Zugleich ersuche ich Sie weiter, sich zu bemühen, geeignete Zöglinge für die genannten Obstbau-Curse ausfindig zu machen und zur Anmeldung zu veranlassen.
Jost.
Deutsche Weihnachten $889.
Langsam senket sich die stille, die heilige Nacht zur Erde hernieder. An des Himmels weilgespannter Kuppel erglühen der leuchtenden Sterne unendliche Zahl und im verdunkelten Zimmer des festgeschmückten, trauten deutschen Heimes erstrahlt jetzt in Kerzenhelle der treue deutsche Tannenbaum. Sie feiern das schönste Familienfest des ganzen Jahres, das Weihnachtsfest nach alter deutscher Weise, das deutsche Fest, wie es nur in Germaniens Landen die Jungen und Alten zu feiern verstehen. Sie feiern es alle im frohen Familienkreise und sie freuen sich der Freude der Anderen und der glückstrahlenden Mienen der Kinder. Und alle die ernsten Männer und oft sorgeerfüllten Frauen, sie haben die Sorgen und Mühen des Alltagslebens draußen gelassen und sich geeint in Liebe und Eintracht, um sich zu freuen mit den Fröhlichen, um sich zu sonnen in den strahlenden Mienen der Kleinen und Kleinsten.
Ist doch das deutsche Weihnachtsfest — wie es so himmelweit verschieden von der meist bedeutungslosen Feier der übrigen Völker — das Fest der Familie, des Hauses und vor Allem der Kinder. Wer möchte sie miffen, die freudestrahlenden Kindermienen, wer möchte das Jauchzen, das Dankesstammeln der Kleinen, das wie ein Sonnenblick selbst das dunkelste Herz erfüllt, hinwegwünschen aus der Weihnachtsfeier! Werden wir doch selbst wieder jung bei dem Anblick dieses ungesuchten, unbewußten Glückes, welches die kleine Welt empfindet, bei der kindlichen Naivetät, die eine Welt der Zufriedenheit und Freude findet in jenen Kleinigkeiten, die an und für sich geringwerthig ihren hohen Werth erlangen dadurch, daß sie von liebender Vater- und Mutterhand bescheert worden. Der Deutsche, der sein Haus und Heim und das traute Familienleben vielleicht mehr als jede andere Nation zu schätzen weiß, für ihn ist auch das Weihnachtsfest die Krone aller Feste. Denn an diesem Feste en:-, faltet das Haus alle seine Reize und führt uns zu uns selbst, zum Frieden des häuslichen Heerdes zurück. Die wohl- thuende Wärme des Familienzimmers, die der Unbilden des Wetters da draußen spottet, der lichterstrahlende Christbaum, der der Dunkelheit da draußen wehrt, sie sind die Symbole der Segnungen, die eine geordnete Häuslichkeit den Menschen zu gewähren vermag. Und während an anderen Festtagen die Menschen je nach Zufall oder Laune sich zu zerstreuen pflegen, rücken sie am Weihnachtsfeste enger aneinander und Jeder hat für Jeden einen freundlichen Blick, ein freundliches Wort.
