Lokales»
^0. Januar. fSitzung Großh. Handelskammer vom 25. Jan. 1889] Schirme" ^ren Koch, Gail, Katz, Klingspor, Kraatz, Scheel,
®l.e Bestätigung Großh. Ministeriums bezüglich der am 18. December v stattgehabten Handelskammerwahl liegt vor, und sind danach die Herren Heichelheim'
Telegraphische Depeschen.
Wolffs lelegr. Correspondenz-Bureau»
Berlin, 29] Januar. Das Abgeordnetenhaus genehmigte eine lange Reihe der «ms der Tagesordnung stehenden kleinen Specialetats und Etatspositionen unverändert. Dem Abg. Rickert gegenüber hob der Minister v. Lucius hervor, daß die Erhöhung der Getreidezölle für die Landwirthschaft nicht ohne Erfolg geblieben sei. Der Minister wies aber ziffermäßig nach, daß der Preis des Weizens und des Roggens im letzten December noch gegen den Durchschnittspreis in den zollfreien Jahren zurückgeblieben sei; eine Vertheuerung der Brodpretse sei also nicht eingetreten. Für die Verpachtung der Domänen müsse das System des Meistgebots maßgebend bleiben. Eine Pacht- ermäßigung während der Pachtperiode erscheine als unzulässig.
Berlin, 29. Januar. Die „Nordd. Allg. Ztg." erfährt aus „durchaus zuverlässiger" Quelle, daß die Zettungsmeldungen, wonach die Einstellung des Strafverfahrens gegen Geffcken vom erften Strafsenat des Reichsgerichts in Leipzig einstimmig beschlossen worden sei, jeder Begründung entbehren.
Berlin, 29. Januar. Das Mtlitärwochenblatt bestätigt die Commandtrung des Hauptmannes im Großen Generalstabe von Falkenhayn, bisher Militärattache in Parts, zum Militärgouverneur des Kronprinzen und Prinzen Ettel Friedrich. Der Kriegsii'tnister Bronsart von Schellendorf ist zum Chef des Grenadier-Regiments Nr. 5 ernannt worden. Der General von Voigts-Rheetz führt unter Stellung k la suite des ersten Garde-Feld-Artillerie - Regiments fernerhin den Titel General der Artillerie. Der Oberceremonienmeister Graf Eulenburg und der Oberhofmarschall von Liebenau sind mit dem Charakter eines Obersten zu den Offizieren von der Armee mit der Uniform des ersten Garde-Regiments versetzt. — Die Kreuzzettung bestätigt W Berufung des Grafen Waldersee in's Herrenhaus.
Budapest, 29. Januar. Bei den heutigen Tumulten wurde ein Schulknabe schwer verletzt und ein Polizist mißhandelt. Ein Theil der Demonstranten, der nach der Festung Ofen ziehen wollte, wurde von Polizisten und Soldaten zurückgedrängt und beabsichtigte darauf eine Demonstration vor dem Clublokale der liberalen Partei, die jedoch durch die Vorkehrungen der Polizei verhindert wurde. — Das Kaiserpaar reift am Donnerstag hierher ab.
Pari-, 29. Januar. Der Ministerrath beschloß, gelegentlich der Interpellation Jouoencel der Kammer Aufschlüsse zu geben, die Absichten des Ministeriums mitzu- Iheilen und alsbald den Entwurf betreffs die Einführung der Arrondissements-Abstimmung vorzulegen. Es verlautet, Floquet habe seine Ansicht dahin ausgesprochen, daß das Kabinet sich darauf beschränken müsse, am Donnerstag nur den Gesetzentwurf betreffs der Arrondissements-Abstimmung einzubringen: die Minister schlossen sich dieser Anschauung an. Die Frage der Kammerauflösung soll von etwa eintreten- dm Umständen abhängig gemacht werden. Die Absicht, gegen plebiscitäre Umtriebe eine Vorlage einzubringen, wird voraussichtlich aufgegeben, da dieser Gedanke in Parlamentskreisen nicht günstig ausgenommen wird.
