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Darmstadt, 28. März. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog haben dem Fürste Alexander gestattet, den Familiennamen Graf Hartenau zuführen.

IlrriverfttLts - tzhrorriL.

27 Mär An Stelle des von hier scheidenden Professors Dr. Georg *0^9cr ^r ordentliche Professor Dr. Brockhaus in Marburg die Berufung an die hiesige Universität angenommen haben.

Lokales.

Gießen, 28. März. Wir erhielten nachstehende Zuschrift'

. 9r,ia?4^Dcm auswärtige Blätter bereits Berichte und Mittheilungen über die hier in Aussicht genommene Gründung einer Aktten-Gesellschaft für den Bau eines Concert- und Theatersaales gebracht haben, ist in diesen Blättern noch nichts darüber erschienen, weil den Lesern keine Gerüchte, sondern wirkliche Thatsachen vorgelegt werden sollten.

hnl°n«RrlftnUn<meUt^ mktt^cl1lciar bo& bie nothigsten Vorarbeiten so wert beendet finb* *ft*n Montag den 1 April, Abends 8 Uhr, im Saale des Gafe Leib eine ! n ^"teressenten- und Burqeroersammlung zur definitiven Constttutrung statt- sinden soll, zu welcher persönliche Einladungen noch ergehen werden.

Die fruherHerrn Dr. Schüler gehörige Besitzung ist zu obigem Zwecke bereits erworben und soll auf derselben eine der Neuzeit und möglichst allen berechtigten An­forderungen entsprechender B^au für Musik-, Theater- und Geselligkeitszwecke errichtet Balten"' ^^00 Sitzplätze (Sperrsitz, Logen, Gallerte) und Hübne 7nt;

?in Mir I gründenden Burgeroereine in dem bereits bestehenden Gebäude §^statte E Lese-, Billard-, Spielzimmer nebst nothwendigen R-stau- °" n - Räumen bieten. Der bereits vorhandene schöne Garten soll zu 2ßirt^

Pfn11 flnin0fCr 4 c/z Spielplatz für Kinder, eine Kegelbahn und nach der Südseite ein Wintergarten angelegt werden. Die vorzügliche freie Lage im QJMteD S bilrftT mnhr h? e das fett Juhren empfundene Bedürfniß nach einem derartigen ^kal ourfte wohl dem gemeinnützigen Unternehmen die Sympathien und dem Comtt6 das Entgegenkommen unserer Einwohnerschaft sichern.

28. März Mit Bezug auf den ArtikelDer Tambour von Chambord" 1 t^r/ 73b- Bl. schreibt uns Herr Adolf Zimmermann ergänzend: In dem 8U bl£öcn Tambours sind wiederholt als Führer die Offiziere

5?!iL»n erwähnt, dagegen ist der ebenso wackere und in den weitesten

Derselbe b^nhn Weber gänzlich übergangen worden.

Derselbe, Sohn des verstorbenen Commandeurs des Großh. Hess. 4. Jnf.-Regts., hat t?nlan° Ende mitgemacht und ist für sein musterhaftes Verhalten bet Ehambord mit dem eisernen Kreuze geschmückt worden. Als Freund und Mtt- ^Pfern 9 R!e 1$ urich zu dieser Ergänzung des Thatbestandes Kckln 8«'fei noch mitgethetlt, daß die Zahl der directen Stürmer des Schlosses nicht 2 Offiziere und 56 Mann betrug, sondern 3 Offiziere und 51 Mann, ^nommen^wurd? 9 ba& bd bcr Erstürmung kein General gefangen iq neuen Schützenhouses soll, wie wir vernehmen, am

1 .). Mai stattsinden und mit einem dreitägigen Preisschießen verbunden werden.

II .Der °0. Turntag des Mlttclrheinkreises findet etngetretener Hindernisie h°lber nicht am 7 April, sondern am 14. April in Mainz statt. Eine Sitzung des Kreisausschusses wird am Tage vorher abgehalten.

