Einzelbild herunterladen

Product geliefert wird, die Bauer sollten bedenken, daß einer ihrer Mitmenschen berufen ist, den Tabak zu rauchen. (Heiterkeit.), !

Abg. Müller-Marienwerder (Np.) tritt den letzteren Ausführungen des Vor­redners entgegen und verwahrt die deutschen Tabaksbauer dagegen, daß sie es an den nöthigen Culturverbesserungen fehlen lassen; er empfiehlt eine Enquete über die Noth- lage der Tabakbauer.

Staatssecretär v. Maltzahn: Die von der Eommission gewünschten Erwägungen werden wenn sie vom Hause beschlossen werden, von der Regierung angestellt werden; für eine Enquete scheint ein Bedürfniß nicht oorzuliegen. Die Interessen der Tabak­bauer sind vom Reich stets in Betracht gezogen worden, doch bleibt selbstverständlich der finanzielle Gesichtspunkt für die Regierung der maßgebende. t

Abg. Bulle (dfr.) hält den Niedergang des Tabakbaues für zweifellos; die ° Regierung müsse sich der Sache annehmen.

Abg. DtffenS (natl.) ist gleicher Meinung, die Regierung müsse bestrebt sein, Len Tabakbau in dem bisherigen Umfange aufrecht zu erhallen.

Der Titel Tabaksteuer wird bewilligt und die Resolution der Budget-Eommission, sowie der Antrag der Pelttions-Eommtssion angenommen.

Hierauf vertagt sich das Haus.

Nächste Sitzung Samstag 11 Uhr. Ostafrikanische Vorlage.

Der heutigen Sitzung wohnte zeitweise der Reichskanzler Fürst Bismarck bei.

Schluß 5 Uhr.

Telegraphische Depeschen.

Wolff s telegr. Korrespondenz- Bureau.

Berlin, 24. Januar. Gestern wurde ein Diner beim Kaiser für die badischen Herrschaften gegeben, wozu die Präsidien des Reichstags, des Herren- und des Abge­ordnetenhauses geladen waren. Heute Abend erscheint der Kaiser zum Vortrage in der militärischen Gesellschaft in der Kriegsakademie.

An der Glückwunsch - Eour am Geburtstage des Kaisers wird auch das gesammte Diplomatencorps thetlnehmen. Morgen findet beim Kaiser ein großes diplomatisches Diner statt.

Den Abendblättern zufolge berieth der Senioren-Convent der Abgeordneten gestern wiederholt in Anwesenheit des Ministers Bötticher über die Erhöhung der Etoilltste des Kaisers.

Berlin, 24. Januar. Der heute Nachmittag um 5 Uhr ftattgehabten Fest­sitzung der Akademie zur Erinnerung an Friedrich den Großen und gleichzeitig zur Feier des Geburtstages des regierenden Kaisers wohnten der Cultusmtnister, der Ministerialdirektor Greiff, Gehetmerath Alt hoff und zahlreiche Mitglieder der Akademie bei. Die Festrede hielt Mommsen. Er gedachte darin der Verluste des Vorjahres und lenkte den Blick auf den jugendlichen neuen Herrscher, unter Hinweis auf Kaiser Augustes, Lessen reformatorische Thättgkeit er an der Hand einer Betrachtung der horaztschen sechs ersten Oden des dritten Buches vorführte. Zu Schluß verkündete der Secretär der Akademie, daß dieselbe den zur Erinnerung an Den Vertrag zu Verdun gestifteten Preis für das beste Geschichtswerk während der Jabre 1883 bis 1887 dem Historiker Max Lehmann für seineBiographie Scharnhorst's" zuerkannt habe.

Berlin, 24. Januar. Im Socialistenproctß gegen Lau und Genossen wegen Geheimbündelei erkannte heute das hiesige Landgericht I sämmtliche Angeklagte außer Langfeldt, welcher sreigesprochen wurde, schuldig, und verurteilte Lau, Kuhn und Volk­mann zu vtermonatlichem, Schubert, Kann, Brunsch, Schulz und Brödenfeld zu dreimonatlichem Gefängniß, unter Anrechnung je eines Monats auf die Unter­suchungshaft.

