n Ar c3eb« Aussteller verpflichtet sich, sein ausgestelltes Muster zum Zwecke beliebiger UnterfuchungundVergleichungder Markt-Commission zur Verfügung $u stellen, ebenso die Bestellungen genau nach dem Muster zu liefern und bei Streitigkeiten über die Uebereinstimmung der auf Grund der Ausstellung bezogenen Waaren mit dem ausgestellten Muster sich dem Aus- spruche eines Schieds-Gerichtes zu unterwerfen, falls dieses vom Käufer angerufen wird. '
Das Schiedsgericht besteht aus drei unparteiischen Sachverständigen wovon je einer durch die Saatmarlt-Commission, den Käufer und den Ver- käufer gewählt wird.
§ 10. Aufstellung, Etikettirung und Ueberwachuna der Ausstellungsgegenstände ist Sache der Markt-Commission, deren An- Ordnungen unbedingt Folge zu leisten ist.
™ . V1, abgeschlossenen Kauf- und Tausch-Verträge werden von der Markt Commission aufgenommen und mit Angabe der Katalog-Nummer des Kaufpreises des verkauften Quantums, sowie der Namen von Käufer und Verkäufer m das Marktbuch eingetragen.
Lokales.
n h p r Fi p mV***1' «?'r August. Nach einer Bekanntmachung Großh. Directton der
und 15. September d. I. befördert werden. am 1,1
Gießen, 30. August. An der Landesbaugewerkscbule rn Tinrmftetht beginnt am 14. November der 14. Cursus der bis Mtttp i k
Anmeldung “ ° a" bEm 6ur,uä theUn-hmcn will, bewerkstellige baldigst stine
Vermischtes.
stelle fü?Ubl‘n(S™erbe9'hÄftcY $le durch die Großh. Central.
Brauer in 3ut?r. 6c&6t auä folgenden Mitgliedern: Prosessor
Fabrikant Schlosseimeister Deutsch ebenda, Rentner Diesenbach ebenda,
efcenba 4nhri?nnf b0Cb'1iRc5llleL®<ulcv *" Darmstabt, Generalsecretär Dr. Hefl! $aural6®Hnnnnnin2r>ffbCfc0EI mi®LbadU' c>-' Oekonomierath Müller in Darmstabt, i?AflsIra \\i?upAr n Offenbach, Direktor Schurig ebenda, Assistent Dr. Sonne in Darm! ^UMOfcn°r u1- Thiel daselbst. Die Beurteilung
^rh?n^n5 C^nPr "biterer, bei der Ausstellung nicht betheiligter Sachverständiger aus Vorsitz " s^LL kroEtben A™ 6. Septemb er L dem Sonm^ters-W zusMmem L°"bE0°°w-rbo-rems, Herrn Geh. Laura.h Prosessor
Dolitifche Randfrha«.
Gießen, 30. August.
In die kurze Zeit bis zum Beginn der Manöverretsen unseres Kaisers hätte auch .. r-s ezaren zu fallen, ba alsdann die Zeit Kaiser Wilhelms aus
viel-Wochen h naus besetzt ist. Zur Stunde herrscht indessen noch immer Ungewißheit darüber, ob Kaiser Alexander von Kopenhagen aus, wo er mit seiner Familie an Bord am Donnerstag eingetroffen ist, diesen Besuch nun auch roirflid) abstatten wird. Wenigstens hüllt man sich in den Berliner Hoskreisen in dieser Beziehung noch in geheimnisvolles Schweigen, doch werden auf jeden Fall die aller- nächsten Tage hierüber Aufklärung bringen müssen.
Die Gerüchte über eine ernstliche Erschütterung der Stellung des preukischen Kiuanzministers v. Scholz wollen trotz aller officiösen Ableugnungen nicht verstummen. Ja, Berliner Meldungen wollen schon wissen, Herr v. Scholz würde von seinem gegenwärtigen Urlaube überhaupt nicht mehr als Minister nach Berlin zurück- M6fi*Hle^(92)‘,<tfOm£|E'r(far [te6-e imdfcao8 W°n >n Bereitfchast, nur verlaute weder feiner ißerfon noch bezüglich des Schickfales der Steuerreform in Preußen vorerst etwas Bestimmtes. - Selbst biefen neuerlichen Melbungen gegenüber muß in- besten daran erstinert werden, daß es bereits mehr als einmal hieß, Herr v. Scholz werde "bestimmt aus seine Ministerthättgkeit verzichten, ohne daß doch die Prophe- zethungen bislang in Erfüllung gegangen wären; deshalb sind auch jetzt noch die über ihn verbreiteten Rucktrittsgerüchte mit Vorsicht aufzunehmen.
