(Sehr richtig.) Die Ehefrau gehöre vor allen Dingen ins Haus, sie müsse vor der Arbeit nach Möglichkeit geschützt werden, wenn nicht das Haus veröden soll. Ebenso sollen Kinder, die noch schulpflichtig sind, nicht zur Industrie-Arbeit angehalten werden. Der Staat hat die Pflicht, die Arbeitgeber in Schranken zu halten, wenn diese sich zu weitgehende Ausnutzungen der Arbeitskraft zu Schulden kommen lassen. Redner wird für die Anträge stimmen.
Win ter er (Els.) spricht sich für die Anträge aus.
Die Debatte wird geschlossen. Nach einer Reihe persönlicher Bemerkungen nimmt das Schlußwort für die Anträge Aichbüchler (Ctr.), -der Abg. v. Lieber (Ctr.), der sich hauptsächlich gegen den Abg. Frhrn. v. Stumm wendet, für den Antrag Lohren der Abg. Henning, welcher die Form der Resolution vertheidigt gegenüber dem Gesetzentwurf Aichbüchler. Damit ist die erste Berathung der Anträge beendet. Da ein Antrag auf Commissionsberathung von keiner Seite gestellt ist, so kommen die Anträge demnächst zur zweiten Berathung.
Nächste Sitzung Dienstag 1 Uhr: Etat (Auswärtiges Amt), Nachtrags-Etat. — Schluß 5l/2 Uhr.
Neueste Nachrichten.
Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau.
Berlin, 25. November. Der deutsche Botschafter in Petersburg, Graf Schweinitz, begab sich heute Vormittag zum Besuche des Reichskanzlers nach Friedrichsruh.
— Die „Nordd. Allgem. Ztg." schreibt: Die gegenwärtige Lage in Brasilien, soweit dieselbe aus den vorliegenden telegraphischen Meldungen zu erkennen ist, dürste den Mächten einen Anlaß zur Beunruhigung nicht geben. Der provisorischen Regierung fehlt anscheinend weder die Macht noch der Wille, die Ordnung aufrecht zu erhalten; es liegt daher auch kein Bedürfniß vor, deutsche Kriegsschiffe nach Rio zu entsenden.
Friedrichsruh, 25. November. Der württembergische Ministerpräsident v. Mittnacht ist am Samstag zum Besuche des Reichskanzlers Fürsten Bismarck hier eingetroffen.
München, 25. November. Die Kammer der Reichs- räthe hat den Gesetzentwurf, betr. die Herstellung von Doppelgeleisen, sowie den Militäretat, ohne Debatte und einstimmig angenommen.
Straßburg i. E., 25. November. Der Statthalter hat zum Beigeordneten des Bürgermeisters von Straßburg den Rechtsanwalt Dr. Leiber, Mitglied des Gemeinderaths, ernannt. Dr. Leiber ist Altdeutscher.
Bern, 25. November. Der Nationalrath und der Ständerath sind heute eröffnet worden; in dem ersteren hielt der Präsident Häberlin, in dem letzteren der Präsident Hoffmann die Eröffnungsrede. Beide Präsidenten erwähnten dabei das Gesetz über Einsetzung eines Bundesanwalts. Präsident Hoffmann hob hervor, daß dem Bundesrath mit der Ablehnung der Volksabstimmung über dieses Gesetz ein Vertrauensvotum ertheilt worden sei.
