Ausgabe 
2.8.1890
 
Einzelbild herunterladen

Schützenkönig, Brem (Tirol) erzielte mit 156 Nummern eine goldene Medaille, Schuberth (München) einen Becher.

Paris, 31. Juli. DerTemps" erblickt in der Denk- s ch r i f t C a P r i v i s das sehr praktische System, ohne Schwäche, aber auch ohne Illusion Verträge abzuschließen. Junge Colo­nialmächte könnten leicht in Versuchung gerathen, die Qua­dratmeilen zu zählen; hier seien jedoch ganz andere Principien maßgebend gewesen: das Bestreben, zukünftigen Conflieten vorzubeugen, die Vermeidung unnützer Ausbreitung und namentlich die Sorge, wegen eines problematischen Zukunfts- vortheils den directen bestimmten Vortheil ausrichtiger Ver­ständigung zu gefährden.

Paris, 31. Juli. Im Ministerrathe theilten Roche und Develle mit, sie würden nunmehr die Regelung der Tarife für die landwirthschaftlichen Erzeugnisse berathen. Die Vorbereitung der Tarifvorlagen würde eifrig betrieben. Die Zollcommission werde sofort nach der Rückkehr der Kammer die Berathung der Tarifvorlagen beginnen können.

Paris, 31. Juli. Das Begräbniß der verunglückten Bergleute in St. Etienne sand heute unter zahlreicher Betheiligung statt. Der Arbeitsminister hielt eine Ansprache, dann sprachen einige Bergarbeiter im socialistischen Sinne.

London, 31. Juli. DieTimes" drückt ihre Befriedi­gung über die deutsche Denkschrift in Betreff Afrikas aus- dieselbe athme den freundlichsten Geist England gegen­über, erweise dem Verhalten Englands während der Unter­handlungen Gerechtigkeit, würdige die Zugeständnisse Englands in ihrem wahren Werthe und habe indirect, aber wirkungsvoll einige der gewöhnlichsten Einwände gegen die Politik der britischen Regierung beseitigt.

Nach einer Reutermeldung aus Djedda wird den Choleraerkrankungen in Mekka ein epidemischer Character beigelegt. Die Zahl der Todesfälle beträgt täglich etwa achtzig.

Nach einer Lloyddepesche aus Buenos Ayres vom 30. Juli erlitten die Schiffe :m Hasen durch das Bombarde­ment keinen Schaden.

London, 31. Juli. Der Herzog von Cambridge reist heute nach dem Continent ab und begibt sich zunächst nach Bonn und Coblenz zur Besichtigung des Infanterie- Regiments Nr. 28, als Ches desselben.

Helgoland, 31. Juli. Der Gouverneur publicirte das Protokoll des Strandgerichts über den Unfall Rohlsen, um einer Schädigung der Interessen Helgolands durch un­genaue Berichte zu begegnen.

Kapstadt, 31. Juli. Meldung des Bureau Reuter. Das Repräsentantenhaus nahm einstimmig die bekannte Resolution Rhodes, betreffend den deutsch-englischen Vertrag, und desgleichen den Antrag Upington an, welcher besagt, daß die Kapcoionie irgend welche Einmischung in die Con- trole des Kap-Parlaments über das Walfischbaygebiet zurück­weisen würde.

Rom, 31. Juli. Der Cardinal Palotti ist Nach­mittags gestorben. Der Director des Gesundheitsamts, Pagliani, ist zum medicinischen Congreß nach Berlin abgereist.

Madrid, 31. Juli. Die Cholera in der Provinz Valencia soll zunehmen. Gestern kamen 48 Erkrankungen und 22 Todesfälle vor. Amtliche Berichte fehlen.

Madrid, 31. Juli. Der Botschafter in Berlin, Rascon, hat seine Demission eingereicht.

Athen, 31. Juli. Die Kaiserin Friedrich ist hier eingetroffen. Der König empfing dieselbe in Piräus. Die Kaiserin bleibt bei der Kronprinzessin.

Shanghai, 31. Juli. (Meldung des Bureau Reuter.) Das Austreten des Flusses Peiho verursachte eine große Ueberschwemmung. Die Communication zwischen Peking und Tientsin ist vollständig unterbrochen, die Ernte ist gänzlich zerstört. Mehrere Menschen sind in Tientsin um­gekommen.

