Maybach, Friedrichsthal, Göttelborn, Heydt, Sulzbach, Dnd- weiler und Louisenthal wurde die Arbeit heute wieder ausgenommen. Auf den Gruben Heinitz und Dechen beginnt die Arbeit aus behördliche Anordnung erst nächsten Freitag.
Köln, 23. December. Nach einer Meldung der „Atom. Ztg." aus Saarbrücken haben die verurtheilten Borsteher des Rechtsschutzvereins, Marken, Bachmann und Müller, die Bewilligung erhalten, am 2. Januar wieder anzufahren.
München, 23. December. Die „Allg. Ztg." vernimmt, der C u l t u s m i n i st e r nehme zur Wiederherstellung seiner Gesundheit einen längeren Urlaub. Der Finanzministcr vertrete den Cultusetar zunächst im Finanzausschüsse.
Wien, 23. December. Der Kaiser unb die Kaiserin sind mit der Erzherzogin Marie Valerie und dem Erzherzog Franz Salvator heute in Miramarc eiugctrofsen.
Wien, 23. December. Für die vom Futtermangel betroffenen Gemeinden in Galizien, Schlesien und in der Bukowina wurden durch eine kaiserliche Entschließung 20,000 Meter-Centner Rohsalz bewilligt.
— Erzherzog Eugen reiste nach Lissabon ab, um den Kaiser bei der Krönungsseier zu vertrete«; derselbe wird auf seiner Rückreise die Königin - Regentin in Spanien besuchen.
Wien, 23. December. Nach weiteren Mittheiluugen über den Tod Försters, dessen Leiche auf dem Hochreit- kogel aufgefunden wurde, hat Förster, welcher seine freien Tage mit Vorliebe im Semmeriughotel verlebte, gestern Nachmittag einen Spaziergang unternommen, von dem er nicht zurückkehrte.
Prag, 23. December. Die altczcchischcu Organe pub- liciren eine Resolution des Tukyclubs, welche das Fernbleiben der deutschen Abgeordneten vom Landtage bedauert. Der Landtag würde die Wünsche und Vorschläge der Deutschen ohne Voreingenommenheit geprüft, die Gleichberechtigung, den Ausgleich der beiden Volksstämme angestrebt haben, der für Pöhmen und das gejammte Reich gleich uothwendig wäre.
Triest, 23. December. Das Kaiserpaar, Erzherzogin Marie Valerie und Erzherzog Franz Salvator begaben sich an Bord des „Greif" zu der in der Muggiabucht ankernden Flotten Division. Der Kaiser, begleitet von dem Erzherzog Franz Salvator, inspicirte die Kriegsschiffe „Saida" und „Laudon" und ließ alsdann einige Schiffsmanöver ans- führen. Nach Miramare zurückgekehrt, ließ der Kaiser vom Bord des „Laudon" signalisiren : „Ich belobe meine Marine!" Der Commandant des deutschen Schiffes „Wacht", Graf Baudissin, wurde dem Kaiser an Bord des „Laudon" vorgestellt. Die übrigen in den österreichischen Gewässern anwesenden deutschen Marineoffiziere wohnten den Hebungen an Bord des „Nautilus" bei.
Paris, 23. December. Das Befinden des Präsidenten Car not hat sich soweit gebessert, daß derselbe voraussichtlich Donnerstag dem Ministerrathe wird beiwohnen können.
London, 23. December. Vor dem Polizeigericht in der Bowstreet erschien heute Rechtsanwalt Arthur Newton, sowie dessen Gehilfe Taylerson und Dolmetscher Galla, welche angeklagt waren, mehrere Telegraphenbote zum Verlassen des Landes veranlaßt zu haben. Sie wollten hierdurch verhindern, daß die letzteren in der bekannten Clevelandstreet- Scan da las faire als Zeugen gegen gewisse Personen aufträten. Die Verhandlungen gegen Newton und Genossen wurden aus 14 Tage vertagt.
Charleroi, 23. December. Der Strike der Kohlengrube n - A r b e i t e r nahm heute früh eine bedeutende Ausdehnung an. In den Kohlengruben Mambourg, Rochelle, Fleurus und Lambuesart ist vollständiger Strike, in Amer- coeur, den vereinigten Gruben Sucre de Madame, Pays de Liege, Trienkaisin, Baymont, Ormont und Bourbier theil- weiser. Die Zahl der Strikenden beträgt ca. 0600. Für morgen wird eine weitere Ausdehnung des Strikes befürchtet. Ruhestörungen sind nicht vorgekommen.