DerNational-Zeitung" zufolge betonte Se. Majestät der Kaiser bei dem gestrigen parlamentarischen Diner beim Fürsten Bismarck wiederholt sein lebhaftes Interesse an dem Zustandekommen des Alters- u. Jnvaliditäts-Versicherungsgesetzes. Fürst Bismarck äußerle sich ähnlich und wies energisch die Nachricht, daß er für das Zustande­kommen kein Interesse habe, zurück, indem er besonders bemerkte, daß ihn nur die Last der auswärtigen Geschäfte verhindert hätte, an der Debatte im Reichstage theil- zunehmen.

DerReichsanzeiger" veröffentlicht die Ernennung des Grafen Limburg- Stirum zum Wirklichen Geheimen Rath mit dem Prädikat Excellenz.

Berlin, 27. März. Herrenhaus. Der Präsident Herzog von Ratibor verlas das Danklelegramm des Prinzen Heinrich. Hierauf erledigte das Haus den Gesetz­entwurf betreffend die Abänderung der Amtsgerichtsbezirke ohne Debatte, genehmigte die Errichtung eines Amtsgerichts in Kontovp und erledigte sodann noch mehrere Petitionen. Nächste Sitzung Donnerstag V-2 Uhr. Denkschrift und Ansiedlungs­commission.

Berlin, 27. März. Das Abgeordnetenhaus berieth in seiner heutigen Sitzung den von dem Abgeordneten Freiherrn von Huene eingebrachten Antrag auf Annahme eines Gesetzentwurfes betreffend die Ueberweisung der Grund- und Gebäudesteuer an die Kommunalverbände. Der Antragsteller begründete seinen Antrag und beleuchtete denselben, nach zwei Hauptgesichtspunkten. Er verlange eine Entlastung der Kommunen und eine Reform der Steuern, anstatt der bisher schwebenden Zuschüsse, wolle er nun­mehr feste und höhere Zuschüsse den Kommunen überweisen. Gegenwärtig seien 23 Millionen Mark dazu vorhanden, indessen sei es nicht abzusehen, ob nach dem jetzt geltenden Gesetze diese Summe noch im nächsten Jahre parat sein werde. Wichtiger sei noch die Frage der Steuerreform. Die allgemeinen Zuschläge zur Grund- und Gemeindesteuer müßten abgeschafft werden. Die Landwirthschaft befinde sich trotz der Zölle in einer wenig beneidenswerthen Lage und die Heranziehung derselben zu der Steuer in der gegenwärtigen Form sei ein unleugbares Unrecht. Der Antrag lasse eine nothwendige Rücksicht auf die Grundschulden und die Hypotheken nicht außer Acht und er werde für eine Berathung des Antrages dankbar fein. (Lebhafter Beifall rechts und im Centrum.) Gegen den Antrag sprachen die Abgeordneten Mayer (Arnswalde) und von Zedlitz. Für den Antrag sprachen die Abgeordneten Humann, Kröcher und Graf Kanttz, wenn schon die beioen letzteren Redner ihre Bedenken darüber, daß der Staat auf die Grund- und Gebaudesteuerrr verzichten, und die Vertheilung der Zuschüsse theilS nach Verbänden, theils nach Kommunen erfolgen solle, nicht zurückhalten^konnten. v. Enrieecerus erklärte, die Behauptung, die Nationalliberalen hielten den Antrag für nicht annehmbar, fei unbegründet. Das Hauptbedenken derselben richte sich nur gegen das Verbot der Zuschläge zu den Kommunalsteuern, im übrigen aber wäre seine Partei für die Berathung des Antrages in der Kommission. Der Abgeordnete Rickert sprach sich gegen den Antrag aus. Der Finanzminister von Scholz betonte, er könne sich in der Hauptsache nur mit dem Anträge einverstanden erklären, derselbe aber könne nur im Zusammenhänge mit der organischen Steuerreform erwogen werden. Die Defizit- wirthschaft müsse ferngehalten und die nothwendigen Ausfälle müßten anderweitig ge­deckt werden. Die Verhandlungen innerhalb der Regierung über die Steuerreform seien zwar noch nicht abgeschlossen, aber dem Abschlüsse, wie zu hoffen fei, recht nahe und würden durch die heutige Berathung erleichtert. Nach einer weiteren unerheblichen Debatte wurde der Antrag an eine 28gliedrige Kommission verwiesen. Morgen um 11 Uhr wird das Abgeordnetenhaus das Elementarlehrer-Reliktengesetz bcrathen.