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Auch unsere Neichsboten sind von gesetzgeberischer Thätig- keit in die Helmath zurückgekehrt, um das Christfest mit den Ihren zu begehen. Für eine Weile ruht nun auch die hohe Politik, die uns diesmal glücklicherweise keine besondere Weihnachtsüberraschung bescheert hat. Und auch in jenen Hütten und Häuschen der Männer, die in ihrem gefahrvollen Berufe die schwarzen Schätze der Erde aus dem Schoß herausholen, flimmern die Kerzen des Christbaums, wie im Hause der Neichen. Alldeutschland gleicht heute einer einzigen großen Familie, deren Glieder sich alle zu gleicher Feier verbunden. Wenn doch bei dieser Weihnachtsfeier alle die Herzen weich werden möchten, daß sie vergäßen gegenseitiger erlittener Unbill, wenn sie doch versöhnend den Schleier des Vergessens über Vergangenes breiten und in gegenseitigem Entgegenkommen das anbahnen möchten, was uns das Weihnachtsfest verheißt: den dauernden Frieden! Und was hier gilt, das trifft nahezu auf alle Verhältnisse im lieben Vaterlande zu. Gegensätze überall und ungeachtet der friedlichen Weihnachtsfeier, die sie ja alle mitfeiern, das Bestreben, diese Gegensätze zu verschärfen. Die goldenen Worte der christlichen Lehre, die auf dem erhabensten Principe alles Seins, auf de^Nächstenliebe wurzelt, die am schönsten im Weihnachtsfeste zum Ausdruck gelangt, sie sollen doch nicht bloßer Schall, schöner Worte leerer Klang sein. Duldung, gegenseitige An-
Sommerleben im Oberwald.
Mein Oberwald, wie bist du schön, Dahingelagert auf den Höhn, Und stehst voll Saft und Kraft, In ewig frischer Frohnatur, Die wunderbar auf Tritt und Spur, Hantiert mit Meisterschaft.
Das singt und klingt und jubilirt Und schwirrt und girrt und musicirt In heller Morgenfrüh', Und eilend kommt der lust'ge Wind Und bläst durch alle Zweige lind In schönster Harmonie.
Ich strecke mich dahin in's Gras Und denke dies und denke das Und bleib' bet Einem steh'n, Mein Oberwald voll Duft und Saft Und ewig frischer Jugendkraft, Wie bist du doch so schön!
In voller, frischer Blüthe steht bei uns zu Lande die Dialectdichtung, sie verdient eigentlich eine besondere Betrachtung, und für später behalten wir uns solche vor. Diesmal begnügen wir uns mit der Bemerkung, daß unter den Dichtern, welche in hessischer Mundart schreiben, in erster Linie stehen: Friedrich v. Trais (Pseudonym für Friedr. Wilh. Möbius) aus Gießen mit seinen „Heimathklängen aus der Wetterau" und Karl Schaffnit, welcher die Schwankliteratur durch seine Gedichte in der Darmstädter Mundart um hübsche Muster bereichert hat. Die vierte Auflage, welche jetzt die unter dem Titel „Allerhand Späss'" herausgegebene Sammlung erlebt, ist ein beredtes Zeichen des Beifalls, den sich diese Poesie in kurzer Zeit erworben hat.
erkennung, friedliches Nebeneinander predigt ja auch das Weihnachtsfest; möchten doch alle seine Lehre beherzigen, die zur Ausgleichung bestehender Gegensätze berufen und befähigt sind. Sie sind es dann, die der Welt dereinst das schönste Weihnachtsfeft befcheeren, die den Frieden chuf Erden wenigstens anbahnen. Weit entfernt sind wir ja auch noch vom ewigen Völkerfrieden und unsere Generation wird ihn kaum noch schauen. Aber ein friedliches Nebeneinander der Glieder eines jeden VvlkeS ist wohl denkbar und mit gutem Willen erreichbar. Möge ein Abglanz des friedlichen Strahles des Weihnachtsfestes alle die begleiten, die auf der Zinne der Partei stehen, mögen wir alle, wie um, das Weihnachtsfeft in deutschen Landen vereint, stets gedenken, daß wir ja alle eines Stammes und eines Volkes.
Wir aber wollen auch heute nicht unterlassen, dem lieben deutschen Leser und der deutschen Leserin des deutschen Weihnachtsfestes frohen Gruß zuzurufen:
Recht frohe Feiertage!
politische Ueversicht.
Gießen, 24. December.
Der Kaiser ist von seiner neulichen, durch Erkältung herbeigeführten Unpäßlichkeit wieder vollkommen genesen und befindet er sich bei bester Gesundheit.