Rewyork, 31. Juli. DemNewyork Herald" wird aus Mexiko gemeldet, daß Mexiko und die Unionsstaaten über­einstimmend im Interesse ^des Friedens in Centralamerika handeln würden.

Eine Depesche aus Victoria theilt mit, daß amerikanische Zollbeamte in Alaska die englische BarkeGeorge White", welche dort Robben fing, be-

An den Hunger hatte er sich fast schon gewöhnt. Gab ihm eine mitleidige Seele ein Stück Brot, so verschlang er es gierig. Seine Pfeife hatte er längst verkauft. Die wenigen Pfennige, die ihm ein Herbergsvater dafür bot, hatten kaum einen Tag gereicht. Das meiste davon hatte der Wirth selbst für das Mittagsmahl zurückbehalten. Nun besaß er nichts mehr, was er hätte zu Geld machen können. Eine große Traurigkeit überkam ihn, die einer völligen Resignation wich. Es war ihm gleich, was aus ihm wurde. Mechanisch wanderte er nun weiter, Wind und Wetter kümmerten ihn nicht mehr.

' Es war wohl schon der zehnte Abend, als er sich einem Dorfe näherte, dessen Bewohner es sich hinter warmen Oefen wohl sein ließen.

Der Himmel war klar und die Sterne glitzerten, denn der Wind pfiff von Osten daher und alles Leben erstarrte unter seinem schneidend kalten Hauch. Rathlos stand Joseph aus der Straße und zog seinen leichten Rock fest um die Taille. Er dachte schon daran, irgend etwas zu begehen, was ihn mit dem Gesetze in Conflict brachte. Dann hätte man ihn eingesteckt, ihn in ein warmes Gelaß gebracht, wenigstens wäre er unter Dach und Fach gekommen und hätte nicht so entsetzlich zu hungern brauchen. Zum Bettler war er schon geworden, was thats, wenn er noch tiefer sank? Da dachte er zum zweiten Male an seine Mutter. Er dachte daran, wie sie ihn ermahnt hatte, lieber zu sterben, als schlecht zu werden.

(Fortsetzung folgt.)

schlagnahmt haben. Eine 'amerikanische Schaluppe legte bei einer anderen englischen Barke an und theilte ihr das Verbot des Einfahrens in das Behringsmeer mit.

Buenos Ayres, 31. Juli. Die Vertreter sämmtlicher fremden Mächte protestiren bei der Regierung gegen das Bombardement. Die Revolution wurde durch General Roca unterdrückt, dem sich die Aufständischen bedingungslos unterwarfen.

Darmstadt, 1. August. Herr Gymnasiallehrer Strack in Worms wurde mit Wirkung vom 1. October l. I. an das Realgymnasium zu Gießen versetzt.

Coc<iU» und prwittiieUe».

Gießen, 1. August.

Sitzung der Stadtverordneten am 31. Juli. An­wesend : Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herr Beigeordneter Langsdorff, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Adami, Georgi, 'Grüneberg, Dr. Gutfleisch, Habenicht, Hehligenstädt, Hornberger, Jughardt, Keller, Löber, Petri, Dr. Ploch, Schiele, Schmall, Schopbach, Pros. Dr. Thaer, Vogt und Wallenfels.

Herr Oberbürgermeister Gnauth theilt nach Eröffnung der Sitzung mit, daß er von Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog beauftragt worden, der Stadt Gießen für den ihm bereiteten herzlichen Empfang und die gebotenen Fest­lichkeiten den Dank abzustatten- auch Se. König!. Hoheit der Erbgroßherzog habe durch ein während des Fest­mahles eingelaufenes Telegramm seine besten Wünsche für die Stadt Gießen übermittelt, unter Ausdruck des Bedauerns, an der Theilnahme verhindert zu sein. Ebenso hat Herr Geh. Reg.-Rath Prof. Dr. |S2L W. v. Hofmann für die ihm durch seine Ernennung zum Ehrenbürger bewiesene erfreu­liche Auszeichnung seinen Dank der Stadtverordneten-Ver- sammlung ausgedrückt.