Rom, 23. December. Die „Riforma" meldet: Der russische Minister des Aeußeren, Herr v. Giers, besuchte den italienischen Botschafter Baron Marvchctti, um sein Bedauern darüber auszudrücken, daß der frühere italienische Botschafter Greppi ein an ihn gerichtetes Höflichkeitsschreiben voll Giers zu einer polemischen Waffe gegen die italienische Regierung benutzte. Die „Riforma" erfährt weiter, diese freundschaftlichen Erklärungen stimmten mit dem Verhalten der italienischen Regierung überein, welche Greppi pcnsionirte, weil er es nicht verstand, die italienisch-russischen Beziehungen im Geiste jener Herzlichkeit zu pflegen, welche die italienische Regierung beabsichtigte und welche in den internationalen Banden Italiens keinerlei Hinderniß finden. — Der „Opinione" zufolge sind die letzten irredentistischen Erinnerungsfeste republikanische Kungebungen, welche dahin zielen, der monarchischen Regierung Verlegenheiten zu bereiten ; dieselben könnten jedoch weder die Mianzpolitik, noch die herzlichen Beziehungen beider Länder beeinträchtigen.
Lissabon, 23. December. Das brasilianische Alaiserpaar begab sich gestern Nachmittag nach Coimbra, wo es zwei Tage verbleibt. Es besucht dann Oporto, vielleicht auch Braga und reist sodann nach Pau. Die Kaiserin machte den Königinnen Amelia und Pia Abschiedsbesuche. Man verheimlicht dem Kaiser die Nachrichten aus Rio, betreffend die Landesverweisung und die Dotations-Suspension.
Konstantinopel, 23. December. Die Quarantäne für die am 17. December und späterhin aus Bassora und dem persischen Golfe abgegangenen Schiffe ist auf 5 Tage herabgemindert, welche dieselbe im Lazarethhafen zu verbringen haben.
Zanzibar, 23. December. Nach einer Meldung des Renter'schen Bureaus ist das Befinden Emins viel besser, jedoch ist der Kranke sehr geschwächt und ruhebedürstig. Die deutschen Aerzte halten es deshalb nicht für rathsam, daß er Bagamvyo vor drei Wochen verlasse.
Rewyork, 23. December. Der ganze Geschäftstheil der Oelstadt P c t r o l e a Pennsylvanien) ist niedergebrannt. Der Schaden wird auf 100000 Dollars geschätzt.
— Nach einer Depesche aus N i o ordnet das gegen Pedro erlaffene Verbann ungsdccrer die Einziehung seiner Güter an und verbietet den Mitgliedern der kaiserlichen Familie aus zwei Jahre, den Boden Brasiliens zu betreten.
itocalcs rind provinzielles.
Gießen, 24. December.
— Der Thierschuh Verein für Gießen vertheilt auch in diesem Jahre an Schutzleute und Gensdarmen, die mehrere erfolgreiche Anzeigen wegen Thierquälerei machten, Geldprämien. Ebenso werden Dienstboten, welche längere Zeit bei einer und derselben Herrschaft sind und sich durch gute Behandlung der ihnen anvcrtrauten Thiere ausgezeichnet haben, prämiirt.
Prämien erhalten:
1.
Bommersheim, Schutzmann,
8
Mk
2.
Dönges,
//
8
3.
G r a s m ü ck,
//
8
4.
Müller,
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8
//
5.
O t t e r b e i n,
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8
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6.
Weiß,
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8
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7.
Konrad, Gensdarm,
8
//
8.
Jacob Bongard, Dienstbote,
6
tt
9.
Justus Ein hä user,
tt
6
tt
10.
Konrad Ho sfmann,
n
6
tt
11.
Philipp Kimmel,
tt
6
tt
12.
Heinrich Kämmerer,
n
6
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13.
Jacob Rühl,
tf
6
tt
14.
Philipp Schneider,
ff
6
tt
15.
Christian Stiehl,
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6
H
16.
Ludwig Weller,
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ft
T Lonys Bierkeller, der seit etwa drei Monaten geschlossen war, hat nunmehr wieder dem biertrinkenden Publikum seine Pforten geöffnet und zeigt sich jetzt dem Besucher in völlig veränderter Gestalt. Die Vergrößerung, welche die früheren Localitäten erfahren, besteht in einem, nach Entwürfen des Herrn Architecten L. Seultng ausgeführten stattlichen Anbau, der neben Wohnung rc. ein: Reihe mit einander verbundener, geräumiger Gesellschaftszimmer enthält. Die Einrichtung derselben ist ebenso practisch wie comfvrtabel und macht es möglich, daß mehrere Gesellschaften zu gleicher Zeit nebeneinander tagen können. Vom gemüthlichen Kneipstübchen bis zum Saal weist die ganze Wirthschaftsanlage alle erforderlichen Räumlichkeiten eines größeren Bierrestaurants auf und es erscheint solche als eine der ausgedehntesten und schönsten, welche in Gießen anzutreffen sind. Unzweifelhaft wird die jetzige Ausdehnung des Etablissements dazu beitragen, die Frequenz des Bierkellers, welcher ja von jeher von den Gießenern gern besucht war, bedeutend zu erhöhen.