Fiume, 25. November. Gouverneur Graf Zichy machte heute dem Herzog von Mecklenburg aus dem Panzerschiffe „Deutschland" einen Besuch und wurde mit seiner Gemahlin von Contre-Admiral Hollmann zum Dejeuner an Bord geladen. Heute Nachmittag erfolgte ein Ausflug nach Abazia, Abends findet beim Gouverneur eine große Soiree mit vierhundert Einladungen statr. Der Toast, welchen Graf Zichy beim gestrigen Diner auf Se. Majestät den Kaiser Wilhelm ausbrachte, hat folgenden Wortlaut: „Alle Blicke richten sich auf Deutschlands mächtigen Herrscher, der an der Spitze seiner tapferen Kriegsmarine, die Friedenspalme in der Hand, Europas Reiche aufsuchte. Und nun ist auch uns vergönnt, unsere treuen Bundesgenossen wiederzusehen. Mit ihnen vereint wollen wir nun unsere Gläser erheben auf das Wohl Seiner Majestät des Deutschen Kaisers, dem die Welt den Frieden verdaukt. Seine Majestät der Kaiser und König Wilhelm II. lebe hoch \“
Rom, 25. November. Der König hat heute Vormittag 11 Uhr die parlamentarische Session für 1889 und 1890 mit dem gewohnten Ceremoniell eröffnet. Die Thronrede sagt hinsichtlich der auswärtigen Politik: Sie haben in dem Wetteifer allgemeiner, lebhafter Thätigkeit die italienische Production begünstigt. Dieser Schutz darf indessen nicht aus Mißtrauen und Argwohn hervorgehen, welche ohne allen Nutzen die Völker trennen, noch darf er Reformen verhindern, welche, indem sie die Grenzschranken niedriger machen, den Austausch der Erzeugnisse erleichtern und die internationalen Beziehungen freundschaftlicher gestalten. Sie haben die industrielle Entwickelung des Landes jetzt auf eine solide Grundlage gestellt. Die Regierung wird Ihnen Vorschlägen, den Differential- Tarif zwischen Italien und Frankreich aufzuheben, welchen Sie in einem Augenblicke des Ueberganges als zeitgemäß billigten. Dieser Differential-Tarif würde aber, ferner aufrechterhalten, uns hindern, zu einem freieren, jedoch jederzeit festen Handelssystem zu gelangen, welchem meine Regierung sich nicht entziehen wird, wenn sie unterstützt wird. Durch die genannte Maßregel, durch die stetige Befolgung einer ebenso festen wie würdigen Politik streben wir nach jener Ruhe der Gemüther, welche dem heiteren Character des italienischen Volkes entspricht und die beste Garantie des Friedens ist. Der Friede scheint in Europa heute mehr als je gesichert zu sein, Dank den Rathschlägen der Großmächte, Dank meiner und meiner Verbündeten Bestrebungen. Die Fragen, welche den Frieden stören könnten, sind jedoch nicht sämmtlich beseitigt. Wir werden daher sortfahren, mit wachsamer Sorgfalt, jedoch ohne unseren Staatshaushalt zu sehr zu belasten, den Bedürfnissen unserer Armee und Marine zu entsprechen, welche die Vertheidiger unserer Einheit und Unabhängigkeit und mit unserem Recht der beredte Ausdruck unserer Interessen in der Welt sind. Aber ich hege das Vertrauen, daß es, dank der Weisheit der Regierungen und der klugen Vorsicht der Völker nicht nöthig sein wird,
die von Allen vorbereiteten Waffen zur Anwendung zu bringen. Wir werden die Waffen auch in Afrika niederlegen können, wo der Erfolg, welcher Denjenigen zufällt, welche ihn zu verdienen wußten, unsere Politik derart begünstigt hat, daß uns ausgedehnte Besitzungen gesichert sind und eine weite Actionssphäre künftig unserem Einfluß geöffnet ist. Internationale Vereinbarungen, über welche unter unserer Theilnahme zur Zeit verhandelt wird, werden uns, wie wir hoffen, den Ruhm verschaffen, in einem Continent, wo die Barbarei noch in grausamster Form die Menschlichkeit verletzt, derselben wirksame Dienste zu leisten. Inzwischen werden wir in unseren neuen Gebieten, bei dem Herrscher sowie bei der Bevölkerung, welche zu unserer ehrlichen Freundschaft Vertrauen haben, der Civilisation Eingang und Geltung verschaffen. Wie in früheren ruhmreichen Zeiten, wo das italienische Genie die Grenzen der bekannten Welt ausdehnte, werden Alle aus unserem Werke Nutzen ziehen. So gedenke ich mit meiner Regierung und mit Ihnen den Namen des neuen Italien zu einem gesegneten zu machen.
totales rrnd provinzielles.