Budapest, 24. Januar. Der Steuereingang in den ersten drei Januarwochen ergab ein Plus von einer Million Gulden gegen die gleiche Vorjahrspertode.

Pari-, 24. Januar. Den Abendblättern zufolge traf die Regierung für den Sonntag Abend mit Rücksicht auf die an diesem Tage stattfindende Wahl umfassende Vorsichtsmaßregeln zur Aufrechthaltung der Ruhe. DieFrance" erfährt, daß die Regierung mehrere für nicht ganz zuverlässig geltende Regimenter aus Paris entfernte Und Truppen für Nothfälle bis nach Amiens und Poitiers consignirte.

Dublin, 24. Januar. Gegen den nationalistischen Deputirten Earew in Killrite wurde wegen Zuwtderhandelns gegen das irische Zwangsgesetz ein Haftbefehl erlassen. Blackburne, der Secretär der Watersorder Sektion der Nattonalliga, wurde heute verhaftet und nach Tipperary in's Gefängniß abgeführt.

Madrid, 24. Januar. Anläßlich des Namensfestes des Königs empfing die Königin eine Deputation des Parlaments und erwiderte auf die Ansprache derselben, sie werde die Erbschaft ihres unvergeßlichen Gemahls treu bewahren und in derselben Weise wie bisher fortfahren, sich die Liebe des Volkes und die Gerechtigkeit der Ge­schichte zu verdienen.

Washington, 24. Januar. Der Senatsausschuß für die auswärtigen Ange­legenheiten beantragte gewisse Zusätze zum diplomatischen Eonsularbudget, welche dazu bestimmt sind, die amerikanischen Interessen in Samoa zu schützen. Zu diesem Zweck sollen 500,000 Dollars bestimmt sein. Weitere 100,000 Doll, wurden zur Verbesserung und zur Anlage einer Kohlenstation für den Hafen Pagopago bewilligt.

Washington, 24. Januar. Der amerikanische Consul in Samoa, Sewell, er­klärte vor dem Senatsausschuß für auswärtige Angelegenheiten, welcher gegenwärtig Lie Samoa-Frage erörtert, der britische Consul auf Samoa handle seit den letzten drei Jahren tm Einvernehmen mit dem deutschen Consul. Zwischen Deutschland und Großbritannien bestehe ein Abkommen, nach welchem Letzteres sich in Samoa neutral verhalten solle. Kraft dieses Abkommens sollten Deutschland von Samoa, England von den Tonga-Inseln und schließlich auch von Hawaii Besitz ergreifen. Aus Befragen des Ausschusses, welche Wirkung die Entseidung eines wetteren amerikanischen Kriegs­schiffes nacb Samoa auf die Deutschen ausüben würde, antwortete Sewell, aus Grund der dem Admiral Kimberly ertheilten Instruktionen würden die Vertreter der Unions­staaten die wirkliche Ursache der Wirren auf Samoa nicht erreichen können.

Lokales.

X Gießen, 25. Januar. Der am Samstag (26. Januar) Nordanlage 31, im 1. Stock, um V|4 Uhr stattfindende Vortrag des Fräulein Dr. E. Mensch wird Die deutsche Lyrik seit 1870" zum Gegenstand haben und die verschiedenen Strömungen «uf diesem Lttteraturgebtet von ästhetischen und kulturhistorischen Gesichtspunkten aus beleuchten.