Die vorliegenden Gesuche um Erlaubniß zum Wirthschaftsbetrieb werden, da es sich bezüglich der­selben bis auf ein Gesuch um Uebergang bereits bestehender Wirthschaften aus andere Personen handelt, befürwortet. Herr- Karl Dräbing hat die WirthschastZum Schützenhof", Herr Levi Löwenstein die WirthschastZur Stadt München", Herr Chr. Riegelmann dasHotel Weber", Herr Heinr. Schneider dasChausseehaus" übernommen, während Herr Heinrich Kempf in Pacht bei Gebr. Röhrle eine Wirthschast in dem Kockerbeck und Pfaff'schen Neubau am Oswalds Garten eröffnen will. Mit der gesetzlich vorgeschriebenen Ermitte­lung der landwirthschaftlichen Bodenbenutzung und des Ernte-Ertrags im Jahre 1890 soll gegen Bezug der üblichen Gebühren das Feldrecht betraut werden. Das Gesuch der Firma F. Bender & (So. um käufliche Ueber- lassung städtischen Geländes (es handelt sich um einen an der verlängerten Bismarckstraße gelegenen Bauplatz) wird unter Festsetzung eines Kaufpreises von 6 Mk. pr. Quadratmeter und unter der Bedingung genehmigt, daß eine Beschränkung des anstoßenden städtischen Geländes durch die projectirten Ncubauten nicht eintritt. Zum Ankauf des für die Stallung des Schlachthauses erforderlichen Strohes (ca. 60 (Str.) wird Genehmigung ertheilt. Die mangelhafte Unterhaltung und Reinigung der Staatsstraßen im Bereich der Stadt hat für die Stadt mancherlei Widerwärtigkeiten ergeben, sodaß derselben nichts anderes übrig blieb, als von Zeit zu Zeit eine gründliche Reinigung der nicht gepflasterten Straßentheile und Entfernung des Schlammes vorzunehmen oder solche zu pflastern, weil der Staat die Herstellung der Straßen (Orts­durchfahrten) nur soweit besorgt, als dies im Interesse des Durchgangsverkehrs nöthig ist. Dagegen bedarf es weit­läufiger Verhandlungen und Ausfertigung umfangreicher Reverse, wenn auf einer Staatsstraßenstrecke innerhalb der Stadt Rohrlegun^en der Gas- und Wasserleitung vorgenommen werden sollen oder Baugesuche zu erledigen sind. Der für -die Stadt aus alledem entstehende Nachtheil macht sich in Gießen besonders durch Aufwand großer Kosten für die Reinigung der Licherstraße, Marburgerstraße, Frankfurter­straße und NodHeimerstraße bemerkbar. Es hat deshalb die Baudeputation beantragt, wegen Uebernahme der Ortsdurch­fahrten in Eigenthum der Stadt gegen angemessene Ab­findungssumme mit dem Fiscus in Unterhandlung zu treten, damit das Verhältniß zwischen Staat und Stadt in Betreff der Straßenunterhaltung und Reinigung, das sich auch in anderen Städten des Großherzogthums, z. B. in Worms unangenehm fühlbar macht und Anlaß zu unternehmenden Schritten bei Großh. Staatsregierung geworden, ein erträg­licheres werde. Der Baudeputationsantrag wird zum Beschluß erhoben. Wegen Verbesserung des Weges in den Wingerten sind die Steinbruchbesitzer Strauch und Chr. Haubach vorstellig geworden. Eine deshalb vorgenommene Localbesichtigung hat die Unzweckmäßigkeit der Aufbesserung des von den Gesuchstellern fast ausschließlich benutzten Weges ergeben und hat die Baudeputation beantragt, durch Be­willigung einer jährlichen Abfindungssumme von 50 Mk. die Verbesserung des Weges den Gesuchstellern bis aus jährliche Auskündigung zu übertragen. Die Gesuchsteller haben sich hiermit einverstanden erklärt- die Versammlung schloß sich dem DeputationSantrage an.

Die beschlossene Erhöhung des Trottoirs zwischen der Schulstraße und Schloßgasse, mit deren Ausführung sämmtliche betheiligten Hausbesitzer sich einverstanden erklärt hatten, muß infolge des inzwischen erfolgten Verzichtes des neuen Besitzers der Engelapotheke insofern eingeschränkt wer­den, als nur die Strecke SchulstraßeKaplaneigasse erhöhtes Trottoir erhalten kann. Die Stadtverordneten-Versammlung erklärt sich mit dieser Theilausführung einverstanden, desgl. mit der durch Erhöhung der Gußeisenpreise (Trottoirrinnen) bedingten Erhöhung des Voranschlages. Auf Gesuch soll auch vor dem Hause des Herrn Kaufmann Kinkel am Kreuz erhöhtes Trottoir angelegt werden. Herr Schmall fragt an, ob der Brunnen in der Schulstraße infolge seines den Verkehr hindernden Standortes nicht vielleicht in den Schul­