Auf dem Gebiete der inneren Politik herrscht vollständige Weihnachtsstille und giebt es demnach über die schwebenden politischen Tagesfragen für jetzt absolut nichts Neues zu berichten. Nur die Bergarbeiter-Bewegung zieht die Aufmerksamkeit noch einigermaßen auf sich, obschon auch hier die Meldungen nicht mehr zu viel des Neuen oder Beunruhigenden auszuweisen haben. Eine Mittheilung in der „Köln. Ztg." besagt, daß in den Gruben der Berginspectionen 1 bis 6 des Saarbrückener Revieres ein Bekanntmachung der königlichen Bergwerksdirection angeschlagen wurde, wonach diejenigen Arbeiter, welche bis Montag, den 23. December, nicht wieder angefahren sein würden, als freiwillig aus dem Grubendienste ausgeschieden betrachtet werden sollen. Soweit sich dies Vorgehen der Bergbehörde für den Fernerstehenden beurtheilen läßt, scheint es nach Lage der Sache nicht ungerechtfertigt zu sein, denn behördlicherseits ist man den bekannten Forderungen der strikenden Bergleute des Saar-Revieres bis zur äußersten Grenze der Möglichkeit entgegengekommen und wenn nun trotzdem ein Theil der Strikenden noch immer die Wiederaufnahme der Arbeit verweigert, so ist es der Bergwerksdirection gerade nicht zu verdenken, wenn sie endlich energisch gegen diese widerspenstigen Elemente vorgeht. Was übrigens das von den Bergleuten des Saargebietes an den Kaiser gerichtete Jmmediat-Gesuch anbelangt, so hat dasselbe noch keine materiellen Folgen gehabt, da, wie es heißt, die Begründung der Klagen und Beschwerden der Bergleute in zu allgemeinen Ausdrücken abgesaßt gewesen sei und sollen daher diese Beschwerden erst noch näher untersucht werden.
Es bestätigt sich, daß die Wiener Regierungskreise eine neue Versöhnungsaction zwischen den Deutschböhmen und den Czechen einleiten und daß dies Bemühen bei keiner der beiden betheiligten Parteien von vornherein auf Zurückweisung stößt, scheint auch richtig zu sein. Zunächst handelt es sich aber bloß um „Fühler" und namentlich wird es darauf ankommen, wie sich die deutschböhmischen Abgeordneten zur Frage ihres Wiedereintrittes in den Prager Landtag stellen werden, denn auf dieser Grundlage allein können sich die weiteren Vermittelungsversuche zwischen Deutschen und Czechen entwickeln. Ueber das fernere Verhalten der ersteren wird der auf den 26. Januar nach Teplitz einberufene allgemeine Parteitag der Deutschen Böhmens entscheiden.
In Italien hat die „Jrredenta" in voriger Woche anläßlich der Wiederkehr des Jahrestages der Hinrichtung des Attentäters Oberdank überraschende Beweise ihrer Lebensfähigkeit gegeben. Es ist nicht nur in der Deputirtenkammer zu stürmischen, von den Parlamentarischen Vertretern des „unerlösten Italiens" verursachten, Scenen gekommen, sondern auch im Lande haben zahlreiche irredentistische Demonstrationen aus Anlaß der Oberdank-Feier stattgefunden. Selbstverständlich kann die italienische Regierung für dieses provocirende Verhalten der einheimischen Chauvinisten nicht verantwortlich
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Wir halten es für angemessen, nunmehr mit unseren Betrachtungen, welche den Zweck hatten, Hessens literarische Bedeutung den Landeskindern in einer Reihe von Bildern vor Augen zu rücken, für's erste abzuschließen. Das Kapitel ist mit diesem Cyclus freilich keineswegs erschöpft, und wir hoffen, daß es uns noch vielfach Gelegenheit zu weiteren Erörterungen bieten werde. Die schriftstellernden Frauen Hessens erheischen ja auch noch nähere Betrachtung, und wie mancher, der unserer aufgestellten Galerie zur Ehre gereichen dürste, weilt vielleicht noch im Verborgenen und wir werden seiner erst ansichtig, wenn auswärtige Zeitungen seinen Namen bringen. Wie bezeichnend sagt einmal die in Darmstadt lebende Schriftstellerin Charlotte v. Klipstein:
„Propheten gelten nichts im Vaterland, Drum wandern sie oft aus.
Und klinget dann vom fernen Strand Ihr Ruhm dereinst nach Haus, Ist's Vaterland doch stolz fürwahr, Daß die Propheten es gebar."
— Die Schönheits - Concurrenz ist aus der Mode gekommen. Der „Rappel" berichtet, daß nunmehr eine andere Eigenschaft des zarten Geschlechts in die Schranken geführt werden soll. Eine belgische Dame, Namens Voyd, will ein „W ettrennen der geläufigen Zungen" veranstalten, zu dem natürlich nur Damen zugelassen werden. Den Preis erhält, wer in einer Stunde die meisten Worte vor der Jury ausgesprochen hat.
gemacht werden, nur wird man erwarten dürfen, dasi. sie dem gefährlichen Treiben derselben nach wie vor scharf aufpaßt.
Die „Times" meldet aus Zanzibar, daß der egyptische Regierungsdampfer „Mansurah" am 22. December in Zanzibar eintraf, um das Gefolge Emin Paschas, 99 Männer und 133 Frauen und Kinder, in Mombassa einzuschiffen und nach Egypten zu befördern. Emin Pascha befindet sich besser, doch ist er noch nicht rcisefähig, auch seinem am gastrischen Fieber erkrankten Arzt und Reisegefährten, Dr. Parke, geht es etwas besser.
Deutsches Reich.
Darmstadt, 23. December. Seine Königliche Hoheit öer Großherzog sind gestern Nachmittag 5!/4 Uhr aus England hierher zurückgekehrt. — Seine Königliche Hoheit der Erbgr oßherzog sind in Begleitung des Amtmanns Römheld am Samstag Abend von Leipzig hier cingetroffen.
Berlin, 22. December. Da vom 1. April n. Jr. ab drei Jägerbataillone, das vierte (Naumburg), neunte (Ratzeburg) und zehnte (Goslar) in den Bereich des 15. Armeecorps übertreten, um in Colmar vereinigt zu werden, so stehen dann im Bereiche der Reichslande unter Einschluß des schon seit Jahren in Zabern garnisonirenden 8. Jägerbataillons im Ganzen vier Jägerbataillone. Diese Zahl erscheint für deutsche Begriffe insofern eine nicht unbeträchtliche, weil unter normalen Verhältnissen ein deutsches Armeecorps nur ein Jägerbataillon in seiner Ordre de bataille aufweist. Ausnahmen bestehen hinsichtlich des Garde- und 9. Armeecorps, sowie der beiden bayerischen Armeecorps, die je zwei Jägerbataillone, und des 12. (sächsischen) Armeecorps, das deren drei besitzt. Aber zieht man die entsprechenden Verhältnisse auf französischer Seite in Betracht, so ergibt sich die Thatsache, daß den vier Jägerbataillonen in den Reichslanden nicht weniger als zehn Jägerbataillone im Bereiche des 6. Armeecorps, welches die französische Ostgrenze deckt, gcgenüberstehen. Es sind dies die Jäger- bataillone Nr. ], 2, 4, 9, 10, 15, 17, 19, 25 und 26. Es kommt hinzu, daß diese Jägerbataillone sich sämmtlich auf einem erhöhten Etat von 6 Compagnien befinden, so daß im Ganzen 60 französische Jägercompagnien im Bereiche des 6. Armeecorps gegenüber 16 deutschen Jäger-Compagnien in den Reichslanden in Rechnung gestellt werden müssen. Diese auffallende Anhäufung von Elitebataillonen an der Grenze dürste aber sranzösischerseits nicht nur dem naheliegenden Gedanken entspringen, gerade in dem wälderreichen und gebirgigen Vogesengebiet eine zu Grenzschutzzwecken besonders geeignete Truppe