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1.6.1890 Erstes Blatt
 
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e i CH Bremen, 30. Mai. [$er transatlantischen Telegraph-! Der - I Schnelldampfer Lahn, Capitän H. Hellmers, vom Norddeutschen - 1 Lloyd in Biemen, welcher am 21. Mat von Bremen und am x 22. Mar von Southampton abgegangen war, ist gestern 8 Uhr

22. Mat von Southampton abgegangen war

X

folgende

Oberhessen

Im Monat Juni 1890 finden in

Den Den Den Den Den Den Den

alt, Bergmann von Neun­alt, Tochter von Taglöhner 30. Marie Margarethe Wutwe von Wirth Johann

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Temperatur der Lahn und der Lust am 31. Mai, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 13, Lust lP/a Gr.

Rübs am en.

Fasel: Gebrüder Schuck, Hof Schlerfeld . Karl Bopp, Reichelsheim . . . . Reinhard Mtckel, Ober-Mockstadt . G. L. Schwab, Ober-Mockstadt Kühe:

Bürgermeister Conrad, Blofeld Gebrüder Hahn, Wenings . . . Gebrüder Schuch, Hof Schleifeld W. Strauch, Borsdorf .... Georg Emmerich ML, Bleichenbach Theodor Aßmus, Wallernhausen .

Rind er:

Gebrüder Hahn, Wenings . . . Gebrüder Schuch, Hof Schleifeld . Philipp Schultheiß HL, Echzell . . Gebrüder Hahn, Wenings . . . Scheuermann, Echzell . . . Bürgermeister Weiß, Borsdorf Alter, Berstadt.......

Philipp Mutd, Echzell . . - . C. L. Lind, Geiß-Nidda . . . .

Julius Siesel eine Tochter.

Gefiorvene.

Mat: 26. Heinrick Flick, 42 Jahre kirchen. 26. Eltiadethe Schmidt, 4 Jahre Konrad Schmidt zu Münchholzhausen. Schmidt, geb. Haag, 71 Jahre alt, dahier, Wilhelm Schmidt.

titeratnr und sinnst.

An der Neubearbeitung von BrehmS Thierlehen betbetligen sich, wie wir hören, neben dem bekannten Reisenden und Naturforscher Pechuel-Loesche noch der Dtrcctor des Frankfurter Thiergartens Dr. Haacke sowie Professor E. L. Tasckenberg (Halle) und Professor W. Marshall (Leipzig), während die Neugestaltung des illustrativen Thetls in den Händen der als hervorragende Künstler bekannten Thiermaler Friedrich Specht, W. Kuhnert, G. Mützel u. a. liegt.

Ehrenpreis.

I.

II.

III.

I.

II.

II.

III. in. in.

Rid-a, 30. Mai. Bei der gestern hier stattgehabten Thier- schau derZuchtgenossenschaft Büdingen" war viel und sehr schönes Vieh ausgestellt. Auch wurden einige Verkäufe zu guten Preisen abgeschlossen. Die Prämien oertheilen sich wie folgt:

Schiffrnacv richten.

Der PostdampferNoordland" derRed Star Line" in Ant­werpen ist laut Telegramm am 29. Mai wohlbehalten in Newyork angekommen.

Bremen, 30. Mai. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Fulda, Capttän R. Rtngk, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 20. Mat von Bremen und am 21. Mai von Southampton abgegangen war, ist gestern 3 Uhr Nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen.

II.

II.

II.

III. III III. III. IV.

Arbeitnehmern handle. Oberbürgermeister Dr. Miquel er­klärte, die Stadt müsse aus gute und billige Arbeit sehen und sich eines directen Eingreifens in das Verhältniß zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer enthalten. Die Folgen eines ersten Schrittes in dieser Richtung seien unabsehbar. Nicht einmal das ganze deutsche Buchdruckergewerbe stehe in der Vereinigung, Rheinland und Westfalen habe sich ausge­schlossen. Ein Redner theilte mit, daß von 3800 Druckereien in Deutschland 1323 der Vereinigung angehören, darunter 40 in Rheinland und Westfalen. Ueber die- Eingabe wurde schließlich auf Antrag Dr. Geigers zur Tagesordnung über

gegangen.