S Gießen, 25. Januar. Wie in vorhergehenden Jahren, so wird auch in diesem Jahre der hiesige Turnverein sein bet den Mitgliedern so beliebtes Winterfest feiern. Die vom Vorstände bereits getroffenen Einleitungen zu demselben fanden in Ler am Mittwoch Abend stattgehabten Generalversammlung die Zustimmung. Hiernach findet das Fest nunmehr am 9. Februar in Stein's Garten stakt und wird dasselbe in Concert, Turnen am Barren, sowie sonstigen turnerischen Ausführungen, Theater, Gesang ?c. bestehen. Die in reger Thättgkeit sich kundgebenden Bemühungen der hieran beteiligten Personen berechtigten zu der Annahme, daß den Thetlnehmern des Festes ein recht genußreicher Abend bevorsteht. Da hinsichtlich der großen Mitgliederzahl ein anschließendes Tänzchen sich nicht ausführen läßt, soll, um auch den tanzliebenden Mit­gliedern entgegenzukommen, im März ein Ball abgehalten werden.

Gießen, 25. Januar. Bei Gelegenheit der Unterzeichnung einer Vorstellung an Grotzherzogliches Kreisamt wegen Erbauung einer Verbindungsstraße vom Selters­berg nach dem Personen-Bahnhof wurde von Der zahlreich besuchten Versammlung beschlossen, unter dem NamenBezirksoerein Seltersberg" einen Verein zur Wahrung der Interessen des betreffenden Stadttheils zu gründen, dem sämmtliche Anwesende sofort beitraten.

Vermischtes.

Darmstadt, 23. Januar. Heute, am 23. d. M., tagte in Darmstadt die constituirende Genossenschaftsversammlung Der land- und forstwtrthschaftltchen Berufs­genossenschaft für das Großherzogthum. Der Großherzogltche Ministerialrat Herr Emmerling eröffnete die Versammlung, begrüßte die Anwesenden und legte die Wichtig­keit der zu erledigenden Tagesordnung dar. Das nach einem Musterstatut des Reichs­

oersicherungsamtes und dem bereits bestehenden Statut für Bayern ausgearbeitete | Statut für das Großherzogthum Hessen fand mit geringfügigen Abänderungen An- ' nähme. Die Versammlung hatte sich gutächtlich zu äußern über die Ernennung des

Vorsitzenden des Vorstandes der Berufsgenossenschaft, sowie eines Stellvertreters desselben. Die Ernennungen stehen dem Ministerium des Innern und der Justiz zu. Herr Ministerialrath Emmerling bemerkte, daß der Vorsitzende des Vorstandes der Berufsgenossenschaft wohl ein Beamter sein müsse, der aber auch mit dem landwirth- schaft lichenGewerbe möglichst bekannt sein und in Beziehungen zu demselben stehen müsse. Als aus der Versammlung um die Bezeichnung einer solchen Persönlichkeit gebeten und der Name des Herrn Regierungsrathes Nooer genannt wurde, hatten wir Oberhessen eine herzliche Freude Darüber, wie durch allseitige Zurufe kundgegeben wurde, daß der richtige Mann für die verantwortliche und schwierige Stelle eines Vor­sitzenden des Vorstandes der Berufsgenossenschaften gefunden fei. Als Stellvertreter wurde Herr Oeconomierath Müller in Aussicht genommen. Demnächst waren von der tagenden Genosscnschaftsoersammlung 36 Mitglieder aus den 18 Kreisen des Landes vier Mitglieder in den Vorstand zu wählen. Der Vorstand der Berufs­genossenschaft des Landes wird gebildet aus dem Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter, welche von dem Ministerium de» Innern und der Justiz wiederruflich ernannt werden, aus vier gewählten Mitgliedern und einem von dem Ministerium der Finanzen ernannten Mitgliede. Die Wahl hat mittelst Stimmzetteln in einem Wahlgange zu geschehen. Gewählt wurden: Anton Schmidt II. (Bretzenheim), Lutz (Lengfeld), Sch lenke (Gießen), Oberförster Klipstein (Mönchbruch). Weiter wurden gewählt zwei Ersatz­männer für die gewählten Mitglieder des Vorstandes, Beisitzer für das Schiedsgericht und vier Stellvertreter derselben. Erst kurz vor Abend war die Sitzung beendet, nachdem dieselbe um 10 Uhr früh begonnen und mit einer Unterbrechung von l1/« Stunden gedauert hatte.

Darmstadt, 24. Januar. Der Aufsichtsrath der Darmstädter Bank beschloß auf Anrathcn der Direction, einer am 12. März stattfindenden außerordentlichen Generalversammlung die Erhöhung des Grundkapitals um 20 Millionen Mark nominal zur Beschlußfassung vorzulegen, wobei dafür gesorgt werden soll, daß den Aktionären das Recht auf den Bezug dieser neuen Aktien offen gehalten wird. Den seitherigen Actionären soll bei dieser Gelegenheit der Austausch der Guldenactien in Markactten im Verhältniß von 7 alten zu 3 Actien i 1000 Mark freigestellt werden.

Mainz, 23. Januar. Vor einigen Wochen hatten zwei Soldaten der 6. Comp. des 88. Infanterie-Regiments in einem Wirthshause einen alleren Mann kennen ge­lernt und bemerkt, daß er einige Goldstücke in seinem Portemonnaie hatte. Sie wutz- ten ihm auf dem Heimwege ihre Begleitung aufzunöthigen und nahmen ihm dann mit Gewalt das Geld ab. Der eine Soldat wurde dieser Tage zu 6Vs, bei andere zu 5>/2 Jahren Zuchthaus verurtheilt.

Frankfurt a. M., 24. Januar. Gestern verstarb der emer. Professor des Gymnasiums Dr. phil. Phil. Jacob Heinrich Samuel Rumps. Dr. Heinrich Rumpf war durch Senatsveschluß vom 6. September 1861 zum Professor am hiesigen Gym­nasium ernannt worden. Er war ein Sohn des hiesigen Bürgers K. F. Rumpf, welcher als Professor der Philologie in Gießen wirkte, dortselbst am 26. December 1813 geboren. Von seinem 8. Lebensjahre an war er Schüler des dortigen Gymnasiums, trat 1829 noch in das hiesige ein, und bezog 1831 die Universität Gießen, um sich der Theologie zu widmen, ging aber später zur alt-klassischen Philologie über. Nachdem er 1835 promooiit worden, trat er als erster Lehrer an eine lateinische Schule zu Wimpfen am Berg ein, wo er anderthalb Jahre blieb. Im Juli 1837 kehrte er nach Gießen zurück, wo er bis zu seiner Berufung nach Frankfurt am dortigen Gymnasium thätig war. Dr. H. Rumpf war Verfasser einer Anzahl philologischer Arbeiten, nament­lich über Homer. (F. Z)

Das Fernsprechwesen in Deutschland schildert der Staakssecretär von Stephan im Reichstage in folgender Weise: Beim Schlüsse des Jahres 1887 bestanden im Deutschen Reiche 164 Fernsprechämter mit 31,327 Sprechstellen und 45,198 Km. Leitungen. Deutschland wird in dieser Beziehung nur von den Vereinigten Staaten von Amerika übertroffen, wo sich in jeder einigermaßen volkreichen Stadl Fernsprecher befinden. Dori betragt die Zahl der Fernsprechämter 739 und die Gesammtzahl der Sprechstellen 158,000. In Berlin betrug die Zahl der Theilnehmer Ende 1887: 8597; jetzt haben wir über 10,000, so daß ungefähr jeder 150. Einwohner von Berlin angeschlossen ist. Demgegenüber besaß Ende 1887 Newyork nur 6902, Paris 5330, London sogar nur 4596 Sprechstellen.