_ _ m Vari», 29. Januar. Es heißt, die Regierung wolle sich darauf beschränken, das Preßgesetz betreffs der Affrchage, Colportage und der Art und Weise der Rechtsprechung zu ändern.
Pari», 29. Januar. In parlamentarischen Kreisen wird es für unrichtig erklärt, daß Floquet beabsichtige, einen Gesetzentwurf zur Unterdrückung boulangistischer Wahlumtriebe einzubringen oder die Auflösung der Kammer vorzuschlazen. Floquet werde vielmehr heute eine Vorlage wegen Wiederherstellung der Arrondissementswahlen einbrrngen, und Donnerstag die allgemeine Politik des Cabinets darlegen. Die Repub! 2M." verlangt von einer Regierung, die stark und fähig sei, die Freiheit zu rettens willkürliche freche Umtriebe zu ahnden und die Diktatur zu bekämpfen. Eine solche Regierung dürfe man nicht unter den Radikalen suchen. Dem „Matin" zufolge erklärte Boulanger er werde Donnerstaa den Antrag auf Auflösung der Kammer wieder ein- vringen. Bei der gestrigen Kundgebung von etwa 600 Studenten auf der Place Sorbonne wurde das Bild Boulanger's verbrannt. Als von anderer Seite Protest erhoben wurde, entstand ein Handgemenge. Andere Ruhestörungen fanden auf der Place Maubort statt. Die Studtrenden versuchten vor den Bureaus der „Presse" zu rnani- festlren, wurden aber von der Polizei daran gehindert. In den übrigen Theilen der Stadt herrschte Ruhe.
x. Boulanger sagt in einem Briefe an die Pariser Wähler:
Noch unter dem Eindrücke der tiefen Bewegung, welche mir die bewunderungswürdige Kundgebung verursachte, will ich nicht zögern in dem Ausdruck meiner Erkenntlichkeit gegenüber der Bevölkerung, welche so tapfer in geschlossener Colonne marschirte gegen die parlamentarische Coalition, welche aus allen Denjenigen zusammengesetzt ist, die in so kühner Weise die Republik für sich beanspruchen, die Republik, die durch ihre Fehler, ihre Ohnmacht und ihre Jntrigue so schwer kompromittirt worden ist. Noch unter keiner Regierung und bei keinem Wahlfeldzuge sind so officielle, nichtswürdige Angriffe, uoerlegte Lugen wie schmachvolle Drohungen, gegen den Candidaten in so schmählicher Werse geschleudert worden. Mit Ihrem Stimmzettel in der Hand fegten Sie mit einem einzigen Schlage alle Verleumdungen and Verleumder hinweg. Die Partei der Nationalrepublikaner, welche sich gründete auf die Rechtschaffenheit der Beamten, ist durch das allgemeine Stimmrecht von jetzt ab begründet. Die Kammer, welche dieselbe bekämpfte mir einer Wuth ohne Gleichen, hat nichts anderes mehr vor sich als die Auflösung, der sie auch nicht entgeht. Wähler des Seine-Departements, Ihnen, Ihrer Energie und Ihrem gesunden Verstände wird unser großes Vaterland es zu verdanken haben, daß es von den Schmarotzern befreit werden wird, welche an ihm nagen indem sie es entehren. Die Republik steht jetzt allen Franzosen offen, die einen guten'Willen
A°gen in dieselbe eintreten, mögen jene Anderen aus derselben ausscheiden. Es lebe Frankreichs! Es lebe die Republik!" w
Paris, 29. Jänuar. Die republikanischen Gruppen der Kammer traten heute SS? Cerz@JAun9 ili 28eh)red)ungett zusammen. Die äußerste Linke sprach sich sür Wiedereinführung der Arrondissements-Abstimmung aus; viele von dieser Partei sind für unverzügliche Vornahme der Wahlen und für einen Cabtnetswechsel. Die Gruppe der vereinigten Linken wünscht, daß der Interpellation Jouvencel's am Donnerstag die Einbringung eines Gesetzentwurfs betreffs Abstimmung in Arrondissements vorausgeben solle. Die radikale Linke sprach sich einstimmig dafür aus, daß bal" wütige Kabinet weiter im Amte bleibe. Wie verlautet, will die Regierung die Ein- bringung einer Vorlage gegen plesbiszitäre Umtriebe aufgeben und sich nur darauf beschranken d->s Pr-bg-setz betreffs der Anschlagezettel, der Verbreitung der Zeitungen und die Art und Werse der Rechtsprechung zu ändern.