*= Frankfurt a, M., 30. Mai. Am Mittwoch fand im Zoologischen Garten Hierselbst die Gründung einer Deutschen Zoologischen Gesellschaft statt, deren Zweck fein wird, einerseits die Pflege der Wissenschaft durch Vorträge und gemeinsames Arbeiten, andererseits die För­derung der persönlichen Beziehungen und gemeinschaftlichen Interessen. Von den meisten deutschen Universitäten waren Professoren und Docenten der Zoologie erschienen, auch Wien und Graz waren vertreten. Den Vorsitz führte Professor Bütschli-Heidelberg. Der vorliegende Statutenentwurf wurde berathen und die Gesellschaft durch Annahme deffelben und Namensunterschrift constituirt. Leipzig wurde als Ort der nächstjährigen Versammlung und als Zeit die Ostersenen bestimmt. Eine gemeinschaftliche ^Besichtigung des hiesigen Zoologischen Gartens bildete den Schluß.

* Von einem Eisbären buchstäblich aufgefressen wurde am ersten Feiertag im Zoologischen Garten zu Frankfurt der Hut eines hiesigen jungen Mannes. Derselbe stand mit dem Hut in der Hand, den er nicht etwa wegen des Eisbären, wohl aber wegen der allzu großen Hitze abgenommen haben wird, vor dem Behältnisse des Thieres, wobei ihm der Hut durch einen Zufall aus der Hand fiel und dem Bären zuflog, welch' letzterer denn auch die Kopfbedeckung mit großem Appetit verzehrte. Wohl oder übel mußte der junge Mann, welcher der Mahlzeit des Bären mit sehr getheilten Gefühlen zugesehen haben mag, nunmehr unbedeckten Hauptes zu dem nächsten Hutladen wandern, um die Reise in die Heimath nicht barhäuptig machen zu müssen.

* Echternach, 29. Mai. Ander S pr i n g P r o ce s si o n betheiligten sich in diesem Jahre nach amtlicher Erhebung 63 Geistliche, 4050 Sänger, 7072 Springer und 1200 sonstige Pilger.

Doppelbriefe zu vermeiden suchen. Bis jetzt kosten frankirte Briefe I mit Nachnahme bis 5 Mk. in 1. Zone 30 Pffl., auf weitere En - fernunflen 50 Pffl., künftig als einfache Briefe 20Pfg., alS Doppel­briefe 30 Pfg., jedoch ausschließlich der Geldübermtttelungsgebuhr (s. unter 2). 2) Ferner hat künftig der Absender, wenn die Sen­dung frankirt wird, nicht die Kosten des ganzen Verfahrens bet der Absendung zu entrichten, sondern nur die Vorzeigegebuhr von lO Ptg- Die Geldübermittelungsgebühr (bis 5 Mk. 10 Pffl., über 5 bis lOO Mk. 20 Pfg. u. s. w.) wird von dem Betrafle der Postnachnahme in Ab­zug gebracht. ES liegt also im Interesse des Absenders, der z. B. 1 Mk. durch Nachnahme als Reineinnahme erheben will dreiem Betrage die Geldübermittelungsgebühr IO Pfg. und die Bestellgebühr 5, nach Landorten 10 Pfg. zuzuschlagen, mag die Sendung frankirt

3 in Langgöns Rindvieh- und Schweinemarkt.

. in Laubach Vieh- und Krämermarkt.

19. in Grünberg Vieh- und Krämermarkt.

23. und 24. in Her ch en ha in Vieh-, 25. Kramermarkt.

24. und 25. in Gießen Vieh- und Kramermarkt.

25. in Ortenberg Vieh- und Krämermarkt.

25. in Friedberg Vieh- und Krämermarkt.

Gießen, 31. Mai. (Marktbericht). Auf dem heutigen Wochenmartt kostete: Butter pr. Pfd. 0,95-1,00, Hühnereier 1 A. , 2 St. 911 H, Enteneier 1 St. 56 H, 2 St. Gäuseeier IO- H, Käse pr. St. 56 Käsematte pr. St. 3 H, Erbsen pr. Liter 18 H, Linsen vr. Liter 30 H, Tauben pr. Paar JL 0,600,90, Hühner pr. Stück X 1,301.60, Hahnen pr. St.