Der Raubmörder Dauth sollte bekanntlich am 17. Januar vor dem Hamburger Schwurgericht abgeurtheilt werden. Diese Verhandlung wurde indessen ausgesetzt, roeü der Rechtsanwalt Beit als Officialvertheidiger die Zurechnungsfähigkeit seines Clienten bestritt. Nachdem eine wissenschaftliche Untersuchung ftattgefunDep, sollte der Fall am 26. verhandelt werden- Indessen erhob der Verteidiger auch hier­gegen wieder Einwand und verlangte, um die Intaktheit des Geisteszustandes Dauth's gehörig festzustellen, die Vernehmung weiterer Zeugen aus Frankfurt a. M. Der Ver­teidiger behauptete, weil die Mutter und Tante des Dauth wahnsinnig gewesen, leide dieser ebenfalls an Wahnsinn. Die Strafkammer bat indessen diesen Antrag abgelehnt und so wird jetzt die Verhandlung, zu welcher die Frankfurter Zeugen telegraphisch beordert worden sind, definitiv am 26. d. M. statlfinden.

Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen- und Stahl- industrieller belief sich die Roheisenproduction des Deutschen Reichs (einschließlich Luxemburgs) im Monat December 1888 auf 354 866 Tonnen, darunter Puddelroheisen und Spiegeleisen 163182 Tonnen, Bessemerroheisen 32 420 Tonnen, Thomasroheisen 112 797 Tonnen und Gießereiroheisen 46 467 Tonnen. Die Production im December 1887 betrug 359 867 Tonnen. Vom 1. Januar bis 31. December 1888 wurden probucirt 4 229 484 Tonnen gegen 3 907 364 Tonnen int gleichen Zeitraum des Vorjahres.

UniversttätS-Ehronik.

Der außerordentliche Professor Kirchner in Halle ist zum ordentlichen Professor der philosophischen Fakultät Göttingen, Prioatdocenl Stampe zu Breslau zum außerordentlichen Professor der juristischen Fakultät daselbst ernannt worden.

Die Prioaldocenten Dr. Walther und Dr. Kückenthal zu Jena werden Anfangs März eine Nordpolfahrt unternehmen.

Zur Wtederbesetzung des durch den Tod Pros. Dr. v. Prantl's erledigten Lehrstuhles für Philosophie an der Universität zu München verlautet in Universitäts- kretsen selbst, daß auf denselben ein den kirchlichen Anschauungen näherstehender Ge­lehrter berufen werden wird.

Professor von Krafft-Ebing in Graz ist zum ordentlichen Professor der Jrrenheilkunde in Wien ausersehen als Nachfolger von Professor Leidesdorf.

Mehr Freude edlere Freude für unser UM!

Das ist die Forderung, die heute von allen Seiten von einsichtigen Freunden unseres Volkes erhoben wird, besonders aber aus den Kreisen der sogen. Inneren Mission. Es wird wohl Niemand dagegen einwenden wollen, daß es Vergnügungen und Lustbarkeiten in der Welt genug gäbe, und daß die Spalten unserer Anzeigeblätter davon wimmeln. Denn

1. Wie viel davon fällt auf die unvermögenden Klassen unseres Volks?

2. Ein wie großer Theil unserer armen Bevölkerung ist durch die Noth des Lebens fast um die Fähigkeit, sich einmal recht zu freuen und sich rechte Freude zu schaffen, gebracht?

3. Wie viel von unseren Volksfreuden sind geeignet, einmal alle Klassen unseres Volkes zu gemeinsamer Freude zu vereinigen ?

4. Ist, was heute unserem Volk an Freude geboten wird, nicht zum guten Theil Gift für die Volksseele, oder doch wenigstens von ernsten Gefahren umgeben?

Wer darum unser Volk lieb hat, muß daraus sinnen, ihm zu ächter Freude zu helfen, zu Erholungen die Leib und Seele erquicken, reinigen, stärken zur Arbeit des Berufes, nicht aber sie lähmen und entnerven, und ihm namentlich den Sonntag wieder zu einem herzerquickenden Freudetag zu machen.

Das sind die Gedanken, über die nächsten Mittwoch Abend in Stein's Garten, einer der auf diesem Gebiet Berufensten, Pastor Friedrich Naumann aus Langenberg in Sachsen zu uns reden wird. Darauf einstweilen aufmerksam