Gießen, 26. November.
— Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten am Donnerstag den 2 8. November 1889, Nachmittags 4 Uhr:
1. Mittheilungen. 2. Mandatsniederlegung des Herrn Stadtverordnelen Adolf Noll. 3. Gesuch des I. M. Schulhof um Erlaubniß zum Ausschank von Branntwein. 4. Die Rechnung über die Vorschule des Gymnasiums fürs Etatsjahr 1888/89. 5. Desgl. des Realgymnasiums. 6. Herstellungen im alten Realschulgebäude. 7. Erbauung eines Knabenschulgebäudes. 8. Kostendecreturen. 9. Herstellungsarbeiten im alten Arresthausgebäude. 10. Die Canalisirung der Stadt Gießen. 11. Unterhaltung der Gräber der dahier beerdigten Krieger aus dem Jahre 1870/71. 12. Uebertragung der Feldpolizei auf die Bürgermeisterei. 13. Den Ausbau eines Theiles der Ludwigstraße und des Leihgesternerwegs. 14. Feststellung der Baufluchtlinie für den Seltersberg u. s. w. 15. Die Errichtung eines Ueberwinterungskastens seitens der Gärtner Jakob Noll Wwe. 16. Gesuch des L. Kohlermann um Herstellung von Verbindungsthüren. 17. Baugesuch des Steueraufsehers L. Fink. 18. Den Einsturz der Mauer des Stadtbachs am früher Karl Stieber'schen Hause. 19. Hilss- bedürftigkeit des Karl Paul Kauf aus Oppeln. 20. Gesuch um Beleuchtung des Eichgartenweges. 21. Fortführung des Hauptrohres der Wasserleitung durch die Sonnenstraße behufs neuer Anschlüsse. 22. Coakspreise.
— Der am Donnerstag in Steins Garten concertirenden Pionier-Capelle aus Coblenz geht ein vorzüglicher Ruf voraus, so daß man namentlich von den Solisten etwas Besonderes erwarten kann. Einer uns vorliegenden Zeitungsnotiz zufolge verfügt die Capelle über vorzügliche Kräfte in der Streichmusik. Mit Bezug aus die Solisten lesen wir über ein Concert am 19. d. Mts. u. A.: In dem 7. Violin-Concert von de Beriot lernten wir in Herrn Wild einen Violinisten von vorzüglicher Begabung kennen, der nicht unerhebliche technische Schwierigkeiten der Reproduction dieses opus mit Sicherheit zu überwinden wußte! Einen nicht minder durchschlagenden Erfolg wie Herr Wild hatte ein Solist der Coblenzer Pionier- Capelle, Herr Urban, mit seinem Cornet ä piston zu verzeichnen. Der Solist brachte eine Romanze des berühmten Trompetenlehrers Koslcck vom Berliner Conservatorium und ein Lied von Götze zu Gehör- namentlich Letzteres wurde lebhaft ausgezeichnet und da capo verlangt. Die Capelle kann sich zu dem Solistenpaar gratuliren.
— Recitation des Herrn Oscar Zack am Samstag den 30. November, Abends 8 Uhr (s. Jnseratentheil). Anknüpsend an unsere vor Kurzem gebrachte Mittheilung glauben wir im Interesse unserer geschätzten Leserinnen und Leser zu handeln, wenn wir einige Worte über das zum Vortrag kommende Rudolf Baumbach'sche Gedicht:- „Kaiser Max und seine Jäger" sagen. Der Dichter hat es verstanden, in diesem, seinem neuen Werke, den alten Ruf, welcher ihm den ersten Platz unter den Meistern der Romantik schon lange eingeräumt hat, noch zu erhöhen. Seine echt natürliche Schilderung aus dem Leben gegriffener Charactere, wie Hans Sachs und Sixt Thurnweller, Marilene und Else Kreglerin, verdient allein schon die höchste Beachtung. Die Handlung ist nicht nur fesselnd, sondern man glaubt sie selbst mit zu durchleben. Auf der einen Seite prächtiger Humor und auf der anderen ergreifender Ernst. Das Gackze im Rahmen vollendeter Poesie. Wenn wir nun in Betracht ziehen, mit welchem Erfolge s. Z. Herr Zack Zlatorog und Das Häslein von demselben Dichter gelesen hat, so können wir gewiß einen reich interessanten Abend in Aussicht stellen, welcher bei dem billigen Eintrittspreis von 60 Pfg. jedenfalls, wie in den Vorjahren, eine äußerst zahlreiche Zuhörerschaft heranziehen wird.