hof verlegt werden könne. Hierüber soll die Deputation für das Gas- und Wasserwerk' gehört werden. Gegen die in­folge Baugesuchs des Herrn Bäckermeisters Heinrich Faß (Grünbergerstraße) festgesetzte Baufluchtlinie haben die Herren Kalbfleisch und Faß Einspruch erhoben, da sie durch diese Linie Einbuße an Bauterrain erleiden. Es wird auf Antrag der Baudeputation beschlossen, in Rücksicht darauf, daß die Baulinie an dieser Stelle, des Friedhofs wegen, eine Fort­setzung nicht findet, dem Gesuche der Reclamanten stattzu­geben. Ueber den Punkt 12 der Tagesordnung: Die Verbreiterung der Wetzsteingasse, wird in nicht­öffentlicher Sitzung verhandelt. Dem Gesuche des Herrn H. Rörig um Dispensation von den Vorschriften des § 18 des Ortsbaustatuts (nach welchem mit Feuerung versehene Gebäulichkeiten massiv, andernfalls aber mindestens im zweiten Stocke in gefälliger Holzconstruction erbaut sein müssen) wird stattgegeben. Dem Gesuchsteller soll aufgegeben werden, den von der Frankfurter Straße aus sichtbaren Giebel des um­zuändernden Baues in gefälliger Bauart ausführen und eine massive Scheidewand nach Angabe des Stadtbauamts errich­ten zu lassen. Zur definitiven Anstellung der Schutzmänner Zink und Schmidt wird, nachdem die Probezeit abgelaufen, Genehmigung ertheilt. Nach dem bisher eingehaltenen Turnus hätte in diesem Jahre ein I u g e n d s e st stattzufinden und hat deshalb Herr Oberbürgermeister Gnauth dem Schul­vorstande in der Sitzung vom 18. d. Mts. die Frage vor­gelegt, ob das Fest auch in diesem Jahre stattfinden solle. Mit Wcksicht auf die seither in Gießen stattgehabten Festlich­keiten, denen die Kinder in der Mehrzahl beiwohnen konnten, ferner in Rücksicht auf die vom hiesigen Kriegerverein ge­plante, unter Theilnahme der hiesigen Vereine stattfindende größere Feier der 20jährigen Wiederkehr des Sedantages, an der theilzunehmen der Jugend ebenfalls Gelegenheit gegeben wird, hat der Schulvorstand sich für Verlegung des Jugendfestes aus das nächste Jahr ausgesprochen. Damit soll die alte Einrichtung des 'Jugendfestes nicht geändert, auch die Kinder nicht um ein Jugendfest gebracht werden, es ist vielmehr vor­gesehen, daß dann auch im Jahre 1892 ein Jugendsest statt­findet und die seitherige Reihenfolge wieder hergestellt wird. Die Stadtverordneten-Versammlung erklärt sich mit dem An­träge des Schulvorstandes einverstanden, nachdem die Herren Petri, Schopbach und Schmall sich für die Abhaltung des Festes, die Herren Wallenfels und Hornberger hauptsächlich deswegen, weil zu den erforderlichen umfangreichen Vorarbeiten des Festes die Zeit schon zu kurz sei, sich gegen dasselbe ausgesprochen hatten. Die Uebersicht über die wirklichen Einnahmen und Ausgaben der Realschule für 1889/90 gab zu einer Beanstandung keinen Anlaß. Verschiedene im Realschulgebäude nothwendige Weißbinder- und Lackirerarbeiten sollen während der Schulferien ausgeführt werden.

Freunde des Kunstgewerbes machen wir auf die Auslage im Schaufenster des Schlatter'schen Ladens (Neuenweg) aufmerksam. Banner und Neceptionsdecke, beide mit dem Mantelwappen der Starkenburgia, sind bestimmt, dem Corps gelegentlich seines 50jährigen Stiftungsfestes, ersteres vonFrauen der alten Herren", letztere von Schwestern der Activcn" überreicht zu werden. Beide Pracht­stücke sind sehr sorgfältig gearbeitet, die Stickerei des Corps­wappens zeigt in Entwurf und Technik hohe Eleganz, nament­lich der Helmschmuck geradezu künstlerische Vollendung. Die Leistung des Herrn Schlatter, welcher in monatelanger müh­samer Arbeit beide Stücke selbst fertiggestellt und dadurch die von mancher Seite geäußerte Befürchtung, daß Derartiges in Gießen nicht ^geliefert werden könne, jedenfalls widerlegt hat, verdient alle Anerkennung.

