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1.6.1890 Zweites Blatt
 
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1) lausende Nummer (nach Jahrgängen),

2) Namen,

3) Stand,

4) Wohnort,

5) Begleitung des Fremden,

6) Tag der Ankunft,

7) Tag der Abreise,

-und der Polizeibehörde oder ihren Beauftragten aus Er­fordern jeder Zeit vorzulegen ist.

Die Fremdenbücher muffen pagmirt sein und dürfen nicht eher in Gebrauch genommen werden, als bis sie von der Polizeibehörde abgestempelt und mit Vermerk über die Seitenzahl versehen sind.

2) Die Fremden sind verpflichtet, den Gast- und Her- bergswirthen die zur ordnungsmäßigen Führung der Fremden­bücher verlangte Auskunft zu ertheilen.

V. Strafbestimmungen.

Es wird bestraft:

a) nach Art. 6 des Gesetzes vom 4. December 1874 mit Geldstrafen von zwei bis dreißig Mark:

wer den in I, 13 ausgeführten gesetzlichen Vorschriften über Meldung von Zuzügen und Wegzügen zuwiderhandelt;

b) nach Art. 85 des Polizeistrafgesetzes mit Geld­strafen von 1 bis 1 Mark 70 Pfennige:

wer die in I, 4 und 6 vorgeschriebenen An­zeigen unterläßt;

derselben Strafe unterliegt, wer die in I, 5 vorgeschriebene Anzeige unterläßt;

c) nach Art. 89 des Polizeistrafgesetzes mit Geld­strafe von einer Mark:

wer unterläßt, die in I, 7 bezeichnete Meldung eines Diensteintritts oder Dienstaustritts zu machen;

derselben Strafe unterliegt, wer die in I, 8 vorgeschriebene Anzeige unterläßt;

d) nach Art. 82 des Polzeistrafgesetzes mit Geld­strafe von 1 Mark 70 Pfennige bis 8 Mark 50 Pfennige: /

wer den I, 9 und IV, 1 zuwiderhandelt;

e) nach Art. 83 und 86 des Polizeistrafgesetzes mit Geldstrafe von 1 Mark 70 Pfennige bis 17 Mark: wer der Vorschrift des IV, 2 zuwiderhandelt; Derselben Strafe unterliegt, wer ohne An­zeige zu machen, ein ortsfremdes Kind in Pflege nimmt (I, 10).

Gieren, den 10. Mai 1890.

Großh. Polizeiamt Gießen. Fresenius.

Die Eisenbahnen der Erde in den Jahren 18841888.

Die Gesammtlänge der Eisenbahnen auf der Erde ist einer im neuesten Heft desArchivs für Eisenbahnwesen" (Heft 3, Mai-Juni) veröffentlichten Zusammenstellung zufolge in den 4 Jahren von Ende 1884 bis Ende 1888 um 102899 km gewachsen, durchschnittlich also im Jahre um 25 729 km. Sie betrug Ende 1888 571771 km, d. h. mehr als das 14fache des Erdumfangs am Aequator, und übertraf schon damals die mittlere Entfernung des Mondes von. der Erde (384420 km) um die Hälfte (187 351 km).

Der größte Antheil an dem Gesammtzuwachs kommt aus Amerika (64 547 km, also weit über die Hälfte) und zwar speciell aus die Vereinigten Staaten. Die Länge der dortigen Eisenbahnen hat in den 4 Jahren von 201 735 km aus 251292 km, also um 49 557 km zugynommen, d. s. durchschnittlich mehr als 12 000 km jährlich. Den Ver­einigten Staaten am nächsten kommen in dem Erdtheil Canada mit 4902 km, Argentinien mit 3156 km und Brasilien mit 2815 km Zunahme in dem vierjährigen Zeit­raum.

Von den übrigen Erdtheilen zeigt Europa mit 24 419 km den ansehnlichsten Zuwachs, und zwar stehen hier Frankreich und Deutschland mit fast völlig gleichen Zahlen, nämlich 4048 km bezw. 4047 km obenan. Dann folgen Oesterreich-Ungarn (einschließlich Bosniens und der Herzegowina) mit 3658 km und Rußland (einschließlich Fin- lands) mit 3643 km. Sehr rührig im Eisenbahnbau zeigt sich Italien, dessen Eisenbahnnetz in dem angegebenen Zeit­raum um 2286 km oder 22,7 pCt. zugenommen hat. Da­gegen war in England der Zuwachs verhältnißmäßig nur unbedeutend: 1526 km oder 5pCt. Nicht unbedeutend war ferner die Erweiterung der Schienenwege in Spanien (985 km oder Il pCt.), Schweden (927 km oder 14pCt.) und Ru­mänien (873 km oder 54pCt.). In Norwegen, wo die Oberflächengestaltung der Entwickelung des Eisenbahnwesens sehr große Schwierigkeiten entgegenstellt, ist bereits seit mehreren Jahren völliger Stillstand im Eisenbahnbau ein­getreten.

In Asien geht Britisch-Jndien mit 4809 km Eisen- bahnerweiterung voran. Dann stellt der in den Jahren 1885 bis 1888 fortgesetzte Bau der transcaspischen Eisenbahn von Kisil Arwat bis Samarkand eine Erweiterung um 1202 km dar. Bon den anderen asiatischen Ländern zeigt nur noch Japan mit einer Zunahme von 734 km eine größere Rührigkeit im Eisenbahnbau, während der letztere in den übrigen Theilen von Asien, insbesondere auch in China, nur sehr geringe Fortschritte macht. Neu hinzugetreten zu den mit Eisenbahnen ausgestatteten Ländern ist Persien mit einer- kleinen Linie.

In Afrika nehmen Algier und Tunis, woselbst die Länge der Schienenwege um 915 km erweitert wurde, in der Entwickelung des Eisenbahnnetzes die erste Stelle ein. Egypten, wo seit längerer Zeit der Eisenbahnbau pausirte, hat erst im vorigen Jahre eine Erweiterung seines Netzes in Aussicht genommen.

Australien, der jüngste Erdtheil, zeigt mit 4656 km oder 38,4 pCt. die verhältnißmäßig stärkste Entwickelung des Schienennetzes. Von den einzelnen Colonien hatte Oueens- land mit 1165 km die beträchtlichste Zunahme in den vier Jahren; dann folgen Neu-Südwales mit 928 km, Süd- Australien mit 910 km und Victoria mit 811 km.

Bezüglich des Verhältnisses der Flächengröße zu der Ausdehnung des Eisenbahnnetzes steht Belgien allen anderen Ländern der Erde mit 16,4 km Eisenbahnen auf 100 qkm Fläche voran. Dann folgen das Königreich Sachsen mit 15,5 km, England (einschließlich Irlands) mit 10,1 km, Elsaß-Lothringen mit 10,0 km auf 100 qkm.

Nimmt man das Deutsche Reich im Ganzen, so zeigt sich seine Eisenbahndichtigkeit um ein Geringes größer als die Frankreichs, indem in Deutschland auf 100 qkm 7,6, in Frankreich 7,2 km Eisenbahnen kommen.

Die Gesammtleistung der Eisenbahnen aus der Erde ergibt sich aus der Länge der im Betrieb befindlichen Bahnen und der Kraft der aus ihnen wirkenden Bewegungsmittel, als welche gegenwärtig fast ausschließlich Locomotiven in Anwendung sind. Für die europäischen Eisenbahnen berechnet sich die Gesammtzahl der Locomotiven (0,15 pro Kilometer) aus 60 785 Stück (Deutschland Ende 1887/88 12 811, England 1887 15 552 Stück), für die außereuropäischen (0,12 pro Kilometer) aus 42 902 Stück; als Bestand an Locomotiven bei den sämmtlichen Eisenbahnen der Erde ergibt sich somit für den Schluß des Jahres 1888 die Gesammtstückzahl von 103 687. Nimmt man nun die Leistungsfähigkeit einer Loco- motive durchschnittlich zu 300 Pferdekräften an und zieht man in Betracht, daß auf der Schienenbahn ein Pferd 7 bis 10mal so viel Last fortzubewegen vermag als auf einer guten Straße, so ergibt sich, daß durch die Eisenbahnen und die auf ihnen thätigen Locomotiven eine Summe von Besörderungskraft in den Dienst der Menschheit gestellt ist, welche die Kraft von etwa 220 Millionen Pferden erreicht.

Als durchschnittliche Anlagekosten ergeben sich für 1 km Eisenbahnen in Europa 296 208 Mk. Die Gesammtkosten für die Ende 1888 im Betrieb gewesenen 214 252 km Eisenbahnen in Europa berechnen sich somit auf rund 63 463 000000 Mk.

In den außereuropäischen Ländern betragen die Kosten pro Kilometer im Durchschnitt 162165 Mk., für die gesummten 357 519 km Eisenbahnen (Ende 1888) also rund 57 977 000000 Mk.

Das gesammte für die am Ende des Jahres 1888 aus der Erde in Betrieb gewesenen Eisenbahnen verwendete An- lagecapital berechnet sich hiernach auf die Summe von 121 440000000 oder rund 1211/2 Milliarden Mark.

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Vermischtes.

* Eberstadt (in Starkenburg), 28. Mai. An den Pfingst- feiertagen ereignete sich der seltene Fall, daß ein Knabe von 14 Jahren erst getauft und dann confirmirt wurde. Die Leute, welche das wenige Wochen alte Kind, dessen Mutter nach Amerika ausgewandert ist, s. Z. in Pflege nahmen, dachten, dasselbe sei getauft, allein bei der bevorstehenden Confirmation stellte sich jetzt heraus, daß nichts davon im Kirchenbuch ausgenommen war. Der hiesige Geistliche, Herr von der Au, weigerte sich, den Knaben ohne vorausgegangene Taufe zu confirmiren, deßhalb wurde der Taufact noch am ersten Pfingstfeiertage vor versammelter Gemeinde in der Kirche nachgeholt, so daß der Knabe wenigstens noch mit seinen Mitschülerinnen am zweiten Feiertage confirmirt werden konnte, nachdem die Confirmation für die hiesigen Knaben schon vor 4 Wochen stattgesunden hatte.

* Wiesbaden, 20. Mai. Unter der Menschenmenge, die sich am Sonntag vor dem Rheinhotel angesammelt hatte, um die beiden Kaiserinnen zu sehen, befand sich auch eine Un­schuld vom Lande, die ihrer Enttäuschung über die schwarzen Gewänder der hohen Damen mit den Worten Ausdruck gab: Eich Hunt gemeint, die dräge goldene Kleider un Krone uf de Köpp, das doh is jo gar nix." /

* Breslau, 24. Mai. Die für alle Biertrinker eminent wichtige Frage, wie viel eine Person nach Genuß von 10 Seideln mehr wiege, wurde kürzlich von einer fidelen Kneipgesellschast in Spremberg zum Gegenstand einer Wette gemacht. Es wurde behauptet, daß unbedingt über 4 Pfund Mehrgewicht entstehe. Demgegenüber war die Ansicht ver­treten, daß die Zersetzung im Körper eine solche Zunahme nicht stattfinden lasse. Einer der Herren erbot sich, das nöthige Quantum (10 Seidel) zu vertilgen, ohne vom Stuhl auszu­stehen. Selbstverständlich hatte vordem eine gewissenhafte Gewichtsseststellung stattgesunden und der Vergleich des jetzt gewonnenen Ergebnisses ergab ein Mehr von 51/2 Pfund. Daß die siegende Partei noch ungezählte Schoppen folgen ließ, sollte eigentlich nicht verrathen werden.

* Hamburg, 25. Mai. Gerichtsvollzieher-Flach­rennen. Auf dem letzten Bahrenfelder Trabrennen passirte ein tragikomischer Fall. Als einer der Reiter eben seinen Gaul besteigen wollte, legte sich auf letzteren die Hand des Gerichtsvollziehers. Mit saurem Gesicht zog der Sportsmann seinen Geldbeutel und bezahlte die schuldige Summe au' Heller und Pfennig aus. Aber das Glück war dem Reiter hold, er wurde erster Sieger in dem betreffenden Rennen.