Reiskirchen, 24. November. Seit einigen Monaten treibt sich dahier ein hiesiger geisteskrank gewordener junger Bursche von ca. 18 Jahren, fern von Familie, sehr auffällig zur Belästigung, wohl auch Belustigung von Ortsbewohnern und Fremden, in Dorf, Feld und Wald herum. Zuweilen, namentlich Sonntags, ahmt er Thierstimmen nach, die Blicke und Ohren von Alt und Jung auf sich lenkend, in oft durchnäßten und schmutzigsten Kleidern herumlaufend. Es bleibt zu verwundern, daß für dessen Verbringung in eine Anstalt nicht gesorgt wird. Hoffentlich dienen diese Zeilen dazu, daß dieser bedauernswerthe junge Mensch baldigst geeignet untergebracht werde.
* Grünberg, 25. November. Wie der hiesige Anzeiger berichtet, hat der unter anderen vielen deutschen landsmannschaftlichen Vereinen in Newyork bestehende „Grünberger Verein" am 31. October d. I. auch seinen Gallus-Ball gehalten, über den die Amerikanische Hessen-Darmstädtische Zeitung ziemlich eingehend berichtet. Viele ehemalige Grün
berger fanden sich bei dem Gallus-Ball zusammen, gedachten der Heimath und brachten schließlich ihrer Vaterstadt ein Hoch aus.
Lauter bei Grünberg, 24. November. Eine hier in Diensten stehende Magd aus Weickartshain machte am Donnerstag ihrem Leben durch Erhängen ein Ende.
Merlau, 24. November. Heute - Morgen machte der hiesige Schäfer die unangenehme Entdeckung, daß über Nacht in seinem Pferche 33 Schafe verendet waren. Eines davon war angefressen, lieber die Ursache des Eingangs der Schafe konnte bis jetzt nichts festgestellt werden.
Vermischtes.
Mainz, 24. November. Folgendes Wahlunicum wird von hier berichtet: Bei der soeben stattgefundenen Stadtverordnetenwahl hat ein Wähler einen Zettel in eine der Wahlurnen geworfen, welcher folgende Bezeichnung trug: „Ehesaias 41, Vers 44." Diese Bibelstelle lautet: „Ihr seid nichts, Euer Thun ist nichts und Euch zu wählen ist ein Greuel."
Berlin, 23. November. Bei einem in dieser Woche stattgehabten Duell zwischen einem hierher versetzten Lieutenant und einem Studenten wurde letzterer, Namens Frohwein aus Elberfeld, so schwer verwundet, daß derselbe am Donnerstag im Augusta-Hospital gestorben ist. Die Ursache des Duells ist auf ein Rencontre zurückzuführen, das Samstag Nacht voriger Woche im Cafe National staltgesunden hat. Der betr. Infanterie-Lieutenant, der nach Berlin zur Militär-Turn- anstalt abcommandirt ist, saß in Gesellschaft von Kameraden im genannten Local nnd erblickte daselbst einen Herrn, den er von Straßburg aus . zu kennen glaubte. Dieses war der Student Frohwein. Der Lieutenant trank ihm in launiger Weise mit den Worten „Prost Straßburg!" zu. Dies faßte F. als eine Beleidigung auf und forderte den Offizier. Zunächst suchte Letzterer den Studenten von seinem Jrrthum zu überzeugen, fand aber keinen Glauben, vielmehr ging Frohwein sofort zu Thätlichkeiten über. Die Folge war jenes unglückliche Duell, in welchem gleich beim ersten Kugelwechsel Frohwein die tödtliche Wunde erhielt. Also wieder einmal: „Um Nichts!"
Frankfurt a. M., 25. November. Eine telegraphische Meldung unseres Berliner Correspondenten bestätigt, daß Kaiser Wilhelm II. am 9. December hier eintreffen werde. Wie wir ferner erfahren, erfolgt die Ankunft von Darmstadt Nachmittags halb 2 Uhr. Um 5 Uhr ist Festessen im Palmengarten, Abends Festvorstcllung im Opernhause. Die Abreise erfolgt noch Abends gegen 11 Uhr. Es ist bereits ein Comite gebildet worden, welchem u. A. auch hervorragende Künstler angehören, das die Ausschmückung der Straßen, durch welche der Kaiser fährt, in die Haud nimmt. Seitens des Magistrats wird an die Stadtverordneten das Verlangen gestellt werden, einen entsprechenden Betrag zur Deckung der Ausschmückuugskosten zu bewilligen. Ein Beschluß über die Höhe dieser Forderung ist, wie wir des Weiteren vernehmen, noch nicht gefaßt worden. Die Verhandlungen mit dem Kaiser!. Hofmarschallamte in Berlin über die zu treffenden Dispositionen werden übrigens nicht durch Herrn Oberbürgermeister Miquel, sondern durch Herrn Stadtrath Dr. Vareutrapp, welcher sich zu diesem Zwecke in die Residenz begeben hat, geführt. (F. Z.)
Schiffsnach richten.
Bremen, 23. November. sPer transatlantischen Telegraph.^ Der Schnelldampfer Lahn, Capt. H. Hellmers, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 13. November von Bremen und am 14. November von Southampton abgegangen war, ist gestern 4 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.
verkehr, Land- und volkswirthfchaft.
Gießen, 26. November. Marktberichts Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. .* 1,20—0,00, Hühnereier 1 St. 7-8, 2 St. —. H, Enteneier 1 St. 0- 2 St. — H,
Gänseeier — Käse pr. St. 5—8 Käsematte pr. St. 3 H, Erbsen pr. Liter 18 H, Linsen vr. Liter 30 H, Tauben pr. Paar JL 0,40—0,55, Hühner pr. Stück JL 0,85-1.00, Hahnen pr. St. Jt 0,50-0,60, Enten pr. Stück JL 1,40-1,80, Gänse pr. Pfd. 50—60 Ochsenfleisch pr. Pfd 66—72 H, Kuh- und Rindfleisch 56—60 Schweinefleisch 60—70 Hammelfleisch 50—66 H, Kalbfleisch 56-60 Kartoffeln pr. 100 Kilo vtL 3,50—4,00, Weißkraut pr. St. 4—8 -5», Zwiebeln per Centner JL 7,00—8,00, Milch pr. Liter 12—18 H. ______________________________________
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Frankfurter Stadttheater.
Zwischen dem berühmten Kammersänger Herrn Emil Götze und der hiesigen Intendanz, ist eine Vereinbarung getroffen worden, wonach der Künstler am Samstag den 30. November im Frankfurter Opernhaufe ein einmaliges Gastspiel absolviren wird. Der viel bewunderte Tenorist wird an diesem Abende den Lyonel in der „Martha" singen. Bestellungen von Plätzen werden von heute an an der Easse des Opernhauses entgegengenommen. _______________
Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde.
Btbelstunde am Mittwoch den 27. Novbr-, Abends8Uhr, in der Kleinkinderschule, Philipper-Brief Kap. 3, Paulus und die Jrrlehrer, Gesetzes- und Glaubensgerechtigkeit, der höchste Gewinn. I Pfarrer Dr. Naumann.


