war, ernannt.

* Darmstadt, 31. October. Bei 4% Grad Wärme badete gestern eine junge Dame im Woog, gewiß ein Zeichen außerordentlicher Abhärtung.

* Ein hessischer Gratulant bei der Moltkefeier. Berliner Blätter berichten: Die bescheidenste und zugleich rätselhafteste' in der ernennen Masse der Ehrengaben, welche man die Tische im Conserenzzimmer bedecken und zwischen denselben ausgestellt sah, war ohne Zweifel em Sträußchen aus bereits halb verwesten Erdbeeren. Begleitet war es mit einer Post­karte, welche den Stempel eines bei Darmstadt gelegenen Dorfes und über der Schrift das einfach gravirte Abbild eines WaldwirthshausesZum kühlen Grunde" trug. Den Raum darunter bedeckte eine nicht unterzeichnete Zuschrift, in welcher der kühle Wilhelm" dem Jubilar seine besten Glückwünsche aussprach und mittheilt, daß er diesen Strauß Erdbeeren als Zeichen seiner Verehrung übersende.

* Erste Berliner Roßfleisch-Speiseanstalt. Nach Berliner Blättern ist unter dieser Firma im Norden der Stadt von einer Actiengesellschaft ein neues Institut gegründet roorben.. Rothe Zettel, welche in jener Stadtgegend zur Verkeilung gelangen, laden zum Besuche ein. Die Speisekarte weist folgende Gerichte und Preise auf: Filets mit Kartoffeln 35 Pfg., Sauerbraten 25 Pfg., Sauerfleifch 25 Pfg., Beefsteak 25 Pfg., Gulasch 25 Pfg. Speisezeit von Morgens bis Abends.

* Düffeldorf, 30. October. Der Samstag gemachte Ver­such, den Frankfurt-Holländer S ch n e l l z u g Nr. 113 zwischen Düsseldorf und Benrath mittels Dynamit in die Lust zu sprengen, liegt noch in geheimnißvollem Dunkel. Die durch eine versprochene Belohnung von 1000 Mk. verstärkte Unter» uchung hat, soviel man bis heute weiß, noch keinen Anhalts- )uvkt bezüglich der Urheber gegeben. Es ist wahrscheinlich^ daß diese es auf die Beraubung der diesem Zuge zuge- theilten Frankfurt-Holländer Post abgesehen hatten. Ein ähn­licher Versuch, vcrmuthlich zu gleichem Zwecke, ist zwischen Düsseldorf und Duisburg vor etwa 6 Jahren schon einmal gemacht worden. Die Thäter blieben auch damals unbekannt, obgleich hohe Belohnungen für ihre Entdeckung ausgesetzt worden waren. Was den neuesten Fall anbetrifft, so bleibt zu bemerken, daß der Frankfurter Schnellzug einer um so größeren Gefahr glücklich entgangen ist, als dieMine" auS mehreren Dynamitpatronen bestanden hat und als dessen Fahr­geschwindigkeit auf dieser geraden Strecke bis Duisburg 70 bis 80 Kilom. in der Stunde beträgt.

* Neuwied, 31. October. Aus dem Hammergraben bei Irlich wurden heute früh die zusammengebundenen Leichen eines Mannes und einer Frau, die anscheinend den besseren Ständen angehörten und in älteren Jahren standen, gelandet. Im Mantel der Frau befand sich ein Bries und am Hut des Mannes ein Zettel, woraus hervorgeht, daß - beide Unbekannte freiwillig den Tod suchten.

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