* Romrod, 21. December. Dic Gemeinde Romrod feierte gestern ein schönes Fest, nämlich das 50jährige Dienstjubiläum ihres ersten Lehrers Justus Ploch. Bei dem aus diesem Anlaß abgehaltenen Gottesdienste hatten sich Herr Kreisrath v. Grolman, Herr Decan Müller, Herr Schul- inspeetor Müller und viele Cotlegen des Jubilars, sowie viele Einwohner eingesunden. Der Kirchengesangverein trug einige Lieder vor. Nach dem Gottesdienst fand im Saale des Gastwirths.Schmidt ein Festmahl statt, während dessen dem Jubilar das Ehrenzeichen für 50jährige treue Dienste, die Glückwünsche des Ministeriums und der Kreisschulcommission, das Glückwunschschreiben des Obereonsistoriums, das Ehrenbürger-Diplom, ein Sopha, ein Ranchserviee, ein Album, von den Gemeinden Ulfa und Oberseemen eine Tablette mit Thce- serviee, 12 Thcelöffel und eine schöne Tischdecke überreicht wurden. Die Schüler überreichten ihrem Lehrer einen Regulator. Möge der Jubeltag dem Jubilar und der Gemeinde unvergeßlich bleiben.
Vermischtes.
Frankenberg, 18. December. Um für den Unfug des Neujahrsschießens sein Schießzeug in Ordnung zu bringen, versuchte heute ein junger Bursch in Röddenau einen alten Schuß aus einer Flinte ältesten Systems heraus- zubringen. Als dies durchaus nicht gelingen wollte, machte er in seiner Schlauheit einen eisernen Ladestock glühend, stieß mit demselben in das Rohr und erreichte auf diese Weise seinen Zweck. Daß durch den Erfolg seiner Bemühung auch seine rechte Hand zerschmettert wurde, ist wohl nicht wunderbar. Möge dieses traurige Ereigniß zur Warnung dienen und endlich dem Unfuge des Neujahrsschießens, das jedes Jahr seine Opfer fordert, ein Ende bereitet werden.
Frankfurt a. M., 20. December. In der Kasfee- und Speisehalle wurden im November verbraucht: 1655 Psd. Mehl und Hülsenfrüchte, 3500 Pfd. Brod, 32,550 Stück Brödchen, 2190 Psd. Fleisch, 200 Pfd. Fische, ca. 1000 Stück Würste, 2255 Stück Eier, 615 Pfd. Zucker, 3026 Liter Milch. Wie wohlthätig die Anstalt für die Zwecke des Vereins'gegen den Mißbrauch geistiger Getränke wirkt, geht daraus hervor, daß im November 21,432 Tassen Kaffee ä 5 Pf. verabreicht wurden.
— Eine Gänsegeschichte hat in dem Städtchen Mittenwalde viel Heiterkeit erregt. Am Montag Morgen begab sich die Frau des Kaufmanns Sucksdorf daselbst nach dem Gänsestall und fand zu ihrem Schrecken sämmtliche zehn stattliche Bratvögel leblos am Boden liegen; nur einige zuckten hin und wieder noch. Nun war der erste Gedanke, böswillige Hände hätten die Thiere vergiftet und schon sollte die heilige Hermandad zur Verfolgung der Thäter aufgeboten werden, als eine nähere Untersuchung ergab, daß die Gänse total betrunken waren. In der That hatte der Hausdiener früh Morgens in der Dunkelheit versehentlich Branntwein statt Wasser in das Trinkgefäß gegossen. Die Gänse er
holten sich denn auch nad) einiger Zeit stimm:lich von dem Rausche.
Berlin, 20. December. A b ft c H n n g eine s U n f u g s. Die Polizeibehörden sind angewiesen, dem Erscheinen von NeujahrSwünschen anstößigen Inhalts streng entgegenzutreten. Dic GeschästStreibendeu sind daher schon gewarnt worden, da'z solche Netljahrswünsche sofort beschlagnahmt werden sollen und ihre Verbreit »mg außerdem strafbar ist.