Berlin, 27. März. Aus Zanzibar wird gemeldet: Die Deutschen dombardirten am Samstag Sadaami.

Bromberg, 27. März. Das Wasser der Brahe ist rapid gewachsen und in der Stabt über die Ufer getreten. Die Kasernenstraße ist überschwemmt. Das Hoch­wasser ist zurückzuführen auf das Hochwasser der Weichsel in Folge einer Eisverstopfung bei Kulm. Die Weichselniederung ist überschwemmt.

Posen, 27. März. Die Warthe steigt stetig rapide; ein Theil der Straßen der Unterstadt steht bereits unter Wasser. Die Feuerwehr errichtet Laufbrücken; ein ferneres Steigen ist sicher zu erwarten.

Hamburg, 27. März. Der für die Wißmann'sche Expedition angeworbene DampferMartha" ist heute früh um IOV2 Uhr vom Kirchenpüar-Quai abgegangen. Als sich der Dampfer in Bewegung setzte, stimmten die an Bord desselben befindlichen Mannschaften das LiedDeutschland, Deutschland über Alles" an, das auf dem Quai versammelte zahlreiche Publikum rief den Abfahrenden donnernde Hochrufe nach. So­bald der Dampfer die freie Elbe erreicht hatte, brachte einer der auf demselben befind­lichen Officiere ein Hoch auf Seine Majestät den Kaiser aus, in welches alle an Bord befindliche Personen begeistert einstimmten.

Wien, 27. März. Die halbamtlicheWiener Abendpost" erklärt gegenüber den Mittheilungen mehrerer Blätter, daß keinerlei Verhandlungen zwischen dem Unterrichts­minister Gautsch und Professor Eduard Sueß wegen Zurücknahme seines Entlassungs­gesuchs als R ftor der Universität stattgefunden haben.

Budapest, 27. März. In der heutigen Sitzung der Kammer kündigte Minister Rosetti die demnächsttge Vorlage eines Schriftstücks an, worin Prinz Wilhelm, der älteste Sohn des Fürsten Leopold von Hohenzollern, des Bruders des Königs von Rumäi i n, die Erklärung abgibt, daß er zu Gunsten seines jüngeren Bruders Ferdinand auf die Thronfolge in Rumänien verzichte.

Pari-, 27. März. Heute Nachmittag fand in Suresnes zwischen den Jour­nalisten Foucher und Lissagary ein Duell statt. Der Erstere wurde an der rechten Brust durch einen tiefen Degenstich verwundet, dem reichlicher Blutverlust folgte.

London, 27. März. Im'Unterhause beantragte Sidney Buxton eine Resolution zu Gunsten der Berufung einer Conserenz der Mächte nach London behufs Ergreifung wirksamer Maßregeln zur Unterdrückung des Sklavenhandels. Der Unterstaatssecretär des Aeußeren, Fergusson, erklärte, die Regierung sei unablässig bemüht, den Sklaven­handel tn Ostafrika mit Unterstützung Deutschlands zu beseitigen, an der dortigen Küste sei der Sklavenhandel zur See seit Monaten unterdrückt und es sei nicht der geringste Grund vorhanden, um zu glauben, daß das Verhalten Deutschlands in Ostafrika zur Vermehrung des Sklavenhandels führe. Lord Salisbury habe die belgische Regierung im September v. I. aufgefordert, die Mächte zur Beschickung einer solchen Conferenz ^»eranlassen und Belgien habe den Vorschlag angenommen. Die Vorgänge in Ost- Afrika hatten jedoch die Unterhandlungen unterbrochen; die Frage sei deßhulb vertagt. Die Regierung sei bereit, den Antrag Buxton's anzunehmen, falls Buxton denselben dahin abgeanbert, daß die Regierung bei den Mächten anfragen möge, ob sie geneigt seien, Die tn Aussicht genommene Conferenz zu beschicken. Der Antrag wurde mit dieser Abänderung angenommen.