1,50-1,80, Enten pr. Stück X 2,002,30, Gänse pr. Pfd 5060 Ochsenfleisch pr. Pfd. 6872 H, Kuh- und Rindfleisch 6062 Schweinefleisch 6070 Hammelfleisch 5668 H, Kalb­fleisch 52-60 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo X 3,303,80, Weißkraut nr. St. 68 H, Zwiebeln per Centner X 17,5000,00, Milch per Liter 1218 H, Kirschen per Pfd. 4050 H

Lingcsandt.

Gießen, 31. Mai.

Am 28., 29. und 30. Juni ds. Js. findet dahier das XVIII. Lahnthal-Längerfest statt. Zahlreiche Gäste von auswärts werden an demselben theilnehmen, und da gilt es vor Allem, die fremden Sangesbrüder unterzubringen. Zu dtefem Zweck wird das Wohnungs- comiiä, im Auftrag des GesamnucomltLs, tn den nächsten Tagen eine Liste bet der Einwohnerschaft unserer Stadt tn Umlauf fetzen, in welcher gebeten wird, den fremden Sängern freie Quartiere zu ge­währen oder em Scherflein deizusteuern zu dem Fonds, welcher dazu dienen soll, die allenfallsigen Kosten für die Unterbringung tn ntchtfreten Quartieren zu bestreiten. Wir sind überzeugt, daß das Comttö in dieser Beziehung dasselbe freundliche Entgegenkommen finden wird, welches sich früher bei ähnlichen Gelegenheiten bethätigt und den Ruf unserer Stadt als einer stets gastfreien begründet Hal.

Am 8. Juni feiert der Gießener Zither-Clnd (Wohlthüttg- reitS-Berei«) sein diesjähriges Sommer fest in StemS Garten. Von 4 Uhr an findet Concert, ausgeführt von einem Theile der hiesigen Regimentsmufik, statt, Abends Illumination des Gartens, Feuerwerk mit darauffolgendem Ball. Da der Vorstand bemüht ist, dem verehrlichen Publikum etwas schönes zu vielen, so wäre es zu wünschen, daß dieses schöne Fest recht zahlreich besucht wirb; besonders, da der Ueberschuß zur Kle.dung hiesiger armer Kinder, ohne Unterschied der Confession, verwendet wird.

An die Redactton desGießener Anzeigers"!

Sollte der Einsender des ArtikelsAus dem Vogelsberg" denn wohl einen Begriff davon haben, wreotel Wasser dazu gehört, um eine nur kleine Muhle nur einen Tag zu treiben Die Kühnheit seiner Behauptung,daß der im^ Vogelsbergi vorhandene Schnaps einen grofeen, wochenlang fließenden Strom bilden konnte, der im Stande fein würde, manche Muhle zu treiben »laßt zwar auf eine starke Phantasie schließen, dürfte aber auch um fo stärkere Zweifel bezüglich der Objectiotlät seiner Beobachtungen Hervorrufen, wenn er nicht beweist, daß der Schnaps auch auf das Treiben der Mühlen ganz besonders anregend wirkt. Auch durfte eine Berech­nung der Größe des Stromes von besonderem Interesse fein.

Abends wohlbehalten in Newyork angekommen.

Bremen, 30. Mai. [$er transatlantischen Telegraph.) Der Postdampfer Dresdm, Capitän H. Bruns, vom Norddeutschen Lloyd tn Bremen, welcher am 15. Mai von Bremen abgegangen war, ist gestern 8 Uhr Morgens wohlbehalten in Baltimore an- gekommen. _____

Die diesjährige Generalversammlung der Lebeusverfiche- rnngs« «nd Erfparnitz Bank tn Stuttgart findet.am 28 Mai statt. Solcher wird nicht nur der recht günstige Jahres-Abschlutz pro 1889, sondern auch der Vorschlag einiger Statuten-Aenderungen zur Vorlage gebracht werden. Der wichtigste Vorschlag ist der, daß im Selbstmordssall künstig die versickerte Summe anstandslos ausbezahlt werden soll, wenn die Versicherung 5 Jahre in Kraft war oder wenn innerhalb dieser Karrenzzeit die Thal nachweisbar infolge von Geistesstörung oder schwerer körperlicher Krankheit begangen wurde. Durch die Annahme dieses zeitgemäßen Vorschlags werden die sonst sckon sehr liberalen Versicherungsbedingunaen der Bank der­art vervollständigt, daß ihr unter den deutschen Gesellschaften un­streitig der erste Rang zukommen wird. Ein weiterer Vorschlag be­steht darin, daß die Dividenden nicht mehr vom 1. Juli bis 30. Juoi des nächsten Jahres, sondern per Kalenderjahr ausgeschieden werden sollen. Die Vertheilungsgrundsätze erleiden hierdurch weder princi- piell noch materiell eine Aenderung. Die weiteren Propofttionen sind mehr redactioneller Form.

Arrszng aus den Standesanrtsregistevn der Stadt Gießen.

Aufgebote.

Mai: 28. Ferdinand Wilhelm Ludwig Balthasar Carl Heinrich Johannes Dauernheim, Heizer zu Laubach, mit Wilhelmine Katharine Weinhardt dahier. 29. Georg Martin Ernst Carl Otto Fischer, Schlosser zu Gießen, mit Elisabeth Schneider daselbst.

Eheschließungen.

Mai: 24. Heinrich Theodor Kaspar Max Hebstreit von Sonne­berg, Schlosser dahier, mit Elisabeth Christiane Wilhelmine Müller von hier. 28. Wilhelm Philipp Friedrick Schuppert, Kaufmann zu Laasphe, mit Luise Marie Adolfine Hermine Schröder dahier.

Geborene.

Mai: 21. Dem Wagner August Führer eine Tochter, Lmse. 21. Dem Arckitect Caspar Kockerbeck ein Sohn, Ernst Heinrich Kaspar. 23. Dem A beiter Johann Bernhard Weftbrock eine Tochter, Christine Elisabeth. 23. Dem Kaufmann Heinrich Konrad Metz eine Tochter. 23. Dem Former Friedrich August Schmidt eine Tochter, Clara Wilhelmine Sophie. 23. Dem Großh. Staatsanwalt Carl Theobald eine Tochter, Marie Emilie Caroline. 24. Dem Kaufmann Friedrich Wilhelm Heimer ein Sohn, Adalbert Oscar. 25. Dem Metzgermeister Friedrich Schreiner II. eine Tochter, Emma. 27. Dem Taglöhner Werner Horn eine Tochter. 29. Dem Kaufmann

Entscheidungen des Reichsgerichts.

Wichtig für Gastwlrthe ist folgende Entscheidung des Reichsgerichts: In der Vermischung des in dem Tags zuvor cmge- zapften Fasse befindlichen und schal gewordenen Bieres mit frischem Bier von gleichem Fabrikat ist eine Verfälschung zu finden, wenn dieses dadurch verschlechtert wird, und der Thäter zum Zweck der Täuschung dte Vermischung oorgenommen Hal. Ob bte Verschlech­terung nur so geringfügig war, daß die Gäste sie nicht bemerkt haben, ist nur für die Höhe der Strafe erheblich.

Wird vom Käufer einer Waare wegen vertragswidriger Beschaffenheit der gelieferten Waare rechtzeitig Schadenersatz beansprucht, so hat, nach einem Urthetl des Reichsgerichts, L Ctorl- i-nats vom 1. December 1888, Verkäufer behufs Befreiung von der Schadenersatzpflicht das von ihm behauptete Nichtver schulden hinsichtlich der vertragswidrigen Lieferung zu beweisen.

_ Lehnt der Miether einer Wohnung nach dem Ablauf seines MiethvertrageS die Räumung derselben ab, so machen sich Ver- miether und der neue Miether dieser Wohnung, nach einem Ur- theil oes Reichsgerichts, HL Strafsenats, vom 6 Junr 1889 des Hausfriedensbruchs und der ftnrfbaren Nöthigung (88 p3' 240 Str.-G.-B.) schuldig, wenn ste gegen den Willen des bisherigen Miethers tn die Wohnung bringen und die Räumung derselben durch Gewalt erzwingen. Die trrthümliche Meinung der Thäler, zu den von ihnen verübten vermeintlichenNothwehr"-Handlungen als solchen berechtigt zu sein, schliefet ihre Strafbarkeit nicht aus.