Uc&er den Zeitpunkt der Wiedereröffnung der Sitzungen deS BundeSratheS, der infolge der früheren Einberufung des Reichstages zeitiger als sonst zu seiner Herbst- berfi Strnhe8^" 1 * m n0<6onl*t§ Zuverlässiges bekannt. Jedenfalls wird sich aber der Bundesrath nach seinem Zusammentritte zunächst mit der Frage des Socialisten- gesetzes und alsdann mit der Novelle zum Krankenkassengesetze zu beschäftigen haben. . & Eingaben bezüglich Aufhebung, resp. MUderung des PatzzwangeS, zu denen der Kaiserbesuch^in den Reichslanden Anlaß gab, sind nunmehr in Berlin eingegangen. e^f*Cih4C bc£ ^^E/chrtebenen Jnstanzenzug durchzumachen, ehe sie zur letzten i Entscheidung an den Kaiser selbst gelangen. 1 8 ö
„.„.„Die jüngst- Rundreise d«S Schah von Persien durch die europäischen Lander hat in Pest, also auf ungarischem Boden, ihr Ende erreicht. Denn von hier aus reiste der Perserkönig über die galizische Grenzstation Przmysl direkt nach dem Kaukasus weiter, um sich von da nach seinen Staaten zurückzubegeben und die Reise- strecke von Galizien an nach den Gestaden des Caspisee's gehört ja schließlich doch schon rpUHp'^a ’r^Cr ledenfalls sehr befriedigt von seiner neuesten Europa-
re se nach Persien zuruckkehren, denn nicht nur an allen europäischen Höfen, wo er n^m' murbc Nasr-Eddtn mit außerordentlichem Gepränge und den vielfältigsten Ehrenbezeugungen empfangen, sondern auch die Presse sämmtlicher von ihm berührter Lander machte ihn zum Gegenstand aufmerksamster Besprechungen und dieser gesammte auszeichnende Empfang, der dem jetzigen Beherrscher des Perserretches I 9rFi®M0Ph Horden, dürste demselben bewiesen haben, wie sehr man Im
e JC ne unle“lbar ^hen Verdienste um die Erschließung Persiens für die
Fortschritte der europäischen Cultur zu würdigen weiß. I
. Massenstrike, welcher zahlreiche Arbeiter Londons in Anknüviuna hpLnm* a§5ranab< ^^karbetter in seine Kreise gezogen hat, behält noch immer sein finb aUe Eintgungsoerhandlungen zwischen den
Vertretern der strtkenden Dockarbeiter und den Eigenthümern der Docks gescheitert da die ersteren an ihrer Hauptforderung, Lohnerhöhung auf 6 Pence pro Stunde fest- ^llten, während die Dockbesitzer dieselbe nicht bewilligen wollen und hängt der weitere ^^lauf der Londoner Strikebewegung, die nunmehr ca. 140000 Arbeiter ergriffen hat wesentlich von der Verständigung zwischen den Dockarbeitern und ihren Arbeitgebern ab. Da indessen die Kohlenhändler Londons die Bedingungen der strikenden Koblen- träger unb Kohlenfuhrleute nahezu angenommen haben,?g?aubt manbaßinfolae deffen boch auch die Dockgefellschaften noch nachgeben würben. Uebrigens haben sich 6e«itf2000 ftrifen“ anb‘ W b‘E £onboncr Buchdrucker angefchlosfen, von denen
Die bulgarische Regierung sieht sich zur Zeit in eine Art ©ernjicfH1. griechische Bischof der bulgarischen Hafenstadt Varna "erhielt weaen seiner Aufhetzungen bei Kirchenwahlen seitens der Regierung den Befehl Bulgarien St^^müerIaifen- Cr bk§ ^cht thut, soll'er wÄ
Telegraphische Depeschen.
E^vlff'S telegr. Korrespondenz-Bureau.
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m ^^chnm, 29. August. Der Katholikentag wählte als Ort für M? iSSS SF «Ä—ä auguft^n'enbea“fr6eute®gee'ftJrbent£ °bEtptäfibEnt °°n Schleswig-Holstein, Freiherr
s?9* ^6ust. Der König von Dänemark und der König von SVJÄ
Sl’Ä SÄSI,W "■*b- **-Ä
London, 29. August. Die Directoren der Dock-Gesellschaften erklärten in ein" Bekanntmachung ihre Bereitwilligkeit, den Arbeitslohn von 5 icncepro Stunbe
Arbeit, die nicht Stückarbeit ist, und diejenige von 6 Pence für UePLftunbenarbeit zu wollen, anstatt Contractarbeit und Stückarbeit einzuführen »S
Jadeite/ 6 Pence pro Stunde und 8 Pence für die Ueberstundenarbeit verdienen würden SX ------ -««Ä SÄ
10 Milltonen^Patronen^und 30MoOBerd^ngewOchre^^
^abe<S?H? bcr bs de" letzten Krieg veranlaßten Abgänge. In Betreff der Beleidigungen bZlt^a^p"s,"?b deiner Regierung seitens der osfictellen und officiösen serbischen Presse der (5rd0* fUV UnnÜ6' au crrolbern' die Serben müßtm sich noch.
Bulgaren?7vÄWS Kn?
haben Aufhetzungen bes Bifchoss bei der Wahl bes Kirchencorniiss gegeben 8 ’ ’
trafen KUgftJ w MintL^vL Lburab°k ^'"z von Wales Höchstberfelbe wurde von Seiner Durchlaucht dem Pr^>m Ludwia vonbs,
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§ 15. Die Saatmarkt-Commission hat ru bestimmen nh ^"i-g-ld von den Besuchern bes mar^eS S^^merben M
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