San Sebastian, 27. März. Die Königin Victoria ist hier eingetroffen. Bet ber Begegnung mit der Königin von Spanien brach die zahlreich versammelte Menge in lebhafte Zurufe aus. Die Abreise erfolgte um 5 Uhr. Die Königin von Spanien und die Spitzen der Behörden gaben der Scheidenden bis Jrun das Geleit. Die gegen­seitige Verabschiedung war die herzlichste. Eine Deputation der Provinzialvertretung hatte der Königin Victoria bei ihrer Ankunft ein prachtvolles Bouquet überreicht. Am Nachmittag wohnten die Herrschaften auf dem Hauptplatze den dort arrangirten National­tänzen bei und hörten dte Gesänge an.

Belgrad, 27. März. Der Exmetropolit Michael richtete aus Moskau ein Tele- aramm an Den Regenten Ristic, worin er den jungen König Alexander zu seiner Thron­besteigung beglückwünscht.

ix. , 2?' ^^r $., ?er Deputirte Tikusis brachte einen Gesetzentwurf ein, welcher die Regierung ermächtigt, eine Anleihe von 80 Millionen zum Bau einer inter- nattonalen Eisenbahn vom Piräus nach Larissa aufzunehmen. Der Bau soll auf dem vubmlsnonswtge vergeben werden.

_ Kalkutta, 27. März. Der Finanzminister Indiens legte dem Rathe des Vice- rönigs das Budget vor. Das Deficit des vergangenen Jahres beträgt 2 Mill. Pfund.

?"bers bemerkte der Minister, es gebe nur entweder einen dauernden Fortschritt in der Richtung der Demonetistrung des Silbers und Ersatz desselben durch Gold oder eine Rückkehr zu dem alten bimetallistischen System. Ein Vorgehen der Vereinigten Staaten und der Staaten des europäischen Continents könne jeden Augen­blick eine Krise herbeifuhren. Eine Lösung der Währungsfrage ohne eine internationale Vereinbarung sei unmöglich.

« r 27 März. Präsident Harrison hat zu Gesandten ernannt: in

England Robert Lincoln, in Deutschland Murat Halstead, in Rußland Allan Thorn- vyre-Rice.

Vermischtes.

Allergnäd"igst'g-ruhl': 27- Scine Stönl0Uct|e der Großherzog haben

Dp s«Snr2h5-J':btuakben ^rer an dem Französischen Gymnasium zu Berlin.

ar -br ®!n0oIi) rum Lehrer an dem Gymnasium zu Mainz, mit Wirkung vom 1. Aprrl d. I. an, zu ernennen.

u7, 20. d. Mts. wurde der Locomottvsührer bei den

^ Eisenbahnen Werner Otto wegen geschwächter Gesundheit mit Wirkung vom 1. Mai d. I. an m den Ruhestand versetzt. u

£7-'f Heute Vormittag ist die reitende

Batterie des Großh. Hess. Feldarttllnie-Regiments Nr. 25 unter Begleitung der Regi­mentskapelle nach dem Griesheimer Schießplätze abgerückt, woselbst sie bis zum Neubau einer Kaserne nunmehr garntsontrt. Dieselbe mutzte dahin verlegt werden, da sümmt- ltche Batterieen statt wie seither mit vier, nunmehr mit je sechs Geschützen ausgerüstet werden und ist hierdurch die Artilleriekaserne zur Aufnahme der hiermit verbundenen Mannschafts- und Pserdeoermehrung nicht ausreichend. In Folge der Mann­schaftsoermehrung werden Anfangs April sämmtliche Dispositions - Urlauber wieder etngezogen.

Mainz, 27. März. Der nach 38jähriger Thätigkeit an dem hiesigen Gym­nasium vor Kurzem in Pension getretene Professor Dr. Ludwig Noirs ist verflossene Nacht im Alter von 60 Jahren gestorben.