Dertebr, £anO* und Dolfsivirt^fc^aft.

Postalisches. Bel dem neuen Postnachnahmeoerfahren, welches mit Dem 1. Juni In Kraft tritt, sind mehrere Veränderungen der Beachtung des Publikums dringend zu empfehlen: 1) Bei Nach­nahmebriefen ist künftig das Gewicht zu beachten, da das Porto für den einfachen Brief (bis 15 Gr.) 10 Pfg., für schwerere Briefe 20 Pfg. beträgt. Bisher war nur die Entfernung zu beachten, da Briefe tn 1. Zone 20 Pfg., in 2. Zone 40 Pfg. kosteten. Es wird daher sich empfehlen, daß Pfarr- und Standesämter und andere Behörden, welche vielfach Gebühren durch Nachnahme erheben,

Auszug aus den lCird?enbfid?ern

der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Den 26. Mai. Heinrich Theodor Kaspar Max Hebstreit, Schlosser zu Gießen, und Elisabeth Christiane Wilhelmine Müller, Tochter des Schreiners Carl Müller zu Gießen.

Den 28. Mai. Wilhelm Philipp Friedrich Schuppert, Kauf­mann zu Laasphe, und Luise Marie Adolfine Hermine Schröder, Tochter des Kaufmanns Christian Julius Schröder zu Newyork.

Getankte.

Den 25. Mal. Dem Schneider Johannes Ehrhard ein Sohn, Johann Martin Kaspar, geboren am 22. März.

Denselben. Dem Glaser Georg Hofmann eine Tochter, Luise Auguste Minna Emilie, geboren am 1. April.

Denselben. Dem Schlosser Albert Franz Otto eine Tochter, Bertha Henriette Margarethe, geboren am 9. März.

Denselben. Dem Fuhrmann Ludwig Hofmann ein Sohn, Carl Jakob Martin, geboren am 31. März.

Denselben. Dem Landwirth Friedrich Cost eine Tochter, Minna, geboren am 26. April.

Demselben. Dem Werksührer Wilhelm Werner eine Tochter, Minna Henriette Friederike Elise, geboren am 19. April.

Denselben. Dem Werkführer Valentin Werner eine Tochter, Johanna Maria, geboren am 15. April.

Denselben. Dem Uhrmacher 'Martin Vogt ein Sohn, Wilhelm Emil Ludwig, geboren am 5. Mai.

Dewelben. Dem Bureaugehilfen Louis Althoff eine Tochter, Helene Anna Margarehe Theodore, geboren am 29. April.

Denselben. Dem Metzger und Wirth Georg Ki ast eine Tochter, Elisabeth Ida Chrittine, geboren am 7. Mai.

Denselben. Dem Dienstmann Heinrich Münker ein Sohn, Carl, geboren am 4. Mai.

Denselben. Dem Kaufmann Adolf Geiße ein Sohn, Adolf Eduard, geboren am 31. März.

Denselben. Em außerehelicher Sohn, Heinrich Adam, geboren am 9. März.

Denselben. Eine außereheliche Tochter, Marie, geboren am 14. Llpril.

Den 26. Mai. Dem Taglöhner Ludwig Rosenbaum ein Sohn, Johann Wilhelm Friedrich, geboren am 31. März.

Denselben. Dem Heizer Philipp Wifener ein Sohn, Carl Johann, geboren am 7. April.

Denselben. Dem Gärtner Georg Noll ein Sohn, Wilhelm, geboren am 8. März.

Denselben. Dem Gärtner Wilhelm Gerhard ein Sohn, Carl Wilhelm Heinrich, geboren am 15. März.

Denselben. Dem Maschinist Wilhelm Balser ein Sohn, Julius, geboren am 23. Februar.

Denselben. Dem Eisenhändler Wilhelm Häuser eine Tochter, Marie, geboten am 2. Mai.

Denselben. Dem Schreiner Carl Hofmann eine Tochter, Minna Magdalene Katharine Marie, geboren am 22. April.

Denselben. Dem Lack rer Jakob Ritsert eine Tochter, Wilhel­mine Elisabeth, geboren am 1. April.

Den 28. Mat. Dem Professor Dr. Eugen Bostroem eine Tochter, Aanes Caroline Minna, geboren am 11. März.

Denselben. Dem Wirth Johannes Arnold eine Tochter, Elisabeih Susanna Dorothea, geboren am 16. April.

Amtliche Prüfung oct Lichtstärke des Leuchtgases.

Vorschriftsmäßige Lichtstärke bei 150 Liter Gasverbrauch 13 bis 15 deutsche Vereins-Paraffinkerzen.

Mai 1890: W/2 Kerzen.

B uchne r.

werden oder nicht.

Der Tarif für Druckfachensenduugen ist wie folgt ab­geändert: Drucksachen müssen frankirt sein. Das Porto betragt auf alle Entfernungen : bis 50 Gr. einschließlich 3 Pf., Über 50 bis 100 Gr. einschließlich 5 Pf., über 100 bis 250 Gr. einschließlich 10 Pf., übet 250 bis 500 Gr. einschließlich 20 Pf., bei 500 Gr. bis 1 Kgr. ein­schließlich 30 Pf. Vorstehende Abänderung tritt mit dem 1. Juni 1890 in^Kraft. W______

Patente von im Grotzherzogthnm Hesten wohnenden Erfindern. Patent-Anmeldungen. Anlegeootrichtung für Buch- und Steindruckschnellpressen. I. M. Lutz in Offenbach a. M. Cl. 15, L. 5767. Verfahren zur Darstellung eines wasierloslichen beizenfärbenden Baumwollfarbstoffes aus Indulin; Zusatz zu 1194. S. Seiler in Offenbach o. M. Cl. 22, O. E?- FlafchenfW- apparat; I. Georg Bayer und Karl Fehmel m Pfeddersheim (Rhein­hessen). Cl. 64, B. 10302. Korkenwaschmaschine. Karl Fehmel in Pfeddersheim (Rheinhessen). Cl. 64, F. 4685., P^/nt- Ertheilungen. Athmungsregeler für Lungengymnastik. A. E Gerdts in Bingen o. Rh., Villa Gerdts; vom 21. September 1889 ab. Cl. 30, Nr. 52418. _______

- Regeln für die Heuernte. (Nachdruck verboten) 1. Je jünger bad Grün, desto reicher ist es an Nährstoffen, desto leichter werden diese verdaut und desto schmackhafter sind sie.

2. Je früher die Pflanzen geschnitten werden, desto belfer ist ber Nachwuchs. ^jtiges Mähen wirb bas Reifen von Unkcaut- sämertter^verhutet.^ der Blüthe zu mähen, Kleearten

Mitte der Blüthe, nur Luzerne etwas f'üher, Seradclla erst in voller Blüthe. Baumlaub muß im Juli, spätestens Anfangs August geerntet wer en. . Witterung richte man sich nach ber alten Regel:Bei nassem Wetter mähen, bei trockenem Wetter heuen . Ist das Wetter andauernd ungünstig, so warte man mit dem Schnitt, denn ein Verholzen der Pflanzen ist bei nasser Witterung : nicht zu befürchten; die Regel heißt dann:Bei schönem Wetter lieber zu früh, bei schlechtem Welter lieber zu spät mähen.

6. Die Pflanzen dürfen nicht zu kurz abgemäht werden, weil das Herz der Pflanzen dadurch zerstört und somit der Nachwuchs geschädigt^ nHrb.$ Dürrheubereitung auf der Stoppel

am besten, für Klee die Dürrheubereitung auf Gerüsten (Kleerentern), für sehr wasserreiche Pflanzen ober bei anhaltend nasser Witterung I ist die ©auerfutterberettung am Platze. Mit der Preßfutterbereitung hat man namentlich tn jüngster Zeit gute Erfahrungen gemacht.