Heute Vormittag passirte der Circus Corti per Extra­zug von Essen nach Frankfurt "fahrend, die hiesige Station.

dt. Reu - Ulrichstein, 1. August. Monatsbericht der Arbeiter-Colonie pro Juli 1890. Ende Juli 1890 sind in der Colonie stellen- resp. arbeitslos 49 Mann. Dieselben vertheilen sich auf das Groß- herzogthum Hessen 15, Regierungsbezirk Cassel 3, Regierungs­bezirk Wiesbaden 3, Pxovinz Brandenburg 1, Provinz Hannover 4, Provinz Sachsen 3, Provinz Rheinland 3, Provinz Schlesien 2, Provinz Westfalen 1 , Provinz Ost­preußen 1, Berlin 1. Königreich Bayern 4, Königreich Württemberg 1. Großherzogthum Baden 2. Thüringische Staaten 4. Kaiserthum Oesterreich 1.

Hiervon waren: Arbeiter 17, Anstreicher 1, Bäcker 2, Brauer 2, Büchsenmacher 1, Färber 3, Kaminfeger 1, Kauf­leute 3, Kellner 1, Maurer 1, Metzger 1, Schirmmacher 1, Schneider 4, Schreiber 1, Schuhmacher 3, Schlosser 3, Steinhauer 1, Stuhlmacher 1, Uhrmacher 1, Zimmermann 1.

Im Juli sind entlassen 24 und zwar in Stellung durch die Colonie 3, in Stellung durch eigenes Bemühen 3, in die Familie zurück 2, auf eigenen Wunsch 14, aus Arbeits­scheu 1, entlaufen 1.

Verpflegungstage im Juli 1890: 1556. Gearbeitet wurde an 1376 Tagen, hierunter 293 Tage für fremde Rechnung.

Butzbach, 31. Juli. Bekanntlich finden seit voriger Woche von Seiten des Leib-Dragoner-Regiments Nr. 24 in der Nähe von Kelsterbach im Main Schwimmübungen mit Pferden statt, wozu jede Escadron ein Commando von ca. 20 Pfer­den zu stellen hatte. Diese Uebungen sollten bis zum heuti­gen Tage dauern, wo alsdann die Commandos wieder in ihre resp. Garnisonen 'zurückzukehren hatten. Leider sollte einer von den am 23. Juli früh in fröhlichster Stimmung von hier fortgerittenen Mannschaften nicht mehr zurückkehren, denn wie eine hier cingctroffene Depesche besagt, ist gestern früh bei den Schwimmübungen ein in hiesigen Kreisen durch sein bescheidenes Auftreten beliebter und zu den schönsten Hoffnungen berechtigter junger Mann, der Einjährig-Freiwillige Adolf Guht von Wetzlar, welcher bei der hiesigen 4. Escadron seine Dienstpflicht absolvirte, im Main ertrunken. Dieser

Cito

Unter dem Titel: yttiumS gegen die Friedrich von Sch Rechte in Bonn, 8« Emil Roth in Gieß umfassende Broschüre i könig». bairischen Sta Dr. Freiherr von i diocese München-Frei seitens der k. Staate Wen Arche betrachte aber mit unerbittlich Heben und formellen

M ist men ei« Spk-ligstü-ke 1 «Jchen seitens ° 4-5000 Sg. ®< werben konnten, bet Sofort »nnnithete n Mutigen Echebun SchchMmsMt, " SmngM noch n einem hiesigen W MästSmim ist »

Seine W Menke

* * 28

predig" itcte gii E". * besten- M"d de V »«er W b'(/@

UM-tt mildeste aller Seifen rauhe und spröde Hai sehen und Baden klei röthig ä Packet 3 Stil tz. Tichy (Gg. Pe Lani

922 r1 bti W ift

«ÄÄ

K seif, Speci

4587 .S.

KZL

51d4 V- *< 1,2

unbSi ist die beste und etniii empfohlene Salbe ft Kante Hufe, von über Zu haben in der

Drogenhand

ß Bergma Soinuiechr, iw wWönbijtn ftitfi Msien, tete Etz Klung btt f0

But Juni Einkochen 6 ahMn.

»F. .1