0 -V Oberbürgermeister Dr Oechsner wurde von dem Deutschen Kaiser der Kronenorden 3. Classe und Beigeordneten Dr. Gaßner der Kronenorden 4. Classe verliehen. '

~f^u*eJD10r6en fle0T 7 Uhrwurde di- hiesige Garnison allarmirt und mußten sich sämmtliche Truppen auf dem Schloßplatz einfinden.

qT, . nichtöffentlicher Sitzung beschlossen die hiesigen Stadtverordneten heute Abend gemäß den Anträgen des Finanzausschusses die Umwandelung der 4procentigen ^iadtanlehen Lit.. G und H tn 3V,procentige Anlehen. Die Conoertiruna berder Anlehen, die im Gesummten 3 954 200 JL betragen, wird von der Bank für Handel und Industrie in Darmstadt betätigt und zwar in der Art, daß vom 1. October l. I nur noch eine Verzinsung der Anlehen mit 3V, Procent erfolgt. Den mit der Conoertirung nicht einverstandenen Besitzern der Obligationen wird das Kapital Stücke ju^ar L Cctobcr gekündigt und es erfolgt alsdann die Einlösung der »o2lufrbem hiesigen Meßplatz brach verflossene Nacht kurz vor 1 Uhr in einem sichKunstmuseum moderner Meister" nennenden Panorama Feuer aus. Dank dem Umstande, daß man in Folge eines vor einigen Jahren auf dem Meßplatze entstandenen Brandes dorten eine stand ge Feuerwache etablirt hatte, war so rasche Hülfe vorhanden, daß das Feuer auf bet einen Schaubude beschränkt blieb und nur diese mit ihrem leicht brennbaren Flitterwerk in Flammen aufging. Ohne die rasche Hülfe wäre schwerlich eine von den vielen sich zur diesjährigen Frühjahrsmesse hier befindlichen Schaubuden von dem Feuer verschont geblieben. In geringer Entfernung von dem abgebrannten Panorama befindet sich eine Bude mit 12 dressirten Wölfen und wäre gewesen^ Umfld)grdfcn beS Brandes eine unabsehbare Katastrophe zu befürchten Düsseldorf, 20. März. Ein Rentner am Markt feierte vorgestern feine silberne Hochzeit und einen Tag nach dem Feste wurde ihm das erste Kind geboren.

9turnberg, 22. Marz. Bitter bestraft für einen leichtsinnigen Jugendstreich wurde ein 14jahrtger Ptnselmacherlehrling. Derselbe hatte seinem Pflegevater ein Zweimarkstück entwendet und wollte sich nun damit die weite Welt ansehen' Zunächst loste er sich eine Fahrkarte nach Schwabach, wo er den Rest seines Zweimarkstückes rasch verputzte. Von Heimweh ersaßt, pilgerte er hieraus Nachts zu Fuß nach Nürnberg zurück, um hier unter einem -us der Straße ausgestellten Wagen sein Nachtlager aus­zuschlagen. In dieser lustigen Schlassteüe ersroren ihm beide Füße und eS mußte der °"b°rn Morgen Eelst Droschke in'» städtische Krankenhaus geschafft werden, woselbst ihm nun beide Fuße abgenommen werden müssen.

, . ~ sPretsausschretben.j DasNeue Dresdener Tageblatt" erläßt ein in

feiner Eigenart interessantes Preisausschreiben. Das genannte Blatt setzt Preise von ,C ^00 und 50 vM für die beste Beantwortung folgender Aufgabe aus:Einen möglichst nahrhaften, gesunden und schmackhaften Speisezettel für den Mittagstisch einer Familie 5 Personen (2 Erwachsene, 3 Kinder) auf eine Woche (7 Tage) zusammenstellen, dessen gesammte Herstellung den Preis von 9-10 nicht übeisteigen darf."

Hagen, 21. März. Ein seltsames Mißgeschick ist einem Fräulein v. P. Hierselbst begegnet. Sie hatte einem Herrn P. zweimal briefliche Vorwürfe gemacht, daß er dem se.*' und ihn beschworen, sich zu bessern. Sie kannte den Herrn persönlich weiter nicht, glaubte ober, als Mitglied einesVereins gegen den Mißbrauch