* Fellin. Am 2. Mai verschied nach langem und schwerem Leiden der frühere Aelrermann der großen Gilde, Kaufmann Georg Adolf Bo ström, Vater des Herrn Professor Dr. Bostrom in Gießen,im 73. Lebensjahre. Es ist uns Bedürf- niß, schreibt derFell. Anz.", ein Wort dankbarer und freund­licher Erinnerung dem. Verstorbenen auch an dieser Stelle nachzurufen, war er doch der Aelteste einer Familie, die, geehrt und geachtet, über 100 Jahre unsere Stadt bewohnt, und deren Glieder vielfach an der Spitze unserer Cummunal- Verwaltung gestanden haben. Ein ehrenhafter und liebens­würdiger Charakter ist mit dem Verstorbenen von uns ge­schieden, ein Mann, der während seiner Amtswirksamkeit die Interessen der Stadt und seiner Corporation in nicht eng herziger Weise zu vertreten sich angelegen sein ließ. Dem

bescheidenen Manne war wohl Niemand feind, dem Mannen­der still im Verborgenen viel Gutes gethan, wird mancher Dank in das Grab gefolgt sein. Vor mehr als 2 Jahren traf ihn ein Gehirnschlag, der ihn gelähmt und fast sprachlos an das Bett fesselte; ein sanfter Tod erlöste ihn von seinem chweren Leiden. Sein Gedächtniß bleibe unter uns in Ehren!

Ratibor, 28. Mai. Die Fl ei sch preise sind trotz der Freigabe der Schweine-Einfuhr nach sechs oberschlesischen Städten nicht gesunken. In Oppeln bezahlte man aus dem letzten Wochenmarkt für ein Paar erst sechs Wochen alte Schweine 50 Mk. Ob die jüngst gewährte Erlaubniß der Einfuhr galizischer Landschweine ans Bielitz-Biala, an welche ich in der Bevölkerung große Hoffnungen knüpfen, endlich Zleischpreise herbeisühren werden, die es dem wirthschastlich chwachen Theile der oberschlesischen Bevölkerung möglich machen, die jetzige Ernährungsweise zu verbessern, muß die Zeit lehren. Die Beuthener Fleischer und Wurstmacher haben, an den Regierungspräsidenten Dr. v. Bitter in Oppeln eine Eingabe gerichtet, worin sie um die Erlaubniß zur Einfuhr lebender Schweine aus Rußland in das Beuthener Schlacht­haus bitten,da die Einfuhr der galizischen Landschweine aus die Preislage des Fleisches nicht von Einfluß sein wird, weil in Bielitz-Biala das Angebot zu klein ist."

* Versucht einige Tropfen Oel an Euch selbst. Ein alter Herr lebte in einem prächtigen Hause, das mit aller Bequem­lichkeit eingerichtet war, auch hatte er eine Menge Dienstboten zu seiner Bedienung, die ihm sehr ergeben waren. Der alte Herr aber war stets mürrisch, zuwider und unwirsch, wenn nicht Alles aufs Haar so ging, wie er sich einbildete, daß es- sein müßte. Endlich wurden die Dienstboten seiner schlechtem Laune überdrüssig, die allüberall nur Mängel und Fehlev entdeckte, sie aber nie Worte des geringsten Lobes oder der Anerkennung hören ließ, und da verließen sie eines Tages insgesammt das Haus des alten Brummbären. Dieser wurde dadurch nur noch mißmuthiger und er eilte, sein Unglück einem Nachbar zu klagen, welcher ihm aber einfach erwiderte: Es wäre gut, Du öltest Dich ein wenig!" Um der Worte Bedeutung gefragt, sagte er weiter:Kürzlich knarrte ein Thor meines Gehöftes so abscheulich, daß Niemand mehr aus- und eingehen wollte; da ölte ich denn die Angeln des Thores mit einem Tropfen Oel und jetzt bedient sich seiner Jeder wieder mit Freuden."So? Du meinst, ich sei ein knarrendes Thor?" entgegnete der alte Herr bissig.Wie meinst Du, daß ich mich selbst ölen solle?"Nichts leichter, mein Freund", erwiderte der Nachbar,geh' nach Hause, nimm andere Leute aus und wenn sie gut thun, so belobe sie und sie werden ihr Bestes thun, um neuerlich Lob zn erhalten! Wenn aber irgend etwas nicht nach Deinem Sinne geht, gib da nicht gleich unverhohlen Deinem Verdrusse Aus­druck, sondern öle Deine Worte mit Güte! Mürrische Worte, welchen die ätzende Schärse eines verbitterten Ge- müthes einen rauhen und barschen Klang verleiht und ein in Allem ein Unrecht sehender Geist hat knarrende Angeln zur Folge."