zur Hand zu haben, sondern auch von der Absicht geleitet sein, der zahlreichen Cavallerie mehrere Jägerbataillone im Ernstfälle beizugeben, um dieselbe nach russischem Vorbilde geschickter und unabhängiger für größere Unternehmungen zu machen. Auf diese Absicht deutet auch die Zusammenfassung einer größeren Anzahl von Jägerbataillonen zu einem Verbände hin, wie dies bei den diesjährigen großen Herbstübungen des französischen 6. Armeecorps schon der Fall war. So waren der 21. Brigade vier, der 22. Brigade drei und der 1. Brigade zwei Jägerbataillone zugewiesen. Allerdings könnte hieraus ebensogut die Folgerung gezogen werden, daß es geplant sei, größere Massen leichter Truppen den Infanterie-Divisionen beizugeben, um deren Gefechtswerth zu erhöhen. Jedenfalls hat aber die außergewöhnlich starke Ausstattung des 6. französischen Armeecorps mit Jägerbataillonen die Aufmerksamkeit unserer militärischen Behörden auf sich gezogen und ist in erster Linie die Veranlassung gewesen, auch unsererseits auf eine stärkere Belegung der westlichen Grenze mit Jägerbataillonen bedacht zu sein.
Ausland.
Petersburg, 21. December. Ein soeben publicirter kaiserlicher Ukas beauftragt den Finanzminister, folgende Reichs- schatz-Billete der Vernichtung zu übergeben, welche als Zahlung eingelaufen und beim Austausch zurückgeblieben sind: für 3 Millionen Rubel-Billete mit dem Jahrestermin 1891, 3 Millionen Rubel-Billete mit dem Jahrestermin 1895 und 12 Millionen Rubel mit dem Jahrestermin 1896, in Summa 18 Millionen Rubel. Auf diese Weise wird der Ueberschuß der Einnahmen über die Ausgaben des Jahres 1888 in Höhe von 34,170,000 Rubel verausgabt sein, und zwar 13,825,000 Rubel für Tilgung der Schuld bei der Reichsbank und 18 Millionen für Herabminderung der dette flottante. Der Ueberschuß von 2,345,000 Rubel soll, wie verlautet, zum außerordentlichen Hülfssonds hinzugeschlagen werden und zwar behufs Deckung der Ausgaben beim Bau und bei Verbesserungen der Eisenbahnen und Handelshäfen.
Neueste Nachrichten.
Wolffs telegraphisches Correspondenz-Burcau.
Berlin, 23. December. Der Kaiser, der wieder völlig hergestcllt ist, hörte Vormittags Vorträge des Civil- und des Militär-Cabinets.
Berlin, 23. December. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht einen Erlaß des Ministers Lucius an die Landesbehörden, worin augeordnet wird, daß behufs Abwehr der unter der Bezeichnung „Influenza" begriffenen Pferdekrankheiten (Brustseuche, Pferdestaupe, Skalma) Ausbruch und Erlöschen der Krankheit schleunigst im Kreisblatte veröffentlicht, den Vorständen der Gestüte wie den Generalcommandos Nachricht gegeben und dem Minister über den Stand alljährlich am Jahresschlüsse Bericht erstattet werde.
Danzig, 23. December. Dr. Wehr hatte am Samstag Nachmittag bald nach seiner Einlieferung eine zweistündige Vernehmung vor dem Untersuchungsrichter, Landgerichtsrath Thun, und verblieb alsdann in Untersuchungshaft.
Saarbrücken, 23. December. Auf den Gruben Kohlwald, König, Reden, Jtzenplitz, Schwalbach, Camphausen,