— Wie aus Hue gemeldet wird, ist der König von Annam am 27. d. M. gestorben.
2a ?anuarm M Kammer wählte in ihrer heutigen Sitzung mit 255 Stimmen Btancheri zum Präsidenten wieder, eine Wahl, die mit großem Beifall begrüßt wurde. 34 Zettel waren unbeschrieben. «
A r Winterpalais fand gestern der erste große
Hofball statt, wozu über 2100 Personen geladen waren. Nachdem das Kaiserpaar den einer $0!^onatJe croffnet.unb die Kaiserin die zweite Tour mit dem Thron- diesA/ den deutschen Botschafter von Schweinitz zur dritten Tour. Bei der Tafel saßen rechts von der Kaiserin der deutsche, links der türkische Botschafter. An der Kaisertafel speisten ferner der Minister Gftrs und Graf Jgnatiew.
Petersburg, 29. Januar. Die Blätter besprechen den Wahlsieg Boulanger's Jntereffe behalten sich jedoch ein definitives Urtheil über die Tragweite desselben bis zum Eintritte werterer Ereignisse vor. Die „Neue Beit" und Nowosti" XfV s%. 2ßflWf°19 eine Qn biC Republik gerichtet Auffo7de'run7zum G-n-raWl°1ki7'Acha &V* bi= Errichtung eines
j 6errn V«i.?f4VJrdhtmnitftf-rbCr b°e Handelskammer bestätigt worden, während LLwL stattstndm soll! “Uf ,b" 0efOUCne W°h- -blehn.e, demnächst -ine Er. sta.tfind^ soll ^^!,e,^^gÄ^Tfi6Un8 b£S b£u"ch-n Handelskammertags
" der AÄtc?,^ ®e|£t,cntroulf8 über di- Alters- und Invalidenversicherung 2) die Errichtung deutscher Handelskammern im Ausland
t Handelskammer Mainz aus ihre Anfrage das Einverständniß der Kammer zur Berufung eines hessischen Handelskammertags mitgetheilt werden vorgeschlagenen Tagesordnung für denselben, nämlich '
' bCt Spkn('tf'6un» deutschen
f n 22 ^bävberung des hessischen Handelskammergesetzes,
beantragt werden. Gegen,tand derselben di- Besteuerung der Consumv-r-in-
t.' Eingabe der Handelskammer, betreffend Mangel der telearavbiickkn Verbindung Gießens mit Köln, sowie zwischen dem Hauptpoftamte und der Stadlvoft Kui^rUche Postamt mit, daß das Reichspostamt die Herstellung emer unmittelbaren telegraphischen Verbindung zwischen Gießen und Köln sowie einer- zweiten lelegraphischen Verbindung zwischen dem Hauptpostamte und der Stadtvöft- anstalt Hierselbst für das nächste Etatsjahr bereits aenebmiat hnt nnS Ausführung dieser Verbindungen mit Anfang des nächsten ^tatsjahres vokaeäanaen 5tCr&f1Ifr.n,trb' &cr Einrichtung einer weiteren unmittelbaren telegraphischen
Verbindung zwischen Gießen und Berlin werden gegenwärtig Erhebunaen^anaeftellt ob und inwieweit hierzu die Nothwendigkeit vorliegt. 0 yeoungen ange stellt. Die Königliche Eisenbahndirection Hannover benachrichtigte die Handelskammer davon, daß der Herr Minister der öffentlichen Arbeiten dft Berb?haltun^d7" rnn?bus Wetteres g^nehmig^I Hal.' 5debbCr8 Un» «*« be,w."°L°L?^?aus
9TnfrrtrtiInb^1.^d)n,inb?I^Ten in Tiflis gehen der Handelskammer Nachrichten xu- Anfragen darüber, ob sich gegen Geschäftsverbindungen mit destimmlen Firmen Bedenken ergaben, find zunächst an die Kammer zu richten.
ber der Sitzung vorgenommenen Wahl des Vorsitzenden der
Handelskammer und dessen Stellvertreters wurden Herr F. C. B. Koch ols Präsident und Herr C. Klingspor als Stellvertreter des Präsidenten einstimmig gewählt
Netzen, 30. Januar. Unserem Bericht über die verschiedenen Festlichkeiten rur Feier von Kaisers Geburtstag haben wir noch die der hiesigen Rudergesellschaft nach- in r^Mn1?ro^C| flehentlich ihres zwölfjährigen Stiftungsfestes am Samstag Aben^ ^^eiv o Garten ebenfalls eine patriotische Feier veranstaltete. Der Vorsikende Herr ^ean Kirch begrüßte die Anwesenden, gedachte in tiefempfundenen Worten der beiden Heimgegangenen Kaiser auch als Hüter und Förderer des Rudersports und feierte als- dann unseren jetzigen Kalse^Wiihelm II. in beredten Worten Begeister stürmtm d e Anwesenden in das aus L-e Majestät ausgebrachte Htp hip, Hurrah ein, wählend Pas „Heil Dir tm Siegetkranz" intonirte. Ein von Herrn L Petri III 2? Eef lebendes Bild, eine Colossalbüste unseres Kaisers, umgeben von Ruderern allegorische Figuren, sowie „Krieg und Frieden", durch eine Wasserfontaine belebt' c.6*? DOun H^5x>Leiber verfaßter Prolog gesprochen wurde bildete d"i!
Schluß der ebemo schonen als würdigen Feier. ' 0CIe ü2n
(v. 30. Januar. Die in unserer gestrigen Nummer erwähnte Vorstettuna
von Interessenten an der Erbauung einer Verbindungsstraße rwischen «Rnfinfinf ,7s Seltersberg an Großh. Kreisamt hat folgenden Wortlaut* a W°f Unb
cdr. An Großherzoaliches Kreisamt Gießen. Gehorsamste Vorstellung von Seiten der Interessenten an der Erbauung einer Verbindungsstraße zwischen dem Person n" ^Bahnhof und dem Seltersberg, resp. den neuen Kliniken in Greßem +
. Aon der Unterstellung ausgehend, daß die von Seiten Großherzoglicher Landes- Univerfitat an höchste Staatsbehörde gerichtete Vorstellung wegen Erbauung einer die neuen Kliniken mit dem Personen-Bahnhof direkt verbindenden Straße Gro^h. Kreis- zur Berichterstattung werde vorgelegt werden, glauben wir dem öffentlichen Jn- tereffe einen Dienst zu leisten, wenn wir die hier in Frage kommenden Verhältnisse selche zum ^eil schon einer lungern Vergangenheit angehören und seither tu einer Eenmaßigen Feststellung unseres Wissens nicht gelangt sind, zur Kenntniß oerehrlichen Kreisamtes bringen, wie dies hiermit geschehen soll. B ^reyrtichen
ber oberen Frankfurter-Straße und dem Lahnfluß belegene jetzt bofs-Anlagen verwendete Gelände war früher zum größten Theile Garten- und Ackerland, welches nur durch Feld- und resp. Gartenwege von der Liebigstraße Uch war durch die Hollergasse von der Frankfurter-Straße aus zugäng-
Als dann zu Anfang der 1850er Jahre der Main-Weser-Bahnhof erbaut wurde nMn„nan Ä•bR?1r?a,?OllßCsn Provinzial-Arrefthause und der Anatomie im rechten ME von der Liebigstraße aus eine Straße, ziemlich parallel mit der Frankfurter- ^^^^i?ufend, vach dem Empfangs-Gebaude eröffnet, welche, da sie eine Fortsetzung nach Süden nicht Hatte, sich m dieser Richtung als Sackgasse darstellte. Eine direkte mtt lener neuen Bahnhofs-Straße und resp. dem Bahnhofe bestand nicht., und so waren denn die Bewohner des oberen Stadttheiles^ sowie der in dessen Nahe belegenen Dorfschaften, zu einem großen Umwege genöthigt? wenn sie von ihren Wohnungen zum Bahnhof oder zurück gehen wollten ° ö 9 0
- T" voller Erkenntniß der bestehenden Mißstände und des Bedürfnisses einer mehrfachen Verbindung zwischen der Bahnhofstraße und der Frankfurter-Straße batte der G-m-inderath hiesiger Stad! schon zu End- der 1860er Jahre die Anlage zwettr B£,*Io,le» - w-A-, wenn zur Ausführung gekommen, allen Ansorderung-n ß-nügt haben wurden. Die eine dieser Straßen, di- nördlich gelegene welche sogar im Planum fast zur Vollendung gelangte, verlief zwischen dem Höt-l Kühne und der Restauration Lenz an der Babnhosstraße rechtwinkclig auf die Frankfurter-Straße welche st- in der Nahe der Wilhelmstraße erreichte, resp. kreuzte, sie blieb aber un- vollenhet, resp. uneroffnet, weil durch Anlage der Oberhessischen Bahnen das ganze ^'Etr°ß-und der Bahnhofstraße gelegene Terrain und insbesondere auch das für die neue Straß- bereits verwendete Gelände, für die neue Bahn in Anspruch genommen wurde. y
in Mte zunächst eine Fortsetzung der Bahnhofstraße
m südlicher Richtung sem und dann qu-ruber im rechten Winkel nach der Frankfurter- Straße und in diese zwischen den Häusern Ackermann und Wenzel - Hauser Nr. 36 und 40 dnmiinben. Auch das Gelände zu dieser zweiten Verbindungsstraße wurde von der Stadt erworben und ist heute noch von der Frankfurter-Straße bis an die Hollergasse m der Nahe des Eisenbahnterritoriums städtisches Eigembum Die unttrblieben" <51Xa^ lft Wenfalls durch die Anlage der Oberhessischen Eisenbahnen
Wtt erkennen an, daß dtt Erbauung der erst erwähnten Straße durch die Existenz der Bahnhofsanlage der Oberhessischen Bahnen ein unübersteigliches Hinderniß Kunden hat; dagegen sind wir anderer Meinung bezüglich der Herstellung der zweiten bei Ackermann—Wenzel ausmundenden Verbindungsstraße. u 5
der 'n den letzttn Jahren immer größer gewordenen Zunahme des Verkehrs ^"d d r Ausdehnung der Stadt in südlicher und südwestlicher Rtchlung hat sich nun lenes Bcdurfniß einer Straßenverblndung in verstärktem Maße gellend gemacht und ist man bet dem Studium der Frage endlich zu einer sachgemäßen Losung des Pro- I-kts gelangt, indem man -in- Eisenbahn-Wegäbersührung an der südwestlichen Seite des HStel Len, und re,p. die Eröffnung der früher projekitrten oben bezetchneren $er= taadite98 tra6c *en ben H°u|crn 36 und 40 der Frankfurterstraße in Vorschlag Wir verstatten uns hochverehrltches Kreisamt auch aus folgend- Umstände ge- horsamft aufmerksam zu macken:
. Als man Ende der 60er Jahre (also vor 21 Jahren) das Bedürf.riß zweier Straßenverbindungen mit dem Personen - Bahnhof, und resp. mit der «almhoistraßc anerkannte, war di- Bevölkerung aus dem Settersberg und resp. der Verkedr mit dem Bahnhof nicht halb so stark als heute; auch war damals der Veikehr zwischen der üranksurt-istraß- und der Liebigstraße nicht durch einen Eisenbahn. U-bergang und durch ständiges Rangiren von Eisenbahnwagen mit Lokomotiven erschwert. War also bei weit geringerer Bevölkerung und bei viel geringerem Verkehr, sowie bei der ungehinderten Verbindung durch die Liebigstraße das Bedürsniß zweier weiteren V-rbin- dunge-ftraßen, wie oben angegeben, anerkannt, so ist das Bedürsniß heut- in weitaus