Der alte Herr beherzigte diese Lehre und handelte dar­nach. Da kehrte denn in sein Heim der prophezeite Sonnen­schein der Zufriedenheit ein und er verbrachte den Rest feiner Tage in Ruhe.

Verehrter Leser! Wenn Du eine Gefährtin auf Deinen Lebensweg gewählt, um Freud und Leid mit Dir zu theilen^ wenn Du einen Sohn, eine Tochter Dein eigen nennst, wenn Du als Dienstgeber über Andere zu befehlen hast vergiß nie, nach dem Oelen zu sehen! Nur der Einsiedler kann dies entbehren, und auch der nicht, wenn er ein Hausthiev besitzt, das ihm bient!

Htttoerfität» Nachrichten.

Leipzig, 28. Mai. Die bisherigen Privatdocenten Dr. jur. Friedrich Wilhelm Victor Albert Stein und Dr. jur. Richard Kar! Bernhard Schmidt sind zu außerordentlichen Professoren in der. juristischen Facultät der Universttät Leipzig ernannt worden.

Meys Stoffkragen, Manschetten und Vorhemdchen, sind aus starkem, pergamentähnlichen Papier gefertigt und mir einem leinenähnlichen Webstoff überzogen, was sie der Leinenwäsche im Aussehen täuschend ähnlich macht. Jeder Kragen kann bis zu einer Woche getragen weiden, wird aber, wenn un­brauchbar geworden, einfach weggeworfen und trägt man daher immer nur neue Kragen rc.

Meys Stofftragen übertreffen aber die Leinenkragerb durch ihre Geschmeidigkeit, mit welcher sie sich, ohne den Hals zu drücken, um denselben legen und daher nie Das unangenehme, lästige Kratzen und Reiben von zu viel ober zu wenig ober zu hart ge­bügelten Leinenkragen herbeisühren. Ein weiterer Vorzug von MeyS Stofftragen ist deren leichtes Gewicht, was ein angenehmes Gefühl beim Tragen erzeugt. Die Knopflöcher sind so stark, daß deren Haltbarkeit bei richtiger Auswahl der Halsweite ganz außer Zweifel ist.

MeyS Stoffwäsche steht daher in Bezug auf vorzüglichen Schnitt und Sitz, elegantes und bequemes Passen und dar­bet außerordentliche Billigkeit unerreicht da. Sie kosten kaum mehr als das Waschlohn für leinene Wäsche. Mit einem Dutzend Herrentragen, das 60 Pfennige kostet, (Knabenkragen schon von 55 Pfennigen an) kann man 10 bis 12 Wochen ausreichen» Für Knaben, die ja bekanntlich nicht immer zart mit ihrer Wäsche umgehen, sind MeyS Stoffkragen außerordentlich zu empfehlen, was jede Hausfrau nach Verbrauch von nur einem Dutzend sofort einsehen wirb.

Für alle Reisenden ist Meys Stoffwäsche die be­quemste, da ersayrungsgemäß leinene Wäsche auf Reisen meist sehr schlecht behandelt wird.

Weniger als ein Dutzend von einer Form und Weite wird nicht abgegeben. t .

MeyS Stoffwäsche wird in fast ieber Stadt tn mehreren Geschälten verkauft, die durch Plakate kenntlich sind; auch werden diese Verkaufsstellen von Zeit zu Zeit durch Inserate in dieser Zeitung bekannt gegeben; sollten dem Leser diese Verkaufsstellen nn- beEannt sein, so kann man Meys Stoffwäsche durch das Ber- s and - Geschäft Mey & Edlich, Leipzig - Plagwitz drehen, welches aua, das interessante Uluitiirte Preis- oerzetchniß von MeyS Stoffwäsche gratis und porto­frei auf Verlangen an Jedermann versendet, auch die Bezugs­quelle am Orte angiebt. 2000

Unter Freunden robb der vorzügliche Holländ. Tabak allseitig empfohlen, 10 Pfd. fco. 8 Mk. nur birect bei B. Becker in Seesen a- Harz. 156