Troisdorf, 14. December. Ein Schwarzer in seit Kurzem in der hiesigen Fabrik der Rh. W. Sprengstoff Actieu Gefell- fchast in Arbeit. Derselbe iit aus Nordamerika und der englischen, spanischen und deutschen Sprache mächtig. ES hat dem jungen Herrn viel Mühe gemacht, hier ein Logis zu bekommen, denn eS war den Kostwirthen bedenklich, den Schivarzen, der ein richtiger Neger ist, in Logis zu nehmen. Eine Kostwirthin drückte sich aus: „Nee, de soll mir äff er bat Deschdoch und die Laken (Betttücher) nct schwarz mache!"
Paris, 19. December. Heute früh wurde der 19jährige Kaps, welcher am '0. October von den Pariser Geschworenen wegen zweier Mordthateu ztmt Tode verurtheilt wurde, auf dem Rtchtplatze vor dem Gesängniffe La Roquette gnil 1 o- tinirt. Der Andrang des gewöhnlichen PtibliclmtS der Hinrichtungen war Dank der empfindlichen Alältc sehr gering. Kaps zeigte keine Reue und ging entschlossen dem Tode entgegen.
Uttiverfifäb - Nachrichten.
Berlin. StaatSmtnister von GoSler hat in Berliner Gelehrtenkreisen die Herausgabe einer periodischen Zeitschrift angeregt, welche in gedrängtem Nahmen eine vollständige Bibliographie der Prähistorie geben, außerdem aber regelmäßige Berichte über neue Ausgrabungen und Funde aus Mittel-und Ostdeutschland, von der Ems und dem Neckar dis zum Riemen enthalten soll. Für daS Nheingebiet besteht bereits eine ähnliche Zeitschrift. Die Berliner Gesellschaft für Anthropologie und Ethnologie wird die Angelegenheit in die Hand nehmen.
— 3n Leipzig ist am Donnerstag der Universitäts-Professor Geh. Hofrath vr. jur. ot pdil. Adolf Blomeyer gestorben. Derselbe war von Geburt ein Kurhesse (gebonn 24 Februar 1830 in Cassel), hatte sich ursprünglich als Jurist dem Staatsdienste gewidmet und sich erst später der praktischen Landwirthschaft zugewandt, um sich dann, durch einen aus Proskau erhaltenen Ruf oeranlaßi, ganz der landwirthschaftlichen Lehrlhätigkeil zu widmen. Seit 1869 stand Professor Bwmeyer an der Spitze des Landwirthschaftlichen Instituts in Leipzig, um dessen Hebung sich der Entschlafene große Verdienste erworben Hot.
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Verkehr, Land, nnd Volkswirthschaft.
Gießen, 24. December. sMar ktbericht.j Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd- X 0,95—1,05, Hühnereier 1 St. 7—9, 2 St. —. H, Enteneier 1 St. 0— 2 St. —
Gänserier — H, Käse pr- St. 4—7 H, Käsematte pr. St. 3 A, Erbsen pr. Liter 18 H, Linsen vr. Liter 30 H, Tauben pr. Paar -H 0,50—0,60, Hübner pr. Stück X 0,85—1.00, Hahnen pr. St. vH 0,60—1,20, Enten pr. Stück vH 1,70—2,00, Gänse pr. Pfd. 60—70 H, Ochsenfletsch pr. Pfd 66—72 H, Kuh- und Rindfleisch 56—60 H, Schweinefleisch 60—70 4, Hammelfleisch 50—66 Kalbfleisch 56-60 H, Kartoffeln pr. 100 Kilo vH 4,10—4,50, Weißkraut pr. St- 6-8 S, Zwiebeln per Centner vH 8,00—9,00, Milch pr. Liter 12-18 H.
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Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle in Gießen.
51. Woche. Vom 15 December bis 21. December 1889. Einwohnerzahl: 20 200 (incl. 1600 Mann Militär).
Sterblichkeitsziffer: 23,2 %o.
Kinder
Es starben an: Zusamme
Diphtherie 1 (f
Lungenentzündung 1 '
Lungenschwindsucht 2 (i;
Organ. Herzkrankheit 2
Chronischer Nierenentzündung 1
Darmverschluß 1 (i;
Krebs 1 (i;
n: Erwachsene: im vom
1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr:
) - - 1 (1)
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• 1 (1)
Summa: 9 (4) 6 (2) — 3 (2)
Anm. Die in Klammem gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Kränkelt auf von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen


